" Fasten zur inneren Einkehr - sein Leben zu überdenken - sich auf das Wesentliche zu konzentrieren "
Fastenzeit
Als Fastenzeit wird in der Westkirche der vierzigtägige Zeitraum des Fastens und Betens zur Vorbereitung auf das Hochfest Ostern bezeichnet. In den reformatorischen Kirchen ist hierfür der Begriff „Passionszeit“ gebräuchlich. In der römisch-katholischen Kirche wird seit dem Zweiten Vatikanischen Konzil auch die Bezeichnung „österliche Bußzeit“ verwendet. Die orthodoxen Kirchen nennen sie die heilige und große Fastenzeit, kennen daneben aber noch drei weitere längere Fastenzeiten.
Historische Begriffe im deutschen Sprachraum sind „die große Faste“ und „die lange Faste“. Die wichtigste lateinische Bezeichnung ist Quadragesima.
Zur Vorbereitung auf Weihnachten kennt die Westkirche eine zweite, ursprünglich ebenfalls vierzigtägige Bußzeit, den Advent.
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Warum 40 Tage?
Die Fastenzeit dient als Vorbereitung auf das wichtigste Fest der Christenheit: die Auferstehung von Jesus Christus, vielen besser bekannt als Ostern. ... Erinnern soll die insgesamt 40 Tage andauernde Fastenzeit an das ebenso lange Fasten Jesu Christi in der Wüste.
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Was ist die Fastenzeit?
Ursprung und Bedeutung vivat.de - fastenzeit ♦
Auch wenn die Fastenzeit von 40 Tagen eher eine symbolische als eine mathematische Größe ist, lässt sie sich doch - mit einem kleinen Trick - errechnen: Die eigentliche österliche Bußzeit beginnt unmittelbar nach Karneval mit dem Aschermittwoch und endet an Gründonnerstag. Weil die Sonntage nicht als Fastentage gelten, werden sie nicht mitgezählt. Es bleiben 38 Tage übrig. Karfreitag und -samstag zählen zwar offiziell nicht zur österlichen Bußzeit, weil sie liturgisch bereits zum "Triduum Sacrum" ("österliche drei Tage") gehören. Dadurch, dass es aber Fasttage sind, kommt man insgesamt auf 40 Tage "Fastenzeit".
Vierzig Tage
Vierzig Jahre zog das Volk Israel durch die Wüste,
Vierzig Tage fastete und betete Jesus in der Einsamkeit.
Vierzig Tage liegen jetzt vor uns.
Nach dem Wüstenzug kamen die Israeliten in des Gelobte Land.
Nach den vierzig Tagen in der Wüste begann Jesus sein öffentliches Wirken.
Wie werden wir sein nach diesen vierzig Tagen?
Wo werden wir sein?
Vierzig Tage kann ich mich -
können wir uns -
neu besinnen, auf das,
was das Leben ausmacht,
was christliches Leben ausmacht.
Sie sind eine Chance, diese vierzig Tage,
in denen wir uns neu
auf uns besinnen können.
Jede und jeder von uns ist berufen,
jede und jeder hat seine Berufung,
sein Charisma, sein Talent.
Vierzig Tage - Forts.
Doch all das, was wir haben, haben wir,
damit wir den Anderen nützen.
Dem Nächsten.
Dem Fernsten.
Dem Mühseligen.
Dem Beladenen.
Dem Kranken.
Dem Verfolgten.
Dem Einsamen.
Dem ...
Damit wir dem Leben nützen.
Denn vierzig Tage gehen auf Ostern zu,
auf den Tag, an dem der Tod besiegt wurde
und neues Leben für uns möglich wurde.
VIERZIG TAGE -
DIESE VIERZIG TAGE - LIEGEN VOR UNS.
Verfasser unbekannt




