Kirchengeschichte, Seelsorger, Ordensleute Plittersdorf

 
Quelle

Alle Texte sind Auszüge aus der Jubiläumsschrift von 1980 anläßlich des 200. Jahrestages der Erhebung der kirchlichen Gemeinde Plittersdorf zur selbständigen Pfarrei.

Mit freundlicher  Unterstützung von Friedrich Oberle, Plittersdorf.

 
Frühe Kirchengeschichte
Das wechselvolle Schicksal der Pfarrgemeinde Plittersdorf
 

Wenn auch die Pfarrgemeinde Plittersdorf am 20. Juli 1980 erst ihren 200. Jahrestag als selbständige Pfarrei feiern darf, ist der Name Plittersdorf doch bereits 730 erstmals unter den Weisenburger Klostergütern erwähnt. So verwundert es zunächst, dass die politische Gemeinde 1980 auf stolze 1250 Jahre Vergangenheit zurückblicken kann, die Kirchengemeinde jedoch nur auf 200 Jahre.

 
 
Es ist im wahrsten Sinne des Wortes viel Wasser den Rhein runtergeflossen, bis der Straßburger Bischof Rohan dem Bittgesuch der Gemeinde Plittersdorf von 1772, eine selbständige Pfarrei zu werden, stattgab. Mit Errichtungsurkunde vom 20. Juli 1780 wurde unser Ort von der Mutterkirche losgelöst und erhielt eigene Pfarrrechte. Selbstverständlich gab es in unserem Dorf auch vor dieser Zeit reges kirchliches Leben.
 
 
Der Ort zählte zunächst seit dem 8. Jahrhundert zum Elsaß. Die Seelsorge in den Riedorten besorgte bis zum Ende des 14. Jahrhunderts die Pfarrei Seltz, die zur Diözese Straßburg gehörte. Da die Trennung durch den Rhein in der kirchlichen Betreuung Nachteile zur Folge hatte, errichtete die Benediktinerabtei Seltz im Jahre 1376 eine Kaplanei in Ottersdorf. Der damalige Papst, Gregor XI, gestattete am 9. Mai 1371, für die fünf Rieddörfer Plittersdorf, Muffelnheim, Ottersdorf, Dunhausen und Wintersdorf eine Kaplanei des Hl. Ägidius in Ottersdorf zu errichten. Auf diese Weise lösten sich die fünf Rieddörfer von elsäßischen Banden. Muffelnheim und Dunhausen wurden 1481 bzw. 1583 vom Rhein verschlungen und sind in Vergessenheit geraten. 1415 wurde Ottersdorf durch die Benediktinerabtei Seltz zu einer selbständigen Pfarrei erhoben und blieb jahrhundertelang der kirchliche, politische und wirtschaftliche Mittelpunkt dieser fünf Riedgemeinden. Plittersdorf zählte ehedem zum fränkischen Gau Ortenau und unterstand den Grafen von Eberstein, kam 1388 zur Markgrafschaft Baden und gehörte von 1493 bis 1803 zum Amt Stollhofen. Seither ist es dem Amt Rastatt zugewiesen.
 
Kirchlich zählte Plittersdorf ursprünglich zur Diözese Straßburg. Durch die Wirren der französischen Revolution (1789) wurde der rechtsrheinische Teil des Bistums Straßburg führungslos und deshalb von Konstanz mitverwaltet. Seit der Auflösung des Bistums Konstanz (1872) gehört Plittersdorf zum neugegründeten Erzbistum Freiburg.

Schon am 2. März 1753 wurde dem Markgrafen über die Schwierigkeit auf dem langen und stellenweise richtigen Kreuzweg der Plittersdorfer Einwohner berichtet.

Andere Probleme werden klar aus den vielen Eingaben, die dem schönen Ziel dienten, eine eigene Pfarrei zu werden. Dabei verkannten Schultheiß (Bürgermeister) und Bevölkerung nicht die Hindernisse, die sich ihrem Vorhaben entgegenstemmten. Aber diese Menschen, denen der Kampf um das nackte Leben ein beinahe ständiger Begleiter war, vergaßen in ihrer leiblichen Not in keiner Weise ihr Seelenheil. Diese innere Einstellung kehrt in vielen Gesuchen an die geistlichen Behörden immer wieder.
Der dreiviertelstündige Fussweg nach Ottersdorf zum Gotteshaus bedeutete für Erwachsene und gesunde Leute kaum eine Anstrengung, aber für Kinder und alte Leute bei Wind und Wetter immerhin eine Leistung. Dazu kamen die Sorge um ihr Heim, zumal wenn Hochwasser im Anzug war, und Haus und Hof rund drei Stunden verwaist standen. Besonders am Herzen lag ihnen die durchgreifende Hebung des religiösen Lebens bei ihrer Jugend. Diesen zweifellos triftigen Gründen verschlossen sich auch die Behörden nicht.
 
Der in Schwarzach wohnende Amtmann des Amtes Stollhofen, zu dessen Bereich damals Plittersdorf zählte, versicherte am 31. Mai 1753, dass er der Gemeinde ihre Bitte gönnen möge, so unzeitig und schlecht ihm auch ihr Begehren erscheine.
Wenngleich auch die Absicht Plittersdorf nur auf Trennung hinauslaufe, so zeigen sich hierbei doch gleich zwei Anstände, nämlich die Fragen: wer allda das feste Einkommen verschaffen soll, weil die Rechte der Stolgebühren bei weitem nicht hinreichen, die Gemeinde sich dazu auch außerstande sei.
 
Vermutlich leuchteten diese wohlgemeinten Bedenken den Bittstellern vollkommen ein, weil sie erst am 10. August 1777 beim Bischof zu Straßburg ansuchen, ihnen einen eigenen Vikar zur Bedienung zu gewähren.
 
In diesem Zusammenhang werden auch die Teilnehmer aufgezählt, die am Montag, dem 18. August 1777, morgens um 8 Uhr, bei der Untersuchungskommission zugegen waren und vor Dr. theol. Zaepfel, Pfarrer an St. Peter in Straßburg, erschienen waren, nämlich
 
- Schultheiß Georg Müller,
- die Gemeinderäte Peter Kuhmann, Andreas Oberle und Nikolaus Urich von Plittersdorf,
- der markgräfliche Hofrat Steiner in Stollhofen und Schwarzach,
- Ludwig Ensel, Zehnterheber und Verrechner der Einkünfte,
- Nikolaus Miebes, Pfarrer in Ottersdorf (1760-1791),
- die Schultheißen von Ottersdorf und Wintersdorf, Nikolaus Schäffer und Andreas Müller,
- und der Dekan des Kapitels Ottersweier Franz Josef Scheurer.

Die Plittersdorfer trugen bei dieser Gelegenheit ihre Gründe ausführlich vor: Unsichere Wegverhältnisse bei Überschwemmungen, große Entfernung für Kinder und alte Leute und Mangel an geistlicher Betreuung.
 
Der Schultheiß bat am 29. August 1778 nochmals um einen eigenen Pfarrer für Plittersdorf. Die Gemeinde sei auch bereit, seinen Unterhalt aus eigenen Mitteln zu bestreiten.

Erst durch die Errichtungsurkunde vom 20. Juli 1780 bestimmte Bischof Rohan zu Straßburg, dass Plittersdorf von der Mutterkirche Ottersdorf getrennt und eigene Pfarrei wurde. Die damalige Kapelle, wohl erst um 1650 erbaut, wurde jetzt Pfarrkirche.

 
Die Einwohner von Plittersdorf erbauten 1650, also zwei Jahre nach dem Ende des Dreißigjährigen Krieges, eine Kapelle. Aber bereits 39 Jahre später wurde das Gotteshaus von den französischen Truppen schwer beschädigt. Nur mühsam konnten die größeren Schäden behoben werden, so wurde der Turm der Kapelle erst 1760 instand gesetzt. Große bauliche Anstrengungen unternahm die Einwohnerschaft in den 70er Jahren. Das bisherige Gotteshaus erfuhr eine Erweiterung als Voraussetzung für die Zuweisung der pfarrlichen Selbständigkeit. Die um 1650 erbaute Kapelle wurde 1780 zur Pfarrkirche.
 
Aber knapp 20 Jahre später brach sich der Rhein einen neuen Lauf unmittelbar durch den Ort, so dass über fünfzig Häuser abgebrochen werden mussten. Auch das Gotteshaus musste aus bautechnischen Gründen abgerissen werden. Plittersdorf, bis dahin einer der wohlhabendsten Riedorte, war bettelarm geworden, da ein Großteil seiner Gemarkung im Rhein verschwunden war.
 
Mit viel Mühe und Fleiß musste die Bevölkerung ihre Häuser aufbauen und ein weiteres Vorrücken des Stromes verhindern. Eine Kirche sollte sie erst nach 40 Jahren wieder bekommen. Kurzfristig diente ein Haus als Notkirche. Als die unerbittlichen Fluten des Rheines der Pfarrkirche 1796 den Untergang brachten (sie stand außerhalb des neuen Dammes), musste der Gottesdienst vorübergehend im kleinen Schulhaus bei der Ankerbrücke stattfinden und ab 1804 in der Zehntscheuer.
 
Auch in der damaligen Zeit mit bescheidenen Ansprüchen war es für Gemeinde und Pfarrer kaum zumutbar, über einen längeren Zeitraum unter primitivsten Umständen in diesem Gebäude Gottesdienste abzuhalten. Die arme Bevölkerung war jedoch nicht in der Lage, aus eigenen Kräften eine Kirche zu bauen. Zuschüsse von Obrigkeit oder „Kirchenkommission“ wurden immer wieder abgeschlagen. Ja, das Murgkreisdirektorium trug sich mit dem Gedanken, die Pfarrei „eingehen“ zu lassen.
 
Doch den Rat der Direktion des Murgkreises vom 20. März 1813, unserer Pfarrei mangels einer Kirche und wegen eines im Wasser stehenden Pfarrhauses wie ehedem mit der Pfarrei Ottersdorf zu vereinigen und dem dortigen Pfarrer einen Kaplan zur Betreuung dieser Filiale beizugeben, lehnte das Bischöfliche Ordinariat Konstanz ab.
 
Auch schon damals müssen die Plittersdorfer eine kämpferische Gemeinschaft gewesen sein. Nachdem sich der emsige Pfarrer Müller in der Notkirche gesundheitlich ruiniert hatte und 1813 starb, erreichten sie schließlich, dass die Zehntscheuer 1814 nach Vorschlägen des bekannten Baufachmannes Vierordt junior einigermaßen hergerichtet wurde. Die instandgesetzte Zehntscheuer diente bis 1838, somit 34 Jahre lang, als Gotteshaus.
1815 wurde der bisherige Pfarrverweser Merk in Sandweier hierher angewiesen.
 
In seinem Bericht vom 7. Januar 1818 steht zu lesen: Der Pfarrer hat keine Kirche, keine Wohnung – das Pfarrhaus wurde vor einigen Monaten wegen Einsturzgefahr abgebrochen – er wohnt jetzt in einer ungesunden Erdhütte, zum großen Nachteil seiner Gesundheit, kein Schulhaus, kein Garten, kein Feldbau, usw.

Am 9. März 1820 wurde ihm die Pfarrei Gamshurst verliehen. Am 22. August 1827 zieht Ignaz Seckler als Pfarrer hier auf. Während seiner 18–jährigen Amtszeit wurde im Jahre 1836 mit dem Bau der jetzigen Pfarrkirche begonnen.
 
Schon 1832 richteten der Bürgermeister und die Gemeinderäte an das Großherzogliche Oberamt die Bitte, die erforderliche Einleitung zum Bau einer Kirche zu treffen. Die Einwohnerzahl war 1835 auf 800 Seelen angestiegen, und die renovierte Zehntscheuer war als Notkirche viel zu klein geworden.
 
Nach langem Hin und Her mit großherzoglichen Behörden und der Katholischen Kirchensektion konnte am 21. Juli 1836, vormittags 10 Uhr der Grundstein für ein neues Gotteshaus gelegt werden, und am 6. November 1838 beging man die Feier der Einsegnung.
Die Planung dieses Gebäudes hatte Professor und Bauinspektor Moßbrugger inne. Die Bauausführung erfolgte durch Maurermeister Erasmus Dürr aus Iffezheim unter der Leitung des Poliers Müller aus Frankfurt; die Bauarbeiter selbst stammten aus Tirol.

Der Maler Booz aus Rastatt lieferte – etwas später – drei Altarbilder. Sie zeigten die Verklärung Christi, die Verkündigung Mariä und den Heiligen Wendelinus. Dieser Neubau, dessen Patron St. Jakobus der Ältere ist, liegt eben, ist trocken, dreischiffig und im Weinbrennerstil erstellt. Man wählte wegen der stets drohenden Hochwassergefahr für das Gotteshaus den höchstgelegenen Platz am Ortseingang von Rastatt her, also ziemlich weit weg vom Unterdorf.

Das Bauwerk hat die Maße 35 x 18 x 9,60 Meter. Bis zur Renovation 1976 – 1978 enthielt es 800 + 250 Sitzplätze und verfügte außer den drei Altären über eine Orgel mit zwölf Registern und drei Glocken. Die Kirchenuhr wurde von Uhrmacher Winkler aus Rastatt gefertigt.
 

Eine Renovation der Pfarrkirche wurde auch im März 1976 bis September 1978 durchgeführt. Die Restaurierung des Dachstuhls und Dachbodens mit Imprägnierung war ebenfalls notwendig geworden. An den Kirchenfenstern brachte man eine längst fällige Außenschutzverglasung an. Auch ein neuer Außenverputz gab der Kirche wieder ein "festliches Gewand". Unsagbar viele Arbeiten wurden in Eigenarbeit übernommen. Der Pfarrgemeinderat und Pfarrer Baumann gingen mit unerschütterlichem Optimismus und mit großer Hingabe ans Werk. Im Innenbereich gestaltete man den Chorraum nach den liturgischen Erneuerungen entsprechend um. Der Altar sollte möglichst nahe zum Volk kommen. Es wurden sämtliche Altäre ausgebessert und erneuert, ein passender Ambo wurde gearbeitet, eine Fußbodenheizung eingebaut, Bodenplatten aus Marmor verlegt, die Orgelempore wurde zu einer größeren umgestaltet, die wertlose Kanzel aus Gips fiel der Renovation zum Opfer. Die Kreuzwegbilder sowie Tafelbilder und Figuren wurden restauriert, ebenso der Taufstein und die Deckenmalerei. Dabei wurde im Chorraum an der Decke das Bild "Emmausjünger" freigelegt, ebenso verschiedene Schriften und eine Engelsfigur. Die gesamte Elektroinstallation mit Lampen und Strahlern, eine akustische Anlage mit vier Lautsprechern darf als gelungen bezeichnet werden. Durch die Beschaffung eines neuen Kirchengestühls aus Eiche ging ein langersehnter Wunsch der Gläubigen in Erfüllung. Die ebenso restaurierte Stiffel-Orgel erstrahlte in neuem Glanz und ertönte in altbewährtem Ton.

 
 

Die Geistlichen, die in Plittersdorf wirkten, sind ab dem Jahre 1780 bekannt und in der Jubiläumsschrift von 1980 aufgeführt. Untenstehend sind Priester die im letzten Jahrhundert gewirkt haben:

1899-1908   Pfr. Karl Dussel

1908-1909   Pfvw. Trabold

1909-1913   Pfr. K. Schnurr

1912-1912   Kaplan  Alletag

1913-1914   Pfvw. Westermann

1914-1926   Pfr. Franz Karl Dischinger

1926-1940   Pfr. Karl Friedrich Baer

1940-1973   Pfr. Paul Ziser

1973-1974   Seelsorgerliche Betreuung durch Pfr. Wolfgang Storf, Ottersdorf

1974-2021   ad multos annos (zu vielen Jahren) Pfr. Richard Baumann

2015-2022    Seelsorgeheinheit Iffezheim-Ried, Leitender Pfr. Michael Dafferner

2022                                                                   Pfr. Gerold Siegel, Kommissarischer Leiter der SE (April-Oktober)

2022                                     Pfr. Vincent Padinjarakadan, Leiter der SE (ab 1.11.)

 

 
Pfr. Richard Baumann
1973 hat Erzbischof Dr. Hermann Schäufele Vikar Richard Baumann zum neuen Pfarrer der Pfarrgemeinde Plittersdorf ernannt. Der junge Seelsorger  hat am 13. Februar 1974  seinen Dienst in der Pfarrei übernommen.
 
Pfr.   Richard Baumann wurde am 09. Mai 1943 in Bad-Peterstal (Ortenaukreis) geboren. Nach dem Abitur 1963 studierte er Theologie zunächst zwei Jahre an der Universität Freiburg und ein Jahr an der Universität München. In Freiburg beendete er dann sein Studium und ging ins Priesterseminar nach St. Peter im Schwarzwald.
 
Am 19. Mai 1968 wurde er im Freiburger Münster von Erzbischof Dr. Hermann Schäufele zum Priester geweiht. Anschließend wirkte er drei Jahre als Vikar in Pfullendorf / Sigmaringen. Dann war er 2 1/2 Jahre als Kaplan in Karlsruhe-Durlach tätig. Von dort aus bewarb er sich um die ausgeschriebene Pfarrstelle in der Gemeinde Plittersdorf, die ihm mit Urkunde vom 19. Dezember 1973 verliehen wurde.
 
Seit dem 29. Januar 1976 betreute Pfarrer Baumann auch die benachbarte Pfarrkuratie St. Wendelinus in Rastatt-Rheinau mit über 2.500 Katholiken.
 
Bis heute, im Jahre 2021, ist Pfr. Baumann als Priester i.R. sehr geschätzt und unterstützt die hauptamtlichen Seelsorger in der Seelsorgeeinheit Iffezheim-Ried.
 
Die Pfarrkirche wurde 1936/1838 als neoromanischer dreischiffiger Bau mit polygonalem eingezogenem Chorabschluss nach Plänen  von Prof. und Bauinspektor August Moßbrugger, Rastatt, erbaut. Sie ist durch den fast ungegliederten, sandsteinernen Westgiebel mit wenig hohem Fassadenturm und durch den breitgelagerten Baukörper mit flachgedecktem Satteldach für diese Gebiet atypisch, aber für den Ort zusammen mit dem Pfarrhaus prägend. Der Innenraum ist bestimmt durch den neoklassizistischen Hochaltar einschließlich der von Maler Booz geschaffenen Tafelbilder, der bemalten flachen Decke über dem Mittelschiff und den Seitenschiffen sowie den Längsbögen auf achteckigen Säulen und der Stieffell-Orgel.
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Im Chorraum befindet sich ein wieder freigelegtes Deckengemälde "Emmausjünger" (Renovation um 1977), ebenso wurde die Schrift im Mittelbereich und die Engelsfigur über der Empore freigelegt.
 
Im Hauptschiff befindet sich ein Deckengemälde "Die Enthauptung des Hl. Jakobus".
 
Die Heiligendarstellungen der Pfarrkirche sind :
Der heilige Judas Thaddäus
Der heilige Konrad von Parzham
Der heilige Wendelin
Der heilige Antonius von Padua
Der heilige Johannes Nepomuk
Der heilige Aloisius
 
 
 
Die Krippe
Die Krippe in unserer Pfarrkirche erfreut sich größter Beliebtheit und zieht alljährlich viele Kinder und Erwachsene in unser Gotteshaus. Viel Beachtung und Zuspruch findet dabei das Glockenspiel.
 
Pfarrer Ziser hat sich um die Gestaltung der Krippe sehr bemüht und ihr ein besonderes Gepräge verliehen. Nach seinen Vorstellungen wird die Krippe heute noch von früheren Messdienern aufgebaut. Sie wurden dabei unterstützt von Frau Berta Bergmaier, die mit Hingabe auch die Kirche immer sehr ansprechend ausschmückt.