Bräuche

 
Bräuche - Sterben katholische Bräuche aus?
 
 Ein Kreuz am Autospiegel oder eine Christophorus-Plakette am Armaturenbrett: Ausdruck des christlichen Glaubens.
 
Namenstag feiern, den Rosenkranz beten, freitags kein Fleisch essen – das sind althergebrachte katholische Sitten und Gebräuche. Manche drohen allerdings allmählich auszusterben, nachdem sie teils über Jahrhunderte wie selbstverständlich zum Alltag der Gläubigen dazugehörten. Hier einige Beispiele für solche Rituale und Gepflogenheiten, über ihren Sinn und über die Frage, weshalb es sich lohnen könnte, scheinbar verstaubte Traditionen neu zu entdecken.
 
Namenstag feiern
Zweige am Kreuz
Freitags kein Fleisch
Christophorus im Auto
Segen mit Weihwasser
Rosenkranz beten
 
 
Erfahren Sie mehr unter dem untenstehenden Link.
https://www.kirche-und-leben.de/artikel/sterben-katholische-braeuche-aus
 
Namenstag feiern
Bei der Suche nach einem Vornamen für ihr Kind achten Eltern heutzutage vor allem auf den Wohlklang des Namens. Das sei für fast drei Viertel der Eltern der entscheidende Gesichtspunkt, besagt eine Umfrage der Gesellschaft für deutsche Sprache. Auch wichtig: dass Vor- und Familienname miteinander harmonieren.
 
Ein religiöser Bezug, so ein weiteres Ergebnis der erwähnten Umfrage, spiele bei der Namenswahl nur mehr „eine weniger wichtige Rolle“. Und darum ist es logisch: Der Namenstag wird auch in katholischen Familien immer seltener gefeiert. Über Jahrhunderte hinweg erhielten Neugeborene den Namen des oder der Tagesheiligen ihres Geburts- oder Tauftages. Martin Luther etwa bekam seinen Vornamen, weil er an einem 11. November, dem Gedenktag des heiligen Martin von Tours, getauft wurde. Von einer – in ihren Augen oft übertriebenen – Heiligenverehrung hielten die Reformatoren wenig, weshalb es vorwiegend die Katholiken waren, die ihre Kinder bewusst nach Heiligen benannten. Sie erhielten einen Namen, ja, vor allem aber erhielten sie einen Namenspatron oder eine Namenspatronin. ...
 
 
St. Martin
 
Woher kommt die Tradition der Martinsgans?
Der Legende nach geht die Tradition der Martinsgans auf ein bestimmtes Ereignis im Leben des heiligen Martins zurück. Martin war ein frommer und gütiger Mann und die Bürger der Stadt Tours schätzen ihn für seine Fürsorge und Hilfsbereitschaft. Im Jahr 371 (oder 372) sollte Martin auf großen Wunsch der Einwohner zum Bischof von Tours ernannt werden. Doch der bescheidene Martin wollte dieses hohe Amt nicht annehmen und versteckte sich in einem Gänsestall. Die Gänse schnatterten jedoch so laut, dass die Menschen darauf aufmerksam wurden und Martin im Gänsestall fanden. So konnte er letztendlich zum Bischof von Tours geweiht werden.  
St. Martinsgans  zubereiten

St. Martin - 11. November