Kolpingwerk Deutschland und Kolping International

 

2025

 
Kolpingjubiläumsfest
 
Zum Jubiläumsfest unter dem Motto "schwarz – orange – bunt" werden vom 2. bis 4. Mai 2025 über 7.000 Mitglieder, Mitarbeitende und Gäste aus dem gesamten
 
Die Teilnehmenden von Jubiläumsfest und Kontinentalversammlung spendeten über 20.000 Euro für die Kolpingarbeit in der Ukraine.
Bei einer Spendensammlung unter den Teilnehmenden des Jubiläumsfestes und den Delegierten der Kontinentalversammlung kamen 20.100 Euro zusammen. Während des Abschlussgottesdienstes hatte  die stellvertretende Bundesvorsitzende Klaudia Rudersdorf daran erinnert, dass seit über drei Jahren Krieg in der Ukraine herrsche. Der Krieg habe Kolping Europa zusammenwachsen und eine wunderbare Solidarität sichtbar werden lassen. Sie rief zur Unterstützung der Kolpinggeschwister in der Ukraine auf, die unermüdlich daran arbeiteten, um   ...
 
 

2024

 
Wandgemälde Kolping entsteht in Köln
 
Ein Wandgemälde ensteht derzeit in Köln mit Hilfe eines Krans - Auftraggeber ist das Kolpingwerk.
An der Fassade des  Kolping-Jugendwohnens in Köln-Mitte entsteht derzeit am Treppenturm des Gebäudes ein Wandgemälde.           
Auf einer Fläche von 150 qm in einer luftigen Höhe von 17 m gestaltet der renommierte Kölner Künstler Martin Scholz alias Onkel Dose eines der höchsten Graffitis von Köln. Der Künstler wird während seines Projekts vom WDR begleitet. Der Beitrag der WDR-Sendung Lokalzeit Köln ist in der Mediathek unter folgendem Link ab Minute 21 zu sehen. 
 
 
D: Kolping International fordert Ende der Kinderarbeit
 
Der katholische Sozialverband Kolping International hat die Bundesregierung aufgefordert, dem geplanten EU-Lieferkettengesetz zuzustimmen. Zuletzt hatte die FDP den entsprechenden Gesetzesentwurf dazu kritisiert. 
Das geplante EU-Lieferkettengesetz führe weder zu mehr Bürokratie noch zu hohen Mehrkosten für deutsche Unternehmen, so der Generalsekretär von Kolping International, Markus Demele, in einem Gastbeitrag in der „Herder Korrespondenz“. Zudem würden Firmen nicht haftbar gemacht für Missstände, die sie selbst nicht beseitigen können. Die von der FDP angeführten Kritikpunkte am ausgehandelten Gesetzesentwurf sind laut Demele nicht stichhaltig.
Weltweit 160 Millionen Mädchen und Jungen in Kinderarbeit

Das geplante EU-Lieferkettengesetz soll große Unternehmen verpflichten, auf die ...
 
 
Kolping International - Urkraine
 
Ukraine-Nothilfe - 21. Februar 2024

„Früher kam fast jede Woche ein Hilfstransport bei uns an.“
 
Zum zweiten Jahrestag des russischen Angriffskriegs auf die Ukraine hat KOLPING INTERNATIONAL mit Vasyl Savka, dem Geschäftsführer von KOLPING Ukraine, gesprochen. Im Interview berichtet er über die aktuelle Situation vor Ort und das, was der Verband seit Kriegsbeginn mit seiner Arbeit alles bewirkt hat. Rund 2,5 Millionen Euro Spenden erreichten KOLPING INTERNATIONAL bis heute für die Ukraine-Nothilfe. Weitere große Spendensummen sowie auch unzählige Sachspenden kamen von anderen europäischen Kolpingebenen – Unterstützung, die weiterhin dringend benötigt wird.
Am 24. Februar jährt sich der brutale Angriff Russlands auf die Ukraine zum zweiten Mal, es bricht das dritte Kriegsjahr an. Wie wird die Kolpinggemeinschaft in der Ukraine diesen Tag begehen?
 
 
 

2023

 
 
Kenia: Projektreise in ein Dürregebiet  -  25. Oktober 2023
 

Unsere Länderreferentin Laura Plosinjak ist im September nach Kenia gereist. Sie konnte vor Ort verschiedene Projekte besuchen und mit den Kolpingsfamilien sprechen. „Wasser bedeutet Leben“, bekam sie immer wieder zu hören. Denn die Auswirkungen des Klimawandels sind auch in Kenia allgegenwärtig und machen den Menschen das Leben schwer. Wassertanks und Pflanzsäcke sind hier eine Lösung, die Kolping den Menschen anbietet. Hier Laura Plosinjaks
 
 
 
Projekt im Fokus
Gewappnet gegen den Hunger
 
Dürre, Starkregen, verschobene Erntezeiten – der Klimawandel trifft die Bauern hart. Hinzu kommt der Krieg gegen die Ukraine. Er verschärft den Hunger weltweit, denn der Weizen aus der Kornkammer Europas erreicht nur sporadisch die Menschen im Globalen Süden.
Die Bauernfamilien, die bei Kolping Mitglied sind, trifft die Krise nicht ganz so stark. „Klimawandel, ausbleibende Regenzeiten, Dürre – mit diesen Gegebenheiten können die Bauern, die Kolpingmitglieder sind, gut umgehen“, erklärt Volker Greulich, Afrika-Referent bei KOLPING INTERNATIONAL.
 
„Sie sind gegen solche externen Schocks gewappnet. Und mit Kleinvieh, hochwertigem Saatgut und neuem Wissen ausgestattet, kommen sie ...
 
 
 
 
NEWS - 24. Oktober 2023
Ukraine: „Wir müssen uns auf einen Marathon vorbereiten.“

Kolping-Geschäftsführer Vasyl Savka beschreibt die aktuelle Lage in der Ukraine: „Hier in Czernowitz ist es relativ ruhig, aber deswegen kommen viele Geflüchtete zu uns. Die haben natürlich große Probleme. Sie brauchen ein Dach über dem Kopf und Essen.“
 
 
 
Es sei sehr schwer, weil so viele Menschen kämen, so Vasyl Savka. „Außerdem müssen wir noch Transporte in den Osten schicken, wo die Menschen besonders leiden. Dazu kommt noch ...
 
 
 
 
NEWS  -  9. August 2023

Unser Jahresbericht 2022 ist erschienen – mit jeder Menge Zahlen, Fakten und bewegenden Geschichten aus der weltweiten Projektarbeit der Kolpingverbände.
 
170 Entwicklungsprojekte in 39 Ländern hat der KOLPING INTERNATIONAL Cooperation e.V. in 2022 von Köln aus begleitet – von beruflicher Bildung bis hin zur Förderung von Kleinbauern und Kleinunternehmen. Möglich machten dies Mittel von insgesamt rund 10,81 Millionen Euro.
 
Besonders erfreulich entwickelten sich die Spendeneinnahmen: „Während die öffentlichen Förderungen seit einiger Zeit zurückgehen, erlebten wir 2022 mit Blick auf die Spendenbereitschaft das beste Jahr in der Geschichte unseres Vereins“, berichtet Generalsekretär Dr. Markus Demele. Mit einer Spendensumme von 5,74 Millionen Euro konnte das Ergebnis vom Vorjahr noch einmal um 22 Prozent gesteigert werden. „Gerade vor der schwierigen weltpolitischen und wirtschaftlichen Lage im letzten Jahr, die auch viele Menschen hierzulande hart getroffen hat, ist diese Steigerung umso beeindruckender. Sie zeigt zudem das große Vertrauen, das die Spenderinnen und Spender in unsere weltweite Entwicklungszusammenarbeit besitzen.“ Ein Großteil der Spenden (2,2 Millionen Euro) kam für die Ukraine-Nothilfe der osteuropäischen Kolpingverbände. „Hier setzte sich die überwältigende Solidarität fort, die KOLPING INTERNATIONAL bereits für seine weltweite Corona-Nothilfe erfahren durfte. Dafür und für jedes einzelne Engagement danken wir allen Unterstützerinnen und Unterstützern von Herzen“, sagt Markus Demele.
 
 
 
 
26.07.2023  Bundesebene  News Klimaschutz konkret

Kolping bereitet die Gründung der "Sonne Wind Wald – Kolping Projektentwicklungs gGmbH" vor.

Das Kolpingwerk Deutschland will die Energiewende aktiv mitgestalten. Daraus ist die Idee entstanden, die gemeinnützige Kolping-Projektentwicklungsgesellschaft „Sonne Wind Wald gGmbH“ zu gründen. Frei nach dem Motto: „Wir reden nicht über die Energiewende, sondern wir gestalten sie mit.“ Damit tritt der Verband im Sinne seines aktualisierten Leitbildes „entschieden für effiziente Maßnahmen zur Abschwächung des vom Menschen verursachten Klimawandels ein“ [Leitbild, Nr. 82].
 
 
 
 
Kolping hilft den Menschen weiterhin unermüdlich in der Ukraine, aber auch in den angrenzenden Ländern. Kurz vor der Zerstörung des ukrainischen Kachowka-Staudamms war Nationalsekretär Vasyl Savka mehrere Tage in der Region Cherson unterwegs, um Hilfsgüter an die Bevölkerung zu verteilen.
 
Seinen ergreifenden Bericht und weitere Bespiele der solidarischen Hilfe gibt es im Tagebuch der Hilfe für die Ukraine
 
 
 
Frischzellenkur: Tut dem Schuh gut! (kolping.de)
 
Wie geht es mit gebrauchten Schuhen nach der Spende, z.B. im Rahmen der Schuhaktion, weiter? Ein kleiner Einblick der Kolping Recycling GmbH.
Wenn Schuhe nicht regelmäßig gepflegt werden, bleichen sie mit der Zeit aus, bekommen einen verschrammten Schaft oder sogar einen abgelaufenen Sohlenrand. Dann sind sie meist ein Fall für den Altkleidercontainer oder kommen ins Sammelpaket von Shuuz. Im ungünstigsten Fall werden sie einfach über den Hausmüll entsorgt.
Weltweit landen so jedes Jahr unzählige Tonnen an eigentlich noch tragbaren Schuhen auf Mülldeponien oder werden verbrannt. Doch ein großer Teil dieser Produkte oder Komponenten sind wiederverwendbar oder recycelbar, wenn ...
 
 
 
 
Viktoria lebt seit einigen Jahren mit Ehemann Tino und ihrem Sohn Ilay in der Nähe von München. Sie fühlt sich dort zu Hause, aber ihre Heimat bleibt die Ukraine. Seit dem 24. Februar hat sich ihr Leben um 180 Grad gedreht. Zu Beginn des Krieges fühlte sie sich wie gelähmt. Sie habe keinen klaren Gedanken fassen können, berichtet die junge Ukrainerin im Gespräch.
Ihr vierjähriger Sohn Ilay sei in dieser Zeit ein bisschen zu kurz gekommen, beteuert Viktoria und schlägt die Augen nieder. Sie schluckt schwer. "Er hat dann viel Zeit mit seinem Papa verbracht. Ich hatte keine Kraft ihm zu erklären, in welcher Gef­ahr Oma und Opa schweben. Ich musste mich erstmal sammeln und habe dann mein Möglichstes getan, um Freunden und Bekannten bei der Flucht zu helfen." Durch den Kindergarten sei Ilay spielerisch an das Thema herangeführt worden, habe Regenbögen gemalt und Friedenstauben gebastelt.

"Krieg ist eine absolute Ausnahmesituation. Alles normale Leben, alle Gesittung, alle Sicherheit sind außer Kraft gesetzt. Mit einem Mal sieht man sich mit etwas absolut Bedrohlichem, Bösen konfrontiert. Der Mensch kann sich auch an Extremsituationen allmählich anpassen, die Psyche lernt, sich in einer gänzlich veränderten Realität zurecht zu finden", erklärt der Diplompsychologe Peter Conzen. Conzen war jahrelang als Leiter der Erziehungs- und Familienberatungsstelle des Cartiasverbandes für die Stadt Bonn tätig. Für uns hat er einen Blick auf die psychischen Auswirkungen des Kriegsgeschehens geworfen und unterstreicht, wie wichtig es ist, mit Kindern die Kriegsereignisse sehr behutsam aufzuarbeiten.
 
"Krieg ist eine absolute Ausnahmesituation. Alles normale Leben,(…)alle Sicherheit sind außer Kraft gesetzt." (Peter Conzen, Diplompsychologe)
 
 
 
 
Fotowettbewerb „VielfALT“

Die Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen (BAGSO) lädt zur Teilnahme am Fotowettbewerb ein.

Gesucht werden Fotografien, die die Vielfalt und Potenziale älterer Menschen in der heutigen Gesellschaft dokumentieren und stereotype Altersbilder hinterfragen. Der Fotowettbewerb VielfALT richtet sich sowohl an Profis als auch an Amateure. Eine unabhängige Jury vergibt Preise im Gesamtwert von 19.000 Euro.
 
 
 
 
Mit Begeisterung und in großer Zahl haben sich die Kolpingmitglieder an der Spendenkampagne beteiligt. Rund 190.000 Euro gingen auf dem Konto der Gemeinschaftsstiftung ein.

Die Spenden kommen dem Kolping-Klimamobil und dem neuen Kolping Azubi- und Jugendwohnen in Berlin-Mitte zugute. Der Erfolg der Spendenkampagne kam trotz der guten Ergebnisse im Vorjahr überraschend. Denn die Kolpinggeschwister hatten sich auch nach der Flutkatastrophe im Sommer 2021 und nach dem Überfall Russlands auf die Ukraine als äußert freigiebig gezeigt. Der Start von ZukunftsFest 2022 war deshalb vom Josefschutzfest am 1. Mai auf Anfang September verschoben worden. „Ein tolles Spendenergebnis, das mal wieder zeigt, wie groß der Zusammenhalt innerhalb der Kolpinggemeinschaft ist, auch in schwierigen Zeiten. Im Namen des Bundesvorstandes danke ich allen Kolpinggeschwistern für Ihre überragende Solidarität und Großzügigkeit“, sagt Alexandra Hoster, Bundessekretärin des Kolpingwerkes Deutschland.
 
 
 
 
25.01.2023 Bundesebene News - Mein Schuh tut gut!

Auch die Mitarbeitenden des Bundessekretariates haben für die bundesweite Schuhaktion 2022 gesammelt.
Posieren mit Schuhen auf der Treppe und freudiges Schuhe-im-Karton-Versenken: So einige gut erhaltende Kinder- und Erwachsenen-Schuhe kamen dabei im Bundessekretariat zusammen. Die mitgebrachten Exemplare werden nun an den Sammelpunkt der Kolping Recycling GmbH versandt, über die die technisch-organisatorische Umsetzung erfolgt.
Seit 2016 haben sich schätzungsweise weit über die Hälfte aller Kolpingsfamilien einmal oder mehrmals an der jährlich stattfindenden Sammelaktion beteiligt, und das mit Engagement, Begeisterung und viel Erfolg.
 
 
 
Vielfältige Art der Hilfe erfahren die Ukrainer durch Kolping International
Ukraine: Kolping als humanitärer Leuchtturm 

„Jede einzelne Begegnung ist unglaublich wertvoll, auch wenn manches so traurig ist, dass man das nicht für möglich hält. Aber Kolping ist hier ein humanitärer Leuchtturm“, berichtet Generalpräses Christoph Huber aus der Ukraine. Letzte Woche war er im Westen des Landes und hat dort Kolpingsfamilien besucht und Hilfstransporte begleitet. 
 
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Rosalia Walter (Geistliche Leiterin Kolpingwerk Deutschland)

und Bischof Dr. Franz-Josef Bode, Osnabrück 
 
Kolping Bundesversammlung 2022 

Samstag, 5. November 2022, in der Minoritenkirche in Köln 

Lesungen: Kol 2,6-7 
Evangelium: Joh 15,1-5 

1. Rosalia Walter: 
Liebe Kolpinggeschwister, liebe Mitchristen, 
ich weiß nicht, was ihnen jetzt spontan einfällt, wenn Sie sehen, dass wir zur Predigt zu zweit hier stehen. Vielleicht fragen sie sich: Nicht der Bischof allein? Oder, nicht die Geistliche Leiterin allein? Ein Kompromiss? Vielleicht gehen ihre Gedanken schon weiter. 
Ach ja, die Frau allein geht nicht, und der Bischof allein, das käme auch nicht so gut an. Ich will diese Gedanken nicht weiterverfolgen, denn sie sind falsch. Wir stehen heute zu zweit hier, weil wir dies richtig und passend (angebracht) finden. Und wir tun dies aus Überzeugung. 
Wir haben eine gemeinsame Wurzel und nehmen unsere eigene Taufe als Geschenk und Herausforderung ernst. Deshalb stehen wir nicht in Konkurrenz zueinander. Als Getaufte und Gefirmte leben wir unsere je eigene Berufung und wissen uns gemeinsam auf dem Weg in dieser Kirche. 

2. Bischof Bode: 
Tatsächlich, jede Berufung der Kirche wächst aus der Taufe auf den Vater und den Sohn und den Heiligen Geist. Dieses gemeinsamen Priestertums sollten wir uns neu bewusstwerden, wenn wir Kirche der Zukunft bauen wollen. Und zu Berufung gehören nicht nur die geistlichen Berufungen, sondern jeder Christ ist Berufener, berufen, Mensch zu sein, Christ zu sein, berufen zu welchem Dienst auch immer, an welcher Stelle auch immer, so dass wir nicht immer nur von Klerikern und Laien sprechen sollten, sondern von Getauften, Gefirmten, Gewählten, Beauftragten, Gesendeten und Geweihten, die alle zum Volk  Gottes gehören, also alle Laien sind.