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2026

 
„Hierarchische Struktur der Kirche ist kein menschliches Konstrukt“

Der hierarchische Aufbau der katholischen Kirche ist nichts Menschengemachtes, sondern kommt von Gott. Das hat Leo XIV an diesem Mittwoch betont.
In der Ansprache bei seiner Generalaudienz auf dem Petersplatz beschäftigte sich der Papst mit der Frage, warum die Kirche so ist, wie sie ist. Ausgangspunkt für seine Gedanken war der Text „Lumen Gentium“ des Zweiten Vatikanischen Konzils (1962-65).
„Die katholische Kirche hat ihr Fundament in den Aposteln, die Christus als ...
 
 
Papst lanciert Friedensappell

Leo XIV. ruft mit Blick auf die internationale Lage zu einem „Waffenstillstand“ und zu Dialog auf, „indem man wirklich nach einer Lösung für alle sucht“.
Das sagte er gegenüber Journalisten am Dienstagabend in Castel Gandolfo. Es gelte, „für den Frieden zu arbeiten, aber nicht mit Waffen“, so der Papst nach einem Ruhetag in dem Städtchen in den Albaner Bergen. Er sei besorgt darüber, dass in der Welt der Hass zunehme, die Gewalt immer schlimmer werde und viele Tote zu verzeichnen seien.
 
 
Papst ermutigt zu Dialog zwischen Christen und Muslimen

Drei Wochen vor seiner ersten Afrikareise hat sich Papst Leo XIV. deutlich zum Dialog zwischen Christen und Muslimen in Afrika bekannt.
Diese Zusammenarbeit sei ein wichtiges Zeugnis „in einer Welt, die zunehmend von religiöser Radikalisierung, Spaltung und Konflikt geprägt ist“. Das sagte er am Mittwoch zu Mitgliedern eines „Programms für christlich-muslimische Beziehungen in Afrika“ mit Sitz in Kenia.
 
 
Papst an Bischöfe in Frankreich: Anhänger der „Alten Messe“ einbeziehen

Die wachsende Zahl der französischen Gläubigen, die sich der sogenannten „Alte Messe“ im vorkonziliaren Ritus verbunden fühlen, soll nach den Maßstäben des Zweiten Vatikanischen Konzils einbezogen werden. Das teilte Leo XIV. den französischen Bischöfen in einem von Kardinal Pietro Parolin im Namen des Papstes unterzeichneten Schreiben mit.
Der Papst äußerte sich zu der wachsenden Zahl von Gläubigen in Frankreich, die der Feier der sogenannten „Alte Messe“ im vorkonziliaren Ritus verbunden sind. In dem ...
 
 
Warum der Papst am Samstag nach Monaco reist

Papst Leo XIV. verbringt den kommenden Samstag im Fürstentum Monaco. Es ist erst seine zweite Auslandsreise seit der Wahl zum Papst. Einzelheiten der Visite wurden am Mittwoch Mittag im vatikanischen Presseamt vorgestellt. Aber warum gerade Monaco?
Das fragten wir unseren Kollegen Stefan v. Kempis.
„Zum einen muss man bedenken, dass zum letzten Mal vor ungefähr 500 Jahren ein Papst in Monaco war; in dieser Hinsicht war der Kleinstaat jetzt einfach mal dran. Außerdem ...
 
 
 
„Berufung ist kein statisches Ziel, sondern ein Weg“

Papst Leo XIV. ruft Familien, Lehrer, Pfarreien und Orden dazu auf, „sich immer mehr für günstige Rahmenbedingungen einzusetzen“, damit geistliche Berufungen wachsen können.
Das schreibt er in seiner Botschaft zum Weltgebetstag um geistliche Berufungen vom 26. April dieses Jahres. „Nur wenn unsere Lebensräume von lebendigem Glauben, beständigem Gebet und geschwisterlicher Weggemeinschaft erhellt sind, wird der Ruf Gottes ...
 
 
Papst ernennt neuen Präfekten für Gesetzestexte

Der australische Diözesanbischof Anthony Randazzo wird neuer Leiter des Dikasteriums für die Gesetzestexte. Der Vatikan gab die Ernennung durch Papst Leo an diesem Mittwoch bekannt. Zugleich verlieh der Papst dem neuen Kurienmitglied den persönlichen Titel eines Erzbischofs.

Es ist erst die zweite Ernennung eines Kurienpräfekten durch Leo XIV., der seit gut zehn Monaten im Amt ist. Sie war nötig geworden, weil der Papst den bisherigen Chef-Kirchenrechtler im Vatikan, Filippo Iannone, im ...
 
 
400 Jahre Petersdom: Ein Spiegel des Glaubens in Stein

Quelle: Fotolia

Die Fabbrica di San Pietro (Dombauhütte von St. Peter) hat eine Veranstaltungsreihe zum 400. Jahrestag der Weihe der Vatikanischen Basilika eröffnet. Im Fokus der ersten Begegnung stand das architektonische und künstlerische Erbe der größten Kirche der Welt. Kardinal Gambetti betonte: „Hier suchen die Menschen nach den Wurzeln ihres Glaubens.“
Greta Giglio und Mario Galgano - Vatikanstadt
Von 1626 bis 2026: Vier Jahrhunderte historischer und kultureller Transformationen haben den Petersdom geprägt. Dieses Thema ...
 
 
Sudan: 70 Tote bei Angriff auf Krankenhaus

Ein grausamer Angriff auf Zivilisten in Sudan erschüttert die Weltgemeinschaft. Nach dem Drohnenbeschuss auf das Universitätskrankenhaus von El-Daein im Osten Darfurs sind WHO-Angaben mittlerweile 70 Tote zu beklagen. Eine Nachfrage vor Ort.
Christine Seuss - Vatikanstadt
Viele der Toten sind Frauen und Kinder, die als Kranke in dem einzigen noch funktionierenden Gesundheitszentrum der Region behandelt wurden, sowie dort arbeitendes Personal. 
 
 
Indien: Gegen Missbrauch des Namens von Mutter Teresa

Die „Missionarinnen der Nächstenliebe“, die von der heiligen Mutter Teresa (1910-97) gegründete Gemeinschaft, droht mit rechtlichen Schritten gegen diejenigen, die den Namen, das Bild, die Worte und die Person ihrer Gründerin für Spendenaktionen und Werbezwecke einsetzen.
„Wir haben erfahren, dass zahlreiche Organisationen den Namen und das Bild von Mutter Teresa ohne Erlaubnis verwenden und Spendenaktionen durchführen.“ Das erklärte ...
 
 
Nationalpark Schwarzwald - „Kreuzweg der Schöpfung“ - Eine besondere Ausstellung in der Mummelseekapelle
 
„Kreuzweg der Schöpfung“ - Eine besondere Ausstellung in der Mummelseekapelle
Der Kreuzweg „Kreuzweg der Schöpfung“ ist in diesem Jahr wieder in der Mummelseekapelle im Nationalpark Schwarzwald zu erleben.
Vom Palmsonntag bis zum Sonntag nach Ostern (10.00 – 18.00 Uhr) bietet die Ausstellung eine einzigartige Möglichkeit zur Meditation und Besinnung. Die Ausstellung, die Naturphänomene mit der Passion Jesu verknüpft, wurde vom Kapuzinerpater Anton Rotzetter ins Leben gerufen. Mit eindrucksvollen Bildern aus dem Schwarzwald und tiefgründigen Texten lädt sie zum Nachdenken über den Glauben und unsere Verantwortung für die Umwelt ein. Besucher können an 14 Stationen die Verbindung von Schöpfung und christlicher Botschaft erleben. 

Weitere Informationen und Anmeldung finden Sie auf: 
 
 
Monaco: Fürst Albert erwartet Appell des Papstes

Fürst Albert erwartet, dass Papst Leo seinen Besuch in Monaco zu einem Appell für Frieden und die Bewahrung der Schöpfung nutzen werde. Das teilte er der italienischen Tageszeitung „Corriere della Sera“ mit.
Papst Leo wird bei seinem Besuch im Fürstentum am Samstag auch eine Ansprache vom Balkon des Palastes halten. Im Interview mit dem „Corriere della Sera "vermutete Fürst Albert, dass der Papst dabei zu Frieden und der Bewahrung der Schöpfung aufrufen werde. Zudem zeigte ...
 
 

Leo XIV. hat an diesem Montag eine Delegation der Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem aus Jerusalem empfangen. Das teilte das vatikanische Presseamt mit, ohne Einzelheiten zu nennen.
Ein vom Vatikan verbreitetes Video zeigt den Leiter von Yad Vashem, Dani Dayan, und Israels Botschafter beim Heiligen Stuhl Yaron Sideman bei der Audienz mit dem Papst. Leo XIV. hat wie seine Vorgänger Antisemitismus scharf verurteilt. Zum Holocaust-Gedenktag 2026 sagte er bei ...
 
 

Die inoffizielle Fußball-Nationalmannschaft des Vatikans bestreitet am Freitag, den 17. April, ein Benefizspiel in Dillingen an der Donau.
Im dortigen Donaustadion trifft die Auswahl ab 18.00 Uhr auf die „Charity World Squad“, ein Team aus ehemaligen Profifußballern. Die Schirmherrschaft für die Begegnung haben der bayerische Ministerpräsident Markus Söder und der Augsburger Bischof Bertram Meier übernommen.
 
 

Die Päpstliche Akademie für das Leben hat eine aktualisierte Fassung ihres Dokuments „Perspektiven der Xenotransplantation – Wissenschaftliche Aspekte und ethische Erwägungen“ vorgestellt. Dabei geht es um den Transfer von Zellen, Geweben oder Organen zwischen verschiedenen Spezies, insbesondere vom Schwein auf den Menschen.
Mario Galgano - Vatikanstadt
Renzo Pegoraro, der Präsident der Akademie, erklärte, dass das Dokument bereits Ende November 2025 fertiggestellt wurde. Die Präsentation sei
 

„Den Schrei der Armen hören“: Mit diesem Thema hat sich im Prozess der Weltsynode eine eigene Studiengruppe beschäftigt. Den Bericht dieser Studiengruppe hat das vatikanische Synodensekretariat nun vorgelegt.
23 Mal hat sich die Studiengruppe 2 bis Oktober 2025 via Zoom zusammengeschaltet, um über Entwicklung, soziale Gerechtigkeit und die Bewahrung der Schöpfung nachzudenken. Die Teilnehmenden:
 
 

Der Heilige Stuhl hat Rassismus in allen Formen erneut „voll und entschieden verurteilt“. Vor den Vereinten Nationen in New York verwies seine Delegation an diesem Montag auf neue Herausforderungen im digitalen Raum.
Rassismus bleibe eine „schwere Ungerechtigkeit“, die die Würde des Menschen verletze und grundlegende Rechte verweigere, heißt es im Statement der Delegation bei einer Gedenksitzung zum Internationalen Tag zur Beseitigung der Rassendiskriminierung. Die ...
 
 

Santa Maria dell’Anima, die Kirche der deutschsprachigen Gemeinde in Rom, ist reich an Inschriften wie kaum eine andere Kirche der Ewigen Stadt. Der Historiker Eberhard Nikitsch hat die steinernen Zeugen aus 600 Jahren Geschichte auf Marmorplatten, Gräbern, Kelchen, Glocken, Wandmalereien und Fenstern erfasst, übersetzt und kommentiert. Das Ergebnis liegt nun vor – gedruckt und online.
Altar und Tabernakel, kostbare Kruzifixe und Monstranzen, Gemälde, Kubaturen, Glanz und Licht: Das alles macht ...
 
 
 

Papst Leo XIV. hat an diesem Montag eine Delegation der italienischen Fluggesellschaft ITA Airways sowie Vertreter der Lufthansa Group im Vatikan willkommen geheißen. Der Empfang fand vor dem Hintergrund der engen logistischen Verbindung zwischen dem Heiligen Stuhl und der nationalen italienischen Fluglinie statt, die seit der Ära von Paul VI. die päpstlichen Auslandsreisen durchführt.
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Der Prior der Gemeinschaft von Taizé, Frère Matthew, hält sich derzeit zu Gesprächen in Rom auf. In einem Interview reflektierte er über die langjährigen Beziehungen seiner Gemeinschaft zur Ukraine und berichtete von seinen Eindrücken aus der Kriegsregion sowie seiner Audienz bei Papst Leo XIV., den er am Freitag gesehen hatte.
Mario Galgano - Vatikanstadt
Die Verbindung zwischen Taizé und der Ukraine besteht laut Frère Matthew bereits  ...
 

Im Rahmen der traditionellen Stationsgottesdienste an den heiligen Stätten Roms versammelten sich am späten Nachmittag des fünften Fastensonntags zahlreiche Gläubige im Petersdom. Im Zentrum der Liturgie dieses Tages stand wieder die Ostension (feierliche Zeigung) des „Velo della Veronica“, einer Reliquie, die nach der Überlieferung das Antlitz Christi trägt.
Greta Giglio und Mario Galgano - Vatikanstadt
Kardinal Mauro Gambetti, Generalvikar für die Vatikanstadt, bezeichnete die Reliquie während der Feier als eine Einladung, „den Blick nach Golgota zu richten, wo der gekreuzigte Christus seine Herrlichkeit offenbaren wird“.
 
 

Knapp ein Jahr nach dem Erlass des Grundsatzdekrets vom 11. März 2025 hat die Schweizer Bischofskonferenz (SBK) nun die detaillierten Ausführungsbestimmungen für die psychologische Eignungsprüfung künftiger Seelsorgerinnen und Seelsorger verabschiedet.
Die Regelungen definieren den Prozess von der Datenerhebung bis zur vertraulichen Aufbewahrung der Ergebnisse.
Das Assessment umfasst Berichte von drei Fachpersonen zu den Bereichen Testing, kompetenzorientiertes Gespräch sowie forensisch-klinisches Gespräch. Die ...
 
 

Die Präsidentin der Caritas, Eva Maria Welskopp-Deffaa, hat mit Blick auf die derzeitigen Energiepreise eine Reform im Bereich der Wohnenergie gefordert. Es brauche moderne Heizungen in Mietimmobilien und gezielte Beratung für einkommensschwache Haushalte.
Erst wenn in Mietobjekten klimaschonende Heizsysteme eingebaut würden, könnten Mieterinnen und Mieter langfristig preisstabil heizen, so ...
 
 

Der Bund der Deutschen Katholischen Jugend hat angekündigt, künftig zu Gewissensfragen im Zusammenhang mit dem Wehrdienst zu beraten. Die Beratung soll Raum für Reflexion bieten. Gleichzeitig will der BDKJ den Gedanken an Frieden in der Gesellschaft wachhalten.

Weil ein solches Angebot derzeit nicht bestehe, müssten Interessenten an die katholische Friedensbewegung Pax Christi oder evangelische Stellen verwiesen werden, so Stefan Dengel, der Referent für ...
 
 

In einer Stellungnahme für Radio Vatikan hat Abt Nikodemus Schnabel die aktuelle Situation der christlichen Stätten in Jerusalem und im Norden Israels dargelegt. Während das Kloster in Tabgha am See Genezareth formal geöffnet bleiben darf, ist die Dormitio-Abtei auf dem Zionsberg seit dem 3. März durch die israelische Polizei für die Öffentlichkeit gesperrt.
Mario Galgano - Vatikanstadt
Die Maßnahmen betreffen nicht nur die Benediktinerabtei, sondern auch die Grabeskirche, die Al-Aqsa-Moschee und die Westmauer (Klagemauer). Laut ...
 
 

Elf Kilometer von Sidon entfernt, dem Zentrum des südlibanesischen Gouvernements, befindet sich das Dorf Ankoun. Dort bewohnen Mario Abou Khalil, seine Frau Reine Karam und ihre fünf Töchter im Alter zwischen 12 und 18 Jahren das derzeit letzte noch besiedelte christliche Haus der Umgebung. Wir sprachen mit ihnen.
Federico Piana und Mario Galgano - Vatikanstadt
Während ein Großteil der Bevölkerung aufgrund der seit Wochen andauernden israelischen Luftangriffe in Richtung Norden geflohen ist, hat sich die Familie für den Verbleib entschieden.
 
 

Der deutsche Jesuit Dag Heinrichowski präsentiert mit seinem Buch „Herz Jesu. Spiritualität aus und an der Seite Christi" (Echter-Verlag) eine kenntnisreiche Einführung in die Herz-Jesu-Frömmigkeit. Dabei nähert er sich dieser Spiritualitätsform nicht nur theoretisch an, sondern gibt den Lesern eine Anleitung an die Hand, die einen eigenen Zugang zur Herz-Jesu-Verehrung eröffnen soll.
Mit seinem Buch grenzt sich P. Heinrichowski, der Spiritual am überdiözesanen Priesterseminar in Frankfurt St. Georgen ist, bewusst von ...
 
 

Papst Leo XIV. hat beim Angelus an diesem Sonntag erneut klare Worte zur Lage im Nahen Osten und in anderen Krisenregionen gefunden: Angesichts des Leids „so vieler wehrloser Opfer“ dürfe die Welt nicht schweigen.
„Was ihnen angetan wird, verwundet die ganze Menschheit“, sagte der Papst. Tod und Schmerz seien „ein Skandal für die gesamte Menschheitsfamilie und ein Aufschrei vor Gott“.
Der Appell zum Nachhören ...
 
 

Vor dem Grab des Egoismus, der Gewalt und der Oberflächlichkeit hat Papst Leo XIV. beim Angelusgebet an diesem Sonntag gewarnt. Dort gebe es kein Leben, sondern nur Verwirrung und Einsamkeit, sagte er vor rund 10.000 Menschen auf dem Petersplatz.
von Birgit Pottler - Vatikanstadt
Jesus sage auch heute zu den Menschen: „Ich bin die Auferstehung und das Leben“, erinnerte der Papst mit Blick auf das Sonntagsevangelium von der ...
 
 

Kinder können den Erwachsenen helfen, die Welt neu zu sehen – davon ist Papst Leo XIV. überzeugt. In einem Schreiben zum 30-jährigen Bestehen der Kinderbeilage der katholischen italienischen Zeitung „Avvenire“ richtet er sich direkt an die Jüngsten – und durch sie an Eltern und Lehrkräfte.
Inmitten weltweiter Konflikte und einer Zeit „großer Sorge“ um die Zukunft der Menschheit brauche es den Blick der Kinder: staunend, vertrauensvoll, frei von Vorurteilen. Sie könnten dazu beitragen, der Welt „ihre Schönheit zurückzugeben“.
 
 

Es sind seine bisher persönlichsten, geistlichsten Texte: Schon kurz nach seiner Wahl im Mai letzten Jahres hat Leo XIV. damit begonnen, sich eingehend mit dem Leiden und der Auferweckung Jesu zu beschäftigen.
Diese Betrachtungen des Papstes stellen wir Ihnen in unserer Radio-Akademie in der Fastenzeit vor. In der vierten und vorletzten Folge unserer Sendereihe geht es um das, was das Glaubensbekenntnis in die Worte fasst „Hinabgestiegen in das Reich des Todes“. Ikonen der östlichen Tradition zeigen Christus, der in die Unterwelt hinabsteigt, um allen, die in Finsternis und im Schatten des Todes sind, die Botschaft von der Auferstehung zu bringen.
 
 

Das Museum der Bayerischen Geschichte in Regensburg will 2027 eine Sonderausstellung zum 100. Geburtstag von Papst Benedikt XVI./Joseph Ratzinger (1927-2022) zeigen.
Diese werde in Zusammenarbeit mit dem Bistum Regensburg vorbereitet, sagte der Direktor des Hauses der Bayerischen Geschichte, Richard Loibl, in einem Interview mit der „Süddeutschen Zeitung“.
Der bayerische Papst hatte Regensburg im Rahmen seiner ...
 
 

Anlässlich des Weltwassertages am 22. März erinnert UNICEF daran, dass täglich etwa 1.000 Kinder unter fünf Jahren aufgrund von unsicherem Wasser sowie mangelhaften Sanitär- und Hygienebedingungen sterben.
Zudem haben weltweit noch immer rund 1,8 Milliarden Menschen keinen direkten Zugang zu sauberem Trinkwasser.
In diesem Jahr steht der ...
 
 

Nach einem Monat endet an diesem Sonntag die große Reliquienverehrung in der Basilika des heiligen Franziskus. Insgesamt 370.000 Pilger kamen dafür nach Assisi.
Der Vorsitzende der italienischen Bischofskonferenz, Kardinal Matteo Zuppi, feiert am Nachmittag den Abschluss-Gottesdienst. Seit dem 21. Februar waren erstmals die Gebeine des heiligen Franziskus öffentlich für Pilger zugänglich. Täglich kamen rund 10.000 Menschen in die Basilika San Francesco in Assisi, um die sterblichen Überreste des Heiligen zu sehen.
 
 

Die ökologische Krise der Gegenwart lässt sich nicht allein mit Daten und Algorithmen lösen. Mit dieser Botschaft wandte sich Papst Leo XIV. an die Teilnehmer des XVII. Internationalen Forums der Umweltorganisation Greenaccord, das derzeit in Treviso unter dem Motto „Building Future Together“ stattfindet.
Marina Tomarro - Treviso und Mario Galgano - Vatikanstadt
In einem von Kardinalstaatssekretär Pietro Parolin unterzeichneten Telegramm rief das Kirchenoberhaupt dazu auf, die Bewahrung der Schöpfung ...
 
 

Papst Leo XIV. hat an diesem Samstag die Teilnehmer der Generalversammlung des „Werkes Mariens“, besser bekannt als Fokolar-Bewegung, in Audienz empfangen. Nach einer herzlichen Begrüßung, bei der er sich für seine Verspätung entschuldigte, würdigte das Kirchenoberhaupt das Wirken der Bewegung, sparte jedoch nicht mit Hinweisen zu strukturellen Reformen und zum Schutz der persönlichen Freiheit der Mitglieder.
 
 

Anlässlich des 25-jährigen Gründungsjubiläums des italienischen Nachrichtensenders Tgcom24 hat Papst Leo XIV. eine Botschaft an den Direktor und die Redaktion der Mediaset-Gruppe gerichtet. Darin thematisiert das Kirchenoberhaupt die Rolle der Massenmedien in einer Zeit, die von „signifikanten Veränderungen und zu oft im Internet geschrieenen Worten“ geprägt sei.
 
 

Zum Welttag der Poesie hat Kardinal José Tolentino de Mendonça, Präfekt des Dikasteriums für Kultur und Bildung, die Relevanz der lyrischen Sprache für die gegenwärtige Gesellschaft hervorgehoben. In einem Gespräch mit den vatikanischen Medien definierte der Geistliche und Lyriker die Poesie als eine Form des Zuhörens, die aus der Stille entstehe und eine pädagogische Funktion für den Frieden einnehme.
 
 

Ob die Feierlichkeiten der Kar- und Ostertage in der Jerusalemer Grabeskirche ohne Einschränkungen stattfinden können, ist derzeit fraglich. Das teilte die Kustodie der Franziskaner am Samstag mit. Derzeit gelten Sicherheitsmaßnahmen.
Die Franziskaner reagierten mit der Erklärung auf Gerüchte über eine vollständige Schließung der Grabeskirche und ein mögliches Gottesdienst-Verbot an Feiertagen. Damit dementierte die ...
 
 

Am Rande der Eröffnungszeremonie des Gerichtsjahres am interdiözesanen Kirchengericht in Bari hat sich Kardinal Gianfranco Ravasi zur aktuellen Situation im Nahen Osten geäußert. Der emeritierte Präsident des Päpstlichen Rates für die Kultur nahm dabei Bezug auf die historische und gegenwärtige Gewalt in der Region.
„Es ist leider eine tragische Realität, auch in historischer Hinsicht, denn über Jahrhunderte hinweg waren die Steine des Heiligen Landes unaufhörlich mit ...
 
 

Die Auswirkungen der Auseinandersetzungen im Persischen Golf und die damit verbundene Sperrung der Straße von Hormus beeinflussen zunehmend die Volkswirtschaften auf dem afrikanischen Kontinent. Neben den globalen Folgen für die Energiemärkte verzeichnen insbesondere Kenia, Südafrika und Ägypten Rückgänge in wichtigen Exportsektoren sowie steigenden Inflationsdruck.
In Kenia ist vor allem der Export von Fleischprodukten in die Golfregion betroffen, die den Hauptabnehmermarkt darstellt. Allein die ...
 
 

In der Ukraine geben mehr als 60 Prozent der Menschen an, Vertrauen in die Kirche zu haben. Damit rangiert diese Institution in der öffentlichen Wahrnehmung direkt hinter der Armee, den Notdiensten und den Freiwilligen. Diese Daten spiegeln die Suche einer Bevölkerung nach gesellschaftlichen Bezugspunkten wider, während staatliche und private Strukturen durch den seit vier Jahren andauernden Konflikt unter Druck stehen.
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König Felipe VI. und Königin Letizia von Spanien waren an diesem Freitag beim Papst. Anschließend führten sie ein Gespräch im vatikanischen Staatssekretariat.
Dabei ging es nach Vatikanangaben unter anderem um den geplanten Besuch von Papst Leo XIV. in Spanien. Leo will vom 6. bis 12. Juni nach Spanien reisen: Zunächst in die Hauptstadt Madrid, anschließend nach Barcelona, wo er den neuen und höchsten Turm der Sagrada Familia einweihen wird, der ...
 
 

Die Päpstliche Kinderschutzkommission arbeitet an weltweiten Leitlinien für den Schutz Minderjähriger und verletzlicher Menschen. Sie sollen noch in diesem Jahr Papst Leo vorgelegt werden. Das teilte die Kommission zum Abschluss ihrer Vollversammlung in Rom an diesem Freitag mit. 
Die weltweiten Kinderschutz-Leitlinien sollen „zugänglich, kulturell anpassbar und geistlich verwurzelt“ sein und den Ortskirchen ein „praktisch nutzbares Instrument“ bieten, heißt es in der Aussendung. Die ...
 
 

Ist Mission noch zeitgemäß, und wenn ja – wie sollte sie durchgeführt werden? Mit diesem Thema beschäftigte sich an diesem Freitag eine Fastenpredigt im Vatikan.
Benedetta Capelli und Stefan von Kempis – Vatikanstadt
Dabei lauschten Papst Leo  – ein früherer Missionar in Peru – und zahlreiche Vertreter der römischen Kurie dem päpstlichen Hausprediger, dem Kapuziner Roberto Pasolini. Es war seine dritte Fastenpredigt in der laufenden Fastenzeit, und als Schauplatz diente die Audienzhalle im Vatikan.
 
 

Im Presseamt des Heiligen Stuhls wurde an diesem Freitag, 20. März, eine neue Plattform vorgestellt, die kirchliche Institutionen weltweit dazu bewegen soll, ihre Investitionen aus Bergbauunternehmen abzuziehen. Die Botschaft der Initiatoren ist unmissverständlich: Wer das Evangelium verkündet, darf nicht gleichzeitig von Projekten profitieren, die „Projekte des Todes“ sind.
 
 

Kardinal Gerhard Ludwig Müller hat die Piusbruderschaft vor den Folgen der angekündigten Weihe von weiteren Bischöfen gewarnt.
In einem online veröffentlichten Interview sagte der aus Deutschland stammende Kardinal: „Die Exkommunikation wegen dieser schweren Straftat gegen die Einheit der sichtbaren Kirche bedeutet als Todsünde auch den Ausschluss vom Gnadenleben und der Gemeinschaft mit Gott und von der Anwartschaft auf ...
 
 

Die franziskanische Kommunität „Tiberias“ in dem Pariser Vorort Clichy-Sous-Bois ist eine treue Präsenz in einem komplexen, von Multikulturalität und Multinationalität geprägten Umfeld – eine Situation, die in Frankreich oft heikel ist.
Sr. Kyong-Ha Yim fmm 
Die „Franziskanerinnen Missionarinnen Mariens" der Gemeinschaft Tiberias begannen ihre Sendung in Clichy-Sous-Bois im 13. Stock eines  ...
 
 

Persönlich, schonungslos, ohne politische Analyse. In der aktuellen Ausgabe des Osservatore Romano schreibt Pater Toufic Bou Merhi, Franziskaner der Kustodie des Heiligen Landes und Pfarrer in Tyros, an die Zeitung. Er bleibt bei den Menschen, teilt ihre Angst und ihren Schmerz.
„‚Kollateralschäden‘ – ein kalter, fast technischer Begriff. […] Aber es gibt eine Zerstörung, die keine Kamera zeigen kann: die Zerstörung im Herzen der Menschen. Wer sieht die inneren Wunden? Wer hört die Stille derer, die in Angst leben?“
 
 

Die Frage nach Frauen in Weiheämtern ist für den Luxemburger Erzbischof noch nicht abgeschlossen. Das betonte Kardinal Jean-Claude Hollerich am Rande eines Symposions an der Universität Bonn. Der ebenfalls anwesende Essener Bischof Franz-Josef Overbeck äußerte sich bei derselben Gelegenheit zum Synodalen Weg.
Der Luxemburger Erzbischof, Kardinal Jean-Claude Hollerich, äußerte sich am Rande eines Symposions in Bonn zur Frage nach Frauen in Weiheämtern. Er könne sich ...
 
 
 

Kardinal Christoph Schönborn hat angesichts sinkender Geburtenzahlen vor weitreichenden gesellschaftlichen Folgen gewarnt.
In seiner Freitags-Kolumne in der Tageszeitung „Heute“ wies er darauf hin, dass im Durchschnitt nur noch 1,29 Kinder pro Frau geboren werden. „Immer weniger Kinder werden in Österreich, in ganz Europa geboren. Inzwischen sterben mehr alte Menschen als Babys auf die Welt kommen“, schreibt der frühere Erzbischof von Wien. Diese Entwicklung sei „unumkehrbar“ und ...
 
 
 
Am Sonntag, 22. März , um 17.00 Uhr, lädt die
 
"Wilde Kirche"
 
zu einem offenen Treffen an der Schöpfungskirche Obertal (Ruhesteinstr. 516, Baiersbronn-Obertal) ein. 
Bitte wetterfeste Kleidung, Sitzunterlage und einen Beitrag zum gemeinsamen Vesper mitbringen.
 
 

Die schottischen Bischöfe begrüßen eine Entscheidung des Parlaments in Edinburgh gegen Beihilfe zum Suizid bei todkranken Menschen.
Die Parlamentarier könnten „sich sicher sein, dass sie die richtige und verantwortliche Entscheidung getroffen haben“, sagte Bischof John Keenan von Glasgow. „Diese Abstimmung wird einige der verletzlichsten Glieder der schottischen Gesellschaft davor bewahren, zu einem frühzeitigen Tod gedrängt zu werden.“
 
 

Leo XIV. bricht nach Ostern zu seiner ersten Afrikareise als Papst auf – Anlass für Radio Vatikan, den Blick stärker auf Afrika zu richten. In Uganda sind Erinnerungen an den Besuch von Leos Vorgänger Franziskus noch sehr lebendig. Vor allem beim Umweltschutz hat sich dort in den vergangenen zehn Jahren viel getan, erfuhr Radio Vatikan in Kampala.
Anne Preckel - Kampala*
Papst Leos Vorgänger Franziskus besuchte Uganda im November 2015, wenige Monate nach Erscheinen ...
 
 

Es war ein Donnerstag im Zeichen der Begegnung und des Sports, als die Fußball-Repräsentanzen des Vatikans der offiziellen Einladung des Weltfußballverbandes FIFA folgten. Unter den Augen von FIFA-Präsident Gianni Infantino bewiesen die Teams des Vatikans auf dem FIFA-Gelände in Zürich, wie weit der Sport verbindet und über das sportliche Ergebnis hinausgehen kann.
 
 

Zum 10. Jahrestag des Nachsynodalen Apostolischen Schreibens Amoris laetitia hat Papst Leo angekündigt, eine Bischofsversammlung zum Thema Familie einberufen zu wollen. Diese solle im Oktober 2026 stattfinden, teilnehmen sollten die Vorsitzenden der Bischofskonferenzen, so Leo XIV. in einem Schreiben aus Anlass des Jubiläums.
Christine Seuss - Vatikanstadt
„Angesichts der Veränderungen, die weiterhin Einfluss auf die Familien haben, habe ich beschlossen, im ...
 
 

Das deutsche Kindermissionswerk ,Die Sternsinger‘ ist aufgrund der Eskalation der Gewalt im Nahen Osten zutiefst besorgt um die vom Konflikt betroffenen Kinder.
„Mädchen und Jungen haben laut UN-Kinderrechtskonvention ein Recht auf Schutz vor Gewalt“, sagte Pfarrer Dirk Bingener, Präsident des Kindermissionswerks. „Wir fordern alle Konfliktparteien auf, dieses Kinderrecht nicht zu missachten.“ Kinder seien die Hauptleidtragenden ...
 
 

Um die Erhaltung der Schöpfung geht es in dem neuen Dokumentarfilm, den der deutsche Mediziner, Dokumentarfilmer und Wissenschaftsjournalist Eckart von Hirschhausen derzeit fertigstellt. Gedreht hat er dafür unter anderem in Brasilien, auf den Philippinen und im vatikanischen Mustergut Bogo Laudato si. Papst Leo durfte er im Rahmen der Generalaudienz am 18. März kurz begegnen und ihm das Projekt vorstellen.
Christine Seuss - Vatikanstadt
„Es war sehr bewegend, weil ich in der Prima Fila sein durfte, also in der Reihe, die dann auch ... "
 
 

Im ganzen Neuen Testament wird kein einziges Wort von ihm überliefert – dabei war er der Bräutigam der Jungfrau Maria und der Nährvater Jesu Christi. An diesem 19. März feiert die Kirche das Hochfest des hl. Josef.
Stefan von Kempis – Vatikanstadt
Im Vatikan ist der 19. März ein Feiertag, außerdem in Liechtenstein, Kolumbien und einigen schweizerischen Kantonen. Pius IX. erhob den hl. Josef zum Schutzpatron der Weltkirche. Seit Pius XII. ist auch der 1. Mai ein Festtag des hl. Josef, um auf diese Weise dem „Tag der Arbeit“ eine christliche Note zu verpassen.
 
 
 
Die Zahl der Erwachsenentaufen in den USA hat in den vergangenen Jahren kontinuierlich zugenommen. Laut den Verantwortlichen in den Diözesen tragen unterschiedliche Faktoren zu dieser Entwicklung bei. Auch die katholische Hochschulseelsorge verzeichnete großen Zuwachs.
In manchen Bistümern erhöhte sich in den vergangenen vier Jahren die Zahl der Erwachsenen, die den Eintritt in die katholische Kirche erstreben, um bis zu 70 Prozent. Auch die katholische Hochschulseelsorge in den USA kann ...
 
 

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An diesem Donnerstag endet der islamische Fastenmonat Ramadan.
Am Freitag, dem ersten Tag des neuen islamischen Monats Shawwal, beginnt dann das „Fest des Fastenbrechens“, arabisch Eid al-Fitr, das in diesem Jahr vom 20. bis 22. März 2026 gefeiert wird. Das dreitägige Fest des Fastenbrechens ist eines der höchsten Feste im Islam.
 
 

Viele junge Menschen wenden sich in Hongkong der Kirche zu.
Derzeit bereiten sich rund 2.500 Gläubige auf die Taufe an Ostern vor. Der Bischof von Hongkong betonte in einer Ansprache an die Taufbewerber die Bedeutung des Sakraments und der Kirche für das weitere Glaubensleben.
Unter den knapp 2.500 Gläubigen befinden sich auch etwa 1.600 Erwachsene, die sich bewusst dazu entscheiden, in die katholische Kirche einzutreten. Diese Zahlen sind mit denen ...
 
 

Papst Leo hat die Würde und den Auftrag aller katholischen Laien kraft der Taufe betont. Bei seiner Generalaudienz sprach er an diesem Mittwoch auch von der „Unfehlbarkeit der Kirche, der diejenige des Papstes innewohnt und der sie dient“.
Stefan von Kempis – Vatikanstadt
Es war ein dichter theologischer Text, mit dem Leo XIV. die Pilger und Touristen auf dem römischen Petersplatz begrüßte. Der Papst ging von der Konzilskonstitution „Lumen gentium“ (LG) aus, um über die Kirche als „Volk Gottes“ nachzudenken.
 
 

Es ist so etwas wie eine postume Papstreise: Das Städtchen Pordenone in der nordöstlichen Ecke Italiens lädt derzeit zu einer Begegnung mit Benedikt XVI. ein.
Stefan von Kempis – Pordenone
Und das, obwohl der deutsche Papst (2005-13 sind seine Regierungsdaten, gestorben ist er Ende 2022) zu Lebzeiten nie in Pordenone war. Nur das 55 km entfernte Aquileia und das 60 km entfernte Venedig hat er 2011 als Papst besucht. Doch davon ließ sich Sandro Sandrin aus Pordenone nicht beirren: Der rührige Kultur- und Eventmanager hatte die ...
 
 

Katholische Ordensfrauen kümmern sich in Uganda um Waisen und Kinder, die aus verschiedenen Gründen ihre Familien verlassen mussten. Diese Betreuung findet nach internationalen Standards und unter Supervision der Regierung statt. Drei Ordensfrauen gaben Radio Vatikan in Kampala Einblicke in ihre Arbeit.
Anne Preckel – Kampala*
Über 70 Prozent der Bürger in Uganda sind heute unter 30 Jahre alt, die Bevölkerung ist jung, aber nicht alle Kinder haben Eltern. Seit Ende der 1980er Jahre raffte die AIDS-Pandemie viele Menschen hinweg und ...
 
 

Erzbischof Paolo Borgia ist der Diplomat des Heiligen Stuhles im Libanon, dessen Süden stark vom Iran-Krieg betroffen ist. Dorthin hat sich der Nuntius kürzlich zum wiederholten Mal aufgemacht, um den notleidenden Menschen Hilfsgüter zu bringen. Sein Anliegen sei es, den Libanesen „eine Botschaft der Nähe, des Friedens und der Hoffnung“ zu übermitteln, sagte uns der Diplomat.
Salvatore Cernuzio und Gudrun Sailer – Vatikanstadt
Erzbischof Paolo Borgia fuhr an diesem Montag bis an die sogenannte Blue Line, die Grenze zwischen ...
 
 

Der Zugang zur Justiz für Frauen und Mädchen verlangt nach Einschätzung des Heiligen Stuhles mehr als formale Rechtsgarantien. Armut erschwere häufig den Weg vor Gericht, beanstandete ein Vertreter des Heiligen Stuhles bei der derzeit tagenden 70. Sitzung der UN-Frauenrechtskommission in New York.
Viele Frauen verfügten nicht über Mittel für rechtliche Vertretung. Beratungsstellen arbeiteten mit knappen Ressourcen. Frauen in ländlichen Regionen litten zusätzlich unter fehlendem Transport und unsicheren Kommunikationsnetzen. Wer keine ...
 
 

Im Südsudan sind Frauen mit Behinderungen besonders häufig von Gewalt, Traumata und Ausgrenzung betroffen. Das Projekt ResPEct macht auf diese oft „unsichtbaren Wunden“ aufmerksam und fordert ein stärkeres Bewusstsein für mentale Gesundheit.
Silvia Kritzenberger - Vatikanstadt
„Unsichtbare Wunden: Psychische Gesundheit, geschlechtsspezifische Gewalt und die Lebensrealität von Frauen mit Behinderungen im Südsudan – ...
 
 

Papst Leo hat die Kirche im Amazonas-Gebiet dazu ermutigt, ihre missionarische Identität weiter zu stärken. Er wandte sich in einer Video-Botschaft an Teilnehmer einer Kirchenversammlung im kolumbianischen Bogotá.
In seiner Botschaft an die VI. Versammlung der „Conferencia Eclesial de la Amazonía“ (CEAMA) grüßte der Papst die Priester, Laien und Ordensleute, die sich in Bogotá über Wege und Herausforderungen der lokalen Kirche austauschen – darunter ...
 
 

Papst Leo XIV. wird mit der „Liberty Medal“ des US-amerikanischen National Constitution Center ausgezeichnet. Die Verleihung findet am 3. Juli statt – am Vorabend der 250-Jahr-Feier der Gründung der USA am 4. Juli. Der Papst will seine Dankesrede per Videoschalte aus dem Vatikan halten.
Mit der Auszeichnung würdigt das Zentrum das Engagement des Pontifex für Religionsfreiheit, Gewissensfreiheit und Meinungsfreiheit weltweit – Grundrechte, die  ...
 
 

Der Vertreter des Heiligen Stuhles bei der UNO in New York hat Islamfeindlichkeit verurteilt und zu mehr Schutz der weltweiten Religionsfreiheit aufgerufen.
„Diskriminierung und Gewalt gegen Muslime schwächen die Bande des Vertrauens und der Solidarität, die die Menschheit gerade im aktuellen internationalen Kontext besonders dringend benötigt“, merkte der Diplomat von der Ständigen Vertretung des Vatikans bei den Vereinten Nationen im Rahmen einer Sitzung an. Anlass war ...
 
 

Der neue Nahostkrieg hat auch für die christliche Minderheit im Heiligen Land schwerwiegende Auswirkungen; noch mehr Christen als bisher denken über Auswanderung nach.
Dennoch sieht die Kirche ihre Aufgabe weiterhin darin, den Menschen inmitten der Krise Hoffnung und Würde zu schenken. Darauf wies George Akroush vom Lateinischen Patriarchat von Jerusalem im Gespräch mit dem weltweiten päpstlichen Hilfswerk „Kirche in Not“ hin.
 
 

Der Militäreinsatz im Iran wird nach Ansicht des Paderborner Erzbischofs Udo Markus Bentz weder zu einem Regimewechsel noch zu Frieden in der Region führen. Vielmehr sei das genaue Gegenteil zu erwarten.
Im Gespräch mit der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA) blickt der Vorsitzende der Deutschen Kommission Justitia et Pax kritisch auf die Folgen von US-Präsident Donald Trumps Umgang mit dem Völkerrecht. Auch die gezielte Tötung der iranischen Führung sei nicht zu ...
 
 

Durch den Krieg sind im Libanon mehr als 290.000 Kinder innerhalb von nur zwei Wochen gewaltsam vertrieben worden, berichtet „Save the Children“. Die Vereinten Nationen sprechen von fast 900 Toten seit Kriegsbeginn.
Seit Beginn des anhaltenden Nahost-Kriegs seien im Libanon mindestens 886 Menschen getötet worden, teilten die Vereinten Nationen am Dienstag in Genf unter Berufung auf libanesische Behördenangaben mit. 
 
 

Ende des Monats wird Papst Leo im Fürstentum Monaco erwartet – sein Reiseziel ist bekannt für den Reichtum seiner Einwohner, doch auch hier gibt es Armut, die nicht unbedingt materieller Art sein muss und oft vor dem Auge des Betrachters verborgen bleibt. Darauf weist der Erzbischof im Fürstentum, Dominique-Marie David, im Gespräch mit Radio Vatikan hin.
In einem Land, in dem es augenscheinlich allen materiell gut geht, gibt es allerdings andere Formen von Armut: die ...
 
 

Er hoffe, dass die Aufarbeitung ein Schritt dahin sei, den von Missbrauch Betroffenen das ihnen teils auch bewusst vorenthaltene Gehör zu schenken, so der Paderborner Altbischof Hans-Josef Becker. Die Betroffenen wolle er wegen ihres erlittenen Leids um Verzeihung bitten. Am 12. März 2026 war eine Studie zum sexuellen Missbrauch im Erzbistum in den Amtszeiten von Lorenz Jaeger und Johannes Joachim Degenhardt veröffentlicht worden. Beckers eigene Amtszeit wird noch untersucht.
 
 

Die katholische spanische Bischofskonferenz zeigt sich besorgt über die von der sozialistischen Regierung geplante Abtreibungsreform. Es gebe den Trend, Abtreibung zu einem Recht zu erheben, sogar mit Verfassungsrang oder in Grundrechte-Charten, erklärten die Bischöfe am Montag zum „Tag des Lebens“ am 25. März.
Spaniens sozialistischer Regierungschef Pedro Sánchez hatte vor einigen Monaten im Ministerrat eine Reform des Artikels 43 verabschiedet, die einen Anspruch auf ...
 
 

Laut einer Entscheidung des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) kann es diskriminierend sein, wenn ein kirchlicher Arbeitgeber einem Mitarbeiter wegen eines Kirchenaustritts kündigt. Konkret entschieden die Richter in Luxemburg im Kontext des besonderen kirchlichen Arbeitsrechts in Deutschland über den Fall einer früheren Mitarbeiterin des katholischen Wohlfahrtsverbandes Caritas, wie der EuGH am Dienstag mitteilte.
 
 

Inmitten der anhaltenden Spannungen im Nahen Osten hat Papst Leo XIV. am Montagmorgen ein Telefonat mit dem Präsidenten des Staates Palästina, Mahmoud Abbas, geführt. Das Presseamt des Heiligen Stuhls teilte mit, dass das Gespräch auf Initiative von Abbas zustande kam und die dramatische Lage der palästinensischen Bevölkerung im Zentrum stand.
An diesem Montagmorgen erhielt Papst Leo XIV. einen Anruf von Mahmoud Abbas, dem Präsidenten des Staates Palästina, bezüglich der ...
 
 

Papst Leo XIV. hat am Montagmorgen die Redaktion der italienischen Nachrichtensendung TG2 empfangen. Zum 50. Geburtstag der Nachrichtensendung mahnte das Kirchenoberhaupt, technologische Neuerungen wie Künstliche Intelligenz (KI) niemals über das „menschliche Paradigma“ zu stellen. Besonders eindringlich war seine Warnung vor einer Entmenschlichung der Kriegsberichterstattung.
 
 

Leo XIV. hat die Päpstliche Kinderschutzkommission dazu ermutigt, im Bereich der Missbrauchsprävention noch stärker mit den vatikanischen Dikasterien zusammenzuarbeiten. Kirchliche Umkehr und Erneuerung führe über das Anhören von Opfern und Überlebenden, erinnerte er am Montag bei einer Audienz für das Gremium.
Anne Preckel – Vatikanstadt
Dass sein Vorgänger Franziskus die Kinderschutzkommission im zentralen ...
 
 

Der Vatikan hat am Montag das offizielle Programm für die dritte große Auslandsreise von Papst Leo XIV. veröffentlicht. Vom 13. April bis zum 23. April wird der Pontifex Algerien, Kamerun, Angola und Äquatorialguinea besuchen. Es ist eine Reise der Superlative: Fast täglich steht ein Inlandsflug auf dem Plan, insgesamt sind rund 25 Reden, Predigten und Grußworte geplant.
 
 

In einem Schreiben zur diesjährigen Karfreitags-Kollekte hat sich Kardinal Claudio Gugerotti, Präfekt des Dikasteriums für die Ostkirchen, an die Bischöfe weltweit gewandt. Angesichts der anhaltenden Gewalt im Nahen Osten und der massiven Abwanderung von Christen ruft er zur großzügigen Unterstützung der diesjährigen Karfreitags-Kollekte auf. Er warnt eindringlich davor, dass ohne Hilfe die lebendige christliche Präsenz an den Wirkungsstätten Jesu auszusterben droht.
 
 

Der Vatikan ruft zu Spenden für die Christen im Heiligen Land auf. In einem am Montag veröffentlichten Brief an die Bischöfe weltweit erinnert der Leiter der vatikanischen Ostkirchenbehörde, Kardinal Claudio Gugerotti, an die Folgen des Krieges. Hier der Text in einer offiziellen Übersetzung auf Deutsch.

Lieber Mitbruder,
wie sehr haben wir gehofft, dass der Frieden endlich Leben und Hoffnung ins Heilige Land zurückbringen möge! Sogenannte Dialoge und Vereinbarungen haben sich vervielfacht, doch die Waffen schweigen nicht. Man ...
 
 

Unter dem Titel „Scientists for Peace“ rufen die Päpstliche Akademie für das Leben und das Dikasterium für die ganzheitliche Entwicklung des Menschen Wissenschaftler aller Disziplinen dazu auf, ihre Forschung aktiv in den Dienst des Friedens zu stellen.
„In diesem kritischen Moment der Geschichte – in dem die Sprache der Waffen und des Krieges sowie die Explosion der Gewalt eine tragische globale Bedeutung erlangt haben, die auch ...
 
 

Die Deutsche Bischofskonferenz (DBK) hat am Montag die offizielle Kirchenstatistik für das Jahr 2025 präsentiert. Während die Zahl der Kirchenaustritte mit über 300.000 weiterhin auf einem hohen Niveau verharrt, zeigen sich bei den Gottesdienstbesuchen und den Sakramentenfeiern für Kinder und Jugendliche erste Anzeichen einer Stabilisierung. ...
 
Das unsichtbare Rückgrat: 600.000 Ehrenamtliche
Bischof Wilmer nutzte die Veröffentlichung, um den Blick auf jene zu lenken, die in den statistischen Tabellen oft fehlen: die rund 600.000 Ehrenamtlichen. Sie seien es, die ...
 
 

Der aus Südindien stammende Pater Joshy Pottackal (48) hat am Sonntagnachmittag die Bischofsweihe empfangen und ist damit der erste katholische Bischof in Deutschland mit außereuropäischen Wurzeln. Die Feier stand im Zeichen der Universalität des Glaubens und einer bewusst gewählten Schlichtheit.
„Ich bin Papst Leo XIV. dankbar für diesen Schritt hier in Deutschland, im Bistum Mainz. Glaube verbindet über ...
 
 

Eine binnen kürzester Zeit durchgeführte Spendenaktion von Kardinal Christoph Schönborn hat eine beeindruckende Summe von 115.000 Euro erbracht. Die Gelder, die direkt den Hilfsprojekten der Ukrainisch-Griechisch-katholischen Kirche zugutekamen, haben laut kirchlichen Vertretern im harten Kriegswinter „Leben gerettet“.
Großerzbischof Swjatoslaw Schewtschuk, das Oberhaupt der ukrainischen griechisch-katholischen Kirche, bedankte sich dieser Tage „aus tiefstem Herzen“ für ...
 
 

apst Leo XIV. hat beim Angelus die Gläubigen aufgerufen, im Angesicht von Gewalt und Leid der Jetzt-Zeit ihren Glauben wachsam und „prophetisch“ zu leben. Ausgehend vom Sonntagsevangelium über die Heilung eines blind geborenen Mannes betonte er, Christus öffne die Augen für Gott und die Wirklichkeit der Welt.
Der Papst erinnerte an die Symbolik der johanneischen Erzählung. Während die Menschheit in Dunkelheit gelebt habe, habe Gott seinen Sohn als Licht gesandt. Jesus habe ...
 
 

Die letzte Etappe der Pastoralbesuche in den sozialen Randgebieten Roms hat Leo XIV. am vierten Fastensonntag in den Nordosten der Ewigen Stadt geführt. In der Pfarrei „Sacro Cuore di Gesù“ traf er eine multikulturelle Gemeinschaft, in der Menschen in Not unabhängig von ihrer Herkunft oder Lebenssituation Gemeinschaft und Solidarität erfahren.
 
 

Lesen Sie hier in einer Arbeitsübersetzung von Radio Vatikan die Predigt, die Papst Leo XIV. am 15. März 2026 im Rahmen seines Besuchs der Pfarrei „Sacro Cuore di Gesù" im römischen Peripherieviertel Ponte Mammolo gehalten hat. Die Wortmeldungen der Päpste in den verschiedenen amtlichen Übersetzungen finden Sie auf vatican.va.

Liebe Brüder und Schwestern,
unsere Eucharistiefeier ist heute mehr denn je von Freude geprägt. Die Schönheit unserer Begegnung ...
 
 

Es sind seine bisher persönlichsten, geistlichsten Texte: Schon kurz nach seiner Wahl im Mai letzten Jahres hat Leo XIV. damit begonnen, sich eingehend mit dem Leiden und der Auferweckung Jesu zu beschäftigen.
Diese Betrachtungen des Papstes stellen wir Ihnen in unserer Radio-Akademie in der Fastenzeit vor. Kennzeichnend für das Herangehen Leos XIV. an die Heilige Schrift ist seine Aufmerksamkeit für Details. So fällt ihm etwa der Hinweis des Markusevangeliums besonders auf, dass Jesus während seines Sterbens am Kreuz laut geschrien habe.
 
 

Kardinalstaatssekretär Pietro Parolin hat bei einer Messe in Assisi die Aktualität der Botschaft des heiligen Franziskus für eine von Kriegen und Krisen geprägte Welt hervorgehoben. Anlass war die außergewöhnliche öffentliche Ausstellung der sterblichen Überreste des Heiligen zum 800. Jahrestag seines Todes.
Franziskus biete mit seiner „Nüchternheit, der Freude an den kleinen Dingen und der Geschwisterlichkeit mit allen“ eine wirksame Antwort auf die Ängste und die Traurigkeit vieler Menschen heute, sagte Parolin bei einer Predigt an diesem Sonntag.
 
 

Leo XIV. ermutigt zur Fortsetzung des kirchlichen Mittelmeer-Prozesses, der seinem Vorgänger Franziskus wichtig war. Am Donnerstag empfing Lei eine Delegation des Koordinationsbüros der kirchlichen Zusammenarbeit im Mittelmeerraum (COMED), dessen Vorsitz Kardinal Jean-Marc Aveline innehat. Nach Bari, Florenz und Marseille wird die vierte Versammlung der Bischöfe der Region im Juni in Barcelona (Spanien) stattfinden – unter dem Thema Frieden.
 
 

Papst Leo übersiedelt an diesem Samstagnachmittag in seine Wohnung im Apostolischen Palast. Er zieht mit seinen engsten Mitarbeitern in die Räumlichkeiten seiner Vorgänger ein. Das hat Matteo Bruni, Direktor des Presseamtes des Heiligen Stuhls, am Samstag bestätigt.
Seit seiner Wahl hatte der Papst im Palazzo del Santo Uffizio im Vatikan gewohnt, wo er auch als Präfekt des Dikasteriums für Bischöfe residiert hatte. Die nun renovierte päpstliche Wohnung befindet sich in der dritten Loggia des Apostolischen Palastes. Sie umfasst ...
 
 

Die Arbeit der vatikanischen Justiz trägt nach Worten von Papst Leo XIV. entscheidend zur Glaubwürdigkeit der Institutionen und zur Einheit der Kirche bei. Er äußerte sich an diesem Samstag bei einer Audienz für das Personal des Tribunals des Vatikanstaates zur Eröffnung des Gerichtsjahres.
Die Verwaltung der Justiz habe im Vatikanstaat ein „besonders relevantes“ Gewicht, erklärte der Papst den Mitarbeitenden des Gerichts: „Die Rechtsprechung beschränkt sich nicht auf die Lösung von Streitfällen, sondern trägt zum Schutz der Rechtsordnung und zur Glaubwürdigkeit der ...
 
 

In einer scharf formulierten Stellungnahme vor der 70. Frauenrechtskommission der Vereinten Nationen hat der Heilige Stuhl ein weltweites Ende der Leihmutterschaft gefordert. Die Ständige Vertretung des Vatikans warnte in New York eindringlich davor, dass Technologie und Praxis die Ethik und das Recht längst überholt hätten. Kinder würden zu „Produkten“ und Frauen zu „Dienstleistern“ herabgewürdigt.

 
 

Während in Beirut die Einschläge wieder näher rücken, ist der Apostolische Nuntius im Libanon, Erzbischof Paolo Borgia, von einer riskanten Mission in den Süden des Landes zurückgekehrt. Mit 15 Tonnen Hilfsgütern im Gepäck besuchte der Diplomat des Papstes sechs teilweise abgeschnittene Dörfer. Sein Bericht zeichnet das Bild einer Region, die systematisch von der Außenwelt isoliert wird, aber dennoch fest auf die Vermittlung des Vatikans hofft.
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Nach einer intensiven zweiwöchigen Reise durch die Ukraine ist Kardinal Timothy Radcliffe OP in den Vatikan zurückgekehrt. In seinem Rückblick schildert der ehemalige Generalobere der Dominikaner seine Begegnungen in zerstörten Städten wie Cherson und Charkiw.
Sein Fazit: Die Ukraine steht nicht nur für sich selbst an der Front, sondern für die Freiheit der gesamten Welt.
 
 

Der katholische Militärseelsorger Sven Hofmann hat am Samstag einen weiteren Ausbau der geistlichen Betreuung innerhalb der Bundeswehr angemahnt. In einem Gastbeitrag für das Portal „katholisch.de“ wies er darauf hin, dass es in vielen Kasernen bislang keine entsprechende Betreuung gebe. Dabei sei die geistliche Begleitung ein essenzieller Teil des Dienstes – besonders in belastenden Situationen und bei Auslandseinsätzen.
 
 

Das Generalsekretariat der Weltsynode hat mit dem Abschlussbericht der Studiengruppe Nr. 5 diese Woche ein Dokument vorgelegt, das die Beteiligung von Frauen an Leitung und Leben der Kirche als „echtes Zeichen der Zeit“ identifiziert. Für die Schweizer Synodenteilnehmerin Helena Jeppesen-Spuhler bietet das Papier konkrete Anhaltspunkte, um die Rolle der Frauen in der katholischen Kirche zu fördern – insbesondere im deutschsprachigen Raum.
 
 

Quelle: Fotolia

Deutschlands Bahnhöfe sollen ihr Image als bloße Transitorte oder soziale Brennpunkte ablegen. Mit der Initiative „Sozialraum Bahnhof“ kämpft die Caritas für mehr Sicherheit, Ästhetik und vor allem Menschlichkeit im Umfeld der Stationen.
Bei einem Besuch am Haltepunkt Trier-West am Freitag würdigte Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder (CDU) die Arbeit der Helfer und ...
 
 

In dieser Betrachtung von Markus Hofmann geht es um die Auserwählung des Menschen, seine Neuschöpfung durch die Taufe - mit konkreten Vorschlägen für die abendliche Gewissenserforschung in der kommenden Woche.
 
 
 

Der Prediger des Päpstlichen Hauses, Kapuzinerpater Roberto Pasolini, hat bei der zweiten Fastenmeditation im Vatikan die Brüderlichkeit als konkrete Aufgabe in einer von Kriegen und Spannungen geprägten Welt bezeichnet. Die Betrachtung fand am Freitagmorgen, 13. März, in der vatikanischen Audienzhalle im Beisein von Papst Leo XIV. statt.
Gudrun Sailer - Vatikanstadt
Pasolini stellte gleich zu Beginn den Bezug zur Gegenwart her. Über alle Kulturen hinweg sehnten sich ...
 
 

Nach Gesprächen mit dem Heiligen Stuhl sollen in Kuba „in den nächsten Tagen“ 51 Häftlinge freigelassen werden, darunter solche, die einen erheblichen Teil ihrer Strafe verbüßt hätten. Das kündigte die kubanische Führung in Havanna an.
Vatican News
Die kubanische Regierung stellte die Entscheidung als eine Geste „im Geiste des guten Willens und der engen und reibungslosen Beziehungen zwischen ...
 
 

Nur ein „versöhnter Mensch“ ist fähig, „unbewaffnet und entwaffnend zu leben“: über den Zusammenhang zwischen Beichte und Frieden hat Papst Leo am Freitag gesprochen. Dabei fragte er, ob Kriegstreiber den Mut und die Demut zur Beichte hätten.
Anne Preckel - Vatikanstadt
Leo XIV. äußerte sich am Freitag gegenüber Teilnehmern des 36. internationalen Kurses der Apostolischen Pönitentiarie zum sogenannten „Forum internum“, den inneren Bereich des menschlichen Glaubens und Gewissens, der diese Woche in Rom stattfand.
 
 

Papst Leo XIV. hat christliche Unternehmer und Unternehmerinnen zu einem Wirtschaften im Dienst des Menschen aufgerufen. In einer Botschaft zum 100-jährigen Bestehen der Bewegung Christlicher Unternehmer und Führungskräfte in Lyon betont er das Augenmerk auf das „Wachstum der Personen“ statt nur auf den Profit.
 
 

Zum 50-jährigen Bestehen des „FADICA-Catholic Philanthropy Network“ hat Papst Leo den Mitgliedern des internationalen Zusammenschlusses katholischer Stiftungen und Förderorganisationen seine Glückwünsche übermittelt. In der diesen Freitag veröffentlichten Botschaft dankt er den Verantwortlichen für ihr langjähriges Engagement zugunsten kirchlicher Initiativen und sozialer Projekte weltweit und erinnert an das Gebot der christlichen Nächstenliebe.
 
 

Die Täter versuchen, ihn zu verbergen; doch Menschenhandel verletzt die Menschenwürde und macht nicht vor Grenzen, Kulturen, schutzbedürftigen, von Armut betroffenen Gemeinschaften und verzweifelten Menschen Halt. Dennoch ist er uns näher als wir denken und taucht in unseren Handys als Versprechen einer Chance auf, die auf dem Bildschirm erscheint. Ordensschwestern von Talitha Kum Kenia bauen beharrlich ein Netzwerk auf, das sowohl lokal präsent ist als auch globale Wirkung zeigt.
 

„Die Fastenzeit ist die Zeit, in der die Kirche uns in mütterlicher Fürsorge einlädt, das Geheimnis Gottes wieder in den Mittelpunkt unseres Lebens zu stellen, damit unser Glaube neuen Schwung erhält und unser Herz sich nicht in den Sorgen und Ablenkungen des Alltags verliert.“ Inspiriert von diesen Worten Papst Leos XIV. setzt sich die Zusammenarbeit zwischen Vatican News und der Vatikanischen Apostolischen Bibliothek in der Fastenzeit fort.
 
 

Assisi erlebt in diesen Wochen einen außergewöhnlichen Pilgerstrom: Rund 10.000 Menschen kommen im Durchschnitt seit dem 22. Februar täglich, um die Gebeine des heiligen Franziskus zu sehen. Noch gut eine Woche, bis zum 22. März, ist der Besuch möglich. Kollegen und Kolleginnen von Vatican News haben sich an diesem Freitag unter die Pilger gemischt und mit Ordensbrüdern gesprochen.
 
 

Zum ersten Mal in der Geschichte werden die sterblichen Überreste des heiligen Franziskus öffentlich ausgestellt. Die Ausstellung ist Teil der Feierlichkeiten zum 800. Todestag des Heiligen. Noch bis zum 22.3. können Pilger in der Unterkirche der Basilika die in einer Plexiglasvitrine ausgestellten Reliquien verehren. Um die deutschsprachigen Pilger kümmert sich Bruder Thomas Freidel.
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Mit einem Plädoyer für kirchliche Reformen und deutlicher Kritik an geplanten Budgetkürzungen der Bundesregierung ist am Freitag die Frühjahrsvollversammlung der Österreichischen Bischofskonferenz zu Ende gegangen.
Mario Galgano - Vatikanstadt
Erzbischof Franz Lackner präsentierte in Wien die Ergebnisse der viertägigen Beratungen, die im kirchlichen Bildungszentrum „Haus der Frauen“ im ...
 
 

Die weitere Aufarbeitung sexuellen Missbrauchs in der deutschen Erzdiözese Paderborn kann und wird nach Aussage von Erzbischof Udo Markus Bentz nur mit externer Beteiligung gelingen.
Die am Donnerstag vorgestellte Missbrauchs-Studie der Universität Paderborn habe bestätigt, dass es beim Missbrauch in der Kirche nicht um individuelles Fehlverhalten, sondern um institutionelles Versagen ...
 
 

Quelle: Fotolia

Frauen in Leitungspositionen prägen das kirchliche Leben durch mehr Mitwirkung, dialogische Führung und neue pastorale Impulse: Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie zur pastoralen Leitung von Gemeinden durch Frauen, initiiert durch katholische Frauenverbände.
„Diese Befragung ist ein Anfang. Sie macht sichtbar, welches Potenzial in pastoraler Leitung durch Frauen für die Zukunft der Kirche liegt“, erklärten ...
 
 

Margaret Karram ist für weitere fünf Jahre zur Präsidentin der Fokolar-Bewegung gewählt worden. Neuer Kopräsident ist der argentinische Priester Roberto Almada. Das teilte die Fokolar-Bewegung an diesem Freitag mit.
Die Generalversammlung in Rocca di Papa bestätigte demnach die bisherige Leiterin mit mehr als zwei Dritteln der Stimmen der 261 Delegierten aus fünf Kontinenten im Amt. Beide Ernennungen hat das vatikanische Dikasterium für die Laien, die Familie und das Leben bestätigt.
 
 

Die Gewalt, die den Nahen Osten derzeit erschüttert, hat nun auch das Herz der Jerusalemer Altstadt erreicht. Wie Pater Ibrahim Faltas, Leiter der Schulen der Kustodie des Heiligen Landes, bestätigte, schlugen am Freitag Trümmerteile einer Rakete in eine Grundschule nahe dem Jaffa-Tor ein.
Nur der Umstand, dass der Schulbetrieb aufgrund der Sicherheitslage bereits vor zwei Wochen eingestellt wurde, verhinderte eine Katastrophe.
 
 

Andere Menschen aufzunehmen gehört zur DNA des Christentums. Das hat Papst Leo XIV. an diesem Donnerstag betont.
Die Berufung des Christen sei „darauf ausgerichtet, Gemeinschaft zwischen den Menschen zu schaffen“, sagte er bei einer Audienz im Vatikan für die Teilnehmer der IV. „Cattedra dell’accoglienza” (Lehrstuhl für Gastfreundschaft). Und Gemeinschaft entstehe „aus der Fähigkeit, andere aufzunehmen, ihnen zuzuhören, ihnen Gastfreundschaft und Hilfe anzubieten“.
 
 

Während die Kämpfe im Südlibanon an Intensität zunehmen, rückt das Schicksal der christlichen Dörfer an der Grenze zu Israel in den Fokus. In Rmeisch, einer maronitischen Enklave, harrt die Bevölkerung trotz ständiger Bombardierungen aus. Pater Toni Elias, stellvertretender Pfarrer des Ortes, berichtet von der Angst vor Vertreibung, dem Hunger und dem Abschied von einem „Märtyrer der Liebe“.
 
 

Die Unabhängige Kommission für Anerkennungsleistungen hat am Donnerstag ihren Jahresbericht für 2025 vorgestellt. Er enthält alle Zahlen für das vergangene Berichtsjahr und zeigt zudem die Entwicklung der Antragszahlen seit der Gründung der Kommission im Jahr 2021 auf.
Die Unabhängige Kommission für Anerkennungsleistungen (UKA) zahlte Betroffenen von sexuellem Missbrauch seit Anfang 2021 bis Ende 2025 mehr als 93 Millionen Euro. Allein im vergangenen Jahr ...
 
 

Im Erzbistum Paderborn hat es sehr viel mehr Fälle von sexuellem Missbrauch gegeben als bisher bekannt. Das zeigt eine Aufarbeitungsstudie, die Wissenschaftler der Universität Paderborn am Donnerstag vorgelegt haben.
Darin ist von 210 Beschuldigten und 489 Betroffenen die Rede in den Jahren 1941 bis 2002. Im Vorfeld der Präsentation wurden außerdem schwere Vorwürfe gegen den früheren Paderborner Erzbischof Johannes Joachim Degenhardt laut: Er soll nicht nur Missbrauch vertuscht haben, sondern selbst Täter gewesen sein. In der neuen Studie gibt es dazu aber keine konkreten Hinweise.
 
 

Kardinal Pablo Virgilio David ermahnt Großmächte, sie sollten nicht gleichzeitig Zurückhaltung predigen und dennoch „die Fähigkeit zur Zerstörung der Welt aufrechterhalten“.
„Das ist Einschüchterung“, sagte David, der die Diözese Kalookan auf den Philippinen leitet und Vizepräsident des Verbands asiatischer Bischofskonferenzen (FABC) ist. David warnt, dass die globale nukleare Ordnung geschwächt werde, wenn mächtige Staaten von anderen Zurückhaltung verlangen, während sie ihre eigenen Arsenale modernisieren.
 
 

Für eine Kirche, die offen ist für Veränderungen, auch für die Änderung von kirchlichen Geboten und Gesetzen, um die Menschen noch tiefer in ein auf Gott hin ausgerichtetes Leben zu führen, hat der Wiener Erzbischof Josef Grünwidl plädiert.
Er hielt am Mittwochabend beim Festgottesdienst im Rahmen der Frühjahrsvollversammlung der Bischofskonferenz die Predigt. Der Gottesdienst in der Pfarrkirche Pischelsdorf war der liturgische Höhepunkte der viertägigen Sitzung der Bischöfe im oststeirischen St. Johann bei ...
 
 

Der militärische Konflikt zwischen Afghanistan und Pakistan verschärft die ohnehin dramatische humanitäre Lage in Afghanistan erheblich.
Darauf weist Caritas international, das Hilfswerk der deutschen Caritas, an diesem Donnerstag hin. Die Kämpfe entlang der Grenze, unterbrochene Handelsrouten und eine zunehmende Instabilität in der Region brächten Millionen Menschen zusätzlich in Not.
 
 

Die Bischöfe Argentiniens wollen am ersten Todestag von Papst Franziskus an das Vermächtnis ihres früheren Landsmannes erinnern.
Landesweit sollen dafür am Sonntag, 26. April, Veranstaltungen und Feierlichkeiten in allen (Erz-)Diözesen stattfinden. Das teilten die Bischöfe jetzt mit. Diese sollen an Leben und Wirken von Papst Franziskus (2013-2025) erinnern.
 
 

Besonders angesichts der gegenwärtigen Kriege und Konflikte ist die Kirche Aufruf und Zeichen des Friedens im Herzen der Menschheit. Das hat Papst Leo an diesem Mittwoch bei seiner Generalaudienz auf dem Petersplatz hervorgehoben.
Anne Preckel – Vatikanstadt
Leo XIV. schlug mit seiner Katechese ein weiteres Kapitel zur Konzils-Konstitution „Lumen gentium“ auf und ging ...
 
 

Leo XIV. hat den im Libanon getöteten Pfarrer Pierre El Raii gewürdigt, der am Montag durch einen israelischen Bombenangriff ums Leben kam. Er erinnerte an „das Drama des Krieges“ im Südlibanon und rief erneut zum Friedensgebet für den gesamten Nahen Osten auf.
Der getötete maronitische Seelsorger wird an diesem Mittwoch bestattet. Papst Leo würdigte ihn bei seiner Generalaudienz als „wahren Hirten“.
 
 

In einer eindringlichen Rede hat Kardinalstaatssekretär Pietro Parolin dazu aufgerufen, junge Menschen weltweit zu „Protagonisten des Friedens“ zu machen. Am Rande der Bildungsveranstaltung „Cattedra dell’Accoglienza“ in Sacrofano warnte der Chefdiplomat des Papstes, dass Jugendliche ohne klare Zukunftsperspektiven zur „leichten Beute“ für Extremisten und Kriegstreiber würden.
 
 

Zum mittlerweile 13. Mal findet die Initiative statt, die in den Diözesen jeweils am Vorabend des vierten Fastensonntags gefeiert wird. Eine Gelegenheit, in Anbetung zu verweilen und die Beichte abzulegen. Ein pastorales Hilfsmittel der Initiative, die der Besinnung und Versöhnung dient, ist auf der Website des Dikasteriums für Evangelisierung verfügbar.
Das von Leo XIV. gewählte Motto für das Fastenangebot stammt aus einem Vers des Johannesevangeliums: „Ich bin gekommen, um die Welt zu retten” (Joh 12,47).
 
 

14 zivilgesellschaftliche Organisationen mit gemeinsam über 20 Millionen Mitgliedern haben in Deutschland ein Bündnis für einen starken und zukunftssicheren Sozialstaat gegründet.
Mitglieder sind etwa der Deutsche Caritasverband, die Diakonie Deutschland und die Arbeiterwohlfahrt.
 
Kritik am Narrativ über den Sozialstaat 
Das Sozialstaatsbündnis kritisiert „die zunehmende Schieflage in der politischen Debatte, in der ...
 
 

Nach den erschütternden Ereignissen in Kerzers herrscht tiefe Bestürzung in der Region. Die katholische Diözese Lausanne, Genf und Freiburg sowie die Evangelisch-reformierte Kirche des Kantons Freiburg haben in einer gemeinsamen Erklärung ihre tiefe Anteilnahme bekundet.
Mario Galgano - Vatikanstadt
Die Nachricht von der Tragödie, die sich am Dienstagabend in der Gemeinde im Seebezirk ereignete, hat ...
 
 

Er ist nicht nur einer der ärmsten Staaten der Welt, sondern auch einer der unbeachtetsten. Jetzt dringen aus dem Südsudan Meldungen über Massaker und Flüchtlingsströme.
Stefan von Kempis – Vatikanstadt
Im Bundesstaat Jonglei sind im Dezember Kämpfe ausgebrochen; Hunderttausende von Menschen sind auf der Flucht, und die humanitäre Versorgung wird als kritisch beschrieben.
 

Israels Krieg mit dem Iran und der Hisbollah im Libanon hat die Lage in Gaza nach Worten des dortigen katholischen Pfarrers Gabriel Romanelli weiter angespannt; der Zugang von humanitärer Hilfe sei erneut erschwert.
Zwar habe der neue Konflikt im Moment noch keine unmittelbaren Auswirkungen auf den Gazastreifen; aber die Menschen seien angespannt und hätten Angst, dass ...
 
 

Libanons Außenminister hat sich an den Heiligen Stuhl mit der Bitte um Hilfe für die Christen im Süden des Landes gewandt. Dies brachte er in einem Telefonat mit Erzbischof Gallagher vor, wie der libanesische Politiker in einem Beitrag auf X mitteilte.
Salvatore Cernuzio – Vatikanstadt
Der Libanon bittet den Heiligen Stuhl um Hilfe und Schutz, um die Präsenz der Christen im Süden des Landes, an ...
 
 

Die Raketenangriffe im Süden und Osten des Landes halten an und haben bereits mehr als 600.000 Menschen in die Flucht getrieben. Das berichtet Missio Österreich unter Berufung auf Partner vor Ort. Das Hilfswerk fährt deshalb seine Nothilfe hoch und ruft zu Spenden auf.
Die Lage im Südlibanon spitzt sich nach anhaltenden Raketenangriffen weiter zu. Missio-Projektpartner senden Hilferufe und ...
 
 

Nach Angriffen auf Kirchen in Mexiko während der Demonstrationen zum Internationalen Frauentag hat ein Erzbischof des Landes die Gewalt scharf verurteilt und zugleich zur Unterstützung der Forderungen von Frauen nach Gerechtigkeit aufgerufen.
In einer Botschaft erklärte der Erzbischof von San Luis Potosí, Jorge Alberto Cavazos Arizpe, diese Woche, Gewalt könne niemals Gewalt heilen. Die ...
 
 

Die katholischen Bischöfe Äthiopiens haben zu der neu aufgeflammten Gewalt in verschiedenen Teilen ihres Landes Stellung genommen. In einer am Montag veröffentlichten Erklärung forderten sie die Regierung dazu auf, die Sicherheit der Bürger zu gewährleisten. In jüngster Zeit häufen sich die Menschenrechtsverletzungen in Äthiopien.
Jede Art von Gewalt gegen Unschuldige sei inakzeptabel, heißt  ...
 
 

Große Meister aus den Sammlungen des Wiener Kunsthistorischen Museums sind derzeit in Rom zu sehen. Die meisten der gut 50 Gemälde in der Ausstellung im Palazzo Cipolla waren nie zuvor in der Ewigen Stadt.
Herta Gurtner - Rom
Das reiche Reservoir an Exponaten zentraler europäischer Künstler wie Peter Paul Rubens, Anthony van Dyck, Jan Brueghel der Ältere, Frans Hals, Jan Steen, Lucas Cranach, Tizian, Tintoretto, Paolo Veronese, Orazio Gentileschi, Velázquez und Caravaggio wurde über Jahrhunderte von der wichtigen katholischen Herrscherfamilie der Habsburger gesammelt.
 
 

Papst Leo XIV. betet für ein Ende aller Feindseligkeiten im Nahen Osten und gedenkt der „vielen Unschuldigen, darunter viele Kinder“, die bei den Bombardierungen ums Leben gekommen sind. Auch richtet er den Blick auf diejenigen, „die ihnen zu Hilfe gekommen sind“, wie der maronitische Priester Pierre El-Rahi, der an diesem Montag bei einem Angriff im Libanon ums Leben gekommen ist. Das teilte die Pressestelle des Heiligen Stuhls am selben Abend mit.
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Angesichts der dramatischen Zuspitzung der Lage im Iran und im Libanon hat der vatikanische Kardinalstaatssekretär Pietro Parolin zur äußersten Mäßigung aufgerufen. Am Rande einer interreligiösen Begegnung in Rom warnte er vor einer „unermesslichen Tragödie“, die drohe, sich immer weiter auszubreiten. Der Vatikan halte ungeachtet der Eskalation die Gesprächskanäle zu allen Akteuren – einschließlich der USA und Israels – offen.
 
 

Das Generalsekretariat der Synode hat an diesem Dienstag den lang erwarteten Abschlussbericht der Studiengruppe Nr. 5 veröffentlicht. Das Dokument mit dem Titel „Die Teilhabe von Frauen am Leben und an der Leitung der Kirche“ definiert die Frauenfrage als ein „echtes Zeichen der Zeit“, durch das der Heilige Geist die Kirche zur Erneuerung aufrufe.
Mario Galgano - Vatikanstadt
Kardinal Mario Grech, Generalsekretär der Synode, betont in dem Bericht, dass die Rolle der Frau in der Kirche primär eine ...
 
 

Die Zukunft des Planeten im Blick: am Mustergut „Borgo Laudato sì“ kommen noch bis diesen Dienstag in den päpstlichen Gärten von Castel Gandolfo Vertreter von über 60 internationalen Universitäten aus Europa, Asien, Amerika und Afrika und weltweit wichtiger Organisationen zusammen, die sich für die Bekämpfung der Klimakrise einsetzen.
Gianmarco Murroni – Vatikanstadt
Mit dem Ziel, Forschungseinrichtungen, Gemeinschaften und Institutionen zu vernetzen, die sich ...
 
 

Santo Stefano Rotondo gehört zu den ältesten Kirchen der Ewigen Stadt – und sie ist eine der wenigen Rundkirchen Roms.
Ein deutscher Freundeskreis unterstützt seit Jahrzehnten ihren Erhalt und sorgt dafür, dass an diesem besonderen Ort weiterhin deutschsprachige Liturgie gefeiert wird.
Santo Stefano Rotondo liegt unweit des Kolosseums und des Forum Romanum, in malerischer Lage, abseits der großen Touristenströme. „Diese Kirche wurde 476 eingeweiht und ist also damit ... "
 
 

Das Bündnis „Aktion Aufschrei – Stoppt den Waffenhandel!“ hat am Dienstag die massiv gestiegenen deutschen Rüstungsexporte scharf kritisiert.
Hintergrund ist eine aktuelle Analyse des Stockholmer Friedensforschungsinstituts SIPRI, nach der Deutschland mittlerweile der viertgrößte Waffenexporteur der Welt ist. Die Friedensaktivisten warnen vor einer „Aushöhlung“ internationaler Beschränkungen und fordern eine Rückbesinnung auf eine Kultur des Friedens.
Laut den am Montag veröffentlichten Daten des SIPRI-Instituts hält Deutschland einen Anteil von ...
 
 

In Haiti reißt die Gewalt nicht ab. Am Samstag wurde ein junger Priesteramtskandidat durch eine Drohne getötet, während die Sorge um das Schicksal eines Priesters, der sich in der Gefängnisseelsorge engagiert, einen Monat nach seiner Entführung wächst.
Einem Bericht der haitianischen Tageszeitung PouSiOupaTKonnen zufolge wurde Jamesly Jean-Louis, der sich auf das Leben als Priester vorbereitete, am 7. März im ...
 
 

Kardinal Oscar Rodriguez Maradiaga hat einen besseren Schutz der in den USA lebenden honduranischen Migranten gefordert. Er forderte den Präsidenten von Honduras dazu auf, schnellstmöglich Lösungen zu finden. Andernfalls drohten Abschiebungen und ein Leben in Illegalität.
Mit Blick auf die knapp 1,8 Millionen in den USA lebenden Honduraner appellierte der emeritierte Erzbischof  ...
 
 

Der Niwano-Friedenspreis geht in diesem Jahr an einen geistlichen Führer aus der Amazonas-Region. Das Mitglied des indigenen Volks der Ashaninka wird für sein langjähriges Engagement für den Umweltschutz ausgezeichnet.
Wie die Stiftung „Niwano Peace Foudation“ am Dienstag in Rom mitteilte, erhält Benki Piyako, ein indigener geistlicher Führer aus dem Volk der Ashaninka, den Niwano-Friedenspreis. Piyako werde für sein Engagement zur Verteidigung der Rechte indigener Völker im Amazonasgebiet ausgezeichnet,  ...
 
 

Der Erzbischof von Vilnius hat zum Weltkongress der Barmherzigkeit in die Hauptstadt Litauens eingeladen.
Der Kongress findet dort von 7. bis 12. Juni statt. Die internationale Veranstaltung bietet dabei ein vielfältiges Programm für Pilger aus aller Welt.
Der sechste apostolische Weltkongress tagt im Juni in Litauen. Die Einladung hierzu sprach der Erzbischof von Vilnius, Gintaras Grusas, über das Internetportal des Kongresses an Pilger aus ...
 
 

Der Vatikan hat das offizielle Programm für die Reise von Papst Leo XIV. in das Fürstentum Monaco bekanntgegeben. Der Papst wird den Stadtstaat am Samstag, 28. März, für einen eintägigen Besuch aufsuchen. Die Reise dauert nach Angaben des Heiligen Stuhls rund neun Stunden.
Leo XIV. startet am frühen Morgen mit dem Hubschrauber vom Vatikan. Die Abreise vom ...
 
 

In Rom findet diese Woche wieder der von der Apostolischen Pönitentiarie organisierte internationale Kurs über das sogenannte ,Forum internum' statt, den inneren Bereich des menschlichen Glaubens und Gewissens.
Es ist die bereits 36. Ausgabe der Fortbildung, die sich vor allem an Priester am Beginn ihres seelsorglichen Dienstes sowie an Seminaristen richtet.
Der Regent der Apostolischen Pönitentiarie, Bischof Krzysztof Józef Nykiel, bezeichnet das Bußsakrament als zentrale Quelle des kirchlichen Lebens.
 
 

Die Päpstliche Akademie der Sozialwissenschaften erhält Verstärkung durch eine kamerunische Fachfrau für Klimafinanzierung:
Papst Leo XIV. hat die 57-jährige Vera Songwe zum ordentlichen Mitglied der Akademie ernannt, wie der vatikanische Pressesaal an diesem Montag bekannt gab.
Songwe ist Vizepräsidentin der Unabhängigen Hochrangigen Expertengruppe für Klimafinanzierung (IHLEG). Dieses von den COP26/COP27-Präsidentschaften eingesetzte Gremium hat den Auftrag, unabhängige Analysen zu liefern, um ...
 
 

Papst Leo XIV. hat am Montag das kollektive dreiköpfige Präsidium von Bosnien und Herzegowina zu einer Audienz im Apostolischen Palast empfangen. Im Zentrum der Gespräche im Vatikan standen die zerbrechliche Stabilität auf dem Westbalken sowie die Auswirkungen der globalen Krisenherde in der Ukraine und im Nahen Osten auf die Region.
 
 

Das Erstarken von Rechtspopulismus in Deutschland, aber auch weltweit, die Veränderung der politischen Kultur, die Krise des Völkerrechts – all dies treibt auch die Mitglieder der großen Kirchen um. Wie soll man sich als Christ verhalten, was sollen die Kirchen tun, wenn Demokratie und Rechtsstaatlichkeit derart unter Druck geraten?
Michael C. Hermann, Freiburg im Breisgau
Das war unlängst auch Thema des Badischen Dialogs, einer Veranstaltung der Erzdiözese Freiburg und der ...
 
 

Die christliche Gemeinschaft im Libanon steht unter Schock:
Pfarrer Pierre El Raii, der maronitische Seelsorger von Qlayaa, ist am Montagnachmittag bei einem israelischen Bombenangriff ums Leben gekommen. Der Geistliche wurde getroffen, als er versuchte, einem verletzten Gemeindemitglied zur Hilfe zu eilen. Sein Tod markiert einen Wendepunkt für die christlichen Dörfer im Süden des Landes, die bisher trotz ständiger Evakuierungsaufforderungen ausgeharrt hatten.
 
 

Bischof Cleophas Oseso Tuka hat Eigennutz in seinen Predigten der vergangenen Wochen scharf kritisiert.
Dieser sei für die Armut vieler Menschen in Kenia verantwortlich, betonte er. Gleichzeitig rief er junge Menschen zur Solidarität untereinander auf.
Armut entstehe aus Selbstsucht, so Bischof Cleophas Oseso Tuka, der Bischof der kenianischen Diözese Nakuru. In seiner Predigt vor Schülern am 5. Februar betonte der Bischof, dass das Land ...
 
 

Nepals Bevölkerung hat am vergangenen Donnerstag ein neues Parlament gewählt. Vorausgegangen waren im vergangenen Jahr schwere Proteste gegen Korruption im Land. Nun hoffen die Bürger auf einen politischen Strukturwandel.
Die neue Regierung Nepals stehe nach den Parlamentswahlen am 5. März vor vielfältigen Herausforderungen. Das berichtet Silas Krishna Bogati, Apostolischer Administrator des Apostolischen Vikariats Nepal, gegenüber AsiaNews.
 
 

Der Umfang von Lieferungen schwerer Waffen zwischen Staaten ist im Zeitraum 2021–25 (verglichen zu den vorausgegangenen fünf Jahren) um fast zehn Prozent gestiegen.
Darauf weist das Stockholmer internationale Institut für Friedensforschung (SIPRI) in einem Bericht an diesem Montag hin. Namentlich die Staaten in Europa haben ihre Waffenimporte mehr als verdreifacht und sind damit die größte Empfängerregion. Die Gesamtexporte der Vereinigten Staaten, des weltweit größten Waffenlieferanten, stiegen um 27 Prozent. Darin enthalten ist ein Anstieg der US-Waffenexporte nach Europa um 217 Prozent.
 
 

Das Hilfswerk missio Aachen fordert mehr Aufmerksamkeit in der deutschen Außen- und Entwicklungspolitik für die doppelte Diskriminierung, die viele Frauen aufgrund ihres Geschlechts und ihres Glaubens erfahren. Besonders Mädchen und Frauen im globalen Süden, die religiösen Minderheiten angehören, litten oft unter Benachteiligungen und Gewalt, heißt es in einer Aussendung des Hilfswerks zum Weltfrauentag am Sonntag. ...
 
 

Papst Leo XIV. ermutigt zu einer globalen und interdisziplinären Zusammenarbeit für Frieden und Eintracht, die der „Globalisierung der Ohnmacht“ entgegenwirkt. „In einer Zeit, die zunehmend von den Wunden von Krieg und Gewalt geprägt ist, sind eure Bemühungen dringend notwendig“, so das Kirchenoberhaupt an die Teilnehmer des aktuellen Internationalen Treffens für Frieden und Versöhnung an der Loyola University Chicago.
Die Initiative steht im Zusammenhang mit dem Projekt „Building Bridges Initiative“, das 2022 von Papst Franziskus ...
 
 

Unter dem Vorsitz von Erzbischof Franz Lackner tritt am Montag die Österreichische Bischofskonferenz zu ihrer Frühjahrsvollversammlung zusammen. Ort der viertägigen Sitzung ist das oststeirische „Haus der Frauen“, ein kirchliches Bildungshaus und Seminarzentrum in St. Johann bei Herberstein.
Ein Hauptpunkt der Beratungen wird die Neuvergabe von inhaltlichen Zuständigkeiten unter den Mitgliedern der Bischofskonferenz sein. Dabei erfolgt die ...
 
 

Anlässlich des 100-jährigen Bestehens des italienischen Militärordinariats hat Papst Leo XIV. an diesem Samstag eine Delegation von Bischöfen, Militärseelsorgern, Politikern und weiteren beim Ordinariat eingebundenen Akteuren empfangen. In seiner Ansprache betonte der Pontifex, dass der Dienst in den Streitkräften weit über eine bloße Profession hinausgehe – er sei eine „Antwort auf einen Ruf, der das Gewissen befragt“, im Dienst am Gemeinwohl und am Frieden.
 
 

Erzbischof Caccia war seit 2019 Ständiger Beobachter des Heiligen Stuhls bei den Vereinten Nationen.
Mit der Ernennung durch Leo XIV., die am Samstag bekanntgegeben wurde, tritt er die Nachfolge von Kardinal Christophe Pierre an, der 80 Jahre alt geworden ist.
Papst Leo hat Erzbischof Gabriele Giordano Caccia zum Apostolischen Nuntius in den Vereinigten Staaten von Amerika ernannt. Bislang war er Ständiger Beobachter des Heiligen Stuhls bei den Vereinten Nationen in New York.  ...
 
 

In einer feierlichen Zeremonie in der Marienwallfahrtsstätte von Yagma hat Kardinalstaatssekretär Pietro Parolin an diesem Samstagmorgen den neuen apostolischen Nuntius Relwendé Kisito Ouédraogo zum Bischof geweiht. Vor zahlreichen Gläubigen und Vertretern aus Politik und Kirche betonte Parolin die Rolle des päpstlichen Diplomaten als „Bote der Wahrheit und des Lichts“ in einer von Spaltungen geprägten Zeit.
 
 

In einer Phase anhaltender globaler Instabilität hat Papst Leo XIV. an diesem Samstag die litauische Premierministerin Inga Ruginienė zu einer Privataudienz im Apostolischen Palast empfangen. Im Mittelpunkt der Gespräche standen die verheerenden Konflikte in der Ukraine und im Nahen Osten sowie die dringende Suche nach diplomatischen Lösungen zur Beendigung des Blutvergießens.
Nach dem persönlichen Austausch mit dem Papst traf die Regierungschefin Litauens mit ...
 
 

Der Weltfrauentag soll weltweit die Menschen an den langen Kampf für Gleichberechtigung und bessere Arbeitsbedingungen von Frauen erinnern.
Politik und gesellschaftliche Akteure machen vor dem Aktionstag am Sonntag auf anhaltende Missstände aufmerksam.
Der Generalsekretär des Europarates, Alain Berset, plädierte für eine bessere Zusammenarbeit der EU-Mitgliedstaaten, um Sicherheit und uneingeschränkte demokratische ...
 
 

Die Vorsitzende der Katholischen Frauenbewegung Österreich hält große Stücke auf die Sichtbarkeit von Frauen in kirchlichen Leitungsfunktionen.
Angelika Ritter-Grepl war Teil der Delegation, die am Donnerstag mit Bundespräsident Alexander Van der Bellen und First Lady Doris Schmidauer von Papst Leo XIV. empfangen wurde.
Gudrun Sailer - Vatikanstadt
Zuvor trafen Doris Schmidauer und Angelika Ritter-Grepl die Leiterin des vatikanischen Governatorats, Schwester Raffaella Petrini. Es war ...
 
 

Unbekannte haben in den vergangenen Wochen Reliquien des heiligen Franz von Assisi im Internet zum Verkauf angeboten. Die Franziskaner distanzierten sich nun von diesen Vorgängen und verurteilten sie scharf.
Italienische Medien berichteten in den vergangenen Tagen darüber, dass Knochenreste und Teile des Gewandes von Franz von Assisi auf der Internet-Plattform ebay zum Verkauf angeboten würden. Die Franziskaner ...
 
 

Der Ball rollt wieder im kleinsten Staat der Welt. Die vatikanische Fußballmeisterschaft 2026 ist offiziell gestartet und bescherte den Zuschauern bereits am ersten Spieltag torreiche Partien, eine bittere Niederlage für die Schweizergarde und ein Kuriosum am grünen Tisch.
Mario Galgano - Vatikanstadt
Den deutlichsten Sieg zum Saisonauftakt sicherte sich die Mannschaft des Archivs. Mit einem souveränen 5:0-Erfolg gegen die FC Guardia (Schweizergarde) setzten die Archivare ein frühes Ausrufezeichen und
 
 
Der Prediger des Päpstlichen Hauses, Pater Roberto Pasolini, hat an diesem Freitagmorgen die erste Fastenmeditation vor Papst Leo XIV. und der römischen Kurie gehalten.
In der vatikanischen Audienzhalle mahnte der Kapuzinerpater, dass der Weg zum Frieden nicht nur politisch, sondern auch christlich gegangen werden muss - und zwar über die radikale Tugend der Demut.
 
 
 
Doris Schmidauer, die Frau des österreichischen Bundespräsidenten Alexander Van der Bellen, war Mitglied der Delegation beim Papstbesuch an diesem Donnerstag.
Ein Gespräch über Respekt vor Religionen, Frauen-Begegnungen im Vatikan und Gleichberechtigung, geführt im Umfeld einer Vorstellung von Doris Schmidauers Buch „Land der Töchter zukunftsreich“ in Rom.
 
 
 
Wissenschaftlicher und technologischer Fortschritt muss auch den Frauen zugutekommen.
Das erklärte ein Vatikanvertreter am Donnerstag in Washington. Der Fortschritt müsse „mit mehr Gleichheit und sozialer Inklusion für Frauen einhergehen“, so Vatikandiplomat Juan Antonio Cruz Serrano auf einer Sondersitzung der „Organisation Amerikanischer Staaten“ (OAS) zum bevorstehenden Welttag der Frauen. Neue Technologien müssten „wirklich im Dienst am Gemeinwohl und am Wachstum jeder Person, Mann und Frau, stehen.“
 
 

In Baseco, einem Randbezirk des Hafengebiets von Manila, tragen die Schwestern die Liebe Jesu in der Eucharistie als der Quelle des Lebens zu den ärmsten Familien.
Sie sind Missionarinnen seiner Gegenwart unter den Menschen und bringen Hoffnung in das Leben vieler Menschen, die in absoluter Armut leben.
Von Sr. María del Pino Rodríguez de Rivera Olives MSS
Das Leben der „Missionarinnen vom Allerheiligsten Sakrament und von Maria Immaculata (MISSAMI)", ist wie ...
 
 

Die deutsche Bischofskonferenz und der deutsche Caritasverband haben Leitlinien zur Prävention von Suizid in katholischen Einrichtungen veröffentlicht.
Der Text mit dem Titel „Den Weg des Lebens gehen“ erläutert auch den richtigen Umgang mit Suizidwünschen. Anlass ist insbesondere das Urteil des Bundesverfassungsgerichts vom 26. Februar 2020, das neue rechtliche und ethische Fragen aufgeworfen hat und in vielen Einrichtungen Unsicherheiten hat entstehen lassen.
 
 
 
Der Vorsitzende des Kölner Domkapitels hat angekündigt, dass der Besuch des berühmten gotischen Doms ab der zweiten Jahreshälfte Eintritt kosten soll.
Der Zugang für Gebet und Gottesdienste bleibe aber weiterhin kostenlos. Die Finanzlage des Kölner Doms gestaltete sich zuletzt schwierig.
Dompropst Guido Assmann erklärte am Donnerstag, die finanzielle Lage der Kathedrale müsse verbessert werden. Der genaue ...
 
 

Der Verband von katholischen Bischofskonferenzen in der EU (Comece) ist „ernsthaft besorgt“ über eine Entscheidung der EU-Kommission zum Thema Abtreibung.
Die Kommission hat unlängst erklärt, EU-Mittel könnten verwendet werden, um einen grenzüberschreitenden „Zugang zu rechtlich zulässigen, sicheren und erschwinglichen Schwangerschaftsabbruchsdiensten“ zu ermöglichen. Dabei nannte sie ausdrücklich die Möglichkeit, den ...
 
 
 
Immer mehr Menschen weltweit glauben heutzutage, dass der Glaube an Gott nicht notwendig ist, um Moral und gute Werte aufrechtzuerhalten.
Das ergibt sich aus einer neuen Umfrage des US-amerikanischen Pew Research Center. Unter den Befragten in 25 Ländern glaubt jedoch die Mehrheit in asiatischen, afrikanischen und lateinamerikanischen Ländern, dass der Glaube an Gott für ein moralisches Leben unerlässlich ist.
 
 
 
Das Bildungsministerium hat beschlossen, die Anzahl der Religionsstunden zu halbieren. Durch diesen Schritt sehen die Bischöfe Religionslehrer ins Abseits gedrängt. Besorgnis erregt auch die Einführung des neuen Schulfachs Gesundheitserziehung.
Bisher gab es an staatlichen Schulen wöchentlich zwei Stunden Unterricht in Religion; künftig soll  ...
 
 

Es sind seine bisher persönlichsten, geistlichsten Texte: Schon kurz nach seiner Wahl im Mai letzten Jahres hat Leo XIV. damit begonnen, sich eingehend mit dem Leiden und der Auferweckung Jesu zu beschäftigen.
Stefan von Kempis – Vatikanstadt
In unserer Radio-Akademie stellen wir Ihnen diese Gedanken vor. Zunächst geht es um das Letzten Abendmahl. „Geht in die Stadt; dort wird euch ein Mensch begegnen, der einen Wasserkrug trägt“, sagt ...
 
 

Österreichs Bundespräsident Alexander Van der Bellen hat an diesem Donnerstag Papst Leo XIV. im Vatikan getroffen. Nach der Begegnung formulierte er vor Medienschaffenden hohe Erwartungen an die Rolle des US-amerikanischen Papstes als Stimme für Frieden und Dialog.
Gudrun Sailer – Vatikanstadt
Van der Bellen traf nach der Privataudienz mit Leo zu weiteren Gesprächen den vatikanischen Kardinalstaatssekretär Pietro Parolin und Erzbischof Paul Richard Gallagher, Sekretär für die Beziehungen zu den Staaten und internationalen Organisationen.
 
 

In seinem Gebetsanliegen für den Monat März ruft das Kirchenoberhaupt die Nationen dazu auf, den Weg der Diplomatie und der Abrüstung zu wählen. Unter dem Motto „Friede sei mit euch“ mahnt der Papst, Sicherheit nicht durch Kontrolle und Furcht, sondern durch Vertrauen und soziale Gerechtigkeit zu schaffen.
Mario Galgano - Vatikanstadt
Über das „Weltweite Gebetsnetzwerk des Papstes“ wendet sich der Papst an die Weltgemeinschaft, um ...
 
 

In einem ausführlichen Interview mit den vatikanischen Medien hat der Erzbischof von Chicago, Kardinal Blase Cupich, eindringlich vor einer weiteren militärischen Eskalation im Nahen Osten gewarnt.
Angesichts der jüngsten gegenseitigen Schläge zwischen den USA, Israel und dem Iran betonte Cupich, dass Gewalt eine Eigendynamik entwickle, die „sehr schnell außer Kontrolle“ geraten könne.
 
 

Pater Ibrahim Faltas, Verantwortlicher für die Schulen der Kustodie des Heiligen Landes, zeichnet in einem Videobericht ein düsteres Bild der aktuellen Lage in Jerusalem und den palästinensischen Gebieten seit dem Ausbruch des Krieges zwischen den USA, Israel und dem Iran.
Mario Galgano - Vatikanstadt
„Es waren schwierige Momente, exakt wie an jenem Samstag, dem 7. Oktober 2023“, beschreibt Pater Faltas den plötzlichen Umschwung der Situation. In einem vom ...
 
 

Der Iran sei zweifellos ein Unrechtsstaat, sagte Bischof Franz-Josef Overbeck laut einer Pressemitteilung des Bistums Essen. „Aber was wir da gerade erleben, ist auch ein fragwürdiges Handeln der USA.“
Der Bischof äußerte sich während eines Besuchs am Essener Mariengymnasium. Die Bistumsschule hatte Overbeck als Militärbischof für die deutsche Bundeswehr eingeladen, um mit ihm über ...
 
 

Rund 600.000 Ordensfrauen weltweit wollen ein Zeichen gegen die eskalierende Gewalt des Krieges setzen und rufen zu einem globalen Friedensgebet auf.
„Als Ordensfrauen, die in den fragilsten Bereichen der Gesellschaft präsent sind und den Leidenden nahe stehen, können wir angesichts einer Spirale der Zerstörung, die die Menschenwürde untergräbt und die Zukunft neuer Generationen gefährdet, nicht schweigen“, begründet die ...
 
 

Bildung ist der wirksamste Schlüssel, um Armut, Ausbeutung und Ungleichheit nachhaltig zu bekämpfen: anlässlich des Weltfrauentags am 8. März haben mehrere kirchliche Hilfswerke verstärkte Anstrengungen für Bildung und Schutz von Mädchen und jungen Frauen weltweit gefordert.
Sowohl Don Bosco Mission Austria als auch die Entwicklungsorganisation Jugend Eine Welt wiesen in Aussendungen auf die Bedeutung von Bildung für Mädchen und Frauen hin.
 
 

Wenn am 6. März 2026 Frauen in über 150 Ländern zu ökumenischen Gottesdiensten zusammenkommen, steht ein Land besonders im Rampenlicht: Nigeria. Unter dem biblisch inspirierten Motto „Kommt! Bringt eure Last" laden Christinnen aus dem bevölkerungsreichsten Land Afrikas dazu ein, ihre Lebensrealität kennenzulernen und gemeinsam für Gerechtigkeit und Frieden einzustehen. ...
 
 

Missio Aachen hat am Donnerstagmorgen eine Hilfsaktion im Libanon gestartet. Die humanitäre Lage im Land spitzte sich in den vergangenen Tagen aufgrund vieler Binnenflüchtlinge zu. Derzeit sind mehr als 120 Dörfer im Süden des Landes von Kampfhandlungen betroffen.
Zunächst sollten 6.000 Familien im Libanon von der am Donnerstag gestarteten Hilfsaktion profitieren. Dabei  ...
 
 

Mit klaren Beschlüssen zur Missbrauchsprävention und einer deutlichen Positionierung zum aktuellen Weltgeschehen ist die 351. Ordentliche Versammlung der Schweizer Bischofskonferenz (SBK) zu Ende gegangen. Im Fokus der Beratungen in Saint-Maurice standen die finale Verabschiedung psychologischer Eignungstests für Seelsorgende sowie die Errichtung eines nationalen kirchlichen Strafgerichts, das noch in diesem Jahr seine Arbeit aufnehmen soll.
 
 

Ein Interview mit dem vatikanischen Kardinalstaatssekretär über die aktuellen Ereignisse im Nahen Osten: Gefährlich sei das Aufkommen eines Multipolarismus, der vom Primat der Macht geprägt sei, so Kardinal Pietro Parolin.
Andrea Tornielli - Vatikanstadt
„Es ist wirklich besorgniserregend, dass das internationale Recht zunehmend ausgehöhlt wird: An die Stelle der ...
 
 

Es gibt keinen Gegensatz zwischen der menschlichen und der göttlichen Dimension der Kirche: Das hat Papst Leo bei seiner wöchentlichen Generalaudienz auf dem Petersplatz herausgearbeitet. „Gerade durch ihre Mitglieder und ihre begrenzten irdischen Seiten“ offenbarten sich „die Gegenwart Christi und sein Heilswirken“, so das Kirchenoberhaupt bei seinen Überlegungen zur Konzilskonstitution Lumen gentium, die er auch an diesem Mittwoch fortführte.
 
 

Die frühere Bundeskanzlerin Angela Merkel kehrt an diesem Mittwochabend für ein ungewöhnliches Format in die Öffentlichkeit zurück.
In der traditionsreichen Abteikirche der Benediktinerabtei Maria Laach wird die Ex-Regierungschefin eine Fastenpredigt halten. Damit setzt die Abtei eine Reihe hochkarätiger Gastauftritte fort, die gesellschaftspolitische Fragen in den Mittelpunkt der vorösterlichen Zeit stellen. - Die Teilnahme Merkels an der Predigtreihe in ...
 
 

Während iranische Drohnenangriffe Ziele in der gesamten Golfregion erschüttern und die USA mit weiteren Militärschlägen drohen, erreicht die Welt ein eindringlicher Appell aus der Heiligen Stadt. Pater Francesco Ielpo, Kustos des Heiligen Landes, rief die Christen weltweit auf, nicht im Gebet für Frieden und Versöhnung nachzulassen.
 
 

Hunderttausende Menschen sind im Libanon angesichts der israelischen Angriffe auf der Flucht. Besonders Flüchtende, die nicht aus dem Libanon stammen, haben es schwer, Aufnahme zu finden, berichtet im Interview mit Radio Vatikan P. Daniel Corrou, Regionaldirektor des Jesuit Refugee Service für den Nahen Osten und Nordafrika, der sich in Beirut aufhält.
 
 

Der Krieg im Nahen Osten droht das internationale System der humanitären Hilfe dauerhaft zu destabilisieren. Tom Fletcher, der UN-Koordinator für Nothilfe, warnte am Dienstag in New York vor einer Überlastung der Kapazitäten und aktivierte umfassende Notfallpläne für den Iran sowie die angrenzende Region. Laut Fletcher stehe man vor einer Krise, deren Auswirkungen weit über die unmittelbaren Kriegsgebiete hinausreichen.
 
 

Carlos Encina Commentz, Mitarbeiter der Apostolischen Pönitentiarie und Koadjutor des Kapitels der Petersbasilika im Vatikan, bietet eine interessante Hilfe, um den Leser bei der Wiederentdeckung des Sakraments der Versöhnung zu begleiten.
Das Buch „Ein guter Beichtvater... von A bis Z“, erschienen im Media Maria Verlag, 128 Seiten, ist als Darstellung des idealen Beichtvaters konzipiert und umreißt die menschlichen und spirituellen Eigenschaften, die notwendig sind, um den Pönitenten angemessen zu begleiten. Ein guter Beichtvater muss liebevoll trösten, umsichtig befragen und erfahren unterweisen können.
 
 

Angesichts der sich zuspitzenden Krise im Iran und im gesamten Nahen Osten hat die Co-Präsidentschaft von Justice & Peace Europe am Montagabend eine eindringliche Warnung veröffentlicht. In einem gemeinsamen Statement fordern Erzbischof Antoine Hérouard und Maria Hammershoy die internationale Gemeinschaft auf, die „Logik der Konfrontation“ zu durchbrechen und die moralische Verantwortung für einen dauerhaften Frieden zu übernehmen.
 
 

Beim Krieg im und um den Iran handelt es sich um einen unberechenbaren Konflikt, der den Nahen Osten in Brand setzt. Und der weder lokal begrenzt ist, noch dessen Ende absehbar ist…
Gaetano Vallini – Vatikanstadt
Wie weit wird er gehen und wie lange: Das sind die Variablen des Konflikts, der durch den Angriff der Vereinigten Staaten und Israels auf den Iran ausgelöst wurde. Es ist unklar, inwieweit diejenigen, die diesen x-ten Krieg geplant haben, die Folgen vorausgesehen haben, die sich nun vor Ort ...
 
 

Schwere Raketenangriffe auf Beirut und den Südlibanon haben eine massive Fluchtbewegung innerhalb des Landes ausgelöst.
Projektpartner der Päpstlichen Missionswerke (Missio Österreich) berichten von traumatisierten Menschen und einer drohenden humanitären Katastrophe. Aufgrund der Sicherheitslage mussten Bildungseinrichtungen geschlossen werden; ein geplanter Besuch führender Projektpartner in Wien wurde kurzfristig abgesagt.


 

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Inmitten einer neuen Phase der Gewalt ist der englische Kardinal Timothy Radcliffe zu einem zweiwöchigen Solidaritätsbesuch in die Ukraine gereist. Der christliche Glaube müsse gerade jetzt als „Sakrament der Hoffnung“ wirken, so der Dominikaner im Interview mit den Vatikanmedien. Seine Botschaft an das leidende Volk: Der Frieden wird am Ende siegen.
Seit dem 27. Februar 2026 hält sich Radcliffe in der Ukraine auf. Es ist eine Reise der Präsenz und des geistlichen Beistands.
 
 

Rom sehen: Das ist bis heute ein Anliegen zahlloser Besucher in der Ewigen Stadt. Den Niederländer Maarten van Heemskerck hat in der Renaissance diese Rom-Sehn-Sucht dazu gebracht, Jahre hier zu verbringen und alles zu zeichnen, was ihm festhaltenswert schien, darunter vieles im Vatikan. 500 Jahre nach ihrer Entstehung sind Heemskercks Zeichnungen nun erstmals für eine Ausstellung nach Rom zurückgekehrt.
 
 

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Die Einführung einer Eintrittsgebühr für den Trevi-Brunnen erweist sich bereits im ersten Monat als lukratives Modell für die Stadt Rom. Wie die Stadtverwaltung an diesem Dienstag bekanntgab, flossen seit Beginn der Ticketpflicht am 2. Februar insgesamt rund 435.000 Euro in die kommunalen Kassen. Die Maßnahme soll nicht nur Einnahmen generieren, sondern vor allem den massiven Besucherstrom am Barock-Meisterwerk regulieren.
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Die katholische Kirche des Landes hat ihre Null Toleranz-Politik gegenüber Missbrauch bekräftigt und bietet Überlebenden Entschädigungen sowie zusätzliche finanzielle Unterstützung für Therapiekosten an.
Bis Ende Februar 2026 seien neun Millionen Euro an Missbrauchsüberlebende ausgezahlt worden, teilte die belgische Bischofskonferenz am Montagabend mit. Bis zu 1.600 Anzeigen seien erstattet worden, davon seien 972 Opfer anerkannt und entschädigt worden.
 
 

Mit einer feierlichen Gedenkstunde und einer ersten Präsentation für Betroffene wurde am Montag das Mahnmal für Opfer sexualisierter Gewalt im Erzbistum Paderborn der Öffentlichkeit übergeben. Das interaktive Kunstwerk mit dem Titel „memory – AUFDECKEN + ERINNERN“ befindet sich in der Brigidenkapelle des Hohen Doms und soll fortan als steter „Reminder“ für die Verantwortung der Kirche fungieren.
Erzbischof Udo Markus Bentz fand bei der Vorstellung deutliche Worte für das Versagen der Institution in der Vergangenheit. ...
 
 

Bundeskanzler Friedrich Merz hat Bischof Heiner Wilmer zu seiner Wahl als neuem Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz gratuliert. Zudem dankte er dessen Amtsvorgänger, Bischof Georg Bätzing.
Bischof Wilmer trete sein Amt in herausfordernden Zeiten an, in denen die Stimme und das Wirken der Kirche besonders wichtig für die Gesellschaft seien, so der Bundeskanzler in einem am Montagmorgen veröffentlichten Glückwunschschreiben. Er freue sich auf die Begegnungen und den gemeinsamen Austausch.
 
 

„Die Theologie dient der Verkündigung des Evangeliums und ist daher ein integraler und grundlegender Teil der Sendung der Kirche.“ Das hat Papst Leo XIV. an diesem Montag betont.
Stefan von Kempis – Vatikanstadt
„Die theologische Ausbildung ist daher nicht die Bestimmung für einige wenige Spezialisten, sondern eine Berufung für alle, damit jeder das Geheimnis des Glaubens vertiefen und die nötigen Werkzeuge erhalten kann.“ Das sagte er bei einer Audienz für Theologen aus ...
 
 

Von Papst Benedikt XVI. sind noch drei weitere Bücher mit bisher unveröffentlichten Predigten aus seiner Zeit als emeritierter Papst in Arbeit. Das hat sein langjähriger Privatsekretär Erzbischof Georg Gänswein im Gespräch mit dem Kölner domradio angekündigt.
Nach den kürzlich veröffentlichten Texten zur Fasten- und Osterzeit werde der Herder-Verlag im Herbst einen zweiten Band zu Advent und Weihnachten auf den Markt bringen. Dann folgten noch zwei Bände mit Predigten zu den übrigen Sonntagen.
 
 

Der Passauer Bischof Stefan Oster kann sich vorstellen, seinen Widerstand gegen den kirchlichen Reformprozess Synodaler Weg aufzugeben. Dies hänge davon ab, wie der Vatikan die geplante Synodalkonferenz in Deutschland beurteile, sagte Oster.
„Wenn wir es im Einvernehmen mit der Weltkirche machen, dann mache ich mit“, so der Passauer Bischof in einem Interview der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA) und des Portals katholisch.de, das an diesem Montag veröffentlicht wurde.
 
 

Die katholische Bischofskonferenz der USA hat zur Deeskalation im Nahen Osten aufgerufen und sich dem Papstappell angeschlossen, zu Dialog und Diplomatie zurückzukehren.
Die gesamte Bischofskonferenz schließe sich dem Appell des Papstes vom Sonntag an, heißt es in einer Erklärung des Vorsitzenden, Erzbischof Paul S. Coakley, vom 1. März: „Wir fordern ein Ende der Gewaltspirale und eine Rückkehr zu multilateralen diplomatischen Bemühungen, die das ...
 
 

Die beiden assyrischen Patriarchen Mar Awa Royel III. und Louis Raphael Sako haben vom Irak aus zu einem Ende der Gewalt und zum Gebet für den Frieden für den Iran und den gesamten Nahen Osten aufgerufen. Im sunnitisch dominierten Pakistan kam es nach dem Tod des iranischen Obersten Führers Ajatollah Ali Chamenei zu Protesten mit Toten.
„Wir rufen alle beteiligten Parteien und alle relevanten Akteure dazu auf, Zurückhaltung und Vorsicht walten zu lassen, insbesondere im Hinblick auf den Schutz unschuldiger Zivilisten, unabhängig ...
 
 

Vertreter der christlichen und muslimischen Gemeinschaften Pakistans haben sich zu einem interreligiösen Gebet getroffen.
Gemeinsam hoffen sie auf Frieden für Pakistan und Afghanistan. Spannungen zwischen den Nachbarländern hatten zuletzt zugenommen.
In der Badshahi-Moschee in Lahore, der zweitgrößten Moschee Pakistans, kamen Vertreter der christlichen und muslimischen Gemeinschaften Pakistans zu einem interreligiösen Treffen ...
 
 

Christen verzeichnen eine zunehmende Gewalt gegen sprachliche und religiöse Minderheiten in Indien. In diesem Kontext berichten katholische Bischöfe und christliche Menschenrechtsgruppen über einen Übergriff auf Migrantinnen in der Hauptstadt Neu-Delhi, den sie verurteilen.
Die Indische Bischofskonferenz (CBCI) äußerte sich am 26. Februar in einer Pressemitteilung zu einem mutmaßlich rassistischen und sexistischen Übergriff in Neu Delhi auf drei Frauen,  ...
 
 

„Was wir derzeit erleben, ist beschämend“: Das meint der designierte Bischof von Assisi-Nocera Umbra-Gualdo Tadino und Foligno, Felice Accrocca, mit Blick auf die weltweit schwelenden und ausgebrochenen Konfliktsituationen.
Seiner Ansicht nach sollte die Lehre des heiligen Franziskus auch heute zu einer Brücke für neue Friedensverträge werden, so Accrocca. Derzeit werden in Assisi erstmals in der Geschichte die Reliquien des Heiligen ausgestellt.
 
 

Tief besorgt hat der Papst sich am Sonntag zur Eskalation in Nahost gezeigt. Er rief zum Stopp der Gewaltspirale auf und erinnerte: „Stabilität und Frieden entstehen nicht durch gegenseitige Drohungen oder Waffen, die Zerstörung, Leid und Tod säen, sondern nur durch einen vernünftigen, authentischen und verantwortungsvollen Dialog.“ Er äußerte sich auch zum verschärften Konflikt zwischen Pakistan und Afghanistan.
 
 

Auch der zweite Fastensonntag hat den Bischof von Rom in eine der sozialen Peripherien der Ewigen Stadt geführt. Wie schon in den Problemvierteln Ostia und Castro Pretorio rund um den Hauptbahnhof, hat Leo XIV. auch im Osten Roms ein starkes Zeichen der Nähe gesetzt. Bei der Messfeier im Stadtteil „Quarticciolo“ erinnerte er daran, wie wichtig Gemeinschaft und Solidarität für die soziale Entwicklung eines Viertels sind.
 
 

Gott zeigt sich in seinem Sohn „nicht als Spektakel für die Massen, sondern als feierliche Vertrautheit“: auf die „menschliche Herrlichkeit Gottes“ ist der Papst am Sonntag in seiner Katechese beim Mittagsgebet eingegangen.
Anne Preckel - Vatikanstadt
Thema der Papst-Katechese am Petersplatz war die Verklärung des Herrn (vgl. Mt 17,1-9), als Jesus den Jüngern Petrus, Jakobus und Johannes auf dem Tabor erschien – verwandelt in Licht und flankiert von Mose und Elija.
 
 

Papst Leo XIV. hat an diesem Samstag erstmals eine Delegation des Weltkirchenrats in Privataudienz empfangen. Das geht aus einer Mitteilung des vatikanischen Pressesaales hervor. Über den Inhalt des Gesprächs wurden wie bei Privataudienzen üblich keine Angaben gemacht.
Mitglied der Delegation war Heinrich Bedford-Strohm, Vorsitzender des Zentralausschusses des Ökumenischen Rats der Kirchen (ÖRK). Der Weltkirchenrat erhoffe sich von Papst Leo XIV. kirchenrechtliche Konsequenzen bei der Einheit der Kirchen, sagte Bedford-Strohm im Anschluss an ...
 
 

Der Weltkirchenrat hat ein rasches Ende des Schlagabtauschs von Israel und der USA mit dem Iran gefordert. Bischöfe in Österreich riefen zu Gebet auf.
Der Ökumenische Kirchenrat verurteilte die Militärangriffe Israels und der USA gegen den Iran und dessen Vergeltungsschläge. Diese Spirale der Gewalt gefährde Millionen von Zivilisten, untergrabe die regionale und internationale Sicherheit und belaste die ohnehin fragile wirtschaftliche und soziale Stabilität im Nahen Osten, erklärte Generalsekretär Jerry Pillay am Samstag in Genf.
 
 

Nach Irans Militär-Reaktionen in mehreren Staaten der Golfregion haben die Apostolischen Vikare von Nord- und Südarabien zu Friedensgebeten und zum Schutz ihrer Gläubigen aufgerufen. Die Angriffe folgten auf einen gemeinsamen Militärschlag der USA und Israels gegen den Iran.
„Momentan wissen wir noch nicht viel; wir haben alle Aktivitäten eingestellt. Ich habe die Priester des Vikariats eingeladen, sich am Abend zu einer Friedensmesse zu versammeln“, erklärte Bischof Aldo Berardi O.S.T., der Apostolische Vikar von Nordarabien, am Samstag. Der ...
 
 

Auch für Christen sei der neue Gewaltausbruch in Nahost eine Katastrophe, so der deutsche Benediktiner-Abt Nikodemus Schnabel von der Jerusalemer Dormitio-Abtei. Das Österreichische Pilgerhospiz in der Altstadt befürchtet mit Blick auf den Pilgertourismus langfristig wirtschaftliche Einbußen für Christen im Heiligen Land.
Er sei erschüttert, dass der „Mythos der Erlösung durch Gewaltanwendung“ wieder Aufwind erlebe und dass Politiker meinten, Frieden durch Gewalt ...
 
 

Jüdische Vertreter in den USA und Europa haben sich hinter das militärische Vorgehen der Vereinigten Staaten und Israels gegen den Iran gestellt und sehen darin - anders als viele Christen - einen Weg zu mehr Sicherheit in der Welt. Islamische Nachbarstaaten des Iran wandten sich gegen die auf den Angriff folgenden militärischen Aggressionen aus dem Iran. Einige Stimmen im Überblick.

 
 

Als „Gefahr für Demokratie und Kirche“ hat die Innsbrucker Theologin Michaela Quast-Neulinger den Integralismus bezeichnet. Dieser stelle eine „Machtideologie" dar, die darauf ziele, die Gesamtheit des öffentlichen und privaten Lebens der katholischen Kirche zu unterwerfen.
Damit stelle der Integralismus eine Spielart einer Politischen Theologie mit einer religiös-totalitären Stoßrichtung dar, führte Quast-Neulinger bei einem Vortrag an der Wiener „Akademie am Dom“ aus. Der Integralismus stehe in ...
 
 

„Nehmt das Übernatürliche weg, und ihr werdet nicht das Natürliche finden, sondern das Unnatürliche.“ Diesen Satz des britischen Autors Gilbert K. Chesterton hat Papst Leo XIV. an diesem Samstag angehenden Priestern aus Spanien ans Herz gelegt.
von Birgit Pottler - Vatikanstadt
Ohne die lebendige Beziehung zu Gott, beginne das Leben „von innen her in Unordnung zu geraten“, sagte der Papst in einer Audienz für Seminaristen, ihre Bischöfe und Angehörige aus den Ausbildungsstätten für die Bistümer Alcalá de Henares, Toledo, Cataluña und Cartagena.
 
 

Auf eine Woche gemeinsamer Exerzitien zurückblickend hat sich Papst Leo XIV. am Freitagabend in freier Rede an die Römische Kurie gewandt. Am Ende einer Vesperfeier im Apostolischen Palast hob er dabei die Bedeutung des Gemeinschaft und des Gebetes für das kirchliche Leben hervor.
Dankend wandte sich der Papst an den norwegischen Trappisten-Bischof Erik Varden, der die Meditationen in der Paulinischen Kapelle während der Exerzitien-Woche leitete. Er habe ...
 
 

Das vatikanische Kinderkrankenhaus Bambino Gesù ist laut dem US-Magazin Newsweek das beste pädiatrische Krankenhaus Europas und das sechstbeste weltweit.
In der Rangliste „World's Best Hospitals 2026“, die gemeinsam mit dem Datenanalyseunternehmen Statista erstellt wurde, wurden 2.500 Kliniken aus 32 Ländern bewertet. Das Ranking basiert auf einer internationalen Befragung von Fachpersonal, unabhängigen Qualitäts- und Sicherheitsdaten sowie klinischen Ergebnissen.
 
 

Die USA und Israel haben an diesem Samstag mit Militärschlägen im Iran begonnen. Für uns ein Anlass, an die Christen im Land zu denken.
Von den 90 Millionen Iranern bekennen sich nur wenige Hunderttausend zum christlichen Glauben. Die armenische Gemeinschaft ist die älteste und zahlenmäßig stärkste; ihr Zentrum liegt in der Stadt Isfahan, mit der Erlöserkathedrale von Vank, die mit wertvollen Fresken geschmückt ist. Die Armenier sind seit Jahrtausenden im heutigen Iran präsent und standen zunächst mit dem alten Persischen Reich und ...
 
 

Nach Einschätzung von Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Die Grünen) wächst gerade in der heutigen Zeit die Bedeutung der Kirchen.
„Gerade weil die Gesellschaft säkularer wird, braucht sie engagierte Christen“, sagte Kretschmann (77) am Samstag in Stuttgart. „Wir brauchen Kirchen, die die Gesellschaft in unseren Zeiten des Umbruchs begleiten, mit tiefgründigen Impulsen“, forderte er. Die Kirchen müssten einen klaren Wertekompass mit Lebensklugheit und konstruktiver Kritik verbinden.
 
 

Schnellere Asylverfahren direkt an den EU-Außengrenzen, strengere Kontrollen und neue Regeln für Arbeit: Diesen neuen Vorgaben für Asylsuchende hat der Bundestag am Freitag zugestimmt. Damit werden die gemeinsamen europäischen Maßnahmen in deutsches Recht umgesetzt.
Christian Stäblein, Bischof der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz, kritisiert vor allem die sogenannten Sekundärmigrationszentren. Dort werden Asylsuchende festgehalten, die schon in einem anderen EU-Land registriert sind und auf die  ...
 
 

Geistliche aus Minnesota, darunter ein Jesuitenpater, haben Klage gegen das Ministerium für Innere Sicherheit eingereicht. Damit wollen sie erreichen, dass ihnen Zugang zu Einwanderern gewährt wird, die in einer Anstalt der Einwanderungs- und Zollbehörde im Großraum Minneapolis-Saint Paul festgehalten werden.
In der beim US-Bezirksgericht für den Bezirk Minnesota eingereichten Klage heißt es: „Indem die Bundesregierung religiösen Führern verbietet, Personen in ICE-Haft die notwendige seelsorgerische Betreuung zukommen zu lassen, behindert sie verfassungswidrig deren heilige Pflicht, ihren Glauben durch die Seelsorge ... “
 
 

Der Schutz von werdenden Müttern wird in Kriegsgebieten zu einem dringenden, aber oft vernachlässigten Thema. Darauf weist jetzt die vatikanische Nachrichtenagentur fides hin.
Wo das Leben aller in Gefahr ist, geraten die Risiken und Schwierigkeiten, denen schwangere Frauen und ihre ungeborenen Kinder ausgesetzt sind, in Vergessenheit – eine weitere Folge der durch bewaffnete Konflikte ausgelösten Entmenschlichungsprozesse. Aus diesem Grund beklagte die Weltgesundheitsorganisation (WHO) kürzlich, dass bis zu 60 % der schwangerschaftsbedingten Todesfälle weltweit in ...
 
 

Papst Leo XIV. und die Römische Kurie haben bei den Fastenexerzitien im Vatikan an diesem Freitag über die geistliche Grundaufgabe kirchlicher Leitung nachgedacht: Gott die Ehre zu geben.
In der zehnten Meditation der Exerzitien in der Paulinischen Kapelle im Apostolischen Palast hat der norwegische Zisterzienser-Bischof Erik Varden am 27. Februar die Verantwortung kirchlicher Amtsträger in den Mittelpunkt gestellt. Ausgangspunkt bildete erneut die Schrift „Über die Betrachtung“ des heiligen Bernhard von Clairvaux, gerichtet an Papst Eugen III.
 
 

Sie sind derzeit ein Phänomen in den sozialen Netzwerken: Tradwives, also Frauen mit einem traditionellen Rollenverständnis. Was sagt die Kirche dazu?
Der Passauer Bischof Stefan Oster hat an diesem Donnerstag einen langen Artikel über christliche Tradwives auf seiner Internetseite verfasst. Darin schildert er zunächst, wie sie im Internet auftreten. „Es sind gläubige Frauen, die auf Social Media im strahlenden Gewand und perfekt inszenierter Optik von ihrer Selbstverwirklichung durch Kinder, Küche, Kirche sprechen – in braver ‚Unterordnung‘ unter den Mann – den sie wie selbstverständlich als den Herrn im Haus akzeptieren – und darin als Mutter und Hausfrau ihr Glück finden.“
 
 

Mit Blick auf die Gewalt und Unsicherheit im Land drängen die nigerianischen Bischöfe auf mehr Schutz für die Bevölkerung.
„Wir unterstützen die Maßnahmen von Präsident Bola Ahmed Tinubu zur Bewältigung der Sicherheitskrise, aber es muss noch mehr getan werden“, erklärten die nigerianischen Bischöfe zum Ende ihrer Plenarversammlung am Donnerstag in Abuja. Es müsse mehr Sicherheitspersonal zum Schutz der Bevölkerung eingesetzt werden und ein nationaler Sicherheitsnotstand ausgerufen werden, gibt Fides Inhalte einer Erklärung der Bischöfe wieder.
 
 

Gewalt, Armut und fehlende Chancen zwingen Tausende von Lateinamerikanern zur Auswanderung in die Vereinigten Staaten, was eine Migrationskrise auslöst, die Ordensfrauen mit Professionalität und Barmherzigkeit angehen: das ist CAFEMÍN.
Von Rocío García Villegas
„Auf dem Flüchtlingszug habe ich müde Leiber gesehen, aber vor allem verwundete Herzen; diese Wunden zu heilen bedeutet, ihnen bewusst zu machen, dass ihr Leben einen Wert besitzt", so beschreibt Sr. María Soledad Morales Ríos die Mission der „Hijas de Maria del Senor San José", die durch das ...
 
 

Die katholischen Bischöfe in den Vereinigten Staaten drängen den Obersten Gerichtshof, Donald Trumps Verordnung zur US-Staatsbürgerschaft durch Geburt aufzuheben.
„Kinder tun nichts Unrechtes, wenn sie in den Vereinigten Staaten geboren werden“, schreibt die Bischofskonferenz in einem Appell an den Supreme Court in Washington vom Donnerstag (Ortszeit). Doch die Verordnung des Präsidenten mache sie staatenlos. Das sei unmoralisch und verstoße gegen „die von Gott gegebene Menschenwürde“.
 
 

Ein neuer Gesetzentwurf, der derzeit in der russischen Duma beraten wird, zielt offenbar darauf ab, das Recht auf die Abhaltung von Gottesdiensten in Privatgebäuden einzuschränken, um „die Verbreitung feindseliger radikaler Ideen zu verhindern“.
Religionsgemeinschaften wehren sich. Vorgelegt worden sei der Gesetzentwurf von Abgeordneten der Partei „Neue Menschen“, berichtete Asianews. Er schlage die Einschränkung von Gebetsräumen in Wohn- und Nichtwohngebäuden sowie von liturgischen Feiern in Privathäusern vor.
 
 

... erscheint die neue Wochenausgabe des Osservatore Romano in deutscher Sprache. Lesen Sie die Texte von Papst Leo XIV. in voller Länge sowie Informationen und Hintergründe aus Rom und dem Vatikan.
In dieser Woche unter anderem: das vollständige Schreiben des emeritierten Kardinals Marc Ouellet zu Laien in Leitungsfunktionen – wir berichteten – in deutscher Übersetzung.
Über die Webseite können Sie den Osservatore Romano auch abonnieren. Das digitale Abo ermöglicht den Zugang zu sämtlichen digitalen Ausgaben sowie zu allen Inhalten auf www.osservatoreromano.va und in der App.
 
 

In Würzburg ist an diesem Donnerstag die Frühjahrs-Vollversammlung der Deutschen Bischofskonferenz zu Ende gegangen. Am Nachmittag stellte der neue Vorsitzende, Bischof Heiner Wilmer, die Ergebnisse vor. Seit Montag hatten die 56 Mitglieder unter anderem über die Fortsetzung von Reformen und die Rolle von Frauen, den Dialog zwischen Christentum und Islam, den Umgang mit sexuellem Missbrauch sowie über Fragen des gesellschaftlichen Miteinanders beraten.
 
 

Der Heilige Stuhl ist sehr besorgt darüber, dass der Begriff der Menschenrechte im internationalen Miteinander immer mehr ins Hintertreffen gerät. Das sagte der Vatikandiplomat Daniel Pacho jetzt bei einer Sitzung des UNO-Menschenrechtsrates in Genf.
„Das Menschenrechtsprojekt steckt in einer Glaubwürdigkeitskrise“, so der Geistliche. Das liege unter anderem daran, dass sich „einige Staaten aus multilateralen Rahmen-Institutionen zurückgezogen“ hätten, fuhr er fort, ohne ausdrücklich zu sagen, welche Staaten er denn da meine. Dadurch erodiere der „Sinn im multilateralen System“.
 
 

Der Passauer Bischof Stefan Oster distanziert sich von Donald Trump. Der US-Präsident stehe für eine „menschen- und schöpfungsfeindliche Politik“.
Das schreibt Oster in einem Beitrag auf seiner Internetseite. „Ich habe keinerlei persönliche Kenntnis des US-Präsidenten, aber ich bin regelmäßig fassungslos über sein öffentliches Auftreten.“
Mancher traditionsorientierte Christ meine, Trump „verteidigen zu müssen, weil er sich doch immerhin so klar gegen Abtreibungen positioniert“. Doch dem hält Bischof Oster entgegen: „Ich würde ihm jederzeit zutrauen, in Sachen Abtreibung den Schalter sofort in ...
 
 

Der Islamexperte Mouhanad Khorchide rechnet mit einer verstärkten Ausgrenzung von Muslimen in Deutschland, falls die AfD nach der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt die Macht übernimmt.
„Das Problem wird dann stärker, dass Muslime als ‚die anderen‘ stigmatisiert werden“, sagte Khorchide der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA) am Rande der Vollversammlung der katholischen Bischöfe in Würzburg. Eine Diskriminierung von Muslimen begünstige ihre Radikalisierung, warnte der Leiter des Zentrums für Islamische Theologie der Universität Münster weiter. „Und so radikalisieren sich beide Seiten. So polarisiert sich die Gesellschaft.“
 
 

Der Besuch des Papstes in Algerien stärke die Christen in dem Land mit überwiegend muslimischer Bevölkerung. Das betonen die katholischen Bischöfe Algeriens in einer Reaktion auf die Ankündigung der Afrika-Reise von Papst Leo XIV.
Er komme als „Apostel des Friedens“ nach Algerien. Über alle „Reibungen und Missverständnisse“ hinweg solle der aufrichtige Wunsch stehen, „in Frieden zusammenzuleben“, so die Bischöfe.
Augustinus – gemeinsamer Bruder
Das nordafrikanische Land ist die erste Station der Reise – auf den Spuren des heiligen Augustinus. Er wurde im Jahr 354 in Tagaste im heutigen Algerien geboren; seine ...
 
 

Nach den Gewaltausbrüchen im Anschluss an den Tod des Drogenbosses „El Mencho“ versucht das Land, zu einer neuen Normalität zurückzufinden und den Kampf gegen das organisierte Verbrechen zu intensivieren.
Federico Piana – Vatikanstadt
Der Gouverneur des Bundesstaates Jalisco, Pablo Lemus, hat den Ausnahmezustand ausgehoben, der eine Ausgangssperre und eine weitgehende Lähmung des öffentlichen Lebens bedeutet hatte. Allerdings bedeutet dies nicht, dass in Mexiko wieder Normalität eingekehrt ist. Im Gegenteil. Um dies zu verstehen, genügt ein Blick auf ...
 
 

Die an diesem Mittwoch angekündigten Apostolischen Reisen von Papst Leo XIV. führen ihn zehn Tage nach Afrika – nach Algerien, Kamerun, Angola und Äquatorialguinea –, für einen Tag nach Monte Carlo sowie für sechs Tage nach Spanien mit Stationen in Madrid, Barcelona und auf den Kanarischen Inseln.
von Vatican News
Eine zehntägige Reise nach Afrika und zwei Reisen innerhalb Europas – eine eintägige Visite im Fürstentum Monaco und ein sechstägiger Besuch in Spanien sowie auf der spanischen Inselgruppe der Kanaren – nach der ...
 
 

Kardinal Walter Brandmüller hat ein Ende der liturgischen Grabenkämpfe in der Kirche gefordert.
In einem Blog-Beitrag plädiert der deutsche Kurienkardinal für einen Waffenstillstand „an der liturgischen Front“, sowie für eine Rückkehr zu Sachlichkeit und gegenseitigem Respekt in der Kirche. Die Spaltung in der Kirche gehe nicht auf die Konzilskonstitution zur Liturgie zurück, sondern auf deren Umsetzung. Brandmüller schreibt, der Streit entzünde sich weniger an Dogmen als an Riten, Gebräuchen und Formen der Frömmigkeit.
 
 

Opfer ignoriert, Täter gedeckt, Aufarbeitung verschleppt - die deutschen Franziskaner haben ein Komplettversagen im Umgang mit sexualisierter Gewalt eingeräumt.
Bei der Vorstellung einer 450 Seiten starken Aufarbeitungsstudie bat Provinzialminister Markus Fuhrmann auf einer Pressekonferenz am Mittwoch in München alle Betroffenen um Vergebung „für die entsetzlichen Taten“. Ein Verschweigen solcher Verbrechen „darf es nie wieder geben“.
Vier Prozent Tatverdächtige ...
 
 

An den neuen Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz (DBK) knüpfen sich Hoffnungen und Erwartungen von Seiten verschiedener kirchlicher und nicht-kirchlicher Gruppen. Zusammenfassung einiger Stimmen.
Rabbiner und der Zentralrat der Juden in Deutschland setzen weiter auf einen engen Austausch mit der katholischen Deutschen Bischofskonferenz und ihrem neuen Vorsitzenden. Mit Bischof Heiner Wilmer verbinden die ...
 
 

Internationale Organisationen warnen vor einer eskalierenden humanitären Notlage in Somalia. Die Zahl der von akutem Hunger Bedrohten in dem ostafrikanischen Land habe sich binnen eines Jahres auf 6,5 Millionen verdoppelt.
Das meldeten das Welternährungsprogramm WFP und das UN-Koordinierungsbüro für humanitäre Hilfe (OCHA) am Dienstag unter Berufung auf die Expertengruppe IPC für Hunger-Klassifizierung.
Wie das International Rescue Committee in New York am ...
 
 

Vier Jahre nach Beginn des großflächigen russischen Überfalls auf die Ukraine beschreibt der griechisch-katholische Bischof Maksym Ryabukha in unserem Interview die humanitäre Lage der Bewohner.
Svitlana Dukhovych – Vatikanstadt
Vier Jahre voller Schmerz, Tod und Zerstörung. Während die Friedensverhandlungen in einer Sackgasse stecken, hat die Ukraine mit einer verheerenden humanitären Lage zu kämpfen. Rund 2,5 Millionen Kinder, so UNICEF, „sind zunehmend gefährdet, gefangen oder ...
 
 

Der schwedische Rechtsanwalt Ilhan Aydin will die letzten im Turabdin in der Südosttürkei verbliebenen Christen sowie jene, die in ihre Heimat zurückkehren wollen, unterstützen und ihnen bei Rechtsstreitigkeiten um ihren Landbesitz helfen.
In einem Essay mahnt Aydin diesbezüglich eine politische Lösung ein. Ohne eine solche würden die syrischen Christen auf ihrem eigenen Land zu Fremden werden. Keine Gemeinschaft könne auf unsicherer rechtlicher Grundlage eine nachhaltige Zukunft aufbauen, und ...
 
 

Der Bischof von Hildesheim, Heiner Wilmer, ist zum neuen Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz (DBK) gewählt worden.
Wilmer folgt in diesem Amt auf Bischof Georg Bätzing und wird die Deutsche Bischofskonferenz in den nächsten sechs Jahren nach außen vertreten. Gewählt wurde er auf der DBK-Vollversammlung in Würzburg. Die Bischöfe bestätigten auch DBK-Generalsekretärin Beate Gilles und DBK-Sprecher Matthias Kopp in ihren Positionen. Gilles ist die erste Frau in ...
 
 

Gott steht uns in Schwierigkeiten bei – das ist eine der wesentlichen Erkenntnisse der Bibel, wie Fastenprediger Erik Varden am Montagabend bei seinen Einkehrtagen für den Papst und die römische Kurie betonte.
Der Gott Abrahams, Isaaks und Jakobs sei in Christus „inkarniertes Mitgefühl“ geworden, das unterscheide ihn vom „Unbewegten Beweger“ der Philosophen. Allerdings sei die Hilfe Gottes „auch kein Notruf, wenn das Haus brennt oder jemand vom Auto angefahren wird“, so der norwegische Bischof in seiner dritten Fastenbetrachtung.
 
 

Immer mehr zivile Tote, immer weitflächigere Zerstörungen: nach vier Jahren Krieg in der Ukraine scheint die Lage in dem Kriegsland verzweifelter denn je. Auch dem Apostolischen Nuntius im Land, Erzbischof Visvaldas Kulbokas, fällt es zunehmend schwer, „zu verstehen, wie wir dieser Gewalt entkommen können, die immer weiter zuzunehmen scheint“. Im Interview mit Radio Vatikan ruft er zum Gebet für die Ukraine auf.
 
 

Vier Jahre nach Beginn des russischen Großangriffs auf die Ukraine spitzt sich die humanitäre Lage weiter zu.
Nach Angaben der beiden nationalen Caritas-Organisationen der Ukraine benötigen derzeit 10,8 Millionen Menschen im Land humanitäre Hilfe, mehr als vier Millionen haben ihr Zuhause verloren. „Die Ukraine erlebt eine Wohnkrise in einem Ausmaß, das wir noch nie gesehen haben“, erklärte Tetiana Stawnychy, Präsidentin der griechisch-katholischen Caritas Ukraine, in einem von Caritas Europa veröffentlichten Interview zum Jahrestag am 24. Februar.
 
 

Das Präsidium des „Zentralkomitees der deutschen Katholiken“ (ZdK) hat in diesen Tagen in Rom Gespräche geführt. Das berichtete ZdK-Vorsitzende Irme Stetter-Karp am Montagabend vor Journalisten.
Es war bereits die dritte Romreise des Präsidiums von Deutschlands oberstem katholischem Laiengremium in den letzten Jahren. Anfang 2025 waren ZdK-Vertreter dabei auch mit dem damaligen Kurienkardinal Robert Francis Prevost, dem heutigen Papst Leo XIV., zusammengetroffen.
 
 

Der Verband von EU-Bischofskonferenzen (Comece) begrüßt es, dass sich das EU-Parlament unlängst für die Ernennung eines Beauftragten gegen Christenhass ausgesprochen hat.
In einer Erklärung auf ihrer Internetseite an diesem Montag stellen sich die EU-Bischöfe hinter die Forderung des Parlaments. Sie bitten die Europäische Kommission, einen entsprechenden Koordinator zu bestimmen, wie es ihn schon zur Bekämpfung von Islamfeindlichkeit gibt. Allerdings stören sich die Bischöfe am Begriff ...
 
 

Nach dem Gewaltausbruch in Mexiko im Zuge der Tötung von Drogenboss „El Mencho“ durch Sicherheitskräfte ruft die katholische Kirche im Land zu einer nachhaltigen Strategie gegen Drogenbanden auf.
Der Vorsitzende der Bischofskonferenz, Bischof Ramón Castro Castro aus Cuernavaca, warnte laut der Zeitung La Jornada am Montag, diese Vorfälle seien keine Einzelfälle, sondern Anzeichen für „eine Dynamik, die die Stabilität der Gesellschaft schwächt, Gewalt normalisiert und weite Teile der Bevölkerung in Unsicherheit hält“.
 
 

Im Vatikan haben am Sonntagabend die diesjährigen Fastenexerzitien für die römische Kurie begonnen: die ersten in der Ära Leo XIV. Schauplatz ist die Paulinische Kapelle im Apostolischen Palast.
Unter zwei langen Fresken Michelangelos, die die Kreuzigung des Petrus und die Bekehrung des Paulus zeigen, kamen der Papst und die Spitzenkräfte der römischen Kurie zusammen, um zunächst das Stundengebet zu beten. Die Einkehrtage, die in ihrer heutigen Form Papst Paul VI. (1963-78) eingeführt hat, ...
 
 

Mit der Wahl eines neuen Bischofskonferenz-Vorsitzenden wird in der deutschen katholischen Kirche in dieser Woche ein neues Kapitel aufgeschlagen. Radio Vatikan blickt auf Bätzings Amtszeit zurück und richtet den Blick auf Herausforderungen, denen ein neuer Vorsitzender die Stirn bieten muss.
Kollegengespräch.
Anne Preckel - Vatikanstadt
Stimmberechtigt bei der Wahl am Dienstag im Rahmen der Frühjahrsvollversammlung der Bischofskonferenz in Würzburg (23.-26. Februar) sind alle amtierenden Erzbischöfe, Bischöfe und ...
 
 

Als „tragischen Jahrestag“ bezeichnet das Oberhaupt der ukrainischen griechisch-katholischen Kirche das Jubiläum, das in diese Woche fällt: vier Jahre Ukraine-Krieg. Die aktuelle Lage in der Ukraine sei dramatischer denn je, so Großerzbischof Swjatoslaw Schewtschuk, der zu mehr Anstrengungen für Frieden mahnt.
Svitlana Dukhovych - Vatikanstadt
Schewtschuk, der in diesen Tagen Papst Leo im Vatikan traf, sagte im Interview mit Radio Vatikan mit Blick auf den russischen Angriffskrieg in der Ukraine, der vor vier Jahren begann:
 
 

Das Kloster der Karmelitinnen in Sofiyivska Borshchahivka ist am Sonntag durch die Schockwelle eines heftigen russischen Angriffs beschädigt worden.
Das berichtet die katholische italienische Nachrichtenagentur sir unter Berufung auf die ukrainische lateinische Bischofskonferenz. Glücklicherweise seien die Ordensfrauen unverletzt geblieben und hätten keine Folgen davongetragen. ...
 
 

Die Regierung der bevölkerungsreichsten Provinz Pakistans hat erstmals Christen in ihr jährliches Ramadan-Hilfspaket aufgenommen.
Mit dem Programm werden in der islamischen Fastenzeit Millionen von armen Familien, überwiegend Muslime, unterstützt. Christliche Vertreter und Aktivisten begrüßten die Ankündigung der Informationsministerin von Punjab, Uzma Bukhari. Nach Angaben der Ministerin gehen die Ramadan-Hilfen an etwa 4,2 Millionen Familien. Zuvor hatte ...
 
 

Nach der Tötung von Drogenboss „El Mencho“ bei einem Militäreinsatz am Sonntag haben die Bischöfe Mexikos zu Frieden, Gerechtigkeit und Wahrung des Gemeinwohls aufgerufen – in einem Land, das seit Jahren von Gewalt geprägt ist.
Mit einem eindringlichen Appell zur nationalen Versöhnung hat sich der Erzbischof von Mexiko-Stadt, Kardinal Carlos Aguiar Retes, an Priester, Diakone, Ordensleute und Laien gewandt. In seiner Botschaft vom 22. Februar ruft er dazu auf, „gemeinsam den sozialen Frieden in unserem Vaterland aufzubauen“.
 
 

„Auf den Wegen des Herzens ist der Auferstandene mit uns und für uns unterwegs. Er bezeugt die Niederlage des Todes, er bestätigt den Sieg des Lebens, trotz der Finsternis von Golgota.“ Inspiriert von diesen Worten Leos XIV. setzt sich die Zusammenarbeit zwischen Vatican News und der Vatikanischen Apostolischen Bibliothek in der Fastenzeit fort: Jede Woche wird ein Meisterwerk aus den päpstlichen Sammlungen vorgestellt, begleitet von den Worten der Päpste.
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Am 24. Februar 2022 hat Russland die Ukraine überfallen. An diesen traurigen Jahrestag hat Papst Leo XIV. an diesem Sonntag erinnert.
„Seit Beginn des Krieges gegen die Ukraine sind nun schon vier Jahre vergangen“, sagte er bei seinem Angelusgebet am Petersplatz in Rom.
„Mein Herz ist nach wie vor bei der dramatischen Situation, die alle klar vor Augen haben. Wie viele Opfer, wie viele zerstörte Leben und Familien! Wie viel Zerstörung! Wie viel unaussprechliches Leid! Jeder Krieg ist wirklich eine Wunde, die ...
 
 

Leo XIV. hat dazu aufgerufen, während der Fastenzeit den Medien-Konsum einzuschränken und stattdessen unseren Mitmenschen mehr Zeit zu widmen. Das sagte er an diesem ersten Fastensonntag beim Gebet des „Engel des Herrn“ am Petersplatz.
Stefan von Kempis – Vatikanstadt
„Geben wir der Stille Raum“, so der Papst; „lassen wir die Fernsehgeräte, die Radios und die Smartphones ein wenig schweigen. Betrachten wir das Wort Gottes, empfangen wir die Sakramente; hören wir auf die Stimme des ...
 
 

Im Rahmen seiner Pfarreibesuche im Bistum Rom hat Leo XIV. diesen Sonntagmorgen die von den Salesianern betreute Pfarrei rund um den Bahnhof Termini besucht. Bei der Messe in dem Viertel, das sein Vorgänger Papst Franziskus 2014 als „Peripherie des Zentrums von Rom“ bezeichnete, betonte Papst Leo, dass die Kirche gerade dort präsent sein muss, wo soziale Gegensätze und Not aufeinandertreffen.

 
 

Papst Leo XIV. wäre als Jugendlicher beinahe in den Salesianerorden eingetreten. Das verriet er an diesem Sonntag bei einem Pfarreibesuch in Rom.
„Bevor ich bei den Augustinern eingetreten bin, habe ich als Jugendlicher auch einen Besuch bei der salesianischen Gemeinschaft gemacht“, so Leo. Und er fügte scherzhaft hinzu: „Ihr seid nur auf den zweiten Platz gekommen – es tut mir leid!“ Allerdings habe er seit seiner Wahl zum Papst am 8. Mai letzten Jahres mehr Salesianer- als Augustinergemeinschaften besucht. „Vielleicht ist also etwas von euch in meinem Herzen geblieben.“
 
 

Pfarrer im Bistum Aachen leiten ihre Gemeinen künftig nicht mehr alleine. In allen 44 Pastoralen Räumen wird es eine geteilte Leitung zwischen einem Priester und einer beauftragten Person geben.
Das kündigte Bischof Helmut Dieser am Sonntag in seinem Hirtenbrief zur Fastenzeit an. „Das Kirchenrecht kennt die Möglichkeit, dass an der Ausübung der Leitung in der Kirche durch geweihte Amtsträger auch Laien durch die Kraft ihrer Taufe und Firmung mitwirken können“, erklärte der Bischof.
 
 

Mit der Installation des oberen Kreuzarms des „Turms Jesu Christi“ in Barcelona sind die Außenarbeiten am zentralen und höchsten Turm der Basilika „Sagrada Familía“ abgeschlossen.
Die Arbeiten im Inneren des Bauwerks, das vom genialen Architekten Antoni Gaudí (1852-1926) geplant wurde, werden während der Jahre 2027 und 2028 fortgesetzt. Das Element mit den Maßen 4,5 x 4,5 x 4,9 Meter bildet nun den höchsten Punkt des katalanischen Gotteshauses. Mit seiner Montage sind alle sechs zentralen Türme der „Sagrada Família“ fertiggestellt, die damit zur höchsten Kirche der Welt geworden ist.
 
 

Der Migranten-Verantwortliche der US-Bischofskonferenz schlägt Alarm wegen der Pläne der Trump-Regierung, im ganzen Land riesige Lagerhäuser zu erwerben. In diesen Lagerhäusern sollen im Rahmen des Vorgehens gegen Migranten jeweils Tausende von Menschen interniert werden können.
„Der Gedanke, Tausende von Familien in riesigen Lagerhallen unterzubringen, sollte das Gewissen jedes Amerikaners herausfordern“, sagte Bischof Brendan J. Cahill aus Victoria, Texas, der auch Vorsitzender des ...
 
 

Leo XIV. hat zur Förderung und Inklusion junger Menschen in Arbeit und Wirtschaft aufgerufen. Er lobte ein katholisches Förderprogramm für Jugendliche in Süditalien und rief zu Solidarität, Inklusion und zum Netzwerken auf: „Niemand darf vergessen werden“, sagte er vor Teilnehmern des Policoro-Projektes, das von der italienischen Bischofskonferenz gefördert wird.
 
 

In Estland begeht die Kirche an diesem Sonntag, 22. Februar, erstmals den Gedenktag des seligen Märtyrerbischofs Eduard Profittlich. Bei einer internationalen Konferenz in Tallinn zu Ehren des deutschen Jesuiten hat der vatikanische Außenminister Erzbischof Paul Richard Gallagher zu neuer Friedensarbeit aufgerufen.
Die Welt erlebe eine Zeit, in der der Friede „mehr denn je bedroht und verwundet“ sei – nicht zuletzt ...
 
 

In der Petersbasilika in Rom wurde am ersten Freitag der Fastenzeit ein zeitgenössischer Kreuzweg feierlich eröffnet. Gestaltet hat die 14 Stationen der Schweizer Künstler Manuel Andreas Dürr.
Herta Gurtner – Vatikan
Für den Künstler Manuel Andreas Dürr ist es eine besondere Erfahrung, ausgewählt geworden zu sein, und seine künstlerische Arbeit, die 14 Stationen des Kreuzwegs, im Petersdom zeigen zu dürfen. An diesem besonderen Ort entfaltet der Bildzyklus eine eigene visuelle ...
 
 

In der Stadt Assisi in Mittelitalien werden ab diesem Samstag erstmals die Gebeine des Heiligen Franz von Assisi gezeigt. Der populärste Heilige Italiens starb vor 800 Jahren, seine sterblichen Reste ruhen seit Jahrhunderten in einem Sarkophag aus Stein.
Für die vier Wochen dauernde Ausstellung der Reliquien haben sich rund 400.000 Menschen angemeldet. Nach der feierlichen Überführung des Sarges von der Krypta in die Basilika San Francesco beginnt am Sonntag die öffentliche Ausstellung der Knochen in ...
 
 

Mit Blick auf die verzweifelte Lage in der Ukraine hat der Leiter des Osteuropa-Hilfswerkes Renovabis, Pfarrer Thomas Schwartz, einen „Marshallplan für die Seelen“ und eine verbindliche EU-Beitrittsperspektive für das Land gefordert. Im Gespräch mit Radio Vatikan beschreibt er die Not der Menschen im harten Kriegswinter, schildert die Hilfsarbeit und blickt in die Zukunft.
 
 

Die anhaltende Abwanderung der Christen aus Syrien hinterlässt eine "schwere Wunde" in der Gesellschaft des Landes. Darauf hat Kardinal Mario Zenari hingewiesen. Der italienische Vatikandiplomat (80) beendete dieser Tage nach 17 Jahren seinen Dienst als Papstgesandter in Damaskus.
80 Prozent der vor dem Bürgerkrieg in Syrien lebenden 1,5 Millionen Christen hätten in den vergangenen eineinhalb Jahrzehnten das Land verlassen, ...
 
 

Die katholischen Bischöfe in Ghana haben angesichts der wachsenden Krise im Kakao¬sektor zu raschem Handeln aufgerufen und die Rettung der Branche als „moralische Pflicht“ bezeichnet.
Sie kritisieren vor allem verspätete Zahlungen an Bauern und warnen vor gravierenden sozialen Folgen.
Ghana ist nach der Elfenbeinküste der weltweit zweitgrößte Kakaoproduzent und lieferte in Spitzenzeiten bis zu 20 Prozent der globalen Ernte. Die Branche gilt als zentrale Säule der ghanaischen Wirtschaft. Gleichzeitig leben viele Kakaobauern in extremer Armut, weil ...
 
 

Tobias Ferstl ist deutlich: Wir alle kennen die täglichen Versuchungen durch die wir vom rechten Weg abgebracht werden sollen - auch wenn der Teufel nicht direkt in Person neben uns steht. Die Fastenzeit ist eine Zeit der Prüfung und Umkehr.
Tobias Ferstl, Regensburg
1. Sonntag der Fastenzeit (A)
Mt 4,1-11

Liebe Hörerinnen und Hörer,
mit dem Aschermittwoch haben wir die Fastenzeit begonnen. Die Fastenzeit als Zeit der Buße und Umkehr ist einerseits eine Zeitenwende, auch ...
 
 

Die wichtigsten Ereignissen und Themen aus dem Vatikan und der Weltkirche sind jetzt auch im neuen Whatsapp-Kanal zu finden. Zusammengestellt sind die Meldungen von der deutschsprachigen Redaktion. Kostenlos anmelden können sich alle, die auf Whatsapp sind. Außerdem sind wir auch auf Instagram.
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Bei einer Begegnung mit Priestern des Bistums Rom am Donnerstag hat Leo XIV. vor geistlicher Bequemlichkeit im digitalen Zeitalter gewarnt und für persönliches Glaubenszeugnis, priesterliche Brüderlichkeit und eine Kirche geworben, die aus echter Gottesfreundschaft lebt. Sein Appell: mehr Gebet, mehr Nähe – und keine KI-generierten Predigten.

 
 

Die Bruderschaft St. Pius X. sieht keine Möglichkeit, einen „spezifisch theologischen“ Dialog aufzunehmen, wie ihn der Heilige Stuhl vorgeschlagen habe.
Dies erklärt der Generalobere Davide Pagliarani in einem Schreiben an den Präfekten des Dikasteriums für die Glaubenslehre, Kardinal Víctor Manuel Fernández. Da in Lehrfragen keine Einigung möglich sei, werde die Entscheidung bestätigt, am 1. Juli neue Bischöfe zu weihen.
 
 

Nicht nur eine Sammlung von Erinnerungsstücken, sondern ein menschlich-intellektuelles Porträt Joseph Ratzingers: Eine Ausstellung will das Denken Joseph Ratzingers neu ins Gespräch bringen – als Theologe, Papst und „großer Europäer“. „An Benedikt XVI. erinnern. Auf dem Weg zum 100. Geburtstag“ („Ricordando Benedetto XVI. Verso il centenario della nascità“) ist vom 21. Februar bis 12. April im Diözesanmuseum für Sakralkunst im norditalienischen Pordenone zu sehen.
 
 

Die an diesem Freitag veröffentlichte Botschaft des Dikasteriums für den interreligiösen Dialog richtet sich zum Ramadan und zum Fest des Fastenbrechens an die Muslime weltweit. Im Mittelpunkt steht der gemeinsame Wunsch nach Frieden.
In Anlehnung an Nostra Aetate wird die gemeinsame Glaubensbasis von Christen und Muslimen an den einen barmherzigen Gott hervorgehoben sowie die besondere Situation betont, dass in diesem Jahr Ramadan und die christliche Fastenzeit zeitlich zusammenfallen, und damit eine ...
 
 

Seit 2020 organisieren Christen aus katholischen, orthodoxen und protestantischen Gemeinden in der sibirischen Stadt Krasnojarsk gemeinsam tägliche Mahlzeiten für Obdachlose.
Für alle Mitglieder dieses ökumenischen Teams, darunter auch die Barmherzigen Schwestern vom hl. Karl Borromäus, lautet das Motto: „Barmherzigkeit bedeutet nicht Mitleid, sondern Hilfe.”
 
 

Die Route über das zentrale Mittelmeer ist weiterhin die tödlichste für diejenigen, die aus Nordafrika nach Europa fliehen. Mindestens 15 tote Migranten wurden in diesen Stunden an den Küsten Kalabriens und Siziliens geborgen.
Stefano Leszczynski und Anne Preckel – Vatikanstadt
Sie kamen beim Versuch der Überfahrt des Mittelmeeres durch Folgen des Sturms Harry ums Leben, wie italienische Medien am Donnerstag unter Verweis auf die Staatsanwaltschaften von ...
 
 

Nach dem Publikumserfolg der Caravaggio-Schau 2025 richtet die „Galleria Nazionale Barberini Corsini“ im Herzen Roms den Blick erneut auf eine allseits präsente Schlüsselfigur der römischen Kunst.
Bis 14. Juni 2026 widmet sich die Ausstellung „Bernini und die Barberini“ der erfolgreichen und folgenreichen Beziehung zwischen Gian Lorenzo Bernini und seinem Mäzen, Papst Urban VIII., geboren als Maffeo Barberini, Inbegriff kirchlicher und weltlicher Macht, Einfluss und Reichtum im damaligen Rom.
 
 

Knapp ein halbes Jahr nach seiner Heiligsprechung im September 2025 bleibt der heilige Carlo Acutis ein Vorreiter der digitalen Evangelisierung. Am 14. Februar 2026 hat das Carlo-Acutis-Heiligtum in Pennsylvania eine innovative App veröffentlicht, die das Lebenswerk des jungen Italieners – die Dokumentation eucharistischer Wunder – für die Generation Smartphone zugänglich macht.
 
 

An diesem Freitag ist die neue Ausgabe der Vatikanzeitung Osservatore Romano in deutscher Sprache erschienen.
Sie finden darin unter anderem Ansprachen des Papstes in voller Länge in deutscher Übersetzung sowie Informationen und Hintergründe aus dem Vatikan. Ein Blick lohnt sich… zum Beispiel auf das Vatikanische Bulletin mit der Auflistung aller Audienzen und Ernennungen. In der aktuellen Ausgabe außerdem ein Beitrag zur Verbindung von Radio, Web und Zeitung des Chefredakteurs Andrea Monda – über den Kommunikationsstil Gottes. Der ...
 
 

Pompei, Neapel, Assisi, Rimini und andere Reiseziele innerhalb Italiens für Papst Leo hat die Präfektur des Päpstlichen Hauses an diesem Donnerstag bekannt gegeben. Die erste Reise steht zum Jahrestag seiner Wahl zum Papst am 8. Mai 2026 an.
Christine Seuss - Vatikanstadt
An diesem Tag wird er vormittags in Pompei eine Heilige Messe feiern und nach dem traditionellen, vom heiligen Bartolo Longo verfassten Bittgebet an die Muttergottes von Pompei  – deren Gedenktag am 8. Mai gefeiert wird - und dem Mittagessen am Nachmittag, in ...
 
 

Bei einer Begegnung mit dem Klerus des Bistums Rom hat Papst Leo XIV. die Verkündigung des Evangeliums als pastorale Priorität bezeichnet. Angesichts einer „zunehmenden Erosion der religiösen Praxis“ brauche es neue Formen. Gleichzeitig rief der Bischof von Rom zu mehr Zusammenarbeit zwischen den Pfarreien auf und verlangte eine stärkere Nähe zu Jugendlichen.
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Nach der Generalversammlung der Päpstlichen Akademie für das Leben zieht das deutsche Mitglied Manfred Lütz eine positive Bilanz. Im Gespräch erläutert der Psychiater und Theologe, warum der Heilige Stuhl als unabhängiger Akteur in der Weltmedizin unverzichtbar ist – von der gerechten Verteilung von Medikamenten bis hin zum Widerstand gegen die Ökonomisierung des Sterbens.
Mario Galgano - Vatikanstadt
Das Thema der diesjährigen Versammlung traf den Nerv der Zeit: Gesundheitsversorgung für alle, Nachhaltigkeit und Gerechtigkeit. Manfred Lütz, der ...
 
 

Bei der Sitzung des Ständigen Rats der Organisation der Amerikanischen Staaten (OAS) hat sich Vatikandiplomat Juan Antonio Cruz Serrano zur wachsenden Bedeutung sozialer Gerechtigkeit geäußert und die Notwendigkeit öffentlicher Maßnahmen betont. Zudem sprach er die Rechte der Frauen an und unterstrich ihre Bedeutung für die ganzheitliche Entwicklung jeder Gesellschaft.
„Soziale Gerechtigkeit wird immer wichtiger, weil sie eine Weiterentwicklung der allgemeinen Gerechtigkeit impliziert, ...
 
 

Der Sachverständigenrat zum Schutz vor sexuellem Missbrauch und Gewalterfahrungen bei der Deutschen Bischofskonferenz ist ab diesem Donnerstag (19. Februar 2026) mit einem eigenen Internetauftritt online.
Das gab die DBK am selben Tag bekannt. Unter www.svr-schutz-kirche.de kann man sich demnach ab sofort über die Arbeit und Projekte des Sachverständigenrats informieren. Die Aufgaben des Gremiums bestehen im Monitoring der Präventions- und Interventionsmaßnahmen gegen sexuellen Missbrauch der 27 (Erz- )Diözesen Deutschlands, in der ...
 
 

In einem neuen Bericht äußert das Büro des Hohen Kommissars der Vereinten Nationen für Menschenrechte (OHCHR) Besorgnis über eine „ethnische Säuberung“ der Palästinenser im Gazastreifen und im Westjordanland im Staat Palästina.
Der Bericht untersucht mögliche Kriegsverbrechen gegen Palästinenser im Zeitraum November 2024 bis Oktober 2025. In dem am Mittwochabend veröffentlichten Dossier heißt es, dass „die intensivierten Angriffe, die systematische Zerstörung ganzer Stadtviertel und die Verweigerung humanitärer Hilfe auf eine ...
 
 

Mit dem traditionellen Ritus der Ascheerteilung beginnt an diesem Mittwoch, dem 18. Februar, für weltweit über 1,3 Milliarden Katholiken die österliche Bußzeit. Papst Leo XIV. nutzte die Generalaudienz auf dem Petersplatz, um die Gläubigen auf einen Weg der inneren Erneuerung einzustimmen. Dabei überraschte er mit einem konkreten Rat: Dem Fasten von Worten, die andere verletzen.
Mario Galgano - Vatikanstadt
Aschermittwoch wird im Vatikan mit einer Bußprozession von der Kirche Sant’Anselmo zur Basilika Santa Sabina begangen, wo der Papst um ...
 
 

Mit einem eindringlichen Aufruf zu Umkehr und Buße hat Papst Leo XIV. an diesem Aschermittwoch die österliche Bußzeit eingeläutet. In seiner Predigt auf dem römischen Aventin-Hügel rief er die Gläubigen zu einer Gemeinschaft ohne Feindbilder auf, in der jeder Verantwortung für seine Sünden übernimmt und den Weg der Erneuerung geht.
Silvia Kritzenberger - Vatikanstadt
Normalerweise besucht der Papst den Aventin-Hügel im Herzen Roms nur einmal im Jahr: am Aschermittwoch.
 

Zum Auftakt der Fastenzeit hat der Limburger Bischof und Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Georg Bätzing, eine scharfe Analyse des weltpolitischen und gesellschaftlichen Zustands gezogen. In seiner Predigt im Limburger Dom warnte er vor einer Erosion der Wahrhaftigkeit – sowohl in der großen Politik als auch im digitalen Raum und bei der Entwicklung neuer Technologien.
 
 

Vier Jahre nach Beginn der russischen Großinvasion zeichnet Caritas Schweiz ein alarmierendes Bild der Lage in der Ukraine. Während die humanitäre Not durch gezielte Angriffe auf die Infrastruktur massiv zunimmt, bleibt die Widerstandskraft der Bevölkerung groß. Doch die Zahlen sind erschütternd: Die Armutsrate hat sich seit Kriegsbeginn nahezu verdoppelt.
Das Jahr 2025 markierte einen traurigen Höchststand: Es war das tödlichste Jahr für die Zivilbevölkerung seit 2022. Laut aktuellen Berichten wurden ...
 
 

Die USA verlieren eine ihrer prägendsten Stimmen im Kampf für soziale Gerechtigkeit.
Nach dem Tod des Baptistenpastors und Bürgerrechtlers Jesse Jackson hat der Erzbischof von Chicago, Kardinal Blase J. Cupich, das Lebenswerk des Verstorbenen gewürdigt. Er bezeichnete Jackson als einen unermüdlichen Streiter für den Frieden, dessen Erbe nun als Auftrag für die gesamte Nation zu verstehen sei.
In einer offiziellen Beileidsbekundung drückte Kardinal Cupich seine zwiespältigen Gefühle aus: „Ich bin zugleich betrübt und ...
 
 

Die „Stiftung Johannes Paul II. für die Sahelzone“ macht sich bereit für die Zukunft. Nach der offiziellen Genehmigung eines neuen Statuts durch Papst Leo XIV. traf sich der Verwaltungsrat der Organisation vom 11. bis 16. Februar in der senegalesischen Hauptstadt Dakar, um personelle und strukturelle Weichenstellungen vorzunehmen.
Mario Galgano - Vatikanstadt
Schwester Alessandra Smerilli, Sekretärin des vatikanischen Dikasteriums für die ganzheitliche Entwicklung des Menschen, sprach von einem „ermutigenden Signal“ für die gesamte Region.
 
 

Vom Aschermittwoch, dem 18. Februar, bis zum Gründonnerstag, dem 2. April, verbindet eine „eucharistische Kette“ die Gläubigen des gesamten Kontinents.
Das Ziel: Ein gemeinsames Gebet für einen „entwaffneten und entwaffnenden Frieden“ in der Ukraine, im Heiligen Land und weltweit.
Mario Galgano - Vatikanstadt
Die vom Rat der europäischen Bischofskonferenzen (CCEE) koordinierte Initiative sieht vor, dass jede nationale Bischofskonferenz während der Fastenzeit mindestens eine heilige Messe organisiert, die ...
 
 

Während der Krieg in der Ukraine in sein fünftes Jahr geht, bleibt die Situation der jüngsten Generation dramatisch. Einem aktuellen Bericht von UNICEF zufolge sind mehr als 2,5 Millionen ukrainische Kinder – mehr als ein Drittel aller Kinder des Landes – weiterhin vertrieben. Die Zahlen zeichnen das Bild einer Kindheit, die von Gewalt, Kälte und schwindender Hoffnung geprägt ist.
Insgesamt beziffert UNICEF die Zahl der betroffenen Kinder auf genau 2.589.900. Davon befinden sich rund 791.000 als Binnenvertriebene innerhalb der Ukraine, während fast ...
 
 

Offensichtliches Ziel der durch Israel genehmigten Maßnahme einer Landvermessung in den palästinensischen Gebieten ist es, dem palästinensischen Staat Land zu entziehen.
Dieses Vorgehen ist seit der israelischen Invasion des Westjordanlands im Staat Palästina während des sogenannten „Sechstagekrieges” 1967 beispiellos. Heftige Proteste der palästinensischen Präsidentschaft und der arabischen Welt begleiten die israelische Entscheidung.
 
 

Katholiken und Muslime haben in Grußbotschaften den Beginn des islamischen Fastenmonats Ramadan gewürdigt. Der Vorsitzende der katholischen Deutschen Bischofskonferenz, Bischof Georg Bätzing, bezeichnete es als „schönes Zeichen“, dass der Ramadan in diesem Jahr fast zeitgleich mit der christlichen Fastenzeit anfängt. Sie beginnt an diesem Aschermittwoch, der Ramadan am Donnerstag.
 
 

Kurz vor der Landtagswahl in Baden-Württemberg am 8. März geht das Erzbistum Freiburg innovative Wege in der politischen Bildung. Mit einem digitalen „Wahlkompass“ können Wähler ab sofort prüfen, wie die Programme der Parteien mit der katholischen Soziallehre übereinstimmen. Das Herzstück des Angebots ist ein KI-gestützter Chatbot, der komplexe Wahlprogramme analysiert – aber eine entscheidende Antwort verweigert.
Das Erzbistum Freiburg betonte bei der Vorstellung am Dienstag, dass das ...
 
 

An den Karnevalstagen wird es blumig. Mit Nelken, Tulpen, Rosen und Veilchen wird an den Tagen ein bunter Blumenstrauß gebunden. Der Brauchtumsforscher Manfred Becker-Huberti erklärt im Interview mit dem Kölner Domradio, welche Bedeutung die Bezeichnungen der Tage haben.
DOMRADIO.DE: Der Karnevals-Samstag heißt auch Nelkensamstag. Der Freitag nach Weiberfastnacht trägt keinen Blumen-Namen?
Manfred Becker-Huberti (Theologe und Brauchtumsexperte): Die Nelke ist das Zeichen für Liebe und Leidenschaft. Die Blumennamen haben ...
 
 

Das auch architektonisch bemerkenswerte Österreichische Kulturforum in Rom, gleich hinter der Villa Borghese gelegen, fungiert als Ort des Austauschs, an dem regelmäßig Ausstellungen, Veranstaltungen und Diskussionen in deutscher Sprache stattfinden. Aktuell besticht eine Foto-Ausstellung aus Manila.
Herta Gurtner - Rom
Zum Beginn der Fastenzeit zeigt die in Wien ansässige italienisch-philippinische Fotografin Melissa Peritore Arbeiten über das Leben auf Friedhöfen in Manila. Die ...
 
 

An diesem Montagvormittag hat Papst Leo XIV. eine Delegation italienischer Präfekten sowie Vertreter des Innenministeriums im Vatikan empfangen. In seiner Ansprache unterstrich das Kirchenoberhaupt die ethische Dimension des staatlichen Dienstes und zog historische Verbindungslinien bis in die Spätantike, um die heutige Mission der Beamten zu verdeutlichen.
 
 

Kriege, die zivile Einrichtungen wie Krankenhäuser treffen, sind „die schwersten Attacken, die menschliche Hände gegen das Leben und die öffentliche Gesundheit richten können“. Das hat Papst Leo XIV. an diesem Montag vor den Teilnehmern einer internationalen Vatikan-Konferenz zum Thema „Gesundheitsvorsorge für alle“ hervorgehoben, die von der Päpstlichen Akademie für das Leben ausgerichtet wird.
 
 

In einem Artikel reflektiert der emeritierte Präfekt des Dikasteriums für die Bischöfe über die Rolle von Laien und Ordensfrauen, die zu Leitungsaufgaben in den Dikasterien der Römischen Kurie berufen werden:
eine Entscheidung, die überdacht werden sollte, oder ein ekklesiologischer Fortschritt? Seine Antwort: Die durch Papst Franziskus erstmals verfügten Ernennungen von Laien in Spitzenpositionen waren „zukunftsweisend“.
Werde dadurch doch der Weg zur Anerkennung der Autorität der Charismen, der Gaben des Heiligen Geistes, ...
 
 

An diesem Montag hat der Vatikan das umfangreiche Programm zum 400. Jahrestag der Weihe des Petersdoms (1626–2026) vorgestellt.
Kardinalerzpriester Mauro Gambetti präsentierte im vatikanischen Pressesaal eine Vision, die historische Erinnerung mit modernster Technologie verbindet: Von einer KI-gestützten Übersetzungs-App in 60 Sprachen bis hin zu einer neuen digitalen Schriftart, die auf der Handschrift Michelangelos basiert.
 
 

Kardinal Reinhard Marx
Zum Auftakt der 76. Berlinale haben die christlichen Kirchen am Sonntagabend zu ihrem traditionellen Ökumenischen Empfang geladen. Dabei fand der Vorsitzende der Publizistischen Kommission der Deutschen Bischofskonferenz, Kardinal Reinhard Marx, deutliche Worte zur gesellschaftlichen Verantwortung des Kinos. Insbesondere angesichts der europäischen Flüchtlingspolitik mahnte er eine filmische Aufarbeitung menschlicher Schicksale an.
Im Zentrum der Gespräche stand der im vergangenen Jahr erschienene Dokumentarfilm „Kein Land für Niemand“, der  ...
 
 

Vor dem Hintergrund der russischen Angriffe auf die Wärme- und Stromversorgung in der Ukraine könnten sich nach Schätzungen der Vereinten Nationen in den kommenden Monaten 325.000 bereits zurückgekehrte ukrainische Kriegsvertriebene erneut auf die Flucht machen. Mehr als ein Drittel erwäge, wieder ins Ausland zu ziehen, teilte die Internationale Organisation für Migration (IOM) am Montag in Genf mit.
Resilienz allein reiche nicht aus, um Familien durch einen weiteren Winter mit Stromausfällen und eisigen Temperaturen zu bringen, sagte ...
 
 

Die neun Kinder, die vergangene Woche aus der Missionsstation des heiligen Johannes vom Kreuz in Ojijea Ojije im Bundesstaat Benue entführt worden waren, sind wieder frei. Die sechs Mädchen und drei Jungen wurden in ein Krankenhaus gebracht, um medizinisch versorgt zu werden. Die Missionsstation gehört zur Pfarrei St. Paul im Verwaltungsgebiet Ado. Die Kinder waren entführt worden, während sie an einer Gebetswache teilnahmen.
Über die Freilassung berichten zahlreiche internationale Agenturen. Demnach seien Polizeiangaben zufolge vier Personen festgenommen worden, die im Verdacht stehen, ...
 
 

Alle 20 Stunden wird im Durchschnitt in Kolumbien ein Kind von bewaffneten Gruppen rekrutiert und eingesetzt. Achtundsiebzig Kinder (58 Jungen und 20 Mädchen) hingegen wurden innerhalb eines Jahres von nicht identifizierten Gruppen und Milizen getötet oder verstümmelt.
Das geht aus dem jüngsten Bericht des UN-Generalsekretärs über Kinder und bewaffnete Konflikte hervor, der das Jahr 2024 abdeckt.
Das Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen (UNICEF) erklärte zudem, dass sich die Rekrutierung von Kindern durch illegale bewaffnete Gruppen in Kolumbien innerhalb von fünf Jahren vervierfacht habe und die Gewalt das Leben von Zehntausenden Minderjährigen gefährde.
 
 

Diesen Sonntagnachmittag hat Papst Leo mit seinen Pfarreibesuchen im Bistum Rom begonnen. Bei der Messe in „Santa Maria Regina Pacis“ im Problemstadtteil Ostia erinnerte das Kirchenoberhaupt daran, dass Versöhnung, Respekt und die Kraft des Evangeliums auch dort, wo Gewalt und Kriminalität den Alltag prägen, Herzen öffnen und Leben verändern können.
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Fünf Wochen, fünf Kirchen: An jedem Sonntag der Fastenzeit will Papst Leo eine andere Pfarrei in seinem Bistum besuchen und dort die Messe feiern. Den Auftakt macht am 15. Februar - schon vor dem Aschermittwoch - Santa Maria Regina Pacis in Ostia, nachmittags ab 17 Uhr. Das Gebiet gilt als Strand Roms, hat aber das ganze Jahr über viele soziale Probleme.
Die von Benedikt XV. gegründete Pfarrei Santa Maria Regina Pacis liegt in einem Gebiet mit sozialen Spannungen und Kriminalität, zugleich leben dort laut ...
 
 

Papst Leo XIV. hat beim Angelusgebet die Gläubigen aufgerufen, die Gebote nicht als äußere Pflicht zu verstehen, sondern als Weg zu einer guten Beziehung zu Gott und zu den anderen. Ausgehend von der Bergpredigt erklärte der Papst: „Die Erfüllung des Gesetzes ist die Liebe, in ihr findet es zu seinem tiefsten Sinn und seiner letzten Bestimmung.“
 
 

Papst Leo hat zum chinesischen Mond-Neujahrsfest, das Milliarden Menschen feiern, einen Friedensappell lanciert. „Möge es Anlass sein, gemeinsam in die Zukunft zu blicken und Frieden und Wohlstand für alle Völker zu schaffen“, sagte das Kirchenoberhaupt an diesem Sonntag beim Angelus auf dem Petersplatz.
Das chinesische Neujahrsfest beginnt am kommenden Dienstag und wird „von Milliarden Menschen in Ostasien und anderen Teilen der Welt begangen“, so der Papst.
 
 

Künstliche Intelligenz und ihre Auswirkungen auf den Menschen: Mit dieser Frage beschäftigt sich die Kirche seit dem Aufkommen dieser neuen Technologie. Waren es zunächst die ethischen Probleme, an denen sich die Experten aus dem Kirchenumfeld abarbeiteten, wuchs bald das Bewusstsein dafür, dass die neuen Möglichkeiten auch das Menschsein an sich vor neue Herausforderungen stellen…
 
 

Nach dem klaren Sieg der „Bangladesh Nationalist Party“ bei den Parlamentswahlen sprechen katholische Kirchenvertreter von einem historischen, gewaltfreien Urnengang. Sie verbinden mit dem politischen Neuanfang große Hoffnungen auf Demokratie, Sicherheit und gesellschaftlichen Zusammenhalt.
Nach den Parlamentswahlen vom 12. Februar in Bangladesch haben kirchliche Vertreter ihre Zuversicht ...
 
 

Zwanzig Delegierte der europäischen Kommissionen Justitia et Pax haben in Turin ihre Jahrestagung unter dem Motto „Für ein Europa frei von organisierter Kriminalität“ abgeschlossen.
Gastgeber war das Friedenszentrum Sermig – Arsenal des Friedens, das in einer historischen Waffenfabrik des 19. Jahrhunderts in Turin sitzt. Fachleute vertieften mit den Generalsekretären der Friedenskommissionen verschiedene Strategien gegen die grenzüberschreitende Kriminalität, teilte Justitia et Pax zum Abschluss mit.
 
 

Nach fast siebenjähriger Bauzeit und vielfachen Anfeindungen ist Thüringens erster Moschee-Neubau in Erfurt eingeweiht worden.
Das islamische Gotteshaus mit Kuppel und einem acht Meter hohen Zierminarett gehört der muslimischen Ahmadiyya-Gemeinde, die im Freistaat rund 100 Mitglieder hat. Es ist der erste Moschee-Neubau in Ostdeutschland außerhalb von Berlin.
„Dass wir heute in dieser fertigen Moschee sitzen dürfen, ist keine Selbstverständlichkeit. Der Weg war lang und ... "
 
 

Papst Leo XIV. hat an diesem Samstagmittag die Mitglieder der „Misericordie-Gruppen“ empfangen. Er würdigte ihre jahrhundertealte Geschichte, die bis ins 13. Jahrhundert zurückreicht, und betonte die untrennbare Verbindung zwischen christlicher Spiritualität und konkreter Nächstenliebe. Besonders hob das Kirchenoberhaupt die Innovationskraft der Bewegung hervor, die sich seit Jahrhunderten an die Nöte der jeweiligen Zeit anpasst.
 
 

Schwester Simona Brambilla, Präfektin des Dikasteriums für das geweihte Leben, ist als neues Mitglied in das Dikasterium für die Bischöfe berufen worden. Damit setzt Papst Leo XIV. die Präsenz von Frauen in jenem Gremium fort, das Bischofsernennungen vorbereitet.
Die 60-jährige Ordensfrau der Missionsschwestern von der Consolata leitet seit Januar 2025 auf Ernennung von Papst Franziskus die Behörde für das Ordensleben. Mit ihrer Berufung an diesem Samstag tritt sie an die Seite von zwei weiteren Frauen, die 2022 von Papst Franziskus berufen und nun von Leo XIV. in ihren Ämtern ...
 
 

Der Bonner Agrarwissenschaftler Joachim von Braun (75) ist am Samstag von Papst Leo XIV. in Audienz empfangen worden.
Von Braun leitet seit 2017 die Päpstliche Akademie für die Wissenschaften. Gemeinsam mit ihm empfing der Papst laut Mitteilung des vatikanischen Presseamtes die Leiterin der Päpstlichen Akademie für Sozialwissenschaften, die britische Ordensfrau und Ökonomin, Helen Alford.
Über den Inhalt des Gesprächs wurde zunächst nichts bekannt. Die beiden Akademien, denen Forscher unterschiedlicher Weltanschauungen aus zahlreichen ...
 
 

Am Freitagabend versammelten sich rund 200 Personen in der Wiener Innenstadt, um gegen das geplante Kopftuchverbot für Mädchen unter 14 Jahren zu demonstrieren. Während die Regierung von einem Schutz der Mädchen spricht, warnen Kritiker und die katholische Kirche vor einer gefährlichen Ausgrenzung und einem Eingriff in Grundrechte.
Unter dem Slogan der Religionsfreiheit und Selbstbestimmung zogen die Teilnehmer durch das Stadtzentrum. Die Demonstranten bezeichneten das im Dezember vom ...
 
 

Zehn Jahre nach ihrem ersten Abkommen haben das Symposium der Bischofskonferenzen von Afrika und Madagaskar (SECAM) und die Afrikanische Union (AU) am Freitag in Addis Abeba ein neues Grundsatzprotokoll unterzeichnet. Ziel der Allianz ist es, die Zusammenarbeit zwischen der katholischen Kirche und den afrikanischen Staaten in Krisenzeiten auf ein neues institutionelles Niveau zu heben.
Jean-Paul Kamba, SJ und Mario Galgano - Vatikanstadt
Kardinal Fridolin Ambongo, Erzbischof von Kinshasa und Präsident des SECAM, bezeichnete die Erneuerung des Abkommens im Gespräch mit den Vatikanmedien als „strategische Roadmap“. In einer Zeit, ...
 
 

Mit einem eindringlichen Appell an die Weltöffentlichkeit und die nationale Regierung hat der Klerus der nigerianischen Diözesen Wukari und Jalingo gegen die anhaltende Gewaltwelle im Osten des Landes protestiert.
Pater James Yaro, Apostolischer Vikar von Wukari, sprach bei einem Schweigemarsch am Donnerstag in der Landeshauptstadt Jalingo von einem „Genozid“, der sich gegen die christliche Landbevölkerung richte.
 

Zehn Tage vor der entscheidenden Abstimmung im walisischen Parlament (Senedd) haben die führenden Vertreter der großen Weltreligionen in Wales eine gemeinsame Front gegen die geplante Legalisierung der Sterbehilfe gebildet.
In einer am Freitag veröffentlichten Erklärung fordern Christen, Juden, Muslime, Sikhs und Hindus die Abgeordneten auf, dem britischen Gesetzentwurf zur Sterbehilfe („Terminally Ill Adults Bill“) die Zustimmung zu verweigern.
 
 

In einem Beschluss hat ein US-Bundesrichter entschieden, dass Geistliche und katholische Aktivisten am kommenden Aschermittwoch (18. Februar) ein Abschiebezentrum westlich von Chicago betreten dürfen. Das Urteil ist ein Rückschlag für die Einwanderungsbehörde ICE, die den Zugang zur Seelsorge für Migranten monatelang blockiert hatte.
Richter Robert W. Gettleman vom Bundesbezirksgericht für den nördlichen Bezirk von Illinois gab dem Antrag auf eine einstweilige Verfügung statt. Er stellte fest, dass ...
 
 

Ein Kombiticket für Bernini-Highlights bieten derzeit in Rom der staatliche Palazzo Barberini und die dem Vatikan gehörende Papstbasilika Santa Maria Maggiore an. Wie die Veranstalter am Samstag mitteilten, berechtigt die Eintrittskarte zum Museum der Basilika nun auch zum preislich vergünstigten Besuch der großen Bernini-Ausstellung im Palazzo Barberini - und umgekehrt.
Zum Museumspol der Basilika gehören unter anderem die Gräber von Pietro und Gian Lorenzo Bernini, ein Bernini-Taufbecken und eine Skulptur des spanischen Königs Philip IV. Über eine von Bernini geschaffene Wendeltreppe gelangen die ...
 
 
 

In seiner ersten Fastenbotschaft als Pontifex hat Papst Leo XIV. zu einer tiefgreifenden Umkehr aufgerufen, die über den klassischen Verzicht auf Nahrung hinausgeht. In dem an diesem Freitag veröffentlichten Dokument mit dem Titel „Zuhören und fasten“ fordert das Kirchenoberhaupt eine „Entwaffnung der Sprache“ und ein geschärftes Gehör für den „Schrei der Armen“.
Mario Galgano - Vatikanstadt
Für den Papst beginnt der Weg der christlichen Umkehr nicht mit Aktionismus, sondern mit Stille. Das Zuhören sei ...
 
 

Papst Leo XIV. hat am Donnerstag das Oberhaupt der ukrainischen griechisch-katholischen Kirche, Großerzbischof Swjatoslaw Schewtschuk, im Apostolischen Palast empfangen. Im Zentrum der zweiten Privataudienz seit der Wahl des Pontifex standen die Bemühungen um die Rettung von Menschenleben und die spirituelle Unterstützung für das kriegsgebeutelte Land.
 
 

In einer Ansprache an Polizeikräfte der Stadt und der Provinz Rom hat Papst Leo an diesem Freitag auf das Heilige Jahr zurückgeblickt und über die christliche Botschaft meditiert.
Leo XIV. empfing Carabinieri in Audienz, die im römischen Stadtgebiet und in der Provinz Rom Dienst tun. Unter den Polizeikräften des römischen Stadtgebietes sind auch solche Einheiten, die rund um den Vatikan und auf dem Petersplatz arbeiten und dort für Sicherheit und reibungslose Abläufe sorgen.
 
 

Das „Päpstliche Komitee für den Weltkindertag“ ist aufgelöst. Das hat Papst Leo an diesem Freitag verfügt. Zukünftig ist die Vatikan-Behörde für Laien, Familie und Leben für die Belange des Weltkindertages zuständig, den Leos Vorgänger Franziskus im Dezember 2023 eingerichtet hatte.
Mario Galgano - Vatikanstadt
In dem am 12. Februar unterzeichneten Dokument betont der Papst, dass er die Sorge seines Vorgängers, Papst Franziskus, teilt, den Kindern in der Kirche besondere Aufmerksamkeit zu widmen. Um jedoch „Synergien zu fördern“ und eine „effektivere Arbeit“ zu gewährleisten, ordnete Leo XIV. eine institutionelle Straffung an.
 
 

Die dramatische Verschlechterung der sozioökonomischen Lage in Kuba hat nun auch direkte Auswirkungen auf die diplomatischen Termine der Kirche:
Die kubanischen Bischöfe haben den für Mitte Februar geplanten Ad-Limina-Besuch im Vatikan kurzfristig verschoben. Grund ist die schwere Energiekrise auf der Karibikinsel, die durch neue Sanktionen der US-Regierung unter Donald Trump verschärft wurde.
 
 

Schwester Nina Benedikta Krapić wird neue Vizedirektorin des Presseamtes des Heiligen Stuhls. Die 36-jährige kroatische Ordensfrau tritt damit die Nachfolge der Brasilianerin Cristiane Murray an, die das Amt seit Juli 2019 innehatte.
Wie das Presseamt am Freitagmittag offiziell mitteilte, wird Schwester Krapić ihren neuen Dienst am 1. März antreten. Die scheidende Vizedirektorin Cristiane Murray, die auf ihr Amt verzichtete, wurde am Vormittag von Papst Leo XIV. in einer Abschiedsaudienz empfangen.
 
 

Fünf Jahre nach dem Militärputsch zeichnet Kardinal Charles Maung Bo, Erzbischof von Yangon, ein düsteres Bild seiner Heimat Myanmar. In einem Gespräch mit Vatikanmedien warnt er vor einer „Polykrise“, die das Land in den Abgrund reißt.
Deborah Castellano Lubov und Mario Galgano - Vatikanstadt
Während die internationale Aufmerksamkeit schwindet, beschreibt der Kardinal den Zustand der Nation als eine „gekreuzigte Hoffnung“. Myanmar sei heute ein Schauplatz multipler Katastrophen, sagt Bo und zählt auf: Eine Wirtschaftskrise mit explodierenden Preisen trifft auf einen ...
 
 

Gemeinsam haben sich die Vorsitzenden der katholischen Bischofskonferenzen von Deutschland, Italien, Frankreich und Polen an diesem Freitag mit einem dringenden Appell an die Öffentlichkeit gewandt. In einer Lage wachsender EU-Skepsis und globaler Instabilität fordern sie eine Rückbesinnung auf die „Seele Europas“ und die christlichen Fundamente des Kontinents.

Unter dem Titel „Die Kraft der Hoffnung“ warnen Bischof Georg Bätzing (Deutschland), Kardinal Matteo Zuppi (Italien), Kardinal Jean-Marc Aveline (Frankreich) und Erzbischof Tadeusz Wojda (Polen) vor einer Reduzierung des ...
 
 

Kardinal Reinhard Marx
Kardinal Reinhard Marx hat die Instrumentalisierung von Religion für Politik, Gewalt und Krieg abermals kritisiert: „Was der Patriarch von Moskau sagt, ist Häresie“, so der Erzbischof von München und Freising am Mittwochabend an der Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU) bei einer Podiumsdiskussion im Rahmen des dritten theologischen Friedenssymposiums anlässlich der Münchner Sicherheitskonferenz.
Kardinal Marx beklagte eine weltweite Tendenz, wonach religiöse Führer die gefährliche Nähe zur Macht suchten. Dem setzte er ein klares kirchliches Mandat entgegen:
 
 

Während die Schweiz international oft als Sinnbild für Wohlstand gilt, schlägt die Caritas Schweiz Alarm: Die Schere zwischen Arm und Reich öffnet sich immer weiter. In einer aktuellen Stellungnahme fordert das Hilfswerk, Armut und Reichtum nicht länger getrennt zu betrachten.
Die nackten Zahlen verdeutlichen eine massive Umverteilung von unten nach oben. Zwischen 1982 und 2021 haben die obersten 0,1 Prozent der Steuerzahler ihr Einkommen vervierfacht. Das oberste Prozent konnte ...
 
 

Angesichts einer dramatischen Armutskrise im Vereinigten Königreich hat die Kirche von England (Church of England) ihr soziales Engagement bekräftigt. Zum Abschluss der Generalsynode im Londoner „Church House“ verabschiedeten die Delegierten an diesem Freitag eine Resolution, die den Einsatz für die Schwächsten der Gesellschaft ins Zentrum der kirchlichen Mission rückt.
Aktuellen Zahlen zufolge ist jeder fünfte Brite von Armut betroffen. Die Statistik besagt konkret, dass rund 14 Millionen Menschen im Vereinigten Königreich unter ...
 
 

Erzbischof Giancarlo Perego, Präsident der Kommission für Migration der Italienischen Bischofskonferenz (CEI), hat den vom italienischen Ministerrat beschlossenen Gesetzentwurf zum Thema Migration und Asyl scharf verurteilt. Das 17 Artikel umfassende geplante Gesetz stelle den Schutz von Grenzen über den Schutz von Menschenleben und widerspreche dem Geist der italienischen Verfassung.

 
 

In einer Welt, in der Depressionen, Sucht und zerbrochene Familien immer häufiger vorkommen, hat es sich Sr. Jacqueline Githiri VDM zur Aufgabe gemacht, ein Leuchtfeuer der Hoffnung und Heilung zu sein. In Kenia will sie durch Beratung, Mitgefühl und spirituelle Erneuerung still und leise dazu beitragen, Leben zu verändern.
von Sr. Christine Masivo CPS
Die „Visitation Daughters of Mary“, eine diözesane Kongregation in Kenia, widmen ihr Leben der Heilung von Herzen und der Wiederherstellung der Hoffnung für die ...
 
 

An diesem Donnerstag, 12. Februar, fand im vatikanischen Dikasterium für die Glaubenslehre ein Gespräch des Glaubens-Präfekten Kardinal Victor Manuel Fernandez mit dem Generaloberen der Priesterbruderschaft St. Pius X., Don Davide Pagliarani, statt.
In einer anschließenden Mitteilung des Dikasteriums für die Glaubenslehre ist von einem „freundlichen und aufrichtigen Treffen“ die Rede, dem der Papst zugestimmt habe.
Es seien einige Punkte geklärt worden, die die Pius-Bruderschaft in Briefen vorgebracht habe, insbesondere ...
 
 

Am 12. Februar 1931 ging der Wissenschaftler Guglielmo Marconi als Erster über die Mikrofone von Radio Vatikan auf Sendung.
Papst Pius XI. hatte ihm den Auftrag gegeben, dieses bewundernswerte Kommunikationsmittel zu entwerfen und aufzubauen. Heute setzt der Radiosender des Papstes seine Mission fort: die Botschaft des Evangeliums, die Stimme des Bischofs von Rom und die Lehre des Papstes in die ganze Welt zu tragen, Gemeinschaften zu begegnen, zuzuhören und zu dienen.
 
 

„Meine ganze Zuneigung und Dankbarkeit“: Mit diesen Worten gratuliert Prinzessin Elettra Marconi zum 95. Geburtstag von Radio Vatikan, das von ihrem Vater Guglielmo auf Einladung von Papst Pius XI. am 12. Februar 1931 gegründet und eingeweiht wurde. Im Zeitalter der Künstlichen Intelligenz bekräftigt sie: „Sie könnte positiv sein, muss aber kontrolliert werden“.
Massimiliano Menichetti
Das Treffen mit Prinzessin Elettra Marconi ist außergewöhnlich - nicht nur, weil ihre Wohnung in der römischen Via Condotti voller Erinnerungen ist und ...
 
 

Zum Welt-Radio-Tag (13. Februar), einen Tag nach dem 95. Geburtstag von Radio Vatikan, starten wir eine besondere Initiative in sieben Sprachen, die dem offiziellen Thema für 2026 gewidmet ist: „KI ist ein Werkzeug, keine Stimme”.
Darin sehen wir eine Einladung, über künstliche Intelligenz als Werkzeug im Dienst des Menschen nachzudenken, inspiriert von der Botschaft des Papstes zum Welttag der sozialen Kommunikationsmittel 2026. Mit Experten und Innovatoren aus dem DACH-Raum tauschten wir uns ...
 
 

Das katholische Erzbistum Hamburg befürwortet eine eigene umfassende Aufarbeitungsstudie zu Fällen sexualisierter Gewalt. Ziel sei ein neuer Erkenntnisgewinn, um daraus weitere konkrete Schritte abzuleiten, sagte Generalvikar Sascha-Philipp Geißler der „Neuen Kirchenzeitung". Dazu sei man mit der Unabhängigen Aufarbeitungskommission Nord (UAK) im Gespräch, so der Stellvertreter von Erzbischof Stefan Heße.
Bislang gibt es keine eigene wissenschaftliche Missbrauchsstudie für das gesamte Erzbistum Hamburg, zu dem rund 340.000 Katholiken in Hamburg, ...
 
 

Beschlüsse und Ergebnisse des deutschen Synodalen Weges bietet ein neuer Flyer, der jetzt veröffentlicht wurde.
Seit 2019 hat die katholische Kirche in Deutschland auf dem Synodalen Weg nach Antworten auf die gegenwärtige Situation gesucht und Schritte zur Stärkung des christlichen Zeugnisses beraten. In Synodalversammlungen haben mehr als 200 Delegierte Beschlüsse gefasst, um auf die Herausforderungen zu reagieren, vor denen Kirche und Gesellschaft heute stehen. Dabei ...
 
 

Die Zahl der Theologiestudierenden bricht massiv ein, wie aus einer neuen Erhebung hervorgeht. Einzelne Hochschulen widersetzen sich allerdings dem Trend.
Die Zahl der Studierenden im katholisch-theologischen Vollstudium ist in Deutschland in den vergangenen sechs Jahren stark gesunken. Wie der „KNA-Hintergrund“ am Donnerstag berichtet, ging an den staatlichen Fakultäten die Zahl der angehenden Volltheologen von ...
 
 

Am 5. Februar ist mit „New Start“ das letzte Abkommen ausgelaufen, das die Nukleararsenale der beiden größten Atommächte begrenzt hat.
Damit existiert erstmals seit Jahrzehnten kein Vertrag mehr zwischen den USA und Russland – jenen Staaten, die gemeinsam 90 Prozent der weltweiten Atomwaffen halten. Papst Leo XIV. hatte eindringlich vor einer „unmenschlichen“ neuen Ära des Wettrüstens gewarnt.
 
 

Der Wirbelsturm „Gezani“ hat in Madagaskar schwere Verwüstungen angerichtet. Mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 200 Kilometern pro Stunde traf der Zyklon besonders die Hafenstadt Toamasina.
Das österreichische Hilfswerk „Jugend Eine Welt“ berichtete am Donnerstag, dass das Küstenviertel Ampanalana nahezu vollständig zerstört wurde. Von rund 900 erfassten Häusern blieben nur wenige Dutzend, hauptsächlich massiv gebaute Gebäude, unbeschädigt. Die meisten Häuser, oft aus Blech oder Ravinala-Blättern errichtet, wurden ...
 
 

Nach einem Schusswaffenangriff an einer Schule in der westkanadischen Provinz British Columbia mit mehreren Toten haben Kirchenvertreter zu Gebet aufgerufen.
Bischof Stephen Jensen von Prince George rief alle Menschen zu Gebet und gegenseitiger Unterstützung nach dem Angriff auf. „Die unvorstellbare Tragödie, die die Gemeinde Tumbler Ridge heimgesucht hat, hat uns alle traumatisiert“, erklärte er in einer Stellungnahme am Mittwoch, einen Tag nach der Schussattacke. Wirksamste Antwort für die Verstorbenen und Überlebenden, ihre ...
 
 

Von der neuen thailändischen Regierung erhoffen sich Kirche und Zivilgesellschaft einen Frieden, der den Konflikt mit Kambodscha definitiv löst. Das berichtet ein Bischof mit Blick auf die Stimmung in Thailand nach den Wahlen vom 8. Februar.
Im Zuge des Konfliktes mit dem Nachbarland hätten in den vergangenen Monaten in Thailand „nationalistische Gefühle“ Einzug gehalten, zitiert der Fides-Dienst Bischof Paul Trairong Multree, der in der Diözeses Surat Thani in Südthailand wirkt. Auf beiden Seiten sei der Konflikt teils instrumentalisiert worden.
 
 

Bei seiner Generalaudienz an diesem Mittwoch erinnerte Papst Leo XIV. an die Heiligen Kyrill und Methodius, die Schutzpatrone Europas, und ruft zu Hilfe für die Opfer der schweren Überschwemmungen in Kolumbien auf. In seinen Grußworten in verschiedenen Sprachen nach der Katechese ging er auch auf den heutigen Weltkrankentag ein, der in Chiclayo, Peru, gefeiert wird.
Vor der Audienz entzündete er aus diesem Anlass auch eine Kerze bei der ...
 
 

„Heute, an diesem Tag, der den Kranken gewidmet ist, wollen wir gemeinsam mit allen Leidenden dieser Welt beten. Wir beten für euch“, sagte Papst Leo bei einem kurzen Gebetsmoment in den vatikanischen Gärten am heutigen Welttag der Kranken.
„Ich danke euch von Herzen, dass ihr euch die Mühe gemacht habt, hierher zu kommen und uns in diesem Moment des Gebets zu begleiten, hier vor unserer Mutter Maria, ...
 
 

Die Heilige Schrift ist für die Kirche mehr als nur ein Buch: Sie ist lebendiges Wort Gottes, das den Gläubigen Orientierung und Trost schenkt, sie in einen tiefen Dialog mit Gott eintreten lässt. Daran erinnerte Papst Leo bei der Fortsetzung seiner aktuellen Katechesenreihe, in der er die Dokumente des Zweiten Vatikanischen Konzils in den Blick nimmt.
Silvia Kritzenberger - Vatikanstadt
Wegen des anhaltenden Schlechtwetters in Rom wurde die Generalaudienz mit dem Papst auch diesen Mittwoch in die vatikanische Audienzhalle verlegt. Zur großen Freude der ...
 
 

An der 6. Weltkonferenz zur Beseitigung von Kinderarbeit vom 11. bis 13. Februar in Marokko nimmt auch das Kindermissionswerk ‚Die Sternsinger’ teil. Im Vorfeld der Konferenz, die vom Königreich Marokko in Zusammenarbeit mit der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) ausgerichtet wird, forderte das Kindermissionswerk entschlossene politische Maßnahmen im Kampf gegen Kinderarbeit. ...
 
 

Nach einer Phase administrativer Ungewissheit gibt es nun eine wegweisende Entscheidung für die katholische Hilfsorganisation Caritas Jerusalem. Wie das Hilfswerk mitteilte, hat ein israelisches interministerielles Team den rechtlichen und administrativen Status der Organisation offiziell und endgültig geklärt.
In einer offiziellen Mitteilung der israelischen Behörden wurde festgestellt, dass die strengen Richtlinien für die Registrierung von Organisationen und die Erteilung von Empfehlungen für ...
 
 

Angesichts der zunehmenden Ungleichheiten im Land haben die Katholischen Bischöfe Indiens (CBCI) zum Ende ihrer Vollversammlung in Bengaluru eine besorgte Stellungnahme abgegeben. Man verlange die Rücknahme von Bestimmungen, „die mit der Religionsfreiheit und dem Recht auf Privatsphäre unvereinbar sind“, erklärten die Bischöfe.  ...
 

In Deutschland erlebt jede dritte Frau mindestens einmal im Leben Gewalt durch ihren Partner. Die Statistiken zu häuslicher Gewalt sind zwar bekannt, doch das Thema ist weithin tabu. Neben Scham und Angst der Opfer spielen manipulative Methoden der Täter eine Rolle, aber auch gesellschaftliche Strukturen, die Aufklärung und Hilfe verhindern.
Der Dokumentarfilm greift vier Geschichten auf und lässt diese aus dem Off vortragen und ohne klare Abgrenzung ineinander übergehen, wodurch Muster ...
 
 

Wie das vatikanische Presseamt gegenüber den Agenturen AFP und IMedia bestätigte, wird derzeit eine eintägige Reise von Papst Leo XIV. nach Monaco für Ende März geprüft. Es wäre die zweite Auslandsreise seines Pontifikats. Während dieser Termin kurz bevorsteht, skizzierte der Papst auf dem Rückflug von seiner Libanon-Reise bereits weitreichendere Pläne für Afrika und seine lateinamerikanische Heimat.
Es würde sich um die erste Reise eines Papstes in der Neuzeit ins Fürstentum Monaco handeln. Erst am vergangenen 17. Januar hatte Papst Leo XIV. Prinz Albert von Monaco in Audienz empfangen.
 
 

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Nur einen Tag nach seinem 95. Geburtstag feiert Radio Vatikan am 13. Februar den Weltradiotag (World Radio Day) mit einer besonderen Initiative. Unter dem Leitthema „KI ist ein Werkzeug, keine Stimme“ diskutieren Experten aus aller Welt über die Zukunft des Mediums im Zeitalter der Künstlichen Intelligenz.
Mario Galgano - Vatikanstadt
Am 12. Februar 1931 durch Papst Pius XI. in Betrieb genommen und technisch realisiert vom Radio-Pionier Guglielmo Marconi, gehört der Sender des Papstes zu den ältesten Radiostationen der Welt. Zum diesjährigen Jubiläum präsentiert Radio Vatikan – Vatican News ein Programm in sieben verschiedenen Sprachen, das ...
 
 

Das Dikasterium für Laien, Familie und Leben hat an diesem Dienstag das Thema für den 6. Welttag der Großeltern und Senioren bekannt gegeben. Mit dem Leitwort „Ich vergesse dich nicht“ (Jes 49,15) möchte Papst Leo XIV. ein Zeichen der Hoffnung setzen und die unermüdliche Liebe Gottes zu jedem Menschen – besonders im Alter – betonen.
Mario Galgano - Vatikanstadt
Das gewählte Motto aus dem Buch des Propheten Jesaja richtet sich als Botschaft des Trostes speziell an jene älteren Menschen, die unter Einsamkeit leiden oder sich ...
 
 

Die Fachzeitschrift „Archaeometry“, die die Hypothese des brasilianischen Forschers Moraes veröffentlicht hatte, publiziert nun eine Erwiderung der Experten Casabianca, Marinelli und Piana.
Vatican News
Im vergangenen Sommer sorgte eine Meldung für Aufmerksamkeit, über die auch Vatican News berichtet hat. Der brasilianische Forscher Cícero Moraes stellte eine digitale Rekonstruktion des Bildes auf dem Turiner Grabtuch vor, die seine These stützte, das Tuch sei im Mittelalter auf der Grundlage eines Flachreliefs entstanden. Diese Interpretation wird nun jedoch infrage gestellt: Ein kürzlich in der Fachzeitschrift Archaeometry veröffentlichter Kommentar widerspricht Moraes’ Schlussfolgerungen Punkt für Punkt. ...
 
 

Während auf den Pisten und Schanzen der Olympischen Winterspiele der Kampf um Hundertstelsekunden tobt, herrscht im Pfarrhof von Cortina eine andere Atmosphäre. Hier hat Johannes Lackner sein Hauptquartier aufgeschlagen. Der Tiroler Pfarrer ist nicht für die Wachsmischung oder die Aerodynamik zuständig, sondern für das Seelische: Er begleitet das österreichische Team als offizieller Olympiaseelsorger.
Für Lackner ist die Aufgabe weit mehr als ein offizielles Amt. „Für mich ist das wirklich ein Traumjob, eine Berufung, dass ich so ...
 
 
 

Zum Tag der Kinderhospizarbeit an diesem 10. Februar hat der Mainzer Bischof Peter Kohlgraf die unverzichtbare Rolle dieser Begleitung für betroffene Familien hervorgehoben. In einer Stellungnahme würdigte der Vorsitzende der Pastoralkommission der Deutschen Bischofskonferenz (DBK) den Dienst als Zeichen „gelebter Mitmenschlichkeit“.
In einem Beitrag in den sozialen Medien der DBK erklärte Kohlgraf an diesem Dienstag: „Kinderhospizarbeit bedeutet, Familien in einer der schwersten Phasen ihres Lebens nicht allein zu lassen. Sie schenkt Zeit, ...
 
 

Die Spitze der katholischen Kirche in den USA hat auf rassistische Inhalte auf dem Social-Media-Kanal von Präsident Donald Trump reagiert.
Nachdem auf dessen Plattform „Truth Social“ ein Video erschien, das den ehemaligen Präsidenten Barack Obama und dessen Frau Michelle als Affen darstellte, fordern führende Kirchenvertreter eine sofortige öffentliche Entschuldigung.
In einer am Montag (Ortszeit) veröffentlichten Erklärung fand der Erzbischof von Chicago, Kardinal Blase Cupich, deutliche Worte für den Vorfall. Er zog ...
 
 

Angesichts der dramatischen Teuerungsrate im Land haben die Bischöfe die Regierung und die Gesellschaft dazu aufgerufen, über Statistiken hinauszublicken und die „menschlichen Schicksale hinter der Krise“ zu sehen.
Kielce Gussie und Mario Galgano - Vatikanstadt
Der Bischofskonferenz-Vorsitzende, Erzbischof Timothy Costelloe, beschrieb das Dokument als eine Einladung, „tief über die Herausforderungen nachzudenken, vor denen unsere Nation steht, und mit Glauben, Hoffnung und Liebe zu antworten“. Viele Menschen ...
 
 

Am Ende ihrer Vollversammlung haben die Bischöfe des Landes eine nationale Aussöhnung auf Grundlage der Achtung der Volkssouveränität, der Freilassung politischer Gefangener und der Aufmerksamkeit für die humanitäre Krise gefordert.
Vatican News
Angesichts der Unruhe und Ängste, die durch die soziale, politische und wirtschaftliche Lage des Landes ausgelöst wurden, ermutigen sie dazu, auf Gott zu vertrauen und aus dem Evangelium Kraft zu schöpfen. Zugleich betonen sie unter Verweis auf die Worte des ...
 
 

Über Priester und ihre Rolle schreibt der Papst in einem Brief an rund 1.500 Priester, die derzeit in Madrid an einer Konferenz teilnehmen. Er ruft dazu auf, das Amt geschwisterlich und im Dienst am Nächsten auszuüben.
Salvatore Cernuzio – Vatikanstadt
Das Schreiben hat die Form eines Briefes, aber den Inhalt eines apostolischen Schreibens über das Priestertum, über seine Rolle in der Kirche und in der heutigen Welt, über den Sinn ...
 
 

Inmitten einer heftigen Kältewelle und erneuter Angriffe auf die ukrainische Energieinfrastruktur hat Papst Leo XIV. über das Dikasterium für den Dienst der Nächstenliebe (Almosenamt) drei Lastwagenladungen mit insgesamt 80 Stromgeneratoren sowie tonnenweise Medikamente und Lebensmittel in das kriegsgebeutelte Land liefern lassen.
Mario Galgano - Vatikanstadt
Bereits bei der Generalaudienz am vergangenen Mittwoch, dem 4. Februar, hatte der Papst zum Gebet für die Ukraine aufgerufen und die ...
 
 

Sie gelobt, ihr Leben für immer im Stand der Jungfräulichkeit zu verbringen. Cosma-Anna Engler will sich zur gottgeweihten Jungfrau weihen lassen. Im Interview mit unseren Kollegen vom Kölner Domradio erzählt sie, welcher Weg sie zu dieser, ihrer, Berufung geführt hat.

DOMRADIO.DE: Viele wissen nicht, dass es gottgeweihte Jungfrauen in der katholischen Kirche gibt. Wie haben Sie davon erfahren?
Cosma-Anna Engler (wird am 10.02. zur gottgeweihten Jungfrau geweiht): Ich wusste zunächst auch nichts davon und bin dann durch das Erzbistum Köln selbst darauf gestoßen. ...
 
 

Mit neuen Auflagen für Hilfsorganisationen erschwert Israel die Hilfen in Gaza, wo eine katastrophale humanitäre Lage herrscht. Radio Vatikan sprach mit einer Vertreterin von „Ärzte ohne Grenzen“.
Israel hat ein neues Registrierungsverfahren für Hilfsorganisationen eingeführt, mit dem die Hilfsarbeit von 37 Organisationen ab dem 1. März de facto unterbunden wird. Dabei benötigen im Gazastreifen mehr als 20.000 Menschen spezialisierte medizinische Versorgung und Überweisungen, die humanitäre Lage ist katastrophal. Im Interview mit ...
 
 

Mit einem Aufruf zu einer offenen, missionarischen Kirche hat Ronald A. Hicks sein Amt als neuer Erzbischof von New York angetreten.
Bei seiner feierlichen Amtseinführung in der St.-Patrick's-Cathedral erklärte er, die Kirche müsse mutig „hinausgehen an die Ränder der Gesellschaft“ und dürfe kein in sich geschlossener Klub sein. „Die Mission liegt vor uns“, sagte Hicks. Die Kirche existiere, um „allen Menschen zu dienen, brennend vor Glauben, Hoffnung und Liebe im Namen Jesu Christi“.
 
 

Anlässlich des Weltgebetstages gegen den Menschenhandel am 8. Februar haben Experten vor der zunehmenden Gefahr für junge Menschen in Burkina Faso gewarnt.
Der Soziologe Roger Dayamba vom panafrikanischen Netzwerk PACTPAN analysiert im Gespräch mit den Vatikan-Medien die gefährliche Verflechtung von Sicherheitskrisen, familiärem Druck und den skrupellosen Methoden der Schlepperbanden.
 
 

Der Bischof von Kontagora im Nordwesten Nigerias hat in einem Appell an den nigerianischen Präsidenten Bola Ahmed Tinubu gefordert, eine Militärbasis in der Region um Papiri im Bundesstaat Niger einzurichten.
Nigeria müsse die anhaltende Welle von Gewalt, Mord und Entführungen in dem Gebiet nachhaltig bekämpfen und den Menschen Sicherheit garantieren, zitiert der vatikanische Fidesdienst Bischof Bulus Dauwa Yohanna.
 
 

Die Seligpreisungen beschreiben eine Haltung, die Leben verändert. Wahre Freude entsteht dort, wo Menschen sich für Gerechtigkeit, Barmherzigkeit und Einfachheit entscheiden - und in unscheinbaren Gesten eine Kraft wirken lassen, die die Dunkelheit vertreibt und Wunden heilt. Daran erinnerte Papst Leo XIV. bei seinem Angelusgebet am 5. Sonntag im Jahreskreis.
Silvia Kritzenberger – Vatikanstadt
Bei seinen Überlegungen ging der Papst von der Passage im Matthäusevangelium aus, in der Jesus jene, die die Seligpreisungen leben, als „Salz der Erde“ und „Licht der Welt“ beschreibt (5,13-14).
 
 

Die jüngsten Terrorangriffe in Nigeria bereiten Papst Leo XIV. Sorge. Die zuständigen Behörden müssten dafür sorgen, dass die Sicherheit und der Schutz des Lebens eines jeden Bürgers gewährleistet seien, so die Aufforderung des Papstes, der außerdem an den Weltgebetstag gegen Menschenhandel erinnerte und die Opfer von Naturkatastrophen in Europa und Marokko seines Gebets versicherte.
„Mit Schmerz und Sorge habe ich von den jüngsten Angriffen auf verschiedene Gemeinden in Nigeria erfahren, die schwere Verluste an Menschenleben verursacht haben.
 
 

Für ihre „engagierte Arbeit”, dank derer insbesondere im Heiligen Jahr Millionen Menschen die Heilige Pforte durchschreiten und an liturgischen Veranstaltungen teilnehmen konnten, hat Papst Leo den Mitarbeitern des vatikanischen Ausstattungsamtes („Floreria”) und der Baubehörde gedankt. Beide Ämter sind hinter den Kulissen für Baumaßnahmen sowie die logistische und dekorative Ausstattung auf dem gesamten Vatikangebiet zuständig. Der Papst empfing seine Mitarbeiter an diesem Sonntag.
 
 

Sehr früh schon hatte Papst Franziskus mit Vatikanverantwortlichen über das seinerzeit noch kaum öffentlich wahrgenommene Thema der Künstlichen Intelligenz gesprochen. Das Ergebnis ist, dass die Kirche heute, nach Jahren der Beschäftigung mit dieser „neuen Grenze“ der Menschheit, eine auch von Tech-Riesen anerkannte Rolle bei der Auslotung von Chancen und Risiken hat. Mehr dazu, wie Papst Franziskus das Thema beackert hat, erfahren wir in der aktuellen zweiten Folge unserer Radioakademie.
 
 

Das Linzer Hilfswerk „Initiative Christlicher Orient“ (ICO) hat in den letzten Tagen die Hilfe für die Not leidende Bevölkerung in Syrien nochmals verstärkt.
Zugleich zeigt man sich besorgt ob aktueller Entscheidungen der islamistischen Regierung, die wenig Grund für Zuversicht hinsichtlich einer offenen und toleranten Gesellschaft lassen.
In der nordsyrischen Metropole Aleppo versorgt die ICO über kirchliche Partner vor Ort zahlreiche Familien, die bei den Kämpfen zwischen der syrischen Armee und ...
 
 
  
Caritas-Europa-Präsident Michael Landau hat eindringlich zur verstärkten Hilfe für die Menschen in der Ukraine aufgerufen. Er wolle den jüngsten Solidaritätsappell von Kardinal Christoph Schönborn aufgreifen, so Landau, der am Sonntag im Wiener Stephansdom dem Hochamt vorstand.
„Die Ukraine kämpft ums Überleben! Lassen wir nicht nach im Einsatz! Das ist kein Sprint, das ist ein Marathon. In Wahrheit ist es ein Ultra-Hilfsmarathon, den Österreich und Europa laufen müssen“, betonte Landau in seiner Predigt. Er berichtete über die aktuelle Lage...
 
 

Die Welle der Gewalt und Entführungen im Norden des westafrikanischen Landes reißt nicht ab. Die katholische Erzdiözese Kafanchan hat die Entführung eines Priesters und die Ermordung von drei Menschen bestätigt.
Valerio Palombaro – Vatikanstadt
Erneut ist es im Norden Nigerias, der zunehmend von Unsicherheit erschüttert wird, zu Entführungen gekommen. Mindestens 51 Menschen wurden in den letzten drei Tagen bei Angriffen auf vier verschiedene Dörfer im Bundesstaat Kaduna verschleppt und sechs getötet. Die Angriffe ...
 
 

Wie brutal Menschenhändler wirklich vorgehen, das möchten viele Menschen lieber gar nicht wissen.
Doch auch in unserer direkten Umgebung kann es Opfer geben. Die Augen vor ihrer Situation nicht zu verschließen, ist ein erster Schritt zur Hilfe, meint Sr. Marjolein Bruinen, die sich mit ganzer Kraft dem Kampf gegen Menschenhandel verschrieben hat.
Am 8. Februar begeht die Kirche den Welttag gegen Menschenhandel. Einberufen hatte ihn Papst Franziskus im Jahr 2015. Insbesondere Ordensfrauen sind ...
 
 

In einem am Samstag veröffentlichten persönlichen Schreiben hat Papst Leo XIV. Kardinal Michael Czerny zu seinem Sondergesandten für den 34. Welttag der Kranken ernannt.
Die Feierlichkeiten am 11. Februar finden in der peruanischen Diözese Chiclayo statt – ein Ort, zu dem das Kirchenoberhaupt eine tiefe persönliche Beziehung pflegt. Leo XIV. erinnert an seine eigene Verbindung zur Region und ruft Kranke dazu auf, ihr Leid für den Weltfrieden aufzuopfern.
 
 

An diesem Samstag hat Papst Leo XIV. die Spitze der Päpstlichen Kommission für den Schutz von Minderjährigen in Privataudienz empfangen.
Mario Galgano - Vatikanstadt
An der Audienz nahmen der Präsident der Kommission, Erzbischof Thibault Verny, sowie der Sekretär des Gremiums, Bischof Luis Manuel Alí Herrera, teil. Das Treffen an diesem Samstag folgt auf eine Reihe von Initiativen, die in den letzten Monaten zur Stärkung des Schutzes von Minderjährigen durchgeführt wurden, darunter  ...
 
 

In der Region Saporischschja, nahe dem umkämpften Atomkraftwerk, hat sich die Lage nach massiven russischen Angriffen in der Nacht auf Freitag und an diesem Samstagmorgen dramatisch verschlechtert. Der Weihbischof der Diözese Charkiw-Saporischschja, Jan Sobiło, schildert gegenüber den Vatikan-Medien eine Realität, in der das Leben unter der Erdoberfläche zur Normalität wird.
Svitlana Dukhovych und Mario Galgano - Vatikanstadt
In der Nacht zum 6. Februar und in den frühen Morgenstunden des Samstags erlebte die Region Saporischschja eine neue Welle der Gewalt. Wohnhäuser wurden zerstört, ein ...
 
 

In einer bewegenden Rede in Rom hat der Lateinische Patriarch von Jerusalem, Kardinal Pierbattista Pizzaballa, die tiefe Zerrissenheit zwischen Israelis und Palästinensern geschildert. Frieden und Versöhnung drohten zu leeren „Slogans“ zu werden, wenn sie nicht durch sichtbare Zeichen und mutige politische Visionen untermauert würden.
Roberto Paglialonga und Mario Galgano - Vatikanstadt
Anlässlich des 800. Todestages des Heiligen Franziskus sprach Pizzaballa in der römischen Kirche San Francesco a Ripa über die beispiellose Gewalt seit dem 7. Oktober. „Die Wunden sind noch immer tief, die Bevölkerung ist orientierungslos und ...
 
 

An diesem Freitagabend wurden die XXV. Olympischen Winterspiele in Italien feierlich eröffnet. Während in Mailand und Cortina d'Ampezzo die Athleten um Medaillen kämpfen, betonen kirchliche Vertreter die tiefere Bedeutung des Sports. Sowohl Papst Leo XIV. als auch der deutsche „Sportbischof“ Stefan Oster rufen dazu auf, das Ereignis als Zeichen der Geschwisterlichkeit in einer zerrissenen Welt zu verstehen.
 
 

UN-Generalsekretär António Guterres hat zur Eröffnung der Winterspiele in Italien an den Geist des Olympischen Friedens appelliert. „Der einzige Kampf zwischen Nationen sollte auf dem Sportplatz stattfinden, nicht auf dem Schlachtfeld“, mahnte Guterres am Freitag in einer vorab verbreiteten Botschaft. Er rief Konfliktparteien zu einer Waffenruhe auf. „Lasst uns gemeinsam streben - nach Gold, ja, aber noch mehr nach Frieden“, sagte Guterres.
 
 

Anlässlich des Internationalen Tages gegen weibliche Genitalverstümmelung am Freitag hat das Päpstliche Hilfswerk Missio Österreich eine verheerende Bilanz gezogen. Trotz weltweiter Ächtung als schwere Menschenrechtsverletzung sind jedes Jahr rund vier Millionen Mädchen und Frauen von dieser grausamen Praxis betroffen. Das Hilfswerk setzt nun verstärkt auf Aufklärung in Äthiopien, um tief verwurzelte Mythen zu entlarven.
Weltweit haben nach aktuellen UNICEF-Daten rund 230 Millionen Mädchen und Frauen Genitalverstümmelung (FGM – Female Genital Mutilation) erfahren müssen.
 
 

Nach elf Jahren ohne feste Leitung und internen Spannungen hat die Benediktinerabtei Maria Laach in der Eifel mit Abt Mauritius Wilde einen Neuanfang gewagt. Rund 100 Tage nach seiner Amtseinführung zieht der 60-Jährige eine erste Bilanz über eingefrorene Beziehungen, das „Du“ unter Mitbrüdern und die wirtschaftliche Zukunft eines der bekanntesten Klöster Deutschlands.
Als Mauritius Wilde am 6. Oktober sein Amt antrat, war der Kontrast zu seinen vorherigen Stationen in Rom und den USA kaum größer zu denken.
 
 

Erstmals in ihrer Geschichte wurde mit Kardinal Anthony Poola (64) ein Angehöriger der einst „unberührbaren“ Dalit-Kaste zum Vorsitzenden der Indischen Bischofskonferenz (CBCI) gewählt.
Die Allindische Katholische Union (AICU), die älteste katholische Laienorganisation des Landes, gratulierte dem Kardinal an diesem Samstag zu diesem Akt von enormer Symbolkraft. AICU-Präsident Elias Vaz bezeichnete die Wahl in Bengaluru als einen Meilenstein: „Dies ist ein starkes Zeichen dafür, dass Dalits ihren rechtmäßigen Platz in der Hierarchie der katholischen Kirche finden.“
 

Tobias Ferstl macht klar: die konkrete Ansprache Jesu gilt nicht nur den Jüngern, sondern auch uns heute. Wir sollen Salz der Erde und Licht der Welt sein und unser „Christsein" im Alltag auch in den kleinen Dingen leben.
 
IHR seid das Salz der Erde
IHR seid das Licht der Welt
So soll EUER Licht vor den Menschen leuchten
 
 
Frieden beginnt mit der Anerkennung der unantastbaren Würde jedes Menschen. Das hat Papst Leo XIV. an diesem Freitag in seiner Botschaft zum 12. Welttag des Gebets und der Reflexion gegen den Menschenhandel betont. Der Gedenktag wird am kommenden Sonntag begangen.
In den Mittelpunkt der Botschaft stellte Leo den Zusammenhang zwischen globalen Krisen und moderner Ausbeutung. ...
 
 

Rechtzeitig zu Olympia hat Papst Leo XIV. – dem Vernehmen nach ein passionierter Tennisspieler – ein „Schreiben über die Bedeutung des Sports“ veröffentlicht.
Stefan von Kempis – Vatikanstadt
Auf zwanzig Seiten würdigt er darin den Wert des Sports für die Erziehung und Persönlichkeitsentwicklung, lobt seinen Beitrag zum Frieden auf der Welt und bezeichnet ihn als „eine Lebensschule und einen Areopag der Gegenwart“. Kritisch beschäftigt sich das Papst-Papier allerdings mit ...
 
 

Vor dem Vatikangericht läuft das Berufungsverfahren zum Finanzskandal am Heiligen Stuhl, der mit Unregelmäßigkeiten bei der Finanzierung einer Immobilie in London zu tun hat.
Bei der siebten Verhandlung am Donnerstag kamen Verteidigung, Zivilparteien und Staatsanwaltschaft zu Wort. Der Vorsitzende Richter Alejandro Arellano Cedillo kündigte an, dass er die Parteien erneut vorladen werde. Eine für diesen Freitagvormittag vorgesehene Verhandlung wurde verschoben.
 
 

In einem Pflegeheim im Süden Brasiliens bezeugen die „Pequenas Missionárias de Maria Imaculada“ (Kleine Missionsschwestern der Unbefleckten Empfängnis) den Wert des Lebens, die verwandelnde Kraft liebevoller Aufnahme, die Aufmerksamkeit für die Bedürfnisse des Nächsten und teilen ihre Sendung mit einem Priester, der ebenfalls dort lebt.
Von Sr. Ruth Santana
Im Rahmen der täglichen Pflege von über 100 älteren Menschen begleitet die Ordensgemeinschaft der Kleinen Missionarinnen der Unbefleckten Empfängnis in Rio do Oeste/SC im Süden Brasiliens die ...
 
 

Das katholische Hilfswerk missio Aachen und seine Partner orten Fortschritte im Einsatz gegen sexualisierte Gewalt gegen Ordensfrauen in Afrika und Asien. Das wurde am Freitag bei einem Pressegespräch deutlich, an dem missio-Projektpartnerinnen aus Togo, Indien und den Philippinen sowie Pater Hans Zollner SJ, der Leiter des Instituts für Anthropologie in Rom, teilnahmen.
Es brauche „Konsequenz und Zeit“, um das Problem nachhaltig anzugehen, merkte der Präsident von missio Aachen, Pfarrer Dirk Bingener, grundlegend an. Um Missbrauch einzudämmen, seien ...
 
 

Während weite Teile Europas ihre Migrationspolitik verschärfen, setzt die spanische Regierung unter dem Sozialisten Pedro Sánchez auf einen radikalen Gegenentwurf.
Rund 500.000 Menschen, die bisher ohne Papiere im Land leben, sollen legalisiert werden. Ein Schritt, der sowohl wirtschaftlichem Pragmatismus als auch politischem Überlebenskampf entspringt.
 
 

Um psychischen und seelischen Belastungen von Priestern entgegenzuwirken, bieten die ungarischen Diözesen und die Bischofskonferenz verschiedene Unterstützungsformen an, wie Kathpress berichtet.
Als sich Ende Januar in Ungarn ein katholischer Priester das Leben nahm, rückte in Ungarn die besondere Gefährdung von Menschen in helfenden Berufen, darunter auch Seelsorgern, stärker in die Öffentlichkeit. Die katholische Kirche verwies in diesem Kontext auf ...
 
 

Trotz nachlassender Medienaufmerksamkeit bleibt Gaza in einer schweren humanitären und gesundheitlichen Krise. Das berichtet der katholische Pfarrer Gabriel Romanelli gegenüber dem internationalen katholischen Hilfswerk „Kirche in Not“.
Die Lage sei im gesamten Gazastreifen weiterhin schlimm, so der aus Argentinien stammende Pfarrer der einzigen katholischen Gemeinde von Gaza. Zwar hätten die massiven Bombardierungen aufgehört, doch die Gewalt sei nicht verschwunden.
 
 

Papst Leo XIV. hat kirchliche und zivilgesellschaftliche Akteure im Einsatz für Kinderrechte zu einem koordinierten und umfassenden Vorgehen aufgerufen. Bei einer Audienz für das Organisationskomitee der Initiative „From Crisis to Care: Catholic Action for Children“ mahnte er an diesem Donnerstag, das Wohl von Kindern nicht auf einzelne Aspekte hin zu betrachten, sondern umfassend ernst zu nehmen. Der Papst erinnerte dabei an den ...
 
 

Nach genau 555 Jahren kehrt die „Bibel des Borso d’Este“ – oft als das „schönste Buch der Welt“ bezeichnet – für eine feierliche Präsentation in den Vatikan zurück. Papst Leo XIV. empfing dazu den italienischen Senatspräsidenten Ignazio La Russa zu einer privaten Audienz.
Mario Galgano - Vatikanstadt
Die Rückkehr des Meisterwerks ist ein symbolischer Akt des Dankes. Am 18. Dezember des vergangenen Jahres hatte Papst Leo XIV. den italienischen Senat anlässlich der Abschlussausstellung zum Jubiläumsjahr besucht. Als Zeichen der ...
 
 

Als „extrem hart“ beschreibt Henrike Bittermann, Länderreferentin bei Caritas International, die aktuelle Lage von Frauen und Mädchen in Afghanistan.
Die humanitäre Situation in Afghanistan sei „weiterhin extrem schwierig“, berichtet die Caritas international-Mitarbeiterin gegenüber dem Kölner Domradio. Millionen Menschen seien auf humanitäre Hilfe angewiesen, und die medizinische Versorgung sei nicht ausreichend ausgebaut. „Wir sind zum Beispiel im Bereich Mutter-Kind-Gesundheit tätig. ...
 
 

Die Arbeit für die katholische Kirche bleibt in vielen Teilen der Welt ein lebensgefährliches Unterfangen. Wie das Hilfswerk „Kirche in Not“ in einer aktuellen Bilanz mitteilt, wurden im vergangenen Jahr weltweit 19 Priester, Seminaristen und Ordensfrauen ermordet. Damit ist die Zahl der Tötungsdelikte im Vergleich zum Vorjahr drastisch gestiegen.
In der am Donnerstag in München veröffentlichten Statistik zeichnet das internationale Hilfswerk ein düsteres Bild der Lage für kirchliche Mitarbeiter. Während 2024 noch 13 Morde verzeichnet wurden, stieg diese Zahl im vergangenen Jahr um fast 50 Prozent an. ...
 
 

Inmitten von Raketenalarm und Energiekrise bleibt die Sophienkathedrale in Kyiv weit mehr als ein architektonisches Juwel des 11. Jahrhunderts. Für das ukrainische Volk ist sie zum ultimativen Symbol für Identität und spirituelle Standhaftigkeit geworden. Nelia Kukovalska, die Generaldirektorin des Museumskomplexes, berichtete nun im Vatikan von dem dramatischen Überlebenskampf dieses UNESCO-Welterbes.
 
 

UN-Generalsekretär António Guterres hat im Interview mit der italienischen Tageszeitung La Repubblica eine eindringliche Warnung ausgesprochen: Wenn das „Gesetz der Macht“ das „Recht des Gesetzes“ ablöst, drohe der Welt eine tiefe Destabilisierung. Angesichts geopolitischer Spaltungen und drohender Finanzkrisen innerhalb der Weltorganisation fordert Guterres eine Rückbesinnung auf die Grundwerte der UN-Charta.
 
 

Der nigerianische Bundesstaat Kwara ist Schauplatz eines der blutigsten Terrorangriffe der letzten Jahre geworden. Nach einem brutalen Überfall bewaffneter Kommandos auf das Dorf Woro ist die Zahl der Todesopfer auf mindestens 170 gestiegen. Suchtrupps finden in der umliegenden Vegetation stündlich weitere Leichen.
 
 

Die wochenlange Ungewissheit für die Christen im nigerianischen Bundesstaat Kaduna hat ein Ende: Wie die Nachrichtenagentur Fides am Donnerstag berichtete, sind die letzten verbliebenen Geiseln, die Mitte Januar aus zwei Kirchen verschleppt worden waren, wieder in Freiheit.
Die Freilassung erfolgte in den späten Abendstunden am Mittwoch, 4. Februar. Augenzeugen berichteten lokalen Medien, dass zwischen 23 Uhr und 2 Uhr nachts mehrere Lastwagen beobachtet wurden, die in ...
 
 

Eindringlich hat Papst Leo dazu aufgerufen, den Menschen in der Ukraine mit Gebet und konkreter Hilfe nahe zu sein. Insbesondere dankte er für die Initiativen, die von den katholischen Diözesen Polens und anderer Länder gefördert werden.
„Ich rufe alle dazu auf, unsere Brüder und Schwestern in der Ukraine, die schwer unter den Folgen der Bombardierungen leiden, welche erneut auch die Energieinfrastrukturen getroffen haben, mit dem Gebet zu unterstützen“, ...
 
 

Tausende Menschen sind nach der jüngsten Welle russischer Bombardierungen auf Kyiv und andere ukrainische Städte ohne Strom und Heizung, und das bei Temperaturen von Minus 26 Grad. Insbesondere Charkiw und seine Energieinfrastruktur sind besonders schwer getroffen. Die Caritas-Spes in Charkiw versucht zu helfen, wo es geht: „Wir haben Schlangen von Menschen vor den Toren, die hungrig sind und einen Arzt brauchen“, berichtet deren Leiter Wojciech Stasiewicz.
 
 

Mit Sorge beobachtet Papst Leo, dass an diesem Donnerstag der von Russland und den USA unterzeichnete New-START-Vertrag ausläuft. Er appelliere dringend dazu, dem Instrument eine „konkrete und wirksame Fortsetzung“ zu geben, so der Papst bei seiner Generalaudienz am Mittwoch.
„Morgen läuft der New-START-Vertrag aus, der 2010 von den Präsidenten der Vereinigten Staaten und der Russischen Föderation unterzeichnet wurde und einen bedeutenden Schritt zur Eindämmung der Verbreitung von Atomwaffen darstellte“, sagte Papst Leo im Rahmen seiner Generalaudienz.
 
 

Angesichts des endenden New-START-Vertrags zwischen den USA und Russland haben die katholischen US-Bischöfe dringend neue diplomatische Initiativen angemahnt. Die Gefahren, die von aktuellen Konflikten weltweit ausgingen, machten das Auslaufen des letzten internationalen Abkommens zur Begrenzung strategischer Atomwaffen „schlichtweg inakzeptabel“, erklärte der Vorsitzende der US-amerikanischen Bischofskonferenz, Erzbischof Paul Coakley.
 
 

Bei seiner Generalaudienz hat Papst Leo vor „fundamentalistischen oder spiritualistischen Lesarten“ der Heiligen Schrift gewarnt und die Sendung der Kirche bekräftigt, das Wort Gottes in einer Sprache zu verkünden, die die Herzen der Menschen erreicht. „Wenn die Verkündigung den Kontakt zur Realität verliert, wenn sie eine unverständliche, wenig kommunikative oder anachronistische Sprache verwendet, ist sie wirkungslos,“ betonte das Kirchenoberhaupt in seiner Katechese an diesem Mittwoch.
 
 

Zum Welttag der Geschwisterlichkeit aller Menschen und der Verleihung des Zayed-Preises für in diesem Bereich erreichte Verdienste ruft Leo XIV. dazu auf, Brücken zu bauen und ein stärkeres Gefühl gegenseitiger Verbundenheit zu schaffen. Die diesjährigen Preisträger würdigt der Papst in seiner Botschaft von diesem Mittwoch als „Aussäer der Hoffnung in einer Welt, die allzu oft Mauern errichtet.“
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Der Passauer katholische Bischof Stefan Oster lehnt zentrale Forderungen und Beschlüsse des Reformprojekts Synodaler Weg ab und will sie in seinem Bistum nicht umsetzen.
Eine Umsetzung würde die „Auflösungserscheinungen der Kirche bei uns eher beschleunigen“, schrieb er in einem Blogbeitrag am Mittwoch. Als Beispiel nannte der Bischof unter anderem Forderungen nach der Weihe von Frauen zu Diakoninnen und nach Segnungsfeiern für nicht-heterosexuelle Paare. Solche scheinbaren Lösungen griffen aber theologisch zu kurz.
 
 

 
Mithilfe von Künstlicher Intelligenz (KI) erzeugte sexualisierte Darstellungen von Kindern sollten nach Auffassung von Unicef wie echte Bilder als Kinderpornografie eingestuft und entsprechend unter Strafe gestellt werden. „Deepfake-Missbrauch ist Missbrauch, und nichts an dem Schaden, den er verursacht, ist ,Fake'“, erklärte das UN-Kinderhilfswerk am Mittwoch in New York. 
Echt wirkende Bilder und Videos würden zunehmend genutzt, um ...
 
 

Papst Leo XIV. wird dieses Jahr an Ostersonntag eine große Messfeier auf dem Petersplatz zelebrieren. Das teilte sein liturgisches Büro an diesem Dienstag mit.
Das Programm der liturgischen Feiern, das jetzt veröffentlicht wurde, reicht bis zum Ostersonntag, 5. April. Aus ihm geht hervor, dass Leo alle für einen Papst üblichen Termine in den Kar- und Ostertagen wahrnehmen wird, einschließlich der Teilnahme am Kreuzweg am Abend des Karfreitags vor dem römischen Kolosseum. Dass die Abendmahlsmesse vom Gründonnerstag ...
 
 

Leo XIV. hat den Iren David Ryan, einen Betroffenen von Missbrauch, am Montag im Vatikan zu einem Gespräch empfangen.
Ryan ist als Kind zusammen mit seinem 2023 verstorbenen Bruder Mark im Blackrock College in Dublin missbraucht worden. Nach der Begegnung mit dem Papst erklärte Ryan gegenüber den vatikanischen Medien: „Er war betroffen über mein Leid, das Leid meiner Familie und das Leid der anderen Überlebenden, die sich noch nicht gemeldet haben. Er war aufrichtig, ich habe sein Mitgefühl gespürt.“
 
 

Kardinal Christoph Schönborn hat den Vorsitz der Kardinalskommission der Vatikanbank IOR abgegeben und ist aus der Kommission ausgeschieden. Das hat der Vatikan am Montag bekannt gegeben. Im Kathpress-Interview hat Schönborn am Dienstag Bilanz seiner rund zwölfjährigen Tätigkeit in der Kommission gezogen.
Er blicke mit großer Dankbarkeit auf die vergangenen zwölf Jahre zurück. Es sei tatsächlich gelungen, eine durch Korruption beschädigte Finanzinstitution grundlegend zu sanieren und dieser wieder Glaubwürdigkeit zu verleihen.
 
 

Kardinal Reinhard Marx
Kardinal Reinhard Marx hat das Seligsprechungsverfahren für den Jesuitenpater und Widerstandskämpfer Alfred Delp eröffnet. Gerade „in diesen Zeiten, in denen völkischer Nationalismus, Hass, Krieg, Allmachtsfantasien um sich greifen, da soll er mit uns sein“, sagte der Erzbischof von München und Freising am Montagabend im Münchner Liebfrauendom beim Gottesdienst zum Fest Darstellung des Herrn (Mariä Lichtmess).

 
 

Für den Fuldaer Bischof Michael Gerber ist der offizielle Abschluss des Synodalen Wegs kein Schlusspunkt, sondern ein Startsignal. In einem an diesem Dienstag veröffentlichten Gastbeitrag für den „Kölner Stadt-Anzeiger“ plädiert der stellvertretende Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz eindringlich dafür, die Diskussionskultur und die Reforminitiativen des Prozesses dauerhaft in der Kirche zu verankern.
Bischof Gerber zieht aus den vergangenen Jahren eine positive Bilanz der zwischenmenschlichen Dynamik. Er habe ...
 
 

Im Fall der drei Nonnen von Goldenstein hat die Staatsanwaltschaft Salzburg die Ermittlungen wegen des Vorwurfes des Sozialleistungsbetruges gegen den Ordensoberen Ende Januar eingestellt.
Es ging um die von der Ordensleitung beantragte Sozialhilfe für zwei der drei Nonnen zur Unterbringung in einem Pflegeheim. Gegen die Unterbringung hatten sich die Schwestern gewehrt. Auch die Ermittlungen gegen eine andere Person wegen des Verdachts des Diebstahls wurden eingestellt.
 
 

Die römisch-katholische Kirche in der Schweiz verschärft ihre Massnahmen gegen sexuellen Missbrauch und dessen Vertuschung. Wie die Verantwortlichen an diesem Dienstag bekannt gaben, wird nach einer erfolgreichen Pilotphase die psychologische Eignungsabklärung für angehende Seelsorgende nun flächendeckend und verbindlich umgesetzt. Erste Konsequenzen wurden bereits gezogen: In Einzelfällen führte das Verfahren bereits zur Ablehnung von Kandidaten.
 
 

Die Österreichische Bischofskonferenz hat eine Arbeitsgruppe zum Umgang der Katholischen Kirche in Österreich mit Künstlicher Intelligenz eingesetzt. Geleitet wird die interdisziplinär zusammengesetzte Gruppe vom Innsbrucker Bischof Hermann Glettler.
Der Beschluss dazu wurde bei ihrer letzten Vollversammlung im November gefasst. Die Mitglieder kommen aus allen Diözesen sowie Ordensgemeinschaften. Ziel der Arbeitsgruppe ist es laut Aussendung, auf ...
 
 

Am Fest der Darstellung des Herrn, an dem die Kirche auch den Welttag des geweihten Lebens begeht, hat Papst Leo XIV. mit Ordensleuten eine heilige Messe gefeiert. In seiner Predigt im Petersdom beschrieb er das geweihte Leben als radikale Hingabe, bleibende Präsenz in Krisen und eine Hoffnung, die sich nicht an kurzfristigem Erfolg misst.
Silvia Kritzenberger - Vatikanstadt
Am 2. Februar begeht die katholische Kirche den Welttag des geweihten Lebens. Eingeführt wurde er ...
 
 

Der „Welttag des geweihten Lebens“ wird an diesem Montag begangen – zum 30. Mal übrigens schon. Was sich etwas abstrakt anhört, geht auch konkret: Wir sprechen mit drei afrikanischen Ordensfrauen.
Erstens: Schwester Angelina Aka, Kongregation der Schwestern Unserer Lieben Frau vom Frieden, Elfenbeinküste. Sie ging in eine Ordensschule und war fasziniert vom weißen Kleid der Direktorin. „Es gab etwas Besonderes an all diesen Ordensschwestern, das mich anzog: ihr Gemeinschaftsleben, ihre Freude daran, sich um andere zu kümmern. Die Aufmerksamkeit, die sie den Armen und Kranken schenkten. Ich sagte mir innerlich: Ich möchte wie diese Frauen sein.“
 
 

Das bekannteste Fresko im Vatikan verschwindet für drei Monate hinter einer Plane: In den päpstlichen Museen hat die außerordentliche Wartung von Michelangelos „Jüngstem Gericht“ begonnen. Die Arbeiten dauern etwa drei Monate, die Kapelle bleibt für Gläubige und Besucher geöffnet, teilten die Vatikanischen Museen an diesem Montag, den 2. Februar mit.
Hinter einem Tuch mit einer hochauflösenden Reproduktion des Freskos führen Restauratoren des hauseigenen Restaurierungslabors für Gemälde und Holzmaterialien die Reinigungsarbeiten durch, heißt es ...
 
 

Das Ideal der Urkirche als Kompass für die Moderne: Papst Leo XIV. hat den Bischöfen Perus bei ihrem Ad-limina-Besuch am vergangenen Freitag ans Herz gelegt, „ad instar Apostolorum“ – nach Art der Apostel – zu leben. Für Miguel Ángel Cadenas Cardo, Apostolischer Vikar von Iquitos, ist dieser Rat mehr als eine fromme Floskel. Im Gespräch mit dem Pressedienst Fides berichtet der spanische Augustiner-Bischof von einem intensiven Austausch mit dem Papst, der selbst 22 Jahre in Peru wirkte.

 
 

Papst Leo XIV. ist besorgt über die rapide Verschlechterung der Beziehungen zwischen seiner Heimat USA und Kuba. Das sagte er an diesem Sonntag nach seinem Angelusgebet in Rom
Stefan von Kempis – Vatikanstadt
„Mit großer Sorge habe ich die Nachrichten über eine Zunahme der Spannungen zwischen Kuba und den Vereinigten Staaten von Amerika, zwei Nachbarländern, zur Kenntnis genommen“, so Leo.
„Ich schließe mich der Botschaft der kubanischen Bischöfe an und fordere ... "
 
 

Die kubanischen Bischöfe sind tief besorgt über die Verschlechterung der sozialen und wirtschaftlichen Lage des Landes. Das schreiben sie in einer Botschaft „an alle Kubaner guten Willens“.
Die Bischöfe warnen vor der Gefahr eines weiteren sozialen Zusammenbruchs, insbesondere nach den jüngsten Entscheidungen, die die Energieversorgung des Landes betreffen. Die Gefahr von sozialen Unruhen und Gewalt unter den Bürgern des Landes sei real, und ...
 
 

Genau einen Monat nach der Brandkatastrophe von Crans-Montana haben Christen am Sonntag in Sitten ökumenisch an die Opfer des Dramas erinnert. Dabei wurde auch eine Botschaft des Papstes verlesen.
Die Andacht wurde gemeinsam von der Diözese Sitten und der Evangelisch-reformierten Kirche des Wallis (EREV) organisiert. Vertreten waren Bischof Jean Marie Lovey von Sitten, Pastorin Sara Schulthess, Alexandre Ineichen, Abt von Saint Maurice, und Weihbischof Josef Stübi von Basel.
 
 

Man kann Glück nicht kaufen – vielmehr ist es „ein Geschenk“, das man mit anderen teilt. Glück hat auch nicht mit Konsum zu tun, sondern mit Beziehungen.
Stefan von Kempis – Vatikanstadt
Das sagte Papst Leo XIV. bei seinem Angelusgebet am Petersplatz an diesem Sonntag. Als „Prüfstein“ des Glücks aus christlicher Sicht benannte er die Seligpreisungen Jesu aus dem Evangelium (Mt 5,1-12). „Diese sind in der Tat Lichter, die der Herr im Halbdunkel der Geschichte entzündet.“
 
 

„Die geographische Dimension bestimmt nicht die Bedeutung eines Staates“. Das sagte der vatikanische Kardinalstaatssekretär Pietro Parolin am Samstag bei einem Besuch auf Malta.
Aufgabe der Diplomatie sei es nicht, „die Herrschaft“ über andere zu gewinnen oder „Vorteile“ herauszuschlagen, sondern Souveränität und Würde eines jeden zu respektieren. Das sagte die Nummer zwei des Vatikans bei Feiern zum 60. Jahrestag der diplomatischen Beziehungen zwischen Malta und dem Heiligen Stuhl in Valletta. weiterlesen
 
 

Hier ein Überblick über unsere kommenden Live-Übertragungen mit deutschem Kommentar - laufend aktualisiert.
Unsere Übertragungen können Sie ca. 10 Minuten vor der angegebenen Zeit auf unserer Webseite, über unsere Social-Media-Kanäle wie Youtube und Facebook sowie unsere Partnersender verfolgen.
Sonntag, 1. Februar, 12 Uhr
Angelusgebet mit Papst Leo XIV. - Petersplatz
Montag, 2. Februar, 17 Uhr
Fest der Darstellung des Herrn und 30. Welttag des geweihten Lebens, heilige Messe - Petersdom
 
 

Der Luxemburger Kardinal Jean-Claude Hollerich hat die internationale Gemeinschaft zur Verteidigung des Völkerrechts aufgerufen.
Kein Staat auf der Welt sei „wichtiger“ als andere Länder, sagte Hollerich am Samstagabend in seiner Predigt beim traditionsreichen Karlsamt im Frankfurter Dom. Es gebe ein internationales Recht, das für Gerechtigkeit im Zusammenleben der Länder stehe.
„Das heißt, dass kein Land das Recht hat, andere Länder zu überfallen“, betonte der Kardinal. Es bedeute auch ... "
 

Nach Abschluss des Synodalen Wegs kritisiert der Würzburger katholische Bischof Franz Jung, dass bei dessen Versammlungen oftmals Entscheidungen unter hohem Zeitdruck gefällt worden seien.
„Das war oft nicht gut, weil man den Eindruck hatte, es besteht noch Diskussionsbedarf“, sagte Jung am Wochenende in Würzburg. Das Reformprojekt der katholischen Kirche in Deutschland war am Samstag in Stuttgart offiziell zu Ende gegangen.
 
 

Die Verantwortlichen des Bistums Rom wollen überprüfen, wie mit einer Engelsdarstellung in einer römischen Kirche umzugehen ist.
Eine Tageszeitung hatte festgestellt, dass der Engel in einer Seitenkapelle der Kirche San Lorenzo in Lucina seit einer Restaurierung die Züge der italienischen Regierungschefin Giorgia Meloni trägt. Der Kardinalvikar des Papstes für das Bistum Rom brachte in einer Erklärung seine Betroffenheit zum Ausdruck. „Er wird ... "
 

Papst Leo XIV. hat an diesem Samstag junge Politikerinnen und Politiker aus aller Welt dazu aufgerufen, die Politik als ein Werkzeug des Friedens und der Gerechtigkeit neu zu beleben. Vor den Teilnehmern der Konferenz „One Humanity, One Planet“ betonte der Pontifex, dass eine wahre Geschwisterlichkeit nur dort entstehen könne, wo die Schwächsten der Gesellschaft – vom Ungeborenen bis zum Geflüchteten – geschützt werden.
 
 

Nach sechs Jahren intensiver und oft kontroverser Debatten ist der Synodale Weg zur Zukunft der katholischen Kirche in Deutschland an diesem Samstag in Stuttgart zu Ende gegangen. Mit der Verabschiedung einer abschließenden Botschaft, dem sogenannten „WegWort“, bekräftigten Bischöfe und Laienvertreter ihren Willen, den eingeschlagenen Reformkurs trotz aller Widerstände fortzusetzen. Das Ende des Projekts wurde als Übergang in eine neue, dauerhafte Form der Zusammenarbeit gefeiert.
 
 

Papst Leo XIV. ist den Opfern des Sturmtiefs „Kristin“ nahe. Das Extremwetter hat in Portugal zu Überschwemmungen und Bergrutschen geführt; fünf Menschen starben, 850.000 Menschen waren ohne Strom.
In einem Telegramm an den Vorsitzenden der portugiesischen Bischofskonferenz drückt der Papst seine Trauer über die Todesopfer aus und „vereint sich spirituell mit dem Schmerz“ ihrer Angehörigen. Das Sturmtief habe „ein ausgesprochen zerstörerisches Szenario hinterlassen“, so Leo, der sein Gebet für die Verletzten, die ...
 
 

In dieser ersten Betrachtung von Tobias Ferstl zur Bergpredigt geht es um Aufmerksamkeit aber auch um die Aufforderung zu Handeln und in unserem eigenen Alltag Frieden zu schaffen - auch mit kleinen Gesten.
 
Tobias Ferstl, Regensburg
4. Sonntag im Jahreskreis (A) Mt 5,1-12a
 
Liebe Hörerinnen und Hörer,
kommt Ihnen folgende Situation evtl. auch bekannt vor?
Wir hören ein Evangelium – am heutigen Sonntag die Bergpredigt nach Matthäus – und sind ...
 
 

Anlässlich der Ankunft des Sportlerkreuzes am Donnerstagabend in der Kirche San Babila in Mailand hat Papst Leo XIV. ein Grußtelegramm an die Olympischen Winterspiele gesendet.
Vatican News
In dem Telegramm vom 29. Januar bringt der Papst seine Hoffnung zum Ausdruck, dass die Winterspiele Freundschaft und Brüderlichkeit fördern und das Bewusstsein für den „Wert des Sports im Dienst der ganzheitlichen menschlichen Entwicklung“ stärken mögen. Die ...
 
 

An diesem Freitagvormittag empfing Papst Leo XIV. die Bischöfe aus Peru im Rahmen ihres „Ad-limina“-Besuchs im Vatikan. In seiner Ansprache rief der Pontifex die Oberhirten dazu auf, angesichts der vielfältigen gesellschaftlichen und kirchlichen Herausforderungen des Landes zum Vorbild der Apostel zurückzukehren.
Mario Galgano - Vatikanstadt
Besonders hob er das Erbe des heiligen Toribio von Mogrovejo hervor, dessen Kanonisation sich ...
 
 

An diesem Freitagvormittag hat Papst Leo XIV. die Führungsebene und Mitglieder des „Weltweiten Gebetsnetzwerks des Papstes“ in einer Privataudienz empfangen. In seiner Ansprache dankte das Kirchenoberhaupt den Verantwortlichen für ihren Dienst und betonte, dass Beten kein Randaspekt, sondern ein „integraler Bestandteil“ der kirchlichen Sendung sei.
 
 

In den zerklüfteten Gebieten und abgelegenen Gemeinden Papua-Neuguineas schränkt die geografische Lage oft den Zugang zu pastoralen und sozialen Diensten ein. Die „Franciscan Sisters of Mary“ (FSM) sind hier eine ruhige und beständige Präsenz und leisten einen wichtigen Beitrag zum pastoralen Leben der Ortskirche.
von Sr. Christine Masivo CPS
Die „Franciscan Sisters of Mary“ wurden 1976 in der Diözese Mendi von dem Kapuzinerbischof Firmin Schmidt mit Unterstützung der Kapuzinerbrüder aus ...
 
 

Nach rund sechs Jahren intensiver Beratungen biegt der Synodale Weg auf seine Zielgerade ein. Bei der abschließenden Vollversammlung in Stuttgart betonten die Verantwortlichen der katholischen Kirche in Deutschland am Freitag, dass der Reformprozess trotz des Etappenendes dauerhaft fortgesetzt werden soll. Im Fokus stand neben der Missbrauchsaufarbeitung vor allem die Verstetigung des Dialogs zwischen Bischöfen und Laien.
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Das Bezirksgericht Zürich hat am Mittwoch ein Urteil im Fall der Juristin und ehemaligen Politikerin Sanija Ameti gefällt. Das Gericht sah es als erwiesen an, dass Ameti durch ihre Schießübungen auf ein Abbild der Muttergottes mit Kind den Straftatbestand der Störung der Glaubens- und Kultusfreiheit erfüllt hat.
Der Fall hatte im September 2024 für landesweite Empörung und internationale Schlagzeilen gesorgt. Ameti hatte in einem  ...
 
 

Der katholische Wiener Erzbischof und die evangelische Bischöfin Österreichs: Beide sind neu im Amt, und beide wollen miteinander christliche „Impulse in der Gesellschaft setzen“. Das haben Josef Grünwidl und Cornelia Richter bei einem Antrittsbesuch vereinbart, den der vor einer Woche geweihte Wiener Erzbischof bei der Bischöfin am Donnerstag absolvierte.
Das Gespräch im evangelischen Oberkirchenrat in Wien verlief in einer außerordentlich herzlichen Atmosphäre, sagten beide im ...
 
 

Schulungen im Bereich der Missbrauchsprävention haben im vergangenen Jahr in Portugal über 4.800 Menschen in 14 Diözesen und sechs Ordensgemeinschaften erreicht. Das geht aus einem Bericht der unabhängigen „Vita“-Gruppe hervor, die von der portugiesischen Bischofskonferenz initiiert wurde.
Die Organisation wurde 2023 auf Geheiß der Bischöfe gegründet, um Präventionsmaßnahmen in kirchlichen und kirchennahen Einrichtungen in Portugal durchzuführen, arbeite ...
 
 

Während die Temperaturen in der Ukraine massiv sinken, erlebt das Land die schwerste Energiekrise seit Beginn des großangelegten russischen Angriffs. In der Hauptstadt Kyiv und der umliegenden Region sind Hunderttausende ohne Heizung und Strom. Oleksandr Magdalits, Experte für Notfallhilfe bei der Caritas Ukraine, beschreibt im Gespräch mit den Vatikan-Medien ein erschütterndes Szenario.
 
 

Kirchenvertreter im südindischen Kerala begrüßten die Entscheidung der Lokalregierung, katholische Nonnen in die Sozialrente für unverheiratete Frauen ab 50 Jahren aufzunehmen. Die Entscheidung fiel im Vorfeld der für April geplanten Landtagswahlen in dem Bundesstaat.Wie am Mittwoch bekannt wurde, sollen die Rentenleistungen auf alle anspruchsberechtigten Frauen ausgedehnt werden, die in Tempeln, Klöstern, Konventen, Ashrams und ...
 
 

Der Papst hat die Mitarbeitenden und Mitglieder des Dikasteriums für die Glaubenslehre dazu aufgerufen, die Untersuchung von Missbrauchsfällen konsequent an den Maßstäben von Gerechtigkeit, Wahrheit und Nächstenliebe auszurichten. Leo XIV. äußerte sich bei einer Audienz für die Vollversammlung des Dikasteriums für die Glaubenslehre an diesem Donnerstag im Vatikan.
Leo, der vor seiner Wahl zum Papst als Präfekt der vatikanischen Bischofsbehörde täglich mit ...
 
 

Papst Leo hat an diesem Donnerstag Mitglieder von „Regnum Christi“ im Vatikan empfangen. Dabei handelt es sich um die Laien-Bewegung der „Legionäre Christi“, die sich seit einigen Jahren in einem Erneuerungsprozess befindet. Leitung bedeutet Dienst, erinnerte sie der Papst, und er ermunterte dazu, „neue Leitungsformen auszuprobieren“.
Anne Preckel – Vatikanstadt
Die Papstansprache an die Laien-Bewegung der Ordensgemeinschaft kreiste um die Begriffe Charisma, Leitung und ...
 
 

Bei einem Treffen des Papstes mit der Präsidentin des EU-Parlamentes ging es laut Roberta Metsola um die Förderung des Friedens durch Dialog in Europa und der Welt.
Vatican News
Die Audienz fand am Donnerstagvormittag im Apostolischen Palast im Vatikan statt. Dabei dankte die Präsidentin des Europäischen Parlaments Leo XIV. für seine klaren Worte und die gemeinsamen Überlegungen zur Förderung des Friedens durch Dialog in Europa und der Welt.
 
 

Am Rande einer Tagung zu Ethik und Wirtschaft an der LUMSA-Universität in Rom hat sich Kardinalstaatssekretär Pietro Parolin am Mittwochabend den Fragen von Journalisten gestellt. Dabei fand er deutliche Worte zur Polizeigewalt in den USA, äußerte Vorbehalte gegenüber US-Plänen für Gaza und gab sich optimistisch hinsichtlich der Grönland-Frage.
Mario Galgano und Antonella Palermo - Vatikanstadt
Kardinal Parolin reagierte mit Bestürzung auf die jüngsten Vorfälle im US-Bundesstaat Minnesota. Bei Einsätzen der ...
 
 

Die katholischen Hilfswerke Renovabis und Caritas international verstärken ihre Winternothilfe in der Ukraine. Zugleich verurteilten sie am Mittwoch die russischen Angriffe auf die ukrainische Stromversorgung als völkerrechtswidrig.
„Wir erleben, wie Kälte gezielt als Kriegswaffe eingesetzt wird“, sagte die Caritas-international-Mitarbeiterin in Kyiv, Hannah Kikwitzki. Die „systematische Zerstörung der zivilen Energieinfrastruktur“ treffe insbesondere Alte und Kranke.
 
 

Wie die US-Bischofskonferenz am Mittwoch mitteilte, forderte Erzbischof Paul S. Coakley Bischöfe und Priester in den Vereinigten Staaten auf, um Versöhnung zu beten, wo Spaltung herrscht, „um Gerechtigkeit, wo Grundrechte verletzt werden, und um Trost für alle, die sich von Angst oder Verlust überwältigt fühlen“.
Der Vorsitzende der US-amerikanischen Bischofskonferenz sagte, er ermutige alle Katholiken dazu, „Heilung in unserem Land und unseren Gemeinschaften zu erbitten“.
 
 

Das katholische Lateinamerika-Hilfswerk Adveniat sieht die Kürzungen in der Entwicklungszusammenarbeit kritisch. Weniger Geld für Entwicklungshilfe auszugeben und gleichzeitig die Verteidigungsausgaben zu erhöhen, sei ein „fatales Zeichen“.
Das sagte Hauptgeschäftsführer Martin Maier der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA). Kritisch sieht Maier auch die Strategie, Länder in Asien und Lateinamerika weniger oder nur noch über zurückzuzahlende Kredite zu unterstützen: 
 
 

Wenn im Februar die Olympischen Winterspiele in die italienischen Alpen zurückkehren, wird die katholische Kirche nicht nur am Spielfeldrand stehen. An diesem Donnerstag gibt die Erzdiözese Mailand den Startschuss für die Initiative „For Each Other“. Das Programm soll Athleten, Delegationen und Fans einen Raum für Stille, Gebet und interkulturelle Begegnung bieten.
Die Olympischen Winterspiele in Mailand und Cortina ...
 
 

Nach dem jüngsten Votum des Senats lobt die Französische Bischofskonferenz den Ausbau der Palliativpflege als moralische Pflicht, warnt jedoch eindringlich vor aktiver Sterbehilfe. Die Ablehnung des entsprechenden Gesetzentwurfs werten die Bischöfe in ihrer am Mittwochabend veröffentlichten Erklärung als Zeichen tiefgreifender politischer und gesellschaftlicher Spannungen.
 
 

Papst Leo hat an die Völkergemeinschaft appelliert, wachsam zu sein, „damit das Grauen des Völkermords nie wieder über ein Volk hereinbricht“. Bei der Generalaudienz erinnerte das Kirchenoberhaupt an den am Dienstag begangenen Gedenktag für die Opfer des Holocaust, „der Millionen von Juden und zahlreiche andere Menschen das Leben gekostet hat“.
 
 

Papst Leo XIV. hat bei der Generalaudienz am Mittwoch die enge Verflechtung von Heiliger Schrift und kirchlicher Tradition betont. Beide bildeten nach seinen Worten eine unauflösliche Einheit und könnten nur gemeinsam richtig verstanden werden. Der Papst setzte damit seine Auslegung der Konzilskonstitution Dei Verbum über die göttliche Offenbarung fort.
Ausgangspunkt seiner Katechese bildeten zwei biblische Szenen. Im Abendmahlssaal ...
 
 
 

Der Papst hat zum Gebet für Frieden für den Nahen Osten aufgerufen und sich gegen Antisemitismus gewandt. Er äußerte sich am Dienstagabend vor Journalisten in Castel Gandolfo bei Rom.
Vatican News
„Ich sage nur, dass wir viel für den Frieden beten müssen.“ So äußerte sich Papst Leo XIV. in einer kurzen Erklärung gegenüber Tg2 (Nachrichtenprogramm des italienischen Fernsehsenders RAI 2, Anm.) und  ...
 
 

Der ökumenische „Weltgebetstag der Frauen" (WGT) nimmt dieses Jahr die vielfältigen, oft gefahrvollen Lebensrealitäten von Frauen in Nigeria in den Blick.
In diesem Jahr wird der Weltgebetstag rund um die Welt am 6. März unter dem Titel „Kommt, lasst euch stärken" gefeiert - einer Kurzfassung des bekannten Bibelwortes Jesu „Kommt her zu mir, alle, die ihr mühselig und beladen seid; ich will euch erquicken" (Mt 11,28). Am Weltgebetstag ruft die Initiative zum Gebet für eine bessere ...
 
 

Die Vereinten Nationen als Antichrist? Tech-Investor Peter Thiel stilisiert die moderne Weltordnung als Feindbild. Und stößt damit bei einem Theologen und Friedensethiker auf massive Kritik.
Der katholische Theologe Wolfgang Palaver hat die religiös-politischen Deutungen des US-Milliardärs Peter Thiel kritisiert. Thiels Ausführungen zum Antichristen seien theologisch nicht haltbar und dienten vor allem dazu, ...
 
 

Robert J. Vitillo ist US-Amerikaner, katholischer Priester und Migrationsexperte. Der Berater beim vatikanischen Entwicklungs-Dikasterium war früher Generalsekretär der Internationalen Katholischen Migrationskommission ICMC.
Alessandro Guarasci und Stefanie Stahlhofen - Vatikanstadt
Im Interview mit Radio Vatikan berichtet Vitillo, was er aus Minneapolis hört. Dort ist die Stimmung nach den tödlichen Schüssen auf zwei US-Bürger im Rahmen einer Einwanderungsrazzia weiter angespannt. 
 
 

Im Erzbistum Saint Paul und Minneapolis sind die Zahlen der Kirchenbesucher deutlich zurückgegangen. Viele „Latinos“ hätten wegen der Razzien der Einwanderungspolizei ICE Angst, das Haus zu verlassen.
Das sagte Erzbischof Bernard Hebda dem katholischen Pressedienst sir. Auch reguläre Einwanderer mit Aufenthaltserlaubnis trauten sich im derzeitigen Klima nicht vor die Tür, Eltern ließen ihre Kinder nicht in die Schule gehen. „Das ist ein reales Leiden, das Familien, Schulen und Pfarreien in Mitleidenschaft zieht.“
 
 

Die katholische Kirche der Philippinen hat sich angesichts anhaltender Korruptionsskandale dazu bereit erklärt, mit staatlichen Stellen und dem Präsidenten einen Dialog über das Gemeinwohl zu führen. Dabei geht es auch um eine gemeinsame Überwachung öffentlicher Projekte, um Transparenz und Verantwortung zu stärken.
 
 

In der Zentralafrikanischen Republik spielt sich die am wenigsten beachtete humanitäre Krise der Welt ab. Darauf macht die Hilfsorganisation Care aufmerksam.
Wie die NGO auf Basis ihres Krisenreports 2025 mitteilte, erschienen im vergangenen Jahr nur 1.532 Presseartikel zur Situation in dem Binnenstaat. Zum Vergleich: Über die Situation in Gaza erschienen im selben Zeitraum über 1,9 Millionen Artikel, über die Hochzeit von Amazon-Gründer Jeffrey Bezos in Venedig 96.927 Artikel.
 
 

Papst Leo XIV. hat am Montag den neuen Hohen Flüchtlingskommissar der Vereinten Nationen, Barham Salih, zu einer Privataudienz im Vatikan empfangen. Im Zentrum des Gesprächs standen die Rekordzahlen von über 117 Millionen Vertriebenen weltweit und die moralische Pflicht zu dauerhaften Lösungen. weiterlesen
 

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier (SPD) und Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) werden am Katholikentag in Würzburg teilnehmen. Bei dem Christentreffen werden beide auch auf Podien vertreten sein, wie das Bistum Würzburg mitteilte.
So drehe sich die Veranstaltung mit Kanzler Merz um die Zukunftsfragen junger Menschen. Mit dem Bundespräsidenten werde  ...
 
 

Gegen die Unterzeichnung eines weitreichenden Handelsabkommens zwischen der Europäischen Union und Indien regt sich massiver Widerstand aus kirchlichen Kreisen. Das internationale katholische Hilfswerk missio Aachen kritisiert, dass fundamentale Menschenrechte und die Religionsfreiheit in den Verhandlungen vernachlässigt worden seien. ...
 
 

Mit scharfen Worten hat sich das Ehrenoberhaupt der Weltorthodoxie, Patriarch Bartholomaios I., gegen Anfeindungen aus Russland zur Wehr gesetzt. In einem Interview mit der griechischen Zeitung „Ta Nea Sabbatokyriako“ bezeichnete er den russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine als „dämonisch“ und warf den Verantwortlichen vor, die Religion für Machtzwecke zu missbrauchen.
 
 

Russlands orthodoxe Kirche hat erneut die katholische Einladung zu einer ökumenischen Gebetsandacht ausgeschlagen.
Der Generalvikar des katholischen Erzbistums der Muttergottes von Moskau, Priester Kyrill Gorbunow, bestätigte am Montagabend der Katholischen Nachrichten-Agentur, dass kein russisch-orthodoxer Kirchenvertreter an der Andacht im Rahmen der Gebetswoche ...
 
 

Bei einem russischen Luftangriff auf Kyiv sind am Wochenende nach Angaben des ukrainischen Kulturministeriums auch Teile des berühmten Höhlenklosters in der Hauptstadt beschädigt worden.
Das Ministerium veröffentlichte am Montag unter anderem ein Foto einer kaputten Fensterscheibe. Demnach  wurden der Eingangsbereich zu den sogenannten Fernen Höhlen und die dortige Sankt-Anna-Kirche Opfer eines russischen Raketen- und Drohnenangriffs.
 
 

Richter in kirchlichen Gerichtsverfahren dürfen ihr Urteilsvermögen weder von übertriebenem Mitgefühl noch vom Wunsch nach kalter Bestätigung der Wahrheit beeinträchtigen lassen. Das hat Papst Leo XIV. an diesem Montag den Richtern der „Rota Romana“ gesagt. An diesem Tribunal des Heiligen Stuhles werden hauptsächlich Berufungen in Ehenichtigkeitssachen verhandelt.
Bei der richterlichen Tätigkeit trete oft eine Spannung zwischen Wahrheit und Nächstenliebe zutage, so der Papst, ...
 
 

Vor 1200 Jahren begann der heilige Ansgar seine Missionsreise nach Dänemark und brachte so das Christentum in den Norden. Wie groß die Strahlkraft des Apostels des Nordens bis heute ist, wurde diesen Sonntag in der Domkirche St. Ansgar in Kopenhagen beim Festgottesdienst deutlich. Vor Ort war unser Kollege Marco Chwalek vom Erzbistum Hamburg - hier sein Bericht.
Marco Chwalek - Kopenhagen*
„Gäste und Geistliche aus dem ganzen Norden und Teilen Europas waren zum Festgottesdienst gekommen. Papst Leo XIV. schickte Kardinalstaatssekretär Pietro Parolin.
 
 

Während Grönland plötzlich in das Fadenkreuz globaler Machtansprüche gerückt ist, blickt das Bonifatiuswerk auf die Menschen hinter den Schlagzeilen. Georg Austen, Generalsekretär des katholischen Hilfswerks, berichtet von einer zutiefst beunruhigten und teilweise traumatisierten Bevölkerung. Inmitten der „Zeit der neuen Raubfischzüge“ versucht eine winzige katholische Gemeinde, ihren Glauben und ihren Frieden zu bewahren.
 
 

Zu einem verantwortlichen und selbstkritischen Erinnern an die Shoah hat der Linzer Bischof Manfred Scheuer aufgerufen.
Gedenken dürfe nicht in Neutralität oder historischer Distanz erstarren, sondern müsse in ein moralisches Verhältnis zu den Opfern treten und sich mit ihnen solidarisch erklären, betonte Scheuer in einer am Montag veröffentlichten Stellungnahme anlässlich des Holocaust-Gedenktags am 27. Januar.
Scheuer verwies auf den Theologen Johann Baptist Metz, der eine Theologie „nach Auschwitz“ gefordert habe. Tradition könne ...
 
 

EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen hat dazu aufgerufen, die Lehren aus der Shoah weiterzugeben. „Holocaust-Verzerrungen werden benutzt, um uns zu spalten, Verbrechen zu relativieren und Antisemitismus anzuheizen", warnte von der Leyen am Montag in Brüssel anlässlich des Holocaust-Gedenktages am 27.1.2026.
Es sei Aufgabe aller, dass das Gedenken akkurat, relevant und bedeutungsvoll bleibe. „Nichts kann jemals rechtfertigen, eines der dunkelsten Kapitel in der Geschichte Europas zu verzerren, zu ...
 
 

Mindestens 25 Menschen sind in Nord-Kivu bei einer Reihe von Angriffen getötet worden, die den Rebellen der Alliierten Demokratischen Kräfte (Allied Democratic Force, ADF) zugeschrieben werden.
Seit dem 24. Januar lebt die Bevölkerung des Dorfes Musenge im Gebiet Lubero in Angst und Schrecken, wo laut dem vatikanischen Pressedienst Fides zahlreiche Häuser, ein Gesundheitszentrum und eine katholische Kirche niedergebrannt wurden.
 
 

Das Bistum Hongkong hat mit den Feierlichkeiten zum 80. Jahrestag seiner Gründung begonnen. An einem Festakt im „Chater Garden“ der Metropole nahm am 18. Januar auch Kurienkardinal Luis Antonio Tagle teil.
Der philippinische Kardinal ist als sogenannter Pro-Präfekt des Dikasteriums für Evangelisierung der Vatikan-Verantwortliche für das Thema Mission. „Möge das Antlitz Gottes immer über Hongkong leuchten, und möge Hongkong sich daran erfreuen“, sagte er in seiner Ansprache. Die Christen seien dazu aufgerufen, „Hoffnung in die Gesellschaft zu bringen“.
 
 

Erzbischof Paul S. Coakley ruft nach den tödlichen Schüssen von Minneapolis zu „Ruhe, Zurückhaltung und Respekt vor dem menschlichen Leben“ auf.
In einer Erklärung bezieht sich der neue Vorsitzende der US-Bischofskonferenz auf einen Satz von Papst Leo beim Angelusgebet an diesem Sonntag: „Friede beruht auf dem Respekt vor den Menschen“. „Es ist in diesem Geist, dass ich zu Ruhe, Zurückhaltung und Respekt vor dem menschlichen Leben in Minneapolis aufrufe und an alllen Orten, wo der Friede bedroht ist“, so Coakley.
 

Leo XIV. ruft die christlichen Kirchen zu gemeinsamen Anstrengungen im Bereich der Evangelisierung auf.
Stefan von Kempis – Vatikanstadt
Noch bestehende Trennungen und Unverständnis sollten die verschiedenen Konfessionen an dieser Gemeinsamkeit nicht hindern. „Wir teilen nämlich den Glauben an den einen und einzigen Gott, den Vater aller Menschen, und ...
 
 

„Mit Schmerz“ verfolgt der Papst die „anhaltenden Feindseligkeiten mit immer schwerwiegenderen Folgen für die Zivilbevölkerung“ in der Ukraine. Beim Mittagsgebet rief Leo XIV. zu mehr Friedensanstrengungen für das Land auf.
„Auch in diesen Tagen wird die Ukraine von anhaltenden Angriffen heimgesucht, die ganze Bevölkerungsgruppen der Kälte des Winters aussetzen“, sagte der Papst nach seinem Mittagsgebet an diesem Sonntag am Petersplatz. Insgesamt 20.000 Menschen waren dort versammelt.
 
 

Papst Leo XIV. hofft, dass „die geistliche und geschwisterliche Einheit“ in der Kirche stärker wird. Das schreibt er in einer Botschaft zum Thema Mission, die an diesem Sonntag veröffentlicht wurde.
Stefan von Kempis – Vatikanstadt
„In vielen Situationen erleben wir Konflikte, Polarisierungen, Missverständnisse und gegenseitiges Misstrauen“, so Leo. „Wenn dies auch in unseren Gemeinschaften geschieht, schwächt es ihr Zeugnis.“ Der Missionsauftrag, den Jesus nach seiner ...
 
 

Im Kontext der Proteste gegen die verschärften Einwanderungskontrollen in den USA sind am vergangenen Freitag auch bis zu 100 Geistliche festgenommen worden, die am größten Flughafen von Minnesota demonstrierten.
Das berichtet der National Catholic Reporter in seiner Online-Ausgabe. Laut Bericht nahm die Polizei die Geistlichen am 23. Januar fest, als diese am Minneapolis-St. Paul International Airport gegen Abschiebungsflüge demonstrierten und dabei ...
 
 

Verantwortung, Zusammenarbeit und digitale Alphabetisierung durch Bildung: Diese fordert Papst Leo von allen Akteuren ein, damit die technischen Errungenschaften der modernen Kommunikationsmittel, in Verbund mit den Fortschritten auf dem Feld der Künstlichen Intelligenz, vernünftig angewendet werden können. Der Papst äußert sich in seiner Botschaft zum diesjährigen Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel, die am Samstag veröffentlicht wurde.
 
 

Papst Leo XIV. hat sich an diesem Samstagmorgen im Rahmen eines „synodalen Treffens“ im Vatikan mit Unternehmern aus dem Energie- und Rohstoffsektor ausgetauscht, die in Lateinamerika und der Karibik tätig sind.
Über den Besuch der kleinen Gruppe informierte die Päpstliche Kommission für Lateinamerika. Hintergrund des Treffens sei das Anliegen des Papstes, „durch Dialog und Begegnung Brücken zu bauen und ...
 
 

Das ökumenische Glaubenszeugnis der Christen ist nicht abstrakt, sondern muss „greifbar“ werden und vor allem die Leidenden erreichen. Das hat Kardinalstaatssekretär Pietro Parolin am Samstagnachmittag bei einer ökumenischen Vesper in Dänemark hervorgehoben.
Der Vatikanvertreter äußerte sich in der evangelisch-lutherischen Frauenkirche (Vor Frue Domkirke) in Kopenhagen, der Hauptkirche des Bistums Kopenhagen, zum Auftakt einer ...
 
 

Josef Grünwidl ist neuer Erzbischof von Wien. Im Rahmen eines Festgottesdienstes im Stephansdom legte Kardinal Christoph Schönborn seinem Nachfolger an der Spitze der Erzdiözese Wien die Hände auf und weihte ihn zum Bischof.
Nachdem dies auch alle anderen anwesenden 28 katholischen Bischöfe getan hatten, erhielt Grünwidl seine bischöflichen Insignien (Mitra, Ring und Bischofsstab) und wurde zu seinem Bischofssitz (Kathedra) geführt, wo ...
 
 

Dauerfrost, Stromausfälle und Militärfriedhöfe, die wachsen. Der ukrainische Weihbischof Wolodymyr Hruza spricht im Gespräch mit dem Kölner Domradio über den vierten Kriegswinter, die seelsorgliche Arbeit der Kirche und die Kraft des Glaubens in einer Zeit, in der vieles zerbricht.
Bei Temperaturen von weit unter minus 10 Grad ist die Infrastruktur am Limit. Schätzungsweise eine Million Menschen in Kyiv sind ohne Strom, Tausende ohne Heizung. „Viele unserer Kirchen sind jetzt zu Zufluchtsorten geworden“, erklärt  ...
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Während die internationale Gemeinschaft über den von US-Präsident Trump in Davos initiierten „Board of Peace“ für den Wiederaufbau Gazas debattiert, bleibt die Lage für die Menschen im Gazastreifen katastrophal. Roberto Scaini, medizinischer Koordinator von Ärzte ohne Grenzen (MSF), richtete an diesem Freitag einen verzweifelten Appell an die Welt: „Lassen Sie das Licht über Gaza nicht ausgehen.“
 
 

Der katholische Jesuiten-Flüchtlingsdienst hat die vom deutschen Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) geplanten Abschiebezentren kritisiert, die außerhalb der EU errichtet werden sollen. Die Idee sei ethisch höchst fragwürdig.
Dies sagte Leiter Stefan Keßler der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA) in Berlin. Menschen würden so als reine Verfügungsmasse betrachtet, die man ...
 
 

Im Norden des vom Krieg zerrütteten Landes ist im Januar eine neue katholische Kirche eingeweiht worden. Laut dem Ortsbischof ist sie „Symbol eines Glaubens, der im Konflikt lebendig bleibt“.
Die neue Kirche wurde laut Fides in der Diözese Myitkyina, der Hauptstadt des Bundesstaates Kachin im Norden Myanmars, errichtet und eingeweiht. Auch eine Grotte mit einer Statue der Muttergottes von Lourdes, der „Regina pacis“, gehöre dazu. Das ...
 
 

Papst Leo XIV. hat daran erinnert, dass die Soziallehre der Kirche den Gesellschaften einen Weg zu authentischem Respekt und friedlicher Koexistenz aufzeige. Er äußerte sich anlässlich einer von der Stiftung Centesimus Annus Pro Pontifice in Luxemburg organisierten Konferenz zum Thema „Peace Building in Europe".
Der vollständige Titel der Konferenz diesen Freitag lautet: ...
 
 

Papst Leo XIV. hat zum „March for Life“ (Marsch für das Leben) in Washington eine Grußbotschaft geschickt. Er sende „herzliche Grüße" an alle Teilnehmer und wolle auch seine „herzliche Anerkennung zum Ausdruck bringen" sowie seine geistige Verbundenheit versichern, heißt es in dem Grußwort des katholischen Kirchenoberhaupts, das der Vatikan im Vorfeld der Demonstration in Washington am Freitag veröffentlichte.
Papst Leo XIV. zitiert darin auch aus seiner Diplomatenrede, die er zum Jahresbeginn im Vatikan gehalten hatte und wiederholte, ...
 
 

In der Fastenzeit wird Papst Leo XIV. zum ersten Mal einige Pfarreien Roms besuchen. Das hat die Diözese Rom an diesem Freitag bekannt gegeben. Leo nimmt damit eine Tradition seiner Vorgänger auf, die mit Papst Johannes XXIII. begann und mit Johannes Paul II. und Franziskus an besonderer Dichte gewann.
Leo besucht an den fünf Sonntagen zwischen 15. Februar und 15. März je eine Pfarrei der fünf Seelsorgegebiete seines Bistums. Den ...
 
 

Papst Leo XIV. hat diesen Freitag Großherzog Guillaume und Großherzogin Stéphanie von Luxemburg mit ihren beiden Söhnen, Prinz Charles und Prinz François, im Vatikan in Privataudienz empfangen. Das Großherzogspaar traf auch Kardinalstaatssekretär Pietro Parolin und den vatikanischen Außenbeauftragten, Erzbischof Paul Richard Gallagher, teilte das vatikanische Presseamt nach den Begegnungen mit.
Bei den „herzlichen Gesprächen" im  ...
 
 
 
Zur Gebetswoche für die Einheit der Christen, die am Sonntag endet, besucht eine Gruppe des Ökumenischen Instituts Bossey in der Schweiz Rom. Die jungen Angehörigen verschiedener Kirchen nahmen an Begegnungen, Gebeten und Gesprächen auch im Vatikan teil. Wir baten zwei von ihnen vors Mikrofon und sprachen über Ökumene heute.
Das Material der Gebetswoche für die Einheit der Christen wurde in diesem Jahr von der ...
 
 

Er starb nach einem vierjährigen Kampf gegen den Krebs, ohne jemals aufzugeben, und arbeitete so lange, wie es seine Kräfte zuließen. John Allen jr., der Gründer und Direktor von „Crux“, ist im Alter von 61 Jahren in Rom verstorben. Er war einer der bedeutendsten Chronisten der katholischen Kirche im letzten Vierteljahrhundert. - Unser Chefredakteur würdigt in diesem Leitartikel das Leben und Wirken eines Mannes, der den Vatikan wie kaum ein anderer den englischsprachigen Lesern näherbrachte.
 
 

Besuch aus Deutschland: Der emeritierte Bischof von Münster Felix Genn ist am Donnerstag von Papst Leo im Vatikan empfangen worden. Im Interview mit Radio Vatikan berichtet Genn über die Begegnung, gibt Einblick in die Arbeit der synodalen Arbeitsgruppe zum Thema Bischöfe und formuliert Hoffnungen für die deutsche Kirche.
Anne Preckel - Vatikanstadt
„Eine sehr schöne Begegnung, natürlich auch die Erfahrung, mit jemandem zusammenzutreffen, den ... "
 
 

Der rasche Vormarsch der syrischen Armee hat zum Rückzug der Kurden in ihre Hochburgen an der Grenze zur Türkei und zum Irak geführt. Die Internationale Organisation für Migration (IOM) geht von mehr als 130.000 Vertriebenen aufgrund der jüngsten Kämpfe in der Region Hasaka aus. Wir haben mit einem Mitarbeiter von Caritas Italien in Aleppo gesprochen: „Nach so vielen Jahren des Krieges ist es unerlässlich, an Versöhnung zu arbeiten“, sagt uns Davide Chiarot.
 
 

Nach einer Welle blutiger Gefängnisrevolten und der gezielten Ermordung von zehn Polizisten herrscht in Guatemala eine „surreale Stille“. Bischof Rodolfo Valenzuela Núñez, Vorsitzender der guatemaltekischen Bischofskonferenz, hat vor einer Eskalation gewarnt und machte deutlich: Die Schuldigen sitzen nicht nur in den Gefängniszellen, sondern auch in den Chefetagen von Wirtschaft und Politik.

 
 

Mit Blick auf den von US-Präsident Trump geplanten „Friedensrat“ für Nahost spricht der deutsche Erzbischof Markus Bentz im Interview mit Radio Vatikan von „viel Skepsis“. Der in der deutschen Bischofskonferenz für das Nahost-Dossier verantwortliche Bischof erinnert an die Bedeutung des Völkerrechtes. Was im Westjordanland „im Schatten von Gaza“ gerade geschehe, „hindert den weiteren Friedensprozess“.
Anne Preckel - Vatikanstadt
Erzbischof Udo Markus Bentz von Paderborn war in den vergangenen Tagen im Rahmen ...
 
 

Das Vikariat Sankt Jakob in Jerusalem kümmert sich um die hebräischen Katholiken, die in Israel leben. Patriarchalvikar Piotr Zelazko hat dieser Tage den internationalen Bischöfen, die zum Bischofstreffen im Heiligen Land waren, von seiner Arbeit berichtet - sie ist vom Dialog zwischen den Völkern und Religionen, der Seelsorge für junge Menschen und dem Engagement für Gerechtigkeit, Vergebung und Versöhnung nach dem Terrorangriff auf Israel vom 7. Oktober geprägt.
„Dies ist vielleicht der einzige Ort auf der Welt, an dem ... "
 
 

Der Sozialbeauftragte von Papst Leo XIV., Kardinal Konrad Krajewski, ruft angesichts der sich verschärfenden humanitären Krise in der Ukraine zu einer großzügigen Spende auf. Der Leiter des vatikanischen Dikasteriums für den Dienst der Nächstenliebe bittet um Unterstützung für die Sammelaktion der ukrainischen Gemeinde Santa Sofia in Rom: Es werden Decken, warme Kleidung und vieles mehr benötigt.
 
 

Unter Papst Franziskus war die Tradition unterbrochen worden, Leo XIV. hat sie nun wieder aufgenommen: Am Fest der hl. Agnes am Mittwoch wurden ihm zwei Lämmchen in den Apostolischen Palast gebracht. Die Wolle der beiden Tiere wird für die Pallien verwendet, die Schulterbänder also, die Metropolitan-Erzbischöfe und auch der Papst tragen dürfen. In der Agnes-Basilika an der römischen Ausfallstraße Via Nomentana waren die Lämmchen bereits gesegnet worden; in der Kapelle Urbans VIII. im Apostolischen Palast sprach Papst Leo nun ein Gebet über sie – und streichelte eines der beiden Lämmchen am Kinn.
 
 

Katholische Bischöfe aus den USA und Japan haben zum fünften Jahrestag des Atomwaffenverbotsvertrags Atommächte kritisiert und Schritte zur nuklearen Abrüstung gefordert.
In einer gemeinsamen Erklärung zum Inkrafttreten des Vertrags am 22. Januar 2021 riefen die Angehörigen der „Partnerschaft für eine Welt ohne Atomwaffen“ (Partnership for a World without Nuclear Weapons) die Atommächte zu messbaren Fortschritten auf. Die ...
 
 

Katholische Organisationen in den USA haben eine neue Partnerschaft zur Unterstützung von Migranten und Flüchtlingen ins Leben gerufen.
Das Projekt mit dem Namen „Catholic Immigrant Prophetic Action Project" soll die katholische Kirche dabei stärken, auf die Folgen verschärfter Abschiebemaßnahmen zu reagieren, insbesondere im Blick auf Menschen mit legalem Aufenthaltsstatus.
Getragen wird die Initiative vom Hope Border Institute, das an ...
 
 

In der der russischen Hauptstadt haben Christen verschiedener Konfessionen für die Einheit der Kirchen gebetet. Anlass war die internationale Gebetswoche für die Einheit der Christen, die jährlich vom 18. bis 25. Januar begangen wird. Zu dem Gottesdienst am 20. Januar hatte die katholische Erzdiözese Muttergottes von Moskau eingeladen. Neben katholischen Gläubigen nahmen auch Vertreter protestantischer kirchlicher Gemeinschaften teil.
 
 

Im Osten der Demokratischen Republik Kongo hält die Gewalt an, während die internationale Aufmerksamkeit schwindet. Der Generalvikar von Bukavu, Floribert Bachimbe, sieht darin keinen Zufall, weil sich am Konflikt so besser verdienen lässt. Frieden bleibe möglich, sagte er im Gespräch mit uns, doch wirtschaftliche und politische Interessen förderten das Wegsehen.
Bachimbe wirkt in einer Region, die seit mehreren Jahrzehnten von bewaffneten Konflikten, Vertreibungen und schweren Menschenrechtsverletzungen geprägt ist.
 
 

Der neue Wiener Erzbischof Josef Grünwidl sieht sich mit Papst Leo in der Tradition des Zweiten Vatikanischen Konzils. Das sagte er in einer Begegnung mit Medienschaffenden an diesem Mittwoch im Wiener Stephansdom. Grünwidl empfängt am Samstag die Bischofsweihe.
„Die Kirche mit dem Bild des Zweiten Vatikanischen Konzils als wanderndes Gottesvolk, als Gemeinschaft, als Zeichen der Hoffnung in der Welt zu leben: Das ist etwas, was ...
 
 

Am Rande einer Festveranstaltung in Rom hat sich Kardinalstaatssekretär Pietro Parolin an diesem Mittwoch besorgt über das angespannte Verhältnis zwischen den USA und Europa geäußert. Angesichts der jüngsten Aussagen von US-Präsident Donald Trump beim Weltwirtschaftsforum in Davos betonte die Nummer zwei des Vatikans die Notwendigkeit eines sachlichen Dialogs und die Einhaltung internationaler Regeln.
 
 

Die göttliche Offenbarung ist kein abstraktes Lehrsystem, sondern ein Dialog, in dem Gott „zu uns spricht wie zu Freunden.“ In seiner fortlaufenden Katechese zur Konzilskonstitution "Dei Verbum" betonte Papst Leo an diesem Mittwoch, dass Gott in Jesus Christus sich selbst schenkt – und die Menschen als seine Kinder erkennt.
 
 

Papst Leo hat den spanischen Kardinal Ángel Fernández Artime zum Mitglied der Kardinalskommission ernannt, die die sogenannte „Vatikanbank“ IOR kontrolliert.
Das teilte das vatikanische Presseamt an diesem Mittwoch mit. Fernández Artime war bis 2024 Generaloberer des Salesianerordens, also der nach den Jesuiten größten Ordensgemeinschaft der Welt. 2025 ernannte ihn Papst Franziskus dann zum Pro-Präfekten des Ordens-Dikasteriums im Vatikan.
 
 

Anlässlich der 29. Internationalen Tage des Heiligen Franz von Sales in Lourdes hat Papst Leo XIV. an diesem Mittwoch die katholischen Medienschaffenden zu einem verantwortungsvollen Umgang mit neuen Technologien aufgerufen. In einer Botschaft, die von Kardinalstaatssekretär Pietro Parolin unterzeichnet wurde, mahnt das Kirchenoberhaupt, inmitten der „Welle der Künstlichen Intelligenz“ die Menschlichkeit und die Nähe zum Nächsten nicht zu verlieren. ...
 
 
 

Der Jesuit Alfred Delp wurde am 2. Februar 1945 von den Nationalsozialisten hingerichtet. Im Erzbistum München und Freising wird nun ein Seligsprechungsverfahren für den Glaubenszeugen eröffnet, der in die Geschichte des Widerstandes gegen den Nationalsozialismus einging.
Der Prozess zur Seligsprechung soll am 2. Februar mit einem feierlichen Gottesdienst im Münchner Liebfrauendom starten, teilten die Erzdiözese und die ...
 
 

Das Zugunglück in Andalusien am vergangenen Sonntag hat ganz Spanien und viele Menschen darüber hinaus erschüttert. Eine der ersten unmittelbaren Anlaufstellen der Betroffenen war die Kirche San Andrés de Adamuz. „Auf die eine oder andere Weise, über verschiedene Kanäle, möchte die Kirche denjenigen, die dieses Unglück erlitten haben, so weit wie möglich beistehen und Trost spenden“, sagte Pfarrer Rafael Prados im Gespräch mit Radio Vatikan.
 
 

Die Bischöfe von Paris, acht umliegenden Diözesen und der französischen Militärdiözese bereiten eine regionale Kirchenkonferenz vor, um über die steigende Zahl von Erwachsenentaufen zu beraten.
Dabei soll vor allem untersucht werden, inwieweit sich „neue Perspektiven für das Leben der Kirche“ auftun. Konsultationen, die am kommenden Sonntag beginnen, sollen die Grundlage für die ...
 
 

Kardinal Pierbattista Pizzaballa, Lateinischer Patriarch von Jerusalem, hält ein Wiederaufflammen des Gaza-Kriegs für unwahrscheinlich.
Die seit Oktober geltende Waffenruhe zwischen Israel und der Terrororganisation Hamas werde halten. Das sagte er im Interview mit der Katholischen Nachrichten-Agentur. Dies liege jedoch nicht an einer diplomatischen Annäherung - sondern daran, dass „alle erschöpft sind“.
 
 

Nachdem Truppen des neuen islamistischen Regimes in Syrien große Teile Nordostsyriens unter ihre Kontrolle gebracht haben, sind laut der Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) nicht nur die dort lebenden Kurden und andere Minderheiten tödlich bedroht, sondern auch Jesiden in der benachbarten Sinjar-Region (Shingal) im Nordwesten des Iraks.
„In Telefongesprächen mit Jesiden aus der Region wurde uns immer wieder die Sorge vor ... "
 
 

Für die Menschen ist die Lage im Land nach dem US-Militärstreich ein Wechselbad der Gefühle. Das sagte der Vorsitzende der Bischofskonferenz jetzt gegenüber den vatikanischen Medien.
„Es gibt eine Mischung aus Sorge um die konkreten Folgen des Geschehenen und der Hoffnung auf eine schnelle und dauerhafte Besserung“, so Erzbischof Jesús Andoni González de Zárate. Ein Zeichen der ...
 
 

Papst Leo XIV. hat zum 34. Welttag der Kranken, den die katholische Kirche am 11. Februar 2026 begeht, dazu aufgerufen, „die Schönheit der Liebe und die soziale Dimension des Mitgefühls wiederzuentdecken und unsere Aufmerksamkeit auf die Bedürftigen und die Leidenden, wie etwa die Kranken, zu richten."
Stefanie Stahlhofen - Vatikanstadt
Die katholische Kirche begeht den 34. Welttag der Kranken am 11. Februar 2026 feierlich in Chiclayo, Peru - dort war Leo XIV. bevor er Papst wurde, lange als Missionar. Die ...
 
 

An diesem Dienstag wurde im vatikanischen Pressesaal die Botschaft von Papst Leo XIV. zum 34. Weltkrankentag vorgestellt. Hervorgehoben wurde, dass der Papst den Fokus weg von der rein klinischen Behandlung Kranker hin zu einem Begriff umfassender „Heilung“ rückt. Im Mittelpunkt steht dabei die Qualität menschlicher Beziehungen.
 
 

Mehr als acht Jahrzehnte nach dem Zweiten Weltkrieg fehlt es noch immer an wirksamen internationalen Instrumenten zur Ahndung und Prävention von Verbrechen gegen die Menschlichkeit. Vor den Vereinten Nationen in New York mahnte Vatikan-Diplomat Gabriele Caccia eindringlich zu rechtlicher Klarheit, staatlicher Verantwortung und entschlossener internationaler Zusammenarbeit.
 
 

Der vatikanische Staatssekretär Pietro Parolin wird als päpstlicher Gesandter an den Feierlichkeiten zum 1200. Jahrestag der ersten Missionsreise des heiligen Ansgar nach Dänemark teilnehmen, die am Sonntag, 25. Januar 2026, in Kopenhagen stattfinden sollen.
 Die Ernennung Parolins wurde bereits am 24. November 2025 gemeldet, nun veröffentlichte der vatikanische Pressesaal auch das diesbezügliche, auf den 8. Dezember datierte Papstschreiben.
 
 

Der für die Seelsorge in den US-Streitkräften zuständige Erzbischof hält eine militärische Aktion zur Eroberung Grönlands für nicht gerechtfertigt. In einem Interview mit der BBC sagte er, US-Soldaten könnten einen entsprechenden Befehl aus Gewissensgründen verweigern.
 
Erzbischof Timothy Broglio, ein früherer Vatikandiplomat und Nuntius, war bis November letzten Jahres der Vorsitzende der US-Bischofskonferenz. In dem Interview vom ...
 
 

Guatemala leidet derzeit unter einer Welle der Gewalt, die am Wochenende mit Gefängnisaufständen und Gewalttaten krimineller Banden ihren Höhepunkt erreichte. Neun Polizisten kamen dabei ums Leben. Erzbischof Villa hat die Sonntagsmessen in der Hauptstadt ausgesetzt und zur „Beendigung der mörderischen Gewalt“ aufgerufen.
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Angesichts der schockierenden Nachrichten über das schwere Eisenbahnunglück in der spanischen Provinz Còrdoba hat Papst Leo XIV. an diesem Montag seine tiefe Anteilnahme übermittelt.
Mario Galgano - Vatikanstadt
In einem offiziellen Telegramm, das von Kardinalstaatssekretär Pietro Parolin unterzeichnet wurde, brachte das Kirchenoberhaupt seine Trauer über die zahlreichen Todesopfer und Verletzten zum Ausdruck.  ...
 
 

Nach dem schweren Eisenbahnunglück, das am Sonntagabend die spanische Provinz Córdoba erschütterte, ruft der kleine Ort Adamuz zu Solidarität auf. Während Rettungsteams noch immer vor Ort im Einsatz sind, hat die örtliche Pfarrei San Andrés de Adamuz ihre Gebäude in ein provisorisches Versorgungszentrum verwandelt, um Überlebenden und Angehörigen in der schwersten Stunde beizustehen.
 
 

Es ist eine liebgewonnene Tradition zu Beginn des Kalenderjahres, doch in diesem Januar fiel der Dank des Pontifex besonders herzlich aus. An diesem Montagvormittag empfing Papst Leo XIV. die Beamten und Angestellten des Inspektorats für öffentliche Sicherheit am Vatikan, um ihnen für einen „Kraftakt ohnegleichen“ in den vergangenen Monaten zu danken.
 
 

Zehn Tage nach Papst Leo XIV.` großer Diplomaten-Neujahrsrede haben sich drei US-amerikanische Kardinäle - Blase Cupich, Robert McElroy und Joseph Tobin - in einer gemeinsamen Erklärung geäußert. Darin rufen sie die US-Außenpolitik auf, sich auf Frieden und Respekt der Menschenwürde sowie Religionsfreiheit zu stützen.
Devin Watkins und Stefanie Stahlhofen - Vatikanstadt
Die drei Kardinäle haben wichtige Bischofssitze in den USA, und ihre gemeinsame Veröffentlichung zur Außenpolitik hat ...
 
 

Kopenhagens katholischer Bischof Czeslaw Kozon hat sich am Wochenende in einem Brief an die einzige katholische Gemeinde Grönlands gewandt, um seine Solidarität und Unterstützung in einer Zeit wachsender internationaler Spannungen zu bekunden.
„In den letzten Wochen und vor allem in den letzten Tagen war Grönland in aller Munde. Große Sorge und Angst haben viele Menschen auf der Welt, aber vor allem ... "
 
 

Inmitten der Weltgebetswoche für die Einheit der Christen hat Papst Leo XIV. an diesem Montagvormittag die traditionelle ökumenische Pilgergruppe aus Finnland im Apostolischen Palast empfangen. Zum Festtag des heiligen Henrik, Schutzpatron Finnlands, würdigte das Kirchenoberhaupt die skandinavische Nation als Vorbild für den praktischen Dialog zwischen den Konfessionen.
 
 

An diesem Montag äußerte sich Kardinal Kurt Koch, Präfekt des Dikasteriums zur Förderung der Einheit der Christen, gegenüber den vatikanischen Medien anlässlich der laufenden Gebetswoche für die Einheit der Christen. Im Zentrum des Gesprächs standen die Impulse von Papst Leo XIV., das Erbe der Reformation und der ökumenische Weg zum Jubiläumsjahr 2030.
 
 

Der Limburger Bischof Georg Bätzing (64) wird den Vorsitz der katholischen Deutschen Bischofskonferenz abgeben. Wie die Bischofskonferenz am Montag in Bonn mitteilte, wird er für eine zweite Amtszeit nicht zur Verfügung stehen.
Bei der Vollversammlung vom 23. bis 26. Februar in Würzburg wird ein Nachfolger für die kommenden sechs Jahre gewählt. 
 
 

An diesem Montag wurden in den Vereinigten Arabischen Emiraten die Preisträger des Zayed-Preises für menschliche Brüderlichkeit 2026 verkündet. Die hochkarätig besetzte Jury entschied sich für eine geteilte Ehrung: Ausgezeichnet werden das historische Friedensabkommen zwischen der Republik Armenien und der Republik Aserbaidschan sowie die afghanische Aktivistin Zarqa Yaftali.
 
 

Die Wurzeln der alljährlich begangenen Gebetswoche für die Einheit der Christen, die an diesem Sonntag wieder beginnt, reichen zwei Jahrhunderte zurück. Daran hat Papst Leo XIV. beim Angelus an diesem Sonntag erinnert. Er lud „alle katholischen Gemeinschaften ein, in diesen Tagen das Gebet für die volle sichtbare Einheit aller Christen zu verstärken.“
 
 

Papst Leo hat Gläubige dazu aufgerufen, wie Johannes der Täufer wach zu sein für das Auftreten Gottes. Gott komme nicht, „um uns mit Spezialeffekten zu beeindrucken, sondern um unsere Mühen zu teilen“, sagte der Papst beim traditionellen Mittagsgebet an diesem Sonntag. „Seien wir nicht abgelenkt, wenn er vorüberzieht.“
Leo hob neben der Wachsamkeit noch eine weitere Qualität des Täufers hervor. Johannes habe ...
 
 

Kardinalstaatssekretär Pietro Parolin ist besorgt über die internationalen Spannungen um Grönland und die Krisen im Iran und in Venezuela. Er äußerte sich am Samstag, 17. Januar, am Rande einer Eucharistiefeier mit Reliquien des seligen Pier Giorgio Frassati in der römischen Kirche Domus Mariae der Katholischen Aktion Italien.
Im Zusammenhang mit Grönland und den wachsenden Spannungen in der internationalen Politik hob Parolin die Bedeutung des ...
 
 

Israel muss seine Haltung im israelisch-palästinensischen Konflikt nach Worten von Michel Sabbah ändern, wenn es als Land überleben will. „Entweder gibt es eine Zwei-Staaten-Lösung oder es gibt keine Zukunft für Israel hier", sagte der emeritierte Lateinische Patriarch von Jerusalem vor einer internationalen Bischofsgruppe. ...
 
 

Der heilige Lazarus Devasahayam, ein Glaubensvorbild aus dem 18. Jahrhundert, ist offiziell zum „Patron der katholischen Laien“ in Indien erklärt worden. Die formelle Proklamation erfolgte diese Woche, am 14. Januar, wie der vatikanische Fidesdienst meldet.
Mehr als zehntausend Gläubige nahmen an dem Festgottesdienst am Berg Devasahayam in der Diözese Kottar im Bundesstaat Tamil Nadu teil. An diesem Ort war der Heilige am 14. Januar 1752 hingerichtet worden. Der ...
 
 

Die Päpstliche Kirchliche Akademie, die Kaderschmiede der vatikanischen Diplomaten, feiert ihr 325-jähriges Bestehen. In einem Brief, den der Vatikan an diesem Samstag veröffentlichte, würdigt Papst Leo XIV. die „lange und fruchtbare Geschichte“ dieser 1701 gegründeten Institution und schärft das Profil der künftigen Nuntien: Diplomatie im Namen des Papstes sei kein technisches Handwerk, sondern ein geistlicher Dienst am Frieden. ...
 
 

An diesem Freitagabend, dem 16. Januar, wurde die Heilige Pforte (Porta Santa) des Petersdoms in einem traditionellen Ritus von der Innenseite der Basilika vermauert. Damit endet das letzte Kapitel des ordentlichen Jubiläums, das Millionen von Pilgern nach Rom geführt hatte.
Mario Galgano - Vatikanstadt
Der Ritus begann um 19:30 Uhr unter dem Vorsitz von Kardinal Mauro Gambetti, dem Erzpriester der Basilika Sankt Peter. In einer privaten Zeremonie ...
 
 

Die katholische Kirche rüstet sich für den Auftakt ihrer diesjährigen Fastenzeit-Spendenaktion. Am Sonntag, den 22. Februar, wird die bundesweite Kampagne des Hilfswerks Misereor im Bistum Limburg feierlich eröffnet. Unter dem Motto „Hier fängt Zukunft an“ steht in diesem Jahr die Unterstützung für junge Menschen in Kamerun im Mittelpunkt.
Der zentrale Eröffnungsgottesdienst findet in der ...
 
 

Während in Berlin die Internationale Agrarministerkonferenz tagt, schlägt ein Bündnis namhafter Hilfswerke und Agrarorganisationen Alarm. In einer an diesem Samstag veröffentlichten Mitteilung fordern sie einen ungehinderten Zugang zu Wasser und eine grundlegende Reform der Agrarpolitik, um die globale Ernährungssicherheit nicht zu gefährden. ...
 
 

Während die Temperaturen in der Ukraine nachts auf bis zu minus 20 Grad sinken, kämpft die Bevölkerung nach massiven russischen Luftangriffen ums nackte Überleben. Erzbischof Visvaldas Kulbokas, Apostolischer Nuntius in der Ukraine, zeichnet an diesem Freitag ein düsteres Bild der Lage: Neben der klirrenden Kälte droht eine Lebensmittelkrise, die bereits Erinnerungen an die Hungernot der 1930er Jahre wachruft.
 
 

Darf eine Maschine entscheiden, wer lebt und wer stirbt? Diese grundlegende ethische Frage stand im Mittelpunkt einer hochrangig besetzten Konferenz im italienischen Senat an diesem Freitag. Unter dem Banner der Kampagne „Stop Killer Robots“ forderten Experten, NGOs und kirchliche Vertreter einen völkerrechtlich bindenden Vertrag gegen autonome tödliche Waffensysteme.
Stefano Leszczynski - Vatikanstadt
Die Vorstellung von Waffensystemen, die Ziele ohne maßgebliche menschliche Kontrolle auswählen und angreifen, ist längst keine ...
 
 

Zur Messfeier am Gründonnerstagabend gehört auch der Ritus der Fußwaschung. Papst Franziskus hat sie während seines Pontifikats (2013-25) in Gefängnissen oder Sozialeinrichtungen vorgenommen. Sein Nachfolger Leo verlegt sie nun wieder zurück in den Lateran.
Das ergibt sich aus dem Liturgieplan, den die Präfektur des päpstlichen Hauses jetzt publiziert hat. In der Lateranbasilika, der Kathedrale des Bischofs von Rom, feiern die Päpste üblicherweise die Abendmahlsmesse. Diese Tradition, ...
 
 

Der vatikanische Kardinalstaatssekretär Pietro Parolin hat Kuwait als ein Land beschrieben, das Menschen aus unterschiedlichen Kulturen aufnimmt und ihnen Halt im Glauben bietet. Parolin besucht am 15. und 16. Januar den Staat auf der Arabischen Halbinsel. Anlass ist die Erhebung der Pfarrkirche „Unserer Lieben Frau von Arabien“ in Ahmadi zur „Basilica Minor“.
Nach Gesprächen mit dem kuwaitischen Premierminister Scheich Ahmad Abdullah Al-Ahmad Al-Sabah feierte Parolin am Donnerstag eine Messe in der ...
 
 

„Wir sollten auf feindselige Akte verzichten und Nordkorea die Hand zur Versöhnung reichen.“ Das sagt der südkoreanische Botschafter beim Heiligen Stuhl in einem Gespräch mit der vatikanischen Nachrichtenagentur fides.
„Wir wollen die Ära des Streits hinter uns lassen und eine neue Ära der friedlichen Koexistenz einleiten“, so Hyung Sik Shin in dem am Donnerstag veröffentlichten Interview. Der katholische Anwalt räumt ein, dass achtzig Jahre nach der Teilung der koreanischen Halbinsel der ...
 
 

Die Behörden im südlichen Bundesstaat Kerala haben drei Ordensfrauen Lebensmittelkarten zukommen lassen. Eine der Ordensfrauen hatte in einem TV-Interview von finanziellen Schwierigkeiten berichtet.
Diese Schwierigkeiten sind nach Angaben der Ordensfrau aufgetreten, weil ihre Gemeinschaft die finanziellen Beiträge für die drei Frauen ausgesetzt habe. Behördenvertreter überreichten den drei Ordensfrauen am  ...
 
 

Gewalt in den eigenen vier Wänden ist perfide und brutal. Die Opfer sind meist weiblich. Ordensschwestern der Kongregation Unserer Lieben Frau von der Liebe des Guten Hirten teilen in Malta und Portugal ihr Leben mit betroffenen Frauen und Mädchen, die oft auch von der Gesellschaft ausgegrenzt werden.
 
Von Sr. Christine Masivo CPS
Die Kongregation Unserer Lieben Frau von der Liebe des Guten Hirten ist ein Schimmer der Hoffnung für die Verzweifelten und Verwundeten und folgt damit den ...
 
 

Papst Leo XIV. hat an diesem Donnerstag Angehörige der beim Brand im Schweizer Skiort Crans-Montana Verstorbenen und Verletzten im Vatikan empfangen. Als er vom Wunsch, ihn zu treffen, gehört habe, habe er sofort zugesagt: „Ich wollte wenigstens die Gelegenheit haben, etwas Zeit mit Euch zu verbringen, inmitten von so viel Schmerz und Leid. Es ist wirklich eine Prüfung im Glauben", sagte das katholische Kirchenoberhaupt zu Beginn in freier Rede.
 
 

Die US-amerikanischen Ansprüche auf Grönland lösen in der aktischen Region, in Dänemark und anderen europäischen Ländern große Verunsicherung aus. Die Generalsekretärin der Nordischen Bischofskonferenz spricht im Interview mit Radio Vatikan von einer Mischung aus Besorgnis und Empörung. Solidarität mit Grönland könne sich in der aktuellen Lage positiv auf die europäische Einheit auswirken.
 Anne Preckel - Vatikansstadt
Radio Vatikan erreichte die gebürtige Deutsche Mirijam Kaschner am Donnerstag in ihrem Kloster im dänischen Holte. In dem ...
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In Rom werden in diesen Tagen die Heiligen Pforten der vier päpstlichen Basiliken zugemauert. Damit ist das Heilige Jahr der Hoffnung, das Papst Franziskus und sein Nachfolger Leo XIV. 2025 durchgeführt haben, endgültig Geschichte.
Als letztes trifft es am Freitagabend die Porta Santa des Petersdoms; sie soll am Freitagabend von innen zugemauert werden. Leo XIV. hatte die doppelflügelige Bronzetür am 6. Januar feierlich geschlossen. Beim Zumauern und Verputzen ist ...
 
 

Neun Tage vor der Bischofsweihe und Amtseinführung von Josef Grünwidl laufen in Wien die Vorbereitungen für das kirchliche Großereignis auf Hochtouren.
Am Samstag, 24. Januar, wird der gebürtige Weinviertler um 14 Uhr im Stephansdom zum 33. Erzbischof von Wien geweiht und in sein Amt eingeführt. Rund 3.000 Menschen werden im Dom erwartet, Gläubige können die Feier zudem live via ORF 2, radio klassik Stephansdom und Radio Maria verfolgen, heißt es in ...
 
 

Ein ernsthafter ökumenischer Dialog, der über Förmlichkeiten und Höflichkeiten hinausgeht, kann die jeweiligen Dialogpartner befruchten und das gemeinsame Zeugnis der Kirchen in der Welt wirksam stärken.
Das betont der mennonitische Theologe Fernando Enns in einem Beitrag für die kirchliche Stiftung „Pro Oriente“. Er hat seinen Beitrag zum Thema „Von höflichem Ökumenismus zu gemeinsamem prophetischem Zeugnis“ aus der Perspektive des Mitglieds einer einstmals verfolgten Minderheitenkirche verfasst.
 
 

Sternsinger aus Deutschland, Österreich und weiteren EU-Ländern haben vor Ort in Brüssel das EU-Parlament aufgerufen, den Kampf gegen schwere Kinderarbeit nicht Lobbyinteressen unterzuordnen, sondern deutlich zu verstärken. EU-Vize-Parlamentspräsidentin Sabine Verheyen lobte die Kinder: „In eurem Engagement zeigt ihr, wie wichtig es ist, sich füreinander einzusetzen, unabhängig von der Herkunft, von Sprache oder auch von der Religion." Die Sternsinger brächten eine „Botschaft von Hoffnung, Solidarität und Mitmenschlichkeit" und ...
 
 

Der Deutsche Caritasverband und das Kommissariat der deutschen Bischöfe in Deutschland drängen auf eine rasche gesetzliche Regelung der Suizidprävention. Es brauche flächendeckend wirksame, niedrigschwellige und nach Risikogruppen aufgeteilte Maßnahmen, forderte Caritas-Präsidentin Eva Welskop-Deffaa in einer gemeinsamen Mitteilung am Donnerstag.
„Suizidprävention ist nicht allein eine Aufgabe des ...
 
 

Religionsführer in der Ukraine beschuldigen Russland angesichts der jüngsten Angriffe auf das Land, einen Völkermord begehen zu wollen.
Die russische Armee habe mit Raketen und Drohnen unter anderem gezielt Anlagen der ukrainischen Energie-Infrastruktur zerstört und beschädigt, damit Zivilisten bei Temperaturen von bis zu minus 20 Grad Celsius ...
 
 

Die Regierung von Präsident Donald Trump will ausländischen Priestern, Ordensleuten und im kirchlichen Dienst Beschäftigten in den USA Visa-Erleichterungen gewähren.
Das wurde wenige Tage nach einem Gespräch von Erzbischof Paul S. Coakley, dem neuen Vorsitzenden der US-Bischofskonferenz, mit Trump bekannt. Die US-Bischöfe dankten der Regierung mit einer Erklärung auf ihrer Internetseite. Die versprochenen Erleichterungen seien ...
 
 

Das Verhältnis zwischen Schöpfer und Geschöpf ist keine Herrschaftsbeziehung, sondern eine Einladung zur Freundschaft. Dies war die Kernbotschaft, die Papst Leo XIV. an diesem Mittwochvormittag in der vatikanischen Audienzhalle verkündete. Im Rahmen seiner neuen Katechesenreihe zum Zweiten Vatikanischen Konzil widmete er sich der Dogmatischen Konstitution „Dei Verbum - über die göttliche Offenbarung".
 
Mario Galgano - Vatikanstadt
Vor tausenden Pilgern erläuterte das Kirchenoberhaupt, dass Jesus Christus die Beziehung des ...
 
 

Die Werkstätten der Bauhütte von Sankt Peter (Fabbrica di San Pietro) haben jetzt ein ganz besonderes Kunstwerk vorgestellt: das offizielle Mosaik-Porträt von Papst Leo XIV. Damit folgt der Vatikan einer antiken Tradition, nach der jeder gewählte Pontifex einen festen Platz in der Porträtgalerie der Basilika Sankt Paul vor den Mauern erhält. Vor der Generalaudienz hat sich Papst Leo XIV. das Porträt genauer angeschaut.
Mario Galgano - Vatikanstadt
Gut acht Monate nach dem Beginn des Pontifikats von Leo XIV. gab das vatikanische Mosaikstudio den Abschluss der Arbeiten bekannt. Das Projekt wurde ...
 
 

Am Dienstagabend wurde in der päpstlichen Basilika Santa Maria Maggiore die Heilige Pforte in einer feierlichen Zeremonie offiziell zugemauert.
Mario Galgano - Vatikanstadt
Der Ritus, der in privatem Rahmen stattfand, wurde von Kardinal Rolandas Makrickas, dem Erzpriester der Basilika, geleitet. Unterstützt wurde er dabei von Lubomír Welnitz, dem päpstlichen Zeremoniar, sowie in Anwesenheit des Zeremonienmeisters der päpstlichen liturgischen Feiern, Diego Giovanni Ravelli. Während die Gläubigen die Basilika verlassen hatten, machten sich die Facharbeiter des ...
 
 

Die Leihmutterschaft stellt nach Ansicht des Vatikans eine moderne Form der Ausbeutung dar, die menschliche Beziehungen entwertet und Kinder zu bloßen Vertragsobjekten herabwürdigt. Bei einer Dialogveranstaltung am Dienstag in der italienischen Botschaft beim Heiligen Stuhl forderten Vertreter der Kirche und der Politik ein entschlossenes internationales Vorgehen gegen die „Kommerzialisierung des weiblichen Körpers“.
Edoardo Giribaldi - Vatikanstadt
Unter dem Titel „Eine gemeinsame Front für die Menschenwürde“ trafen am ...
 
 

Der vatikanische Staatssekretär Kardinal Pietro Parolin wird am 15. und 16. Januar zu einem offiziellen Besuch in Kuwait erwartet. Die Reise des engen Mitarbeiters von Papst Leo XIV. steht im Zeichen des interreligiösen Dialogs und der Stärkung der katholischen Diaspora in der Region des nördlichen Arabiens.
Mario Galgano - Vatikanstadt
Wie aus dem offiziellen Programm hervorgeht, das über die Kanäle des Staatssekretariats veröffentlicht wurde, beginnt der Besuch mit protokollarischen Höflichkeitsbesuchen bei den ...
 
 

Im umbrischen Wallfahrtsort Assisi ist am Wochenende das Jubiläumsjahr aus Anlass des Todes des heiligen Franziskus vor 800 Jahren eröffnet worden. Was die Pilger dort erwartet, haben wir Bruder Thomas Freidel OFM Conv. gefragt. Der Franziskaner-Minorit ist Leiter des Museums der Basilika und deutschsprachiger Pilgerseelsorger in Assisi.
Stefanie Stahlhofen - Vatikanstadt  
„Der Höhepunkt wird natürlich das Franziskusfest sein, am 3. und 4. Oktober, mit dem Gedenken an den 800. Todestag. Aber es beginnt schon früher.  Es wird gleich im Frühjahr einen besonderen ...
 
 

Mit einem Förderbudget von elf Millionen Euro geht das Bonifatiuswerk ins Jahr 2026. Mit dem Geld unterstützt das internationale Hilfswerk Projekte in den Diaspora-Regionen in Deutschland, Nordeuropa und im Baltikum. Das meldete das Hilfswerk am Mittwoch.
Demnach sei der Etat gegenüber 2025 leicht gewachsen. Der Bonifatiusrat hat das Budget in seiner jüngsten Sitzung freigegeben. Bonifatiuswerk-Generalsekretär Georg Austen dankte in der Aussendung ausdrücklich den Spendern, die ...
 
 

Ein Prozess zum Finanzskandal im katholischen Bistum Eichstätt kommt nicht recht in Gang. Auch zum zweiten Verhandlungstag am Dienstag erschien einer von zwei Angeklagten, ein US-Immobilienentwickler, nicht vor dem Landgericht München II.
Der Beschuldigte hatte schon vergangenen Donnerstag zum Prozessauftakt gefehlt - seinem Verteidiger zufolge wegen eines Klinikaufenthalts.
Nach Anhörung von Ärzten und Sachverständigen am Dienstag verfügte das Gericht eine weitere Untersuchung des Betreffenden. Wie ein Justizsprecher der ...
 
 

Weltweit sind 388 Millionen Christen wegen ihres Glaubens mindestens in hohem Maß von Verfolgung und Diskriminierung betroffen. Das geht aus dem Weltverfolgungsindex 2026 des internationalen Hilfswerks Open Doors hervor. Besonders dramatisch hat sich zuletzt die Lage für Christen in Syrien verschlechtert. Nach dem Sturz des Assad-Regimes rückte das Land in dem jährlich erhobenen Index von Platz 18 auf 6 vor.
Auf Rang 1 liegt erneut Nordkorea vor Somalia, Jemen, Sudan und Eritrea. Nigeria auf Rang 7 ist laut der evangelikalen Freikirchen nahestehenden Organisation das „globale Epizentrum tödlicher Gewalt gegen Christen“: Von den mindestens 4.849 Christen, die ...
 
 

Im hart umkämpften Finale um den begehrten „Vatican-Cup“ lieferten sich die Mannschaften von Archivio (Vatikan-Archiv) und Pacao (Laienverband) einen packenden Schlagabtausch, der die Zuschauer bis zur letzten Minute in Atem hielt. Am Ende eines torreichen Spiels setzte sich Pacao mit einem knappen 6:5-Sieg gegen die Konkurrenz von Archivio durch und darf sich somit offiziell als „Cup Winner 25/26“ feiern lassen.
Mario Galgano - Vatikanstadt
Parallel dazu wurde das Endspiel um den „Friendship Cup“ ausgetragen, in dem die Mannschaft der Päpstlichen Schweizergarde auf das Team der Farmacia traf. In dieser Partie zeigten sich die Vertreter der ...
 
 

Das neue Heft des vatikanischen Magazins „Piazza San Pietro“, herausgegeben von Pater Enzo Fortunato, widmet sich in seiner Januar-Ausgabe der drängendsten Notwendigkeit der Gegenwart: dem Frieden. Neben einem Gastbeitrag von UN-Generalsekretär António Guterres sorgt vor allem die Antwort des Pontifex auf den Brief einer entmutigten Schweizer Katechetin für Aufsehen.
Mario Galgano - Vatikanstadt
In Großbuchstaben prangt das Wort „FRIEDE“ auf dem neuen Cover des vatikanischen Monatsmagazins. Es sei als ein Schrei aus dem Herzen der Christenheit zu verstehen, so die Redaktionsverantwortlichen. Unterstrichen werde es durch prominente Stimmen, die ...
 
 
 

Leo XIV. hat bei der Messfeier vom 6. Januar in St. Peter erstmals einen neuen Hirtenstab benutzt. Das bestätigte das Liturgische Büro des Vatikans.
Anders als ein Bischofsstab, der im oberen Teil eine Krümme aufweist, ist der Hirtenstab des Papstes im oberen Teil gerade: ein Hinweis auf seine Autorität über die ganze Weltkirche. Der neue Papststab erinnert mit seiner Darstellung Jesu am Kreuz an den Hirtenstab von Johannes Paul II. (1978-2005); dabei sind aber die Hinweise auf die Auferstehung stärker herausgearbeitet worden, wie das Liturgische Büro erläutert.
 
 

Dass das Völkerrecht mit Füßen getreten wird, ist nichts Neues. Neu ist jedoch, dass dies im Gazastreifen offen und ohne Verbrämungen geschieht. Diese bittere Bilanz zieht der Leiter des Palästinenser-Hilfswerkes der Vereinten Nationen UNRWA, Philippe Lazzarini, nach seiner Audienz bei Papst Leo XIV. an diesem Montag im Gespräch mit Radio Vatikan.
Olivier Bonnel und Christine Seuss - Vatikanstadt
Die UNRWA ist die größte Gesundheitsdienstleisterin im Gazastreifen. Mehr als die Hälfte der Bevölkerung dort ist auf das UN-Hilfswerk angewiesen, wenn es um ...
 
 

Russische Angriffe auf ukrainische Energieanlagen haben in Kyiv zehntausende Menschen ohne Strom, Heizung und Wasser zurückgelassen. In den vergangenen 24 Stunden trafen Dutzende Raketen und Hunderte gelenkte Bomben Ziele im ganzen Land. Die Temperaturen liegen bei bis zu minus 20 Grad.
Der humanitäre Koordinator der Hilfsorganisation VIS (Volontariato Internazionale per lo Sviluppo), Alberto Livoni, schildert die Lage drastisch: „Es fehlt überall an Strom, Heizung und Wasser. Es ist das ...
 
 

Neun der 27 Mitgliedstaaten der EU haben sich verpflichtet, in diesem und dem kommenden Jahr insgesamt 10.430 Geflüchtete aufzunehmen. Caritas Europa hält das für viel zu wenig.
Das teilte der katholische Dachverband am Dienstag in Brüssel mit. Dies bedeute einen Rückgang um 83 Prozent gegenüber den 61.000 Zusagen in den Jahren 2024 und 2025. Dabei biete die entsprechende EU-Verordnung für sogenannte Resettlements eine Chance, die ...
 
 

Präsident Donald Trump hat den neuen Vorsitzenden der US-Bischofskonferenz, Paul S. Coakley, am Dienstag zu einem Gespräch im Weißen Haus empfangen.
Das bestätigte ein Statement der Bischofskonferenz. Nach seinen Angaben nahmen an dem Gespräch auch Vizepräsident J.D. Vance sowie weitere Regierungsvertreter teil. Inhalt der Unterredung seien „Themen von gemeinsamem Interesse und Möglichkeiten zu künftigem Dialog“ gewesen. Das Weiße Haus selbst teilte zu den ...
 
 

Die lutherische Bischöfin Paneeraq Siegstad Munk von der Diözese Grönland hat angesichts der Absicht des US-Präsidenten Donald Trump, die Kontrolle über die Insel zu übernehmen, erklärt: „Wir sind Menschen, kein Eigentum. Grönland ist kein Land, das man kaufen kann. Es ist unsere Heimat und steht nicht zum Verkauf.“ In einer Pressemitteilung des Ökumenischen Rats der Kirchen (ÖRK) vom Montag erinnert sie an die Menschenrechte - und die Kraft des Gebets.
„In einer Situation wie dieser ist es wichtig, ... "
 
 

Die argentinischen Bischöfe haben den Migranten aus Venezuela ihre Nähe und Unterstützung in schwieriger Zeit bekundet. In einer Botschaft äußerten sie Verständnis für die Ängste der Geflohenen, sprachen ihnen Mut zu und versicherten sie ihrer Unterstützung für den Fall, dass sie in Argentinien bleiben möchten.
„Wir wissen, dass eure Herzen, obwohl ihr euch auf argentinischem Boden befindet, in Venezuela sind“, heißt es in einer Botschaft der Migrantenkommission an die Flüchtlinge. Nach der ...
 
 

Die venezolanische Politikerin und Aktivistin María Corina Machado wurde am Montagvormittag von Papst Leo XIV. im Apostolischen Palast im Vatikan empfangen. Das gab das vatikanische Presseamt bekannt. Über die Inhalte des Gesprächs wurde, wie bei solchen Treffen üblich, Stillschweigen vereinbart.
Salvatore Cernuzio und Mario Galgano - Vatikanstadt
Am Ende eines Vormittags voller Audienzen im Apostolischen Palast im Vatikan empfing Papst Leo XIV. Maria Corina Machado, die ehemalige Abgeordnete der Nationalversammlung Venezuelas, die im ...
 
 
 

Mit großer Sorge blicken viele Menschen derzeit auf den Iran. Das Regime geht offenbar mit roher Gewalt gegen Demonstranten vor, doch Nachrichten aus dem Land sind spärlich, weil das Internet abgeschaltet ist.
Papst Leo XIV. hat am Sonntag bei seinem Angelusgebet von „anhaltenden Spannungen“ und dem „Tod vieler Menschen“ im Iran gesprochen und hinzugefügt: „Ich wünsche und bete dafür, dass mit Geduld der Dialog und der Frieden gepflegt werden, um das Gemeinwohl der gesamten Gesellschaft zu verfolgen.“ Bei seiner großen Neujahrsrede an Diplomaten zwei Tage zuvor hatte er die Geschehnisse im Iran nicht erwähnt.
 
 

Zur 800-Jahr-Feier der Brüsseler Kathedrale St. Michael und St. Gudula hat Kardinalstaatssekretär Pietro Parolin am Sonntag am Fest der Taufe des Herrn die Heilige Messe gefeiert. Vor Vertretern aus Kirche und Politik spannte der päpstliche Legat den Bogen von der Geschichte des Bauwerks zur spirituellen Zukunft eines krisengeschüttelten Europas.
Mario Galgano - Vatikanstadt
Kardinalstaatssekretär Pietro Parolin nutzte das 800-jährige Jubiläum der Brüsseler Kathedrale für eine Standortbestimmung. Seine Botschaft ...
 
 
 
Ökumenische Pilgerfahrt mit Papst in Jerusalem 2033? „Rasch vorbereiten", rät Pater
Eine große, gemeinsame, ökumenische Pilgerreise nach Jerusalem: Die hat Papst Leo XIV. für das nächste Heilige Jahr 2033 ins Gespräch gebracht. Eine solche Wallfahrt hat es noch nie gegeben, sie wäre neu in der Geschichte der Christenheit. Interview mit dem belgischen Pater Frans Bouwen, der seit gut 50 Jahren in Jerusalem für die Ökumene wirkt.
Delphine Allaire und Stefanie Stahlhofen - Vatikanstadt
Frans Bouwen gehört zur „Gesellschaft der Missionare von Afrika“, bekannt als Weiße Väter. Er lebt seit 1969 in Jerusalem und engagiert sich seit mehr als 50 Jahren ...
 
 

Der Linzer Bischof Manfred Scheuer hat anlässlich des „Tages des Judentums" (17. Jänner) zu einer profunden Auseinandersetzung mit den jüdischen Wurzeln des Christentums und zur Überwindung antijüdischer Stereotype in der Kirche aufgerufen.
In einem auf der Website des Ökumenischen Rates der Kirchen veröffentlichten Beitrag geht Scheuer u.a. auf die Liturgie ein. - Scheuer ist in der Österreichischen Bischofskonferenz für die Beziehungen zum Judentum zuständig.
Zum Kern kirchlicher Identität gehöre der Gottesdienst, so Scheuer: „Wir müssen uns bewusst sein, wie wir uns  ..." 
 
 

Nach dem tödlichen Einsturz einer riesigen Müllhalde in Cebu City hat eine kirchlich geprägte Arbeiterorganisation auf den Philippinen scharfe Kritik an Behörden und Betreibern geübt.
 Das Unglück sei kein Unfall, sondern die Folge von Gier, Vernachlässigung und systematischen Verstößen gegen die Rechte von Arbeitern. Das erklärte Bischof Gerardo Alminaza, Vorsitzender der Initiative Church People-Workers Solidarity (CWS), laut einem Bericht der Plattform licas.news von diesem Montag.
 
 

In seinem neuesten Werk „Sprachmaschinen“ seziert der Medienwissenschaftler Roberto Simanowski die künstliche Intelligenz nicht als technisches Wunderwerk, sondern als philosophische Bedrohung.
Seine These ist radikal: Während wir uns über die Bequemlichkeit von ChatGPT freuen, geben wir das letzte Refugium der menschlichen Freiheit auf: das Denken durch Sprache.
Stellen Sie sich vor, Sie müssten nie wieder um eine Formulierung ringen. Nie wieder über einen komplizierten Satz von Kant brüten. Nie wieder das Risiko eingehen, missverstanden zu werden. Die Verheißung der ...
 
 

Papst Leo XIV. sorgt die Gewalt in Syrien und dem Iran: „Meine Gedanken sind bei den Ereignissen dieser Tage im Nahen Osten, insbesondere im Iran und in Syrien, wo anhaltende Spannungen den Tod vieler Menschen fordern. Ich wünsche und bete dafür, dass mit Geduld der Dialog und der Frieden gepflegt werden, um das Gemeinwohl der gesamten Gesellschaft zu verfolgen", sagte das katholische Kirchenoberhaupt diesen Sonntag bei seinem Mittagsgebet auf dem Petersplatz.
Stefanie Stahlhofen - Vatikanstadt
In der syrischen Hauptstadt Aleppo gab es in den ...
 
 

Papst Leo XIV. hat diesen Sonntag in der Sixtinischen Kapelle im Vatikan 20 Kinder getauft und sie damit in die katholische Kirche aufgenommen. In seiner Predigt unter den berühmten Fresken Michelangelos warb das katholische Kirchenoberhaupt für die Kindstaufe. Und er betonte: „Das ist das Sakrament, das wir heute für eure Kinder feiern: Weil Gott sie liebt, werden sie Christen, unsere Schwestern und Brüder."
Stefanie Stahlhofen - Vatikanstadt
Es ist gute Tradition, dass Päpste zum Fest Taufe des Herrn Kinder taufen - für den neuen Papst Leo XIV. war es diesen Sonntag das erste Mal. In der sixtinischen Kapelle war er ...
 
 

Das katholische Fest Taufe des Herrn erinnert an die Taufe Jesu durch Johannes. Papst Leo XIV. ging passend dazu bei seinem Mittagsgebet an diesem Tag auf das Taufsakrament ein und würdigte es als „jenes Sakrament, das uns zu Christen macht, indem es uns durch die Kraft seines lebenspendenden Geistes von der Sünde befreit und zu Kindern Gottes werden lässt."
Das Sonntagsevangelium beschreibt, wie Jesus sich von Johannes im Jordan taufen lässt - dabei sieht er demnach „den Geist Gottes wie eine Taube auf sich herabkommen." (Mt 3,16). Gleichzeitig ertönt aus dem ...
 
 

Unter den 5.000 Helfern, die zum Gelingen des Heiligen Jahrs beigetragen haben, waren auch 400 Malteser aus Deutschland. Nach zahllosen Einsätzen in Rom blicken sie zufrieden zurück auf ein anstrengendes Großereignis.
Als erfolgreichen Großeinsatz mit historischen Höhepunkten bewerten die Malteser aus Deutschland ihre Einsätze während des zurückliegenden Heiligen Jahrs in Rom. Nach Auskunft einer Sprecherin sorgten mehr als 400 Helfer aus Deutschland, zusammen mit Ärzten und Sanitätern, an den vier Papstbasiliken in Rom für einen ...
 
 

Mit einer Dauer von insgesamt 30 Stunden und 50 Minuten war die aktuelle Prozession in der philippinischen Hauptstadt Manila die längste in der Geschichte des religiösen Großereignisses.
In der philippinischen Hauptstadt Manila ist am Samstag die Prozession mit der Statue des „Jesus Nazareno" an ihrem Ziel eingetroffen. 
Die volkstümlich als „Schwarzer Nazarener" bekannte Statue hat ihren Namen von dem verkohlten Holz der Figur von Jesus Christus, was vermutlich von einem Brand herrührt. 1606 brachten spanische Missionare die Statue auf die Philippinen. Sie gilt als wichtigstes Heiligtum der philippinischen Katholiken. Die 5,8 Kilometer lange ...
 
 

Bruder Lorenz? Kaum jemand kennt diesen geistlichen Lehrer des 17. Jahrhunderts. Dabei hat sein Denken die Spiritualität unseres neuen Papstes Leo XIV. entscheidend beeinflusst.
Stefan v. Kempis – Vatikanstadt
In unserer neuen Sendereihe stellen wir Bruder Lorenz von der Auferstehung – so sein kompletter Ordensname – ausführlich vor. Dabei zeichnen wir nach, wie sich dieser pfiffige Laienbruder in Paris in die ständige Gegenwart Gottes einübt. Schon beim Betreten der Küche, in der er anderthalb Jahrzehnte lang schuftet, bittet er Gott mit einem kurzen Gebet: „Arbeite bitte mit mir zusammen“. Und auch bei ...
 
 

Diesen Samstagabend hat Papst Leo XIV., der auch Bischof von Rom ist, sich Zeit für die Jugend seiner Diözese genommen. Zahlreiche Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene waren dabei. In der rappelvollen vatikanischen Audienzhalle hörte das katholische Kirchenoberhaupt Erfahrungsberichte und gab Tipps - etwa gegen Einsamkeit und Krieg. Oft sprach Leo auch frei - zum Beispiel, als er erneut seine Trauer angesichts der vielen toten jungen Leute beim Neujahrsunglück in der Schweiz bekundete.
 
 

Mit einem eindringlichen Appell zur missionarischen Kreativität und einer klaren Absage an kirchliche Selbstbezogenheit hat Papst Leo XIV. am Donnerstagabend das Außerordentliche Konsistorium im Vatikan abgeschlossen. In der Ansprache, die an diesem Samstag offiziell vom vatikanischen Pressesaal veröffentlicht wurde, betonte der Pontifex, dass die Kirche keinen Stillstand kenne: „Gott offenbart sich, und nichts kann unbeweglich bleiben.“
 
 

In einem Statement für die vatikanischen Medien geht die Schweizer Botschafterin beim Heiligen Stuhl, Manuela Leimgruber, auf die Ansprache von Papst Leo XIV. ein, die das katholische Kirchenoberhaupt am Freitagmorgen beim Neujahrsempfang für den diplomatischen Korps hielt.
Botschafterin Manuela Leimgruber - Vatikanstadt
Am 9. Januar empfing Papst Leo XIV. das diplomatische Corps zum traditionellen Neujahrsempfang. Gespannt erwartete ich seine Rede, das Herzstück des Empfangs.
 
 

Anlässlich des 800. Jahrestages des Todes des heiligen Franz von Assisi hat Papst Leo XIV. eine eindringliche Botschaft an die Weltkirche gerichtet. In einem Brief, den das vatikanische Presseamt an diesem Samstag veröffentlichte, zeichnet das katholische Kirchenoberhaupt das Bild eines Heiligen, dessen Friedensbotschaft in einer Zeit globaler Konflikte und ökologischer Krisen notwendiger ist denn je.
 
 

Der Regensburger Bischof Rudolf Voderholzer ist an diesem Samstagvormittag von Papst Leo XIV. in Audienz empfangen worden. Das teilte das vatikanische Presseamt mit.
Voderholzer ist seit 2012 Bischof von Regensburg. 2014 ernannte ihn Papst Franziskus zum Mitglied der Vatikanbehörde, die für die katholische Glaubenslehre zuständig ist. 2019 wurde er für fünf Jahre in diesem Amt bestätigt.
Innerhalb der Deutschen Bischofskonferenz zählt der einstige Theologieprofessor Voderholzer zu den Bischöfen, die wesentliche Beschlüsse des Reformprojekts Synodaler Weg kritisch betrachten.
 
 

Das Turiner Grabtuch ist nun für Gläubige auf der ganzen Welt nur noch einen Klick entfernt. Papst Leo XIV. testete am Freitagvormittag als Erster die Initiative „Avvolti“ (Eingehüllt), ein ambitioniertes Projekt der Erzdiözese Turin zum Heiligen Jahr, das eine interaktive digitale Untersuchung der Reliquie ermöglicht.
Mario Galgano - Vatikanstadt
In einer Privataudienz im Apostolischen Palast präsentierte der päpstliche Hüter des Grabtuchs, Kardinal Roberto Repole, dem Pontifex das neue Web-Portal. Das Ziel ist klar definiert: Die „Sindone“ soll ...
 
 

Vor dem Abflug von Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) nach Indien fordert das katholische Hilfswerk missio Aachen ein klares Bekenntnis zu den Menschenrechten. In den Gesprächen mit Premierminister Narendra Modi müsse der Kanzler die zunehmende Diskriminierung religiöser Minderheiten sowie Schikanen bei der Visa-Vergabe offen ansprechen.
Wenn Bundeskanzler Friedrich Merz an diesem Sonntag seine Reise nach Indien antritt, stehen weitreichende wirtschaftliche und sicherheitspolitische Themen auf der Agenda. Doch für das katholische Hilfswerk missio Aachen darf ...
 
 

Mit einem Plädoyer für Offenheit und Mitgefühl hat der britische Kardinal Timothy Radcliffe die Österreichische Pastoraltagung in Salzburg geprägt. Vor rund 400 Teilnehmenden entwarf er das Bild einer Kirche, die durch Begegnung wächst und in der jeder Mensch – unabhängig von seiner Herkunft – wirklich gesehen wird.
Bei der Österreichischen Pastoraltagung in Salzburg, der größten Seelsorge-Fachtagung des Landes, sprach der 80-jährige Dominikaner über die Kraft der Verwundbarkeit und die befreiende Wirkung eines echten Dialogs. „Christliche Identität ist kein Mittel zur ... " 
 
 

Nach den Jahren der Pandemie und den verheerenden Auswirkungen des Krieges in Gaza versucht Bethlehem, den religiösen Tourismus wiederzubeleben. Doch während die ersten Pilgergruppen zurückkehren, kämpft die christliche Gemeinschaft in der Westbank weiterhin mit Massenarbeitslosigkeit, Reisebeschränkungen und einer medizinischen Krise.
Michele Raviart - Bethlehem
„Bethlehem, das sind nicht nur wir. Auch ihr seid ein Teil davon.“ Mit diesen Worten empfing ein lokaler Souvenirhändler eine Pilgergruppe der ...
 
 

Am Rande der Wallfahrt zur Taufstelle Jesu in Al-Maghtas hat der Patriarchalvikar für Jordanien, Bischof Iyad Twal, die zentrale Rolle der Christen als Vermittler im Nahen Osten hervorgehoben. Inmitten regionaler Spannungen rief er Pilger weltweit dazu auf, in das Heilige Land zurückzukehren und die lokale Gemeinschaft beim Aufbau eines gerechten Friedens zu unterstützen.
Francesca Sabatinelli - Al-Maghtas
In der Region des Nahen Ostens kommt den Christen eine entscheidende Aufgabe zu: Sie sollen den Völkern des Heiligen Landes zeigen, dass ein Weg des friedlichen Miteinanders unter ...
 
 

Aus Sicht von Papst Leo XIV. ist der „Schutz des Rechts auf Leben die unverzichtbare Grundlage für alle anderen Menschenrechte". Das hat das katholische Kirchenoberhaupt diesen Freitag in seiner Neujahrsansprache an die beim Heiligen Stuhl akkreditierten Diplomaten betont. Angesichts zahlreicher Menschenrechtsverletzungen, Kriege und Krisen auf der Welt sprach Leo von einem regelrechten „Kurzschluss“ der Menschenrechte und forderte eindringlich eine Achtung dieser sowie Frieden und Dialog.
 
 

Leo XIV. ist besorgt über die „Schwäche des Multilateralismus auf internationaler Ebene“. Das war einer der Punkte, die er in seiner großen politischen Grundsatzrede vor Diplomaten vom Freitag ansprach.
Stefan von Kempis- Vatikanstadt
„Eine Diplomatie, die den Dialog fördert und den Konsens aller sucht, wird durch eine Diplomatie der Stärke, durch einzelne Staaten oder Gruppen von Verbündeten ersetzt. Krieg ist wieder ...
 
 

Papst Leo XIV. hat bei seiner ersten Neujahrsansprache vor den beim Heiligen Stuhl akkreditierten Diplomaten eine echte Grundsatzrede für die Diplomatie des Heiligen Stuhls gehalten. Das meint Martin Selmayr, seines Zeichens EU-Botschafter beim Heiligen Stuhl. Dass Papst Leo auch positive Beispiele einer gelungenen Friedensdiplomatie aufgezeigt habe, habe ihn als Diplomaten sehr ermutigt, erzählt er direkt im Anschluss an die Begegnung mit dem Kirchenoberhaupt im Gespräch mit Radio Vatikan.
 
 

Papst Leo XIV. plant, regelmäßig einmal im Jahr mehrere Tage lang mit den Kardinälen aus der ganzen Weltkirche über die Zukunftsfragen der Kirche zu beraten. Das wurde am Donnerstagabend im Vatikan bekannt.
Stefan von Kempis – Vatikanstadt
Vor der Presse zogen Vatikansprecher Matteo Bruni und mehrere Kardinäle eine Bilanz des ersten außerordentlichen Konsistoriums, das der am 8. Mai 2025 gewählte Papst für diese Woche einberufen hatte. Zu dem Gipfeltreffen des Papstes waren alle Kardinäle der ...
 
 

In einem Gottesdienst in der römischen Basilika Santi Ambrogio e Carlo al Corso hat Kardinalvikar Baldassare Reina an diesem Freitag der sechs jungen Italiener gedacht, die in der Neujahrsnacht bei einem Brand im Schweizer Skiort Crans-Montana ums Leben kamen. Seine Predigt war ein Appell für die Sicherheit der Jugend und ein tiefes spirituelles Trostwort an die Hinterbliebenen.
Mario Galgano - Vatikanstadt
Die tiefe Trauer über den Verlust von Giovanni, Achille, Emanuele, Chiara, Riccardo und Sofia habe an diesem Freitag die Herzen der Menschen in ganz Italien bewegt, so Kardinal Baldassare Reina. In der ...
 
 

An diesem Freitag stand das öffentliche Leben in der Schweiz im Zeichen der Trauer. Mit einer landesweiten Schweigeminute, Glockengeläut und zahlreichen Gedenkveranstaltungen erwiesen die Bevölkerung und hochrangige Gäste aus dem In- und Ausland den 40 Toten und vielen Verletzten der Neujahrsnacht die letzte Ehre.
Mario Galgano - Vatikanstadt
Im Kanton Wallis fand in Martigny der nationale Gedenkanlass statt. Zu dem Gedenkmoment reiste auch ...
 
 
 
Das Amt für die Liturgischen Feiern des Papstes hat den offiziellen Kalender für die kommenden Wochen veröffentlicht. Papst Leo XIV. wird in der Zeit von Ende Januar bis Ende Februar eine Reihe von Gottesdiensten feiern, die den Weg von der Gebetswoche für die Einheit der Christen bis zum Beginn der österlichen Bußzeit markieren.
 
 

Im „Holy Innocents BPSS Centre“ in der kenianischen Kleinstadt Timau haben es sich Ordensschwestern und Laienfachkräfte zur Aufgabe gemacht, Menschen zu helfen, die mit Suchtproblemen und psychischen Erkrankungen zu kämpfen haben. Die in der Gemeinde als „Freunde der Trunkenbolde“ bekannten Schwestern verbinden Glauben, Wissenschaft und Mitgefühl, um verwundete Leben zu heilen und dort wieder Hoffnung zu geben, wo die Gesellschaft aufgegeben hat.
von Sr. Michelle Njeri, OSF
Das „Holy Innocents BPSS Centre“ ist ein auf dem Glauben basierendes Rehabilitationszentrum für psychische Erkrankungen, das ...
 
 

Leo XVI. hat den Kardinälen beim Konsistorium für die Auswahl ihrer Themen gedankt. Sie hatten bei einer Abstimmung am Mittwoch für Synodalität und Evangelisierung votiert. „Die anderen Themen gehen nicht verloren“, sagte der Papst am Mittwochabend zum Ende des ersten von zwei Arbeitstagen.
 
„Es gibt noch sehr konkrete, spezifische Fragen, die wir klären müssen“, sagte Leo vor den Kardinälen. „Ich hoffe, dass sich jeder von euch wirklich frei fühlt, mit mir oder anderen zu kommunizieren, und wir werden diesen Prozess des Dialogs und ...
 
 

Papst Leo XIV. hat die in Rom versammelten Kardinäle am Donnerstag bei einer Heiligen Messe zu geistlicher Unterscheidung, Gebet und gemeinsamer Verantwortung aufgerufen. Der Gottesdienst fand im Rahmen der zweitägigen außerordentlichen Kardinalsversammlung statt, die der Papst nach dem Abschluss des Heiligen Jahres einberufen hatte, um sich inhaltlich von den Kardinälen beraten zu lassen.
Zu Beginn der Predigt stellte der Papst das Konsistorium als „Moment der Gnade“ dar ...
 
 

Spitzenvertreter der katholischen Kirche in ganz Lateinamerika haben angesichts der Krise in Venezuela ihre Solidarität mit den Gläubigen und der Kirche des Karibikstaats bekräftigt.
Die USA haten Venezuela in der Nacht zum 3. Januar 2026 militärisch angegriffen, Regierungschef Nicolás Maduro gefangen genommen und nach New York gebracht. Seither meldeten sich viele lateinamerikanische Bischofskonferenzen zu Wort und riefen zu Gebet für Venezuela sowie zu Dialog und Versöhnung in der Region auf. Schon am ...
 
 

Das neue Jahr hat für die Menschen in der katholischen Diözese Kontagora im Nordwesten Nigerias mit weiterer Gewalt begonnen. Bewaffnete Banden haben bei einer Überfallserie zwischen dem 28. Dezember 2025 und dem 3. Januar 2026 mindestens 50 Menschen getötet, teilten Projektpartner dem päpstlichen Hilfswerk „Kirche in Not“ mit.
Der schwerste Angriff ereignete sich am 3.1. im Dorf Kasuwan Daji. Die Angreifer steckten den örtlichen Markt und umliegende Häuser in Brand und „töteten 42 Männer, nachdem sie ihnen die Hände auf dem Rücken gefesselt hatten“, teilte die Diözese mit. Zudem seien eine bislang unbekannte Anzahl Frauen und Kinder entführt worden. Bei den ...
 
 

US-Präsident Donald Trump diskutiert Optionen, darunter auch militärische Maßnahmen, um die Kontrolle über Grönland zu erlangen. Pater Tomaž Majcen, Konventualfranziskaner und der einzige katholische Pfarrer vor Ort, berichtet, die Pläne riefen bei den Bewohnern Besorgnis, manchmal auch Angst, aber ebenso „stille Stärke“ hervor.
UN-Generalsekretär alarmiert über Trumps Angriff in Venezuela
„Als gläubige Menschen sind wir dazu aufgerufen, Friedensstifter zu sein, insbesondere in unsicheren Zeiten“, betont Pater Majcen, der Pfarrer der Christ-König-Kirche in Grönlands Hauptstadt Nuuk ist. Sein Appell: „Wir sollten uns daran erinnern, dass wir alle Kinder Gottes sind und dass unsere wahre Stärke aus Mitgefühl und der Zusammenarbeit zum Wohle aller entsteht.“ Der in ...
 
 
An diesem Mittwochnachmittag hat Papst Leo XIV. sein erstes außerordentliches Konsistorium im Vatikan eröffnet. Vor den versammelten Kardinälen aus aller Welt legte er sein Programm für die kommenden Jahre dar: Eine missionarische Kirche, die nicht durch Abwerbung, sondern durch die „Kraft der göttlichen Liebe“ überzeugen soll.
Mario Galgano - Vatikanstadt
In seiner Eröffnungsansprache knüpfte er an das Hochfest der Erscheinung des Herrn an und definierte das Wesen der Kirche über das Licht Christi, das ...
 
 

Zum Auftakt des außerordentlichen Konsistoriums an diesem Mittwochnachmittag hat der Kardinal Timothy Radcliffe die versammelten Kirchenfürsten zur Einheit und zum Mut aufgerufen. In seiner Meditation über das Evangelium vom Seesturm betonte der Dominikaner, dass die Kirche den Krisen der Welt nicht ausweichen dürfe.
Mario Galgano - Vatikanstadt
Während sich die 21 Arbeitsgruppen des Konsistoriums im Vatikan formieren, setzte Kardinal Timothy Radcliffe OP an diesem Mittwochnachmittag einen ...
 
 
 

An diesem Mittwoch hat der Vatikan die Initiative „Pray with the Pope“ vorgestellt. Kommunikationspräfekt Paolo Ruffini und Pater Cristóbal Fones erklärten im Pressesaal des Heiligen Stuhls, wie das weltweite Gebetsnetzwerk des Papstes das Internet in einen Raum der Geschwisterlichkeit verwandeln soll – jenseits von Profitmaximierung und Kriegsrhetorik.
Mario Galgano - Vatikanstadt
Paolo Ruffini, Präfekt des Dikasteriums für die Kommunikation, präsentierte an diesem Mittwoch die neue Kampagne „Pray with the Pope“ ...
 
 

Im Video und im Audio zu seinem Gebetsanliegen für den Monat Januar – „Für das Gebet mit dem Wort Gottes“ – hat Leo XIV. an diesem Mittwoch das Projekt „Bete mit dem Papst“ gestartet. Er fordert dazu auf, das Gebet wiederzuentdecken, um uns zu „Kindern und Brüdern, Jüngern und Missionaren“ des Reiches Gottes zu machen. Die Initiative steht in Kontinuität mit der vor zehn Jahren von Papst Franziskus ins Leben gerufenen Mission, sich spirituell im Gebet mit dem Papst zu vereinen.
 
 

Pünktlich zum neuen Jahr hat Leo XIV. bei der Generalaudienz in der vatikanischen Audienzhalle eine neue Katechesenreihe gestartet. Sechzig Jahre nach dem Zweiten Vatikanischen Konzil lädt der Papst dazu ein, die Dokumente dieser Bischofsversammlung wiederzuentdecken, die als das bedeutendste kirchenpolitische Ereignis des 20. Jahrhunderts gilt und als prophetischer Wegweiser für die Kirche in einer globalisierten Welt zeitlose Bedeutung hat.
Silvia Kritzenberger - Vatikanstadt
„Während wir also den Ruf verspüren, seine Prophetie nicht verstummen zu lassen und auch weiter nach Wegen und Mitteln zu suchen, die von ...
 
 

Der Berliner Erzbischof Heiner Koch ist solidarisch mit den Menschen in Teilen Berlins, die nach einem mutmaßlichen Anschlag von Linksextremisten seit Tagen vom Stromnetz abgeschnitten sind.
„Wir wollen heute die nicht vergessen, die im Südwesten Berlins seit Tagen keinen Strom haben“, sagte Koch am Dienstagabend bei einer Messfeier in der Hauptstadt. „Aus mutmaßlich pseudo-politischen Motiven Menschen in eine lebensgefährliche Situation zu bringen, zumal bei der aktuellen Witterung, ist auch eine Form von Terror, die nicht zu tolerieren ist.“
 
 

An die Vertreibung der deutschen Minderheit nach dem Zweiten Weltkrieg will der katholische Bischof von Leitmeritz (Litomerice) in Tschechien, Stanislav Pribyl, in Gottesdiensten erinnern.
Dazu habe er 2026 zum „Jahr der Versöhnung“ erklärt, wie Radio Prag berichtete. Historiker begrüßten die Initiative.Den Angaben zufolge sollen an zwölf Orten in dem nordtschechischen Bistum „Versöhnungsgottesdienste“ gefeiert werden. Die ...
 
 

Gaza ist nach Worten des griechisch-orthodoxen Patriarchen von Jerusalem, Theophilos III., eine offene und blutende Wunde im Gewissen der Welt.
Die Kirche sei präsent geblieben und habe „Zeugnis abgelegt von menschlichem Leid, das bis an seine äußersten Grenzen getrieben wurde", sagte er laut Patriarchat am Dienstagabend in Bethlehem bei einem Treffen mit Vertretern aus Kirche und Politik.
 
 

Papst Leo XIV. hat am Dienstagmorgen die Heilige Pforte des Petersdoms geschlossen. Damit ist das „Heilige Jahr der Hoffnung“ 2025 offiziell zu Ende gegangen.
Schweigend zog ein sichtlich bewegter Papst die beiden bronzenen Türflügel zu, die sein Vorgänger Franziskus an Heiligabend 2024 geöffnet hatte. Zuvor hatte sich Leo XIV. auf die Schwelle gekniet und still gebetet. In einem Gebet formulierte er, das Heilige Jahr gehe zu Ende, doch die „Pforte der göttlichen Gnade“ stehe weiterhin offen. Als letzte Pilger ...
 
 

Mit dem gemeinsamen Pilgergang der Freiwilligen ging das Heilige Jahr 2025 am Vorabend der offiziellen Schließung der Heilige Pforte des Petersdoms symbolisch zu Ende. Rund 33 Millionen Pilger haben die etwa 5.000 Freiwilligen im Lauf des Jubiläumsjahres mit engagiertem Einsatz begleitet.
Am 5. Januar zogen bei strömendem Regen Vertreter der Freiwilligen gemeinsam mit Mitgliedern des Dikasteriums für die Evangelisierung und ...
 
 

Papst Leo XIV. hat unmittelbar nach der Schließung der Heiligen Pforte und dem Ende des Heiligen Jahres kritische Anfragen an die Kirche gestellt.
Stefan von Kempis – Vatikanstadt
„Millionen von Menschen haben die Schwelle der Kirche überschritten“, sagte er in seiner Predigt zum Hochfest der Erscheinung des Herrn. „Was haben sie gefunden? … Fragen wir uns: Gibt es Leben in unserer Kirche? Gibt es  ...
 
 

Zum Hochfest der Erscheinung des Herrn (Epiphanie) hat Papst Leo XIV. eine „realistische Hoffnung“ für die Welt angemahnt. Nach dem Angelusgebet an diesem Dienstag rief er dazu auf, das gesellschaftliche Zusammenleben nach dem Vorbild der Sterndeuter neu zu gestalten und dem „Handwerk des Friedens“ den Vorzug vor der Rüstung zu geben.
Mario Galgano - Vatikanstadt
Trotz des Regens versammelten sich 20.000 Gläubige auf dem ...
 
 

Für Betroffene sexualisierter Gewalt in der evangelischen Kirche und der Diakonie gelten ab Januar 2026 in weiten Teilen Deutschlands neue Regeln für Anerkennungsleistungen.
In sieben von zehn Regionen startet ein reformiertes Verfahren, das einfacher, einheitlicher und stärker an den Bedürfnissen der Betroffenen ausgerichtet sein soll, teilten die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) und die Diakonie am Montag mit.
Zentraler Bestandteil sind unabhängige Anerkennungskommissionen, die Betroffene persönlich anhören und ...
 
 

Kardinal Reinhard Marx
Bei einem Festgottesdienst am Petersberg hat Kardinal Reinhard Marx am Dienstag eine rückwärtsgewandte Auslegung des Heimatbegriffs kritisiert. Heimat dürfe keine „abgeschlossene Wirklichkeit“ sein, sondern müsse die Kraft haben, auch Fremde willkommen zu heißen.
In seiner Predigt zum Hochfest der Erscheinung des Herrn warnte Marx am Dienstag vor einer ideologischen Verengung des Heimatgefühls. „Alles soll so bleiben, wie es ist, und niemand Neues soll dazukommen? Das ist nicht Heimat, von ...
 
 

Die katholische Kirche in Deutschland kann weiterhin mit einer hohen Zahl von Austritten rechnen, aber auch erstmals seit langem mit einer relevanten Zahl von Eintritten junger Menschen.
Dies geht aus einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Insa-Consulere im Auftrag der katholischen Wochenzeitung „Die Tagespost” und der Initiative Neuer Anfang hervor, deren Ergebnisse am Montagabend in Rom vorgestellt wurden.
Demnach haben derzeit 24 Prozent der befragten deutschen Katholiken vor, in ...
 
 

Das Hilfswerk Misereor hat an diesem Dienstag die Bundesregierung aufgefordert, den US-Militärschlag in Venezuela als völkerrechtswidrig zu kritisieren. Hauptgeschäftsführer Andreas Frick warnt davor, die Prinzipien der internationalen Rechtsordnung geopolitischen Eigeninteressen zu opfern.
An diesem Dienstag, den 6. Januar, hat das katholische Hilfswerk Misereor in Aachen eine klare Position bezogen: Trotz der massiven Menschenrechtsverletzungen durch das Regime von Nicolás Maduro rechtfertige nichts einen völkerrechtswidrigen Angriff.
 
 

Christen in Uttar Pradesh sind besorgt über die Zunahme gezielter Angriffe auf Sonntagsgottesdienste durch radikale Hindu-Mobs sowie über die Verhaftung von Pastoren und Kirchgängern.
 
Am 4. Januar wurden in dem nordindischen Bundesstaat Sonntagsgottesdienste an fünf Orten gestört. „Es ist eine sehr seltsame, beängstigende Situation. Wir können weder in unseren Kirchen noch zu Hause beten“, sagte ein örtlicher christlicher Führer, der nicht genannt werden wollte, der Nachrichtenagentur ucanews. Pastor Ravi Joseph, der einen Gottesdienst in einem Dorf des Bezirk Varanasi leitete, wurde wegen angeblicher ...
 
 

Am vorletzten Tag des Heiligen Jahres wird im Vatikan Bilanz gezogen. Mit über 33,4 Millionen Pilgern sind die Erwartungen nahezu punktgenau erfüllt worden. Vor allem aber hat das Jubiläum nach Ansicht der Verantwortlichen Rom infrastrukturell und spirituell verändert.
Mario Galgano - Vatikanstadt
Zwischen dem 24. Dezember 2024 und diesem Montag, dem 5. Januar 2026, haben genau 33.475.369 Pilger aus aller Welt die Ewige Stadt besucht, um eine der Heiligen Pforten zu durchschreiten. Dies gab Erzbischof Rino Fisichella, der Beauftragte des Vatikans für das Jubiläum, an diesem Montag auf einer Pressekonferenz ...
 
 

Fast acht Monate ist es her, dass die 133 im Konklave versammelten Kardinäle den Amerikaner Robert Francis Prevost zum Nachfolger von Papst Franziskus gewählt haben.
Der Pontifikatsbeginn von Leo XIV. war weitgehend vom Programm des Heiligen Jahres geprägt, das Franziskus eröffnet hatte – und dennoch hat der 267. Papst schon erste eigene Akzente gesetzt. Er verfasste ein Grundsatzschreiben über die Liebe zu den Armen, unternahm eine Reise zu den Christen des Orients und lud alle Christen zu einer großen Pilgerreise nach Jerusalem zum bevorstehenden „Heiligen Jahr der Erlösung“ im Jahr 2033 ein.
 
 
 
Der Feldkircher Bischof Benno Elbs hat sich zufrieden über den neuen Papst Leo XIV. gezeigt und ihm eine klare inhaltliche Linie attestiert. Er habe wie Franziskus „den Blick für die Menschen in Not".
In einem Interview mit der Vorarlberger „Krone" (Sonntag, 4.1.) sagte Elbs wörtlich: „Mit dem Papst bin ich sehr zufrieden." Besonders schätze er dessen Auftreten und Ausrichtung. „Mir gefällt an ihm, dass er sehr zurückhaltend agiert, aber auch, dass er ...
 
 

Eine Operation US-amerikanischer Spezialkräfte hat Nicolás Maduro am vergangenen Wochenende zu Fall gebracht. Pater Georges Engel, ein Fidei-Donum-Priester in Venezuela, berichtet über die Stunden der Unsicherheit im Land nach dem Sturz des de-facto-Präsidenten. Der Missionspriester befindet sich derzeit in Spanien.
Olivier Bonnel - Vatikanstadt
Das Geschehen sorgt weltweit für Schlagzeilen: US-Präsident Donald Trump hat Nicolás Maduro bei einer Militäroperation festnehmen lassen; dem ...
 
 

In ihrer Solidaritätsbotschaft vom Montag greifen die lateinamerikanischen Bischöfe die Worte des Papstes beim Mittagsgebet am Vortag auf und versichern die Venezolaner ihrer Nähe.
Sie seien nicht allein, heißt es in dem Schreiben, welches das Präsidium des Lateinamerikanischen und Karibischen Bischofsrates CELAM an die Adresse der Venezolaner geschickt hat. Angesichts des Festes der Epiphanie wollten sie ihnen eine „schlichte, brüderliche und hoffnungsvolle Botschaft“ übermitteln, so die Verfasser. Die Epiphanie in dieser Zeit zu feiern bedeute, den Glauben ...
 
 

Der frühere Glaubenspräfekt Kardinal Gerhard Ludwig Müller sieht den Papst und die katholische Kirche als letzte glaubwürdige moralische Autorität in der Welt.
In einem Interview mit der deutschen Zeitung „Welt“ (Montag) betont Müller, dass allein die Kirche moralische Prinzipien „um ihrer selbst willen“ vertrete und sie nicht mit Machtinteressen oder politischem Einfluss vermenge. Sie sei damit die einzige Instanz, die ethische Maßstäbe glaubwürdig setze.
Müller warnt zugleich vor einer Verengung des Christentums auf elitäre Zirkel. Der Glaube ...
 
 

Künftig können Männer in Österreich zwischen 45 und 60 Jahren die Priesterausbildung berufsbegleitend absolvieren. Das neue Programm richtet sich gezielt an „Männer, die bereits Verantwortung getragen haben“.
Die Regentenkonferenz der österreichischen Priesterseminare gab an diesem Montag bekannt, einen neuen, individuell zugeschnittenen Ausbildungsweg für Männer in der Mitte des Lebens zu etablieren.
Zielgruppe sind Quereinsteiger, die fest im Berufsleben stehen und ihre „vielfältigen Lebenserfahrungen“ in ...
 
 

Kurz nach seiner Rückkehr von der ukrainischen Frontlinie hat der Prior von Taizé, Frère Matthew, 15.000 Jugendliche zum europäischen Taizé-Treffen in Paris empfangen. In seinen Meditationen teilte er mit ihnen die Erfahrungen seiner Reise nach Saporischschja und würdigte die „unbeugsame Hoffnung“ der ukrainischen Jugendlichen.
Svitlana Dukhovych - Vatikanstadt
„Ihr seid für uns ein Zeichen der Hoffnung auf Frieden, die wir alle im Herzen tragen.“ Mit diesen Worten begrüßte Frère Matthew, der ...
 
 

Papst Leo XIV. hat erneut seine Nähe und sein Mitgefühl für die Betroffenen der Brandkatastrophe im Schweizer Skiort Crans-Montana ausgedrückt. „Ich möchte erneut meine Nähe all jenen zum Ausdruck bringen, die wegen der Tragödie von Crans-Montana in der Schweiz Leid erfahren. Ich versichere mein Gebet für die verstorbenen Jugendlichen, für die Verletzten und für ihre Angehörigen“, sagte er beim Mittagsgebet an diesem Sonntag.
Bereits am vergangenen Freitag hatte er in einem durch Staatssekretär Pietro Parolin übermittelten Telegramm sein Beileid für die Tragödie ausgesprochen und ...
 
 

In dem Schweizer Skiort Crans-Montana ist an diesem Sonntag bei einer Messe der Opfer des Unglücks in der Silvesternacht gedacht worden. Hunderte Menschen hatten sich eingefunden und verfolgten die Messe teils auch vor der Kirche. Jean-Marie Lovey, Bischof von Sitten, leitete die Feier, an der auch Bischof Charles Morerod, Präsident der Schweizer Bischofskonferenz, teilnahm.
„Der Mensch ist nicht für die Nacht gemacht, nicht für den Tod, sondern für das Licht“: Mit diesen Worten wandte sich Bischof Lovey während der Predigt ...
 
 

Nach dem Mittagsgebet hat Papst Leo XIV. einen besorgten Blick nach Venezuela gerichtet. Es gelte, das Wohl des venezolanischen Volkes an erste Stelle zu setzen und den Rechtsstaat zu gewährleisten. Die Menschenrechte und Bürgerrechte aller müssten respektiert werden, so das Kirchenoberhaupt.
„Mit großer Sorge verfolge ich die Entwicklungen der Situation in Venezuela“, so der Papst vom Fenster des Apostolischen Palastes. 
 
 

Nach den US-Angriffen auf Venezuela und der anschließenden Festsetzung von Präsident Nicolas Maduro und seiner Frau haben sich die Bischöfe des Landes zu Wort gemeldet. In einer Botschaft drücken sie ihre Solidarität mit den Verletzten und den Angehörigen der Opfer aus und appellieren dazu, anstehende Entscheidungen zum Wohl des Volkes zu treffen.
Angesichts der aktuellen schwierigen Ereignisse im Land wenden sich die Bischöfe in einer kurzen Botschaft an die Bürger, in der ...
 
 

Nach dem gewaltsamen Sturz von Venezuelas Machthaber Nicolás Maduro durch die USA hat sich der Europarat besorgt geäußert. „Der Europarat weiß aus seinem Engagement in der Ukraine, wie fragil das Völkerrecht wird, sobald die Anwendung von Gewalt normalisiert wird", erklärte Generalsekretär Alain Berset am Sonntag in Straßburg.

Es bestehe die Gefahr, dass sich die Polarisierung zwischen denen, die einen schwerwiegenden Verstoß gegen das Völkerrecht verurteilen, und denen, die ihn für gerechtfertigt halten, ...
 
 

Nach dem US-Militärcoup in Venezuela hat sich UN-Generalsekretär António Guterres alarmiert geäußert. Die Aktion stelle einen gefährlichen Präzedenzfall dar und könne besorgniserregende Auswirkungen auf die Region haben, erklärte ein Sprecher am Samstag in New York.
Guterres sei zutiefst besorgt darüber, dass die Regeln des Völkerrechts nicht eingehalten wurden, sagte UN-Sprecher Stéphane Dujarric. Es sei wichtig, dass alle ...
 
 

In Lateinamerika ansässige und internationale katholische Organisationen kritisieren den US-Schlag in Venezuela, im Zug dessen auch der Machthaber Nicolas Maduro und seine Frau verhaftet und außer Landes gebracht wurden.
„Erst vor zwei Tagen haben wir das Jahr mit dem Gebet von Papst Leo XIV. begonnen und um Frieden in einer verwundeten Welt gebeten. Doch heute sehen wir mit tiefem Schmerz, wie dieser Frieden durch den militärischen Eingriff der Vereinigten Staaten in Venezuela verletzt wird“: So beginnt die ...
 
 

An diesem Sonntag erinnert uns Papst Leo mit Blick auf den Abschluss des Heiligen Jahres daran, dass die christliche Hoffnung „nicht auf optimistischen Voraussagen oder menschlichen Berechnungen“ beruht, sondern auf „Gottes Entscheidung, unseren Weg mit uns zusammen zu gehen“.
Claudia Kaminski – Vatikanstadt
In seiner Ansprache vom Fenster des Apostolischen Palastes betonte Papst Leo XIV. vor zahlreichen Menschen, die trotz des intensiven Regens am Vormittag ...
 
 

Bruder Lorenz? Kaum jemand kennt diesen geistlichen Lehrer des 17. Jahrhunderts. Dabei hat sein Denken die Spiritualität unseres neuen Papstes Leo XIV. entscheidend beeinflusst.
Stefan v. Kempis – Vatikanstadt
In unserer neuen Sendereihe stellen wir Nicolas Herman, so der Geburtsname von Bruder Lorenz, ausführlich vor. Der Lothringer, der in einem kleinen Dorf aufwächst und als Soldat am Dreißigjährigen Krieg verwundet wird, hat mit 18 Jahren unvermittelt eine spirituelle Erfahrung: Beim Betrachten eines Baums, der im Winter ...
 
 

Ein Hauskonzert im wörtlichen Sinn: Leo XIV. hat am Samstagabend in der Privatkapelle der Päpste, der Sixtina, ein Weihnachtskonzert seines Chores gehört, der nach der Kapelle benannt ist. Auf dem Programm stand unter anderem Palestrina. Leo widmete das Konzert Kindern in Armut und Krieg.
Gudrun Sailer – Vatikanstadt
Der Papst bedankte sich am Ende bei seinem Chor, der aus professionellen erwachsenen Sängern und Sängerknaben besteht. Die Sprache der Musik spreche „nicht nur zum Geist, sondern auch zum Herzen“, sagte Leo. Zum Einzug wurde ein ...
 
 

37 humanitäre Organisationen dürfen künftig nicht mehr im Gazastreifen und im Westjordanland tätig sein, falls sie sich weigern, die neuen israelischen Registrierungsauflagen zu erfüllen. Diese von Israel am Donnerstag bestätigte Maßnahme traf weltweit auf Kritik, auch das Lateinische Patriarchat von Jerusalem hat reagiert. Caritas Italien zeigte sich solidarisch mit der Schwestergesellschaft im Heiligen Land.
Stefano Leszczynski – Vatikanstadt
Nach Angaben des israelischen Ministeriums für Diaspora-Angelegenheiten verlieren jene Nichtregierungsorganisationen, die die geforderten Voraussetzungen nicht erfüllen, ihre ...
 
 

Nach zahlreichen Regierungen und Organisationen hat auch UN-Generalsekretär António Guterres das von Israel verhängte Arbeitsverbot für internationale Hilfsorganisationen kritisiert. In einer Erklärung am Freitagabend verlangte Guterres die Rücknahme der Maßnahme. Nichtregierungsorganisationen seien für lebensrettende Arbeit in den Palästinensergebieten unverzichtbar. Er verwies auf Israels völkerrechtliche Verpflichtung, humanitäre Hilfe zu ermöglichen.
Israel verlangt von internationalen Nichtregierungsorganisationen die Preisgabe sensibler Personendaten als Voraussetzung dafür, dass  ...
 
 

Papst Leo XIV. hat seinen Staatssekretär Pietro Parolin zum päpstlichen Gesandten für die Feier zum 800. Jubiläum der Brüsseler Kathedrale St. Michael und St. Gudula bestimmt. In seinem nun herausgegebenen Brief, der wie üblich auf Latein gehalten ist, betont Leo, dass der Bau einer Kirche nicht nur die äußeren Mauern betreffe. Gleichzeitig würdigt er die Glaubenstradition und die vielen Zeugnisse der Frömmigkeit, die die Erzdiözese hervorgebracht hat.
Papst Leo XIV.  hat den Brief an Kardinal Parolin, seinen Sondergesandten anlässlich des 800-jährigen Jubiläums der Kathedrale St. Michael und St. Gudula in Brüssel, adressiert.
 
 

Zu dessen am Montag anstehenden 70. Geburtstag hat der Paderborner Erzbischof Udo Markus Bentz Frank-Walter Steinmeier als Bundespräsident gewürdigt, der seinem Land „mit Haltung, Augenmaß und menschlicher Nähe“ dient.
„In einer Zeit großer gesellschaftlicher und politischer Herausforderungen sind Ihre Stimme, Ihre Integrität und Ihre Fähigkeit zum Dialog von unschätzbarem Wert“, so der Kirchenmann an die Adresse Steinmeiers.
Wie der Paderborner Erzbischof erläutert, fühle er sich dem in Detmold geborenen und im Kreis Lippe aufgewachsenen Bundespräsidenten besonders verbunden durch ...
 
 

Israel muss nach den Worten von UN-Menschenrechtskommissar Volker Türk ein geplantes Gesetz, das für terroristische oder rassistisch motivierte Morde die Todesstrafe vorschreibt, fallen lassen. Der in erster Lesung gebilligte Entwurf sei ein Schlag ins Gesicht für das internationale Recht auf mehreren Ebenen, erklärte Türk am Freitag in Genf.
Die Vorschläge weckten „ernste Bedenken hinsichtlich der Diskriminierung von Palästinensern“ und der Rechtsstaatlichkeit, aber auch der Menschenrechte und des humanitären Völkerrechts, so Türk. Faktisch käme das ...
 
 

In dieser ersten Betrachtung von Alexandra Linder geht es um Johannes und seine Offenheit für die Berufung als Vorläufer. Er hat nicht gezweifelt, nicht gefragt. Linder macht deutlich, dass auch wir unserer Berufung folgen sollten - doch dafür ist vieles notwendig: Gebet, Stille, Hinhören und auch Demut.
Alles in ihm, ohne ihn nichts. Mit ihm kein Nichts, keine Finsternis. Und Johannes als Zeuge: Woher wusste er, dass er dieser Zeuge sein sollte? Darüber steht nichts in der Bibel, kein Zweifel, kein Fragen. Es war schlicht ...
 
 

Nach der verheerenden Brandkatastrophe im Schweizer Skiort Crans-Montana, bei der in der Neujahrsnacht zahlreiche Menschen ums Leben kamen, hat auch Papst Leo XIV. sein Beileid ausgesprochen.
In einem Telegramm, das von Kardinalstaatssekretär Pietro Parolin unterzeichnet ist, erklärt der Papst, er teile den Schmerz der Familien und der ganzen Schweiz angesichts des „tragischen Brandes“. Er sei den Angehörigen der Opfer nahe, bete für die Verstorbenen und bitte Gott, „allen Mut zu machen, die an Leib oder Seele leiden“.
Wörtlich heißt es in dem Telegramm: „Möge die Muttergottes in ihrer Zärtlichkeit alle trösten, die  ... "
 
 

Hier ein Überblick über unsere kommenden Live-Übertragungen mit deutschem Kommentar - laufend aktualisiert.
Unsere Übertragungen können Sie ca. 10 Minuten vor der angegebenen Zeit auf unserer Webseite, über unsere Social-Media-Kanäle wie Youtube und Facebook sowie unsere Partnersender verfolgen.
Samstag, 3. Januar 2026, Konzert des Chors ...
Dienstag, 6. Januar 2026, Hochfest der  ...
 
 
 

Papst Leo XIV. ruft junge Katholiken dazu auf, sich Gedanken darüber zu machen, wozu sie im Leben berufen sein könnten. Das sagte er in einer Videobotschaft an Jugendliche in den USA.
„Liebe junge Menschen, wenn ihr durch Freundschaft, die Sakramente und die eucharistische Anbetung Jesus näherkommt, scheut euch nicht, ihn zu fragen, wozu er euch beruft. Manche von euch sind vielleicht zum Priestertum berufen, um Gottes Volk durch die Feier der Sakramente, die Verkündigung des Wortes Gottes und die Begleitung der ...
 
 
 

Die Mission der Vinzentinerinnen in Russland ist ein stilles Zeugnis, ein kleiner Samen der Hoffnung und ein Ort, an dem Menschen Schutz finden können. Dies sind Früchte der Missionskongregation und der Töchter der Nächstenliebe des heiligen Vinzenz von Paul.
Von Sr. Christine Masivo, CPS und Sr. Jana-Pavla Halčinová, DC
Die Vinzentinerpatres kamen 1997 nach Nischni Tagil in Russland, um dort zu helfen, wo eine Minderheit der Bevölkerung Christen war. Was als Reaktion auf hungrige Kinder begann, entwickelte sich zu einem ...
 
 

Der Jakobsweg setzt seine Rekordgeschichte fort: Das vergangene Pilgerjahr hat alle bisherigen Höchstmarken übertroffen; erstmals ist die Marke von einer halben Million Ankünfte geknackt worden.
Wie aus der Statistik des Pilgerbüros in Santiago de Compostela hervorgeht, bekamen 530.987 Ankömmlinge ihr Diplom. Der Anteil der Frauen lag bei 53,4 Prozent, was fast 35.000 mehr Pilgerinnen als Pilgern entsprach.
Bei den Nationalitäten hatten - wie immer - die Spanier die Nase vorn (228.527), mit weitem Abstand gefolgt ...
 
 

Die saudischen Behörden haben im Jahr 2025 laut einer unabhängigen Zählung 356 Menschen hingerichtet.
Das bedeutet einen neuen, traurigen Rekord für die Zahl von Hinrichtungen in einem einzigen Jahr im saudischen Königreich. Beobachter führen den Anstieg der Hinrichtungen größtenteils auf Riads andauernden „Krieg gegen Drogen“ zurück. Offiziellen Regierungsdaten zufolge wurden allein im Jahr 2025 243 Menschen in Drogenfällen hingerichtet.
 
 

„Jeder Tag kann für jeden von uns dank der großzügigen Liebe und Barmherzigkeit Gottes und dank unserer freien Antwort der Beginn eines neuen Lebens sein.“

Das sagte Papst Leo XIV. am Neujahrstag bei seiner Messfeier im Petersdom, an der laut Vatikan 5500 Gläubige teilnahmen. „Es ist schön, so auf das beginnende Jahr zu blicken: als einen offenen Weg, den es zu entdecken gilt, auf den wir uns dank der Gnade begeben können: als freie Menschen und Überbringer von Freiheit, als Menschen, denen vergeben wurde und die Vergebung schenken, voller Vertrauen in die Nähe und die Güte des Herrn, der uns stets begleitet.“
 
 

Leo XIV. hat dazu aufgerufen, im neuen Jahr einen neuen Anlauf zu einer „Epoche des Friedens und der Freundschaft zwischen allen Völkern“ zu nehmen.
Stefan von Kempis – Vatikanstadt
„Ohne diese Sehnsucht nach dem Guten hätte es keinen Sinn, die Seiten des Kalenders umzublättern und unsere Terminkalender zu füllen“, sagte der Papst bei seinem Angelusgebet zum Neujahrstag am Petersplatz in Rom.
„Das Heilige Jahr, das nun zu Ende geht, hat uns ...
 
 

Papst Leo XIV. hat sich zum Jahresstart für Neujahrsgrüße bedankt und allen Frieden gewünscht. Den 1. Januar begeht die katholische Kirche als Welttag für den Frieden; 2026 bereits zum 59. Mal. Das katholische Kirchenoberhaupt würdigte nach seinem Mittagsgebet diesen Donnerstag am Petersplatz so auch besonders Papst Paul VI., der den Welt-Friedenstag eingeführt hatte - und den heiligen Franziskus, dessen Todestag sich dieses Jahr zum 800. Mal jährt.
 
 

Italiens Präsident Sergio Mattarella hat in seiner Silvesteransprache am Mittwochabend ausdrücklich den Weihnachtsappell von Papst Leo XIV. aufgegriffen. Der Staatspräsident rief dazu auf, Hass und Gewalt zurückzuweisen und die Sprache zu entwaffnen.
Sergio Mattarella erinnerte daran, dass Papst Leo zu Weihnachten dazu aufgerufen habe, „den Hass, die Gewalt und die Konfrontation zurückzuweisen und Dialog, Frieden und Versöhnung zu praktizieren“. Der Papst habe zudem an die „Notwendigkeit erinnert, die Worte zu entwaffnen“. „Nehmen wir diese Einladung an“, erklärte Mattarella. Wo jede  ...
 
 

Österreichs Europa-, Integrations- und Familienministerin Claudia Plakolm (ÖVP) hat dazu aufgerufen, mehr über Christenverfolgung weltweit zu sprechen und das Thema nicht zu relativieren. Außerdem verteidigte sie das Kreuz in Klassenzimmern und empfahl aufzuhören, „mit unserem christlichen Glauben zu fremdeln“.
Angesichts vorliegender Zahlen und Fakten zur Christenverfolgung sei es „beklemmend, zu sehen, wo christliche Kirchen überall angegriffen, Priester entführt und ...
 
 

Viele Tausend Katholiken haben zu Silvester an den traditionellen abendlichen Jahresabschlussgottesdiensten teilgenommen.
Die österreichischen Bischöfe riefen in ihren Predigten zu von christlicher Hoffnung getragener Zuversicht, Gemeinsinn und gesellschaftlichem Engagement auf, gingen aber auch auf die zahlreichen Herausforderungen in Kirche, Politik und Gesellschaft ein.
Der Vorsitzende der Bischofskonferenz, Erzbischof Franz Lackner, rief bei der traditionellen Jahresschlussandacht im Salzburger Dom erneut zum Gebet für Frieden in der Ukraine auf.
 
 

In New York begleiten Ordensschwestern seit mehr als 25 Jahren schwangere Frauen in Krisensituationen. Die Initiative „Holy Respite“ der Sisters of Life bietet jährlich acht Frauen und ihren Neugeborenen ein Zuhause auf Zeit in der Ordensniederlassung. Das sagte Sr. Mary Casey O’Connor im Gespräch mit dem Global Sisters Report.
Die Gemeinschaft eröffnete das Projekt „Holy Respite“ 1999. Seitdem fanden nach Angaben der Ordensfrau Hunderte schwangere Frauen dort Schutz. Die Frauen leben während der Schwangerschaft und bis zu ...
 
 

2025

 

Im Petersdom hat Papst Leo zum Jahresende die traditionelle Vesper mit feierlichem „Te Deum“ gefeiert. In seiner Predigt rief das katholische Kirchenoberhaupt am Mittwochabend zu Frieden, Hoffnung und Solidarität auf. In der heutigen Zeit gebe es „Bedürfnis nach einem weisen, wohlwollenden und barmherzigen Plan. Nach einem Vorhaben, das frei ist und frei macht, das Friede verheißt und treu ist".
Stefanie Stahlhofen - Vatikanstadt
Am Vorabend des Hochfestes der Gottesmutter Maria erinnerte der Papst vor 5500 Gläubigen im Petersdom, ...
 
 

Quelle: Fotolia

Das Jahr 2025 geht als eines der ereignisreichsten in die moderne Kirchengeschichte ein. Es war geprägt vom Abschied von Papst Franziskus, der Wahl des ersten US-amerikanischen Papstes und einem Pilgeransturm von über 30 Millionen Menschen. Während das Heilige Jahr am 6. Januar 2026 endet, zieht der Vatikan Bilanz über eine Epoche, die zu Ende ging, und eine neue, die unter dem Zeichen des Friedens begann.
Mario Galgano - Vatikanstadt
Das Jahr 2025 glich einer Parabel: Es begann mit der tiefen Trauer über den Tod eines Pontifex, der die Kirche über ein Jahrzehnt geprägt hatte, und endet mit ...
 
 

Im Interview mit Radio Vatikan erinnert der emeritierte Präfekt der Glaubenskongregation, Kardinal Gerhard Ludwig Müller, an den Papst aus Bayern, für den er im Petersdom eine Gedenkmesse gefeiert hat.

Herr Kardinal, was hat Sie persönlich an Papst Benedikt XVI./am Menschen Joseph Ratzinger am meisten beeindruckt?
Kard. Gerhard Ludwig Müller: Sein Intellekt, den er in den Dienst des Glaubens stellte, und seine Demut, mit der er den gekreuzigten und auferstandenen Herrn repräsentierte als Priester und Professor, und als Kardinalpräfekt und Papst. ...
 
 

„Echter Friede scheint im Heiligen Land weiter entfernt denn je.“ Das sagt der Vorsitzende der deutschen Bischofskonferenz, Georg Bätzing, nach seiner Rückkehr von einer Solidaritätsreise ins Heilige Land.
Er habe in den verschiedenen Begegnungen mit Israelis und Palästinensern „ein dramatisches und erschreckendes Bild“ der Lage gesehen, so der Limburger Bischof am Dienstagabend in einer Erklärung. Der Waffenstillstand zwischen Israel und der Hamas sei zwar „ein wichtiger Moment“, aber der „Hass zwischen Menschen“ sei weiterhin stark.
 
 

Die USA sollten sich wieder auf Wahrheit und Gerechtigkeit besinnen. Das sagte der katholische Bischof von Odessa-Simferopol, dem einzigen noch aktiven Schwarzmeerhafen der Ukraine, nach den neuen Gesprächen zwischen Präsident Donald Trump und Präsident Wolodymyr Selenskyj in Florida.
„Ich erinnere mich, wie wir als Kinder unter sowjetischer Herrschaft den Radiosender Voice of America hörten und immer wussten, dass er die Wahrheit verkündete und sich für Menschenrechte und leidende Menschen einsetzte“, so Bischof Stanislaw Szyrokoradiuk. „Es ist zutiefst schockierend und verletzend, diese Stimme heute zu hören, wie sie den Übeltäter verteidigt und fordert, ihn für seine Verbrechen zu belohnen. Doch wir wissen, dass dies nicht die wahre Stimme der Amerikaner ist“, sagte der Bischof.
 
 

Hunderte von Menschen haben am Dienstag Abend an einer Gedenkmesse für Benedikt XVI. (2005-13) am Cathedra-Altar des Petersdoms teilgenommen. Der deutsche Papst ist am 31. Dezember 2022 verstorben, neun Jahre nach seinem Rücktritt vom Papstamt.
„Seine Theologie ist ein Geschenk an die ganze Kirche, auch an die kommenden Generationen“, sagte Kardinal Gerhard Ludwig Müller, der emeritierte Präfekt der damaligen Glaubenskongregation, in ... "
 
 
 
Mittwoch, 31. Dezember, 10.00 Uhr
Sonderaudienz für die Pilger im Heiligen Jahr vom Petersplatz
 
Mittwoch, 31. Dezember, Vorabend des Hochfestes der Gottesmutter Maria, 17.00 Uhr
Erste Vesper mit »Te Deum« zum Dank für das vergangene Jahr mit Papst Leo XIV. aus dem Petersdom
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Goldene Kronen am Kopf, Sammelbüchse in der Hand und Vortrage-Stern: Theresa, Mia, Anna und Pia aus dem Bistum Münster sind dieser Tage als Sternsingerinnen in Rom unterwegs. Sie werden beim Neujahrs-Gottesdienst mit Papst Leo eine tragende Rolle übernehmen, an diesem Dienstag haben sie vorab bei uns in der Redaktion vorbeigeschaut.
Die vier Mädchen sind erfahrene Sternsingerinnen. Aber in Rom, da ist ihr Einsatz besonders. In der Ewigen Stadt, bei strahlend schönem Winterwetter, geht es ...
 
 

Zum Jahreswechsel mahnt der Essener Bischof Franz-Josef Overbeck, sich nicht von den aktuellen Krisen entmutigen zu lassen. In seiner Neujahrsbotschaft definiert er Hoffnung nicht als naiven Optimismus, sondern als das Festhalten an menschlichen Werten – gerade dann, wenn der Erfolg ungewiss scheint.
Angesichts anhaltender politischer Instabilität und wachsender gesellschaftlicher Sorgen hat der Essener Bischof Franz-Josef Overbeck zu einem mutigen Start in das neue Jahr aufgerufen. In seiner am Montag veröffentlichten Botschaft zum Jahr 2026 betonte der Ruhrbischof, dass christliche Zuversicht ...
 
 

Die Agentur Fides hat ihre jährliche Bilanz veröffentlicht:
 
17 Priester, Ordensleute und Laien verloren im vergangenen Jahr im Dienst der Kirche ihr Leben. Besonders Afrika bleibt mit zehn Todesopfern der gefährlichste Kontinent für kirchliche Mitarbeiter. Papst Leo XIV. würdigt ihren Einsatz als „Prophezeiung des Sieges des Guten“.
 
 

Während der Blick der Weltöffentlichkeit auf die Ukraine und den Gazastreifen gerichtet ist, spielen sich in vielen Teilen Afrikas menschliche Tragödien im Verborgenen ab.
Zum Weltfriedenstag am 1. Januar fordert Wolfgang Huber, Präsident von missio München, mehr Aufmerksamkeit für vergessene Konfliktherde.
Zum Jahreswechsel mahnt das internationale katholische Hilfswerk missio München, die globalen Friedensbemühungen nicht auf die prominentesten Schauplätze zu beschränken. „Der Krieg ... "
 
 

 
Papst Leo XIV. hat italienische Politiker aufgerufen, die Gemeinschaft im Land zu stärken und sozialen Frieden zu fördern. Bei einer Audienz für den Verband italienischer Kommunen (ANCI) anlässlich des Heiligen Jahrs 2025 sagte das katholische Kirchenoberhaupt diesen Montag im Vatikan, es gebe viel soziale Armut im Land.
Stefanie Stahlhofen - Vatikanstadt 
„Leider gibt es in unseren Städten Formen der Ausgrenzung, Gewalt und Einsamkeit, die ...
 
 
 
Eine besondere Weihnachtsinitiative des Vatikans bringt die Worte von Papst Leo XIV. in den öffentlichen Raum. Auf riesigen Leinwänden rund um den Petersplatz begegnen Pilger und Touristen in diesen Tagen den Botschaften des katholischen Kirchenoberhauptes – und teilen diese millionenfach im Netz.
 
 

Der Präsident der katholischen Friedensbewegung Pax Christi Österreich, Wolfgang Palaver, hält Papst Leos erste Botschaft zum Weltfriedenstag am kommenden 1. Januar für „prophetisch“. Zu Recht mahne Leo XIV. die globale Politik dazu, dass sie „zum Geist der Diplomatie und des Dialogs zurückkehren“ müsse und „nicht auf das Faustrecht setzen“ dürfe, sagte uns der emeritierte Innsbrucker Professor für Christliche Gesellschaftslehre.
 
 

Mit seiner Botschaft zum 59. Weltfriedenstag am 1. Januar 2026 hat Papst Leo XIV. laut dem Paderborner Erzbischof Udo Markus Bentz ein „starkes Plädoyer für die Achtung des Völkerrechts und die Bedeutung des interreligiösen Dialogs" vorgelegt. Das mache er sich „ganz und gar zu eigen", erklärte der Vorsitzende der Deutschen Kommission Justitia et Pax, Erzbischof Udo Markus Bentz, in einer Mitteilung der Deutschen Bischofskonferenz am Montag. ...
 
 

Sternsingen ist nicht nur Brauchtum, sondern vor allem eine soziale und seelsorgliche Großaktion der Kirche. Darauf hat der designierte Wiener Erzbischof, Josef Grünwidl, diesen Montag beim traditionellen Auftakt zur diesjährigen Sternsingeraktion im Wiener Erzbischöflichen Palais hingewiesen.
„Ich würde mich sehr freuen, wenn möglichst viele die Türen öffnen und auch ihr Herz. Wenn ...
 
 

Der Abrüstungsappell „Immer mehr Milliarden fürs Militär? Nicht mit mir!“ hat nach seinem Start am 2. Oktober bereits zu Weihnachten mehr als 10.000 Unterstützer gefunden. Das gaben die Organisatoren der Aktion diesen Montag bekannt. Initiiert wurde der Appell von DFG-VK, IPPNW, Netzwerk Friedenskooperative, Ohne Rüstung Leben und pax christi.
Die Festlegung der NATO, künftig fünf Prozent des Bruttoinlandsproduktes fürs Militär auszugeben, sei „willkürlich und unverantwortlich". Für ...
 
 

In Sierra Leone bekämpfen Frauen mit handwerklichem Geschick und moderner Technik eine tödliche Gefahr in ihren eigenen vier Wänden. Ein internationales Projekt fördert die Produktion von hocheffizienten Kochöfen, die nicht nur den Holzkohleverbrauch drastisch senken, sondern auch den Weg für eine grünere Zukunft in Westafrika ebnen.
Vincenzo Giardina und Mario Galgano - Vatikanstadt
„Man muss sein Land lieben“, sagt Doreen Sambo mit einem Lächeln. Die junge Frau ist keine gewöhnliche Handwerkerin: Sie steht kurz vor ihrem Abschluss in Politikwissenschaften und schreibt ihre Dissertation über Militärputsche und
 

Papst Leo hat am Sonntag beim Angelus zum Gebet für Familien aufgerufen, die weltweit unter Krieg leiden. Die katholische Kirche begeht an diesem Sonntag das Fest der Heiligen Familie.
„Im Lichte des Weihnachtsfestes lasst uns weiterhin für den Frieden beten“, sagte Papst Leo XIV. nach seinem Mittagsgebet am Petersplatz. Und am Fest der Heiligen Familie richtete er den Blick besonders auf Familien im Krieg.
 
 

Am Fest der Heiligen Familie hat Papst Leo an diesem Sonntag den Wert der christlichen Familie hervorgehoben und vor skrupellosen Machtinteressen und Materialismus gewarnt, die sie bedrohen.
Anne Preckel - Vatikanstadt
Beim Mittagsgebet ging Leo XIV. am Petersplatz auf die biblische Erzählung von der Flucht der Heiligen Familie nach Ägypten ein (vgl. Mt 2,13-15.19-23). König Herodes hatte in ...
 
 

An diesem Sonntag, 28. Dezember 2025, endet gemäß der Bulle von Papst Franziskus das Jubiläumsjahr in Ortskirchen weltweit. Die „Pilger der Hoffnung“ ziehen aber weiter – dieser Wunsch ist in diesen Tagen in vielen Gottesdiensten zum Abschluss des Jubeljahres zu hören.
Anne Preckel – Vatikanstadt
Am Heiligen Abend 2024 eröffnete Papst Franziskus das Heilige Jahr unter dem Motto „Pilger der Hoffnung“ und stieß die Heilige Pforte am Petersdom auf. Es war der Auftakt für ein Jubeljahr, das Konflikt und Ungerechtigkeit, Spaltung und Entmutigung in der Welt eine kraftvolle Botschaft der Hoffnung in allen Lebensbereichen entgegensetzen sollte.
 
 

Mit feierlichen Gottesdiensten hat die katholische Ortskirche in Österreich und Deutschland das Heilige Jahr an diesem Wochenende offiziell beendet – etwas früher als in Rom, wo Papst Leo das Jubiläum am 6. Januar beschließt.
Die Abschlussmesse in der Diözese Eisenstadt war gleichzeitig der Auftakt der diözesanen Sternsingeraktion. Unter den Sternsingerkindern war auch eine Gruppe aus Frauenkirchen, die am Neujahrstag die Festmesse mit Papst Leo XIV. im Petersdom in Rom mitfeiern wird.
 
 

Das „Nie wieder“ gegen die Menschheitsverbrechen des Holocaust darf laut dem Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz, Bischof Georg Bätzing, kein Lippenbekenntnis sein. Das machte er bei einem Besuch in Jerusalem klar.
„Es braucht Taten und einen veränderten Sinn bei den Menschen“, schrieb der Limburger Bischof am Ende seines Besuchs der Jerusalemer Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem in das Gästebuch. Zuvor hatte Bätzing im Gedenken an ...
 
 

Der Bischof von Columbus im US-Bundesstaat Ohio hat auf Ängste von Einwanderern vor Verhaftungen und Abschiebungen reagiert und diese Menschen per Dekret von der Sonntagspflicht befreit.
„In den letzten Tagen wurden die Einwanderungskontrollen im Bistum Columbus verschärft, was in unseren Einwanderergemeinden Angst und Besorgnis ausgelöst hat“, begründete Bischof Earl Fernandes seine Entscheidung. Ein Messbesuch sei zwar sonntags und an Feiertagen geboten, heißt es in dem Dekret. Er räumte jedoch ein, dass „die mit diesen Kontrollen verbundene Angst einige Gläubige ...
 
 

Der US-Luftangriff am 25. Dezember gegen Stellungen der Terrormiliz Islamischer Staat im Nordwesten Nigerias haben unterschiedliche Reaktionen bei Kirchenvertretern ausgelöst.
Während einige die Maßnahme des US-Präsidenten Donald Trump begrüßen, lehnen andere sie, auch aus Glaubensgründen, ab.
Der Weihbischof von Maiduguri, John Bogna Bakeni, bezeichnete den Angriff als notwendig. „Das ist längst überfällig“, sage er und verwies auf die anhaltende Unsicherheit im Land. Ebenso verwies er auf die Offenheit der Regierung für internationale Hilfe.
Der Bischof von Sokoto, Bischof Matthew Hassan Kukah, verurteilte den ...
 
 

Zum dritten Todestag von Papst Benedikt XVI./Joseph Ratzinger an Silvester 2022 finden im Vatikan zwei Gedenkmessen statt. Am Dienstag feiert der frühere Leiter der Glaubensbehörde, Kardinal Gerhard Ludwig Müller, im Petersdom eine Messe in englischer Sprache.
Der Gottesdienst am Kathedra-Altar der Basilika beginnt um 18.00 Uhr. Am Todestag selbst leitet der Schweizer Kardinal Kurt Koch, Leiter der vatikanischen Ökumene-Behörde, eine Gedenkmesse auf Deutsch in den Vatikanischen Grotten, nahe dem Grab ...
 
 

Während das Heilige Jahr der Hoffnung seinem Ende entgegengeht, hat Kardinalvikar Baldo Reina an diesem Samstag die Heilige Pforte der Kathedrale von Rom geschlossen. In seiner Predigt mahnte er, die „Abwesenheit von Gerechtigkeit und Frieden“ in der Stadt nicht länger hinzunehmen und die Hoffnung der Millionen Pilger in den Alltag zu tragen.
Mario Galgano - Vatikanstadt
In Gemeinschaft mit den Diözesen weltweit, die an diesem Wochenende das Ende des lokalen Jubiläumsjahres begehen, hat ...
 
 

Leo XIV. hat zum Fest der Heiligen Familie Lebensmittelhilfen in die Ukraine geschickt. Das teilte Kurienkardinal Konrad Krajewski am Samstag gegenüber den Vatikanmedien mit.
Drei Lastwagen haben 100.000 Hühnchen- und Gemüse-Fertigsuppen in die Nähe der Front gebracht, wo sie an Bedürftige verteilt werden sollen. Damit will der Papst seine Nähe zu den leidenden Menschen in der Ukraine zeigen. Krajewski, der das päpstliche Almosenamt leitet und schon häufig seit Kriegsausbruch in ...
 
 

Zum Auftakt des europäischen Jugendtreffens in Paris haben führende Persönlichkeiten aus Kirche und Politik die Jugendlichen dazu ermutigt, der herrschenden Polarisierung durch Dialog und Glauben zu trotzen. Von Patriarch Bartholomaios bis zu UN-Generalsekretär Guterres reicht der Tenor: Die Begegnung ist ein Gegenentwurf zur globalen Angst.
Mario Galgano - Vatikanstadt
Das 48. Europäische Jugendtreffen der Gemeinschaft von Taizé, das an diesem Wochenende in der französischen Hauptstadt beginnt, hat eine Welle internationaler Solidaritätsbekundungen ausgelöst. In ihren ...
 
 

Für die Kirchen ist es die Zeit der vollen Bänke, für den Einzelhandel die Zeit der Rekordumsätze. Doch hinter dem Glanz der Lichterketten verbirgt sich eine Krise der Aufnahme der Botschaft. Der renommierte Wiener Theologe Ulrich Körtner analysiert in einer Betrachtung für Radio Vatikan die „Selbst-Säkularisierung“ der Kirche und die Sehnsucht nach einer verlorenen Transzendenz.
Mario Galgano - Vatikanstadt
Wenn die Christmetten - wie am Mittwoch geschehen - gefeiert werden, dann füllen sich die Kirchen wieder auf mehr als das Doppelte ihres üblichen Niveaus. Doch für ...
 
 

Am Gedenktag des Heiligen Stephanus hat Papst Leo an diesem Freitag den Blick auf bedrängte Christen in der Welt gelenkt.
Am zweiten Weihnachtstag erneuerte der Papst beim Angelus am Petersplatz seine „Wünsche für Frieden und Gelassenheit im Licht des Weihnachtsfestes des Herrn“ und grüßte die Gläubige in Rom und der Welt.
 
Gebet für verfolgte Christen
Am Stephanus-Tag bat er dann um Beistand für verfolgte Christen:
 
 

Am Gedenktag des ersten Märtyrers der Christenheit hat Leo XIV. für Hoffnung, Gewaltlosigkeit und gelebte Geschwisterlichkeit geworben. Das Zeugnis des heiligen Stephanus zeigt, dass das Licht Gottes selbst im Leid nicht erlischt und der Logik der Gewalt die Kraft von Vergebung, Frieden und Hoffnung entgegensetzt. Das betonte Papst Leo am 2. Weihnachtstag beim Angelusgebet auf dem Petersplatz.

Silvia Kritzenberger - Vatikanstadt
Am 26. Dezember, nur einen Tag nach dem Weihnachtsfest, begeht die ...
 
 

Am 26. Dezember gedenkt die katholische Kirche des Heiligen Stephanus, des ersten Märtyrers des Christentums. In Deutschland wird der Stephanus-Tag als Gebetstag für verfolgte und bedrängte Christen weltweit begangen.
Stephanus lebte in Jerusalem und gehörte zu den ersten Christen. Die Apostelgeschichte beschreibt ihn als Mann, der „vom Heiligen Geist erfüllt“ war und „große Zeichen und Wunder“ wirkte. Als einer der ersten Diakone unterstützte er die Urgemeinde und verkündete die ...
 
 

In der Basilika Santa Maria Maggiore ist am ersten Weihnachtstag die Heilige Pforte geschlossen worden, durch die im Heiligen Jahr mehr als 20 Millionen Pilger gezogen waren. Kardinal-Erzpriester Rolandas Makrickas hob bei der Zeremonie hervor, das Herz Christi stehe weiter offen.
Isabella Piro und Anne Preckel - Vatikanstadt
In der größten Marienkirche Roms im Stadtzentrum Roms befindet sich auch das Grab von Papst Franziskus, zu dem weiterhin viele Gläubige pilgern. Am Donnerstagabend wurde ...
 
 

Anfang Dezember hat das Bundeskabinett den 7. Armuts- und Reichtumsbericht der Bundesregierung vorgelegt. Der Vorsitzende der Kommission für karitative Fragen der Deutschen Bischofskonferenz, Erzbischof Stephan Burger, sieht den Bericht als Grundlage, um die soziale Lage in Deutschland einzuschätzen und wo nötig, zu verbessern. Er betont: „Soziale Maßnahmen müssen vor allem bei den Menschen ankommen, die die größten Nöte haben."

Dieter Waldraff und Stefanie Stahlhofen - Freiburg/Vatikanstadt
Der Bericht der Bundesregierung zeige, dass derzeit die Möglichkeiten der Unterstützung oft nicht in Anspruch genommen würden, so Erzbischof ...
 
 

Über ihr Treffen mit Papst Leo XIV. berichtete die arabisch-christliche Rektorin der Universität Haifa im Interview mit Radio Vatikan. Dabei erzählte sie auch über die Herausforderungen an der Spitze einer Uni mit gleichermaßen arabischen und jüdischen Studierenden. Sie vertraue darauf, dass Papst Leo dazu beitragen könne, dem Land Jesu endlich Frieden zu bringen.
Francesca Sabatinelli – Vatikanstadt
„Wir müssen unsere Kinder so erziehen, dass sie ihre Träume haben und verwirklichen können, ohne an Hunger, Krieg und den Verlust ihrer Lieben ...
 
 

Der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Bischof Georg Bätzing, reist am Samstag zu einem viertägigen Besuch ins Heilige Land.
Patriarch Pizzaballa warnt in Bethlehem vor Realitätsflucht
Vom 27. bis 30. Dezember 2025 mache er sich ein Bild von der aktuellen Situation und werde „die enge Verbundenheit der katholischen Kirche in Deutschland mit den Menschen in der Region, insbesondere auch mit der christlichen Minderheit, zum Ausdruck bringen“, teilte die Bischofskonferenz in einer Aussendung mit. Geplant seien Besuche in Tel Aviv, Jerusalem und Betlehem.
 
 

Der Friede beginnt dort, wo der Schmerz und die Hilflosigkeit anderer unser Herz berühren und wir denen eine Stimme geben, die keine haben. Daran erinnerte Leo XIV. bei der Messe am Hochfest der Geburt des Herrn, die er an seinem ersten Weihnachten als Papst wieder eingeführt hat. In seiner Predigt im Petersdom erteilte er Gleichgültigkeit und Monologen eine Absage und plädierte für Solidarität und Dialog.
 
 

„Um den Erlöser zu finden, muss man nicht nach oben blicken, sondern nach unten schauen“: Das betonte Papst Leo XIV. in seiner Predigt zur Christmette 2025, der ersten, die er als Papst im Petersdom feierte. Zuvor hatte er noch die auf dem Petersplatz versammelten Gläubigen gegrüßt, die wegen der hohen Nachfrage keine Zulasskarten für die Kirche bekommen hatten. ...
 
 

In der Christmette in der bis auf den letzten Platz gefüllten Katharinenkirche in Bethlehem lud Kardinal Pierbattista Pizzaballa dazu ein, mit dem Weihnachtsfest die Kraft der Liebe und der Solidarität neu zu entdecken und die Logiken der Macht zu überwinden.
Jean-Charles Putzolu – Sonderkorrespondent in Bethlehem
Eine überfüllte Kirche, mehr als hundert konzelebrierende Priester und Bischöfe, Dutzende von Menschen im Stehen: In Bethlehem kamen derart viele Gläubige zusammen, wie man es seit Beginn des Gaza-Krieges im Oktober 2023 nicht mehr ...
 
 

 
Zu Weihnachten haben katholische Bischöfe in Deutschland zu Zusammenhalt aufgerufen und den Schutz des menschlichen Lebens angemahnt.
Auch Einsatz gegen den Hunger in der Welt sei nötig, so die Bischöfe. Traditionell begannen viele Christinnen und Christen die Weihnachtsfeierlichkeiten mit Gottesdiensten an Heiligabend. Weihnachten, das Fest der Geburt Jesu, wurde erstmals im Jahr 336 am 25. Dezember gefeiert.
 
 

Österreichs Bischöfe haben in ihren Weihnachtspredigten am 25. Dezember die Menschwerdung Gottes als Quelle von Hoffnung, Orientierung und Erneuerung betont.  Im Zentrum der Botschaften stand die Geburt Jesu als Zusage göttlicher Nähe in einer Zeit von Krisen, Gewalt und gesellschaftlicher Verunsicherung.
Der Salzburger Erzbischof Franz Lackner bezeichnete im Festgottesdienst zum Christtag im Salzburger Dom die Menschwerdung Gottes als „Gutes in sich“. Weihnachten öffne „ein Fenster, einen Durchblick auf eine wunderbare Schöpfung". Daraus ...
 
 

Die Redaktion von Radio Vatikan wünscht Ihnen frohe, gesegnete und friedensreiche Weihnachten. Auf der ganzen Welt feiern Christen am Heiligen Abend die Geburt unseres Herrn und Erlösers Jesus Christus, der als Gottes urewiges Wort wahrhaft Mensch geworden ist.
 
In der Nacht vom 24. auf den 25. Dezember feiert „die ganze Kirche die hochheilige Nacht, in der Maria in unversehrter Jungfäulichkeit der Welt den Erlöser geboren hat“, so der Einschub für Weihnachten bis Neujahr im Hochgebet. Wir Christen ...
 
 

Papst Leo XIV. hat am Dienstagabend in seiner Zweitresidenz Castel Gandolfo zu einem 24-stündigen Waffenstillstand zum Weihnachtsfest aufgerufen.
Vatican News
„Ich appelliere erneut an alle Menschen guten Willens, zumindest am Fest der Geburt des Erlösers einen Tag des Friedens zu respektieren“, sagte er zu Journalisten vor der Villa Barberini. Wie üblich hatte der Papst einen Ruhetag in dem Städtchen oberhalb des Albaner Sees verbracht. Am Mittwochabend starten für ihn die Weihnachtsfeierlichkeiten mit einer für 22 Uhr angesetzten Christmette im römischen Petersdom.
 
 

Kardinal Reinhard Marx
Kardinal Reinhard Marx ist überzeugt, dass das Christentum als „eine universale Botschaft der Freiheit, der Würde, der Geschwisterlichkeit aller“ Teil des Kernprofils Europas bleiben und eine Renaissance erleben wird.
Laut Manuskript seiner Weihnachtspredigt an Heiligabend im Münchner Liebfrauendom fordert der Erzbischof von München und Freising die Christen dazu auf, in Europa ihren „Platz einzunehmen, deutlich, klar und präsent inmitten der ...
 
 

Der designierte Wiener Erzbischof Josef Grünwidl ruft zu einem Fest der Zuversicht auf, das besonders die Randgruppen der Gesellschaft in den Blick nimmt. Zeitgleich würdigt die neue evangelische Bischöfin Cornelia Richter den „beispielhaften“ Dialog der Religionen in Österreich.
 
Inmitten einer Zeit, die viele Menschen als belastend empfinden, setzen die Spitzen der christlichen Kirchen in Österreich zum Weihnachtsfest ein deutliches Zeichen der Hoffnung. Der ernannte Wiener Erzbischof und aktuelle Apostolische Administrator, Josef Grünwidl, wandte sich in einer Videobotschaft ...
 
 

Anlässlich des 48. Europäischen Jugendtreffens der ökumenischen Gemeinschaft von Taizé werden in Frankreich ab Sonntag rund 15.000 junge Erwachsene erwartet.
Inmitten von Krieg, geopolitischen Spannungen und Polarisierung soll die Zusammenkunft nach Worten der Organisatoren eine Botschaft des Friedens, der Versöhnung und der Einheit sein. Rund 10.000 Menschen zwischen 18 und 35 Jahren reisten aus Europa an, etwa 5.000 weitere würden aus Paris und der Region Île-de-France erwartet, so die Organisatoren. Untergebracht seien sie in Tausenden Gastfamilien.
 
 

Die vatikanische Post- und Philatelie-Abteilung setzt zum Jahreswechsel ein starkes Zeichen für den Frieden. Mit einem besonderen Sonderstempel zum 1. Januar und einem umfangreichen Emissionsprogramm für das Jahr 2026 werden sowohl aktuelle päpstliche Anliegen als auch große kirchenhistorische Jubiläen gewürdigt.
Mario Galgano - Vatikanstadt
Pünktlich zum Weltfriedenstag am 1. Januar wird die vatikanische Post einen speziellen Sonderstempel herausgeben. Die grafische Gestaltung ...
 
 

Für den Limburger Bischof Georg Bätzing war 2025 ein „Jahr mit großen Ambivalenzen“. Das sagte er an diesem Dienstag im ZDF-Morgenmagazin. Vor allem die Krisensituationen und Kriege der Welt, wie etwa in der Ukraine und in Gaza, seien besorgniserregend. „Es gibt aber auch große Hoffnungen.“ So könne sich etwa die Lage in der Ukraine bald zum Besseren wenden.
Der Vorsitzende der deutschen Bischofskonferenz hofft für Deutschland, dass „die Menschen irgendwie spüren, wir müssen mehr ...
 
 

Das Christentum ist in Ländern wie den USA und Russland durch „zunehmenden politischen Missbrauch“ bedroht. Das erklärte der Vorsitzende des Weltkirchenrats, Heinrich Bedford-Strohm, jetzt in einem Zeitungsgespräch.

Der frühere Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) kritisierte in diesem Zusammenhang scharf US-Präsident Donald Trump. Dieser gebe eine eigene Bibel heraus, trete aber gleichzeitig grundlegende ...
 
 

Im Heiligen Land ist es nach den Worten des Lateinischen Patriarchen von Jerusalem, Kardinal Pierbattista Pizzaballa, an der Zeit, nach vorne zu schauen.
 Bei seinem jüngsten Besuch im Gazastreifen habe er eines sehr stark gespürt: den „Wunsch, nach zwei Jahren Krieg wieder zum normalen Leben zurückzukehren“, sagte der italienische Ordensmann am Montag vor Medienvertretern. Pizzaballa hatte am Wochenende Gaza und die dortige katholische Gemeinde besucht.
 
 
 

Den unablässigen Einsatz für den Frieden „in einer Welt, in der das Echo des Krieges und der Lärm der Waffen vorherrschen“, betont der Ökumenische Patriarch Bartholomaios I. in seiner Weihnachtsbotschaft.
Authentischer Glaube stärke den Kampf für Frieden und Gerechtigkeit, selbst angesichts scheinbar unüberwindbarer Hindernisse, schreibt das Ehrenoberhaupt der Weltorthodoxie. Das „Öl der religiösen Erfahrung“ müsse dafür genützt werden, „Wunden zu heilen und nicht, um das Feuer militärischer Konflikte wieder zu entfachen“.
 
 

In Lahore hat die Regierung der Provinz Punjab erstmals Weihnachtsfeiern öffentlich unterstützt. Für die christliche Gemeinschaft ist das ein Ausdruck von Anerkennung und interreligiösem Miteinander.
In der pakistanischen Stadt Lahore wird Weihnachten in diesem Jahr sichtbar im öffentlichen Raum gefeiert. Tausende Menschen nahmen an der Christmas Interfaith Harmony Rally teil, die von der Provinzregierung unterstützt wurde. Für die Christen bedeutete dies mehr als ein festliches Ereignis. Es war ein Moment, in dem ihr Glaube als Teil der Gesellschaft anerkannt wurde.
 
 

Leo XIV. hat ein Apostolisches Schreiben zum Thema Priesteramt veröffentlicht. Es richtet sich an alle Katholiken (nicht nur an Priester) und soll „Identität und Funktion des geweihten Amtsträgers im Licht dessen betrachten, was der Herr heute von der Kirche verlangt“.
Der Titel des zwölfseitigen Schreibens lautet „Eine Treue, die Zukunft schafft“. Unmittelbarer Anlass ist der sechzigste Jahrestag der Konzilstexte „Optatam totius“ und „Presbyterorum ordinis“. Leo lädt dazu ein, diese beiden Texte neu zu lesen; sie seien weiter von großer Aktualität. Der erste Satz des Papst-Schreibens lautet: „Eine Treue, die Zukunft schafft, dazu sind die Priester auch heute berufen, ...
 
 

Beim ersten Weihnachtsempfang seines Pontifikats hat Papst Leo XIV. an diesem Montag die Mitglieder der Römischen Kurie auf einen neuen Stil eingeschworen. Er mahnte zu echter geschwisterlicher Freundschaft statt Machtdynamiken und würdigte das Erbe seines verstorbenen Vorgängers Franziskus.
Mario Galgano - Vatikanstadt
In der feierlichen Atmosphäre der Benediktionshalle im Vatikan kam Papst Leo XIV. an diesem Montagvormittag mit den Kardinälen und Leitern der vatikanischen Behörden zum traditionellen Weihnachtsaustausch zusammen. In einer ...
 
 

In einer herzlichen Begegnung hat Papst Leo XIV. an diesem Montagvormittag in der Audienzhalle die Mitarbeiter des Vatikans und deren Familien empfangen. In seiner Ansprache würdigte er den Dienst jedes Einzelnen und zog einen Vergleich zwischen den modernen Berufen im Vatikan und den klassischen Figuren der Weihnachtskrippe.
Mario Galgano - Vatikanstadt
Es war ein Moment der familiären Nähe, als Papst Leo XIV. an diesem Montag kurz vor Mittag die Audienzhalle betrat. Zum ersten Mal seit seinem Amtsantritt traf er die große Gemeinschaft der vatikanischen Angestellten – vom Reinigungspersonal bis zu den ...
 
 

An diesem Montag wurde das neue Apostolische Schreiben von Papst Leo XIV. über das geweihte Amt veröffentlicht. Im Interview mit den vatikanischen Medien erläutert Kardinal Lazzaro You Heung-sik, Präfekt des Dikasteriums für den Klerus, warum das Priestertum kein „Relikt der Vergangenheit“ ist und welche Rolle soziale Netzwerke künftig spielen sollen.
Mario Galgano - Vatikanstadt
Wenige Tage vor Weihnachten hat Papst Leo XIV. mit einem neuen Apostolischen Schreiben zum Priestertum aufhorchen lassen. Anlass ist das 60. Jubiläum der Konzilsdekrete Optatam Totius und ...
 
 

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Österreichs Bischöfe verbinden Weihnachten mit dem Appell zu Zusammenhalt, Hoffnung und Aufmerksamkeit.
In Interviews sprechen sie über Demokratie, Kirche und Einsamkeit.
Weihnachten lade dazu ein, Trennendes hintenanzustellen und den Blick auf das Verbindende zu richten. Bischof Alois Schwarz betonte, es gehe zu Weihnachten um die eigentliche Botschaft des Evangeliums. „Ich wünsche mir eine Kirche, die nicht zuerst über sich selbst nachdenkt, sondern Raum für Christus und die Menschen schafft.“ Er sprach von Mut zur Hoffnung und ...
 
 

Zehntausende Kinder und Jugendliche ziehen ab Weihnachten durch Österreich, um die Frohe Botschaft zu verkünden und Spenden zu sammeln. Ihr Stern führt sie auch zu kirchlichen und staatlichen Vertretern und sogar nach Rom.
Vom 27. Dezember bis zum 6. Januar sind in Österreich etwa 85.000 Mädchen und Jungs als Sternsinger unterwegs. Als die Heiligen Drei Könige verkleidet, gehen sie von Haus zu Haus, bringen den Segen und verkünden die Frohe Botschaft. Sie bitten um Spenden für Hilfsprojekte in Armutsregionen unserer Welt.
 
 

Bischof Heinrich Timmerevers hat vor überzogenen Erwartungen an den Staat gewarnt und ein gesellschaftliches Umdenken gefordert.
„Es gibt sehr hohe Erwartungen, was der Staat alles für unseren Wohlstand tun soll. Das bringt ihn an seine Grenzen. Ich glaube, eine Gesellschaft kann so keinen Bestand haben, wenn alle nur etwas erwarten und nicht auch die Bereitschaft da ist, etwas einzubringen“, sagte der katholische Bischof von Dresden-Meißen am Sonntag im Interview der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA).
 
 

Vom 16. bis 18. Dezember 2025 hat Kardinal Luis Antonio Tagle das Apostolische Vikariat des südlichen Arabiens besucht.
Im Zentrum der Reise standen die gewaltigen Weihnachtsgottesdienste der philippinischen Gemeinde und ein Zeichen der Nähe von Papst Leo XIV. zu den christlichen Arbeitsmigranten in der Golfregion.
Mario Galgano - Vatikanstadt
Es sind Zahlen, die in Europa kaum noch vorstellbar sind: Über 30.000 Gläubige in Dubai und mehr als 18.000 in Abu Dhabi versammelten sich in den vergangenen Tagen, um mit Kardinal Luis Antonio Tagle die traditionelle ...
 
 

Papst Leo hat am Sonntag am Petersplatz Jesus-Krippenfiguren gesegnet und zum Friedensgebet für Kinder aufgerufen.
Wie sein Vorgänger Franziskus segnete Papst Leo - zur Freude vieler Kinder und Familien - am Sonntag am Petersplatz die mitgebrachten Krippenfiguren des Jesuskindes, die zu Hause, in Schulen sowie Oratorien aufgestellt werden sollen. Er dankte dem „Centro Oratori Romani" für die Organisation und wandte sich auch an die jungen Leute mit einer Bitte:
„Liebe Jugendliche, betet vor der Krippe auch für ... "
 
 

Zu einer Haltung der Liebe und Barmherzigkeit hat der Papst am vierten Adventssonntag aufgerufen. Für die letzten Tage vor Weihnachten empfahl er die Tugenden des heiligen Josef, die das Herz zur Begegnung mit Christus und den Mitmenschen öffnen könnten.
In seiner Katechese ging der Papst auf die Rolle des Josef im Heilsplan ein und die Tugenden, die sich in dessen Reaktion auf Mariens Schwangerschaft zeigten.
Als Josef die Schwangerschaft seiner Verlobten bemerkte (vgl. Mt 1,19), verurteilte er Maria nicht öffentlich. Als ihm im Traum kurz danach seine Rolle im Heilsplan klar wurde, „der Bräutigam der jungfräulichen Mutter des Messias zu sein“, legte Josef seine Zukunft „in Gottes Hände“, ...
 
 

Weitere 115 entführte Kinder aus der katholischen Schule St. Mary im Bundesstaat Niger in Nigeria sind freigekommen. Dies bestätigte am Samstagabend der katholische Bischof Bulus Yohanna Dauwa gegenüber dem katholischen Hilfswerk missio Aachen.

Die Schule, aus der die Kinder entführt worden waren, liegt in Dauwas Diözese Kontagora. „Ich bin sehr glücklich und sehr erleichtert. Es ist wie ein kleines Wunder kurz vor Weihnachten“, sagte Bischof Bulus im Telefonat mit missio Aachen. Nach seiner ...
 
 

Zum Gebetstag für verfolgte Christen warnt missio München vor der Lage im Heiligen Land. Christen würden bedroht, gerade junge Menschen wanderten ab. An die Bundesregierung hat das Hilfswerk eine konkrete Forderung.
Angesichts des Gebetstags für verfolgte und bedrängte Christen am 26. Dezember macht das katholische Hilfswerk missio München auf die Lage von Christen im Heiligen Land aufmerksam. „Es ist eine Tragödie und zutiefst gefährlich für die ...
 
 

Zum ersten Jahrestag des Anschlags auf den Magdeburger Weihnachtsmarkt hat die Stadt gemeinsam mit Kirchenvertretern und Politikern an die Tat erinnert.
Bischof Gerhard Feige ermutigte dazu, die Hoffnung auf ein gutes Miteinander nicht aufzugeben.
„Nach einem Jahr merken wir, dass die Finsternis immer noch da ist: Da sind Lücken, die der Verlust eines Menschen in Familien und Freundeskreise gerissen hat und die sich nicht einfach wieder schließen", sagte der katholische Bischof Gerhard Feige am Samstag bei einem ökumenischen Gottesdienst in der Johanniskirche nahe dem Tatort.
 
 

Auch im vierten Kriegswinter ist die Ukraine noch weit von einem Weihnachtsfrieden entfernt: Die humanitäre Lage spitze sich weiter dramatisch zu, berichtete der Wiener Caritasdirektor Klaus Schwertner, der soeben von einer sechstägigen Solidaritätsreise zurückgekehrt ist.
 
Statt Weihnachtsfrieden herrsche Tod, Verzweiflung und Zerstörung; 12,7 Millionen Menschen seien auf tägliche humanitäre Hilfe angewiesen. Insbesondere Kinder und ältere Menschen litten unter der Not und den täglichen Angriffen, berichtete Schwertner in einer Aussendung der Caritas der Erzdiözese Wien vom Sonntag.
 
 

Nicht nur das Tuch von Manoppello, sondern auch das berühmte Turiner Grabtuch stand im Zentrum der Faszination Paul Baddes. Im abschließenden Teil seiner gewürdigten Radio-Akademie „Das Antlitz Gottes“ beleuchtete der Publizist die tiefgründigen Betrachtungen, die von den Päpsten Johannes Paul II. und Benedikt XVI. bei ihren Besuchen in Turin gehalten wurden.
Badde zeigte auf, wie die Päpste die Reliquie nutzten, um über die zentralen Fragen des ...
 
 

Vor einem vollbesetzten Petersplatz hat Papst Leo XIV. an diesem Samstagvormittag die letzte der von seinem Vorgänger eingeführten Jubiläumsaudienzen gehalten. In einer leidenschaftlichen Ansprache definierte er die Hoffnung als „schöpferische Kraft Gottes“ und kritisierte die ungerechte Verteilung des weltweiten Reichtums.
Mario Galgano - Vatikanstadt
Es war ein bewegender Moment auf dem Petersplatz, als das katholische Kirchenoberhaupt an diesem Samstag die Serie der samstäglichen Jubiläumsaudienzen abschloss. Trotz des nahenden Endes des Heiligen Jahres mahnte der Papst, dass die Christen weiterhin „Pilger der Hoffnung“ bleiben müssten. Hoffnung sei ...
 
 

Das Presseamt des Heiligen Stuhls hat an diesem Samstagmittag offizielle Details zum ersten außerordentlichen Konsistorium unter Papst Leo XIV. bekannt gegeben. Die Versammlung des Kardinalskollegiums soll der Beratung über die Leitung der Weltkirche dienen.
Mario Galgano - Vatikanstadt
Wie das Presseamt des Heiligen Stuhls an diesem Samstagmittag bestätigte, hat Papst Leo XIV. das erste außerordentliche Konsistorium seines Pontifikats einberufen. Die Versammlung wird am 7. und 8. Januar 2026 im Vatikan stattfinden. Damit ...
 
 

In der Jugendkirche von Münster werden an diesem Samstagabend die Namen von 2.500 Menschen verlesen, die auf ihrer Flucht nach Europa ums Leben kamen. Ein leiser, aber kraftvoller Protest gegen das Vergessen und für die Würde jedes Einzelnen.
 
Rahaf, 7 Jahre – Nguyen Van Hung, 33 Jahre – Mohamed, ein Jahr.“ Wenn an diesem Samstagabend diese Namen durch die Jugendkirche in Münster hallen werden, wird dies in hartem Kontrast zum adventlichen Trubel der Innenstadt stehen. Während draußen die ...
 
 

Seit Montagabend sind auf dem Petersplatz in Rom der Weihnachtsbaum aus Südtirol und die Krippe aus der Nähe von Neapel zu sehen. Wir bieten Ihnen nun Postkarten mit diesem Motiv an.
 
Die Postkarten wurden vom „Verein der Freunde von Radio Vatikan“ erstellt; auf ihnen ist die weihnachtliche Szenerie vor der Fassade des Petersdoms zu sehen. Sie können diese ...
 
 

Damit sie das Leben haben!" (Joh 10, 10) - unter diesem Leitspruch aus dem Johannesevangelium bittet missio Aachen im Januar um Spenden für die Kirche in Afrika.
 
Millionen Menschen sind im Südsudan auf der Flucht. So auch die Sacred Heart Sisters, die in Juba Zuflucht in einem baufälligen Konvent gefundenen haben. Sie schlafen in Abstellkammern und kochen in einem alten Schuppen. "Wir teilen die Erfahrungen der Menschen. Das macht uns stark", sagen die Schwestern. Sie gehen in Flüchtlingslager, organisieren Frauengruppen und kümmern sich um Straßenkinder.
 
Ihre Spende hilft den Sacred Heart Sisters und anderen Schwesterngemeinschaften. Für konkrete Hilfe, wo sie dringend gebraucht wird. Herzlichen Dank!  
 
Wir werden in unseren Gottesdiensten am 06.01.2026 für den Afrikatag die Kollekte halten. 
Oder nutzen Sie die Bankverbindung unserer Kirchengemeinde:
 
Empfänger: Röm. kath. Kirchengemeinde Iffezheim-Ried
IBAN: DE 37 6656 2300 0002 0115 06
Stichwort: "Afrikakollekte"
 
 

Die Weihnachtsaktion von adveniat steht unter dem Motto
 
"Rettet unsere Welt # Zukunft Amazonas".
 
Der Schutz der Regenwälder im Amazonas und die Unterstützung der Armen gehören zusammen. Deshalb ruft Adveniat dazu auf, sich an die Seite dieser Menschen zu stellen, die für die Bewahrung des Amazonas als unser gemeinsames Haus und als globale Grundlage für zukünftige Generationen einstehen - oft unter Einsatz des eigenen Lebens.
 
Auch in unseren Pfarrkirchen werden wir an Heilig Abend und Weihnachten die Kollekte dafür abhalten um die Menschen dort vor Ort zu unterstützen.
 
Spenden sind auch per Überweisung auf das Spendenkonto unserer Kirchengemeinde möglich:
Die Bankverbindung hierfür lautet wie folgt:
Empfänger: Röm. kath. Kirchengemeinde Iffezheim-Ried
IBAN: DE 37 6656 2300 0002 0115 06
Verwendungszweck: Adveniat-Kollekte
 
Vielen Dank!
 
 

Wenige Tage vor Weihnachten hat Papst Leo XIV. eine Delegation der italienischen Katholischen Aktion im Vatikan empfangen. In seiner Ansprache rief er die Jugendlichen dazu auf, den Frieden nicht nur als Abwesenheit von Krieg zu verstehen, sondern als konkrete Tat der Versöhnung im Alltag.
Mario Galgano - Vatikanstadt
Papst Leo XIV. traf an diesem Freitag mit den Kindern und Jugendlichen der Azione Cattolica Ragazzi (ACR) zusammen. Der Papst dankte den jungen Gästen für ihren gelebten Glauben und betonte die Bedeutung ihrer Identität als Weggefährten Jesu innerhalb der Kirche.
 
 

Am Freitagvormittag habe sich die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Governatorats und der verschiedenen vatikanischen Institutionen im Petersdom versammelt, um gemeinsam mit Erzbischof Edgar Peña Parra die heilige Messe zur Vorbereitung auf das Weihnachtsfest zu feiern. In seiner Predigt schlug der Substitut des Staatssekretariats eine Brücke zwischen der biblischen Geschichte von Zacharias und dem täglichen Dienst im Schatten der Kuppel von St. Peter.
Mario Galgano - Vatikanstadt
Erzbischof Peña Parra eröffnete seine Reflexion mit einem Zitat des heiligen Augustinus: „Wach auf, o Mensch: Denn für dich ist Gott Mensch geworden.“ ...
 
 

Der „Borgo Laudato si’“, das neue Zentrum für ökologische Bildung in den päpstlichen Gärten von Castel Gandolfo, erhält pünktlich zum Weihnachtsfest ein besonderes künstlerisches Zeugnis:
Eine lebensgroße Krippe aus der berühmten Keramik-Tradition von Metepec, Mexiko.

Tiziana Campisi und Mario Galgano - Vatikanstadt
Die 17 Tonskulpturen sind ein Werk des verstorbenen Großmeisters Tiburcio Soteno aus dem Jahr 2008. Die Familie Soteno genießt Weltruf; ihre Werke sind ...
 
 

Papst Leo XIV. hat per Reskript ein neues Statut für die Arbeitsbehörde des Apostolischen Stuhls (ULSA) approbiert. Die Neuregelung, die am 25. November 2025 unterzeichnet wurde, zielt darauf ab, die Arbeitsgemeinschaft im Vatikan zu festigen und die Effizienz der Behörde zu steigern. ULSA ist die zentrale Anlaufstelle für alle Belange der Arbeitnehmer in der Römischen Kurie, dem Governatorat und der anderen Einrichtungen des Heiligen Stuhls.
Mario Galgano und Salvatore Cernuzio - Vatikanstadt
Eine der wesentlichen Neuerungen ist die Erweiterung des Verwaltungsrates. Erstmals werden ...
 
 

Hier ein Überblick über unsere kommenden Live-Übertragungen mit deutschem Kommentar - laufend aktualisiert. Kommenden Mittwoch übertragen wir ab 10 Uhr wie gewohnt die Generalaudienz mit Papst Leo XIV.
 
Unsere Übertragungen können Sie ca. 10 Minuten vor der angegebenen Zeit auf unserer Webseite, über unsere Social-Media-Kanäle wie Youtube und Facebook sowie unsere Partnersender verfolgen.
 
 

Es ist kein Zufall, dass das Heilige Jahr ausgerechnet am 6. Januar 2026 endet. Das meint zumindest der päpstliche Hausprediger Roberto Pasolini.
Stefan v. Kempis – Vatikanstadt
In seiner dritten und letzten Adventspredigt für die Spitzenkräfte der römischen Kurie brachte der italienische Kapuziner die Schließung der Heiligen Pforte mit dem Hochfest der Erscheinung des Herrn (Epiphanie) in Zusammenhang, das die Kirche am 6. Januar feiert. „Die Koinzidenz ist bemerkenswert: Eine Tür fällt zu, und zugleich wird kraftvoll verkündet, dass das Heil Christi definitiv offenbleibt für alle!“ ...
 
 

Unzählige Geschichten von Mut bleiben unerzählt.
Das Buch „Living Ancestors“ (Lebende Vorfahren) gibt den unsichtbaren, ungehörten und zutiefst gläubigen Frauen eine Stimme, die durch jahrzehntelangen hingebungsvollen Dienst die spirituellen und gesellschaftlichen Bereiche Afrikas geprägt haben. Dieses bahnbrechende Werk wurde von Sr. Mumbi Kigutha von den Schwestern vom Kostbaren Blut (CPPS) in Dayton (Ohio/USA) ins Leben gerufen und bietet einen seltenen Einblick in ihre Lebenserfahrungen.
Von Sr. Christine Masivo, CPS
Sr. Mumbi wurde in Kenia geboren und arbeitet heute in den Vereinigten Staaten. Sie ist Präsidentin von 
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Im „Interview der Woche“ des Deutschlandfunks hat sich der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Georg Bätzing, besorgt über die gesellschaftliche Entwicklung in Deutschland geäußert.
Neben einer scharfen Verurteilung des Antisemitismus mahnte er eine sachlichere Debatte über Migration und den Erhalt der demokratischen Brandmauer an.
Bätzing warnte davor, das Problem einseitig zu verorten. Er nehme Antisemitismus nicht nur in Kreisen wahr, die die Palästinenser unterstützen, sondern „wirklich von links und rechts“. Angesichts dieser ...
 
 

In der Debatte um die rasanten Fortschritte der Künstlichen Intelligenz (KI) hat der Berliner Erzbischof Heiner Koch eine klare theologische Grenze gezogen. Auch wenn KI-Systeme gewaltige Datenmengen verarbeiten könnten, seien sie im Kern doch nur ein Spiegel menschlichen Wissens.
„KI wird von Menschen gefüttert, sie weiß also bestenfalls das, was alle Menschen zusammen wissen“, erklärte Koch im Gespräch mit dem „Handelsblatt“.
Gott als Beziehungswesen, nicht als Datenbank
Für den Erzbischof stellt die technische Allwissenheit keine Bedrohung für den Glauben dar. Er gab sich im Interview gelassen:
 
 

„Der Friede sei mit euch allen: hin zu einem ,unbewaffneten und entwaffnenden‘ Frieden“: Mit diesen programmatischen Worten von Leo XIV. aus seiner ersten Ansprache als Papst ist auch die Botschaft zum Weltfriedenstag 2026 überschrieben, die der Vatikan an diesem Donnerstag veröffentlichte. Darin warnt der Papst davor, Frieden als „Utopie“ abzutun, und prangert zunehmende Gewaltbereitschaft und Wettrüsten an, die „weit über das Prinzip der legitimen Verteidigung“ hinausgehen.
Als Datum der Unterzeichnung trägt die Botschaft den 8. Dezember 2025, das Hochfest der
 
 

Am Donnerstagnachmittag hat Papst Leo in der Bibliothek des italienischen Senats die Ausstellung zur Bibel von Borso d’Este besucht. Der kurze Aufenthalt im Palazzo della Minerva stand ganz im Zeichen von Geschichte, Glaube und der bevorstehenden Weihnachtszeit.

Silvia Kritzenberger - Vatikanstadt
Gegen 14.45 Uhr traf der Pontifex in der Bibliothek des italienischen Senats ein, wo er im privaten Rahmen die Ausstellung zur Bibel von Borso d’Este besucht hat.
Die Ausstellung, die aus ...
 
 

„In einem Kontext, in dem Technologie und künstliche Intelligenz unsere Aktivitäten zunehmend steuern und beeinflussen, ist es heute dringend erforderlich, sich dafür einzusetzen, dass sich Unternehmen in erster Linie und vor allem als menschliche und geschwisterliche Gemeinschaften verstehen." Das hat Papst Leo XIV. diesen Donnerstag gefordert. Das katholische Kirchenoberhaupt mahnte bei einer Audienz für italienische Arbeitsberater auch mehr Sicherheit am Arbeitsplatz an.
 
 

Der aus Chicago stammende Ronald Hicks, bisher Bischof der Diözese Joliet in Illinois, tritt die Nachfolge von Kardinal Timothy Dolan als Erzbischof von New York an. Das vatikanische Presseamt informierte diesen Donnerstagmittag über die Personalie: Papst Leo XIV. nahm demnach den Rücktritt von Kardinal Timothy M. Dolan an, der wie üblich altersbedingt im Februar zu seinem 75. Geburtstag den Amtsverzicht eingereicht hatte, und ernannte den 58- jährigen Hicks.
Der am 4. August 1967 geborene Hicks stammt wie Papst Leo XIV. aus Chicago; von 2018 bis 2020 war er ...
 
 

Die evangelische und katholische Kirche in Deutschland sehen die Bilanz für die deutschen Rüstungsexporte skeptisch. Prälat Karl Jüsten, Vorsitzender der „Gemeinsamen Konferenz Kirche und Entwicklung", kritisiert im Interview mit unserem Partnersender Domradio die Neuausrichtung der Rüstungspolitik der neuen Bundesregierung.
Domradio*: Was macht die neue Regierung in Ihren Augen falsch? 
Prälat Dr. Karl Jüsten (katholischer Vorsitzender der Gemeinsamen Konferenz Kirche und Entwicklung (GKKE)): Sie ist natürlich an die von der Regierung selbst   ...
 
 

In einer Geste der Verbundenheit zum Jahresende haben Papst Leo XIV. und der israelische Staatspräsident Isaac Herzog an diesem Mittwochnachmittag ein ausführliches Telefonat geführt. Während der Anlass formal der Austausch von Glückwünschen zu den bevorstehenden Festtagen – Weihnachten und dem jüdischen Lichterfest Chanukka – war, stand das Gespräch im Schatten der jüngsten weltpolitischen Erschütterungen.
Mario Galgano - Vatikanstadt
Wie das Presseamt des Heiligen Stuhls am späten Nachmittag mitteilte, nutzte das Kirchenoberhaupt das Telefonat für eine unmissverständliche Positionierung gegen Judenhass. Vor dem ...
 
 

Eine deutliche Absage an hektische Vorbereitungen auf Weihnachten kommt von Papst Leo XIV.. Besser sei es, sich mit der Beichte auf das Fest der Menschwerdung Gottes einzustimmen, schlug das Kirchenoberhaupt in seinen Grüßen nach der Katechese bei der Generalaudienz an diesem Mittwoch vor.
„Während Weihnachten näher rückt, sollten wir darauf achten, uns nicht von frenetischem Aktivismus bei den Vorbereitungen für die Feiertage mitreißen zu lassen. Dies würde dazu führen, dass wir sie nur oberflächlich erleben und Raum für Enttäuschungen lassen würden“, sagte Papst Leo XIV. an diesem ...
 
 

Papst Leo hat vor seiner Generalaudienz auf dem Petersplatz an diesem Mittwoch eine Gruppe von kranken und gebrechlichen Teilnehmern in der Audienzhalle getroffen. Nach einer kurzen Ansprache grüßte er die anwesenden Pilger auch noch persönlich.

„Guten Morgen allerseits! Good morning! Welcome!“, wandte er sich an die Gruppe, die eigens in der Audienzhalle untergebracht worden war: „Ich möchte euch allen kurz begrüßen und jedem einzelnen von euch meinen Segen geben an diesem Tag, an dem wir euch ein wenig vor den Elementen schützen wollten, vor allem vor der Kälte...“, so der Papst.
 
 

Der inneren Leere, die wir in unserer von Hektik und Erfolgszwang geprägten Zeit oft empfinden, hält die christliche Hoffnung eine Verheißung entgegen: Wahre Ruhe findet das menschliche Herz im Ankommen bei Gott. Daran erinnerte Papst Leo bei der Generalaudienz auf dem Petersplatz, bei der er seine Katechesenreihe zum Thema „Die Auferstehung Christi und die Herausforderungen der heutigen Welt“ fortgesetzt hat.
Silvia Kritzenberger - Vatikanstadt
„Das menschliche Leben ist von Bewegung geprägt. Wir handeln, planen, lösen Probleme, übernehmen Verantwortung und ...
 
 

Papst Franziskus, mit bürgerlichem Namen Jorge Mario Bergoglio, hätte an diesem Mittwoch, 17. Dezember 2025, seinen 89. Geburtstag gefeiert. Papst Leos Vorgänger war am diesjährigen Ostermontag verstorben. Radio Vatikan erinnert an den ersten Papst aus der „Neuen Welt“.
 
Anlässlich von Franziskus‘ Geburtstag beleuchten wir Facetten eines vielfältigen Pontifikates und führen hier einige unserer Artikel und Audio-Beiträge zu Papst Franziskus noch einmal auf.
Ein Papst für die Armen
Die Armen hatten von Anfang an seine Aufmerksamkeit: Er wolle eine arme Kirche für die Armen, sagte Franziskus.
 
 

Trotz der durch den Globalen Pakt für Flüchtlinge erzielten Fortschritte bei der Stärkung der gemeinsamen Verantwortung und der Ausweitung von Schutzwegen wird durch „Zwangsvertreibung weltweit weiterhin tiefes menschliches Leid verursacht“. Das unterstrich der Vatikanvertreter bei den Vereinten Nationen in Genf, Erzbischof Ettore Balestrero, beim Global Refugee Forum Progress Review am Mittwoch.
Bei der Sitzung soll eine internationale Zwischenbilanz zu den bislang erzielten Fortschritten der beim Global Refugee Forum 2023 vereinbarten Maßnahmen ...
 
 

Im Rahmen eines ökumenischen Gottesdienstes ist das Friedenslicht aus Bethlehem auf dem Fliegerhorst Köln-Wahn an die evangelischen und katholischen Militärseelsorgen übergeben worden.
 
Als Zeichen der Solidarität mit den Soldatinnen und Soldaten im In- und Ausland überbrachte die Initiative „Aktion Kaserne“ des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) und des Rings Deutscher Pfadfinder- und Pfadfinderinnenverbände (rdp) in Nordrhein-Westfalen zum vierzehnten Mal die Flamme, die in der Geburtsgrotte in ...
 
 

Mit seinem spontanen Besuch des Weihnachtskonzerts einer Schule in Castel Gandolfo hat Papst Leo Schulkindern kurz vor Weihnachten eine besondere Freude gemacht. Die Kinder, die es ihm mit Liedern in mehreren Sprachen dankten, erinnerte der Papst daran, dass Weihnachten vor allem Liebe, Nähe und Frieden bedeutet: „Gott, der uns nahekommen will, vor allem den Kleinsten“.
Silvia Kritzenberger - Vatikanstadt
Für Papst Leo war es bereits das dritte Weihnachtskonzert in diesem Advent. Doch dieses Mal standen keine weltberühmten Sänger ...
 
 

Papst Leo XIV. stattet diesen Dienstagnachmittag der Päpstlichen Schule Paul VI. (Scuola Pontificia Paolo VI) in Castel Gandolfo einen Besuch ab. Dies teilte der Pressesaal des Heiligen Stuhls am Mittag mit.
 
Papst Leo XIV. wird demnach um 17:00 Uhr in der Schule erwartet, wo er dem von den Kindern des Instituts vorbereiteten Weihnachtskonzert folgen wird. Bild- und Videoaufnahmen des Treffens werden nach Angaben des Vatikans durch Vatican Media erstellt und im Anschluss an die Begegnung verbreitet. Die Schule überträgt das Konzert Live auf ihrem Facebook-Kanal.
Die Päpstliche Schule Paul VI. ist eine ...
 
 
 
Die Internationale Union der Generaloberinnen (UISG) feiert an diesem Dienstag ihr 60. Gründungsjubiläum. Die Organisation, die weibliche Ordensgemeinschaften weltweit vernetzt und unterstützt, wurde am 8. Dezember 1965, dem letzten Tag des Zweiten Vatikanischen Konzils, ins Leben gerufen.
Mario Galgano - Vatikanstadt
Aus diesem Anlass hat Papst Leo XIV. der UISG, die Generaloberinnen aus sechs Kontinenten vereint, eine persönliche Glückwunschbotschaft zukommen lassen. Darin dankt das katholische Kirchenoberhaupt ...
 
 

Seit mehr als 30 Jahren ist Schwester Petra Silvia Pfaller von der Gemeinschaft der Missionarinnen Christi in Brasilien in der Gefängnisseelsorge tätig. Die gebürtige Bayerin, die in Brasilien Jura studierte und als Anwältin arbeitet, ist derzeit die erste Vorsitzende der Gefängnisseelsorge des Landes. Im Gespräch beschreibt sie die schockierende Realität der Haftanstalten und erklärt, warum die Arbeit für die „Würde der Brasilianer“ für sie ein christlicher Auftrag ist.
Mario Galgano - Vatikanstadt
Ihre Berufung zur Gefängnisseelsorge fand Schwester Pfaller in Brasilien, wo sie ...
 
 

Die Reise von Papst Leo XIV. vom 30. November bis zum 2. Dezember nach Beirut war für viele Libanesen und insbesondere für die Bewohner von Rmeich ein Hoffnungsschimmer. Pater Toni Elias ist Pfarrer in Rmeich, einer libanesischen Enklave direkt an der Grenze zu Israel. „Wir leben in Unsicherheit über die Zukunft. Wir fragen uns immer: Was wird als nächstes passieren?“, sagt er im Interview mit Radio Vatikan.
Salvatore Cernuzio – Vatikanstadt *
Rmeich liegt in der Provinz Tyr, dem biblischen Tyrus; die Einwohner sind ausschließlich maronitische Christen, während in den ...
 
 

Das Fest der Geburt Christi wird seit dem 4. Jahrhundert gefeiert - Franz von Assisi „erfand" 1223 die Weihnachtskrippe. Der erste Wiener Christbaum stand 1814 im Salon von Baronin Fanny Arnstein. Kathpress hat diese und weitere Fakten rund um das höchste Fest der Christen gesammelt.
Mehr als zwei Milliarden Christen weltweit feiern am 24./25. Dezember und am 6./7. Januar das Fest der Geburt Christi und damit nach ihrem Glauben die Menschwerdung Gottes. Rund 1,4 Milliarden Katholiken sowie Anglikaner, Protestanten sind am 24. Dezember in dieser Feier vereint. Auch die ...
 
 

Seit Montagabend sind auf dem Petersplatz in Rom der Weihnachtsbaum aus Südtirol und die Krippe aus der Nähe von Neapel zu sehen. Wir bieten Ihnen nun Postkarten mit diesem Motiv an.

Die Postkarten wurden vom „Verein der Freunde von Radio Vatikan“ erstellt; auf ihnen ist die weihnachtliche Szenerie vor der Fassade des Petersdoms zu sehen. Sie können diese Postkarten gerne bei uns bestellen, um damit Ihren Freunden und Verwandten vor dem Fest der Geburt Jesu eine Freude zu machen.
Wenn Sie an einer dieser Karten interessiert sind, dann ...
 
 

Papst Leo XIV. hat an diesem Montagmorgen, dem 15. Dezember 2025, anlässlich der offiziellen Präsentation des Weihnachtsbaumes und der Krippe auf dem Petersplatz ein scharfes Urteil über den antisemitischen Terroranschlag von Sydney am Vortag gefällt. Der Papst verurteilte die Tat als „antisemitische Gewalt“ und rief eindringlich dazu auf, Hass zu eliminieren.
Mario Galgano - Vatikanstadt
Der Papst empfing im Vatikan die Delegationen, die die diesjährigen Weihnachtsgaben überreichten.
 
 

Papst Leo ist bestürzt über den Angriff auf eine jüdische Feiergemeinschaft im australischen Sydney.
In einem Telegramm an den Erzbischof von Sydney, Anthony Fisher, schreibt Kardinalstaatssekretär Pietro Parolin, der Papst sei „tief betrübt“ gewesen, als er von dem „entsetzlichen Angriff“ auf eine Channuka-Feier in Sydney erfahren habe. Papst Leo versichere denen seine geistige Nähe, die durch diese „sinnlose Gewalttat“ betroffen seien, so das Telegramm von diesem Montag.
 
 

Mindestens 16 Menschen sind im Gazastreifen infolge der anhaltenden sintflutartigen Regenfälle ums Leben gekommen. Die Lage ist kritisch. Wir sprachen mit Anton Asfar, Generalsekretär von Caritas Jerusalem.
Marie Duhamel – Vatikanstadt
Asfar berichtet von den verfallenen Zelten der im Schlamm eingeschlossenen Gaza-Bewohner, den mangelnden Hygienebedingungen und der Ausbreitung von Krankheiten. Die Organisation hat seit dem Waffenstillstand die Anzahl der Hilfsstationen erhöht, doch die Versorgung des Gebiets mit medizinischen Gütern gestaltet sich weiterhin schwierig.
 
 

Gegenüber den vatikanischen Medien gab der Propräfekt des Dikasteriums für Evangelisierung eine erste Bilanz des sich dem Ende zuneigenden Heiligen Jahres. Er erinnerte an die ersten Monate mit Papst Franziskus, an dessen Beerdigung mit 200.000 Jugendlichen, die sich zu ihrem Jubiläum in Rom versammelt hatten, und an seinen ersten Dialog mit Leo XIV.: Rom habe sich einmal mehr als „einladende und sichere Stadt“ erwiesen.
Andrea De Angelis – Vatikanstadt
„Jedes Jubiläum bringt etwas Außergewöhnliches mit sich. Unsere Sprache ist stets von Glauben und Nächstenliebe geprägt. Nun hatten wir ein Jahr lang die Freude und die Verantwortung, über ...
 
 

Unter den Klängen von „Stille Nacht“ sind am Montagabend der Weihnachtsbaum und die Krippe auf dem Petersplatz für Besucher freigegeben worden.
Delegationen aus dem Norden und Süden Italiens weihten die diesjährige Krippendarstellung und den Weihnachtsbaum am Obelisken in der Platzmitte feierlich ein. Dabei brachten sie auch vorweihnachtliche Klänge zu Gehör. Die majestätische, 25 Meter hohe Rotfichte aus dem Ultental in der Provinz Bozen wurde erstmals beleuchtet; zusätzlich wurde ...
 
 

Trotz deutlicher Einwände der Kirche und weiteren Organisationen hat der US-Bundesstaat Illinois ein Gesetz zur Sterbehilfe verabschiedet. Katholische Bischöfe und Behindertenvertreter warnen vor den Folgen.
Die Bischöfe von Illinois haben die Legalisierung der ärztlichen Sterbehilfe scharf kritisiert. In einem Schreiben an Gouverneur Pritzker erklärten sie, dass es bei dem Gesetz „nicht um Mitgefühl“ gehe. Sie forderten, dass Menschen am Lebensende „mitfühlende, liebevolle Pflege durch ausgebildete Fachkräfte und liebevolle Familienangehörige“ erhalten sollen.
 
 

Papst Leo XIV. hat ein Ende der Gewalt in der Demokratischen Republik Kongo gefordert. „Ich bekunde der Bevölkerung meine Solidarität und fordere die Konfliktparteien auf, jede Form von Gewalt einzustellen und unter Achtung der laufenden Friedensprozesse einen konstruktiven Dialog zu suchen", sagte das katholische Kirchenoberhaupt diesen Sonntag nach seinem Mittagsgebet auf dem Petersplatz. Er verfolge das Wiederaufflammen der Gewalt im Osten des Landes „mit großer Sorge."
Zwischen der Demokratischen Republik Kongo und Ruanda schwelt seit Jahrzehnten ein  ...
 
 

Am dritten Adventssonntag, dem Gaudete-Sonntag, hat Papst Leo XIV. dazu aufgerufen, die Adventszeit zu nutzen, um „die Erwartung des Erlösers mit der Aufmerksamkeit für das zu verbinden, was Gott in der Welt tut."
Stefanie Stahlhofen - Vatikanstadt
Wie sich Gottes Wirken in der Welt erkennen lässt, das führte der Papst bei seinem Mittagsgebet diesen Sonntag auch konkreter aus: „Wer er ist, verkündet Christus durch das, was er tut. Und was er tut, das ist ... "
 
 

Am dritten Adventssonntag ist die letzte Großveranstaltung des Heiligen Jahrs der Hoffnung mit einer feierlichen Messe unter Vorsitz von Leo XIV. ausgeklungen. In seiner Predigt forderte der Papst für Menschen im Strafvollzug konkrete Gesten der Liebe, Barmherzigkeit und die Chance auf einen Neubeginn. Die mehr als 5.500 Pilger im Petersdom erinnerte er an die Kraft, die im Mitgefühl und im Gottvertrauen liegt – selbst in den schwierigsten Lebenslagen.
Silvia Kritzenberger - Vatikanstadt
Das Wochenende des 12. bis 14. Dezember stand ganz im Zeichen der Strafgefangenen und des Strafvollzugs. Rund 6.000 Pilger aus etwa 90 Ländern waren ...
 
 

Kardinal Reinhard Marx
Kardinal Reinhard Marx schätzt traditionelle bayerische Musik in der Kirche als Ausdruck eines menschenfreundlichen Gottes. Das sagte der Erzbischof von München und Freising am dritten Adventsonntag in der deutschsprachigen Kirche S. Maria dell’Anima in Rom bei einer Messe, an deren Gestaltung zwei bayerische Volksmusikensembles mitwirkten.
Die beiden Formationen Weintröpfe G’sang und HuabaBlech waren auf Einladung der bayerischen Casa Santa Maria nach Rom gekommen; das ...
 
 

Am Bondi Beach im australischen Sydney sind bei einem Anschlag auf eine jüdische Chanukka-Veranstaltung mindestens zehn Menschen getötet worden. Unter den Toten sei auch einer der mutmaßlichen Angreifer, teilte die Polizei am Sonntagabend (Ortszeit) mit. Nach offiziellen Angaben wurden zwei Personen festgenommen. Zu den Tätern und ihrem Motiv gebe es noch keine zuverlässigen Informationen.
Mehr als 16 Menschen seien teils schwer verletzt in umliegende Krankenhäuser gebracht worden, berichtete der Sender ABC. Es habe zwei Festnahmen gegeben. Augenzeugen berichteten von mehr als 50 Schüssen auf die ...
 
 

Bei einem Weihnachtskonzert im Vatikan hat Papst Leo XIV. an diesem Freitagabend dem italienischen Dirigenten Riccardo Muti den diesjährigen Ratzingerpreis übergeben. Die Auszeichnung verstehe sich als Anerkennung „für ein Leben, das ganz der Musik gewidmet ist, einem Ort der Disziplin und der Offenbarung“, so Leo, der in seiner Rede sowohl Joseph Ratzinger / Papst Benedikt als auch Papst Franziskus würdigte.
Die Übergabe des Preises fand am Ende des Konzerts statt. In der vatikanischen Audienzhalle dirigierte Riccardo Muti Luigi Cherubinis A-Dur-Messe von 1825, geschrieben für die Krönung des ...
 
 

Papst Leo XIV. hat an diesem Samstagvormittag die Teilnehmer des Jubiläums der italienischen Diplomatie empfangen. In seiner Ansprache hob der Papst die Hoffnung als fundamentale Tugend für das diplomatische Handeln hervor und warnte davor, den Dialog im internationalen Kontext durch „beleidigende“ Sprache zu ersetzen.
Mario Galgano - Vatikanstadt
Der Papst begrüßte die Diplomaten im Vatikan, deren Pilgerreise durch die Heilige Pforte diesem Treffen eine besondere Bedeutung verleihe.
 
 

Der vatikanische Kardinalstaatssekretär Pietro Parolin hat die Diplomatie dazu aufgerufen, inmitten der aktuellen „geopolitischen Komplexität“ neue Wege zu erschließen, um „noch immer“ an die Möglichkeit des Friedens zu glauben. Parolin feierte an diesem Samstagvormittag, dem 13. Dezember, in der Audienzhalle die Messe anlässlich des Jubiläums der italienischen Diplomatie.
Mario Galgano - Vatikanstadt
In seiner Predigt reflektierte Kardinal Parolin über die „tiefen Spannungen und wandelbaren Szenarien“ der Gegenwart. Er betonte, dass der „Feuer-Gedanke“ der Diplomatie – in der Heiligen Schrift ein ...
 
 

Anlässlich der Eröffnung des 33. Weihnachtskonzerts im Vatikan hat Papst Leo XIV. an diesem Samstagvormittag die universelle Kraft der Musik mit der einfachen Botschaft der Geburt Christi verknüpft. Er betonte, dass authentische Schönheit zu konkreter Verantwortung führen müsse, und hob das Missionsprojekt des Konzerts im Kongo hervor.
Mario Galgano - Vatikanstadt
In seiner Ansprache dankte der Papst allen Beteiligten, insbesondere den Künstlern, den Don Bosco Missionen, die das Konzert fördern, sowie den Organisatoren, Sponsoren und der Stiftung Gravissimum Educationis.
 
 

Papst Leo XIV. hat Krippenspiele und Krippen gewürdigt: „Die Krippe, meine Lieben, ist ein wichtiges Zeichen: Sie erinnert uns daran, dass wir Teil eines wunderbaren Heilsabenteuers sind, in dem wir niemals allein sind", sagte das katholische Kirchenoberhaupt diesen Samstag (13.12.2025) bei einer Audienz für Krippendarsteller.
Stefanie Stahlhofen - Vatikanstadt 
Zahlreiche Hirten, Kinder und natürlich Maria und Josef mit dem Baby - dem Jesuskind - traf das katholische Kirchenoberhaupt im Vatikan. Rund 1000 Krippendarstellerinnen und -Darsteller aus ganz Italien waren nach Rom gekommen, um am
 

Hier ein Überblick über unsere kommenden Live-Übertragungen mit deutschem Kommentar - laufend aktualisiert. Kommenden Mittwoch übertragen wir ab 10 Uhr wie gewohnt die Generalaudienz mit Papst Leo XIV.
Unsere Übertragungen können Sie ca. 10 Minuten vor der angegebenen Zeit auf unserer Webseite, über unsere Social-Media-Kanäle wie Youtube und Facebook sowie unsere Partnersender verfolgen.
 
 

 
Die traditionelle Teilnahme am Weihnachtsgottesdienst verliert in Deutschland weiter an Bedeutung. Einer repräsentativen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Civey im Auftrag des Portals Web.de zufolge planen lediglich 20 Prozent der Deutschen, an den Feiertagen fest einen Besuch in der Kirche ein.
Weitere 10 Prozent der Befragten antworteten auf die Frage nach einer Teilnahme mit „eher ja“, während 8 Prozent noch unentschieden waren. Dem gegenüber stehen fast zwei Drittel (62 Prozent) der Bevölkerung, die angaben, „eher nicht“ oder „auf keinen Fall“ an Weihnachten einen Gottesdienst besuchen zu wollen.
 
 

Papst Leo XIV. erinnert Priester und Ordensleute „an den absoluten Primat Christi“. Es sei wichtig, „angesichts unserer Gesellschaft des verwirrenden Lärms die Stimme Christi deutlich im Ohr und im Herzen zu behalten“.
Das schreibt er in einer Botschaft an ein Treffen lateinamerikanischer Priester, Ordensleute und Seminaristen, die in Rom studieren. Der Text wurde an diesem Freitag vom Vatikan veröffentlicht. Nachfolge Christi bedeute, sich eng an ihn zu halten, so Leo.
„Inmitten der Freuden und Schwierigkeiten muss unser Motto lauten: Wenn Christus diesen Weg gegangen ist, dann ist es ...
 
 
 

Was bedeutet kirchliche Erneuerung und was nicht? Um diese Frage kreiste die zweite Adventsmeditation des päpstlichen Hauspredigers Roberto Pasolini an diesem Freitag im Vatikan.

„Kirchliche Erneuerung fällt niemals mit der Versuchung zusammen, alles einheitlich zu gestalten“, arbeitete der Kapuzinerpater in seiner langen Predigt vor dem Papst und der römischen Kurie heraus. „Eine Kirche, die sich erneuert, ist keine einheitliche Kirche, sondern eine Kirche, die in der Lage ist, Vielfalt anzunehmen und es dem Heiligen Geist zu überlassen, sie in
 

Auch in der neuen Ausgabe der Monatszeitschrift „Piazza San Pietro“ antwortet Leo XIV. auf einen Leserbrief. Die Kolumne hatte sein Vorgänger Franziskus begonnen, Leo setzt sie fort.
 
In der Antwort auf den Brief eines Psychologen aus Süditalien geht es unter anderem auf die richtige Vorbereitung auf Weihnachten. „Vermeiden wir es, uns vom Shopping betäuben zu lassen“, rät Leo XIV. wörtlich. Bei der Jagd nach Weihnachtsgeschenken gehe es nämlich nicht darum, „sich nur unseren Wünschen zu unterwerfen“. Stattdessen sollten die Geschenke ein Hinweis auf die Schönheit des Festes sein.
 
 

Archäologie ist „ein unverzichtbarer Bestandteil für das Verständnis des Christentums und folglich auch für die katechetische und theologische Bildung“. Das hat Papst Leo XIV. an diesem Donnerstag betont.
Stefan von Kempis - Vatikanstadt
In einem Apostolischen Schreiben würdigt er die Gründung des päpstlichen Instituts für christliche Archäologie vor hundert Jahren. „Archäologie ist nicht bloß eine Fachdisziplin, die wenigen Experten vorbehalten ist, sondern ein Weg, der allen offensteht, die die konkrete Gestaltwerdung des Glaubens in der Zeit, an ...
 
 

Kardinal Baltazar Porras Cardozo wurde am wichtigsten Flughafen Venezuelas sein Reisepass entzogen, wodurch er eine Reise zu kirchlichen Verpflichtungen nicht antreten konnte: „Das verstößt gegen unsere Rechte als Bürger.“
Die venezolanischen Behörden haben am 10. Dezember den Pass von Kardinal Baltazar Porras Cardozo, emeritierter Erzbischof von Caracas, am wichtigsten Flughafen Venezuelas einbehalten und ihm damit eine Reise aus kirchlichen Gründen nach Spanien verwehrt. 
 
 

In einer Zeit der Konflikte braucht es konkrete Taten der Nächstenliebe. Daran hat Papst Leo an diesem Donnerstag bei einer Audienz für das Komitee erinnert, das den interreligiösen „Zayed Award for Human Fraternity“ ausrichtet. Er empfing die Delegation im Vatikan.

„In einer Zeit, die von zunehmenden Konflikten und Spaltungen geprägt ist, brauchen wir authentische Zeugnisse menschlicher Güte und Nächstenliebe, um uns daran zu erinnern, dass wir alle Brüder und Schwestern sind“, so Papst Leo in seiner Ansprache.
 
 

 
Die spannenden Halbfinalrunden im Vatikanischen Fußball-Cup sind abgeschlossen. Nach mehreren torreichen Begegnungen stehen nun die Finalisten für die beiden Endspiele des Turniers fest. Besonders die Schweizergarde sorgte in ihrem Halbfinale für ein Spektakel und sicherte sich damit die Teilnahme am Endspiel des Freundschafts-Cups.
Mario Galgano - Vatikanstadt
Die jüngsten Ergebnisse zeigten hochkarätige Offensivleistungen der Teams: Im Duell zwischen PACAO und der Associazione Santi Pietro e Paolo setzte sich PACAO in einer hart umkämpften Partie mit 8:4 durch. Einen klaren Sieg ...
 
 

Leo XIV. hat an diesem Donnerstag Adrian Pabst zum Ordentlichen Mitglied der Päpstlichen Akademie der Sozialwissenschaften ernannt. Der hoch angesehene Professor ist derzeit als Dozent für Politik an der University of Kent in Großbritannien tätig.
Mario Galgano - Vatikanstadt
Adrian Pabst wurde am 2. November 1976 in München (Deutschland) geboren. Er verfügt über eine außergewöhnlich breite akademische Ausbildung: Pabst schloss 1998 sein Studium der Wirtschaftswissenschaften an der Universität Cambridge ab, gefolgt von einem Abschluss in Europastudien an der ...
 
 

Eine Instrumentalisierung des Glaubens für politische Zwecke kritisiert Erzbischof Elpidophoros (Lambrianidis) von der Griechisch-Orthodoxen Erzdiözese von Amerika (Patriarchat von Konstantinopel).
„Ich glaube nicht, dass es der Orthodoxie und dem Christentum nützt, mit unfreien, antidemokratischen Regimen in Verbindung gebracht zu werden, selbst wenn diese vorübergehend ,Schutz‘ bieten“, so Elpidophoros im Interview mit der griechischen Zeitung „Realnews". Dabei bezog er sich auf die langjährige russische Unterstützung des Assad-Regimes in Syrien. Langfristig habe die Kirche mehr davon, „wenn sie sich von solchen Mächten distanziert".
 
 

Nach einem Treffen mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj hat sich Papst Leo XIV. am Dienstagabend vor seiner Residenz in Castel Gandolfo zu den aktuellen diplomatischen Bemühungen, dem Schicksal entführter Kinder und der Rolle Europas im Ukraine-Krieg geäußert.
Mario Galgano - Vatikanstadt
Der Papst betonte, dass der „Hauptpunkt“ des Gesprächs mit dem Präsidenten die Friedensfrage und die „Wege zur Suche nach einer Einigung, einem Waffenstillstand“ gewesen sei.
 
 

Papst Leo XIV. hat erneut den ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj empfangen. In Castelgandolfo bei Rom sprach er mit ihm über den Krieg in der Ukraine.
Leo und der Staatschef des von Russland überfallenen Landes sind sich in dem halben Jahr seit der Papstwahl schon zweimal begegnet. Nach Vatikanangaben betonte Leo XIV. an diesem Dienstag „die Notwendigkeit, den Dialog fortzusetzen“. Er hoffe sehr, „dass die diplomatischen Initiativen zu einem gerechten und dauerhaften Frieden führen werden“. Der Papst hat den Anlauf der USA zu Waffenstillstandsgesprächen begrüßt; zugleich mahnte er aber ...
 
 

Das „Päpstliche Jahrbuch“ (Annuario Pontificio) erscheint erstmals auch in einer digitalen Ausgabe. Seit diesem Montag ist es auch als App herunterladbar.
Salvatore Cernuzio – Vatikanstadt *
In der Datenbank lassen sich zahlreiche Informationen zu Dikasterien der römischen Kurie, Diözesen, Ordensgemeinschaften, religiösen Instituten und Nuntiaturen sofort abrufen. Das Projekt wurde vom Staatssekretariat und dem Dikasterium für Kommunikation realisiert und dem Papst vorgestellt. Leo, der nach Einschätzung der „New York Times“ der erste Papst auf der Höhe der modernen Technologie ist, griff als Erster auf das Portal zu.
„Ich danke Euch! Das ist wirklich ein ... "
 
 

Papst Leo XIV. hat anlässlich des Afrikanischen Kongresses für Katholische Bildung in Nairobi die Jugend des Kontinents aufgerufen, den „Sinn für Solidarität und den Geist der Opferbereitschaft“ zu erwecken. Diese beiden Tugenden bezeichnete der Papst in seiner Grußbotschaft, die Kardinalstaatssekretär Pietro Parolin im Namen des Pontifex übermittelte, als „zwei Reichtümer Ihres Kontinents“.
Mario Galgano - Vatikanstadt
Der Kongress, organisiert von der Internationalen Stiftung „Religionen und Gesellschaften“, stand unter dem Thema „Katholische ... "
 
 

Vor genau 60 Jahren, am 18. November 1965, haben die polnischen Bischöfe in einem beispiellosen Schritt einen Brief geschrieben – adressiert war er an ihre deutschen Amtsbrüder, mit der Bewilligung von Vergebung für das im Krieg durch Deutsche erlittene Leid, aber auch mit der eigenen Bitte um Vergebung, für Taten, die Polen an Deutschen begangen haben.
Dass das Gedenken an derartige Versöhnungsgesten weitere positive Früchte tragen kann - davon sind der deutsche Botschafter beim Heiligen Stuhl, Bruno Kahl, und der ...
 
 

Das katholische Hilfswerk Misereor kritisiert die Abschwächung des EU-Lieferkettengesetzes und weiterer Nachhaltigkeitsregeln.
„Es ist beschämend, dass die EU ihre wirtschaftliche Wettbewerbsfähigkeit auf Kosten von Näherinnen, indigenen Gemeinschaften, Landarbeitern und Kindern auf Kakaoplantagen steigern will“, teilte Misereor-Menschenrechtsexperte Armin Paasch am Dienstag in Aachen mit. Die Einigung über das sogenannte Omnibus-I-Paket, auf die sich EU-Kommission, Rat und Parlament in der Nacht verständigt hatten, bedeute eine Streichorgie und einen Kniefall vor US-Präsident ...
 

Die Osnabrücker Dogmatikerin Margit Eckholt ist – anders als Frauenverbände und Laienvertreter in Deutschland – nicht enttäuscht über den Abschlussbericht der vatikanischen Studienkommission zum Diakonat der Frau.
„Der Text selbst ist aus meiner Sicht kein Stoppschild, sondern eher eine Ermutigung, weiterzudenken und weiterzuarbeiten“, sagte sie in einem Interview mit dem Online-Portal katholisch.de. Bemerkenswert sei, wie der Abschlussbericht „die sehr komplexen und spannungsreichen Debatten zu verschiedenen Thesen zum Frauendiakonat“ darstelle, die in den drei Sitzungsperioden erarbeitet worden seien. „Damit liegen zum ersten Mal auch ...
 
 

Das katholische Erzbistum New York will mehr als 300 Millionen US-Dollar für die Beilegung von Missbrauchsklagen aufwenden.
Wie die „New York Times“ berichtet, sollen mit dem Geld rund 1.300 Personen entschädigt werden, die als Minderjährige von Priestern oder Kirchenmitarbeitern sexuell missbraucht worden seien. Erzbistum und Anwälte der Betroffenen haben sich den Angaben zufolge auf Grundzüge eines Mediationsverfahrens geeinigt, um die Entschädigungsfrage einvernehmlich zu klären.
Kardinal bittet erneut um Vergebung
„Wie wir wiederholt anerkannt haben, hat der sexuelle Missbrauch von Minderjährigen schon vor langer Zeit Schande über ...
 
 

Am Hochfest der ohne Erbsünde empfangenen Jungfrau und Gottesmutter Maria hat Papst Leo XIV. der Muttergottesstatue im Herzen der Ewigen Stadt den traditionellen Besuch des Bischofs von Rom abgestattet. In seinem Gebet auf dem Spanischen Platz vertraute er die Welt im ausklingenden Heiligen Jahr der Hoffnung der Fürsprache Mariens an und gab dem Wunsch Ausdruck, dass sich „nach den Heiligen Pforten auch die Türen von Häusern und Oasen des Friedens öffnen“ mögen.
 
 

 
Lesen Sie hier in einer Arbeitsübersetzung von Radio Vatikan das Gebet, das Papst Leo XIV. am Hochfest Mariä Empfängnis an der Mariensäule auf dem Spanischen Platz in Rom gesprochen hat.
 
Gegrüßet seist du, Maria!
Freue dich, die du voll der Gnade bist,
jener Gnade, die wie sanftes Licht
all jene zum Strahlen bringt,
die ein Widerschein der Gegenwart Gottes umhüllt.
Das Geheimnis hat  ...
 
 

Anlässlich des Hochfestes Mariä Empfängnis (8. Dezember) hat Papst Leo XIV. an diesem Montagmittag das traditionelle Angelus-Gebet mit tausenden Pilgern auf dem Petersplatz gebetet. In seiner Ansprache vor dem Gebet würdigte der Papst Maria als die „Begnadete“, die Gott „völlig frei vom Makel der Urschuld“ bewahren wollte (vgl. Pius IX., Ineffabilis Deus, 1854).
 
 

Die Kirche feiert heute Mariä Empfängnis: Dem liegt das Dogma der „ohne Erbsünde empfangenen Jungfrau und Gottesmutter Maria“ zugrunde, das Papst Pius IX. 1854 verkündet hat.
Es bezieht sich auf eine Grundaussage unseres Glaubens: Gott setzt in Maria einen radikalen Neuanfang in seiner Geschichte mit den Menschen und unterbricht durch seine Menschwerdung den Kreislauf des Bösen. An Maria wird deutlich, wie Gott den Menschen von seinem Ursprung her gedacht hat; sie ist das unverdorbene Konzept Gottes vom Menschen.
Der österreichische Theologe und ...
 
 

Papst Leo hat nach seinem Mittagsgebet nochmals Rückschau gehalten auf seine erste Apostolische Reise, die ihn vom 27. November bis zum 2. Dezember in die Türkei und den Libanon geführt hat. Wir dokumentieren hier den Wortlaut in einer Arbeitsübersetzung.
Vor wenigen Tagen bin ich von meiner ersten Apostolischen Reise in die Türkei (Türkiye) und den Libanon zurückgekehrt. Mit meinem geliebten Bruder Bartholomäus, dem Ökumenischen Patriarchen von Konstantinopel, und Vertretern anderer christlicher Konfessionen haben ...
 
 

Papst Leo XIV. hat am zweiten Adventssonntag dazu aufgerufen, sich auf das Reich Gottes vorzubereiten. „Dann verwirklicht sich auch das, was man menschlich gesehen für unmöglich gehalten hätte.“
Stefan von Kempis – Vatikanstadt
Das sagte er bei seinem Angelusgebet am Petersplatz in Rom. „Im Gebet des Vaterunser bitten wir jeden Tag: Dein Reich komme. Jesus selbst hat es uns gelehrt. Und mit dieser Anrufung richten wir unseren Blick auf das Neue, das Gott für uns bereithält, und erkennen, dass der Lauf der Geschichte nicht bereits von den Mächtigen dieser Welt vorbestimmt ist.“
 
 

Leo XIV. hat am Samstagabend in der vatikanischen Audienzhalle an einem Adventskonzert teilgenommen. Dabei trug - neben anderen herausragenden Künstlern - der kanadische Sänger Michael Bublé vor mehreren tausend Menschen Pop- und Weihnachtslieder vor.
Stefan von Kempis – Vatikanstadt
Es war schon ungewöhnlich, wieder einen Papst bei einer solchen Gelegenheit zu erleben; Leos Vorgänger Franziskus (2013-25) war nur selten und ab einem gewissen Moment gar nicht mehr zu Konzerten in die Audienzhalle gekommen. Dabei hat der ...
 
 

Papst Leo XIV. setzt auf ein Konzept „entwaffnender Sprache“. Damit will er angemessen auf die Krisen der Gegenwart - von Hate speech über Polarisierungen und sprachliche Gewalt in der digitalen Welt - reagieren.
Das schreibt der Kommunikationsverantwortliche im vatikanischen Generalsekretariat der Synode, Thierry Bonaventura, in einem Blog-Beitrag an diesem Wochenende. Einen ersten Akzent habe Leo bereits kurz nach seiner Wahl zum Papst im Mai 2025 gesetzt, als er angesichts des „Krieges der Worte“ von einem „unbewaffneten und entwaffnenden Frieden“ sprach. Gegenüber Journalisten brachte er es wenig später in der Formulierung auf den Punkt:
 
 

Kardinal Pietro Parolin besucht Mosambik. Die Nummer Zwei des Vatikans will dort u.a. an einem nationalen katholischen Jugendtreffen teilnehmen.
Am Freitag ist der Kardinalstaatssekretär nach Mosambik aufgebrochen. Offizieller Anlass seiner Visite ist das dreißigjährige Jubiläum der diplomatischen Beziehungen des Landes mit dem Heiligen Stuhl. Laut Programm ist der Kardinal bereits mit Präsident Daniel Francisco Chapo zusammengetroffen.
 
 

Der kürzlich verstorbene katholische Publizist Paul Badde (†) hat in seinem Leben eine faszinierende theologische Spurensuche nach dem sogenannten Antlitz Gottes unternommen.
Diese Gedenksendung im Rahmen unserer Radioakademie erinnert an Baddes bahnbrechende Arbeit am Schleier von Manoppello.
Badde, ein scharfsinniger Chronist der Kirche, gelangte zu der Überzeugung, dass das Tuch von Manoppello das wahre Schweißtuch Jesu Christi zeige – jenes Tuch, das im Grab über das Gesicht gelegt wurde. Diese These machte ...
 
 

Im Heiligen Land bereiten sich Christen auf Weihnachten vor. Das Land ist von tiefem Leid - und dennoch von Hoffnung geprägt.
In Bethlehem wie in Gaza versuchen Gemeinden trotz der Erfahrung des Krieges, anhaltender politischer Spannungen und großer materieller Not an der geistlichen Bedeutung des Festes festzuhalten.
Pater Ibrahim Faltas von der Kustodie des Heiligen Landes beschreibt Weihnachten als ein Fest, an dem „alle teilnehmen, unabhängig von ...
 
 

Scharfe Kritik an Äußerungen von Donald Trump über somalische Einwanderer kommt aus der US-Bischofskonferenz.
„Jedes Kind Gottes hat Wert und Würde“, erklärte der für ethnische Gleichheit und Versöhnung zuständige Bischof Daniel Garcia aus Austin/Texas in einer Stellungnahme, die die Bischofskonferenz am Wochenende veröffentlichte. „Eine Sprache, die eine Person oder Gemeinschaft aufgrund ihrer ethnischen Zugehörigkeit oder ihres Herkunftslandes herabwürdigt, ist mit dieser Wahrheit unvereinbar.“
 
 

Künstliche Intelligenz mündig nutzen und gestalten: Papst Leo hat einem passiven Umgang mit KI eine Absage erteilt. „Der Mensch ist dazu berufen, als Mitarbeiter am Schöpfungswerk mitzuwirken und nicht nur passiver Konsument von Inhalten zu sein, die durch künstliche Technologie erzeugt werden“, sagte er am Freitag gegenüber Teilnehmern einer KI-Konferenz.
Anne Preckel – Vatikanstadt
Leo XIV. empfing Mitglieder der Konferenz „Artificial Intelligence and Care of Our Common Home“ im Vatikan. Die Tagung, die ...
 
 

Papst Leo XIV. hat diesen Freitag eine Kadiologen-Delegation der „Paris Course on Revascularization" auf Heilig-Jahr-Pilgerreise in Audienz empfangen. Das katholische Kirchenoberhaupt dankte den Ärztinnen und Ärzten und betonte, sie übten ihre Arbeit am Schnittpunkt von Wissenschaft, Mitgefühl und ethischer Verantwortung aus. Herzen zu heilen gelte es zudem oft auch in einem übertragenen Sinn.
Stefanie Stahlhofen - Vatikanstadt
„Ihr verkörpert diese Gesinnung jedes Mal, wenn ihr versucht, ein Herz zu heilen, sowohl im physischen als auch im metaphorischen Sinn, indem ...
 
 

Am Vortag der sechsten Ausgabe des „Konzerts mit den Armen“ empfing der Papst die Organisatoren und Künstler im Vatikan. Die von seinem Vorgänger Franziskus ins Leben gerufene Initiative sei eine „schöne Tradition“, bei der Gläubige die Menschwerdung Christi feierten, der „arm für uns wurde“, so Leo XIV. bei der Audienz.
Mario Galgano - Vatikanstadt
Der Papst betonte, dass das Konzert mehr sei als nur eine musikalische Darbietung oder ein Moment der Solidarität zur Beruhigung des Gewissens angesichts gesellschaftlicher Ungerechtigkeiten. Es gehe um das Evangelium selbst.
 
 

Mit seinem Spielfilm „Das Leben ist schön“ wurde er 1999 einem Millionenpublikum bekannt – jetzt war Roberto Benigni beim Papst.
Leo XIV. und der italienische Komiker und Oscar-Preisträger unterhielten sich am Donnerstagabend im Vatikan. Der neue Papst schätzt den Schauspieler; „Das Leben ist schön“ gehört, wie er unlängst verriet, zu Leos Lieblingsfilmen.
Derzeit beschäftigt sich Benigni, der aus der Toskana stammt und in Rom wohnt, mit der Figur des Apostels Petrus. Im italienischen Fernsehen wird ...
 
 

 
Diesen Freitag hat der Päpstliche Hausprediger, Kapuzinerpater Roberto Pasolini, seine erste Adventspredigt gehalten. Motto: „La Parusia del Signore - Un’attesa senza esitazioni" - auf deutsch etwa: „Die Parusie (Ankunft des Herrn) - Eine Erwartung ohne Zweifel".
Im Zentrum stand der Rat, den Advent zu nutzen „um dauerhaft – und nicht nur gelegentlich – Gutes zu tun und ohne Zweifel auf das Kommen unseres Herrn Jesus Christus zu warten, indem wir der Gnade seines Evangeliums treu bleiben."
 
 

„Müssen wir bis zum jüngsten Tag warten?“ Mit dieser Frage reagiert die Katholische Frauengemeinschaft Deutschlands (kfd) auf den Schlussbericht einer päpstlichen Kommission zum Thema „Frauendiakonat“.
„Die Möglichkeit einer Zulassung von Frauen zum sakramentalen Diakonat bleibt zwar grundsätzlich offen, aber weitere theologische und pastorale Vertiefungen sind notwendig“, so die stellvertretende kfd-Bundesvorsitzende Ulrike Göken-Huismann. „Wir sind der Meinung, dass alles theologisch Notwendige und Wichtige zu diesem Thema bereits umfangreich vorliegt.“
 
 
Er ist der bekannteste und wohl beliebteste Heilige der Ostkirchen und der lateinischen Kirche: Nikolaus von Myra, im vierten Jahrhundert Bischof von Myra (Demre) in der heutigen Türkei. Der Heilige - oft mit Bischofsmütze, weißem Bart und drei Äpfel dargestellt - besucht an seinem Gedenktag am 6. Dezember traditionell Kinder. Die Jungschar in Österreich setz bereits seit 40 Jahren auf ein angstfreies, kindgerechtes Verständnis der beliebten Figur. 
 
 

Ende November waren 28 junge Schülerinnen der Schmidt-Schule mit Lehrern und Begleitpersonal aus Jerusalem auf Pilgerfahrt in Rom. Anlässlich des Heiligen Jahres hatte der Schulleiter Dietrich Bäumer die Reise in die Ewige Stadt organisiert. Die Schmidt-Schule wurde 1886 als private Mädchenschule in katholischer Schulträgerschaft gegründet und ist heute in der Trägerschaft des Deutschen Verein vom Heiligen Land (DVHL).
Claudia Kaminski - Vatikanstadt
Radio Vatikan sprach mit Schulleiter Bäumer und einigen Schülerinnen - unter anderem mit Adalia Khoury, die Papst Leo und ...
 
 

Quelle: Fotolia

Frauen können nach jetzigem Stand nicht zur Diakonenweihe zugelassen werden. Allerdings sei derzeit noch kein „endgültiges Urteil“ möglich. Zu diesem Schluss kommt eine Kommission, die noch von Papst Franziskus eingesetzt worden war und deren Ergebnisse das vatikanische Presseamt diesen Donnerstag veröffentlicht hat.
Vatican News
„Der Status quaestionis in Bezug auf die historische Forschung und die theologische Untersuchung, unter Berücksichtigung ihrer gegenseitigen Auswirkungen, schließt die Möglichkeit aus, ...
 
 

Frauen können nach jetzigem Stand nicht zur Diakonenweihe zugelassen werden: Zu diesem Schluss kommt eine Kommission, die noch von Papst Franziskus eingesetzt worden war und die jetzt ihre Ergebnisse vorgestellt hat. Allerdings sei noch kein „endgültiges Urteil“ möglich. Was bedeutet das? Fragen an unseren Redaktionsleiter Stefan v. Kempis.
Frauen können nach jetzigem Stand nicht zur Diakonenweihe zugelassen werden: Zu diesem Schluss kommt eine Kommission, die noch von Papst Franziskus eingesetzt worden war und  ...
 
 

Der Verband „Wir sind Kirche“ kritisiert die Stellungnahme einer päpstlichen Kommission gegen einen Diakonat für Frauen zum jetzigen Zeitpunkt.
Eine Erklärung des Verbands nennt diese Stellungnahme, die der Vatikan am Donnerstag veröffentlichte, „theologisch, anthropologisch wie pastoral höchst kritikwürdig“. International hätten zahlreiche Frauen seit Jahren für die Anerkennung des Diakonats der Frau geforscht und gearbeitet sowie die Ausbildung dazu absolviert. „Wir sind Kirche“ ruft alle Frauen, die schon jetzt in den Gemeinden „diakonale und priesterliche Dienste ausüben“, dazu auf, dies weiterhin zu tun, „auch ohne eigene Weihe“.
 
 

Papst Leo XIV. hat an diesem Donnerstag, dem 4. Dezember 2025, im Apostolischen Palast zwei Staatsoberhäupter empfangen: den slowakischen Präsidenten Peter Pellegrini und den Präsidenten der Mongolei, Ukhnaagiin Khürelsükh. Beide Präsidenten trafen anschließend mit Kardinalstaatssekretär Pietro Parolin und dem Unterstaatssekretär für die Beziehungen zu den Staaten, Monsignore Mihăiță Blaj, zusammen.
Mario Galgano - Vatikanstadt
Die „herzlichen Gespräche“ mit dem slowakischen Präsidenten Pellegrini bestätigten die ...
 
 

Papst Leo XIV. hat mit einem an diesem Donnerstag (4. Dezember 2025) veröffentlichtem Chirograph die Koordinierung der Spendenaktionen des Heiligen Stuhls neu geordnet. Das Dokument mit dem Titel „Vinculum Unitatis et Caritatis“ (Band der Einheit und Liebe) ordnet die sofortige Aufhebung der erst Anfang des Jahres eingerichteten „Commissio de donationibus pro Sancta Sede“ (Kommission für Spenden an den Heiligen Stuhl) an.
Mario Galgano - Vatikanstadt
Die Frage der Spenden und des Fundraisings sei ein wichtiger Aspekt des Bandes der Einheit und ...
 
 

 
Die Präfektur des Päpstlichen Hauses hat die Termine und das zentrale Thema der diesjährigen Adventsmeditationen im Vatikan bekannt gegeben. Die Predigten werden vom Prediger des Päpstlichen Hauses, Kapuzinerpater Roberto Pasolini, O.F.M. Cap., gehalten.
Mario Galgano - Vatikanstadt
Die Meditationen stehen unter dem Leitgedanken „Erwartend und die Ankunft des Tages Gottes beschleunigend (2 Petr 3,12)“. Dabei soll die „Jubelhoffnung zwischen der Erwartung des Herrn und der Universalität des Heils“ im ...
 
 

Die Vermittlerrolle des Heiligen Stuhls in internationalen Konflikten ist das zentrale Thema des Buches zur Päpstlichen Diplomatie von Murilo Villas Boas. Der Autor war zu Gast in den Studios von Vatican News und erklärte, dass die vatikanische Diplomatie eine einzigartige Form der Konfliktlösung darstellt, die bereits vor dem Konzept der modernen Diplomatie existierte.
Silvonei Protz - Vatikanstadt
Die besondere Stärke des Heiligen Stuhls liegt laut Villas Boas in seiner Neutralität und seiner ...
 
 

Die Schweizer Bischofskonferenz (SBK) hat sich bei ihrer 350. Ordentlichen Versammlung vom 1. bis 3. Dezember 2025 in Visp im Kanton Wallis zentralen Themen für Kirche und Gesellschaft gewidmet: Der Förderung des Friedens, der Aufarbeitung von Missbrauchsfällen und wichtigen liturgischen Entscheidungen.
Mario Galgano - Vatikanstadt
Die Tagung begann mit einem „Gespräch im Geist“ zur Friedensförderung, das künftig bei ...
 
 

Kirchliche Themen haben das Online-Interesse in Deutschland im Jahresverlauf stark beeinflusst. Der Jahresrückblick von Google zeigt, dass die Papstwahl, die beiden Päpste, Franziskus und Leo XIV., sowie Fragen zum Glauben große Aufmerksamkeit erreichten.
Die Daten des Suchmaschinenanbieters Google weisen der Papstwahl einen vorderen Platz im deutschen Suchverhalten zu. Das Wort Konklave erscheint in gleich drei Kategorien unter den zehn am stärksten wachsenden Suchbegriffen im Vergleich zum Vorjahr. In der Rubrik Schlagzeilen und bei den Wie funktioniert-Fragen liegt die Papstwahl jeweils auf dem sechsten Rang. In der ...
 
 

Der Deutsche Caritasverband fordert mit Blick auf den jüngsten Armuts- und Reichtumsbericht der Bundesregierung mehr Unterstützung für Kinder und Jugendliche aus armen Familien.
Zukunftsperspektiven für diese Heranwachsenden würden über frühe Hilfen, frühkindliche Bildung und Erziehungsberatung eröffnet, sagte Caritas-Präsidentin Eva Maria Welskop-Deffaa am Mittwoch der Katholischen Nachrichten-Agentur. Für Jugendliche brauche es Unterstützung bei der Ausbildung und beim Übergang in den Beruf.
Als unübersehbar bezeichnete die Verbandspräsidentin die Einsicht, „dass Armutsrisiken weiterhin durch ... "
 
 

Am kommenden Montag, dem 8. Dezember, wird Papst Leo XIV. gemäß der Tradition seiner Vorgänger der Unbefleckten Empfängnis der Seligen Jungfrau Maria an der Piazza di Spagna (Spanische Treppe) in Rom seine Ehrerbietung erweisen. Das katholische Kirchenoberhaupt wird sich um 16 Uhr zur Piazza Mignanelli begeben, um am Fuße der Säule, auf der die Statue der Jungfrau Maria thront, im Gebet innezuhalten und einen Blumenkranz niederzulegen. Wir übertragen live ab kurz vor 16 Uhr.
Mario Galgano - Vatikanstadt
Die Geste der Ehrerbietung findet wenige Wochen vor dem Abschluss des Heiligen Jahres statt. Im ...
 
 

Eine wichtige Konferenz in Rom widmet sich am kommenden Freitag, dem 5. Dezember, den ethischen und sozialen Auswirkungen der Künstlichen Intelligenz (KI). Die Veranstaltung trägt den Titel „Artificial Intelligence and Care of Our Common Home“ und wird gemeinsam von der Fondazione Centesimus Annus Pro Pontifice und der Strategic Alliance of Catholic Research Universities (SACRU) ausgerichtet.
Mario Galgano - Vatikanstadt
Im Zentrum der Tagung, die im Istituto Maria Santissima Bambina unmittelbar neben dem Petersplatz stattfindet, steht die Präsentation ...
 
 

Der Rolle der Frauen als Friedensstifterinnen und Gestalterinnen einer nachhaltigen Zukunft wird am Freitag, dem 12. Dezember, eine besondere Veranstaltung gewidmet. Unter dem Titel „Die Kraft der Frauen – Hüterinnen des Friedens, Architektinnen der Zukunft“ findet die Initiative im „Borgo Laudato si’“ in Castel Gandolfo statt.
Mario Galgano - Vatikanstadt
Die Veranstaltung ist Teil der ersten Ausgabe des „Hallelujah Film Festival – Internationales Symposium für den Frieden“, das vom ...
 
 

Es waren intensive Tage für Papst Leo XIV. in der Türkei (Türkiye) und im Libanon, aber auch für die mitreisenden Medienleute. In Istanbul war für die deutsche Redaktion Christine Seuss dabei. Sie erzählt uns die Reise aus ihrer Perspektive - in selbstgeschossenen Bildern.

Die Korrespondenten von Radio Vatikan, die nicht auf dem Papstflieger dabei sind, sind üblicherweise in einer Stadt stationiert, die auf der Reiseroute des Papstes besonders zentral ist. In der Türkei war das ohne Zweifel Istanbul - und unsere Korrespondenten waren von Dienstag ...
 
 

Wie seine Vorgänger hat auch Papst Leo XIV. beim Rückflug von seiner ersten Auslandsreise eine „Fliegende Pressekonferenz“ gegeben. Dabei äußerte er sich über heikle internationale Themen, aber auch über den „Synodalen Weg“.
Eine ARD-Journalistin sprach das Kirchenoberhaupt auf dem Flug von Beirut nach Rom an diesem Dienstag auf den Reformprozess der katholischen Kirche in Deutschland an. Daraufhin äußerte der Papst: „Der Synodale Weg ist nicht der einzige in Deutschland, die gesamte Kirche hat in den letzten Jahren eine Synode durchgeführt... Es gibt große Ähnlichkeiten, aber auch einige deutliche Unterschiede zwischen der Art und Weise, wie der Synodale Weg in Deutschland vorangetrieben wurde und wie er in ...
 
 

Das katholische Kirchenoberhaupt ist am Dienstagnachmittag um 15.57 am römischen Flughafen Fiumicino gelandet. Der Airbus A320neo von Ita Airways war um 13.48 Uhr Ortszeit vom internationalen Flughafen Beirut gestartet. Der Libanon war das zweite Reiseland der ersten Auslandsreise des Papstes, der zuvor die Türkei (Türkiye) besucht hatte.
Vatican News
Unmittelbar nach seiner Abreise sandte Papst Leo XIV. dem libanesischen Präsidenten Joseph Aoun ein Telegramm, in dem der Papst „den Behörden und dem Volk des Libanon für den herzlichen Empfang und die freundliche Gastfreundschaft“ während seines Besuchs dankte und versicherte, „für Frieden, Einheit und den Wohlstand der Nation“ zu beten, wie das vatikanische Presseamt mitteilte. 
 
 

Mit einer bewegenden Abschiedszeremonie am Internationalen Flughafen Rafiq Hariri in Beirut ist die sechstägige Apostolische Reise von Papst Leo XIV. in die Türkei und den Libanon am Dienstagnachmittag offiziell zu Ende gegangen.
Der Papst wurde von hochrangigen zivilen und religiösen Autoritäten verabschiedet und hob im Anschluss gegen 13:48 Uhr Ortszeit (12:48 Uhr MEZ) Richtung Rom ab.
Mario Galgano - Vatikanstadt
Als Gastgeber ergriff zunächst der libanesische Präsident, Joseph Aoun, das Wort und würdigte die Bedeutung des päpstlichen Besuchs:
 
 

Mit einer feierlichen Heiligen Messe unter freiem Himmel an der „Beirut Waterfront“ ist die sechstägige Nahostreise von Papst Leo XIV. am Dienstagvormittag zu Ende gegangen. Schätzungen zufolge nahmen mehr als 150.000 Gläubige an dem Gottesdienst teil, nachdem der Papst zuvor an der Stätte der katastrophalen Hafenexplosion von 2020 in Stille gebetet hatte.
Mario Galgano - Vatikanstadt
In seiner Predigt würdigte Papst Leo XIV. zunächst die „seltene Schönheit“ des Libanon, die in der Heiligen Schrift besungen wird. Zugleich räumte er die tiefen Wunden und „vielen Probleme“ ein, welche ...
 
 

Papst Leo XIV. hat im Libanon Ordensfrauen für ihre Arbeit in einer psychiatrischen Klinik gelobt und andere zu mehr Hilfe aufgerufen: „Was an diesem Ort gelebt wird, ist eine Mahnung für alle, für euer Land, aber auch für die gesamte Menschheit: Wir dürfen die Schwächsten nicht vergessen, wir dürfen keine Gesellschaft ersinnen, die mit voller Geschwindigkeit dahineilt, sich an die falschen Mythen des Wohlstands klammert und dabei so viele Situationen der Armut und Schwäche ignoriert."
Stefanie Stahlhofen - Vatikanstadt
Insbesondere die Christen seien dazu aufgerufen, sich um die Armen zu kümmern: „Das Evangelium selbst verlangt das von uns, und ...
 
 

Papst Leo XIV. hat an Libanons „Ground Zero“ gebetet – dem Schauplatz einer der verheerendsten Katastrophen, die die Hauptstadt in den letzten Jahren heimgesucht haben.
Stefan von Kempis – Vatikanstadt
Über 200 Menschen starben, und über 6.500 Menschen wurden verletzt, als am 4. August 2020 im Hafen von Beirut ein Lagerhaus mit mehr als 2.000 Tonnen Sprengstoff in die Luft ging. Die Explosion brachte Tod und Zerstörung über große Teilen der Stadt. Am Ort dieses Dramas hielt nun Papst Leo XIV. an diesem Dienstagmorgen, dem letzten Tag seiner Visite im Libanon, zu einem stillen Gebet inne.
 

 
Während die Hektik der Vorweihnachtszeit allmählich einsetzt, suchen kirchliche und unabhängige Initiativen nach originellen Wegen, um die Menschen auf die eigentliche Botschaft der Festtage einzustimmen. Der Pastoralraum Zug Berg (Allenwinden, Menzingen, Neuheim, Ober- und Unterägeri) setzt dabei auf ein Element der Überraschung: Tausend „Advent to go“-Boxen werden in der Region verteilt.
Insgesamt 1.000 Überraschungsboxen wurden für die Aktion vorbereitet und können ...
 
 

Der Salzburger Theologe und Ökumene-Experte Dietmar Winkler sieht in Papst Leos Türkei-Reise einen bedeutenden Schritt für die Ökumene. Als „starkes Zeichen“ würdigte auch der Erzabt von Pannonhalma, Cirill Hortobagyi, die Ereignisse von Istanbul und Iznik.
 
Der Ökumene-Experte Dietmar Winkler betonte die Bedeutung des beim Istanbul-Besuch von Papst Leo XIV. vom katholischen Kirchenoberhaupt gemeinsam mit dem orthodoxen Patriarchen Bartholomaios unterzeichneten Aufrufs zur Einheit der Christen.
 
 

Papst Leo hat am Montagabend in der Nuntiatur von Beirut die Spitzen der islamischen und drusischen Gemeinschaften des Libanon empfangen.
Das teilte der vatikanische Pressesaal auf Telegram mit. Anwesend waren Scheich Abdul Latif Derian, Großmufti des Landes; Scheich Ali al-Khatib, Vizepräsident des Obersten Schiitischen Islamischen Rates; Scheich Ali Kaddour, Präsident des Alawitischen Islamischen Rates; und Scheich Sami Abu al-Muna, Oberhaupt der drusischen Gemeinschaft.
 
 

Papst Leo XIV. hat bei einem ökumenischen und interreligiösen Treffen auf dem Märtyrerplatz in Beirut die herausragende Rolle des Libanon als Modell für das friedliche Zusammenleben verschiedener Religionen gewürdigt. Vor der beeindruckenden Kulisse, wo Minarette und Glockentürme nebeneinander in den Himmel ragen, äußerte sich der Papst tief bewegt und dankbar, in diesem „gesegneten Land“ zu sein.
Mario Galgano - Vatikanstadt
Der Papst erinnerte an die Worte seines Vorgängers, Papst Benedikt XVI., ...
 
 

Nach dem ökumenisch-interreligiösen Treffen in Beirut traf Leo XIV. am Montagnachmittag im libanesischen Bkerké junge Leuten aus der Region, die sich zum Einsatz für Frieden und Gemeinwohl in ihrem Heimatland bekannten. Sie sollten für den Zedernstaat Libanon wie ein „Lebenssaft der Hoffnung“ sein, ermutigte sie der Papst.
Anne Preckel - Vatikanstadt
„Assalamu lakum“, „Der Friede sei mit euch!“ – mit dem Friedensgruß auf Arabisch wandte sich Leo XIV. an die rund 15.000 jungen Leute, darunter ...
 
 

Papst Leo XIV. ruft die Katholiken im Libanon dazu auf, „weiter zu hoffen und zu arbeiten, auch wenn um uns herum der Lärm der Waffen dröhnt“. Das sagte er an diesem Montag bei einem Besuch im Marienwallfahrtsort Harissa.
Stefan von Kempis – Vatikanstadt
Schade, dass es regnete, denn an schönen Tagen bietet Harissa einen atemberaubenden Blick auf das Mittelmeer und die Bucht von Jounieh. Zu Füßen einer überlebensgroßen Marienstatue, die von einem Berg aus weit ins Land guckt, traf der Papst ...
 
 

Papst Leo XIV. hat an seinem zweiten Besuchstag im Libanon einem der bekanntesten Heiligen des Landes seine Aufwartung gemacht: dem hl. Charbel Maklouf. Das katholische Kirchenoberhaupt würdigte den Nationalheiligen bei seinem Besuch am Montagvormittag und nutzte die Gelegenheit, für den Libanon und die ganze Welt Frieden zu erbitten.
Stefan von Kempis – Vatikanstadt
Dazu ließ sich der Papst, der am Sonntagmittag in Beirut eingetroffen war, nach ...
 
 

Am Dienstag ist es der erste offizielle Termin von Papst Leo XIV. an seinem letzten Besuchstag im Libanon: Die Visite beim „De la Croix" Krankenhaus in Jal ed Dib. Unser Team vor Ort in Beirut hat vorher schon mal vorbeigeschaut und eine Ordensfrau interviewt, die mit psychisch Kranken arbeitet, sowie die Direktorin, Schwester Rose Hanna.
 
Jean Charles Putzolu und Bianca Fraccalvieri – Beirut/Stefanie Stahlhofen - Vatikanstadt
Das De la Croix Krankenhaus ist eine der größten Gesundheitseinrichtungen im Nahen Osten. Seit 1951 kümmert es sich ausschließlich um psychisch Kranke. Gegründet wurde es ...
 
 

„Der Libanon war schon immer ein Land, das verfolgte Glaubensgemeinschaften aufgenommen hat, nicht nur christliche. Der Libanon ist eine Botschaft – das will Papst Leo hervorheben.“
 
So ordnet der französische Priester Guillaume Bruté de Rémur, Rektor des internationalen Eparchial-Seminars „Redemptoris Mater“, den Papstbesuch im Libanon ein, der an diesem Sonntagnachmittag beginnt. Im Libanon hätten in der Geschichte verfolgte Glaubensgemeinschaften verschiedener Religionen Aufnahme gefunden, erinnert der französische Geistliche im Interview mit Fides.
 
 

Mit einer feierlichen „Göttlichen Liturgie" in der Patriarchalkirche Sankt Georg in Istanbul fand die Pilgerreise von Papst Leo XIV. zu den Gedenkfeiern anlässlich des 1.700-jährigen Jubiläums des Ersten Konzils von Nizäa am Sonntag ihren Höhepunkt. Anlässlich des Andreasfestes, des Schutzheiligen des Ökumenischen Patriarchats, bekräftigten Papst und Patriarch in ihren Ansprachen ihren umfassenden, gemeinsamen Einsatz für die Einheit der Christen.
Mario Galgano - Vatikanstadt
Patriarch Bartholomaios I. betonte in seiner Predigt die historische Symbolik des Treffens. Er erinnerte an die beiden Brüder, die „ersten Apostel unseres Herrn und ...
 
 

Leo XIV. hat in seiner ersten Rede auf libanesischem Boden alle Kräfte der Politik und der Gesellschaft zu Versöhnung und mehr Anstrengungen für den Frieden aufgerufen. Drei Ratschläge erteilte der Papst den Verantwortungsträgern im Libanon: an der Seite der Bevölkerung arbeiten, Versöhnung gestalten und dafür sorgen, dass Menschen nicht auswandern müssen.

Leo stellte seine Ansprache vor Vertretern von Politik und Gesellschaft und Angehörigen des diplomatischen Corps in der libanesischen Hauptstadt unter das Leitthema Friedenstiften, das zugleich Motto seiner Reise in den Libanon ist. Er streifte auch ...
 
 

Papst Leo ist am Sonntagnachmittag in Beirut gelandet.
Das Flugzeug kam um 15.34 Uhr Ortszeit am Beiruter Flughafen an. Papst Leo XIV. setzt damit seine sechstägige Nahostreise fort. Während des Fluges antwortete der Papst auf einige Fragen mitreisender Journalisten. 
Empfang am Beiruter Flughafen
Am Flughafen von Beirut wurde der Papst noch an Bord des Flugzeuges zunächst vom Apostolischen Nuntius, Paolo Borgia, und dem libanesischen Protokollchef begrüßt. Auf dem Rollfeld ...
 
 

Der Austausch mit Präsident Erdoğan, die Lage in Gaza und in der Ukraine sowie Reisepläne für Jerusalem: um diese Themen ging es in einem Gespräch des Papstes mit Journalisten auf seinem Flug in den Libanon.
Vatican News
Nach seinem Abflug aus Istanbul beantwortet Leo XIV. Fragen von einem türkischen Journalisten und einer türkischen Journalistin zum Dialog mit Erdoğan und zu den Kriegen in Gaza und der Ukraine. Mit Blick auf den ...
 
 

Die Redaktion von Radio Vatikan/ Vatican News Deutsch hat an diesem Samstagvormittag besonderen vorweihnachtlichn Besuch bekommen: Der Deutsche Botschafter beim Heiligen Stuhl, Bruno Kahl, überbrachte persönlich den diesjährigen Weihnachtsbaum. Damit setzt er eine seit mehreren Jahren gepflegte Tradition fort, welche die Verbundenheit der deutschsprachigen Redaktion mit dem Heimatland und dem deutschsprachigen Raum auf konkrete Weise sichtbar macht.
Die Fichte wird in den kommenden Tagen in der Redaktion geschmückt und läutet symbolisch die Adventszeit ein. Kahl, der am 12. Juli 1962 in Essen geboren wurde, ist seit diesem Herbst deutscher Vatikanbotschafter. Er gilt als ...
 
 

Im Rahmen der Gedenkfeiern anlässlich des 1.700-jährigen Jubiläums des Glaubensbekenntnisses von Nizäa fand in Istanbul ein historisches ökumenisches Treffen statt. In der syrisch-orthodoxen Gemeinde von Noah Ephraim kamen Papst Leo XIV. und der Ökumenische Patriarch Bartholomaios mit Vertretern verschiedener Konfessionen zusammen.
Josef Önder, der Hauptorganisator dieses Treffens und Protokollführer des syrisch-orthodoxen Patriarchats, äußerte sich bewegt über den Verlauf der Veranstaltung.
 
 
 

Die große Papst-Messe in der „Volkswagen Arena" Istanbul am Samtagnachmittag war der letzte öffentliche Programmpunkt von Papst Leo XIV. am 3. Tag seiner Reise in die Türkei (Türkiye). Am Sonntag reist das katholische Kirchenoberhaupt weiter in den Libanon.
 
Papst-Programm am Sonntag
Am Sonntagvormittag ist Papst Leo XIV. zunächst noch in Istanbul - erster Termin ist ein Besuch in der Armenisch-Apostolischen Kathedrale um 07.30 Uhr MEZ , bei dem das katholische Kirchenoberhaupt ein Grußwort hält. Am Andreastag (30. November) nimmt ...
 
 

Eine brüderliche Begegnung in der orthodoxen Patriarchatskirche in Istanbul: Der Ökumenische Patriarch von Konstantinopel, Bartholomaios I., hat an diesem Samstag, den 29. November, in der Georgskathedrale Papst Leo XIV. empfangen. Beide Kirchenführer erneuerten bei einem liturgischen Lobpreis, der Doxologie, ihre Zusagen zum Voranschreiten in der Einheit der Christen.
Eingebettet in den Rahmen der feierlichen Liturgie hielten beide Kirchenführer kurze Ansprachen. Bartholomaios zeigte sich erfreut darüber, dass Leo als bereits fünfter Papst in der Patriarchatskirche in Istanbul zu Gast ist – nach ...
 
 

Papst Leo XIV. und Bartholomaios I. wollen weiter auf ein gemeinsames Osterdatum aller Christen hinarbeiten. Das haben sie diesen Samstag auch schriftlich festgehalten.
Stefan von Kempis – Vatikanstadt
Der römische Papst und der Ökumenische Patriarch von Konstantinopel unterzeichneten an diesem Samstag in Istanbul eine gemeinsame Erklärung mit dem Titel „Danket dem Herrn, denn er ist gut, denn seine Huld währt ewig“.  Zuvor hatte Leo am Amtssitz des orthodoxen Kirchenführers an ...
 
 

Leo XIV. hat in Istanbul für weitere große ökumenische Begegnungen geworben, auch mit Kirchen, die zum 1700. Jahrestag von Nizäa „nicht anwesend sein konnten“. Er äußerte sich zum Abschluss des Treffens am Samstagvormittag in der syrisch-orthodoxen Kirche Noah Ephraim, wie der vatikanische Pressesaal mitteilte.
Leo habe „auf den Vorrang der Evangelisierung“ hingewiesen und daran erinnert, „dass die Spaltung unter den Christen ein Hindernis für ihr Zeugnis darstellt“. Bei den Gedenkfeiern zum ...
 
 

Vor ihm waren schon Benedikt XVI. und Franziskus dort, in den Jahren 2006 und 2014. An diesem Samstag hat auch Leo XIV. die Blaue Moschee von Istanbul besucht.
Stefan von Kempis – Vatikanstadt
Die Sultan-Ahmed-Moschee, wie sie eigentlich heißt, ist eine der wichtigsten Moscheen der Türkei (Türkiye) – geniales Bauwerk eines Schülers des berühmten Architekten Mimar Sinan aus dem frühen 17. Jahrhundert. Statt der üblichen vier hat sie sechs Minarette; nur die wichtigste Moschee des Islam in Mekka hat mehr, nämlich sieben.
 
 

Papst Leo XIV. hat seine erste Apostolische Reise an diesem Samstag mit einer Heiligen Messe in der Volkswagen Arena in Istanbul fortgesetzt. Der Gottesdienst zum Ersten Advent, am Vorabend des Andreas-Tages (Schutzpatron der Türkei/Türkiye), stand im Zeichen des 1.700-jährigen Jubiläums des Konzils von Nizäa. In seiner Predigt rief der Papst die Gläubigen dazu auf, Zeugen der Einheit und Friedensstifter in der Welt zu sein.
Mario Galgano - Vatikanstadt
Der Papst erinnerte daran, dass das Konzil von Nizäa einst feierlich verkündet hatte, dass Jesus „gezeugt, nicht geschaffen, eines ...
 
 

Am 27. November wird Leo XIV. zu seiner ersten Apostolischen Reise aufbrechen. Wir übertragen live und mit deuschem Kommentar. Ein Überblick.

Hier das Programm Schritt für Schritt (Die Uhrzeit entspricht MESZ, Ortszeit in Klammern). Angegeben sind nur die Events, die wir live und mit deutschem Kommentar übertragen. Das vollständige Programm finden Sie hier.
 
 

Im Rahmen der ersten Auslandsreise von Papst Leo XIV. in die Türkei (Türkiye) hat das katholische Hilfswerk „Kirche in Not“ seine Pläne zu mehr Unterstützung der kleinen christlichen Gemeinschaft im Land bekräftigt. Pater Anton Lässer CP ist für „Kirche in Not“-International in Istanbul anwesend, im Gespräch mit uns betont er die immense historische und geistliche Bedeutung der Türkei.
Christine Seuss - Istanbul und Mario Galgano - Vatikanstadt
„Wir haben bei ´Kirche in Not´ jetzt in der Türkei einen Schwerpunkt gefunden. Wir werden ...
 
 

Christine Seuss ist in der Türkei und kommentiert für uns die Programmpunkte des Papstes auf seiner ersten Reiseetappe. Sie war an diesem Freitag auch in Iznik mit dabei.
 
Gehen wir nochmal einen Schritt zurück. Wie ist der Besuch von Papst Leo in der Türkei aus deiner Sicht gestartet?
Ja, es war ein spannender erster Tag für Papst Leo in Ankara. Vielleicht habt ihr das auch mitbekommen, es war wirklich ein Empfang in allen Ehren. Für ihn wurde das Protokoll reserviert, das nur allerhöchsten Staatsgästen vorbehalten ist, was die ...
 
 

Papst Leo XIV. hat mangelnden Respekt für Seniorinnen und Senioren beklagt: „In vielen Bereichen der Gesellschaft, in denen Effizienz und Materialismus vorherrschen, ist der Respekt vor den älteren Menschen verloren gegangen", sagte das katholische Kirchenoberhaupt am Freitagvormittag beim Besuch einer von Ordensfrauen betriebenen Sozialeinrichtung für ältere Menschen in Istanbul.

Stefanie Stahlhofen - Vatikanstadt
 „Die Heilige Schrift und die guten Traditionen lehren uns jedoch, dass – wie Papst Franziskus immer wieder gern sagte – die Alten die Weisheit eines Volkes sind, ein Reichtum für die Enkel, für
 

Die katholische Kirche in der Türkei (Türkiye) sollte nicht „resigniert auf die Tatsache blicken, dass sie zahlenmäßig kleiner geworden ist“. Vielmehr könnte sie in der „Logik der Niedrigkeit“ ihre „wahre Stärke“ erkennen.
Stefan Kempis - Vatikanstadt
Das hat Papst Leo XIV. an diesem Freitagmorgen in Istanbul der kleinen katholischen Minderheit in der Türkei geraten. „Liebe Freunde, ihr seid aus dem Reichtum einer langen Geschichte hervorgegangen“, sagte er bei ...
 
 

Es war einer der Höhepunkte seiner ersten Auslandsreise: Papst Leo XIV. hat in der türkischen Stadt Iznik an einem ökumenischen Treffen teilgenommen. Es markierte das Gedenken an das Konzil von Nizäa, das dort vor 1.700 Jahren stattgefunden hat.
Stefan von Kempis – Vatikanstadt
Abwechselnd auf Griechisch und auf Latein sangen die Chöre, als christliche Verantwortliche der unterschiedlichsten Couleur sich feierlich auf einem Steg am See von Iznik trafen: Papst und Patriarchen, Kirchenoberhäupter, Präsidenten oder Generalsekretäre christlicher Weltgemeinschaften, Vertreter ...
 
 

Am Vorabend der ersten Auslands-Reise von Papst Leo XIV., die ihn in die Türkei (Türkiye) und den Libanon führt, ist das Gebetsanliegen des Papstes für Dezember veröffentlicht worden. Es ist speziell den christlichen Minderheiten gewidmet, die inmitten von Krieg und Konflikt leben. Im Video bittet das katholische Kirchenoberhaupt darum, „dass die Christen, die in Kriegs- oder Konfliktgebieten leben, besonders im Nahen Osten, Saat des Friedens, der Versöhnung und der Hoffnung zu sein vermögen.“
Stefanie Stahlhofen - Vatikanstadt
Wie immer im Video mit dem monatlichen Gebetsanliegen spricht Papst Leo XIV. selbst auf Englisch. Hier sein Gebet zum „Gott des Friedens“ in deutscher Übersetzung im Wortlaut: ...
 
 

Das katholische Hilfswerk missio Aachen hofft, dass von der Reise Papst Leos XIV. in den Libanon ein wichtiger Impuls für die christliche Gemeinschaft in dem Land ausgeht. Seit der Finanzkrise 2019 ist die wirtschaftliche Lage im Libanon extrem angespannt.
„Der Libanon ist das letzte Land im Nahen Osten, in dem es eine starke christliche Präsenz gibt. Diese trägt in der aktuellen Situation wesentlich zur Stabilität bei, weil kirchliche Akteure an vielen Stellen die soziale Versorgung übernehmen und dort präsent sind, wo staatliche Unterstützung fehlt“, sagte Pfarrer Dirk Bingener, Präsident von missio Aachen.
 
 

Quelle: Erzbistum Freiburg

Die erste Auslandsreise von Papst Leo XIV. in die Türkei (Türkiye) und den Libanon ist nach Überzeugung von Kardinal Walter Kasper ein starkes Signal des Friedens und der Einheit. Der emeritierte Präsident des Päpstlichen Rates zur Förderung der Einheit der Christen betonte in einem am Donnerstag veröffentlichten Interview mit der theologischen Zeitschrift „Communio“ (online), der Papst komme als Pilger nach Nizäa.
„Papst Leo kommt als Pilger nach Nizäa, um zu sagen, dass bei allen Unterschieden, die damals und die uns heute trennen, Friede möglich ist“, erklärte Kardinal Kasper.
 
 

Mit großer Freude hat die christliche Gemeinschaft in Istanbul die Nachricht vom Besuch des Papstes in der Türkei (Türkiye) aufgenommen. Für ihn handle es sich um Jahrhundertereignis, sagte uns der Pfarrer der deutschsprachigen katholischen Gemeinde St. Paul, P. Josua Schwab.
Christine Seuss - Istanbul
P. Josua Schwab SDB (Pfarrer der Deutschen Gemeinde in Istanbul und Direktor des Don Bosco Learning Centre): „Also wir freuen uns unglaublich. Es ist eine ganz große Ehre, und wir sind natürlich alle sehr aufgeregt. Wir begleiten die Reise des Heiligen Vaters seit Wochen schon im Gebet und ...
 
 

Adventskränze, Platzerl und deutsche Weihnachtslieder in Istanbul? Ja, all das gibt es dort durchaus - nämlich in den deutschsprachigen christlichen Gemeinden. Insgesamt drei gibt es, zwei davon sind katholisch. Wir haben die von den Lazaristen geführte österreichische Gemeinde St. Georg im zentralen Galata-Viertel besucht.
Christine Seuss - Istanbul 
„Für mich ist es der erste Papstbesuch, den ich hier in der Türkei erleben darf“, gesteht uns P. Alexander Jernej. Der gebürtige Grazer ist seit 2015 Superior der Lazaristen in St. Georg in Istanbul. Die Apostolische Reise von Papst Franziskus im Jahr 2014 hatte er noch nicht miterlebt: „Deshalb blicke ich sehr gespannt ... "
 
 

Papst Leo XIV. hat die letzte Etappe seines ersten Reisetags in die Türkei (Türkiye) erreicht: Am Donnerstagnachmittag kurz nach 16:30 Uhr MEZ reiste das katholische Kirchenoberhaupt vom Flughafen Ankara-Esenboğa mit dem Papstflieger nach Istanbul weiter. Dort landete Leo XIV. gegen 17:20 Uhr am Flughafen Istanbul-Atatürk. Öffentliche Programmpunkte gibt es erst am Freitag wieder.
Stefanie Stahlhofen - Vatikanstadt*
In der türkischen Hauptsadt Ankara hatte Papst Leo XIV. zum Auftakt seiner Reise am Vormittag den türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdoğan getroffen und
 
 

Papst Leo XIV. ist zu seiner ersten Auslandsreise in der Türkei (offiziell: Türkyie) eingetroffen. Gegen 10.30 Uhr römischer Zeit landete er an diesem Donnerstag in Ankara. Außer der Türkei will der Papst auch den Libanon besuchen.
Stefan von Kempis – Vatikanstadt
Um kurz vor acht Uhr hatte die Maschine mit dem Papst an Bord vom römischen Flughafen Fiumicino abgehoben. In Ankara legte Leo einen Kranz am Mausoleum des Staatsgründers Atatürk nieder. Später wird er u.a. eine große Ansprache an Vertreter von Staat und Zivilgesellschaft halten, bevor er abends nach Istanbul weiterreist. ...
 
 

Zwei Minuten vor acht Uhr hob am Donnerstag, dem 27. November 2025, der Airbus 320neo von ITA Airways vom Flughafen Fiumicino ab. An Bord: Papst Leo XIV. auf dem Weg in die Türkei (Türkiye) – dem ersten Ziel seiner ersten Apostolischen Reise. Begleitet wird er von 81 Journalisten, Kameraleuten und Fotografen internationaler Medien.
Salvatore Cernuzio - Korrespondent
An Bord herrschte eine gelöste Stimmung. Leo XIV. sprach die Journalisten auf Englisch an: „An die Amerikaner hier: Happy Thanksgiving! Es ist ein wunderschöner Tag, ...
 
 

Es war seine erste Rede auf türkischem Boden: Leo XIV. hat in Ankara für eine „plurale Gesellschaft“ geworben. Bei einem Auftritt im Komplex des Präsidentenpalastes kritisierte er das „Gesetz der Gewalt“ und erinnerte an die Rolle von Frauen in der Gesellschaft.
Stefan von Kempis – Vatikanstadt
Es war Präsident Recep Tayyip Erdogan, der den Gast aus Rom vor seinem 1.150-Zimmer-Palast willkommen hieß. 21 Kanonenschüsse wurden abgefeuert und Hymnen intoniert, bevor die beiden ungleichen Staatschefs sich zu einem Gespräch zurückzogen. Leo war am Morgen von Rom aus zu seiner ersten Auslandsreise ...
 
 

Der weltbekannte Dirigent Maestro Riccardo Muti wird im Rahmen eines feierlichen Weihnachtskonzerts im Vatikan eine besondere Ehre zuteil: Papst Leo XIV. wird ihm am Abend des 12. Dezember den Ratzinger-Preis 2025 überreichen.
Mario Galgano - Vatikanstadt
Die Veranstaltung in der Aula Paolo VI dient zugleich als musikalischer Auftakt und Hommage an den Heiligen Vater zu Beginn seines Petrinischen Dienstes und seiner ersten Weihnachtsfeier als Pontifex.
Das Konzert findet am Freitag, den 12. Dezember, um 18:00 Uhr in Anwesenheit des Papstes statt. Es ist als wertvolle Begegnung für ...
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Das Papamobil, das Papst Franziskus 2014 für seinen Besuch in Bethlehem genutzt hat, ist zu einer mobilen Kinderklinik für den Gazastreifen umgebaut worden. „Das Fahrzeug der Hoffnung" stehe für seine neue Mission bereit, sagte der Bischof von Stockholm, Kardinal Anders Arborelius, am Dienstag zum Abschluss der von Caritas Schweden durchgeführten Umbauarbeiten.
Kardinal Arborelius erinnerte an die Worte des verstorbenen Papstes. Kinder seien keine Zahlen, sondern Gesichter, Namen und Geschichten. Das „Fahrzeug der Hoffnung" sei der Beweis dafür, dass jedes einzelne Kind wichtig sei und ...
 
 

„Una caro – Ein Loblied auf die Monogamie“: So heißt ein Vatikan-Dokument, das am 24. November veröffentlicht wurde. Es betont den Charakter der Ehe als „exklusive Vereinigung“ und verurteilt häusliche Gewalt.
Isabella Piro und Edoardo Giribaldi  – Vatikanstadt *
„Unauflösliche Einheit“: So definiert die sogenannte ‚Lehrmäßige Note‘ der obersten Glaubensbehörde im Vatikan die Ehe. Mit dem Titel „Una caro“ (Ein Fleisch) bezieht sich der Text prominent auf das Buch Genesis, wo Adam über Eva sagt: „Das endlich ist Bein von meinem Bein / und Fleisch von meinem Fleisch“ (Gen 2,23). Das Dokument „Una caro“ wurde von Papst Leo XIV. gebilligt; es hat sieben Kapitel und eine Schlußfolgerung. ...
 
 

Als Reise der Hoffnung und des Friedens hat der Papst seine bevorstehende Reise in die Türkei und in den Libanon beschrieben. Vor Journalisten in Castel Gandolfo äußerte er sich am Dienstagabend auch zur Ukraine und zur Lage in Nahost - es gelte immer den Dialog zu suchen.
Vatican News
„Ich freue mich sehr, den Libanon besuchen zu können“, beantwortete Papst Leo die erste Frage zu seiner bevorstehenden Reise in die Türkei und den Libanon. Er äußerte sich am Dienstagabend, achtundvierzig Stunden vor seiner Abreise nach ...
 
 

Die Zeit großer Schlusserklärungen bei Weltklimakonferenzen ist vorbei, findet der deutsche Klimafolgenforscher Ottmar Edenhofer. Um die Erderwärmung zu bremsen, seien jetzt kleinere Projekte sinnvoll, bei denen weniger Länder, aber mit konkreten Zielen zusammenarbeiten. Wir sprachen mit Edenhofer, Direktor und Chefökonom des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung.
 
 

Papst Leo XIV. bricht in wenigen Tagen zu seiner ersten Apostolischen Reise auf, die ihn in die Türkei und den Libanon führen wird. Wir sprachen im Vorfeld der Reise mit Otmar Oehring, der für das katholische Hilfswerk Missio lange für die Türkei und islamische Länder zuständig war.
 
Herr Oehring, was erwarten Sie sich denn von der ersten Apostolischen Reise, die Papst Leo jetzt in die Türkei führt? 
„Ich würde sagen, aus westlicher Sicht ist es ... "
 
 

Die christliche Gemeinschaft in der Türkei wartet auf Papst Leo XIV. für das gemeinsame Gedenken daran, dass die geeinte Christenheit vor 1.700 Jahren in Nizäa zum ersten Konzil zusammengekommen ist. Er erhoffe sich von dem gemeinsamen Gedenken ein Zeugnis dafür, dass wir im Kern des christlichen Glaubens eins sind, so der Ökumene-Verantwortliche des Vatikans, Kardinal Kurt Koch, im Vorfeld der Reise.

Herr Kardinal, das erste Konzil von Nizäa hat vor 1.700 Jahren stattgefunden. Warum ist es bis heute relevant?
Kardinal Koch: „Ich glaube, dafür gibt es ...
 
 

„Unsere Gemeinschaft hat eine Identität, die auch dank der Person und der Lehre des Papstes anerkannt ist“: Das betonten der Delegierte der Kapuziner in der Türkei, Paolo Pugliese, und der Pfarrer der Kathedrale des Heiligen Geistes in Istanbul, der Salesianer Nicola Masedu, bei einem Online-Dialog mit Journalisten im Vorfeld der Reise, die Papst Leo ab dem 27. November in die Türkei führen wird.
Roberto Paglialonga und Christine Seuss – Vatikanstadt
Eine zahlenmäßig kleine, aber lebendige und vielfältige Kirche prägt die christliche Präsenz in der Türkei. In dieser Einschätzung waren sich ...
 
 

Am 27. November wird Leo XIV. zu seiner ersten Apostolischen Reise aufbrechen. Wir übertragen live und mit deuschem Kommentar. Ein Überblick.
 
Hier das Programm Schritt für Schritt (Die Uhrzeit entspricht MESZ, Ortszeit in Klammern). Angegeben sind nur die Events, die wir live und mit deutschem Kommentar übertragen. Das vollständige Programm finden Sie hier.
 
 

Der italienische Dirigent Riccardo Muti erhält den Ratzinger-Preis 2025.
Er wird ihn am 12. Dezember aus den Händen von Papst Leo XIV. entgegennehmen, teilte die Vatikanische Joseph-Ratzinger-Benedikt-XVI.-Stiftung an diesem Montag mit. Die Überreichung findet im Rahmen eines Weihnachtskonzerts unter Mutis Leitung in der vatikanischen Audienzhalle statt.
Papst Benedikt XVI. habe die Kunst des italienischen Maestro sehr geschätzt, hieß es in der Mitteilung. Riccardo Muti wird mit den Worten zitiert, er habe seinerseits Papst Benedikt „stets mit ... "
 
 

Papst Leo XIV. spricht den Einwohnern von Lettland in „turbulenten Zeiten“ Mut zu. Trotz aller „Unsicherheit der Umstände und der Herausforderungen“ gelte für Christen: „Hoffnung enttäuscht nicht“.
Das sagte der Papst zu den Teilnehmenden einer lettischen National-Wallfahrt zum Heiligen Jahr im Vatikan.
„Wie ihr wisst, hat Papst Franziskus Lettland 2018 zum 100. Jahrestag eurer Unabhängigkeit besucht und von den Schwierigkeiten gesprochen, die euer Land durchgemacht hat. Der derzeitige Konflikt in eurer Region kann an diese turbulenten Zeiten erinnern, aber es ist wichtig, dass wir ...
 
 

Inmitten globaler Herausforderungen von Krieg und Armut startet die Bewegung „Economy of Francesco“ (EoF) ein neues, internationales Treffen unter dem Titel „Restarting the Economy“. Vom 28. bis 30. November werden rund 600 junge Ökonomen, Unternehmer und sogenannte „Change Maker“ aus über 60 Ländern in Castel Gandolfo erwartet.
Mario Galgano - Vatikanstadt
Das vatikanische Presseamt präsentierte die Veranstaltung an diesem Montagmittag in Rom. Das Treffen, das erstmals außerhalb von Assisi stattfindet, soll einen Wendepunkt markieren: die jungen Teilnehmer werden nicht nur zum Nachdenken, sondern auch zur Prophezeiung einer neuen Wirtschaftsordnung aufgerufen.
 
 

Israel hat am Sonntag einen Luftangriff in der libanesischen Hauptstadt Beirut ausgeführt. Es habe sich um einen „präzisen Schlag gegen einen wichtigen Terroristen der Hisbollah“ gehandelt, teilte das israelische Militär mit. Der libanesische Präsident Joseph Aoun verurteilte den israelischen Angriff auf die südlichen Vororte von Beirut am Sonntag, nur wenige Tage vor dem geplanten Papstbesuch im Libanon.
Medienberichten zufolge war über dem Stadtteil Haret Hreik zwischen dem Zentrum und dem internationalen Flughafen eine große Rauchwolke zu sehen. Das Viertel gilt als ...
 
 

Der Berliner Erzbischof Heiner Koch schätzt seine Kathedrale als Ort der Liturgie und zeigt sich erfreut über den Zuspruch für die ungewöhnliche Formensprache der runden Kirche. St. Hedwig wurde vor genau einem Jahr – am 24. November 2024 – nach einer weitreichenden Umgestaltung wiedereröffnet. Inzwischen ist dort mit der Architektin Elena Cenci auch erstmals eine Dombaumeisterin am Werk.
Gudrun Sailer - Berlin
Ein lichtdurchfluteter, nicht zu großer, runder, weißer Raum, überspannt von einer Kuppel. In der Mitte ein halbkugelförmiger Altar, hinten ...
 
 

Papst Leo XIV. erhofft sich vom Gedenken an das Konzil von Nizäa vor 1.700 Jahren Auftrieb für die ökumenischen Beziehungen. Das gibt er in einem Apostolischen Schreiben zu erkennen, welches an diesem Sonntag veröffentlicht wurde.
Stefan von Kempis – Vatikanstadt
Das zehnseitige Schreiben mit dem Titel „In unitate fidei“ (In der Einheit des Glaubens) würdigt vor allem das Glaubensbekenntnis, das auf dem Konzil im Jahr 325 unter der Leitung von Kaiser Konstantin formuliert wurde. In einer auf einem späteren Konzil ...
 
 

Benedikt Lang, aktueller Praktikant bei Radio Vatikan/Vatican News, hat diesen Sonntag (23.11.2025) bei der Papstmesse auf dem Petersplatz vor mehr als 35.000 Leuten eine Lesung auf Deutsch vorgetragen - und uns anschließend kurz berichtet.
Benedikt Lang, gebürtig aus dem Saarland (Saarbrücken), ist 25 Jahre alt und aktuell Praktikant bei Radio Vatikan/Vatican News Deutsch. Er ist außerdem Seminarist im Bistum Trier und studiert dort Theologie an der theologischen Fakultät. Zu Christkönig trug  ...
 
 

Diesen Sonntag hat Papst Leo XIV. zur Heilig-Jahr-Feier der Chöre und Chorsänger auf dem Petersplatz eine große Messe gefeiert. In seiner Predigt dankte das katholische Kirchenoberhaupt den Chören für ihren bedeutenden Beitrag zur Liturgie. Papst Leo betonte: „Das Singen erinnert uns daran, dass wir eine Kirche auf dem Weg sind, wahrhaft synodal, und in der Lage, mit allen die Berufung zum Lob und zur Freude zu teilen, auf einem Pilgerweg der Liebe und der Hoffnung."

 
 

Papst Leo XIV. hat die jüngsten Entführungen von Priestern, Gläubigen und Studenten in Nigeria und Kamerun angeprangert. „Ich appelliere eindringlich, die Geiseln unverzüglich zu befreien und ich fordere die zuständigen Autoritäten auf, angemessene und zeitnahe Entscheidungen zu treffen, um die Freilassung zu gewährleisten", sagte das katholische Kirchenoberhaupt diesen Sonntag auf dem Petersplatz.
Stefanie Stahlhofen - Vatikanstadt
Am Freitag waren in der nigerianischen Diözese Kontagora bei einem Überfall auf die katholische St. Mary’s School mehr als 300 Jugendliche und  12 Lehrer entführt worden. weiterlesen
 
 

Der Präsident der katholischen Friedensorganisation Pax Christi für Deutschland, Bischof Peter Kohlgraf, hat den Vorstoß der USA für ein Ende des Krieges in der Ukraine gewürdigt, aber auch deutliche Kritik geäußert.
„Jede ernsthafte Friedensbemühung ist dankbar wahrzunehmen“, sagte Kohlgraf am Freitag der katholischen Nachrichtenagentur KNA in Fulda. Wichtig sei allerdings, dass die Ukraine und die Europäer in die Verhandlungen miteinbezogen würden, fügte der Bischof von Mainz hinzu.
Kritisch beurteilte Kohlgraf die vorgeschlagenen Gebietsabtretungen der Ukraine. Aus dem von Medien verbreiteten 28-Punkte-Plan ...
 
 

Papst Leo XIV. hat an diesem Samstagvormittag im Rahmen seiner privaten Audienzen im Vatikan die Theologin Katharina Westerhorstmann empfangen. Das Treffen fand kurz vor der Jubiläumsaudienz mit Pilgern und Besuchern sowie den Chören und Chorälen auf dem Petersplatz statt.
Professorin Westerhorstmann ist als Expertin für Theologie und Ethik tätig und lehrt an der Franciscan University of Steubenville an deren europäischer Niederlassung in Gaming, Österreich. Die deutsche Theologin ist eine profilierte Stimme im kirchlichen Diskurs, insbesondere zu Fragen der Moraltheologie und der Geschlechterethik.
 
 

Am Freitagmittag hat Papst Leo XIV. im Apostolischen Palast eine Gruppe von Kindern und Jugendlichen aus der Ukraine empfangen, deren Leben tief von Krieg und Gefangenschaft gezeichnet ist. Das emotionale Treffen, das fast 20 Minuten dauerte, war geprägt von der dringenden Mission, die zivilen ukrainischen Kriegsgefangenen aus russischer Haft zurückzuholen.
Mario Galgano und Svitlana Dukhovych – Vatikanstadt
Die Begegnung fand in der Sala del Concistoro statt und dauerte etwa eine halbe Stunde. Der Papst hörte sich die Geschichten von Mark, Oleksandr, Veronika und Marta an, die stellvertretend für die geschätzt rund 20.000 Kinder stehen, die ...
 
 

Papst Leo XIV. hat am Freitag die heroischen Tugenden der australischen Ordensschwester Mary Glowrey (1887-1957) anerkannt. Sie war die erste Ordensfrau, die als Ärztin den Armen Indiens beistand, wie die Agentur Asianews meldet.
Glowrey studierte in Melbourne Medizin, zu einer Zeit, in der viele diesen Beruf für Frauen ungeeignet hielten. 1920 erhielt sie von Papst Benedikt XV. eine Sondererlaubnis zur Ausübung des ärztlichen Berufs, was das Kirchenrecht damals Frauen untersagte. Mit der  ...
 
 

Papst Leo XIV. hat den Rücktritt des Bischofs von Cádiz und Ceuta, Rafael Zornoza Boy, angenommen. Das gab der vatikanische Pressesaal an diesem Samstag bekannt. Im Hintergrund stehen Vorwürfe, der südspanische Bischof habe in den 1990er Jahren Jungen sexuell missbraucht.
Am Montag dieser Woche hatte Leo XIV. den Vorstand der Spanischen Bischofskonferenz (CEE) zu einem etwa einstündigen Treffen empfangen. Der Papst sei ...
 
 

In einer Videobotschaft von diesem Samstagvormittag an die Teilnehmer der Konferenz „Sin identidad no hay educación“ (Ohne Identität gibt es keine Bildung) am Colegio Nuestra Señora del Buen Consejo in Madrid hat Papst Leo XIV. die christliche Identität als „eigentlichen Kern“ des gesamten Bildungsprozesses bezeichnet.
Mario Galgano - Vatikanstadt
Der Papst richtete sich am 22. November 2025 an die Erzieherinnen und Erzieher und drückte seine tiefe Dankbarkeit für ihr Engagement in ...
 
 

Papst Leo XIV. hat an diesem Samstag anlässlich der Sonderaudienzen zum Heiligen Jahr tausende Pilger empfangen, darunter eine große Zahl von Teilnehmern des Jubiläums der Chöre und Choräle. In seiner Katechese auf dem Petersplatz forderte der Papst die Gläubigen auf, nicht in träger Ruhe zu verharren, sondern aktiv „Stellung zu beziehen“ gegen Ungerechtigkeit und für die Würde des Menschen.
Mario Galgano - Vatikanstadt
Zu Beginn erinnerte der Papst die Pilger an den Ursprung ihrer Reise: „Für viele von Euch ist es die Erfüllung einer großen Sehnsucht, heute ...
 
 

Emanzipation der Gemeinschaft durch nachhaltige Landwirtschaft ist die Grundlage der Arbeit von Schwester Josephine Kwenga. Die Ordensfrau hat es sich zur Aufgabe gemacht, Bauern in kenianischen Dörfern dabei zu helfen, nachhaltige landwirtschaftliche Praktiken zu entwickeln, um Familien eine Zukunft zu geben und zur Sendung der Kirche beizutragen, die Schöpfung zu bewahren.
Sr. Christine Masivo, CPS
Schwester Josephine Kwenga, eine Ordensfrau aus Saint-Joseph-de-Tarbes, verändert Leben, indem sie Glauben, Nachhaltigkeit und die Stärkung der Gemeinschaft miteinander verbindet. ...
 
 

Das Thema Rassismus wird der Kirche wie der Gesellschaft in den USA auf absehbare Zeit erhalten bleiben. Davon ist Bischof Daniel Garcia von Texas überzeugt.
 „Wenn man sieht und hört, was in unseren Gemeinschaften passiert – tiefe Verletzungen, Beispiele von Gewalt –, dann können wir nicht so tun, als ob es das nicht gäbe. Wir müssen das eingestehen.“ Das sagte Garcia, der aus einer Familie mit mexikanischen Wurzeln stammt, jetzt in einem Interview mit OVS.
„Wir müssen dem ins Auge blicken und ...
 
 

Der Vatikan erwartet von der COP30 einen neuen Schub für den multilateralen Einsatz gegen den Klimawandel. Das erklärte der Apostolische Nuntius in Brasilien, Erzbischof Giambattista Diquattro, in einem Interview mit uns vom 21. November. Er gehört der vatikanischen Delegation an, die unter Leitung von Kardinalstaatssekretär Pietro Parolin am Gipfel teilnimmt.
Der Heilige Stuhl hatte seinen Beitrag nach Angaben des Diplomaten bereits in den vergangenen Verhandlungstagen geleistet. Am Freitag soll der Gipfel programmgemäß zu Ende gehen. Wie Diquattro erklärte, habe der Vatikan „vor allem einen ethischen Beitrag und ...
 
 

Die westlich im Land gelegene Diözese Kontagora hat den gewaltsamen Überfall auf die katholische St. Mary’s School in Papiri verurteilt. Etwa hundert Schülerinnen und Schüler wurden bei dem Angriff entführt.
In einer Erklärung vom Diözesansekretär Jatau Luka Joseph heißt es: „Die Diözese Kontagora verurteilt den Angriff aufs Schärfste und äußert tiefe Besorgnis um die Sicherheit der entführten Kinder und ihrer Familien.“ Weiter betont sie: „Die Sicherheitsbehörden wurden sofort informiert und haben koordinierte Bemühungen eingeleitet, um sicherzustellen, dass die Geiseln wohlbehalten zurückkehren können.“
Der Überfall ereignete sich ...
 
 

In der Residenz der Schweizer Botschafterin beim Heiligen Stuhl wurde am Donnerstagabend, dem 20. November 2025, der Tagungsband „La memoria del potere e del suo abuso“ (Die Erinnerung der Macht und seines Missbrauchs) vorgestellt. Das Werk, herausgegeben von Franziska Metzger, Paul Oberholzer und Hans Zollner, weitet die Debatte über sexuellen Missbrauch in der Kirche auf eine gesamtgesellschaftliche und historische Ebene aus.
Mario Galgano - Vatikanstadt
Der Band basiert auf einer Tagung an der Päpstlichen Universität Gregoriana im März 2024 und ...
 
 

In der katholischen Kirche in Deutschland wird es möglicherweise bald schon ein neues nationales Gremium aus Bischöfen und Laien geben. „Wir gehen auf die Zielgerade", sagte die Präsidentin des Zentralkomitees der deutschen Katholiken (ZdK) Irme Stetter-Karp am Freitag in Fulda. Dort findet die mutmaßlich letzte Sitzung des Synodalen Ausschusses statt.
 
Der Ausschuss soll unter anderem die Voraussetzungen für die geplante Synodalkonferenz schaffen, in der Bischöfe und Laien ihre Beratungen auf Bundesebene ...
 
 

Seit 1. März diesen Jahres steht auf Ernennung von Papst Franziskus eine Frau – die italienische Ordensschwester Raffaella Petrini – statt wie bisher ein Kardinal an der Spitze der Verwaltung des Vatikanstaates. Papst Leo hat nun dafür gesorgt, dass dies auch rechtens ist.
Dazu verfügte Leo XIV. die Umstellung eines einzigen Satzes im Grundgesetz des Staates der Vatikanstadt. Im Artikel 8 Absatz 1 steht nun zur Zusammensetzung der Päpstlichen Kommission für den Staat der Vatikanstadt, diese „besteht aus Kardinälen und weiteren Mitgliedern, darunter dem Präsidenten, die vom Papst ...
 
 

Wo katholische Nächstenliebe sich um Vertriebene, Arme und am Rand Stehende kümmert, wächst die Glaubwürdigkeit der Kirche. Das hat Papst Leo XIV. an diesem Freitag vor dem Vertretungsrat von Caritas Internationalis gesagt.
 
Caritas Internationalis sei „seit langem ein leuchtendes Zeichen der mütterlichen Liebe der Kirche“, betonte Leo bei der Audienz. Es ermutige ihn zu wissen, dass die Caritas-Mitarbeitenden „bereit sind, mit dem Nachfolger Petri gemeinsam jedem Menschen in Würde zu dienen“. Ein solches Handeln entspreche den drei Säulen des kirchlichen Auftrags Frieden, Gerechtigkeit und Wahrheit.
 
 

Man sollte sich trotz aller Herausforderungen keine übermäßigen Sorgen um die Zukunft der Kirche machen. Dazu hat Papst Leo XIV. an diesem Freitagnachmittag Jugendlichen aus seiner Heimat USA geraten.
Bei einem Online-Gespräch mit 16.000 jungen Leuten, die sich in einem Football-Stadion in Indianapolis versammelt hatten, erinnerte Leo an die Verheißung Jesu an Petrus: „Die Pforten der Unterwelt werden die Kirche nicht überwältigen“ (Mt 16,18).
 
„Jesus wird seine Kirche immer beschützen, führen und lieben“, so Leo. „An dem Tag,
 

Kardinal Pietro Parolin hat bei einer Messe zum Gedenken an die Opfer des Holodomor in der römischen Kirche Sant’Andrea della Valle die jüngsten Angriffe auf die ukrainische Energieversorgung scharf kritisiert. „Es gibt keine Rechtfertigung, Tausende Zivilisten im Dunkeln und in der Kälte leben zu lassen“, sagte der vatikanische Staatssekretär.
Papst fordert Waffenstillstand und Dialog: „In der Ukraine sterben weiter Menschen"
Jeder Akt, der Menschen ihre Würde nehme, sei „eine Beleidigung der ganzen Menschheit und ein Affront gegen Gott“. ...
 
 

Jedes fünfte Kind weltweit lebt in Armut. Das ergibt sich aus einem Bericht des UNO-Kinderhilfswerks Unicef, der zum Weltkindertag veröffentlicht wurde.
Es handelt sich danach um 417 Millionen Kinder, die in mindestens zwei für ihre Gesundheit, Entwicklung und ihr Wohlergehen grundlegenden Bereichen in großer Not sind, so der Bericht „Die Lage der Kinder weltweit 2025“. Er stützt sich auf Daten aus über 130 Ländern. Die Analyse zeigt, dass 118 Millionen Kinder unter drei oder mehr Entbehrungen leiden und 17 Millionen unter vier oder mehr.
 
 

Der lateinische Patriarch von Jerusalem, Kardinal Pierbattista Pizzaballa, hat die internationale Gemeinschaft zu entschiedenem Engagement für den Frieden in Gaza und der gesamten Region aufgerufen. In einem Gespräch mit den Medien des Vatikans betonte er, der neue Plan der USA werde nur dann Wirkung zeigt, wenn Staaten „den Mut“ aufbringen, Lösungen politisch durchzusetzen. Die Lage im Gazastreifen beschrieb er als weiterhin äußerst prekär.
Francesca Sabatinelli, Andrea Tornielli und Gudrun Sailer - Vatikanstadt
Pizzaballa erklärte, der Beschluss des Sicherheitsrats der Vereinten Nationen zum Gaza-Plan ändere „nichts im Territorium“, zeige aber ...
 
 

Die COMECE fordert einen EU-Koordinator gegen antichristlichen Hass und besseren Schutz für Gläubige. Bei einem Treffen am 17. November warnten verschiedene Religionsvertreter vor wachsender Diskriminierung.

Mit einem Apell an die Europäische Union hat die Kommission der Bischofskonferenzen der Europäischen Union (COMECE) den Schutz von Gläubigen in Europa und den Einsatz gegen antichristlichen Hass in den Mittelpunkt gestellt. Bei der jährlichen Sitzung  zwischen der Europäischen Kommission und religiösen Führern betonte ...
 
 

Die Weltklimakonferenz (COP30) im brasilianischen Belém nähert sich ihrem Ende, doch die katholischen Jugendverbände äußern deutliche Kritik am Ablauf der entscheidenden Verhandlungen.
Die Delegation der FIMCAP (International Federation of Catholic Parochial Youth Movements) beklagt, dass die Arbeiten vor allem in den letzten Tagen nicht öffentlich stattfanden.
Mario Galgano und Christine Seuss - Vatikanstadt
„Die Verhandlungen der letzten Tage liefen vor allem hinter verschlossenen Türen und bilateral ab“, sagte Fidelis Stehle von FIMCAP gegenüber Vatican News.
 
 

Das Bündnis „Aktion Aufschrei – Stoppt den Waffenhandel!“ kritisiert massiv, dass die Bundesregierung die Beschränkung für Exporte von Rüstungsgütern, die Israel im Gazastreifen einsetzen könnten, zum 24.11.2025 aufheben will.

Grund sei vor allem der vermeintlich funktionierende Waffenstillstand, der seit dem 10. Oktober offiziell in Kraft ist. Israel verstößt jedoch nach Einschätzung des Bündnisses nicht nur wiederholt gegen diesen Waffenstillstand, sondern auch gegen ...
 
 

Der Augsburger Bischof Bertram Meier will Konsequenzen aus der Missbrauchsstudie der Unabhängigen Aufarbeitungskommission für sein Bistum ziehen.
Das schreibt er in einer ausführlichen Stellungnahme auf der Internetseite des Bistums.
„Die vor allem von der Kommission geforderte Schaffung einer Stelle mit dem Schwerpunkt psychologische und pastorale Nachsorge für die Betroffenen wird baldmöglichst umgesetzt werden“, verspricht Meier. Die bislang dafür vorgesehene Stelle eines Diplompsychologen scheine „am Bedarf der Betroffenen vorbeizugehen“.
 
 

Der Heilige Stuhl fordert „gemeinsame, entschiedene und anhaltende Anstrengungen“, um Gewalt gegen Frauen auszumerzen. Das sagte ein Vatikandiplomat am Mittwoch in Washington.

„Jedwede Gewalt gegen Frauen widerspricht dem Eigentlichsten der menschlichen Natur und stellt eine schwere Verletzung ihrer Würde und einen Angriff auf die Menschenrechte dar“, so Cruz Serrano. Es sei wichtig, auf Erziehung und bessere Ausbildung zu setzen.
 
 

Am 20. November 2025 erscheint ein neues Buch von Papst Leo XIV. im Vatikanverlag LEV: „La forza del Vangelo. La fede cristiana in 10 parole“ (Die Kraft des Evangeliums. Der christliche Glaube in 10 Worten). Lorenzo Fazzini hat für das Buch Papst-Texte zusammengestellt; außerdem bietet das Buch einen bisher unveröffentlichten Text von Leo XIV., nämlich die Einleitung. Vatican News dokumentiert diese in einer Arbeitsübersetzung.

EINLEITUNG
Leo XIV.
Zehn Worte. Das ist nicht viel, aber doch genug, um über den Reichtum des christlichen Lebens zu sprechen. Um damit anzufangen, möchte ich von den zehn Worten drei auswählen, als Auftakt für ...
 
 

Papst Leo XIV. hat am Donnerstag Vormittag Assisi besucht, die Stadt des hl. Franz. Bei einer Begegnung mit den italienischen Bischöfen skizzierte er dort seine Vorstellungen von einer „wirklich geeinten“, synodalen Kirche.
 
Stefan von Kempis – Vatikanstadt
Konkret rief der Papst dazu auf, bei den Reformen in der italienischen Kirche nicht innezuhalten; da geht es vor allem um die Zusammenlegung von Bistümern. Er riet auch ausdrücklich zu stärkerer Beteiligung von Laien bei der Auswahl von Bischöfen und dazu, die Altersgrenze von 75 Jahren für Ortsbischöfe einzuhalten.
 
 

Der biografische Dokumentarfilm „Leo from Chicago“ über die amerikanischen Wurzeln von Papst Leo XIV. (Robert Francis Prevost) ist ab sofort auch mit deutschen Untertiteln verfügbar. Der Film ist eine Produktion des Dikasteriums für die Kommunikation.

Mario Galgano - Vatikanstadt
Der Dokumentarfilm beleuchtet die Geschichte, die familiären Wurzeln, das Studium und die augustinische Berufung von Robert Francis Prevost in seinem Heimatland, den Vereinigten Staaten.
 
 

Der Deutsche Caritasverband befürchtet nach der breiten Medienberichterstattung über den Freitod der Showstars Alice und Ellen Kessler einen Anstieg von Suiziden. Caritaspräsidentin Eva Welskop-Deffaa kritisierte am Mittwoch in Berlin, die mediale Darstellung der Selbsttötung der Zwillinge sei vielfach „sehr positiv und romantisierend“ erfolgt.
„Jedes Mal, wenn bekannte Personen sich das Leben nehmen und darüber breit in der Presse berichtet wird, gibt es einen messbaren Anstieg von Suiziden“, sagte Welskop-Deffaa.
 
 

Es war „visionär und seiner Zeit voraus“: Das sagte Erzbischof Józef Kupny von Wrocław (Breslau) und stellvertretender Vorsitzender der polnischen Bischofskonferenz. Seine Worte galten dem Briefwechsel der polnischen und deutschen Bischöfe vor genau sechzig Jahren.
Tomasz Zielenkiewicz * – Wrocław
An diesem Dienstag fanden in Wrocław (Breslau) Gedenkfeierlichkeiten statt, an denen Mitglieder der Bischofskonferenzen Polens und Deutschlands, der päpstliche Nuntius in Polen, aber auch Vertreter der Regierungen beider Länder teilnahmen. 1965 hatten die polnischen ...
 
 

Papst Leo XIV. hat an diesem Mittwoch während der Generalaudienz im Vatikan die zweite Ausgabe des „Weltkindertages“ (GMB) angekündigt. Das internationale Treffen für die Jüngsten findet vom 25. bis 27. September 2026 in Rom statt.
Mario Galgano - Vatikanstadt
Die erste Ausgabe des Treffens hatte im Mai 2024 in Rom stattgefunden und rund 100.000 Kinder aus 101 Nationen versammelt. Die Neuauflage, die vom Dikasterium für Laien, Familie und Leben gefördert wird, soll erneut ein Moment der Begegnung, des Gebets und des Festes für Kinder und deren Familien aus aller Welt sein.
 
 

Ein leuchtendes Zeichen des Weihnachtsfriedens ist an diesem Mittwoch im Vatikan angekommen: Das diesjährige „Friedenslicht-Kind“, der 13-jährige Florian Mitter aus Oberösterreich, überreichte das Licht in der Generalaudienz an Papst Leo XIV. Die Übergabe des leuchtenden Weihnachtssymbols aus der Geburtsgrotte Jesu bildet den emotionalen Höhepunkt der weltweiten, von Österreich initiierten Aktion.
Mario Galgano und Christine Seuss - Vatikanstadt
Florian Mitter, ein eifriger Ministrant und Harmonikaspieler aus Vorderweißenbach, wurde aufgrund seines besonderen Engagements und seiner Hilfsbereitschaft für die Aufgabe ausgewählt. Das ...
 
 

Das Heilige Jahr der Hoffnung lädt alle Menschen ein, den Auftrag als Hüter unseres gemeinsamen Hauses neu zu entdecken und im Glauben und Handeln eine ganzheitliche Ökologie zu leben. Daran erinnerte Papst Leo in der Fortsetzung seiner aktuellen Katechesenreihe, die sich mit der Auferstehung Christi und den Herausforderungen der heutigen Welt befasst.
Silvia Kritzenberger - Vatikanstadt
Bei seinen Überlegungen ging der Papst von der Passage im Johannesevangelium aus, die von der Begegnung Maria von Magdalas mit dem auferstandenen Herrn erzählt (vgl. 20,1-18). Dort werde die Szene geschildert, in der Maria am leeren Grab weint, weil sie ...
 
 

Vom Frieden in der Ukraine über die Maßnahmen gegen Migranten in den USA, den Terrorismus in Nigeria bis hin zu möglichen Reisen im Jahr 2026: das waren die Themen, die Leo XIV. diesen Dienstagabend in Castel Gandolfo im Gespräch mit Journalisten angesprochen hat. Und der Papst hat auch verraten, warum die Tage in Castel Gandolfo für ihn so wichtig sind...
Vatican News
Vor den Toren der Villa Barberini beantwortete der Pontifex, wie inzwischen üblich, die Fragen der Journalisten – beginnend mit der zur Ukraine, die weiter von massiven russischen Angriffen betroffen ist. Am Vorabend des Versuchs, die Verhandlungen in der Türkei wieder aufzunehmen, wurde ...
 
 

Angesichts des aktuellen Haushaltsentwurfs für 2026, in dem keine Mittel mehr für die Weiterführung des Fonds Sexueller Missbrauch eingeplant sind, haben zahlreiche Kirchen und Organisationen die Bundespolitik zum sofortigen Handeln aufgefordert.
In einem Offenen Brief vom Dienstag schrieben die Unterzeichner, der Fonds sei für viele Betroffene von sexualisierter Gewalt in Kindheit und Jugend oft die „einzige Möglichkeit“, eine Form der staatlichen Anerkennung und Unterstützung zu erhalten. Der Fonds habe daher eine besonders große Bedeutung und müsse unbedingt fortgeführt werden.
 
 

Die Vatikanische Apostolische Bibliothek (BAV) und die Nationalbibliothek Frankreichs (BnF) intensivieren ihre Zusammenarbeit in den Bereichen Wissenschaft und Digitalisierung. Die Leiter beider Institutionen unterzeichneten am Dienstag in der französischen Botschaft beim Heiligen Stuhl in Rom ein entsprechendes Abkommen. Ziel ist es, die unschätzbar wertvollen, sich ergänzenden Bestände mittelalterlicher Handschriften für die Forschung zu sichern und zugänglich zu machen.
 
 

Die Päpstliche Kinderschutzkommission hat die Italienische Bischofskonferenz (CEI) zu einem entschlosseneren und transparenten Kurs bei der Aufarbeitung des klerikalen Missbrauchsskandals aufgerufen. Kommissionspräsident Bischof Thibault Verny und sein Sekretär, Bischof Luis Manuel Ali Herrera, sprachen bei der Herbstvollversammlung der mit über 200 Mitgliedern größten Bischofskonferenz Europas in Assisi.
Mario Galgano - Vatikanstadt
Der Auftritt erfolgte vor dem Hintergrund alarmierender Medienberichte, wonach im Vorjahr ...
 
 

Der Exekutivrat der spanischen Bischofskonferenz hat am Montag in Rom mit Papst Leo nicht nur über den Umgang mit Missbrauchsfällen gesprochen.
Das sagte der Vorsitzende der Bischofskonferenz, Erzbischof Luis Argüello, am Montagabend im Gespräch mit Vatican News. Themen des Treffens seien u.a. auch Einwanderung, ausländische Priester oder die öffentliche Präsenz der Laien gewesen.
„Wir konnten außerdem erläutern, was die spanische Kirche – auch auf Anregung des Heiligen Stuhls – für Prävention und ...
 
 

Trotz des Krieges und täglicher Luftangriffe finden einige junge Studierende in Kyiv (Ukraine) noch die Zeit, sich um Obdachlose und bedürftige Familien zu kümmern. Dafür durften sie jetzt zum Welttag der Armen nach Rom reisen - und im Vatikan beim Mittagessen des Papstes mit armen Menschen assistieren.
Svitlana Dukhovych – Vatikanstadt
Eine von ihnen: Die 21-jährige Ilona, Studentin in Kyiv. Sie reiste mit einer Gruppe von Freiwilligen und den Schwestern der Vinzentinischen Familie nach Rom. „Das Ehrenamt ist eines der Dinge, die mich in schwierigen Momenten ...
 
 

Vom 30. November bis 2. Dezember wird der Papst den Libanon besuchen. Der Präsident von Caritas Libanon, Pater Michel Abboud, wertet die Visite als ein Zeichen der Zuversicht für alle Libanesen. Angesichts der extremen Zerbrechlichkeit des Landes sei die Reise des Papstes „die liebevolle Geste eines Vaters“.
Daniele Piccini und Mario Galgano - Vatikanstadt
Der Libanon kämpft seit Jahren mit einer Reihe von Krisen: Die Ankunft von 1,5 Millionen syrischen Kriegsflüchtlingen ab 2011 strapazierte die ...
 
 

Der Präsident des internationalen Dachverbands katholischer Hilfswerke, Bernd Nilles, zeigt sich zufrieden mit dem Verlauf der ersten Verhandlungswoche auf dem aktuellen Klimagipfel.
Alexandra Sirgant - Belém, und Mario Galgano - Vatikanstadt
Nilles, der auch Geschäftsleiter der Fastenaktion Schweiz ist, macht in einem Interview mit den vatikanischen Medien in Belém darauf aufmerksam, dass alle zentralen Themen trotz anfänglicher Befürchtungen im ...
 
 

Mit Sorge verfolgt Leo XIV. das Hin und Her auf der laufenden Klimakonferenz COP30 in Brasilien. „Noch ist es Zeit, um den Anstieg der globalen Temperatur unter der 1,5°C-Marke zu halten, aber das Zeitfenster schließt sich gerade.“
Stefan von Kempis – Vatikanstadt
Das sagte der Papst in einer Videobotschaft an Kirchenvertreter aus dem globalen Süden, die sich im Amazonasmuseum des Tagungsortes Belém getroffen haben. Die Botschaft wurde in der vergangenen Nacht (MEZ) veröffentlicht.
 
 

Das Erzbistum Hamburg hat die kurzzeitige Besetzung der katholischen Kirche St. Marien durch Demonstranten in Flensburg kritisiert.
Ein Sprecher erklärte: „Wir lassen nicht zu, dass eine Kirche, ein heiliger Ort für Katholikinnen und Katholiken, missbraucht wird für politische Kundgebungen und Respektlosigkeit.“
Zuvor hatten rund fünfzig Demonstrierende die Kirche am Samstag für etwa drei Stunden besetzt. Nach Angaben der Polizei verließ der Großteil der Gruppe das Gotteshaus nach einem klärenden Gespräch mit dem Pfarrer. 13 Personen mussten jedoch von Einsatzkräften der Polizei hinausgeführt werden.
 
 

Papst Leo XIV. hat an diesem Montagnachmittag (17. November 2025) die Priester, die in den Päpstlichen Vertretungen weltweit im diplomatischen Dienst tätig sind, im Vatikan empfangen. Die Audienz fand im Rahmen des Jubiläums der Hoffnung statt und diente dazu, die Priester in ihrem anspruchsvollen Dienst zu bestärken.
Mario Galgano - Vatikanstadt
Der Papst forderte sie auf, trotz ihrer internationalen Tätigkeit stets verwurzelt zu bleiben und sich nicht von der Kirche und den Völkern zu isolieren.
 
 

Papst Franziskus hatte sie im März 2024 am Rand der katholischen Weltsynode eingesetzt – jetzt haben die Studiengruppen ihre Berichte über die bisher geleistete Arbeit vorgelegt. Am 31. Dezember sollen die Schlussberichte an Leo XIV. übergeben werden. Zu den Themen gehören: digitale Mission, Rolle der Frauen, Ökumene, Polygamie, Liturgie, das Amt der Nuntien und die Auswahl von Bischöfen.
Salvatore Cernuzio – Vatikanstadt *
Papst Franziskus hatte sich eine engere Zusammenarbeit zwischen den Behörden der Römischen Kurie und dem Generalsekretariat der Synode gewünscht. Daher gründete er zehn Studiengruppen und gab ihnen den Auftrag, die ...
 
 

Mit dem Thema Armut beschäftigt sich das erste Lehrschreiben von Papst Leo XIV.; wir stellen die wesentlichen Aussagen von „Dilexi te“ vor.
Stefan von Kempis - Vatikanstadt
In unserer zweiten Folge geht es um das, was die Päpste im Lauf der letzten anderthalb Jahrhunderte zum Thema Armut gedacht und gelehrt haben. „Dilexi te“ lässt diese Übersicht mit Leo XIII. starten, auf den sich der neue Papst schon in seiner Namenswahl bezieht. Auszug aus „Dilexi te“: „Das Lehramt der letzten 150 Jahre bietet eine wahre Fundgrube wertvoller Lehren über die Armen. So machten sich ...
 
 

Papst Leo hat dazu aufgerufen, Konflikt und Verfolgung in der Welt das christliche Zeugnis der Wahrheit, Gerechtigkeit und Hoffnung entgegenzusetzen. Beim Angelus ging er auf die Verfolgung von Christen ein. Auf dem Petersplatz waren 40.000 Menschen versammelt.
Anne Preckel – Vatikanstadt
Ausgehend von Jesu Endzeitrede (Lk 21, 5-19) hob der Papst beim Mittagsgebet die Kraft des christlichen Glaubens hervor. Jesu Einladung, sich nicht von Angst überwältigen zu lassen, sei „sehr aktuell“, so Leo XIV. mit Verweis auf die Weltlage:
„Leider erfahren wir täglich von Konflikten, Unglücken und Verfolgungen,
 

Rund um den Welttag der Armen hat der Vatikan zahlreiche Solidaritätsinitiativen auf den Weg gebracht. Hier ein Überblick über die Begegnungen und Hilfen im Rahmen des Jubiläums der Armen, die im Zeichen der Solidarität und Geschwisterlichkeit stehen. Rund um den Welttag der Armen am Sonntag hat das Dikasterium für die Evangelisierung gemeinsam mit dem Dikasterium für die Nächstenliebe in Zusammenarbeit mit Partnern zahlreiche Solidaritätsinitiativen organisiert.
 
 

Papst Leo hat am 9. Welttag der Armen mit Bedürftigen in der Audienzhalle gespeist. Dabei gedachte er seinem Vorgänger Papst Franziskus, der den Welttag der Armen ins Leben gerufen hatte.
Am Welttag der Armen waren in der vatikanischen Audienzhalle die runden Tische gedeckt, 1.300 Personen aus aller Welt nahmen an dem Mittagessen mit Leo XIV. teil. Es herrschte ein Atmosphäre der Vertrautheit, Freude und Einheit. Die Gäste erzählten bei Tisch ihre Geschichten, die von Krankheit, Armut, Leid und Hoffnung geprägt waren, Ordensleute kümmerten sich um Kleinkinder, der Papst war mittendrin.
 
 

Leo XIV. hat Nähe zu verfolgten Christen in Bangladesch, Nigeria, Mosambik und der Demokratischen Republik Kongo bekundet, wo Terroristen am Freitag einen blutigen Anschlag verübten. Weiter rief er zu einem „gerechten und stabilen Frieden“ für die Ukraine auf, würdigte Missbrauchsopfer in Italien und verwies auf die deutsch-polnische Versöhnung nach dem 2. Weltkrieg.
Christen würden „auch heute noch in verschiedenen Teilen der Welt diskriminiert und verfolgt“, so Papst Leo nach seinem Mittagsgebet.
 
 

Die traditionsreiche Benediktinerabtei Maria Laach hat am Samstag, 15. November, ihren neuen Abt Mauritius Wilde in einem feierlichen Gottesdienst benediziert. Der 60-jährige Wilde, der zum 50. Abt des Klosters gewählt wurde, rief zu Gebet und Zuversicht auf und betonte die Langlebigkeit der Ordensgemeinschaft.
Mario Galgano - Vatikanstadt
Mit Blick auf die Zukunftsperspektiven des Klosters am Laacher See, das seit über 900 Jahren besteht, erklärte Abt Mauritius:
 
„Benediktiner sind zäh! Sie denken und fühlen und agieren in Jahrhunderten.“
 
 

Kardinal Reinhard Marx
„Wir bleiben gemeinsam auf dem Weg“, sagte Kardinal Reinhardt Marx, der Erzbischof von München und Freising während einer Andacht mit dem Betroffenenbeirat der Erzdiözese in der Krypta des Liebfrauendoms.
Beim Gebetstag für Betroffene sexuellen Missbrauchs hat Kardinal Reinhard Marx erneut persönliches Fehlverhalten im Umgang mit einzelnen Fällen eingeräumt. In einer Andacht, die er am Freitagabend gemeinsam mit dem Betroffenenbeirat der Erzdiözese München und Freising in der Krypta des Münchner Liebfrauendoms feierte, betonte der Erzbischof ...
 
 

Eine Debatte um mögliche Altersgrenzen bei der medizinischen Behandlung Hochbetagter hat scharfe Kritik von kirchlicher Seite hervorgerufen. Der Kölner Erzbischof Kardinal Rainer Maria Woelki und der Präses der Evangelischen Kirche im Rheinland, Thorsten Latzel, wandten sich entschieden gegen Überlegungen, wirksame Therapien an das Alter zu knüpfen.
Auslöser der Kontroverse waren Äußerungen des CDU-Gesundheitspolitikers und Drogenbeauftragten der Bundesregierung, Hendrik Streek. Dieser hatte in einem TV-Gespräch die Frage aufgeworfen, ob bei Hundertjährigen mit fortgeschrittenen ...
 
 

Das Geschenk sei „ein konkretes Zeichen des Dialogs, des Respekts und der Geschwisterlichkeit“, teilten der Heilige Stuhl und die Kanadische Bischofskonferenz in einer gemeinsamen Erklärung mit. Die 62 Objekte aus den ethnologischen Sammlungen der Vatikanischen Museen seien am Samstag der Spitze der Bischofskonferenz im Vatikan übergeben worden.
Die 62 Objekte stammten aus verschiedenen Gemeinschaften Kanadas und seien zwischen 1923 und 1925 von katholischen Missionaren nach Rom geschickt worden. Sie seien Bestandteil der ...
 
 

Papst Leo XIV. hat an diesem Samstagmorgen (15. November) eine hochkarätige Delegation von Filmschaffenden aus aller Welt – darunter Stars wie Cate Blanchett, Spike Lee, Monica Bellucci und Gus Van Sant – im Apostolischen Palast empfangen. In seiner Ansprache würdigte das Kirchenoberhaupt das Kino als „Werkstatt der Hoffnung“ und als eine „junge, träumerische und etwas rastlose Kunstform“, die in diesen Tagen ihr 130-jähriges Bestehen feiere.
 
 

Auch nach der Freilassung der Geiseln durch die Hamas und dem Rückzug des israelischen Militärs aus dem Gaza-Streifen ist die Versorgung von Schwerkranken in dem Küstenstreifen unverändert schwierig. Das betrifft auch das Jerusalemer Auguste-Viktoria-Krankenhaus.
Michael C. Hermann
In der nach der letzten deutschen Kaiserin benannten Klinik des Lutherischen Weltbundes werden vor allem Krebskranke aus dem Gaza-Streifen und aus dem Westjordanland behandelt. Bis zu 1.500 Patienten pro Jahr waren es in der Vergangenheit.
 
 

Von Schulen und Gesundheitsversorgung über das Kulturerbe bis hin zur Seelsorge: Die katholischen Ordensgemeinschaften in Österreich decken auch im Jahr 2025 ein breites Spektrum kirchlichen und gesellschaftlichen Engagements ab.
Das macht das Portal ordensgemeinschaften.at im Vorfeld der vom 24. bis 27. November stattfindenden Ordenstagungen in Wien sichtbar. Demnach wirken Österreich derzeit - Stand: 31. Dezember 2024 - 2.417 Ordensfrauen und 1.385 Ordensmänner in 191 Ordensgemeinschaften, womit es insgesamt 3.802 Mitglieder der Gemeinschaften, Kongregationen, Stifte und Klöster gibt.
 
 

Die Innovationskonferenz „dennoch. weiter. anders.“ im Kulturbahnhof Kassel setzt ein Zeichen gegen Resignation in der deutschen Kirche. Über 200 ehren- und hauptamtliche Akteure aus der Seelsorge und den Bistümern trafen sich am 13. und 14. November, um konkrete Projekte vorzustellen und neue Wege zu diskutieren. Monsignore Georg Austen, Generalsekretär des Bonifatiuswerks und Kooperationspartner der Veranstaltung, betonte im Interview die Notwendigkeit von Austausch und Zuversicht.

 
 

Der Jesuit Paolo Bizzeti sieht in der bevorstehenden Apostolischen Reise von Papst Leo XIV. in die Türkei, ein „faszinierendes und großzügiges Land“, eine „großartige ökumenische Gelegenheit“. Im Gespräch mit Radio Vatikan denkt der frühere Präsident der türkischen Caritas und emeritierte Apostolische Vikar von Anatolien auch gerne an die besondere interreligiöse Zusammenarbeit zurück, die sich bei der Hilfe für Betroffene des Erdbebens von 2023 entwickelt hat.
 
 

Der Heilige Stuhl hat die internationale Gemeinschaft dringend dazu aufgefordert, die Zwei-Staaten-Lösung im Nahostkonflikt aktiv zu verfolgen und die Arbeit des Hilfswerks der Vereinten Nationen für Palästina-Flüchtlinge im Nahen Osten (UNRWA) politisch und finanziell zu stärken.
Mario Galgano - Vatikanstadt
In einer Erklärung vor dem Vierten Ausschuss der 80. Generalversammlung der Vereinten Nationen am Donnerstag, 13. November, in New York äußerte sich der Ständige Beobachter des Heiligen Stuhls bei ...
 
 

Der Vatikan hat seine kostenlose Gesundheitsversorgung für Arme und Obdachlose massiv ausgebaut. Nur zehn Jahre nach der Eröffnung der ersten Ambulanz „Madre di Misericordia“ wurde an diesem Freitag das neue medizinische Zentrum „San Martino“ eingeweiht. Papst Leo XIV. war bei der Zeremonie persönlich anwesend, um die Struktur zu eröffnen, die den Ärmsten in Rom kostenlose und hochmoderne Gesundheitsleistungen bietet.
Mario Galgano - Vatikanstadt
Die Einrichtung, die der Apostolischen Almosenverwaltung unterstellt ist, dient der kostenlosen ...
 
 

Papst Leo XIV. hat die Päpstliche Lateran-Universität (PUL) in Rom mit einem klaren Missionsauftrag für die kommenden Jahre ausgestattet: Das 253. akademische Jahr solle im Zeichen der „wissenschaftlichen Redlichkeit“ stehen und dem Kampf gegen die „kulturelle Leere“ dienen, die in der heutigen Gesellschaft um sich greife.
Mario Galgano - Vatikanstadt
In seiner Ansprache zur feierlichen Eröffnung des akademischen Jahrs an diesem Freitag, 14. November, betonte das Kirchenoberhaupt die einzigartige Rolle der Lateran-Universität, die das „Lehramt des Papstes“ selbst zum Leitstern habe.
 
 

Vertreter der Römischen Kurie und der Deutschen Bischofskonferenz (DBK) sind an diesem Mittwoch, 12. November 2025, in Rom zu einem weiteren Spitzengespräch zusammengekommen.
Das Treffen diente der Fortsetzung des im November 2022 beim Ad-limina-Besuch der deutschen Bischöfe verabredeten Dialogs und war bereits die vierte Zusammenkunft nach den Terminen im Juli 2023 sowie im März und Juni 2024.
 
 

180 Kirchen und Klöster in Österreich und über 200 Kirchen in Deutschland beteiligen sich an der Solidaritätsaktion von Kirche in Not.
Am 19. November ruft das päpstliche Hilfswerk zum Gebet für verfolgte Christen auf.
Mit eindringlichen Appellen und sichtbaren Zeichen rufen kirchliche Würdenträger in Österreich und Deutschland zur Solidarität mit verfolgten Christen auf. Im Rahmen des weltweiten „Red Wednesday“ werden ...
 
 

Der international bekannte Safeguarding-Experte Pater Hans Zollner ermutigt zu mehr digitaler Bildung und zu einem interdisziplinären und interkulturellen Austausch über eine ethische Grundlegung der Künstlichen Intelligenz.
Die katholische Kirche könne hier wichtige Weichenstellungen mit gestalten, ist er überzeugt. Der Jesuit war einer der Sprecher bei der internationalen Konferenz „Die Würde von Kindern und Jugendlichen im Zeitalter der Künstlichen Intelligenz“, die der Papst empfing.
Radio Vatikan sprach mit dem Safeguarding-Experten Pater Hans Zollner nach seiner Audienz bei Papst Leo. In dem Interview erläuterte der Leiter das ...
 
 

Seit bald zehn Jahren werden am Petersplatz Menschen medizinisch versorgt, die keinen Zugang zum regulären Gesundheitssystem haben. Nun erweitert der Vatikan seine Ambulanz und die Behandlungsmöglichkeiten.

120 Ärzte und Krankenpfleger versorgen ehrenamtlich rund 2.000 Patienten aus über 130 Ländern: Das ist laut Direktor Massimo Ralli die monatliche Bilanz der ambulanten Klinik unter dem Dach der Kolonnaden auf dem Petersplatz.
Angesichts der steigenden Nachfrage nach ...
 
 

Um als heilig zu gelten, braucht es nicht unbedingt „außergewöhnliche Phänomene“, die die mystische Erfahrung kennzeichnen können. Viel wichtiger sei es, dass die Kandidaten ein Leben in Übereinstimmung mit dem Willen Gottes geführt hätten, so Papst Leo vor den Teilnehmern an einem Kongress des Dikasteriums für die Selig- und Heiligsprechungsprozesse.
„Die außergewöhnlichen Phänomene, die die mystische Erfahrung kennzeichnen können, sind keine ...
 
 

Die Mahnungen, die einst Leo XIII. angesichts des Industrie-Zeitalters aussprach, „sind in unserer globalisierten Welt von einer überraschenden Aktualität“.
Das schreibt Papst Leo XIV. in einer Botschaft an einen Industrie-Kongress im argentinischen Buenos Aires. Auch heute sei die Würde arbeitender Menschen, wie damals, auf vielfache Weise bedroht. Die Enzyklika „Rerum novarum“ von Leo XIII. aus dem Jahr 1891 gilt als Gründungstext der katholischen Soziallehre. Der neue Papst hat sich mit seiner Namenswahl ausdrücklich auf Leo XIII. bezogen.
 
 

Papst Leo XIV. hat die Ordensschwestern der Föderation Augustinerklöster Italiens ermutigt, die „Freude der Einheit mit Gott“ als prophetisches Zeugnis in einer gespaltenen Welt zu leben. In seiner Ansprache anlässlich ihrer Ordentlichen Föderalversammlung an diesem Donnerstag, 13. November 2025, dem Fest aller Heiligen des Augustinerordens, würdigte der Papst das kontemplative Leben und mahnte gleichzeitig zur aktiven synodalen Zusammenarbeit.
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Mit Blick auf Künstliche Intelligenz hat Papst Leo Regierungen und internationale Organisationen dazu aufgerufen, Maßnahmen zum Schutz der Würde Minderjähriger zu entwickeln und umzusetzen. Außerdem forderte er eine digitale Bildung und Pädagogik, um einen aufgeklärten Umgang mit KI zu ermöglichen.
Anne Preckel - Vatikanstadt
Der Papst empfing am Donnerstagmorgen Teilnehmer der Konferenz „Die Würde von Kindern und Jugendlichen im Zeitalter der Künstlichen Intelligenz“, die am Vortag in Rom stattgefunden hatte.
 
 

Krieg und Besatzung im Heiligen Land ziehen auch Betlehem schwer in Mitleidenschaft. Die Geburtsstadt Jesu ist nahezu menschenleer – viele Christen haben das Land verlassen. Franziskaner-Kustos Ibrahim Faltas spricht von einer toten Stadt.
Erst vor kurzem hätten wieder 175 christliche Familien die Stadt verlassen, berichtet Faltas.
„Jeder hat Angst vor dem anderen. Der Schmerz ist überall, alle leiden. Die Israelis und die Palästinenser leiden. Es leiden die Juden, die Muslime und die Christen", so Faltas ...
 
 

Mit einem eindringlichen Appell zur „lächelnden Nächstenliebe“ hat Kardinalstaatssekretär Pietro Parolin am Abend des 11. November das neue Ambulante Rehabilitationszentrum „Giovanni Paolo I.“ (Johannes Paul I.) in Rom eingeweiht. Die in Anwesenheit von rund 200 Personen und zivilen Autoritäten vollzogene Segnung fand im südöstlichen Stadtteil La Romanina statt.
 
 

Kardinalstaatssekretär Pietro Parolin hat die Menschheit eindringlich vor den existenziellen Risiken der Künstlichen Intelligenz (KI) gewarnt und den Schutz der Würde von Kindern und Jugendlichen im digitalen Zeitalter als eine der größten globalen Herausforderungen bezeichnet.
Mario Galgano - Vatikanstadt
In einer Botschaft an die Teilnehmer der internationalen Konferenz „The Dignity of Children and Adolescents in the Age of Artificial Intelligence“ an diesem Mittwoch, 12. November, im ...
 
 

Die IX. Ausgabe des Welttages der Armen am kommenden Sonntag, den 16. November, markiert den Höhepunkt des dem Heiligen Jahr gewidmeten „Jubiläums der Armen“. Erwartet werden zehntausend Pilger aus aller Welt. Im Zentrum der dreitägigen Feierlichkeiten (14. bis 16. November) stehen die Heilige Messe mit Papst Leo XIV. im Petersdom und das traditionelle Mittagessen mit 1300 Bedürftigen in der Vatikanischen Audienzhalle.
 
 

Denn dabei handele es sich um eine „zutiefst menschliche“ Eigenschaft, betont Papst Leo XIV. in seiner Katechese bei der Generalaudienz an diesem Mittwoch. Auch wenn viele Konflikte, Kriege und Spannungen das Gegenteil zu beweisen schienen, könnten wir ohne dieses Gemeinschaftsgefühl nicht „überleben, wachsen und lernen“.
Auch an diesem Mittwoch führte Papst Leo XIV. seine Katechesereihe über den Tod und die Auferstehung Christi fort. Insbesondere dachte er darüber nach, wie ...
 
 

Leo XIV. hat daran erinnert, dass vor genau 107 Jahren der Erste Weltkrieg zu Ende gegangen ist. Bei seiner Generalaudienz auf dem römischen Petersplatz rief der Papst zu mehr Einsatz für den Frieden auf.
Stefan von Kempis – Vatikanstadt
Es war in seinem Grußwort an polnische Besucher, dass Leo an diesem Mittwoch auf den Ersten Weltkrieg zu sprechen kam. „Gestern haben wir uns an das Ende der ‚furchtbaren Schlächterei‘ des Ersten Weltkriegs erinnert. Danach ...
 
 

Medien berichten von zehn möglichen Kandidaten für die Wahl des neuen Vorsitzenden. Nach der Versammlung werden Stellungnahmen der Bischofskonferenz zur Migrations- und Gesundheitspolitik des US-amerikanischen Präsidenten Donald Trump erwartet.
Am vergangenen Montag hat sich die US-amerikanische Bischofskonferenz (USCCB) versammelt. Zu diesem Anlass kamen mehr als 320 Bischöfe in Baltimore zusammen und eröffneten ihre Tagung mit einem gemeinsamen Gottesdienst.
 
 

Der Passauer Bischof Stefan Oster distanziert sich von einem Papier der Schulkommission der deutschen Bischofskonferenz.
Auf seiner Internetseite geht Oster ausführlich auf das Dokument ein, das Ende Oktober veröffentlicht wurde und den Titel trägt „Geschaffen, erlöst und geliebt - Sichtbarkeit und Anerkennung der Vielfalt sexueller Identitäten in der Schule“. Er würdige zwar „die dem Text spürbar zugrundeliegende Sorge um die Persönlichkeitsentwicklung von jungen Menschen und auch von Menschen, die sich als queer identifizieren, in der Schule“, so der Passauer Bischof. 
 
 

Nach den gewaltsamen Unruhen im Anschluss an die tansanischen Parlamentswahlen im Oktober hat die katholische Kirche eine führende Rolle bei der Trauerbegleitung und dem Aufruf zur nationalen Versöhnung übernommen. Doch die Wunden, die die Gewalt hinterlassen hat, werden noch lange schmerzen, befürchten Einwohner.
Christine Seuss und Kielce Gussie - Vatikanstadt
„Tansania war unter den Nationen Afrikas schon immer als das einzige Land bekannt, in dem es nie einen Krieg gegeben hat. Auch die ...
 
 

Der erste muslimische Bürgermeister von New York ist für viele Afroamerikaner in den USA und für Menschen in Afrika ein Hoffnungsträger. Zohran Mamdani sei ein ,Mann Afrikas' und Spiegelbild eines universellen Panafrikanismus, sagt der ugandische Soziologe Anthony Ssembatya im Interview mit Radio Vatikan.
Anne Preckel – Kampala/Vatikanstadt
Der demokratische Sozialist Zohran Mamdani gehört zum linken Flügel seiner Partei. Er ist der erste Muslim im Amt des New Yorker Bürgermeisters, und er hat ...
 
 

Papst Leo XIV., bekannt für seine zugängliche Art und seine US-amerikanischen Wurzeln, sucht aktiv den Dialog mit der „siebten Kunst“. Im Vorfeld eines bedeutenden Treffens mit internationalen Filmschaffenden wird der Pontifex eine Videobotschaft veröffentlichen.
Mario Galgano - Vatikanstadt
Bereits vorab sind jedoch vier für ihn persönlich tief bedeutsame Filmwerke bekannt geworden, die einen seltenen Einblick in die spirituellen und menschlichen Vorlieben des Kirchenoberhaupts geben.
 
 

An diesem Mittwochnachmittag wird Papst Leo XIV. in der Kirche Sant’Anselmo all’Aventino eine Messe zum 125. Weihetag des Gotteshauses feiern. Für die Benediktiner ist dies mehr als ein zeremonieller Besuch, wie der Abtprimas des Benediktinerordens, Jeremias Schröder, im Interview mit Radio Vatikan betonte.
Mario Galgano und Christine Seuss - Vatikanstadt
„Das wird richtig eine gemeinsame Feier mit Papst Leo XIV. werden“, freut sich Abtprimas Schröder.
 
 

Mit einer feierlichen Messe auf dem römischen Aventin-Hügel hat Papst Leo XIV. diesen Dienstagnachmittag den 125. Weihetag der Kirche Sant’Anselmo begangen. In seiner Predigt erinnerte der Pontifex an die Vision seines Vorgängers Leo XIII., der mit Sant’Anselmo ein pulsierendes Zentrum des Glaubens, der Bildung und der Gemeinschaft schaffen wollte - zum Wohl der Kirche und der Welt.
Silvia Kritzenberger - Vatikanstadt
Normalerweise kommt der Papst nur am Aschermittwoch auf den Aventin: den Ort, wo sich die römische Zentrale des Benediktinerordens befindet, die Abtei Sant'Anselmo mit
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Zum freimütigen Bekenntnis des christlichen Glaubens in der Öffentlichkeit hat der designierte Erzbischof von Wien, Josef Grünwidl, aufgerufen.
„Es gibt keinen Grund, dass wir unseren Glauben verstecken. Es gibt keinen Grund für christliche Minderwertigkeitskomplexe oder kirchliche Rückzugsgefechte.“ Das sagte der vor vier Wochen vom Papst ernannte Nachfolger von Kardinal Christoph Schönborn am Sonntag in Klosterneuburg. Dort leitete er die traditionelle Männerwallfahrt der Erzdiözese Wien.
 
 

Die Evangelische Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz (EKBO) stellt sich schützend vor eine Pfarrerin.
Die Berliner Pfarrerin Lena Müller wird in den sozialen Medien massiv angefeindet, weil sie vier in einer gemeinsamen Beziehung lebenden Männern auf einem Pop-Up-Hochzeits-Festival den kirchlichen Segen gegeben hat. Die Landeskirche zeigt sich in einer Erklärung „entsetzt über so viele Angriffe und Hass“ auf die Pfarrerin. „Wir stehen gegen diese Angriffe und verurteilen sie aufs Schärfste. Wir weisen Hass und Verleumdung zurück und behalten uns rechtliche Schritte dagegen vor.“
 
 

„Kolping steht für Offenheit, Menschlichkeit und Solidarität. Diese Werte stehen im Gegensatz zu den Grundhaltungen der AfD“. Das schreibt das katholische Kolpingwerk auf der Social-Media-Plattform Instagram. Eine Doppelmitgliedschaft in der Partei Alternative für Deutschland (AfD) und im Kolpingwerk soll von nun an nicht mehr erlaubt sein.
Der Sozialverband Kolping Deutschland zählt deutschlandweit rund 200.000 Mitglieder. Auf der Bundesversammlung wurde nun eine Satzungsänderung beschlossen, die es ermöglicht, künftig Mitglieder auszuschließen. Das zielt ausdrücklich auf Personen, die ...
 
 

Der Friedensbeauftragte der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Landesbischof Friedrich Kramer aus Mitteldeutschland, hat an diesem Montag für Aufsehen auf der in Dresden tagenden EKD-Synode gesorgt:
Er widersprach der am selben Tag vorgestellten Friedensdenkschrift seiner eigenen Kirche, die die atomare Abschreckung nicht länger kategorisch ablehnt.
Mario Galgano - Vatikanstadt
Während es in dem neuen Grundsatzpapier heißt, „Der Besitz von Nuklearwaffen kann aber angesichts der weltpolitischen Verteilung dieser Waffen trotzdem politisch notwendig sein, weil ...
 
 

Der aus Nigeria stammende Pater Edward Daniang Daleng OSA, wird neuer Vizeregent der Präfektur des Päpstlichen Hauses.

Papst Leo XIV. hat den Augustinermönch zum neuen Vizeregenten ernannt. Zu den Aufgaben des ehemaligen Generalrats und Generalprokurators des Augustinerordens gehören künftig die Organisation und Koordination der Audienzen des Papstes mit Staatsoberhäuptern, Regierungschefs und weiteren bedeutenden Persönlichkeiten.
 
 

Die Päpstliche Schweizergarde führt interne Ermittlungen wegen des Vorwurfs eines antisemitisch konnotierten Vorfalls durch. Dies teilte der Direktor des vatikanischen Presseamtes, Matteo Bruni, an diesem Montag auf Nachfrage von Journalisten mit.
Mario Galgano - Vatikanstadt
Bruni bestätigte, dass der Schweizergarde ein Bericht über einen „Dissens“ vorliege, der sich an einem der Eingänge des Vatikanstaates ereignet habe. Bei dem Vorfall seien „Elemente festgestellt worden, die als auf antisemitische Konnotationen zurückführbar interpretiert werden“.
 
 

Hohe Dringlichkeit, niedrige Erwartungen: In Belém (Brasilien) hat an diesem Montag der 30. Klimagipfel der Vereinten Nationen begonnen.
Der Vatikan nimmt an der COP30 mit einer zehnköpfigen Delegation unter der Leitung von Kardinalstaatssekretär Pietro Parolin teil. Stellvertretender Leiter der Delegation ist der Apostolische Nuntius in Brasilien, Erzbischof Giambattista Diquattro. Er hofft, wie er im Interview mit Radio Vatikan sagt, auf einen „Kurswechsel“ in der internationalen Klimapolitik.
 
 

Bereits zum zweiten Mal seit seiner Wahl hat Papst Leo XIV. sich an diesem Montagmorgen mit den Präfekten der einzelnen Vatikan-Dikasterien ausgetauscht. Das teilte der Pressesaal im Anschluss mit.
Einzelheiten aus der Sitzung, die im Apostolischen Palast stattfand, wurden hingegen wie üblich nicht mitgeteilt. Die erste dikasterienübergreifende Sitzung unter dem Vorsitz von Papst Leo XIV. fand am vergangenen 2. Juni statt, nur einen knappen Monat nach seiner Wahl zum Papst.
 
 

Papst Leo XIV. rät zu großer Vorsicht beim Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) im Gesundheitswesen. „Menschliche Beziehungen“ seien im Arzt-Patient-Kontext unersetzlich, schreibt er in einer Botschaft an einen Kongress der Päpstlichen Akademie für das Leben.
Stefan von Kempis – Vatikanstadt
„Zu medizinischer Professionalität gehört nicht nur die spezifische Expertise, sondern auch die Fähigkeit, zu kommunizieren und anderen nahe zu sein“, so Leo in dem Text, der an diesem Montag veröffentlicht wurde. „Man kann das auf keinen Fall ... "
 
 

Die innerkirchliche katholische Reformgruppierung „Wir sind Kirche" will sich vermehrt dafür einsetzen, ihre Anliegen an die jüngere Generation weiterzugeben. Das teilte die Bewegung am Wochenende in Nürnberg anlässlich einer Versammlung zu ihrem 30-jährigen Bestehen mit.
Die Kernthemen der Bewegung blieben jedenfalls weiterhin relevant, heißt es: „Partizipation und eine wirklich geschwisterliche Kirche, Frauengleichberechtigung, Dienste in der Kirche, ...
 
 

Am Tag der Weihe der Lateranbasilika lädt der Papst beim Mittagsgebet dazu ein, den Blick zu weiten: vom künstlerischen Ausbau zum spirituellen Gehalt, um das Geheimnis der Kirche besser zu verstehen. Ihre Heiligkeit, so der Papst mit einem Ratzinger-Zitat, beruhe nämlich nicht auf unseren Verdiensten, sondern auf der Liebe Gottes, der immer wieder die „schmutzigen Hände der Menschen” wählt.
 
 

Beim Mittagsgebet hat Papst Leo den Menschen auf den Philippinen seine Nähe bekundet, die dieser Tage bereits vom zweiten heftigen Taifun getroffen werden. Außerdem erneuerte er seinen Appell für verstärkten Friedenseinsatz aller und grüßte eigens die Regensburger Domspatzen, die sich derzeit für mehrere Konzerte in Rom aufhalten.
„Liebe Brüder und Schwestern, ich bin in Gedanken bei den Menschen auf den Philippinen, die von einem heftigen Taifun heimgesucht wurden. Ich bete für ...
 
 

Am Weihetag der Lateranbasilika hat Papst Leo XIV. eine feierliche heilige Messe in der „Mutter aller Kirchen“ gefeiert. Die von Kaiser Konstantin gewünschte Kirche wurde 324 von Papst Silvester I. eingeweiht. Der Papst betonte in seiner Predigt die wichtigste Funktion einer Basilika: Die Liturgie. Auch auf die Herausforderungen des synodalen Prozesses auf Weltebene ging Leo XIV. ein.
Claudia Kaminski – Vatikanstadt
Grund dafür, die Weihe des historischen Bauwerks bis heute zu feiern, sei, „um mit Freude und Dankbarkeit an ein für das Leben der Kirche sehr wichtiges historisches Ereignis zu erinnern, aber nicht nur. Diese Basilika, die ...
 
 

Im Rahmen einer Pressereise des Bonifatiuswerks durch Schweden gewährte Schwester Elisabeth vom Kloster der Karmelitinnen in Glumslöv Einblicke in ihr Leben als Ordensfrau in einem kontemplativen Orden. Das Kloster beherbergt eine Gemeinschaft, die sich dem Gebet und einem besonderen Verhältnis zur Außenwelt verschrieben hat.
Mario Galgano – Glumslöv (Schweden)
Schwester Elisabeth, gebürtig von der Insel Rügen und in einer katholischen Familie im Osten Deutschlands aufgewachsen, beschreibt ihren Weg in ...
 
 

Quelle: Fotolia

Die Regensburger Domspatzen sind in Rom eingetroffen, um am XXIV. Internationalen Festival für sakrale Musik und Kunst teilzunehmen. Die Reise ist für den ältesten Knabenchor der Welt, der in diesem Jahr sein 1050-jähriges Bestehen feiert, ein besonderes Highlight.
Gudrun Sailer und Mario Galgano - Vatikanstadt
Der Chor wird an diesem Samstag, dem 8. November, den Eröffnungsgottesdienst des Festivals gestalten. Am Sonntagabend folgt ein Galakonzert in der Basilika Sankt Paul vor den Mauern, das dem 500. Geburtstag des Renaissance-Komponisten Giovanni Pierluigi da Palestrina gewidmet ist. Die Domspatzen gelten als weltweit führend in der Pflege dieses Repertoires.
 
 

Papst Leo XIV. hat das Heiligtum Unserer Lieben Frau vom Rosenkranz in Pompeij in einem auf lateinisch verfassten Schreiben als „Bollwerk jenes Friedens“ bezeichnet, den es unablässig zu gewinnen und zu verteidigen gelte. Anlass ist das 150. Jubiläum der Ankunft des Ikonengemäldes der Rosenkranzmadonna.
Mario Galgano - Vatikanstadt
Das auf den 7. Oktober, den Gedenktag Unserer Lieben Frau vom Rosenkranz, datierte Schreiben richtet sich an ...
 
 

 
Es gibt einen roten Faden, der das Lehramt des neuen Papstes durchzieht, der ein Modell christlicher Gemeinschaft vorgeschlagen hat, in dem man Gemeinschaft lebt – missionarisch und deshalb fähig, allen zu dienen, angefangen bei den Letzten –, engagiert im Fördern von Dialog und Frieden. Eine Kirche, die sich nicht an die Mächtigen „anlehnt“ und die Mission nicht mit religiösem Marketing verwechselt, sondern die weiß, Sauerteig zu sein, weil sie das Licht eines Anderen reflektiert.

Andrea Tornielli (Chefredakteur) - Vatikanstadt
Seit jenem Nachmittag des 8. Mai sind sechs Monate vergangen, als der neue Bischof von Rom, erster US-Papst und Augustiner,  ...
 
 

Trotz einer leicht erkälteten Stimme hat Papst Leo XIV. an diesem Samstag auf dem Petersplatz seine Katechese vor Tausenden von Gläubigen gehalten, die anlässlich des Jubiläums der Arbeitswelt versammelt waren. Der Papst sprach über die christliche Hoffnung, die in den „Überraschungen Gottes“ verwurzelt ist, und stellte das afrikanische Vorbild des seligen Märtyrers Isidore Bakanja in den Mittelpunkt.
Mario Galgano - Vatikanstadt
„Die Kriterien Gottes, der immer bei den Letzten beginnt, sind bereits in Korinth ein ‚Erdbeben‘, das nicht zerstört, sondern die Welt aufrüttelt“, erklärte der Papst in seiner Ansprache.
 
 

Am Donnerstag hat in Belém im Nordosten Brasiliens ein Gipfel von Staats- und Regierungschefs im Vorfeld der COP30 begonnen. Der Heilige Stuhl, der zu den 143 vor Ort vertretenen Delegationen gehört, wird von Kardinalstaatssekretär Pietro Parolin vertreten.
Silvonei José Protz –Belém
In einem Interview mit den Medien des Heiligen Stuhls sagte Parolin: „Die Zeit wird langsam knapp“. Die bereits bei früheren COP-Konferenzen zum Klimawandel eingegangenen Verpflichtungen müssten dringend „umgesetzt“ und „konkretisiert“ werden. 
 
 

Hollywood-Ikone Robert De Niro (82) hat bei seinem zweitägigen Aufenthalt in Rom einen symbolträchtigen Besuch absolviert: Der Schauspieler wurde am Donnerstagvormittag von Papst Leo XIV. im Vatikan in Audienz empfangen.
Mario Galgano - Vatikanstadt
Das Treffen zwischen dem Oberhaupt der katholischen Kirche und der Filmlegende unterstreicht die tiefe kulturelle Verbindung, die De Niro, dessen Urgroßeltern aus der Region Molise in Italien stammten, zu der Ewigen Stadt und ...
 
 

Papst Leo XIV. wird am 20. November nach Assisi reisen. In der Stadt des hl. Franziskus will er sich mit den Mitgliedern der italienischen Bischofskonferenz (CEI) treffen.
Das teilte die Bischofskonferenz an diesem Freitag mit. Die CEI hält vom 17. bis 20. November ihre Herbstvollversammlung in Assisi ab. Der Auftritt von Papst Leo wird dabei den Schlusspunkt markieren. Während ihrer Vollversammlung werden die Bischöfe am 18. November öffentlich für die Betroffenen von Missbrauch beten. Am 19. November ist ...
 
 

Papst Leo ist besorgt über neue Formen von Abhängigkeit. In einer Video-Botschaft an eine von der italienischen Regierung in Rom organisierte Konferenz über Suchtprobleme nannte das katholische Kirchenoberhaupt am Freitag konkret Spielsucht, Pornografie und Internetsucht.
Besonders junge Leute müssten davor bewahrt werden, in solche Abhängigkeiten zu geraten, so der Papst:
„Die Jugend ist eine Zeit der Prüfungen und Fragen, der Suche nach dem Sinn des Lebens und der Entscheidungen, die die Zukunft betreffen. Der Anstieg des Marktes und ...
 
 

Das Ordensleben profitiere von einem regelmäßigen Wechsel an der Spitze der Gemeinschaften. Das hat Papst Leo XIV., früher selbst in der Ordensleitung, an diesem Freitag vor italienischen Ordensoberen gesagt.
Statische Situationen an der Spitze könnten Erstarrung begünstigen, warnte Leo. „Papst Franziskus hat uns in dieser Hinsicht mehrmals vor ,stagnierenden Gewässern’ gewarnt.“ Leo XIV., der dem Augustinoerorden angehört, war vor seiner Wahl zum Papst selbst zweimal - für insgesamt zwölf Jahre - Generaloberer seines Ordens. Auch ...
 
 

Papst Leo XIV. betont, wie wichtig die Erziehung zu digitaler Kompetenz und zu einem kritischen Umgang mit Künstlicher Intelligenz (KI) ist.
„Man muss verhindern, dass angesichts einer übermäßigen Informationsflut und einem gleichzeitigen Mangel an Weisheit neue Formen der Entmenschlichung und Manipulation entstehen, bei denen Ausbeutung als sich-kümmern und Lüge für Wahrheit ausgegeben werden.“ Das sagte der Papst am Freitag zu Vertretern einer Mailänder Business School im Vatikan.
 
 

Bischöfe der Syro-malabarischen Kirche aus Kerala trafen sich am Mittwoch in Delhi mit dem indischen Premierminister Narendra Modi, der gleichzeitig Vorsitzender der hindu-nationalistischen Partei BJP ist. Das persönliche Treffen fand zu einem Zeitpunkt statt, als die Syro-malabarische Kirche öffentlich die Situation in Bundesstaaten kritisierte, die ebenfalls von der BJP regiert werden.
Konkret geht es um Beschilderungen in einigen Dörfern in Chhattisgarh, die Priestern und christlichen Konvertiten den Zutritt verboten, ...
 
 

Zwischen Gräbern und Gießkannen steht auf dem katholischen Friedhof St. Sebastian in Berlin eine bunte Bank.
Auf ihr wird gesprochen, gelacht, getröstet und Kaffee getrunken. Die „Quasselbank“ ist eine ungewöhnliche Seelsorge-Initiative, die auf Einsamkeit und das menschliche Bedürfnis nach Teilen und Mit-Teilen antworten möchte.
Gudrun Sailer - Berlin
Ein Farbklecks der Gemütlichkeit an einem Ort, wo man ihn am wenigsten erwartet. Auf dem Friedhof St. Sebastian in Berlin-Reinickendorf hat die Seelsorgerin Luzia Hömberg ein einfaches, aber wirksames Zeichen gesetzt:
 
 

Papst Leo XIV. hat an diesem Dienstagabend bei einem Gespräch mit Journalisten am Ausgang der Päpstlichen Villen von Castel Gandolfo seine Besorgnis über mehrere globale Brennpunkte ausgedrückt und dabei die Notwendigkeit des Dialogs und der gemeinsamen Anstrengung betont.
Im Fokus standen die Sicherheit am Arbeitsplatz, die zunehmenden Spannungen vor der Küste Venezuelas sowie die fragilen Friedensbemühungen im Nahen Osten.
 
 

An diesem Donnerstag, dem 6. November 2025, hat Papst Leo XIV. Mahmoud Abbas, den Präsidenten des Staates Palästina, im Apostolischen Palast im Vatikan in Audienz empfangen. Das Treffen fand im zeitlichen Zusammenhang mit dem 10. Jahrestag des Grundlagenabkommens zwischen Heiligem Stuhl und Staat Palästina (26. Juni 2015) statt.
Mario Galgano - Vatikanstadt
Wie das vatikanische Presseamt mitteilte, wurde während des „herzlichen Gesprächs“ die dringende Notwendigkeit bekräftigt, der Zivilbevölkerung im Gazastreifen Hilfe zu leisten und den anhaltenden Konflikt zu beenden.
 
 

Der protestantische Theologe Frank-Dieter Fischbach ist Generalsekretär der „Konferenz Europäischer Kirchen“ (KEK) – und hat am Donnerstag in Rom eine aktualisierte Fassung des ökumenischen Textes „Charta Oecumenica“ unterzeichnet.

Interview
Pfarrer Fischbach, warum brauchte die Charta Oecumenica denn eine Aktualisierung?
„Seit 2001, als die erste Charta unterzeichnet worden ist, hat sich doch in Europa vieles verändert – in der Ökumene, in den Kirchen, aber auch Europa selbst hat sich stark verändert. Neue Themen sind aufgekommen, die ...
 
 

Die Charta Oecumenica ist eine Selbstverpflichtung der Kirchen in Europa. Sie soll für eine wachsende Zusammenarbeit sorgen. Die Konferenz der Europäischen Kirchen und der Rat der Europäischen Bischofskonferenzen haben diese Grundlage ihrer Zusammenarbeit jetzt aktualisiert.
Es begann in Augsburg: Dort kam es im Jahr 1999 zur Unterzeichnung einer Gemeinsamen Erklärung zur Rechtfertigungslehre, eines zentralen Dokuments für die Annäherung der katholischen Kirche an ...
 
 

Papst Leo XIV. hat im Vatikan Vertreter europäischer Kirchen empfangen und zu einer offeneren Haltung gegenüber kultureller Vielfalt aufgerufen. Bei der Audienz an diesem Donnerstag, dem 6. November, würdigte er die neu überarbeitete „Charta Oecumenica“. Das Dokument soll die Zusammenarbeit der christlichen Kirchen in Europa neu stärken.
Die Überarbeitung der Charta, die erstmals 2001 veröffentlicht wurde, erfolgte seit 2022 durch eine gemeinsame Arbeitsgruppe. Unterzeichnet wurde der neue Text am 5. November in der Kirche des Martyriums des heiligen Paulus an der römischen Abtei Tre Fontane.
 
 

„Wir müssen selbst dieses Licht sein; darum müssen wir dieses Zeichen in die Welt tragen“, erklärte der Lateinische Patriarch von Jerusalem, Kardinal Pierbattista Pizzaballa, angesichts der Friedenslichtsegnung. Das Friedenslicht kam laut dem ORF Anfang der Woche am Flughafen Wien-Schwechat an. Von Österreich aus wird das Licht als Zeichen des Friedens nun an rund 30 weitere Länder in Europa weitergegeben.
Die Weihnachtstradition des öffentlich rechlichen Rundfunks in Österreich (ORF)  „Friedenslicht aus Bethlehem" wird trotz des Nahostkonflikts weitergeführt: Der 11-jährige Jeries Fadi Khier, Sohn einer ...
 
 

Vom 5. bis 7. November findet in Rom unter dem Titel „Ministry of Hope: A Catholic Forum on Mental Well-Being" eine dreitägige internationale katholische Konferenz statt, um die Seelsorge der Kirche im Bereich psychische Gesundheit zu stärken. Experten aus aller Welt kommen zusammen, um Erfahrungen auszutauschen, gemeinsam nachzudenken und gemeinsam zu beten.
Vatican News
Die dreitägige internationale Veranstaltung, die mit Unterstützung der Internationalen Vereinigung katholischer Seelsorger für psychische Gesundheit und unter der Schirmherrschaft der Päpstlichen Akademie für  ...
 
 

Das päpstliche Kinderkrankenhaus Bambino Gesù in Rom setzt sein langjähriges Engagement in Kambodscha fort, um die Gesundheitsversorgung von Kindern zu verbessern.
Jetzt wurde eine neue Spezialmission für pädiatrische Urologie in Kampot, im Süden des Landes, erfolgreich abgeschlossen. Das Krankenhaus leistet bereits seit mehr als 15 Jahren Danke eines internationalen Kooperationsabkommens medizinische Unterstützung und Ausbildung vor Ort.
 
 

Papst Leo XIV. drängt die Verantwortlichen in der Priesterausbildung zu einer genauen Prüfung der Kandidaten. Es sei „vor allem notwendig, dass der Herr die Beweggründe klärt und die Absichten reinigt“, schreibt er in einem Brief zum 400. Jubiläum des Seminars von Trujillo in Peru.
An der Einrichtung hat der heutige Papst selbst einmal unterrichtet, als er in den neunziger Jahren des letzten Jahrhunderts Augustiner-Missionar in Peru war. „Das Priestertum kann nicht darauf reduziert werden, ‚die Weihe zu erlangen‘, als wäre das ein äußeres Ziel oder ein einfacher Ausweg aus persönlichen Problemen“, so Leo XIV. in dem Schreiben. 
 
 

Bei seiner Generalaudienz an diesem Mittwoch hat Papst Leo XIV. dazu eingeladen, für Menschen in Konfliktgebieten zu beten. Insbesondere erinnerte er dabei an die Situation in Myanmar und forderte den Einsatz der internationalen Gemeinschaft für humanitäre Hilfe.
„Ich lade euch ein, euch meinem Gebet für all jene anzuschließen, die in verschiedenen Teilen der Welt unter bewaffneten Konflikten leiden; ich denke besonders an Myanmar und fordere die internationale Gemeinschaft auf, die Bevölkerung dieses Landes nicht zu vergessen und
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Kirchliche Stimmen drängen vor der COP30 auf mehr Klimagerechtigkeit und fordern von Politik und Weltgemeinschaft entschlossenes Handeln für die Ärmsten.

Für konkrete und ambitionierte Klimaziele tritt die „Allianz für Klimagerechtigkeit" vor der am 10. November beginnenden Weltklimakonferenz COP30 im brasilianischen Belem ein. Die Koalition aus 28 österreichischen NGOs fordert unter anderem ...
 
 

Laut dem Münsteraner Weihbischof Rolf Lohmann muss noch klarer werden, dass in der Kirche beim Thema Missbrauch nichts mehr vertuscht und niemand mehr geschützt wird. Lohmann erinnerte in einem Interview mit der „Rheinischen Post" (Dienstag) auch daran, dass der Reformprozess der katholischen Kirche in Deutschland, der Synodale Weg, in erster Linie eine Reaktion auf die Missbrauchsaufarbeitung gewesen sei.

Lohmann erklärte, die Missbrauchsthematik bleibe für die Kirche eine „große Erschütterung". Das Thema gehöre „zu unserer Geschichte". Nun sei die Frage, ob die Kirche die richtigen Konsequenzen daraus ziehe: „Wo liegen ursächliche ... "
 
 

Hier finden Sie einige grundlegende Aussagen, die in der „Lehrmäßigen Note“ des Vatikans zu Mariens „Mitwirken am Heilswerk“ enthalten sind.

Die Zahlen beziehen sich auf die entsprechenden Abschnitte des Dokuments. Alle wichtigen Wortmeldungen aus dem Vatikan werden auf der Internetseite des Heiligen Stuhls in ihrer offiziellen deutschen Fassung publiziert.
 
 

Der Vatikan will Übertreibungen und Fehlentwicklungen bei der Marienverehrung zurechtstutzen. In einem Dokument, das an diesem Dienstag publiziert wurde, wird der Gebrauch des Titels „Miterlöserin“ in Bezug Maria für „immer unangebracht“ erklärt.
„Dieser Titel birgt die Gefahr in sich, die einzigartige Heilsvermittlung Christi zu verschleiern, und kann daher zu Verwirrung und einem Ungleichgewicht in der Harmonie der christlichen Glaubenswahrheiten führen, denn ...
 
 

Papst Leo XIV. hat auf dem Weg nach Castel Gandolfo in der Basilika Santa Maria Maggiore Halt gemacht, um dort am Grab seines Vorgängers und vor der Marienikone der Salus Populi Romani zu beten. Am Vormittag hatte Leo noch im Petersdom die Messe für Franziskus und die im Lauf des Jahres verstorbenen Kardinäle und Bischöfe gefeiert.
Gegen 20.05 Uhr traf Leo am Montagabend in der Basilika ein, in der Papst Franziskus auf eigenen Wunsch bestattet worden war. Der Pressesaal des Vatikans verbreitete anschließend Fotos, auf denen ...
 
 

Weltweit nehmen sich täglich fast 2.000 Menschen eigenhändig das Leben. Selbstmord ist die dritthäufigste Todesursache unter Jugendlichen und jungen Erwachsenen. All jenen, „die mit Selbstmordgedanken kämpfen“, widmet Papst Leo XIV. sein Gebetsanliegen diesen Monat: „Beten wir, dass selbstmordgefährdete Personen in ihrer Gemeinschaft die nötige Unterstützung, Hilfeleistung und Liebe finden."
Stefanie Stahlhofen - Vatikanstadt
Beim Gebetsanliegen des Papstes im Monat November geht es um das Thema Suizid-Prävention. Wie immer ...
 
 

Im indischen Bundesstaat Chhattisgarh untersagen Verbotsschilder Christen den Zutritt zu Dörfern. Die Syro-Malabarische Kirche kritisierte die entsprechende Zustimmung des Obersten Gerichts von Chhattisgarh.
„Diese Schilder, die eine Gruppe von Menschen zu Bürgern zweiter Klasse degradiert, sind die spaltendste Grenze, die das Land seit der Teilung Indiens erlebt hat", hieß es am Montag in einer Erklärung auf der ...
 

Die humanitäre Lage für die Bevölkerung in der Ukraine verschärft sich angesichts des bevorstehenden vierten Kriegswinters dramatisch. Die österreichische Hilfsaktion „Nachbar in Not“ hat am Montag eine neue Spendenkampagne gestartet, um auf die prekäre Situation aufmerksam zu machen und Soforthilfe zu mobilisieren.
Die Zahl der Luftangriffe habe im vergangenen Jahr stark zugenommen, und rund zehn Prozent aller Häuser und Wohnungen seien beschädigt oder zerstört.
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Der Deutsche Evangelische Kirchentag 2027 in Düsseldorf steht unter dem Motto „Du bist kostbar“. Die Losung aus dem biblischen Buch Jesaja wurde am Montag offiziell in der nordrhein-westfälischen Landeshauptstadt vorgestellt. Der Vers soll als thematisches Band für die rund 1.000 geplanten Veranstaltungen dienen, zu denen Konzerte, Podiumsdiskussionen, Ausstellungen und Gottesdienste zählen.
Kirchentagspräsident Torsten Zugehör betonte die gesellschaftliche Dimension der Losung. Sie erinnere daran, „dass jeder Mensch von Wert ist – unabhängig von Herkunft, Meinung oder Lebensweg“. Die Botschaft lade dazu ein, ...
 
 

Der Maler Michael Triegel sieht in der Übersiedlung seines Naumburger Altarbilds auf zwei Jahre in den Vatikan ein Zeichen ökumenischer Verständigung – und ein stilles Wunder persönlicher Art. Denn im Campo Santo Teutonico steht das Retabel nur wenige Meter vom Grab eines Bettlers, der auf dem Altarbild als Petrus zu erkennen ist. Im Gespräch sagte uns Triegel, für ihn erfülle sich in Rom, was das Werk ursprünglich bezweckte: die Heilung alter Wunden und ein Dialog über Glauben und Würde.
 
 

Erzbischof Paul R. Gallagher, der Sekretär für die Beziehungen zu Staaten und Internationalen Organisationen, reist an diesem Montag, den 3. November, bis Sonntag, den 9. November, nach Sri Lanka. Anlass ist die Feier des 50. Jahrestages der Aufnahme diplomatischer Beziehungen zwischen dem asiatischen Inselstaat und dem Heiligen Stuhl. Die Visite soll das gemeinsame Engagement für Frieden und Kooperation stärken.
Mario Galgano - Vatikanstadt
Ein besonderer Schwerpunkt der Reise liegt auf der ...
 
 

Der Vatikan nimmt Abschied von einem seiner bekanntesten Fotografen:
Francesco Sforza vom Fotodienst des Osservatore Romano (heute Vatican Media) ist nach 48 Dienstjahren in den Ruhestand gegangen. Er begleitete die Pontifikate von Paul VI. bis hin zu Leo XIV.. Paolo Ruffini, Präfekt des Dikasteriums für die Kommunikation, dankte ihm in einem schriftlichen Beitrag für sein Lebenswerk.
 
 

Der Vatikan hat an diesem Montag ein Chirograf von Papst Leo XIV. veröffentlicht, in dem der Heilige John Henry Newman zum himmlischen Patron der Päpstlichen Urbaniana Universität ernannt wird. Das Dokument wurde am 1. November 2025, dem Hochfest Allerheiligen, in der Vatikanstadt unterzeichnet.
 
 

Mit einem feierlichen Gottesdienst im Petersdom hat die katholische Kirche an diesem Montag der 142 im vergangenen Jahr verstorbenen Kardinäle und Bischöfe gedacht. Die Heilige Messe, zelebriert von Papst Leo XIV., galt insbesondere dem am 21. April 2025 verstorbenen Papst Franziskus. In seiner Predigt stellte Papst Leo XIV. die christliche Hoffnung als Kraft zur Überwindung von Verzweiflung und Tod in den Mittelpunkt.
Mario Galgano - Vatikanstadt
Die Gedenkfeier für die verstorbenen Kardinäle und Bischöfe, die erste in seinem Pontifikat, erhielt durch das laufende Heilige Jahr einen besonderen Akzent. Papst Leo XIV. hob hervor, ...
 
 

Die designierte Erzbischöfin von Canterbury, Sarah Mullally, hat entsetzt auf die Messer-Attacke nahe der englischen Stadt Huntingdon reagiert.
Das künftige geistliche Oberhaupt der anglikanischen „Kirche von England“ hält sich zurzeit in Deutschland auf. Bei einem Gottesdienst im evangelischen Berliner Dom rief sie am Sonntag zum Gebet für die Opfer des blutigen Angriffs auf.
„Inmitten des Leids und der Unordnung dieser Welt ist Gott da und sagt uns liebevoll, dass er bei uns ist und uns liebt“, sagte die amtierende Londoner Bischöfin.
 
 

Papst Leo XIV. hat sich bestürzt über die Gewalt im sudanesischen Nord-Darfur geäußert. Er verfolge „die tragischen Nachrichten aus dem Sudan, insbesondere aus der Stadt El Fasher, mit großem Schmerz“.
Das sagte das Kirchenoberhaupt an diesem Sonntag bei seinem Angelus-Gebet am römischen Petersplatz. Die Miliz RSF hat letzte Woche El Fasher nach langer Belagerung eingenommen; dabei soll es zu Massakern an Zivilisten und zahlreichen schweren Verbrechen gekommen sein.
 
 

Am Gedenktag Allerseelen hat Papst Leo XIV. auf dem römischen Zentralfriedhof "Verano" die Messe zum Gedenken an alle Verstorbenen gefeiert. Die mehr als 2500 anwesenden Gläubigen rief er auf, ihre Erinnerung an die Toten in der Hoffnung auf den auferstandenen Jesus zu verankern: eine Hoffnung, die keine Illusion ist und nie vergeht.
Silvia Kritzenberger - Vatikanstadt
Mit dem Besuch des Verano-Friedhofs hat Papst Leo eine alte Tradition wiederaufgenommen. Papst Johannes Paul II. war 1993 zum ersten Mal hier, Papst Leos direkter Vorgänger Franziskus in den Jahren 2013 und 2015.
 
 

In dieser ersten Betrachtung für den Monat November von Frater Fabian Lechner geht es um Allerseelen. Der Tod eines geliebten Menschen hinterlässt eine Lücke – wir aber glauben fest daran, dass wir gemeinsam bei Gott unsere Vollendung finden.
 
Allerseelen: Joh 11,17-27
Wir Menschen kennen die schmerzhafte Erfahrung vom Verlust einer geliebten Person. Wenn jemand durch den Tod von uns geht, dann bleiben seine Angehörigen, seine Freunde und diejenigen, die ihm nahestanden, zurück.
 
 

Das meistdiskutierte Altarbild Deutschlands findet für zwei Jahre Aufnahme im Friedhof der Deutschen und Flamen neben dem Petersdom im Vatikan. Der Rektor des Camposanto und der Kämmerer der dort ansässigen Erzbruderschaft sprachen am Freitag bei einer Vorbesichtigung für Medienleute von einer freudigen Geste der Gastfreundschaft.
Gudrun Sailer - Vatikanstadt
Im evangelischen Naumburger Dom in Ostdeutschland musste das Marien-Retabel kürzlich abgebaut werden. Aufgrund seiner ...
 
 

Vom anglikanischen Priester zum katholischen Kardinal: Für den Briten John Henry Newman, dessen Leben von der ständigen Suche nach Wahrheit geprägt war, war es ein langer Weg zur Heiligkeit.
Claudia Kaminski - Vatikanstadt
Die wahre Wirklichkeit war für Newman die Wirklichkeit des Himmels. Für seinen Grabstein wählte er daher den Spruch: „Ex umbris et imaginibus in veritatem“ (Aus Schatten und Bildern zur Wahrheit). Die Suche nach der Wahrheit bestimmte sein Leben, ...
 
 

Nur 37 Persönlichkeiten der Kirchengeschichte tragen bisher den Titel „Kirchenlehrer“. Diesen Samstag wird der britische Kardinal John Henry Newman in diesen illustren Kreis aufgenommen. Im Gespräch mit Radio Vatikan erklärt Pater Hermann Geissler vom Newman-Zentrum in Rom, was diesen Heiligen, der auf Herzensbildung statt bloßes Wissen setzte und unbeirrbar auf das Wirken Gottes vertraute, so besonders macht.
 
 

Papst Leo XIV. hat die Gläubigen an diesem Samstag, dem Hochfest Allerheiligen, nach der Heiligen Messe und vor dem Angelusgebet dazu aufgerufen, angesichts der weltweiten Dramen von Krieg und Ungerechtigkeit umso eindringlicher Baumeister der Geschwisterlichkeit zu sein.
Mario Galgano - Vatikanstadt
Der Papst betonte, dass das „mit vollen Lungen“ geatmete Geheimnis der Gemeinschaft der Heiligen an das endgültige Schicksal der Menschheit erinnere: „ein großes ... "
 
 

Papst Leo XIV. hat am Hochfest Allerheiligen eine heilige Messe auf dem Petersplatz gefeiert. Dabei erhob er den Theologen John Henry Newman (1801-1890) zum Kirchenlehrer und zum Ko-Patron katholischer Schulen.
Tausende von Menschen nahmen bei strahlendem Sonnenschein an dem seltenen Ereignis teil. Der Titel eines Kirchenlehrers wird nur sehr selten verliehen; Newman war ein anglikanischer Priester und ein bekannter Intellektueller, als er 1845 zum katholischen Glauben konvertierte. Seine ...
 
 

Nach der Eroberung von El Fasher, der Hauptstadt von Nord-Darfur im Nordwesten des Sudan, durch die Rapid Support Forces (RSF) am 28. Oktober, berichtet die Hilfsorganisation Coopi (Cooperazione Internazionale) im Interview mit uns über die verheerende Lage vor Ort.
Pietro Piga und Mario Galgano - Vatikanstadt
Chiara Zaccone, Missionsleiterin der seit mehr als 20 Jahren im Land tätigen NGO, erzählt den Vatikan-Medien von „Horror und Verwüstung“ sowie ethnisch motivierten Gräueltaten.
 
 

Der Vatikan hat an diesem Freitagmittag die Wahl von Alexandre Ineichen zum neuen Abt der Abtei Saint-Maurice im Schweizer Kanton Wallis offiziell bestätigt. Ineichen, der bereits im September von seinen Mitbrüdern gewählt wurde, tritt die Nachfolge von Jean Scarcella an, der im vergangenen Juni von seinem Amt zurückgetreten war. Die Abtei der Augustiner Chorherren ist eine Territorialabtei. Der Abt ist Mitglied der Schweizer Bischofskonferenz.
Mario Galgano - Vatikanstadt
Ineichen ist damit der 96. Abt der traditionsreichen Abtei. Der frischernannte Abt wird seine Funktion offiziell Anfang 2026 antreten und dafür sein bisheriges Amt als Rektor des Lycée-Collège von Saint-Maurice nach 19 Jahren niederlegen. Die
 
 

Bischof Stephan Ackermann hat am Donnerstag eine tief bewegte Stellungnahme zum Zwischenbericht der historischen Studie über den sexuellen Missbrauch im Bistum Trier veröffentlicht. Die Studie, die die Amtszeiten seines Vorgängers, Reinhard Marx, und seine eigene bis 2021 untersucht, zeige erneut das immense Leid der Betroffenen und die Versäumnisse der kirchlichen Verantwortungsträger auf.
Mario Galgano - Vatikanstadt
„Dass es mich sehr bewegt hat, den 139 Seiten umfassenden Text zu lesen, können Sie sicher nachvollziehen“, erklärte Ackermann.
 
 

Anlässlich des hundertjährigen Jubiläums der Vatikanischen Missionsausstellung von 1925 – die Keimzelle des heutigen Ethnologischen Museums „Anima Mundi" – findet am 5. und 6. November in Rom und der Vatikanstadt eine internationale Konferenz statt.
Mario Galgano - Vatikanstadt
Die Veranstaltung trägt den Titel „Ein Jahrhundert nach der Vatikanischen Missionsausstellung, Wasserscheide einer globalen Welt (1925–2025)“.
 
 

Das Dikasterium für die Evangelisierung hat an diesem Freitag das Motto für den Weltmissionssonntag 2026 bekannt gegeben: „Eins in Christus, vereint in der Mission“. Dieser besondere Tag der Weltkirche wird am 18. Oktober 2026 gefeiert und markiert ein wichtiges Jubiläum: den 100. Jahrestag seiner Einrichtung durch Papst Pius XI.
Mario Galgano - Vatikanstadt
Die Bekanntgabe des Themas erfolgte am traditionellen Ende des Missionsmonats Oktober. Das Motto greift in seinem ersten Teil das Pontifikatsmotto von Papst Leo XIV., ...
 
 

Papst Leo XIV. hat an diesem Freitagvormittag die Mitglieder des International Youth Advisory Body (IYAB) des Dikasteriums für Laien, die Familie und das Leben empfangen und entschieden, frei zu ihnen zu sprechen. In seiner vorbereiteten und ausgehändigten Ansprache dankte er allen dafür, dass sie dem Heiligen Stuhl die „Sichtweise der jungen Menschen“ nahebrächten. Er teilte mit ihnen drei Kerngedanken zur kirchlichen Berufung: Teilhabe, Synodalität und Mission.

 
 

Am 1. November 2025 wird Kardinal John Henry Newman in Rom zum Kirchenlehrer erhoben. Papst Benedikt XVI. hatte ihn 2010 bei seiner Englandreise in Birmingham selig gesprochen. In seiner Predigt würdigte der gelehrte deutsche Papst das intellektuelle Vermächtnis des nunmehrigen Kirchenlehrers. Ein Auszug.
Das Motto von Kardinal Newman „cor ad cor loquitur – das Herz spricht zum Herzen“ gibt uns einen Einblick in sein Verständnis des christlichen Lebens als Berufung zur Heiligkeit, die als der sehnliche Wunsch des menschlichen Herzens erfahren wird, in innige Gemeinschaft mit dem Herzen Gottes zu gelangen.
 
 

Papst Leo XIV. ist besorgt darüber, dass der Arbeit an Schulen und Bildungsstätten in der Gesellschaft oft kein großer Wert beigemessen wird.
Stefan Kempis - Vatikanstadt
„Eine gegenwärtige Schwierigkeit unserer Gesellschaften besteht darin, dass wir den großen Beitrag, den Lehrkräfte und Erzieher für die Gemeinschaft leisten, nicht mehr ausreichend zu schätzen wissen“, sagte der Papst, der selbst einmal Mathe und Physik an einer Schule unterrichtet hat. „Aber wir sollten Acht geben: Die soziale und kulturelle ...
 
 

Vor neun Jahren stürzte sie bei einem Erdbeben ein. Nun wird die Basilika St. Benedikt im italienischen Norcia feierlich wiedereröffnet.
Norcia ist der Geburtsort des hl. Benedikt von Nursia, des Vaters des abendländischen Mönchtums. Der Einsturz der ihm geweihten Basilika aus dem 13. Jahrhundert beim verheerenden Erdbeben vom 30. Oktober 2016 hatte im In- und Ausland für Bestürzung gesorgt. Der Bau erhebt sich über den Überresten des Geburtshauses von Benedikt und seiner ebenfalls heiligen Schwester Scholastika. Nach dem Beben waren 80 Prozent der Basilika dem Erdboden gleichgemacht.
 
 

Das stille Gebet von Papst Leo XIV. im Hafen von Beirut, am Ort der Explosion von 2020, wird „wichtig sein, weil es uns allen, der gesamten Gemeinschaft, helfen wird, die Wunden dieses tragischen Ereignisses zu heilen“.
Francesca Sabatinelli – Vatikanstadt
Das sagte der libanesische Vize-Regierungschef Tarek Mitri jetzt bei einem Rombesuch im Gespräch mit Radio Vatikan. Papst Leo wird in vier Wochen auf seiner ersten Auslandsreise, die ihn auch in die Türkei führt, vom 30. November bis 2. Dezember den Libanon besuchen. Das ...
 
 

Auch im Bistum Augsburg wurde diesen Donnerstag eine Studie zu sexuellem Missbrauch veröffentlicht. Nach Auswertung von insgesamt 1.507 Personalakten von im Zeitraum 2000 bis 2014 im Bistum noch lebenden Geistlichen (und damit der Erfassung bis ins Jahr 1948 zurückreichender Ereignisse) kommt die Studie zu dem Ergebnis, dass die Verantwortlichen im Bistum in 35,48 Prozent nicht angemessen gehandelt haben. Dieser Wert differiert allerdings stark zwischen den einzelnen Episkopaten.
 
 

Ein neuer Missbrauchsbericht - und wieder stehen katholische Bischöfe in der Kritik: Kardinal Reinhard Marx, von 2001 bis 2008 Bischof von Trier und heute Erzbischof von München und Freising, sowie der amtierende Trierer Bischof Stephan Ackermann.
Sie hätten nicht alles getan, um Missbrauchsfälle transparent aufzuklären, lautet das Fazit einer am Donnerstag in Trier präsentierten Studie. Demnach wurden im Untersuchungszeitraum bis 2021 insgesamt 37 Beschuldigte (21 unter Marx, 16 unter Ackermann) und mindestens 59 Betroffene (35 unter Marx, 24 unter Ackermann) im Bistum ermittelt.
 
 

Leo XIV. hat Schüler und Schülerinnen dazu aufgerufen, sich nicht in digitale Welten zu vergraben, sondern gemeinsam mit Elan an einer friedlichen und geschwisterlichen Zukunft zu arbeiten. „Nutzt die Technologie mit Klugheit, aber lasst nicht zu, dass die Technologie euch benutzt“, sagte der Papst den rund 6.000 Teenagern, die zu den Sonderfeiern für die Welt der Bildung anlässlich des Heiligen Jahrs nach Rom gekommen waren.
„Ihr lebt in dieser digitalen Welt und das ist nichts Schlechtes“, schickte Leo voran. Schließlich eröffne die Technologie enorme Möglichkeiten für das Lernen und die Kommunikation. „Lasst jedoch nicht zu, dass ...
 
 

Nach der Welle tödlicher Gewalt in Rio de Janeiro hat Kardinal Orani João Tempesta zu Versöhnung und Gebet aufgerufen. In einer am Dienstag veröffentlichten Erklärung reagierte der Erzbischof der brasilianischen Stadt auf eine groß angelegte Polizeioperation gegen eine Drogenbande, bei der mindestens 64 Menschen getötet und 80 Verdächtige festgenommen wurden.
Kardinal Tempesta zeigte sich tief betroffen. „Als Hirte dieser Kirche kann ich nicht umhin, meinen Schmerz über so viel Leid auszudrücken und zu bekräftigen, ...
 
 

Sie ist Vertriebenen und Binnenflüchtlingen gewidmet und soll zu Heilung und Gemeinschaft beitragen: die neue Josefskirche im Dorf Munpi, das im nordöstlichen indischen Bundesstaat Manipur liegt, dem jüngsten Schauplatz ethnisch-konfessioneller Gewalt.
Anlässlich der Eröffnung habe die lokale Gemeinde am 18. Oktober eine Messe gefeiert, die vom emeritierten Erzbischof von Imphal, Dominic Lumon, gemeinsam mit Priestern, Ordensschwestern, Katechisten und etwa eintausend Dorfbewohnern gefeiert wurde, berichtet Fides. Der Neubau ...
 
 

Mit einem Aufruf zu weiteren Schritten für eine gelebte, sichtbare Einheit der Christen ist die sechste Weltkonferenz für „Glaube und Kirchenverfassung" der „Faith and Order"-Kommission des Weltkirchenrates (ÖRK) zu Ende gegangen.
Auf diesem „andauernden Weg" gelte es, das Bekenntnis zu Glaube, Mission und Einheit in Christus zu erneuern und gemeinsam zu lernen, „unseren Glauben, unsere Hoffnung und unsere Liebe zu leben und Gerechtigkeit, Versöhnung und Einheit zu praktizieren", heißt es in einem am Ende veröffentlichten „Aufruf an alle Christen.
 
 

Die Reise des Papstes an den Ort des historischen Konzils von Nizäa wertet der Vorsitzende der katholischen türkischen Bischofskonferenz vor dem Hintergrund von Krieg und Spaltung als hochbedeutsam. Vom Türkeibesuch des Papstes erhofft er sich eine Stärkung der christlichen Minderheit. Die Libanon-Etappe markiere die „große Nähe des Papstes gegenüber allen leidenden Christen im Nahen Osten“.
„Die Botschaft von Nizäa ist aktueller denn je“, bekräftigte Erzbischof Martin Kmetec in einem Interview gegenüber der ...
 
 
 

Leo XIV. hat bei der Generalaudienz den Blick auf die Opfer des Hurricans „Melissa“ gelenkt, der zur Stunde Jamaika und Kuba heimsucht. Er erklärte bei der Generalaudienz seine Verbundenheit und sein Gebet für die Toten, die Geflüchteten, und jene, die „in Erwartung der weiteren Entwicklung des Sturms Stunden der Angst durchleben“, so der Papst.
Außerdem bat der Papst die zivilen Behörden, alles in ihrer Macht Stehende zu tun, und dankte den christlichen Gemeinschaften sowie den Freiwilligenorganisationen für die Hilfe, die sie leisten.
 
 

Papst Leo XIV. hat vor Rückschritten im katholisch-jüdischen Dialog gewarnt. Zwar habe dieser Dialog wiederholt „Missverständnisse, Schwierigkeiten und Konflikte“ erlebt, doch das habe „die Fortsetzung des Dialogs nie verhindert“.
„Auch heute dürfen wir nicht zulassen, dass politische Umstände und Ungerechtigkeiten einiger weniger uns von der Freundschaft abbringen“, mahnte er an diesem Mittwoch bei seiner Generalaudienz im Vatikan. Vor allem der israelische Krieg im Gazastreifen hat ...
 
 

Der EU-Kommissar für Migration und Inneres, Magnus Brunner, zeigte sich nach einer Audienz bei Papst Leo XIV. zuversichtlich, dass der Dialog zwischen Europäischer Union und Kirche weiter Früchte tragen werde. Bei den Gesprächen mit dem Papst sei es insbesondere um die Migrationspolitik der Union gegangen. Die Achtung der Menschenrechte sei dabei nicht verhandelbar, unterstrich Brunner im Gespräch mit Radio Vatikan.
 
 

Der Bischof von Rottenburg-Stuttgart, Klaus Krämer, ermutigt Frauen dazu, sich in der Kirche zu engagieren.
„Wir haben in der Diözese eine gute Kultur entwickelt, um Frauen zu beteiligen - bis hin zur Leitungsebene“, sagte er bei einem Treffen mit Vertreterinnen der Reforminitiative „Maria 2.0“ in Stuttgart. Mit Blick auf den Entwicklungsprozess in seinem Bistum sieht Krämer gute Chancen für neue Leitungsmodelle, in denen Frauen eine größere Rolle in der Gemeindeleitung übernehmen könnten.
„Das wäre schon ein bedeutender Schritt“, so Krämer. Allerdings brauche es Verantwortung und Bedacht, um auf Akzeptanz zu stoßen und damit Bewusstsein zu verändern.
 
 

Widerstände gegen die stärkere Teilhabe von Frauen in verantwortungsvollen Positionen der katholischen Kirche sind kulturell bedingt und sollten sich ändern. Das hat Papst Leo XIV. am vergangenen Freitag erklärt, als er die Synodenteams empfing und sich mit ihnen austauschte. Hier Wort für Wort, was der Papst sagte.
Bei der Veranstaltung am Freitagabend in der Audienzhalle präsentierten sieben Vertreter verschiedener Regionen der Weltkirche erste Ergebnisse der lokalen Umsetzungsphase der Synodalität. Dabei ging es auch um die als besonders wichtig empfundene Frage nach einer stärkeren Beteiligung von Frauen in der Kirche.
 
 

Die Vorsitzende der Katholischen Frauenbewegung Österreichs, Angelika Ritter-Grepl, war zum Jubiläum der Synodalteams in Rom. Der Austausch mit den vielen Gläubigen aus der Weltkirche und mit dem Papst gibt ihr die Hoffnung, dass mehr Teilhabe von Laien in der Kirche Wirklichkeit werden wird, sagt sie in unserem Interview.
Gudrun Sailer – Vatikanstadt
Rund 2.000 Katholikinnen und Katholiken, die sich in allen Teilen der Weltkirche für das Vorankommen der Synodalität in der Kirche einsetzen, waren zum ...
 
 

Eine Ermutigung für alle Menschen, die sich in den vielfältigen Aspekten der Bildung engagieren, ist für den Grazer Bischof Wilhelm Krautwaschl das am Dienstag vom Vatikan veröffentlichte neue Apostolische Schreiben von Papst Leo.
 „Zugleich ist es eine Aufforderung an die Gesellschaft, sich der ganzheitlichen Entwicklung des Menschen bewusst zuzuwenden, damit die Menschen einander als Schwestern und Brüder begegnen und somit Frieden werde“, erklärte Krautwaschl, der in der Österreichischen Bischofskonferenz zuständiger Referatsbischof für „Bildung“ ist, in einer Stellungnahme gegenüber der Nachrichtenagentur Kathpress.
 
 

Papst Leo XIV. ermutigt katholische Bildungseinrichtungen, sich aktuellen technischen und gesellschaftlichen Herausforderungen zu stellen und ihre Traditionen weiterzuentwickeln. Seinen Appell an Lehrende und Lernende formulierte er in einem Apostolischen Schreiben mit dem Titel „Neue Landkarten der Hoffnung entwerfen“, das am Dienstag im Vatikan veröffentlicht wurde.
Das Dokument, das vorerst nur auf Italienisch veröffentlicht wurde, trägt den italienischen Originaltitel „Disegnare nuove mappe di speranza“. Anlass der Veröffentlichung ist der 60. Jahrestag des Konzilsdokuments „Gravissimum educationis“ von 1965 über die katholische Bildung.
 
 

Am 28. Oktober 2025 feiert die katholische Kirche den 60. Jahrestag des Konzilsdokuments Nostra aetate - und weitere Religionen feiern mit.
Das Dokument der katholischen Kirche für den Dialog und die Zusammenarbeit mit Menschen anderer Religionen hatte am 28. Oktober 1965 Papst Paul VI. unterzeichnet. Es handele sich um ein bahnbrechendes Dokument der katholischen Kirche, das alle kennen sollten, sagt Pater Markus Solo Kewuta, SVD, Offizial des Dikasteriums für den Interreligiösen Dialog.
 
 

Der neue Papst Leo XIV. hat sich zum Dialog der Religionen und Kulturen bekannt. Bei einer Feierstunde im Vatikan würdigte er am Dienstag Abend das entsprechende Konzilsdokument „Nostra Aetate“, das vor 60 Jahren verabschiedet wurde.
Stefan von Kempis – Vatikanstadt
Es war so etwas wie ein Festival des interreligiösen Gesprächs, was in der vatikanischen Audienzhalle über die Bühne ging. Etwa achtzig Religionsführer zogen feierlich ein: ...
 
 

„Osare la Pace“ – Frieden wagen.
 
Unter diesem Motto hat Sant'Egidio Angehörige verschiedener Religionen aus aller Welt nach Rom zum Austausch eingeladen. Krönender Abschluss am Dienstagnachmittag: Ein Friedensgebet mit Papst Leo XIV. am Kolosseum in Rom. Wir haben unter Teilnehmenden aus dem deutschen Sprachraum Reaktionen gesammelt.
 

„Die Welt dürstet nach Frieden: Es ist genug mit den Kriegen, mit ihren leidvollen Häufungen von Toten, Zerstörungen und Vertriebenen!“: Das betonte Papst Leo XIV. bei der Abschlussveranstaltung zum Friedenstreffen der Gemeinschaft Sant'Egidio an diesem Dienstag. Zahlreiche Führer der Weltreligionen nahmen an dem Gebetstreffen für den Frieden teil.
In seiner Ansprache erneuerte der Papst in Anwesenheit von Vertretern des Christentums, Judentums, Islams, Buddhismus, Hinduismus und anderer Religionen den Aufruf der Kirche zu Versöhnung, Dialog und Geschwisterlichkeit unter allen Völkern.
 
 

Nach Bekanntwerden schwerer Missbrauchsvorwürfe innerhalb des SOS-Kinderdorf Österreich steht die Organisation massiv in der Kritik. Politik und Öffentlichkeit fordern Aufklärung.

Das Bekanntwerden etlicher Missbrauchsvorwürfe gegen SOS-Kinderdorf-Gründer Hermann Gmeiner (1919–1986) erregte öffentliche Aufmerksamkeit. Weitere Fälle betrafen die gesamte Hilfsorganisation in Österreich. So soll Gmeiner mehrere Jungen zwischen den 1950er- und 1980er-Jahren misshandelt und sexuell missbraucht haben. Die ...
 
 

Papst Leo XIV. hat bei einer Begegnung mit Mar Awa III., dem Katholikos-Patriarchen der Assyrischen Kirche des Ostens, die Bedeutung des theologischen Dialogs zwischen den beiden Kirchen hervorgehoben. Nach wichtigen Fortschritten in den vergangenen 30 Jahren bestehe die nächste Etappe nun darin, ein Modell voller kirchlicher Gemeinschaft zu entwickeln, das vom ersten Jahrtausend inspiriert und an den Erfordernissen der heutigen Zeit orientiert sei, so Papst Leo.
 
 

Zurzeit geben sich royale Gäste im Vatikan die Klinke in die Hand: Nach der historischen Visite von Großbritanniens Charles III. und Camilla vergangene Woche hat am Montag das belgische Königspaar den Papst besucht.
Es war der erste Besuch des katholischen Königs Philippe und seiner Königin Mathilde beim Kirchenoberhaupt, das seit einem knappen halben Jahr im Amt ist. 
Im Besuchsprogramm des Papstes für diesen Montag wird das Königspaar als Gäste des Papstes aufgeführt. Der Vatikan teilte zu Gesprächsinhalten vorerst ...
 

Der ungarische Ministerpräsident Viktor Orban wurde an diesem Montag erstmals durch Papst Leo XIV. in Privataudienz empfangen. Zuletzt war Orban im Dezember 2024 zu einer Audienz mit Papst Franziskus im Vatikan. Bei den anschließenden Gesprächen im Staatssekretariat sei es vor allem um europäische Themen gegangen, hieß es im Anschluss.
Nach der Audienz mit Papst Leo XIV. führte der ungarische Regierungschef noch, wie bei Besuchen von Staats- und Regierungschefs normalerweise üblich, Gespräche im Staatssekretariat, wo er durch Staatssekretär Pietro Parolin und den ...
 
 

Papst Leo XIV. hat Korruption verurteilt. Sie sei eine Bedrohung für „die ganze Kirche, jeden Bürger und damit auch den Staat”, sagte das katholische Kirchenoberhaupt am Samstag bei einer Messe zum Heiligen Jahr für die Mitarbeiter der Protokollbüros italienischer Institutionen.
Vatican News
In seiner Predigt bei der Messe zum Heiligen Jahr für die Uffici Cerimoniali Istituzionali Italiani in der vatikanischen Benedikionsaula gab der Papst den Protokoll-Verantwortlichen, die im Dienst der italienischen Institutionen stehen, am ...
 
 

Diesen Montag haben die Heilig-Jahr-Sonderfeiern für die Welt der Bildung im Vatikan begonnen. Sie enden am 2. November; Pilger aus 124 Ländern erwartet der Vatikan. Am Montagabend feierte Papst Leo XIV. eine Messe mit Studierenden und Mitarbeitern der Römischen Päpstlichen Universitäten im Petersdom. Dabei rief das katholische Kirchenoberhaupt alle auf, sich nicht auf sich selbst zurückzuziehen.
 
 

Es wird die erste Auslandsreise von Papst Leo XIV.: Der Vatikan hat an diesem Montag das Programm der Visite im Nahen Osten veröffentlicht.
Stefan von Kempis – Vatikanstadt
Sie führt den am 8. Mai gewählten Papst vom 27. bis 30. November in die Türkei sowie anschließend bis zum 2. Dezember in den Libanon.
Ökumene im Fokus
Das Programm orientiert sich weitgehend an früheren Papstbesuchen in den beiden genannten Ländern. Ein Höhepunkt des Türkeiaufenthalts wird ein ökumenisches Gebet in Iznik, das den 1.700. Jahrestag des Konzils von Nizäa markiert.
 
 

Worte können verletzen und Mauern errichten oder neue Möglichkeiten für den Dialog eröffnen. Aus dieser Überzeugung heraus hat der Verein der Frauen im Vatikan DVA am Freitagabend ein Treffen zum Thema „Frauen und Gewaltfreie Kommunikation“ organisiert.
„Als Frauen und Gläubige verspüren wir das Bedürfnis, Konflikte zu transformieren und zu überwinden, um etwas Neues und Positives zu schaffen“, hieß es in der Einladung. Hauptrednerin war die Französin Line Sandrini, Katholikin und ausgebildete Trainerin für ...
 
 

Am letzten Sonntag des Rosenkranzmonats Oktober hat Papst Leo XIV. die Gläubigen dazu aufgerufen, weiterhin Rosenkranz für den Frieden auf der Welt zu beten. „Selig, die Frieden stiften“, wiederholte das Kirchenoberhaupt die Seligpreisung Jesu.

„Indem wir gemeinsam mit der Jungfrau Maria die Geheimnisse Christi betrachten, machen wir uns das Leid und die Hoffnung der Kinder, Mütter, Väter und älteren Opfer des Krieges zu eigen. Und aus dieser aufrichtigen Fürbitte erwachsen so viele Gesten evangelischer Nächstenliebe, konkreter Nähe und Solidarität“, sagte der Papst.
 
 

Papst Leo XIV. hat die Gläubigen dazu ermutigt, eigene Mängel ehrlich einzugestehen und so am Reich Gottes mitzubauen, das „nicht den Hochmütigen gehört“. Er äußerte sich beim Angelusgebet an diesem Sonntag.
Ausgangspunkt war das Evangelium vom Pharisäser und dem Zöllner (Lk 18,9-14), zwei Männer, die mit sehr unterschiedlichen Gebetshaltungen in den Tempel kommen. Der eine brüstet sich mit seinen Verdiensten, „erhobenen Hauptes“ und „eindeutig überheblich“, wie Leo sagte; der andere ...
 
 

Synodalität als gelebte Erfahrung: Die Schweizer und Schweizerinnen beim Synodenteam-Treffen in Rom haben die nationale Nabelschau kritisiert und Papst Leo XIV. für die Kontinuität gewürdigt. Am Samstagabend erläuterten einige der Delegierten den Medien, wie sie die dreitägige Heilig-Jahr-Feier für synodale Teams sowie weitere kirchliche Beteiligungsgremien empfanden und wie wichtig die Gespräche als erster gemeinsamer Schritt in der Umsetzungsphase der Weltsynode für eine synodale Kirche sind.
 
 

Papst Leo XIV. hat ein weiteres klares Bekenntnis zur Synodalität und damit zum gemeinsamen Voranschreiten der Kirche abgelegt. Bei der Heilig-Jahr-Messe mit Synodenteams und Mitwirkungsgremien im Petersdom an diesem Sonntag bat er diese um Hilfe bei der Aufgabe, „den kirchlichen Raum zu erweitern, damit er kollegial und einladend wird“.
Gudrun Sailer - Vatikanstadt
Beziehungen in der Kirche sollten „nicht der Logik der Macht, sondern  ...
 
 

Nach dem Tod von mindestens vierzig Migranten vor der Küste von Salakta hat der Bischof von Tunis, Nicolas Lhernould, zu einem entschlossenen gemeinsamen Handeln aufgerufen. „Wir dürfen uns an solche Tragödien nicht gewöhnen“, sagte er im Interview der katholischen Presseagentur Italiens sir.
Vor der tunesischen Stadt Salakta, nahe Mahdia, war in der Nacht zum 22. Oktober ein Boot mit Migranten auf dem Weg nach Europa gesunken. Die tunesische ...
 
 

Bischof Thulani Victor Mbuyisa von Kokstad hat die Staats- und Regierungschefs der G20 aufgefordert, Maßnahmen für Gerechtigkeit, Gleichberechtigung und Inklusion weltweit zu setzen – besonders für die verletzlichsten Bevölkerungsgruppen des Kontinents. Südafrika hat derzeit den G20-Vorsitz inne und richtet im November den ersten G20-Gipfel in Afrika aus.
Bei einem Treffen katholischer Entwicklungsorganisationen in Pretoria rief Bischof Mbuyisa, Vorsitzender der Abteilung für Soziale ...
 
 

Beim Heilig-Jahr-Treffen der Weltsynode an diesem Wochenende in Rom diskutieren Delegierte aus aller Welt über die Zukunft einer synodalen Kirche. Die deutsche Vertreterin Claudia Nothelle berichtet über Themen, Eindrücke und Erwartungen der deutschen Delegation.
Beim diesjährigen Synodentreffen in Rom, das vom 23. bis 27. Oktober 2025 im Vatikan stattfindet, steht für die deutsche Delegation vor allem der weltweite Austausch im Mittelpunkt. Vertreterinnen und Vertreter aus allen Kontinenten kommen im Rahmen des ...
 
 

Papst Leo XIV. hat an diesem Samstag in einer Sonderaudienz zum Heiligen Jahr die Pilger dazu aufgerufen, die Welt im Licht der Auferstehung zu sehen und eine „belehrte Unwissenheit“ als Weg zur Hoffnung anzunehmen. Der Papst hielt seine Katechese vor den versammelten Gläubigen und betonte, das Heilige Jahr habe die Menschen zu „Pilgern der Hoffnung“ gemacht.
Mario Galgano - Vatikanstadt
Papst Leo XIV. verwies darauf, dass nach der Auferstehung Christi „alles im Licht der Auferstehung des Gekreuzigten gesehen werden“ müsse, auch wenn unsere Augen noch nicht daran gewöhnt seien.
 
 

Er ist YouTuber, Influencer und vor allem Organist.
 Der Deutsche Paul Fey ist studierter Kirchenmusiker und begeistert mit seiner Musik und seinen Videos Menschen auf der ganzen Welt. Für ihn ist das Orgelspiel Passion – so sehr, dass er bereits für Papst Leo XIV. im Petersdom spielen durfte. Über seine Auszeichnung durch den Vatikan und seine aktuelle Konzertreise in den Vereinigten Staaten berichtet er im Interview mit Vatican News.

Luca Karsai - Vatikanstadt
„Hi, my name is Paul Fey, and I’m an organist.“ – mit diesem Satz eröffnet er seine Videos. Und damit ist fast alles gesagt. Sein Name ...
 
 

Der Ständige Beobachter des Heiligen Stuhls bei den Vereinten Nationen, Erzbischof Gabriele Caccia, hat die internationale Gemeinschaft dringend dazu aufgerufen, von der „Illusion der Sicherheit durch Waffen“ abzulassen. In einer thematischen Diskussion zu konventionellen Waffen vor dem Ersten Ausschuss der 80. Sitzung der UN-Generalversammlung am Freitag kritisierte der Nuntius die unkontrollierte Verbreitung von Rüstungsgütern scharf.
Mario Galgano - Vatikanstadt
Der Erzbischof bezeichnete die anhaltende Proliferation und den Missbrauch konventioneller Waffen als ein erhebliches Hindernis für die Erreichung von Frieden und Vertrauen in den internationalen Beziehungen.
 
 

Papst Leo XIV. hat an diesem Samstagvormittag den libanesischen Premierminister, Nawaf Salam, sowie den Vize-Premierminister Tarek Mitri, in Audienz empfangen. Die Gespräche im Anschluss konzentrierten sich auf die bilateralen Beziehungen, die Erwartungen an Reformen im Libanon und die Hoffnung auf Frieden in der gesamten Region.
 
 

Beim Heilig-Jahr-Treffen der Weltsynode an diesem Wochenende in Rom diskutieren Delegierte aus aller Welt über die Zukunft einer synodalen Kirche. Die deutsche Vertreterin Claudia Nothelle berichtet über Themen, Eindrücke und Erwartungen der deutschen Delegation.
Beim diesjährigen Synodentreffen in Rom, das vom 23. bis 27. Oktober 2025 im Vatikan stattfindet, steht für die deutsche Delegation vor allem der weltweite Austausch im Mittelpunkt. Vertreterinnen und Vertreter aus allen Kontinenten ...
 
 

Papst Leo XIV. hat an diesem Samstag in einer Sonderaudienz zum Heiligen Jahr die Pilger dazu aufgerufen, die Welt im Licht der Auferstehung zu sehen und eine „belehrte Unwissenheit“ als Weg zur Hoffnung anzunehmen. Der Papst hielt seine Katechese vor den versammelten Gläubigen und betonte, das Heilige Jahr habe die Menschen zu „Pilgern der Hoffnung“ gemacht.
 

Das Bundesverfassungsgericht hat zugunsten der Evangelischen Kirche entschieden und das kirchliche Selbstbestimmungsrecht bestätigt. Die Deutsche Bischofskonferenz begrüßt das Urteil und sieht keinen Änderungsbedarf bei den bestehenden Regelungen.
Nach der Klage gegen die Einstellungskriterien der Evangelischen Kirche, die bei einer Referentenstelle der Diakonie eine Kirchenmitgliedschaft voraussetzte, hat das Bundesverfassungsgericht nun ...
 
 

Beim ökumenischen Friedensgespräch in Münster betonen Vertreter aus Kirche und Zivilgesellschaft die schwierige Lage im Ukrainekrieg. Trotz aller Vermittlungsversuche sehen sie derzeit keine Voraussetzungen für Frieden und Versöhnung.
Der Krieg zwischen Russland und der Ukraine wird unvermindert fortgesetzt. Trotz der unzähligen Friedensappelle und der Vermittlungsversuche verschiedener Länder steht kein Ende des Krieges in Aussicht. Für den Paderborner Erzbischof Udo Markus Bentz steht fest:
 
 

Zur Feier des 60. Jahrestags der Konzilserklärung Nostra Aetate werden rund 80 religiöse Führungspersönlichkeiten erwartet, um gemeinsam für Frieden und Versöhnung zu werben. Auch Papst Leo XIV. wird sich mehrfach zu dem Jubiläum äußern, wurde bei einer Presseveranstaltung an diesem Freitag im Vatikan erläutert.
 
Die internationale Begegnung unter dem Titel „Camminare insieme nella speranza – Gemeinsam in der Hoffnung unterwegs“ wird am kommenden Dienstag in der ...
 
 

Papst Leo XIV. hat den Jesuitenorden gewürdigt und in seiner Arbeit bestärkt: „Die Kirche braucht euch an den Grenzen – seien sie geografischer, kultureller, intellektueller oder spiritueller Natur. Dies sind Orte des Risikos, an denen vertraute Landkarten nicht mehr reichen", sagte das katholische Kirchenoberhaupt diesen Freitag bei einer Audienz anlässlich eines Treffens der Höheren Oberen der Gesellschaft Jesu vom 17.-26.10.2025 in Rom.
Unter Berufung auf seine Vorgänger im Amt, Papst Paul VI, Papst Benedit XIV. die den Jesuitenorden ebenfalls für sein Wirken ...
 
 

Papst Leo XIV. hat an diesem Freitag die Teilnehmer der Jubiläumspilgerreise aus Estland im Vatikan empfangen. Bei der Audienz drückte er seine Freude über die Anwesenheit der katholischen Gläubigen sowie Vertretern anderer christlicher Konfessionen aus und rief seine Besucher auf, die im Heiligen Jahr besonders betonte Tugend der Hoffnung zu leben. Er ging auch auf die Gestalt des jüngst selig gesprochenen Märtyrerbischofs Profittlich ein.
Der Papst richtete in seiner Ansprache einen besonderen Gruß an zwei neu geweihte Priester in ...
 
 

Papst Leo XIV. hat an diesem Freitagvormittag die internationale akademische Gemeinschaft des Päpstlichen Theologischen Instituts Johannes Paul II. für Ehe- und Familienwissenschaften im Vatikan empfangen. Das katholische Kirchenoberhaupt entschuldigte sich zu Beginn humorvoll für seine leichte Verspätung: „Mir wurde die Frage gestellt, wie es mir geht – mir geht es gut; die Uhr ist allerdings kaputt!“, sagte er lachend.
 

Papst Leo XIV. hat an diesem Freitagabend die Teilnehmer des Jubiläums der Synodalen Teams und der kirchlichen Partizipationsgremien in der Audienzhalle empfangen. In einem spontanen, teils in Englisch und Spanisch geführten Dialog, forderte das Kirchenoberhaupt die synodalen Gruppen zu einer vertieften Ausbildung und mehr Geduld auf, um „Widerstände, Ängste und Missverständnisse“ im synodalen Prozess zu überwinden.
Mario Galgano - Vatikanstadt
Der Papst mahnte zur Ehrlichkeit: „Wir müssen uns über die Bedeutung der Ausbildung ...
 
 

Katholische Organisationen in den Vereinigten Staaten haben am Mittwoch, den 22. Oktober, landesweit Gebetswachen für Migranten abgehalten. Nach Angaben der katholischen Nachrichtenagentur OSV News war der Tag als „öffentliches Glaubenszeugnis für unsere migrantischen Brüder und Schwestern“ gedacht.
Die Aktion mit dem Titel „One Church, One Family“ wurde von der Jesuitenprovinz Jesuits West initiiert und von mehreren katholischen Einrichtungen unterstützt, darunter der Jesuit Refugee Service USA, das Ignatian Solidarity Network, Pax Christi USA und verschiedene Orden.
 
 

In Teheran ist eine neue U-Bahn-Station der Gottesmutter Maria gewidmet worden.
Die Gestaltung vereint islamische und christliche Symbole und steht für das friedliche Zusammenleben der Religionsgemeinschaften in der iranischen Hauptstadt.
Eine neue U-Bahn-Station mit dem Namen „Heilige Maria“ in Teheran, der Hauptstadt des Iran, wird der Gottesmutter gewidmet. Das entschieden die zuständigen Behörden auf Vorschlag der Stadtverwaltung. Grund für den Vorschlag war ...
 
 

Vor 20 Jahren, inspiriert durch den Weltjugendtag (WJT) 2005 in Köln, wurde die Initiative Nightfever ins Leben gerufen. Mitbegründer Pfarrer Andreas Süß, leitender Pfarrer in Neuss, spricht über die Anfänge des Projekts, das sich mittlerweile auf 27 Länder ausgeweitet hat, und die Sehnsucht junger Menschen nach spiritueller Tiefe und Verantwortung.
Mario Galgano - Vatikanstadt
Pfarrer Süß beschreibt Nightfever als eine Bewegung, die vor allem von jungen Menschen getragen wird: „Nightfever ist eine Initiative von jungen Menschen, die auf die Straße hinausgehen und Passanten einladen, eine Kerze in der Kirche zu entzünden.“  ...
 
 

Zur ersten nationalen Konferenz zum Schutz von Minderjährigen auf den Philippinen hat Papst Leo eine Grußbotschaft geschickt. Darin fordert er, Politiken und Praktiken zu fördern, die Transparenz im Umgang mit Missbrauchsfällen gewährleisten und eine Kultur der Prävention, insbesondere im Hinblick auf Kinder, zu stärken.
Die Konferenz mit dem Titel „Unsere Mission des Schutzes: ein Weg der Hoffnung und des Mitgefühls“ fand nur wenige Tage nach der Veröffentlichung des jüngsten Berichtes der Päpstlichen Kinderschutzkommission (16. Oktober 2025) statt. Konkret wurden während der Arbeiten vom ...
 
 

Mit ungewohnt scharfen Worten hat Papst Leo XIV. soziale Ungerechtigkeiten angeprangert und zu einem Wandel aufgerufen. Es brauche mehr Gerechtigkeit und Solidarität, so das Kirchenoberhaupt bei einer Begegnung mit Vertretern Sozialer Bewegungen im Vatikan. Im Fokus hat er auch die „Kollateralschäden“ durch neue Technologien, die unmenschliche Behandlung von Migranten und die Ausbreitung neuer synthetischer Drogen wie Fentanyl, das besonders in den USA verheerend wirkt.
Salvatore Cernuzio und Christine Seuss – Vatikanstadt
Ausgeraubte, bestohlene, geplünderte Völker, in Armut gezwungen; ...
 
 

„Ut unum sint“ – „Dass sie eins seien“: Unter diesem Motto stand die historische Geste, mit der an diesem Donnerstag in der päpstlichen Basilika Sankt Paul vor den Mauern König Charles III. von England der Titel Königlicher Mitbruder (Royal Confrater) verliehen wurde.
 
Der Rahmen war dem Anlass entsprechend feierlich. So trat das Königspaar gemeinsam durch die Heilige Pforte ein und schritt – begleitet von Kardinal James Michael Harvey, dem Abt der Abtei von Sankt Paul vor den Mauern,Dom Donato Ogliari, dem anglikanischen Erzbischof von ...
 
 

Sonderausstellung zu Ehren der britischen Royals: Die Vatikanischen Museen zeigen bis 4. November zwei seltene Wandteppiche nach Entwürfen von Raffael in der Sixtinischen Kapelle. Anlass ist der Besuch von König Charles III. und Königin Camilla sowie eine ökumenische Gebetsfeier für die Bewahrung der Schöpfung unter Leitung von Papst Leo XIV. an diesem Donnerstag.
Die Teppiche stammen aus der Serie der Apostelgeschichte, die Papst Leo X. zwischen 1513 und 1521 bei Raffael in Auftrag gab, heißt es in einer Mitteilung der Museen vom Donnerstag. Der Künstler entwarf ...
 
 

Im Anschluss an die Audienz beim Papst ist König Charles III. an diesem Donnerstag zu einem gesonderten Gespräch mit den vatikanischen Spitzendiplomaten zusammengetroffen.
Mario Galgano - Vatikanstadt
Der britische Monarch wurde von Kardinalstaatssekretär Pietro Parolin und dem Sekretär für die Beziehungen zu den Staaten und Internationalen Organisationen, Erzbischof Paul Richard Gallagher, empfangen.
Das Treffen im Staatssekretariat diente dazu, die „guten bilateralen Beziehungen“ zwischen dem Heiligen Stuhl und dem Vereinigten Königreich zu bekräftigen. Die Gespräche  ...
 
 

König Charles III. und Königin Camilla haben an diesem Donnerstagmittag im Vatikan an einem ökumenischen Gebet teilgenommen, das Papst Leo XIV. in der Sixtinischen Kapelle leitete. Damit hat zum ersten Mal seit der Trennung der anglikanischen von der katholischen Kirche 1531 ein britischer König gemeinsam mit einem Papst gebetet.
Charles und Camilla waren mit einer großen ökumenischen Delegation aus London angereist. Geistlicher Vertreter der „Church of England“ war Stephen Cottrell, Erzbischof von York. Er leitete die ökumenische Andacht gemeinsam mit Papst Leo. Die ...
 
 

Der Vizepräsident des Deutschen Bundestages und religionspolitische Sprecher der Linksfraktion, Bodo Ramelow, ist im Rahmen einer Pilgerreise in Rom mit dem Papst zusammengetroffen. Im Interview sprach Ramelow über seine besonderen Beziehungen zum Vatikan, die Rolle der Kirche in seiner Partei und die Notwendigkeit, christliche Werte in die digitale Revolution einzubringen.
Mario Galgano - Vatikanstadt
Ramelows Reise, organisiert von der Evangelischen Kirchenzeitung „Glaube und Heimat“, hat mit einem runden Jubiläum zu tun: es jährt sich ...
 
 

Erzbischof Gabriele Caccia, Apostolischer Nuntius und Ständiger Beobachter des Heiligen Stuhls bei den Vereinten Nationen, hat vor der 80. UN-Generalversammlung die aktuellen Bestrebungen zur nuklearen Aufrüstung scharf kritisiert. In seiner Ansprache bezeichnete er die Abkehr von Atomwaffen als dringende moralische Verpflichtung und warnte vor den wachsenden Gefahren durch den Einsatz künstlicher Intelligenz in Waffensystemen.
„Heute erlebt die Welt eine beunruhigende Wiederkehr von Rhetorik, die mit dem Einsatz von Atomwaffen droht, begleitet von erneuten Bestrebungen, die Arsenale auszubauen“, erklärt Erzbischof Gabriele Caccia, Apostolischer Nuntius und Ständiger Beobachter des Heiligen Stuhls.
 
 

An 22. Oktober begeht die Kirche das liturgische Gedenken an Karol Wojtyła, der vor 47 Jahren in der Predigt zur Messe zu Beginn seines Pontifikats die Einladung ausgesprochen hat, Christus die Tore weit aufzureißen: „Wir alle sind aufgerufen, dies zu unserem eigenen zu machen“, so Leo XIV. in seinen Grüßen an die polnischsprachigen Pilger bei der Generalaudienz am Mittwoch.

„Heute wird der liturgische Gedenktag des Heiligen Johannes Paul II. gefeiert. Vor genau 47 Jahren forderte er auf diesem Platz die Welt auf, sich Christus zu öffnen. Dieser Aufruf gilt auch heute noch: Wir alle ... "
 
 

Über die Kraft der Auferstehung hat der Papst an diesem Mittwoch bei der Generalaudienz gesprochen. Auferstehung anzuerkennen bedeute, den Blick auf die Welt zu verändern und Traurigkeit hinter sich zu lassen, so Leo XIV. in seiner Katechese.
Anne Preckel - Vatikanstadt
Die Auferstehung Christi sei ein „Feuerwerk des Lebens und der Freude“, geschehe aber zugleich „sanft, verborgen, in aller Demut“, führte der Papst auf dem Petersplatz aus. Sie könne Traurigkeit heilen, „eine der Krankheiten unserer Zeit“, die im Alltag vieler Menschen allgegenwärtig sei, sie verunsichere oder sogar verzweifeln lasse, hob er vor etwa 50.000 Menschen hervor, die sich trotz des Nieselregens auf dem Petersplatz eingefunden hatten.
 
 
 
Donnerstag, 23. Oktober, 11.55 Uhr
 
Aus der Sixtinischen Kapelle, Ökumenisches Gebet unter Vorsitz von Papst Leo XIV. mit dem Hochwürdigsten Stephen Cottrell, in Anwesenheit von Ihren Majestäten König Charles III. und Königin Camilla.
 
(Zugang über die Homepage des vatikannews.va  und auf das gezeigte Bild "Ökumenisches Gebet" klicken)
 
 

Papst Leo XIV. wird am kommenden Dienstag, den 28. Oktober, ein neues Dokument veröffentlichen. Das kündigte Kardinal José Tolentino de Mendonça, Präfekt des Dikasteriums für Kultur und Bildung, bei einer Pressekonferenz im Vatikan an. Das Dokument soll an den 60. Jahrestag der Erklärung „Gravissimum Educationis“ des Zweiten Vatikanischen Konzils erinnern und die Aktualität der Erklärung sowie die Herausforderungen der Bildung in der heutigen Zeit beleuchten.
 
 

In vielen europäischen Ländern nimmt die Zahl der jugendlichen und erwachsenen Taufbewerber deutlich zu. Das bestätigte das jüngste Treffen des europäischen Netzwerks EuroCath in Barcelona. Das zeigt: Der Wunsch nach Glaubensvertiefung ist lebendig, und die Kirche reagiert mit neuen Strukturen und pastoralen Initiativen. Auch in Österreich steigen die Zahlen deutlich.
Vor allem Frankreich verzeichnet Zuwächse: Allein zu Ostern wurden dort über 10.000 Erwachsene und 7.400 Jugendliche getauft – ein europaweiter Spitzenwert. Auch Belgien, die Niederlande und England berichten von einem verstärkten Interesse an der Erwachsenentaufe. Außerdem ...
 
 

Unter dem Motto „Seid glücklich“ sind junge Katholiken aus Galiläa und Jerusalem zu einem Treffen zusammengekommen. Am 18. Oktober richtete sich der Patriarch von Jerusalem, Kardinal Pierbattista Pizzaballa, in einer Predigt an die Teilnehmenden und rief zu Einheit, Versöhnung und Offenheit für die Begegnung mit Gott auf.
Das Jugendtreffen fand im Marienheiligtum von Deir Rafat statt und vereinte fast zweihundert arabisch- und hebräischsprachige Jugendliche aus Jerusalem, Tel Aviv, Haifa, Nazareth und der Galiläa. Organisiert wurde das Festival vom St.-Jakobus-Vikariat für hebräischsprachige Katholiken in ...
 
 

Einen dringenden Appell an die Internationale Gemeinschaft zur Unterstützung der Ukraine bei einer Beendigung des Krieges hat der Kiewer Großerzbischof Swjatoslaw Schewtschuk in Oslo lanciert.
Bei einem interreligiösen Friedensgebet in der norwegischen Hauptstadt verglich er die Situation seines Landes mit einem Kreuzweg: „Heute erträgt unsere Nation ihre Kreuzigung vor den Augen der Welt“, ist einer Aussendung vom Dienstag zu entnehmen.
 
 

Der im Bürgerkriegsland Myanmar wirkende Jesuit Girish Santiago hat betont, die Mission der Kirche werde heute nicht an Erfolg oder Zahlen gemessen, sondern zeige sich an der treuen Präsenz unter den leidenden Menschen.
Der gebürtige Inder Girish Santiago, Jesuitenoberer in Myanmar, predigte bei einer Messe in Rom, die am Vorabend des Weltmissionssonntags stattfand. Im Zentrum seiner Worte stand die Frage, was es bedeutet, inmitten von Krieg, Vertreibung und Verzweiflung zu leben und zu dienen. Girish wirkt im Bürgerkriegsland Myanmar, das mit Gewalt, Vertreibungen, Naturkatastrophen und humanitären Krisen kämpft, die sowohl den Glauben des Landes als auch die Widerstandsfähigkeit seiner Bevölkerung auf die Probe stellen.
 
 

Vor 15 Jahren wurde in Österreich die Unabhängige Opferschutzkommission unter dem Vorsitz von Waltraud Klasnic eingerichtet. Aus diesem Anlass fand am Dienstag im Wiener Erzbischöflichen Palais eine Tagung statt. Expertinnen und Experten fordern eine Phase der vertieften öffentlichen Debatte über die Gründe des Missbrauchs.
Klasnic hatte 2010 im Auftrag der Bischofskonferenz die Verantwortung übernommen, die neue Struktur aufzubauen und Opferschutz sowie finanzielle Hilfen in einem transparenten Verfahren zu ...
 
 

Als „historisch“ haben Missbrauchsüberlebende diese Woche eine Begegnung mit Papst Leo bezeichnet. Anlass für Radio Vatikan, ein Zwischenfazit zu ziehen zum Thema Papst Leo XIV., Kinderschutz und Safeguarding.

Kollegengespräch von Mario Galgano mit Anne Preckel, Vatican News
Wie lässt sich das Treffen des Papstes mit Missbrauchsbetroffenen des Verbandes ECA vom Montag einordnen vor Hintergrund des Safeguarding in der katholischen Kirche?
 
 

 
Ostermontag, 21. April, vor genau sechs Monaten: 
 
Die Nachricht vom Tod des Papstes ging wie ein Lauffeuer um die Welt. Nach einer feierlichen Begräbnismesse auf dem Petersplatz wurde Papst Franziskus dann in die päpstliche Basilika Santa Maria Maggiore überführt, wo er seine letzte Ruhestätte gefunden hat. Dort ist der Pilgerstrom ungebrochen.
Einige wollen in diesem Heiligen Jahr betend durch die Heilige Pforte schreiten, einige die kulturhistorisch bedeutende Kirche besichtigen, wieder andere an einer Messe teilnehmen – doch den allermeisten ist eines gemein, sie halten zumindest zu einer kurzen Andacht am Grab von Franziskus inne, der ...
 
 

Zum Abschluss der Heilig-Jahr-Bistumswallfahrt der Diözese Münster haben am Freitag rund 600 Gläubige das Sakrament der Firmung empfangen. In der Kirche St. Paul vor den Mauern in Rom feierten Firmlinge und Angehörige gemeinsam diesen bedeutenden Moment.
In seiner Predigt ermutigte Rolf Lohmann, Weihbischof von Münster, die Pilgerinnen und Pilger, mit Blick auf die aktuell kirchlich, politisch, aber auch gesellschaftlich schwierigen Zeiten, sich nicht wegzuducken. Sie sollten stattdessen Verantwortung übernehmen und ...
 
 

Im Vatikan findet vom 2. bis 5. November die zweite Ausgabe des Programms „Meaning Meets Us" statt. Die Initiative von Scholas Occurrentes bringt Jugendliche aus Palästina, Israel und den USA zusammen, um über Bildung und Begegnung Wege zu einem dauerhaften Frieden zu erkunden.
Die Teilnehmenden aus muslimischen, jüdischen und christlichen Traditionen kommen an vier Tagen sowohl im Vatikan als auch an verschiedenen Orten in Rom zusammen. Bildungsangebote und ...
 
 

Der vatikanische Kardinalstaatssekretär, Pietro Parolin, ist besorgt angesichts der jüngsten Gewalttaten im Nahen Osten nach dem Waffenstillstand. Die Verfolgung von Christen im Westjordanland sei „inakzeptabel“, sagte er auf Journalistenfragen bei der Vorstellung des Kirche-in-Not-Berichts über Religionsfreiheit in der Welt diesen Dienstag in Rom.
Der Heilige Stuhl ist „besorgt” angesichts der Tatsache, dass der fragile Waffenstillstand in Gaza mit den Gewalttaten der letzten Tage bereits „beendet” zu sein scheint, aber „hoffnungsvoll, dass der Friedensplan funktionieren wird”. Das ...
 
 

Als „Eckstein“ einer jeden gerechten Gesellschaft hat Papst Leo die Religionsfreiheit bezeichnet. Mehr als 5,4 Milliarden Menschen leben in Ländern ohne vollständige Umsetzung dieses Grundrechts, geht aus einem aktuellen Bericht von ,Kirche in Not' hervor.
„Die Religionsfreiheit ermöglicht es, die Wahrheit zu suchen, sie frei zu leben und offen zu bezeugen. Sie ist daher ein Eckstein jeder gerechten Gesellschaft, da sie den moralischen Raum schützt, in dem das Gewissen gebildet und respektiert werden kann“, heißt es in einer X-Kurznachricht von Leo XIV. von diesem Dienstagmittag. Sie wurde ...
 
 

Die Schweiz ist ein touristisches Top-Ziel, doch sakrale Bauten wie Kathedralen, Klöster und Pilgerwege sind digital oft schwer auffindbar.
Ein neues, von der Theologischen Hochschule Chur wissenschaftlich begleitetes Projekt will dies ändern. Unter dem Titel „Swiss Religious Heritage“ wird eine schweizweite  Online-Plattform geschaffen, um das sakrale Kulturerbe touristisch zu erschließen und zu vermarkten.
 
 

Pfarrer Alexander Krylov aus dem Erzbistum Köln, dessen Pfarrei in Langenfeld und Monheim rund 30.000 Katholiken umfasst, hat ein ungewöhnliches Glaubensbuch für junge Menschen veröffentlicht.
Das Buch mit dem Titel „Mein Lebensentwurf“ ist bewusst als Arbeits- und Denkbuch konzipiert und soll junge Menschen dazu anregen, ihr gesamtes Leben aus einer christlichen Perspektive zu gestalten.
Mario Galgano - Vatikanstadt
Krylov, der bereits über 20 Bücher verfasst hat, bezeichnet dieses Werk als „vielleicht bisher das Wichtigste.“ Im Interview erklärte er das besondere Genre:
 
(Das Buch „Mein Lebensentwurf“ ist im Fe-Medien Verlag erschienen und für 12 Euro erhältlich. ISBN: 9783863574468.)
 
 

Während die Zahl der Kirchenaustritte in Österreich steigt, verzeichnen Ordensschulen eine kontinuierlich wachsende Nachfrage nach Schulplätzen. Diese Entwicklung zeuge von der „hohen Wertschätzung dieser Schulen in der Gesellschaft, die nicht nur Wissen, sondern auch Werte vermitteln“, wie die Österreichische Ordenskonferenz am Montag in einer Aussendung betonte. Dennoch geraten die Ordensschulen zunehmend unter finanziellen Druck.
Zuletzt musste der Schulverein De La Salle die bevorstehende Schließung seines Schulstandorts im 18. Wiener Gemeindebezirk bekannt geben.
 
 

Der syrisch-katholische Metropolit von Homs, Erzbischof Jacques Mourad, ist in Anerkennung seines Lebenszeugnisses, seines interreligiösen Dialogs und seines Einsatzes für den Frieden mit dem „Preis St. Johannes Paul II.“ ausgezeichnet worden.
Die Verleihung fand am Samstag, den 18. Oktober, in der Sala Regia des Apostolischen Palastes statt.
Wojciech Rogacin und Mario Galgano - Vatikanstadt
Kardinal Kurt Koch, Präfekt des Dikasteriums zur Förderung der Einheit der Christen, begründete die Entscheidung der Stiftung mit den Worten:
 
 

An diesem Montagvormittag hat Papst Leo XIV. die Gemeinschaft des Päpstlichen Portugiesischen Kollegs in Rom empfangen – genau 125 Jahre nach dessen Gründung durch Leo XIII.. In seiner Ansprache würdigte der Papst die spirituelle und geschichtliche Bedeutung dieser Ausbildungsstätte und rief die Studierenden dazu auf, sich in der Schule des Herzens Jesu formen zu lassen.
Mario Galgano - Vatikanstadt
„Ich freue mich, euch an diesem Tag willkommen zu heißen“, begann der Papst. „Denn genau heute vor 125 Jahren wurde das Päpstliche Portugiesische Kolleg gegründet.“ Leo XIV. erinnerte daran, dass ...
 
 

Papst Leo XIV. hat am Montag im Vatikan den armenischen Premierminister Nikol Paschinjan empfangen und mit ihm unter anderem über die Lage im Südkaukasus gesprochen. Das teilte das vatikanische Presseamt mit.
Papst und Premier hätten beide die gemeinsame Sorge um eine „stabile und dauerhafte“ Friedenslösung hervorgehoben, hieß es. Nach dem Krieg um Bergkarabach, den Armenien 2020 gegen Aserbaidschan verloren hatte, ist die Region ...
 
 

Kardinalstaatssekretär Pietro Parolin hat Venezuela dazu aufgerufen, die Zukunft des Landes auf „den Fundamenten der Gerechtigkeit, der Wahrheit, der Freiheit und der Liebe“ aufzubauen. Er äußerte sich bei der Dankesmesse im Petersdom für die ersten beiden venezolanischen Heiligen, José Gregorio Hernández und María Carmen. Parolin war von 2009 bis 2013 Nuntius in Venezuela gewesen.
Bei dem Gottesdienst betonte der italienische Kardinal die Bedeutung der Heiligsprechung für das Land. Die Herzen seien „von Freude erfüllt“ über die beiden Glaubenszeugen, die Parolin „Heilige für alle“ nannte. Beide hätten ...
 
 

Der Papst hat an diesem Montag im Vatikan sechs Vorstandsmitglieder von ECA Global empfangen, einer internationalen Menschenrechtsorganisation, die sich für mehr Unterstützung und Wiedergutmachung für Missbrauchsopfer einsetzt und ein stärkeres Engagement und mehr Zusammenarbeit der katholischen Kirche fordert. Die Audienz beim Papst war „ein historischer und hoffnungsvoller Schritt hin zu mehr Zusammenarbeit.“
 
 

Zum ersten Mal ist ein Papst mit Vertretern einer internationalen Organisation von Betroffenen sexualisierter Gewalt in der Kirche zusammengetroffen. Leo XIV. empfing an diesem Montag, den 20. Oktober, die sechs Vorstände des Verbandes „Ending Clergy Abuse“ (ECA), darunter den Deutschen Matthias Katsch.
Stefanie Stahlhofen - Rom/Vatikanstadt
Darüber informierten ECA und der Vatikan im Anschluss an das Treffen. Neben Katsch waren bei der Begegnung mit dem Papst im Vatikan anwesend:
 
 

Ein von Papst Leo XIV. signiertes weißes Motorrad der Marke BMW R18 ist bei einer Auktion bei Sotheby's in München für beeindruckende 130.000 Euro versteigert worden. „Jesus Biker“ hatten das „fahrende Symbol des Glaubens, der Solidarität und des Friedens“ im September im Rahmen ihrer „Peace-Ride“-Motorradtour von Schaafheim bei Frankfurt a.M. nach Rom gefahren. Bei der Generalaudienz auf dem Peterplatz signierte Leo XIV. das eigens designte Motorrad und nahm darauf sogar kurz Platz.
Der Erlös der Auktion am Samstagnachmittag kommt Kindern auf Madagaskar zugute, die unter sklavenähnlichen Bedingungen in Mica-Minen schuften müssen, teilten die ...
 
 

„Unter den Berufungen, zu denen Männer und Frauen von Gott berufen sind, ist die Ehe eine der edelsten und erhabensten“: Das schreibt Papst Leo XIV. in einer Botschaft zum 10. Jahrestag der Heiligsprechung der Eltern der Heiligen Therese vom Kinde Jesus, Louis und Zélie Martin, die an Bruno Feillet, Bischof von Séez (Frankreich), gerichtet ist.
„Als erstes Ehepaar, das als solches heiliggesprochen wurde“, erinnert der Papst, „hat dieses Ereignis eine besondere Bedeutung, weil es die Ehe als Weg zur Heiligkeit hervorhebt“, so Leo XIV. weiter. Das ...
 
 

Das Gnadenbild des „Señor de los Milagros“, Symbol tief verwurzelter Volksfrömmigkeit in Peru, wurde diesen Sonntag in feierlicher Prozession über den Petersplatz getragen - und nach der Heiligsprechungsmesse von Papst Leo gesegnet, der selbst viele Jahre in Peru verbracht hat und mit der spirituellen Tradition des Landes eng verbunden ist.
Silvia Kritzenberger - Vatikanstadt
Bei der Heilig-Jahr-Feier der marianischen Spiritualität am vergangenen Sonntag durften sich die Gläubigen über ...
 
 

Lesen Sie hier die Kurzbiographien der sieben neuen Heiligen, die Kardinal Marcello Semeraro, Präfekt der vatikanischen Behörde für die Selig- und Heiligsprechungen, im Rahmen des Festgottesdienstes mit Papst Leo auf dem Petersplatz verlesen hat.
1. Der selige Ignatius Maloyan
2. Der selige Peter To Rot
3. Die selige Vincenza Maria Poloni
4. Die Selige Maria Carmen Rendiles Martínez
5. Die selige Maria Troncatti
6. Der Selige José Gregorio Hernández Cisneros
7. Der Selige Bartolo Longo
 
 

Beim Mittagsgebet nach der Messe mit Heiligsprechung an diesem Sonntag hat Papst Leo an den andauernden Bürgerkrieg in Myanmar erinnert und einen „sofortigen und wirksamen“ Waffenstillstand gefordert. Außerdem rief er zum Gebet für das Heilige Land, die Ukraine und andere Kriegsgebiete auf und würdigte aus Anlass des Weltmissionssonntags die wertvolle Arbeit der Missionare weltweit.
Aus Myanmar kämen leider „schmerzliche“ Nachrichten, so der ...
 
 

Beim Festgottesdienst zur Heiligsprechung von sieben Glaubenszeugen an diesem Sonntag hat Papst Leo XIV. an die zentrale Bedeutung des gelebten Glaubens in einer Welt erinnert, die ihn zunehmend zu vergessen scheint. Vor rund 70.000 Gläubigen würdigte der Pontifex die neuen Heiligen als glaubwürdige Zeugen einer Liebe, die verwandelt.
Silvia Kritzenberger - Vatikanstadt
„Veni, Creator Spiritus - Komm, Schöpfer Geist“: Mit diesen feierlichen Klängen begann der Festgottesdienst auf dem Petersplatz. Danach verlas ...
 
 

Die katholische Kirche in Island, einem der säkularsten Länder Europas, erlebt ein bemerkenswertes Wachstum und steht zugleich vor großen Herausforderungen. Das Bonifatiuswerk unterstützt die junge, wachsende und materiell arme Kirche maßgeblich. Dies berichtete Monsignore Georg Austen, Generalsekretär des katholischen Hilfswerks, im Rahmen einer Projekt- und Pastoralreise in dem nordischen Land.
 
 

Fünfzig internationale Experten nahmen am 16. und 17. Oktober auf Einladung der Päpstlichen Akademie der Sozialwissenschaften (PASS) in der Casina Pio IV im Vatikan an dem Seminar „Digital Rerum Novarum – Eine künstliche Intelligenz für Frieden, soziale Gerechtigkeit und ganzheitliche menschliche Entwicklung“ teil.
Ziel der Veranstaltung, eröffnet von Kardinal Peter Turkson und Schwester Helen Alford, war es, einen interdisziplinären Dialog über den ethischen, verantwortungsvollen und ...
 
 

Die bevorstehende Heiligsprechung des venezolanischen Arztes José Gregorio Hernández Cisneros soll zu einem Zeichen des Friedens und der nationalen Aussöhnung für das politisch gespaltene Land werden. Dies betonte der Substitut des vatikanischen Staatssekretariats, Erzbischof Edgar Peña Parra, bei einem Symposium an der Päpstlichen Lateranuniversität in Rom.
Sebastián Sansón Ferrari - Vatikanstadt
In seiner Rede mit dem Titel „Die Heiligsprechung: Eine Gelegenheit zur Wiedervereinigung und zum ...
 
 

Ein Armen-Arzt aus Venezuela, mehrere Ordensgründerinnen, der 1915 während des Völkermords an den Armeniern im Osmanischen Reich hingerichtete Erzbischof Ignatius Choukrallah Maloyan und ein ehemaliger Satanist sind unter den sieben Männern und Frauen, die Papst Leo XIV. am Sonntag im Rahmen einer feierlichen Messe auf dem Petersplatz heiligsprechen wird. Zwei Länder bekommen ihre ersten Heiligen überhaupt. Wir übertragen live und mit deutschem Kommentar ab etwa 10.20 Uhr.
Die katholische Kirche ist bald um weitere sieben Heilige reicher. Papst Leo XIV. wird am Sonntag (10.30 Uhr) auf dem Petersplatz in Rom drei Frauen und vier Männer heiligsprechen. Unter ...
 
 

In einer Privataudienz empfing Papst Leo XIV. am Freitag den Präsidenten der Republik Östlich des Uruguay, Yamandú Orsi. In den anschließenden Gesprächen mit Staatssekretär Kardinal Pietro Parolin wurden unter anderem die Beziehungen des Landes zum Heiligen Stuhl hervorgehoben sowie ethische Fragen erörtert.
Das geht aus einem anschließend verbreiteten Vatikan-Statement hervor. Demnach empfing ...
 
 

In der Oktoberausgabe der Monatszeitschrift „Piazza San Pietro” antwortet Leo XIV. auf den Brief eines Vaters von vier Kindern, von denen eines, Domenico Maria, im Alter von nur 12 Jahren verstorben ist. „Das Wichtigste ist, immer mit dem Herrn verbunden zu bleiben”, schreibt Leo XIV., „und mit Hilfe seiner Gnade den größten Schmerz zu überwinden”.

„Es ist etwa achtzehn Jahre her, seit er aufgrund einer plötzlichen ... "
 
 

Eindringlich hat Papst Leo XIV. an das Schicksal der Opfer von Wucher hingewiesen, ein System, das „ganze Völker in die Knie zwingen” kann. Deshalb sei „die Bekehrung derer, die sich der Wucherzinsen schuldig machen, ebenso wichtig wie die Nähe zu denen, die unter ihnen leiden“. Anlass für die Ansprache war eine Audienz für den italienischen Rat gegen Wucher an diesem Samstag im Vatikan.
Bei Wucher handelt es sich um eine „sehr schwere“ Sünde, die Familien in eine Krise stürzen, Geist und Herz zermürben, ja sogar ...
 
 

Papst Leo XIV. hat an diesem Samstagmorgen etwa 1.500 Teilnehmer des Jubiläums der Roma, Sinti und Caminanti im Vatikan empfangen. Er würdigte die starken Werte der Gemeinschaften und bezeichnete ihre marginalisierte Situation in der westlichen Gesellschaft als ein wichtiges „Zeichen“ und „Paradigma“ für die gesamte Menschheit, um von der materialistischen Konsumgesellschaft umzukehren.
 Mario Galgano - Vatikanstadt
Die vatikanische Audienzhalle war Schauplatz eines bewegenden Treffens, das von Liedern und Tänzen der Gemeinschaften vor und nach der Begegnung mit dem Papst umrahmt wurde.
 
 

Hört man von Südsudan, dann geht es meistens um den Bürgerkrieg und seine Folgen. Es gibt aber auch erfreuliche Nachrichten. Im Ausbildungszentrum für Pflegekräfte in der Diözese Wau haben gerade drei Hebammen erfolgreich ihre Ausbildung abgeschlossen.
Brigitte Schmitt - Rom
Im Ausbildungszentrum Catholic Health Training Institute in der Diözese Wau, der drittgrößten Stadt im Westen Südsudans, kämpft die katholische Kirche für ein besseres Gesundheitswesen. Dank des Engagements des katholischen Hilfswerkes missio München und ...
 
 

Die Zahl der Katholiken weltweit steigt, das zeigt die Kirchenstatistik der Nachrichtenagentur Fides. Entgegen der Erwartungen ist auch in Europa ein Anstieg zu verzeichnen. Während die Zahl der Gläubigen wächst, setzt sich der Rückgang bei Priestern und Ordensleuten fort.
Die Nachrichtenagentur Fides hat zum Weltmissionstag am 19. Oktober ihre jährliche Kirchenstatistik veröffentlicht. Diese fasst die Zahlen der Mitglieder der katholischen Kirche, kirchliche Strukturen, das Gesundheitswesen, Sozialdienste und ...
 
 

Der 18. Oktober ist Europäischer Tag gegen Menschenhandel. Das Thema ist bei vielen Menschen in Österreich aber kaum präsent. Seit mehr als zehn Jahren erinnert darum die kirchliche Initiative „Aktiv gegen Menschenhandel - aktiv für Menschenwürde". Menschenhandel sei „ein globales Problem, das keine Grenzen kennt" und auch in Österreich Realität sei, betont Gründerin Sr. Maria Schlackl im Kathpress-Interview.
„Menschenhandel, im Speziellen Frauen-, Mädchen- und Kinderhandel, gehört zu den abartigsten Verbrechen gegen die Menschlichkeit", so die Ordensfrau, die viele der betroffenen Frauen und ihre Geschichten aus erster Hand kennt. Die allermeisten ...
 
 

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Sie engagieren sich im studentischen Alltag dafür, mit Kommilitonen ins Gespräch zu kommen, ihnen von ihrem Glauben zu berichten und auch mit Solidaritätsaktionen für andere da zu sein. Zusammengefasst sind sie oft in Studentenverbindungen. Derzeit sind Vertreter der Arbeitsgemeinschaft, in der die katholischen deutschen Studentenverbindungen organisiert sind, auf Seminarreise in Rom.
Für sie sei es ein besonderes Erlebnis, im Rahmen des Heiligen Jahres in Rom zu sein, freut sich Philipp van ...
 
 

Seit 21 Jahren begleiten die Missionarinnen und Missionare von „Identes“ Studenten und Familien in den Dörfern der Anden und des Amazonasgebiets: Eine Erfahrung, die aus dem Anhören der Nöte der Gemeinschaften entstand und zu Begegnung, Dienst und Berufung führte.
Von Eleanna Guglielmi
„Nicht wir verändern die Gemeinschaften, sondern sie verändern uns.“ So beschreibt Mónica Calva, Idente-Missionarin und ...
 
 

Leo XIV. hat Heiligjahr-Pilger aus der russischen Föderation dazu ermutigt, „lebendige Steine“ im Gebäude der Kirche zu sein. Mit dem Gruß „Der Friede sei mit euch“ empfing der Papst die Gruppe an diesem Freitag in Audienz im Vatikan.
Jeder Stein, auch wenn er klein sei, „übt eine wichtige Rolle für die Stabilität des ganzen Gebäudes aus, wenn der Herr ihn an die richtige Stelle setzt“, sagte der Papst. Er verwies in der geistlich gehaltenen Ansprache ...
 
 

Höhepunkt einer achtmonatigen Mittelmeer-Mission: Papst Leo XIV. hat am Freitagnachmittag im Hafen des römischen Vorortes Ostia die Teilnehmer des Segelschiff-Projekts „Bel Espoir“ (Gute Hoffnung) besucht. Der Papst würdigte den interreligiösen und interkulturellen Dialog an Bord des Dreimasters und mahnte, dass wahre Friedensarbeit Reife und Selbstlosigkeit erfordere.
Mario Galgano - Vatikanstadt
Das Segelschiff „Bel Espoir“ legte nach seiner knapp achtmonatigen Reise, die am 1. März begann, im Hafen von Ostia an. Auf Initiative der katholischen Erzdiözese Marseille ...
 
 
 
Der designierte Wiener Erzbischof Josef Grünwidl und sein Vorgänger im Amt, Kardinal Christoph Schönborn, haben sich am Freitag bei einer Pressekonferenz geäußert. Dabei sagte Grünwidl, er werde seinen eigenen Weg gehen. Drei Begriffe wählte Grünwidl, um sich selbst zu beschreiben: Seelsorger, Teamplayer und Brückenbauer.
Stefanie Stahlhofen - Vatikanstadt
„Ich habe mir fest vorgenommen, dass ich auch als Erzbischof nicht im Management und in Verwaltungsaufgaben untergehe, sondern dass ich Seelsorger bleibe. Dass ich immer wieder ...
 
 

Der bisherige Übergangsverwalter der Erzdiözese Wien wird nach neun Monaten deren neuer Leiter: Papst Leo XIV. hat Josef Grünwidl zum Erzbischof von Wien berufen. Der Vatikan und die Erzdiözese gaben die Ernennung an diesem Freitag offiziell bekannt. Der 62-jährige Priester folgt auf Kardinal Christoph Schönborn, der im Januar mit 80 Jahren aus dem Amt geschieden war. Die Bischofsweihe ist für den 24. Januar 2026 geplant.
 
 

An der Grenze zwischen Pakistan und Afghanistan sind erneut schwere Kämpfe ausgebrochen. Seit der Machtübernahme der Taliban 2021 haben sich die Spannungen zwischen beiden Ländern verschärft. Trotz internationaler Vermittlungsversuche droht der Konflikt weiter zu eskalieren.
Zwischen Pakistan und Afghanistan sind seit dem 11. Oktober erneut Kämpfe an der gemeinsamen Grenze ausgebrochen. Seit der Machtübernahme der Taliban in Afghanistan im Jahr 2021 hat sich die Lage zunehmend angespannt. Zwischen ...
 
 

Bei Vorstellung des zweiten Jahresberichtet hat die Päpstliche Kinderschutzkommission an diesem Donnerstag ihren Einsatz für und mit Missbrauchsbetroffenen betont. Es gehe darum, gemeinsam eine Kultur des Schutzes und der Fürsorge aufzubauen.
Edoardo Giribaldi – Vatikanstadt
„Nicht für die Opfer, sondern mit ihnen“, ihnen mit dem Herzen zuhören, diejenigen einbeziehen, die zurückbleiben, die Schwächsten im Kampf gegen die Plage des sexuellen Missbrauchs sensibilisieren. Unter diesem Motto ...
 
 

Der Staatspräsident von Tschad, Mahamat Idriss Déby Itno, war diesen Donnerstag im Vatikan. Zunächst traf er Papst Leo XIV. in Privataudienz; anschließend Kardinalstaatssekretär Pietro Parolin und den vatikanischen Außenbeauftragten, Erzbischof Paul Richard Gallagher. Bei den Gesprächen im Staatssekretariat wurde laut Vatikan die „Bedeutung friedlichen Zusammenlebens der Religionen und der Förderung des Friedens" hervorgehoben.
 
 

Papst Leo XIV. hat an diesem Donnerstag anlässlich einer virtuellen Veranstaltung der Lateinamerikanischen Bischofskonferenz (CELAM) eine Botschaft an die Netzwerke der indigenen Völker und das Netzwerk der Theologen der Indigenen Theologie gesandt. Der Papst betonte im Hinblick auf das Heilige Jahr die unersetzliche Rolle der indigenen Gemeinschaften innerhalb der Kirche und rief zur Versöhnung mit der eigenen Geschichte auf.
 
 

Der weltweite Hunger muss gemeinsam bekämpft werden – und dazu ist es unabdingbar, von Slogans zu Taten zu kommen. Das betonte Papst Leo XIV. an diesem Donnerstag am Hauptsitz der Welternährungsorganisation in Rom. Anlass für seine Ansprache war die Zeremonie zum Welternährungstag an diesem Donnerstag und zur Feier der FAO-Gründung vor 80 Jahren.
Christine Seuss - Vatikanstadt
Papst Leo XIV. hat vor der FAO-Versammlung eindringlich zur Zusammenarbeit im globalen Kampf gegen ...
 
 
 
2100 Minis aus dem Kölner Raum machen derzeit Rom unsicher: Sie sind mit der für sie ausgerichteten Wallfahrt ihres Erzbistums nach Rom gekommen. Noch bis Freitag wollen sie gemeinsam Messe feiern, Roms Sehenswürdigkeiten entdecken und einfach nur mit Gleichgesinnten Kontakte knüpfen. Ein echter Höhepunkt war die Generalaudienz am Mittwoch, wo sie mit über 60.000 Gläubigen Papst Leo XIV. begegnen konnten.
Jonas-Matthias Witze und Lilly Marie Kleinert sind mit der Leverkusener Gruppe aus dem Erzbistum Köln mit dabei. Er ist Rom-Veteran, zum vierten Mal ist er schon hier – ...
 
 

Zur Romwallfahrt des Bistums Münster sind dieser Tage auch rund 150 Chorsängerinnen und Chorsänger mit dabei. Sie begleiten die Pilgerreise musikalisch und durften Rom und den Petersdom aus einem ganz neuen Blickwinkel kennenlernen.
Über 2.500 Pilgerinnen und Pilger sind es, die anlässlich des Heiligen Jahres aus dem Bistum Münster nach Rom gereist sind. Unter ihnen die mehr als 150 Mitglieder der Chöre der Münsteraner Dommusik. Sie sind Wallfahrer und Sänger zugleich und ...
 
 

Der Sekretär für die Beziehungen zu den Staaten des Vatikans, Erzbischof Paul Richard Gallagher, hat das jüngste Abkommen zur ersten Phase des Friedensplans für Gaza begrüßt, zugleich aber vor dessen Fragilität gewarnt und zur weiteren Stabilisierung aufgerufen. Gallagher äußerte sich am Nachmittag im Rahmen des 16. Festivals der Diplomatie in Rom.
 
 

„Die Palästinenser brauchen nicht nur ein Ende des Krieges, ein Ende der Gewalt und wirtschaftliche Unterstützung. Sie brauchen auch, dass man ihre Würde als Volk anerkennt“: Das betont der Lateinische Patriarch von Jerusalem, Kardinal Pierbattista Pizzaballa, in einem Interview mit den Vatikanmedien. In dem Gespräch geht er auch auf die fragile Waffenruhe im Heiligen Land ein, auf die schwierige Lage in Gaza und die Hoffnung auf eine neue Kultur des Friedens.
 
 

Das fünfte Welttreffen der Volksbewegungen findet nächste Woche in Rom statt, gefolgt von einer Heiligjahr-Wallfahrt. Beides steht im Zeichen einer intensiven Auseinandersetzung mit sozialen, ökologischen und wirtschaftlichen Ungerechtigkeiten – und im Zeichen der Solidarität. Die Veranstaltungen wurden am 15. Oktober im Vatikan vorgestellt.
Papst Leo XIV. wird die Vertreter der Volksbewegungen am 23. Oktober in der Audienzhalle empfangen, hieß es. Geplant ist ...
 
 

Anlässlich der Frankfurter Buchmesse, die an diesem Mittwoch, dem 15. Oktober, beginnt, haben der Augustinerorden und die Libreria Editrice Vaticana (LEV) eine besondere Neuerscheinung angekündigt. In den kommenden Monaten soll ein bisher unveröffentlichtes Buch von Papst Robert Francis Prevost O.S.A. – Leo XIV. erscheinen.
Mario Galgano - Vatikanstadt
Der Band trägt den Titel „Frei unter der Gnade. Schriften und Meditationen 2001–2013“ (Liberi sotto la grazia. Scritti e meditazioni 2001–2013) und enthält zum ersten Mal die Interventionen, Reflexionen, Predigten und ...
 
 

Der aktive Dienst und die ruhige Kontemplation, den biblischen Vorbildern von Marta und Maria folgend, sind die beiden Wege zur „Begegnung mit dem Herrn“. Dies betonte Papst Leo XIV. in seiner Ansprache an die Augustiner-Rekollektinnen der Föderation von Mexiko, die er an diesem Mittwochvormittag, dem 15. Oktober, in der Aula Paolo VI. empfing.
Mario Galgano - Vatikanstadt
Der Papst bezog sich auf die Werke des Augustiners Thomas von Villanova, um den Ursprung der Glückseligkeit zu erklären, die aus ...
 
 

Nach einem weißen Motorrad und einem Elektroauto hat Papst Leo XIV. nun ein außergewöhnliches Geschenk erhalten: ein weißes Pferd. Proton, ein reinrassiger Araber-Hengst, wurde dem Heiligen Vater von Andrzej Michalski überreicht, dem Gründer eines bekannten Gestüts in Kołobrzeg-Budzistów, Polen.
Pfr. Paweł Rytel-Andrianik, Karol Darmoros und Mario Galgano - Vatikanstadt
Die Idee für das ungewöhnliche Geschenk entstand durch eine Fotografie aus der Vergangenheit des Papstes.
„Als ich Fotos des zukünftigen Papstes zu Pferd in ... "
 
 

Zum 80. Jahrestag der UN-Organisation für Ernährung und Landwirtschaft (FAO) besucht Papst Leo XIV. an diesem Welternährungstag - 16. Oktober - zum ersten Mal den Hauptsitz der Organisation in Rom. Die Visite markiert das zentrale Ereignis einer internationalen Festwoche, in deren Zentrum das Globale Ernährungsforum und die Erneuerung des weltweiten Engagements gegen den Hunger stehen.
 
 

Ansehen, Macht und Besitz machen nicht glücklich. In Christus allein liegt die Hoffnung, die unseren oft mühsamen Lebensweg mit Freude und Trost erfüllt, allem einen Sinn gibt. Das betonte Papst Leo XIV. bei seiner Generalaudienz, zu der sich diesen Mittwoch mehr als 60.000 Gläubige auf dem Petersplatz eingefunden hatten.
Silvia Kritzenberger - Vatikanstadt
„Die Auferstehung Christi und die Herausforderungen der heutigen Welt:“ so lautete das Thema, mit dem Papst Leo diesen Mittwoch den letzten Teil seiner Katechesenreihe „Jesus Christus, unsere Hoffnung“ eröffnete.
 
 

Nach der Lobpreisung Donald Trumps in Israel warnen Theologen vor einer Mythisierung des US-Präsidenten. Der Vergleich mit Kyros dem Großen nach der Geiselfreilassung sei theologisch wie politisch fragwürdig.
Die Grazer Professorin für Altes Testament, Irmtraud Fischer, begegnet religiösen Lobreden auf US-Präsident Donald Trump in Israel skeptisch: „Die Häufung der biblischen Bezüge auf die Trump-Administration ist mehr als fragwürdig.
 
 

Die Leitung der Bischofskonferenz der Vereinigten Staaten (USCCB) mit ihrem Vorsitzenden, Erzbischof Timothy Broglio, ist vorige Woche von Papst Leo XIV. in Audienz empfangen worden. Vatican News hat mit Erzbischof Broglio über die Begegnung und über die Bedeutung des neuen Pontifikats für die Kirche in den USA gesprochen.
Christopher Wells und Linda Bordoni - Vatikanstadt
„Es war ein sehr angenehmes Treffen“, sagte der Erzbischof und zeigte sich dankbar für die Gelegenheit, den Heiligen Vater persönlich zu treffen. Er erinnerte daran, dass ...
 
 

Nach Monaten unermesslichen Leidens bringt der Waffenstillstand im Gazastreifen endlich eine Atempause – und für Hilfsorganisationen wie Caritas International die Möglichkeit, dringend benötigte Hilfe zu leisten. Oliver Müller, Leiter des Hilfswerks mit Sitz in Freiburg, erklärt, was nun auf dem Spiel steht und wie sich seine Organisation vorbereitet hat.
Mario Galgano - Vatikanstadt/ Dieter Waldraff - Freiburg
„Der Waffenstillstand bedeutet, dass wir nun endlich die notleidenden Menschen in Gaza besser als bisher erreichen können“, sagt Müller. „Sie brauchen Lebensmittel, sie brauchen
 

Das Internationale Komitee vom Roten Kreuz hat am Montagabend die sterblichen Überreste von zwei weiteren Geiseln an die israelischen Behörden übergeben. Zuvor wurden 20 lebende Geiseln übergeben. Spitzenpolitiker aus aller Welt kamen zu einem „Friedensgipfel“ in Ägypten zusammen. Hilfsorganisationen stehen bereit, um die Menschen im Gazastreifen zu versorgen.
Insgesamt konnten die Behörden die sterblichen Überreste von vier israelischen Geiseln entgegennehmen. Zuvor hatte die Hamas die 20 noch lebenden israelischen Geiseln freigelassen.
 
 

Mit der erneuten Möglichkeit, humanitäre Hilfsgüter in den Gazastreifen zu bringen, hat Papst Leo XIV. über das Apostolische Almosenamt – die „Notfallhilfe des Papstes“ – eine Lieferung von 5.000 Antibiotika für Kinder in Gaza veranlasst. Die Medikamente sind für die Jüngsten bestimmt, die besonders stark von den Auswirkungen der zweijährigen Konfliktdauer betroffen sind.
Benedetta Capelli und Mario Galgano - Vatikanstadt
Die Geste wurde durch den Waffenstillstand und die Öffnung von Grenzübergängen möglich, die Hilfslieferungen in den Gazastreifen erlauben, und ist ein konkretes Zeichen des „Hoffnungsschimmers“, wie der Papst am Sonntag beim Angelusgebet den Waffenstillstand bezeichnet hatte.
 
 

Papst Leo XIV. hat Italiens Staatspräsidenten Sergio Mattarella im Quirinalspalast in Rom besucht und den gemeinsamen Einsatz des Heiligen Stuhles und Italiens für Frieden und Multilateralismus bekräftigt. Angesichts sinkender Geburtenraten in Europa rief er zur Unterstützung von Familien und zum gemeinsamen Einsatz für das Leben auf.
Anne Preckel – Vatikanstadt
Der feierliche Staatsbesuch auf dem Quirinal, einem der sieben Hügel Roms, stand im Zeichen der traditionell engen und vielfältigen Zusammenarbeit zwischen Italien und dem Heiligen Stuhl. Mit allen Ehren wurde Papst Leo am Dienstag am Dienstsitz
 

Heftige Regenfälle und Überschwemmungen haben die zentralen und östlichen Regionen Mexikos in den letzten Tagen schwer getroffen. Nach Angaben der mexikanischen Regierung ist die Zahl der Todesopfer auf 44 gestiegen. Tausende Menschen wurden obdachlos, und 139 Gemeinden erlitten schwere Schäden.

Die am stärksten betroffenen Bundesstaaten sind Veracruz, Puebla, Hidalgo, Querétaro und San Luis Potosí. Die Nationale Koordination für Zivilschutz gab bekannt, dass die Todesfälle aus ...
 
 

Bei einem Angriff auf ein Zentrum für Binnenvertriebene in Al Fasher, der Hauptstadt von Nord-Darfur im Sudan, sind am Samstagmorgen mindestens 17 Kinder getötet und 21 weitere verletzt worden. Dies teilte UNICEF am 13. Oktober 2025 mit. Unter den Todesopfern befanden sich neun Mädchen und acht Jungen, darunter ein Neugeborenes im Alter von nur sieben Tagen.
Der verheerende Angriff ereignete sich im Flüchtlingszentrum Dar al-Arqam, das Familien Zuflucht bietet, die vor dem ...
 
 

„Helden“: So nennt man in der Ukraine die Kämpfer gegen die russischen Eindringlinge. Viele dieser „Helden“ tragen an der Front schwere Verletzungen und Verstümmelungen davon, Versehrungen an Körper und Seele.

Stefan von Kempis – Kyiv und Ivano-Frankivsk
In den Dörfern und Städten gehören Ex-Soldaten an Krücken oder im Rollstuhl inzwischen zum Straßenbild. Vielen wurden Gliedmaßen amputiert, oft unter schwierigen Umständen gleich hinter der Front. Der Malteserorden, der seit 1991 in der Ukraine aktiv ist, hat deswegen ein Prothesen-Projekt aufgelegt.
 
 

Nach der lange ersehnten Freilassung aller noch lebenden israelischen Geiseln durch die Hamas an diesem Montag und der gleichzeitigen Entlassung von fast zweitausend palästinensischen Gefangenen richtet sich der Blick auf die Lage in Gaza.
P. Gabriel Romanelli, Pfarrer der katholischen Pfarrei der Heiligen Familie in Gaza, beschreibt die Stimmung als einen Wechsel zwischen Hoffnung, Angst und der bitteren Erkenntnis der vollständigen Zerstörung.
 
 

Der Katholikentag 2026 in Würzburg wird voraussichtlich Tausende Besucher in die Domstadt locken. Für diese werden jetzt Unterkünfte gesucht, so der Aufruf in einer Mitteilung der Diözese am Wochenende. Außerdem werden für etwa 700 Veranstaltungen an rund 50 Orten der Stadt freiwillige Helfer gesucht.
Wer in einem Umkreis von einer Stunde rund um Würzburg Platz für Katholikentags-Gäste hat, kann sich unter katholikentag.de/gastgeben melden, heißt es ...
 
 

Nach fast zwei Jahrzehnten ist die umfassende Renovierung des deutschsprachigen Zentrums an der Kirche Santa Maria dell'Anima in Rom abgeschlossen. Rektor Michael Max segnete am Sonntag die modernisierten Räume des traditionsreichen Gemeindezentrums unweit der Piazza Navona.
Mit diesem Schritt endete ein langwieriger Erneuerungsprozess, der den gesamten Anima-Komplex betraf. Zuvor wurden bereits das Priesterkolleg, einige Wohnungen sowie ...
 
 

Die Deutsche Bischofskonferenz (DBK) hat sich angesichts der aktuellen sicherheits- und gesellschaftspolitischen Herausforderungen in die Debatte um die Zukunft des Wehrdienstes eingeschaltet.
Die Bischofskonferenz begrüßt die laufende Diskussion über die Stärkung der personellen Aufwuchsfähigkeit der Bundeswehr, mahnt jedoch zur Umsicht und zur Einbeziehung der jüngeren Generation, um tragfähige Ergebnisse zu erzielen. Das teilten die Bischöfe in einer Mitteilung an diesem Montag mit.
 

Das Dikasterium für die Glaubenslehre hat fünf Richter ernannt, die sich mit dem Fall des Geistlichen Marko Ivan Rupnik befassen werden. Dies gab die vatikanische Behörde in einer kurzen Pressemitteilung bekannt.
Die Zusammensetzung des Richterkollegiums zielt darauf ab, die Unabhängigkeit des Gerichts zu gewährleisten: Das Kollegium setzt sich aus Frauen und Klerikern zusammen. Keiner der Richter gehört dem Dikasterium für die Glaubenslehre an. Zudem bekleiden die ernannten Personen kein  ...
 
 

Jede katholische Pfarrei sollte aktiv am Weltmissionssonntag teilnehmen, der am 19. Oktober begangen wird. Dieser Appell kommt von Papst Leo XIV. in einer Videobotschaft, die an diesem Montag veröffentlicht wurde. Er erinnert daran, wie die Großzügigkeit an diesem Tag konkret das Wirken der Missionare weltweit ermöglicht und unterstützt – eine Hilfe, die er selbst erlebte, als er in Peru diente.
„Ich rufe jede katholische Pfarrei der Welt auf, am Weltmissionssonntag teilzunehmen“, so die konkrete Einladung von Papst Leo XIV. in einer Videobotschaft anlässlich ...
 
 

Leo XIV. hat den Diener Gottes Kardinal Rafael Merry del Val (1865-1930) als „gelehriges Werkzeug im diplomatischen Dienst des Heiligen Stuhls" in einer „Zeit großer Herausforderungen" gewürdigt. Der Kardinal, der unter Papst Leo XIII., Papst Pius X. und Benedikt XV. diente, war lange Zeit in der Ausbildung der Diplomaten des Heiligen Stuhls aktiv. Zum 160. Geburtstag des Kardinals empfing Papst Leo XIV. am Montag eine Studiengruppe zu del Val im Vatikan.
 
 

Kardinal Reinhard Marx
Das Eintreten für die Demokratie findet Kardinal der deutsche Kardinal Reinhard Marx(auch in der Kirche wichtig: „nicht damit die Kirche als Institution überlebt, sondern um der Menschen willen. Damit unsere Pfarreien, Verbände und Ordensgemeinschaften Brücken bauen, Lichter aufstellen, Instrumente des Friedens sind", sagte der Erzbischof von München und Freising am Samstag (11. Oktobe), bei der Herbstvollversammlung des Diözesanrats der Katholiken der Erzdiözese.
 
 

Seit 2001 ist der Friedensmarsch von Perugia nach Assisi eine der größten Demos in Italien. Die von der Stiftung „Perugia-Assisi für die Kultur des Friedens" organisierte Veranstaltung stand dieses Jahr unter dem englischen Motto „Imagine all the People - living life in peace" (Stell dir vor, alle Völker leben in Frieden). Assisis Erzbischof, Domenico Sorrentino, verlas ein Grußwort von Papst Leo XIV..
 
 
Lesen Sie hier in einer Arbeitsübersetzung von Radio Vatikan den Wortlaut des Gebets, mit dem Papst Leo XIV. am 

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Ende der Messe zur Heilig-Jahr-Feier der marianischen Spiritualität die Welt und die gesamte Menschheit dem Unbefleckten Herzen Marias anempfohlen hat.
 
Silvia Kritzenberger - Vatikanstadt
Ein besonders herausragendes Ereignis der Heilig-Jahr-Feier der marianischen Spiritualiät war die Präsenz der Original-Statue Unserer Lieben Frau von Fatima dieses Wochenende auf dem Petersplatz. Die Marienstatue wurde – auf einen noch von Papst Franziskus geäußerten Wunsch hin – eigens für diese beiden Tage nach Rom gebracht. 
 
 

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In einer Welt, die sich nach Orientierung, Frieden und Gerechtigkeit sehnt, ist Maria ein geistlicher Kompass, der auf Jesus verweist. Das betonte Papst Leo  bei der Messe zur Heilig-Jahr-Feier der marianischen Spiritualität diesen Sonntag. Die mehr als 50.000 Pilger, die zu diesem der Gottesmutter gewidmeten Jubiläum auf den Petersplatz gekommen waren, erinnerte er daran, dass uns die marianische Spiritualität zeige, wo die wahre Stärke liegt: in der Liebe, in der Zärtlichkeit, in Maria.
 
 

Das jüngste Waffenstillstandsabkommen im Heiligen Land sieht Papst Leo XIV. laut eigener Aussage als „Hoffnungsschimmer". Nun müssten alle Beteiligten sich für einen „gerechten, dauerhaften Frieden, der die legitimen Wünsche des israelischen und palästinischen Volks respektiert" einsetzen, mahnte das katholische Kirchenoberhaupt diesen Sonntag. Für die Ukraine forderte der Papst ein Ende von Gewalt und Zerstörung und Offenheit für Dialog und Frieden. Er bete für nationale Versöhnung in Peru.

 
 

Der Freiburger Erzbischof Stephan Burger hat anlässlich des Welthospiztages die wertvolle und tief humane Arbeit von Begleitern Schwerkranker und Sterbender gewürdigt. Burger, der zugleich Vorsitzender der Kommission für caritative Fragen der Deutschen Bischofskonferenz ist, erklärte am Samstag in den Sozialen Medien, Hospizarbeit sei ein zentraler Ausdruck christlicher Nächstenliebe.
 
 

Das Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen (UNICEF) hat vor dem Hintergrund des Friedensabkommens zwischen Israel und der Hamas zu schneller Hilfe aufgerufen. Kinder hätten besonders unter diesem grausamen Krieg gelitten; ihnen müsse jetzt schnelle Unterstützung zuteilwerden.
In dem zweijährigen Krieg in Gaza zwischen Israel und der Hamas leidet vor allem die Zivilbevölkerung. Nun ...
 
 

Während die weltweiten Militärausgaben im Jahr 2024 auf 2,7 Billionen US-Dollar gestiegen sind, bleibt die Finanzierungslücke für die nachhaltigen Entwicklungsziele (SDGs) der Vereinten Nationen bei rund vier Billionen jährlich. „Für jeden Dollar, der in den Frieden investiert wird, werden zwei für den Krieg ausgegeben“, mahnte Erzbischof Gabriele Caccia, Ständiger Beobachter des Heiligen Stuhls bei den Vereinten Nationen in New York.
 
 

Papst Leo XIV. hat an diesem Samstagvormittag Bruno Kahl, den neuen Botschafter der Bundesrepublik Deutschland beim Heiligen Stuhl, zur feierlichen Überreichung des Beglaubigungsschreibens im Apostolischen Palast empfangen.
 
Mario Galgano - Vatikanstadt
Kahl, geboren am 12. Juli 1962 in Essen, studierte Rechtswissenschaften in Bonn und Lausanne und promovierte 2008 in Bonn. Seine berufliche Laufbahn führte ihn durch zentrale Schaltstellen der deutschen Bundespolitik.
 
 

Seit einigen Jahren ist es gute Tradition, das sich die Dienstgemeinschaft des vatikanischen Kommunikationsdikasteriums und ihre Familien zu einem Picknick in den vatikanischen Gärten treffen. Diesen Samstag gab es einen besonderen Gast: Papst Leo XIV. schaute persönlich am Sendezentrum in den Gärten vorbei und hielt eine kurze Rede.
 
 

Lesen Sie hier gemäß der offiziellen deutschen Übersetzung, was Papst Leo XIV. bei der Gebetsvigil und dem Rosenkranz für den Frieden unter Vorsitz des Heiligen Vaters am 11.10.2025 auf dem Petersplatz gesagt hat.
 
Liebe Brüder und Schwestern,
wir sind heute Abend zum Gebet versammelt, zusammen mit Maria, ...
 
 

„Steck das Schwert in die Scheide: Das ist ein Wort, das sich an die Mächtigen dieser Welt richtet, an diejenigen, die das Schicksal der Völker lenken: Habt den Mut zur Abrüstung! Und es richtet sich zugleich an jeden von uns, damit uns immer bewusster wird, dass wir für keine Idee, für keinen Glauben und für keine Politik töten dürfen" - diesen flammenden Appell für Frieden und Abrüstung hat Papst Leo XIV. am Samstagabend vom Petersplatz in die Welt gesendet.
 
 

Mit dem zu erwartenden Ende der Kämpfe in Gaza wird wohl auch die humanitäre Hilfe erleichtert. Diese Hoffnung äußerte Kardinal Pierbattista Pizzaballa. Eine erste Hilfslieferung sei unterwegs.

Mit dem Waffenstillstandsabkommen zwischen Hamas und Israel ist auch die humanitäre Hilfe der katholischen Kirche im Gazastreifen wieder aufgenommen worden. „In diesen Tagen findet eine Lieferung statt", bestätigte der ...
 
 

Zwischen Erleichterung, Erschöpfung und anhaltender Unsicherheit pendelt derzeit der Zustand der Menschen in Gaza angesichts der jüngst erzielten Fortschritte im Friedensprozess.

In der christlichen Gemeinde von Gaza-Stadt sei die Stimmung zurückhaltend hoffnungsvoll, erklärte Pfarrer P. Gabriel Romanelli in der Nacht auf Freitag in seinem täglichen Videobericht auf YouTube. Trotz der offenbar erfolgreichen Bemühungen um Waffenruhe zwischen Israel und der Hamas seien weiter israelische Armeeangriffe und ...
 
 
 
Vor allem die Menschen im Osten der Ukraine, in der Nähe der Front. Sie warten auf Pakete, die ihnen Malteser-Helfer aus dem ruhigeren Nordwesten des Landes schicken. „Wir liefern in Dörfer 100 km von der Frontlinie entfernt, für die bedürftigen Menschen, die dort noch leben, denn dort gibt es praktisch keine Geschäfte und keine Arbeit, also fast gar nichts. Dort wohnen viele Menschen, die alles verloren haben: Wohnung, Arbeit usw.“
 
 

In der Region Arusha in Tansania, der Heimat der Massai- und Meru-Stämme, sehen die Canossianerinnen ihre Sendung darin, junge Mädchen vor schädlichen tribalen Praktiken zu bewahren. Sie schenken ihnen Bildung, Würde und die Möglichkeit, ihre Zukunft selbst zu bestimmen.
 
 

„Geht weiter in eurer Mission“: Das hat Papst Leo XIV. den Mitarbeitenden des Dikasteriums für den Dienst an der ganzheitlichen menschlichen Entwicklung mit auf den Weg gegeben. Am Tag der Veröffentlichung seines ersten größeren Schreibens „Dilexi te“ hat er auch einen Abstecher in den römischen Stadtteil Trastevere unternommen, wo Touristen und Anwohner begeistert reagierten.
 
 

Die Spitze der US-amerikanischen Bischofskonferenz war an diesem Freitag bei Papst Leo im Vatikan. Das geht aus dem Besuchsprogramm vor, das der Vatikan veröffentlichte.
Laut Pressesaal empfing der Papst den Konferenzvorsitzenden und Militärbischof Timothy Broglio, den Vizepräsidenten der Bischofskonferenz, Erzbischof William Edward Lori von Baltimore, sowie Generalsekretär Michael Fuller und dessen Vize Paul Hartmann.
 
 

Papst Leo hat die weltweite Arbeit des internationalen katholischen Hilfswerkes „Kirche in Not“ gewürdigt und daran erinnert, dass Religionsfreiheit „unverzichtbar“ und „ein Grundpfeiler jeder gerechten Gesellschaft“ sei. Explizit erinnerte er bei der Audienz am Freitag im Vatikan auch an die Unterstützung, die Kirche in Not in seiner ehemaligen Wahlheimat Peru leistet.
 
 

Nach dem an diesem Freitag in Ägypten unter US-Vermittlung erzielten Abkommen zwischen Israel und Hamas äußert sich Kardinalstaatssekretär Pietro Parolin mit „großer Zufriedenheit“. Er ruft zu „guter Willenskraft“ bei der Umsetzung auf, betont die Friedensabsicht seiner jüngsten Interviewaussagen und versichert, dass der Dialog mit China trotz bestehender Schwierigkeiten weitergeführt wird.
 
 

Leo XIV. hat Ordensleute aus aller Welt zu einem erneuerten Vertrauen in die Barmherzigkeit Gottes aufgerufen. Die auf dem Petersplatz versammelten Männer und Frauen des geweihten Lebens erinnerte der Papst daran, dass ihr Zeugnis in einer Zeit flüchtiger Werte auf das verweist, was bleibenden Wert hat: „Ohne den Herrn existiert nichts, hat nichts einen Sinn, hat alles keinen Wert.“
 
 

Die Vorstellung der Apostolischen Exhortation „Dilexi te“ von Papst Leo XIV. im Vatikan am Donnerstag hat die Kernbotschaft des Schreibens untermauert:
Die Liebe zu den Armen ist existentiell für den Glauben und erfordert eine „Bekehrung der Strukturen“, da Armut aus „Strukturen der Sünde“ entstehe. An der Pressekonferenz nahmen Kardinäle und Ordensleute teil, die die theologische Tiefe des Dokuments mit praktischen Erfahrungen verknüpften.
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Es ist das erste größere Dokument von Papst Leo: „Dilexi te“, eine sogenannte Apostolische Exhortation (Ermahnung). Hier sind die wichtigsten Sätze aus dem Text.

Die Ziffern in den Klammern verweisen auf den jeweiligen Abschnitt des Textes. Sämtliche Wortmeldungen des Papstes in ihrer amtlichen deutschen Fassung werden auf der Internetseite des Heiligen Stuhls veröffentlicht.
 
 

Das Interesse am ersten größeren Dokument im Pontifikat des neuen Papstes ist naturgemäß riesig. Wir fragten unseren Redaktionsleiter Stefan v. Kempis, wie er das Schreiben „Dilexi te“ einschätzt.

Was ist dein erster Eindruck?
„Das ist    n i c h t     die erste große Programmschrift aus der Feder von Leo XIV.; darauf müssen wir noch länger warten. Es ist aber auch nicht sozusagen das letzte Dokument aus der Ära des verstorbenen Papstes Franziskus (2013-25). Denn würde man es lediglich so einstufen, dann würde es wie der Epilog einer abgeschlossenen Ära wirken. Nein, es ist ein Franziskus-Dokument, das   ...
 
 

Papst Leo XIV. hat zum ersten Mal in seinem Pontifikat ein größeres Apostolisches Schreiben („Exhortation“) veröffentlicht: eine von seinem verstorbenen Vorgänger Franziskus begonnene Arbeit zum Thema Dienst an den Armen. Hier erfahren Sie, was drinsteht.
Salvatore Cernuzio – Vatikanstadt *
Dilexi te, „Ich habe dir meine Liebe zugewandt“ (Offb 3,9). Die Liebe Christi, die in der Liebe zu den Armen Fleisch wird, verstanden als Fürsorge für die Kranken, Kampf gegen die Sklaverei, Verteidigung von Frauen, die Opfer von Gewalt geworden sind, Recht auf Bildung, Begleitung von Migranten, Almosen, Gerechtigkeit. Das sind die Kernthemen des 121 Punkte umfassenden Textes, der das Lehramt der Kirche über die Armen neu durchbuchstabiert.
 
 
 

In den ersten vier Tagen nach Bekanntgabe des Termins haben sich mehr als 30.000 Pilger für die öffentliche Ausstellung der sterblichen Überreste des hl. Franz von Assisi im nächsten Jahr angemeldet.
Das gaben die Franziskaner in Assisi an diesem Mittwoch bekannt. Die Reliquien des populären Heiligen werden 2026 zum ersten Mal überhaupt gezeigt.
Anlass ist der 800. Todestag des Heiligen. Die sogenannte Ostension findet von 22. Februar bis 22. März in der Unterkirche der Basilika San Francesco in Assisi statt.
 
 

Fünf Missbrauchsüberlebende aus dem Erzbistum München und Freising haben an diesem Mittwoch mit Papst Leo gesprochen und ihm einen Brief überreicht. Vatican News sprach mit ihnen im Anschluss an die Begegnung bei der Generalaudienz.
Anne Preckel – Vatican News
Die zweite Romfahrt von Missbrauchsüberlebenden aus dem Erzbistum München und Freising stand unter dem Motto „Here we are – Pilger der Hoffnung“. An diesem Mittwoch sprachen ...
 
 

Vom 8. bis 12. Oktober findet in Rom die Heilig-Jahr-Feier des gottgeweihten Lebens statt. Höhepunkt des Großereignisses ist die heilige Messe, die Papst Leo XIV. diesen Donnerstagvormittag auf dem Petersplatz feiern wird. Wir übertragen ab 10.25 Uhr live und mit deutschem Kommentar.
Die Heilig-Jahr-Feier des gottgeweihten Lebens ist eines von mehr als 30 „Mini-Jubiläen“ für unterschiedliche Zielgruppen, die ...
 
 

„Es gibt keine Geschichte, die so sehr von Enttäuschung oder Sünde geprägt ist, dass sie nicht von Hoffnung heimgesucht werden könnte.“
Das sagte Papst Leo XIV. an diesem Mittwoch bei seiner Generalaudienz auf dem Petersplatz in Rom. „Kein Sturz ist endgültig, keine Nacht ist ewig, keine Wunde bleibt für immer offen. Wie weit wir uns auch entfernt, verloren oder unwürdig fühlen mögen, es gibt ...
 
 

Als explosiv beschreibt die in Chicago lehrende deutsche Theologin Hille Haker die Lage in den USA nach der Ermordung des christlichen Influencers und politischen Aktivisten Charlie Kirk. Papst Leos Aufruf gegen politische Gewalt und für verbale Abrüstung sei „mehr als angemessen“, sagt sie im Gespräch mit Radio Vatikan.
 
 
 

Anlässlich des bevorstehenden Weltjugendtages am 23. November zum Christkönigssonntag hat sich Papst Leo XIV. an junge Menschen weltweit gerichtet. Unter dem diesjährigen Motto: „Auch ihr legt Zeugnis ab, weil ihr bei mir seid“ stellte er das lebendige Zeugnis in den Mittelpunkt und stimmte gleichzeitig auf den Weltjugendtag 2027 in Seoul ein.
Zum Weltjugendtag 2027 in Seoul werden zwischen dem 3. und 8. August Jugendliche aus ...
 

Auch an diesem Dienstag stand Papst Leo XIV. den vor seiner Residenz in Castel Gandolfo wartenden Journalisten Rede und Antwort, bevor er zurück in den Vatikan fuhr. Es seien zwei schmerzliche Jahre gewesen, so der Papst mit Blick auf den Überfall der Hamas auf Israel am 7. Oktober 2023. Kardinal Parolin habe in seinem Interview zum Jahrestag „sehr gut die Haltung des Heiligen Stuhls ausgedrückt“, unterstrich das Kirchenoberhaupt. Auch zu seiner ersten Apostolischen Reise äußerte er sich.
 
 

Jetzt ist es offiziell: Leo XIV. wird Ende November, Anfang Dezember die Türkei und den Libanon besuchen. Das kündigte das vatikanische Presseamt am Dienstagmittag an.
Es ist die erste Auslandsreise des neuen Papstes seit seiner Wahl vom 8. Mai. Leo wird zunächst auf Einladung von Präsident Recep Tayyip Erdogan und der örtlichen Bischöfe die Türkei besuchen, und zwar vom 27. bis 30. November. Dabei wird er auch Iznik besuchen, um an das Konzil von Nizäa vor 1.700 Jahren zu erinnern. Auf dem Konzil, das ...
 
 

Wie das vatikanische Berufungsgericht an diesem Montag in seiner vierten Sitzung entschieden hat, wird der Berufungsprozess um Unregelmäßigkeiten bei der Finanzierung einer Londoner Immobilie auf den 3. Februar 2026 vertagt. In der Zwischenzeit könnte das Kassationsgericht über das Ablehnungsgesuch gegen den Kirchenanwalt Alessandro Diddi sowie über die Zulässigkeit seiner Berufung entscheiden.
 
 

Papst Leo XIV. hat an diesem Montag den Präsidenten Litauens im Vatikan empfangen. Bei den anschließenden Gesprächen im Staatssekretariat wurde die Suche nach einer diplomatischen Lösung für den Ukraine-Krieg angemahnt, um „unvorhersehbare Konsequenzen” zu vermeiden.
Wie aus dem im Anschluss verbreiteten Statement hervorgeht, traf Litauens Präsident Gitanas Nausėda neben dem Papst auch, wie üblich, den Chefdiplomaten des Vatikans, Kardinal Pietro Parolin, und den vatikanischen „Außenminister” Paul Richard Gallagher.
 
 

Papst Leo XIV. hat die Mitglieder des vatikanischen Gendarmeriekorps dazu aufgerufen, ihren Dienst als geistliche Berufung zu verstehen und ihn „mit Uniform und vor allem mit Menschlichkeit“ auszuüben.
Mario Galgano - Vatikanstadt
In der Messe zum Fest des Erzengels Michael, des Patrons der Gendarmerie, die vor der Lourdes-Grotte in den Vatikanischen Gärten gefeiert wurde, hob er die besondere ...
 
 

Am Vorabend des Festes der Seligen Jungfrau Maria vom Rosenkranz, hat Papst Leo XIV. die Vesper in der Domus Australia in Rom gefeiert. Das Gotteshaus in der Via Cernaia, nahe der Station Termini, ist ein kirchliches Gästehaus, das vor allem australische und englischsprachige Pilger sowie Touristen aufnimmt. 
Mario Galgano - Vatikanstadt
Ursprünglich war es eine Niederlassung der Maristenpatres, bevor es Ende der 2000er-Jahre von der Erzdiözese Sydney mit Unterstützung ...
 
 

Nach dem vorläufigen „Ja“ der Hamas zum US-Friedensplan und in Absprache mit dem israelischen Premier Benjamin Netanjahu beginnen an diesem Montag im ägyptischen Badeort Scharm el-Scheich die Verhandlungen für einen langfristigen Waffenstillstand. Unterdessen bleibt die Situation in Gaza trotz einer ersten aufkeimenden Hoffnung auf Frieden „schrecklich“, wie uns der Pfarrer der dortigen katholischen Gemeinde berichtet.
 
 

Über den „unmenschlichen“ Angriff der Hamas auf Israel am 7. Oktober 2023 und die darauffolgende Zerstörung des Gazastreifens spricht der vatikanische Kardinalstaatssekretär Pietro Parolin am zweiten Jahrestag des Terrorangriffs. Er fordert die Freilassung der Geiseln und ein Ende der Gewalt. In Gaza sehe man „unmenschliche“ Folgen, mitverursacht durch die Gleichgültigkeit der internationalen Gemeinschaft. Gleichzeitig spricht Parolin sich klar gegen das „Krebsgeschwür“ des Antisemitismus aus.
 
 

Leo XIV. hat die Weltkirche auf ein erneuertes missionarisches Wirken eingeschworen - an Orten des Leides, der Ungerechtigkeit und des Krieges. An die europäische Kirche wandte er sich an diesem Sonntag mit dem Aufruf, mehr für missionarische Berufungen zu tun. Anlass der Messe war das Heilig Jahr-Jubiläums der Missionare und Migranten.
 
 
 

Innerhalb von 72 Stunden könnte der Gaza-Krieg enden - doch vieles hängt noch in der Schwebe.
Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu reagierte am Samstag positiv auf die Zustimmung der Hamas zu wichtigen Punkten des Friedensplans von US-Präsident Donald Trump. 
„Im Lichte der Reaktion der Hamas bereitet sich ..."
 
 

Papst Leo hat Sorge über antisemitischen Hass in der Welt geäußert. Vor dem Mittagsgebet erneuerte er am Sonntag zudem seinen Aufruf an Israel und die Hamas, den Krieg zu beenden. Er hoffe auf Erfolg der jüngsten Friedensbemühungen. Leo XIV. bekundete außerdem Nähe gegenüber Erdbebenopfern auf den Philippinen und Flüchtlingen weltweit.
 
Anne Preckel – Vatican News
Der Papst gab seiner Sorge über den zunehmenden Antisemitismus in der Welt Ausdruck: „Ich bin besorgt über das Aufkommen antisemitischen Hasses in der Welt, wie ... "
 
 

Angesichts des Rückgangs von Berufungen in Europa haben die Missionsschwestern vom Kostbaren Blut (CPS) ihre Sendung in den Niederlanden neu gestaltet: Sie öffnen ihr historisches Kloster für Familien, die vor dem Krieg in der Ukraine fliehen.
Von Sr. Christine Masivo, CPS
Bei dem Örtchen Aarle-Rixtel in den Niederlanden beherbergt ein altes Missionskloster, in dem einst Hunderte von Missionsschwestern vom Kostbaren Blut, auch Mariannhiller Missionsschwestern genannt, lebten, heute Familien, die vor den Schrecken des Krieges fliehen. Was einst ein ...
 
 

Erstmals in der Geschichte werden in der Fastenzeit 2026 die sterblichen Überreste des hl. Franz von Assisi (1226-2026) öffentlich zur Verehrung ausgestellt.
 Das wurde an diesem Samstag, dem Fest des Schutzpatrons Italiens, im umbrischen Städtchen Assisi angekündigt. „Zum ersten Mal in der Geschichte wird der Leib des heiligen Franziskus für alle sichtbar sein.“ Anlass ist der 800. Todestag des „Poverello“, der nächstes Jahr begangen wird. Der Vatikan hat der Ausstellung der sterblichen Überreste des Heiligen offiziell zugestimmt.
 
 

An den Friedensauftrag der Religionen hat der Präfekt des Dikasteriums für Interreligiösen Dialog, Kardinal George Jacob Koovakad, bei einer interreligiösen Konferenz im indischen Mumbai erinnert.
 
Er äußerte sich am 4. Oktober bei der Tagung Pilgrims of Hope – Religions Journeying for Peace in Mumbai in Indien (übersetzt etwa: Pilger der Hoffnung, Religionen auf der Reise zum Frieden).
 
 

„Nie wieder Krieg, nie wieder Krieg!“ Sechzig Jahre sind vergangen, seit Paul VI., Bischof von Rom, seinen Friedensruf im Glaspalast der Vereinten Nationen ausstieß.
Andrea Tornielli
Es war Montag, der 4. Oktober 1965. Die Welt, die zwanzig Jahre zuvor die ungeheure Tragödie des Zweiten Weltkriegs hinter sich gelassen hatte, war in zwei Blöcke geteilt, und es hatte gerade erst eine Zeit des Dialogs und des Tauwetters begonnen, mit ersten Versuchen einer Einigung über die Kontrolle der Atomwaffen.
„Ihr erwartet von uns dieses Wort“, sagte Papst Montini, „das sich seiner Ernsthaftigkeit und Feierlichkeit nicht entziehen kann: Nicht mehr gegeneinander, nie wieder! Zu diesem Zweck ist ...
 
 

„Das Heilige Jahr nährt die Hoffnung auf eine andere Verteilung des Reichtums.“ Das sagte Papst Leo XIV. an diesem Samstag bei einer Sonder-Generalaudienz für Heilig-Jahr-Pilger auf dem Petersplatz.
Das Heilige Jahr nähre auch „den Gedanken, dass die Erde allen gehört, denn in Wirklichkeit ist das nicht so“, fuhr der Papst fort. „In diesem Jahr müssen wir uns entscheiden, wem wir dienen wollen: der Gerechtigkeit oder der Ungerechtigkeit, Gott oder dem Geld.“
Der Papst machte klar, dass er sich ...
 
 

Zum ersten Mal seit 1968 war am Samstag, 4. Oktober 2025, wieder ein Papst persönlich bei der Vereidigungsfeier der neuen Schweizergardisten im Vatikan anwesend. Im Damasushof des Apostolischen Palastes schworen 27 junge Männer aus der ganzen Schweiz ihren Eid auf Papst Leo XIV. – und dieser dankte ihnen mit bewegenden Worten.
Mario Galgano - Vatikanstadt
Die Zeremonie begann traditionell mit dem feierlichen Einmarsch der Gardisten in voller Uniform. Kommandant Christoph Graf erinnerte in seiner Ansprache an die historische Dimension: „Vor 57 Jahren, ...
 
 

England bekommt erstmals eine anglikanische Primatin: die 63-jährige Sarah Mullally, bislang anglikanische Bischöfin von London, wird die Nummer eins der Kirche von England.
Sie wurde am Freitag von König Charles III. zur Nachfolgerin des 69-jährigen Justin Welby ernannt. Als 106. Erzbischof von Canterbury ist die frühere Krankenpflegerin die erste Frau in diesem Amt. Schon bisher war Mullally die höchstrangige Frau in der Geschichte der anglikanischen Staatskirche.
 
 

Die Delegierten aller Bischofskonferenzen der Europäischen Union (COMECE) rufen die internationale Gemeinschaft und die Europäische Union auf, „sich mit allen Mitteln“ für „eine rasche Lösung“ in Nahost einzusetzen – die Freilassung aller Geiseln, den Zugang zu humanitärer Hilfe und einen „gerechten und dauerhaften Frieden“.
Das geht aus einer Note des COMECE-Vorsitzenden Mariano Crociata vom 3. Oktober bei der Herbstvollversammlung der  ...
 
 

Wie die Abtei und der römische Hauptsitz des Ordens, die Hochschule Sant'Anselmo, am Freitag bekannt gaben, übernimmt Pater Mauritus Wilde (59) die Leitung des traditionsreichen Klosters. Der gebürtige Hildesheimer war zuletzt Prior der Primatialabtei Sant’Anselmo in Rom und lehrt dort an der Hochschule des Benediktinerordens Theologie. „Ich freue mich auf die neue Aufgabe und die Arbeit mit dem Konvent“, so Wilde bei der Vorstellung.
 
 

Fünf Jahre nach „Fratelli tutti“ hat der Hildesheimer Bischof, Heiner Wilmer, auf die bedeutende Botschaft der Enzyklika aufmerksam gemacht. Sie wirke bis in unsere Zeit hinein und darüber hinaus, die Botschaft von Leos Vorgänger Franziskus sei aktueller denn je.
 
Die Enzyklika „Fratelli tutti“ vom verstorbenen Papst Franziskus über die „Geschwisterlichkeit und die soziale Freundschaft“ aus dem Jahr 2020 wird am 3. Oktober fünf Jahre alt. Mit der dritten von insgesamt vier ...
 
 

Deutliche Fortschritte bei der Beteiligung von Frauen und Laien am synodalen Prozess der katholischen Kirche sieht die französische Theologin Sr. Nathalie Becquart, Untersekretärin der Bischofssynode im Vatikan.
In einem Interview mit der Wochenzeitung „Die Furche“ (Ausgabe 2. Oktober) betonte sie, dass die unter Papst Franziskus begonnene Einbindung aller in vatikanische Entscheidungsprozesse einen historischen Schritt und die „eigentliche Breaking News“ der Synoden darstelle.
 
 

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Ältere Menschen als Geschenk, nicht als Last begreifen: dazu hat Papst Leo an diesem Freitag bei einer Audienz im Vatikan aufgerufen. Er ermutigte dabei zur Weiterentwicklung der Pastoral für ältere Menschen. Leo XIV. empfing Teilnehmer eines Seelsorge-Kongresses, der vom Dikasterium für die Laien, die Familie und das Leben gefördert wird.
Anne Preckel – Vatikanstadt
Beziehungen zwischen den Generationen seien heute „leider oft von Spaltungen und Konflikten geprägt“, bedauerte der Papst. Älteren Menschen werde beispielsweise ...
 
 

Erstmals seit fast 50 Jahren führt das Korps der Schweizergarde wieder eine „Mezza-Gala“-Uniform ein.
Mario Galgano - Vatikanstadt
Kommandant Christoph Graf erklärte am Donnerstagabend in der Kaserne des Traditionskorps: „Die neue Repräsentationsuniform ist ausschließlich den neun höchstrangigen Offizieren vorbehalten. Sie basiert auf der Uniform, die Anfang des 19. Jahrhunderts eingeführt und ab 1976 nicht mehr getragen wurde.“ Seitdem habe es nur noch die farbenprächtige Paradeuniform und die große Galauniform gegeben. „Ein Zwischending fehlte jedoch“, so Graf.
 
 

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Es ist ein Moment, auf den sie seit Monaten hingearbeitet haben: Am Samstag werden 27 Rekruten der Päpstlichen Schweizergarde vereidigt. Ursprünglich hätte die Feier wie jedes Jahr am 6. Mai stattfinden sollen. Doch der Tod von Papst Franziskus, das darauffolgende Konklave und die Wahl von Papst Leo XIV. führten zu einer Verschiebung.
Mario Galgano - Vatikanstadt
Für die jungen Gardisten ist die Zeremonie der Höhepunkt ihrer bisherigen Laufbahn – und ein Versprechen von höchster Tragweite. Einer von ihnen ist Francesco aus Bellinzona. Der 21-Jährige erzählt, wie ...
 
 

„Jeder kann durch seine Worte und sein Verhalten, durch seine Nächstenliebe und seinen Glauben ein Vorbild für den anderen sein (vgl. 1 Tim 4,12). Und ihr könnt ein Signal der Einheit für die gesamte Römische Kurie sein" - das hat Papst Leo XIV. den neuen Rekruten der Schweizer Garde mitgegeben, die diesen Samstag vereidigt werden. Der Termin war aufgrund der Papstwahl verschoben worden. Das katholische Kirchenoberhaupt empfing die Päpstliche Schweizergarde diesen Freitag in Audienz.
 
 

Bei einem bewaffneten Angriff auf die Synagoge der Heaton Park Hebrew Congregation in Crumpsalline nördlich von Manchester, sind am Donnerstag mindestens zwei Menschen getötet und mehrere weitere schwer verletzt worden. Der mutmaßliche Angreifer soll nach Schüssen der Polizei ebenfalls tot sein. Der genaue Ablauf und die Hintergründe der Bluttat am höchsten jüdischen Feiertag Jom Kippur sind noch unklar.
 Laut Behördenangaben alarmierte ein Augenzeuge die Einsatzkräfte, weil jemand mit dem Auto auf Menschen vor der Synagoge zugefahren sei. Eine Person sei zudem mit einem Messer attackiert worden. Der britische ...
 
 

Mit Schiffen wollen Aktivisten der „Global Sumud Flotilla" Hilfsgüter nach Gaza bringen. Darunter sind auch zahlreiche Italiener. Israel stoppte die Flotte im Mittelmeer; einige Boote setzten ihre Reise aber fort. In Italien gab es Demos in mehr als 30 Städten. Italiens Bischofskonferenz (CEI) mahnt Gewaltverzicht an.
Kardinal Matteo Zuppi, Präsident der CEI, sei über die Lage vor der Küste Gazas informiert und erneuere seinen Appell, „dass die Menschenwürde aller geachtet wird und es keine Gewalt gibt", teilte ...
 
 

Die internationale katholische Friedensbewegung Pax Christi sammelt mit weiteren Friedensorganisationen Unterschriften für einen Abrüstungsappell, der an die deutsche Bundesregierung übergeben werden soll. Unter dem Titel „Immer mehr Milliarden fürs Militär? Nicht mit mir!“ startete die Aktion gegen die geplante Aufrüstung Deutschlands diesen Donnerstag.
 „Die NATO-Forderung von fünf Prozent der Wirtschaftsleistung für das Militär wird als unverantwortlich kritisiert. Dies entspräche mindestens 200 Milliarden Euro jährlich für Deutschland, und ...
 
 

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Anlässlich des 35. Jahrestages der deutschen Wiedervereinigung haben der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Bischof Georg Bätzing, und die Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Bischöfin Kirsten Fehrs, in einer gemeinsamen Erklärung dazu ermutigt, weiter an einer gemeinsamen Einheit zu arbeiten.
„Das tritt nach meiner Kenntnis … ist das sofort, unverzüglich.“ – mit dieser Antwort auf eine Nachfrage über das Inkrafttreten eines neuen Grenzgesetzes der DDR besiegelte Günter Schabowski am 9. November 1989 das Ende der innerdeutschen Grenze und damit den Fall der Mauer. Ost- und Westdeutschland wurden nach 41 Jahren, am 3. Oktober 1989 wiedervereint.
 
 

Papst Leo XIV. hat den Regensburger Diözesanpriester Konrad Maria Ackermann (46) zum „Promotor iustitiae“ - Kirchenanwalt - der römischen Rota ernannt, wie der Vatikan an diesem Donnerstag bekannt gab. Die Rota Romana ist eines von drei Gerichten der Kurie. Sie beschäftigt sich hauptsächlich mit Ehenichtigkeitsverfahren. Ackermann, der Rechtswissenschaften und katholische Theologie studierte, wirkte zuvor als Notar an der Rota.
 
 

Papst Leo XIV. hat sich an diesem Donnerstag, 2. Oktober, in einer Audienz an die Teilnehmenden der internationalen Konferenz „Flüchtlinge und Migranten in unserem gemeinsamen Haus“ gewandt. Er mahnte, den Herausforderungen von Migration mit Versöhnung und Hoffnung zu begegnen.
In Vorbereitung auf das Jubiläum der Migranten anlässlich des Heiligen Jahres, vom 4. bis 5. Oktober, findet derzeit die Konferenz „Flüchtlinge und Migranten in unserem gemeinsamen Haus“ statt. Sie markiert den Beginn einer ...
 
 

Papst Leo XIV. hat Ärzte daran erinnert, dass der direkte Kontakt zum Patienten durch schlechthin nichts zu ersetzen ist. Das sagte er am Donnerstag bei einer Audienz für einen lateinamerikanischen Ärzteverband.
 
„Dialog, Kommunikation und physischer Kontakt müssen in der therapeutischen Beziehung immer präsent sein, über die technischen Hilfsmittel und Geräte hinaus“, so der Papst.
 
 
 

Die italienische Bischofskonferenz (CEI) will in Zusammenarbeit mit dem Lateinischen Patriarchat von Jerusalem ein Krankenhaus in Gaza eröffnen, um den schweren Gesundheitsnotstand vor Ort zu lindern.
Das gab die CEI am Dienstag per Pressemitteilung bekannt. Der CEI-Generalsekretär,Erzbischof Giuseppe Baturi, hatte vom 27. bis 30. September 2025 eine Solidaritäts-Reise ins Heilige Land unternommen.
 
 

Was bedeutet das Konzil von Nizäa 1.700 Jahre nach seiner Abhaltung für das Zusammenleben der monotheistischen Religionen?
Dieser Frage widmet sich eine internationale Doppelkonferenz, die Mitte Oktober an der Universität Münster fortgesetzt wird. Forschende aus Theologie, Judaistik, Islamwissenschaft und Philosophie beleuchten in einer Kooperation mit der Päpstlichen Universität Gregoriana in Rom die wechselvolle Rezeption des ersten gesamtkirchlichen Konzils.
 
 

Noch bis Freitag (3.10.) hält die Päpstliche Kinderschutzkommission ihre Vollversammlung - erstmals im polnischen Krakau, statt in Rom - ein Zeichen der Unterstützung für Ortskirchen. Der Chef der Kommission, Erzbischof Thibault Verny, betonte: „Es steht viel auf dem Spiel. Wir dienen dem Papst, um Kinder und verletzliche Erwachsene zu schützen."
 
 

Der Friedensplan für Gaza, der noch angenommen werden muss, der Einsatz der Gaza-Flottille, der nicht in Gewalt ausarten darf, die Aussagen der USA über einen möglichen Einsatz von Atomwaffen, das Verfahren zur Verwaltung der Gelder des Heiligen Stuhls - und ein Hinweis auf die Kontroversen rund um Kardinal Cupich: Das waren die Themen, die Papst Leo am Dienstagabend in Castel Gandolfo im Gespräch mit Journalisten angesprochen hat.
 
 

Quelle: Malteser

680 Pilger haben sich mit Hilfe des Malteser Hilfsdienstes auch dieses Jahr wieder zur großen Behindertenwallfahrt in Rom und im Vatikan eingefunden. Über fünf Tage verteilt absolvieren sie im heiligen Jahr ein eindrucksvolles Programm. Unstrittiger Höhepunkt: Die Privataudienz mit Papst Leo XIV. vor der Generalaudienz am Mittwoch.
 
 

Mit einer Pilgergruppe des Malteser Hilfsdienstes hat der Papst an diesem Mittwoch vor der Generalaudienz ein Ave Maria auf Deutsch gebetet.
 Leo XIV. empfing die Pilger vor Beginn der Generalaudienz in der Audienzhalle im Vatikan: „Guten Morgen!“, sagte er auf Deutsch an die Gruppe und wandte sich freundlich an seine Besucher.
„Bevor ich mich zur Generalaudienz auf den Petersplatz begebe, wollte ich euch hier in der Aula Paolo VI. persönlich begegnen.
 
 

„Das ist der Kern der Sendung der Kirche: nicht Macht über andere auszuüben, sondern die Freude dessen zu vermitteln, der geliebt wurde, gerade als er es nicht verdient hatte.“

Stefan Kempis - Vatikanstadt
Das sagte Papst Leo XIV. an diesem Mittwoch bei seiner Generalaudienz auf dem Petersplatz. „Das ist die Kraft, die die christliche Gemeinschaft entstehen und wachsen ließ: Männer und Frauen, die die Schönheit entdeckt haben, zum Leben zurückzukehren, um es anderen schenken zu können.“
 
 

Zehn Jahre nach der Veröffentlichung von Laudato si’ sieht Bernd Nilles, Direktor von Fastenaktion Schweiz und Präsident des internationalen Netzwerks katholischer Hilfswerke CIDSE, die Weltgemeinschaft vor dramatischen Herausforderungen. Im Gespräch mit Radio Vatikan fordert er entschiedeneres Handeln – von Regierungen, Kirchen und Gesellschaft.
 
 

Papst Leo XIV. hat von jedem einzelnen, aber auch von Politik und Organisationen, eine „echte ökologische Umkehr" gefordert. „Wir müssen vom Sammeln von Daten zur Fürsorge übergehen, und vom Umweltdiskurs zu einer ökologischen Umkehr, die sowohl den persönlichen als auch den gemeinschaftlichen Lebensstil verändert", forderte das katholische Kirchenoberhaupt am Mittwochnachmittag.
 
 

Der Vatikanvertreter bei den mit Ernährung und Landwirtschaft befassten UN-Organisationen hat einem allein profitorientierten Entwicklungsmodell eine Absage erteilt. „Wir müssen unser Entwicklungsmodell ändern. Es ist mittlerweile unhaltbar geworden“, sagte der spanische Diplomat Chica Arellano. Er äußerte sich bei einem Studienseminar zu integraler Entwicklung am Sitz des Internationalen Fonds für landwirtschaftliche Entwicklung (IFAD) in Rom.
 
 

Der Hollywood-Star und frühere Gouverneur von Kalifornien, Arnold Schwarzenegger, nimmt diesen Mittwoch an der internationalen Konferenz „Raising Hope for Climate Justice“ teil. Am Dienstag wurde die Konferenz im Vatikan vorgestellt - auch Schwarzenegger war dabei.
Radio Vatikan hat mit ihm gesprochen.
 
 

Caritas international hat den neuen Friedensplan für den Gazastreifen begrüßt und eine sofortige Wiederaufnahme humanitärer Hilfe gefordert. US-Präsident Donald Trump und Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hatten sich am Montag in Washington getroffen. Bei ihrem Treffen drängte Trump Netanjahu, ein Friedensabkommen zu akzeptieren, um den anhaltenden Krieg Israels im Gazastreifen zu beenden, und die Hamas dazu zu bewegen, ihre verbleibenden Geiseln freizulassen.
 
 

Butscha: Der Name des Vororts von Kyiv steht für eines der schlimmsten Massaker im Ukraine-Krieg.
Mehrere hundert Menschen – fast durchweg Zivilisten – kamen zwischen Ende Februar und Anfang März 2022 in Butscha ums Leben. Damals war die Stadt von russischen Truppen besetzt; als sie abzogen, blieben an den Straßenrändern von Butscha die Leichen von erschossenen Menschen zurück. Viele von ihnen waren ...
 
 

Kardinal Reinhard Marx
Der Erzbischof von München-Freising, Kardinal Reinhard Marx, hat anlässlich der 50. „Interkulturellen Woche“ beim „Gottesdienst der Nationen“ zur Einheit untereinander und gegenseitigem Respekt aufgerufen. Er verurteilte die Sprache des Krieges und warb für eine Kultur der Gastfreundschaft.
 Im Rahmen der Interkulturellen Woche, die seit dem Jahr 1975 immer Ende September stattfindet, sprach Kardinal Marx zur Feier des „Gottesdienstes der Nationen“ über die Notwendigkeit der Kirche im alltäglichen Diskurs.
 
 

Der Safeguarding-Experte Hans Zollner sieht bei Papst Leo einen ganzheitlichen Ansatz im kirchlichen Umgang mit Missbrauch und Betroffenen. Das legte der deutsche Jesuit jetzt in einem Interview mit dem US-amerikanischen Online-Magazin Crux dar.
Sein Team am IADC-Safeguarding-Institut in Rom fühle sich durch Leo XIV. „positiv bestätigt“, so Zollner in dem Interview von Crux. In seinem jüngsten Gespräch mit der US-amerikanischen Vatikan-Korrespondentin Elise Ann Allen habe der Papst Schutzmaßnahmen als Teil der Förderung einer ganzheitlichen Entwicklung des Menschen begründet. Leo XIV. gehe es nicht „bloß“ um den Kampf gegen Missbrauch, sondern ...
 
 

Immer wieder zieht sich Papst Leo XIV. auch nach seiner Sommerpause für den Dienstag zurück nach Castel Gandolfo. Auch diesen Montagnachmittag geht es wieder in die Albaner Berge, wie Vatikansprecher Matteo Bruni auf Anfrage von Journalisten bekannt gab.
Der Papst werde wie üblich in der Villa Barberini residieren und am Dienstagabend zurückreisen, hieß es. 
 
 

Am 19. Oktober ab 10.30 Uhr wird Papst Leo XIV. auf dem Petersplatz insgesamt sieben Personen in das Verzeichnis der katholischen Heiligen aufnehmen. Das gab der Vatikan diesen Montag bekannt.
Zu den neuen Heiligen gehört der armenisch-katholische Erzbischof von Mardin, Ignatius Choukrallah Maloyan, der 1915 während des Völkermords an den Armeniern hingerichtet wurde. Ebenfalls heiliggesprochen wird der Laie und Katechet ...
 
 

Der Außenbeauftragte des Heiligen Stuhls, Erzbischof Paul Richard Gallagher, ist zur 80. Sitzung der Generalversammlung der Vereinten Nationen nach New York gereist.
In zwei hochrangigen Sitzungen zum Thema Jugendliche und Gesundheit rief er dazu auf, junge Menschen besser zu unterstützen.
Vatican News
In seiner ersten Rede am 25. September (Ortszeit) erinnerte Gallagher an den 30. Jahrestag des Weltaktionsprogramms für die Jugend und ...
 
 

Papst Leo XIV. hat das Motto für den 60. katholischen Welttag der sozialen Kommunikationsmittel gewählt: Es lautet „Menschliche Stimmen und Gesichter bewahren" (Arbeitsübersetzung), wie der Vatikan diesen Montag bekanntgab. In Deutschland wird der Mediensonntag am 2. Sonntag im September begangen; weltweit ist der Sonntag vor Pfingsten, 17. Mai 2026, Datum des Welttags. Die Botschaft dazu wird erst im Januar veröffentlicht.
 
 

Papst Leo XIV. hat diesen Montag den Staatspräsidenten von Guinea-Bissau, Umaro Sissoco Embaló, im Vatikan in Audienz empfangen. Bei den Gesprächen im Staatssekretariat wurden die guten diplomatischen Beziehungen zwischen dem Heiligen Stuhl und Guinea-Bissau hervorgehoben und der „Beitrag der Kirche zum Gemeinwohl, insbesondere im Bildungs- und Gesundheitswesen", gewürdigt.
„Im weiteren Verlauf des Gesprächs wurden einige Aspekte der politischen, sozialen und ... "
 
 

Papst Leo XIV. hat diesen Montag Prinz Salman bin Hamad Al Khalifa, Kronprinz und Premierminister des Königreichs Bahrain, im Vatikan in Audienz empfangen. Bei den Gesprächen im Staatssekretariat wurden laut Vatikan die guten bilateralen Beziehungen gelobt. Es ging zudem um Themen von gemeinsamem Interesse - etwa „die dringende Notwendigkeit, den Krieg im Nahen Osten zu beenden, und das Engagement für den Frieden zwischen den Nationen“.
 
 

Papst Leo XIV. ruft Christen, die politisch aktiv sind, dazu auf, „Männer und Frauen des Dialogs“ zu sein.
Das sagte er an diesem Montag zu den Mitgliedern einer Arbeitsgruppe zu interkulturellem und interreligiösem Dialog des Europäischen Parlaments im Vatikan. „Den Dialog zwischen Kulturen und Religionen voranzubringen, ist ein Schlüsselziel für christliche Politiker“, so der Papst.
 
 

Der Essener Bischof Franz-Josef Overbeck hat mit einem Gottesdienst den katholischen Monat der Weltmission in Deutschland eingeläutet. Dabei rief er am Sonntag zur Verteidigung von Menschenwürde und Demokratie weltweit auf. Der Monat der Weltmission ist nach Angaben seiner Organisatoren von missio Aachen und missio München die weltweit größte katholische Solidaritätsaktion.
 
 

Als das „menschenfreundliche Gesicht der Kirche" hat der Magdeburger Bischof Gerhard Feige die Caritas gewürdigt. Er predigte in der Kathedrale bei der zentralen bundesweiten Feier des Caritassonntages.
Mit ihrer Arbeit sorgten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des katholischen Wohlfahrtsverbandes dafür, „dass möglichst viele Menschen in unserer Gesellschaft eine faire Chance auf Teilhabe erhalten", so Feige bei dem Gottesdienst laut vorab verbreitetem Predigtmanuskript.
 
 

Papst Leo hat angekündigt, den heiligen John Henry Newman am 1. November - Allerheiligen - zum Kirchenlehrer zu erheben. Rahmen ist das Jubiläum der Welt der Bildung, erklärte das Kirchenoberhaupt beim Angelus an diesem Sonntag, den 28. September.
Der englische Kardinal, der von 1801 bis 1890 lebte, habe „entscheidend zur Erneuerung der Theologie und zum Verständnis der christlichen Lehre in ihrer Entwicklung beigetragen“, so Leo XIV. Newman wurde 2019 heiliggesprochen. Sein ...
 
 

Eine Würdigung aus Rom: Papst Leo hat allen Katecheten und Katechetinnen „der ganzen Kirche in aller Welt einen herzlichen Segenswunsch für ihren Dienst“ ausgesprochen. „Ich danke Ihnen für Ihren Dienst an der Kirche!“, sagte das Kirchenoberhaupt an diesem Sonntag beim Angelusgebet zum Abschluss seiner Heilig-Jahr-Messe für die Katecheten.
Zugleich rief Leo XIV. zum Gebet für alle jene in diesem Amt auf, die „unter großen Schwierigkeiten arbeiten“.
 
 

Die christlichen Kirchen in Israel wehren sich gegen aus ihrer Sicht ungerechtfertigte Steuerforderungen. Jüngster Anlass ist eine drohende Zwangsvollstreckung beim Armenischen Patriarchat, die am Montag in Jerusalem vor Gericht kommt.

In einem am Samstag verbreiteten Schreiben riefen Kirchenführer aller Konfessionen Ministerpräsident Benjamin Netanjahu auf, juristische Verfahren auszusetzen und ...
 
 

Mehr als 50 Bischöfe aus Asien haben in Bangkok über den Aufbau von mehr Synodalität in der katholischen Kirche beraten. Kardinal Stephen Chow aus Hongkong nannte in einer Predigt Geduld, Demut und Vertrauen als Merkmale der Synodalität. „Unser Bestreben,    ‚gute Katholiken‘ zu sein, hat uns manchmal daran gehindert, Fragen zu stellen“, sagte der asiatische Kardinal nach Angaben von AsiaNews.
Der fünftägige Workshop der Föderation der Asiatischen Bischofskonferenzen (FABC) ging an diesem Freitag, den 26. September in der thailändischen Hauptstadt Bangkok zu Ende. Er diente der ...
 
 

Die katholische Kirche in Luxemburg warnt davor, ein Recht auf Abtreibung in der Verfassung des Großherzogtums festzuschreiben. Die im zwölften Verfassungsartikel geschützte Achtung der Menschenwürde müsse auch für Ungeborene gelten, hieß es in einer am Freitag veröffentlichten Mitteilung der Erzdiözese Luxemburg.
„Während die bisherige Rechtssituation es erlaubt, die Spannung des Schwangerschaftskonflikts zwischen dem Recht des Ungeborenen und dem Recht der Frau auf Selbstbestimmung auszutragen, löst eine Einschreibung eines Rechtes auf Abtreibung den besagten Güterkonflikt einseitig zugunsten des Stärkeren auf", so der Wortlaut der Erklärung.
 
 

Edith Zingg, Gemeindeleiterin in Ostermundigen bei Bern, hat in dieser Woche am internationalen Treffen der „Lay Minister“ in Rom teilgenommen. Im Gespräch mit uns schilderte sie ihre Erfahrungen als Frau in leitender kirchlicher Funktion und betonte die Bedeutung von Laien-Theologinnen für die Zukunft der Kirche – gerade auch im Bistum Basel.
Mario Galgano - Vatikanstadt
„Es war sehr spannend, Kolleginnen und Kollegen aus Südkorea, Ghana, den Philippinen, Indien, den USA, Chile, Deutschland, Österreich und der Schweiz zu treffen“, berichtet Zingg. Im Austausch sei ... "
 
 

Papst Leo XIV. hat am Samstag eine neue Publikation über zeitgenössische christliche Märtyrer aus dem deutschsprachigen Raum entgegengenommen. Der Kirchenhistoriker Helmut Moll aus dem Erzbistum Köln, der als Märtyrer-Beauftragter für die Deutsche Bischofskonferenz tätig ist, überreichte das Werk dem katholischen Kirchenoberhaupt am Rande der Pilgeraudienz auf dem Petersplatz.
Die Broschüre listet eine Reihe von Glaubenszeugen deutscher Sprache auf. Kurienkardinal Kurt Koch, Präfekt des Päpstlichen Rates zur Förderung der Einheit der Christen, unterstreicht in ...
 
 

Papst Leo hat um die Fürsprache eines neuen ukrainischen Seligen gebeten, „damit das geliebte ukrainische Volk trotz der Kriegstragödie mit Standhaftigkeit im Glauben und in der Hoffnung verharren kann“. Der Märtyrerpriester Peter Paul Oros, auf den sich der Papst bezog, wurde am selben Tag in Bilky in der Ukraine selig gesprochen.
Der aus der Eparchie Mukatschewo stammende Geistliche wurde 1953 aus Glaubenshass ermordet, führte der Papst aus. Er würdigte die Standhaftigkeit des griechisch-katholischen Priesters, der mit 38 Jahren starb: „Als die griechisch-katholische Kirche ... "
 
 

Papst Leo XIV. hat die Gläubigen an die enge Verbindung von Glaubenssinn des Volkes und Lehramt erinnert. Die „Unfehlbarkeit des Gottesvolkes in Glaubensdingen“ finde ihren Ausdruck in der Unfehlbarkeit des Papstes, erklärte der Papst Heilig-Jahr-Pilgern bei der Generalaudienz an diesem Samstag in Rom. Damit knüpfte Leo an Aussagen seines Vorgängers Franziskus zum „sensus fidei“ an, hob jedoch stärker die Rückbindung an das Papstamt hervor.
 
 

Nach fünf Jahren wird an diesem Wochenende die 2020 in Brand gesteckte spätgotische Kathedrale von Nantes feierlich wiedereröffnet.
Das Großfeuer nur 15 Monate nach Notre-Dame in Paris hatte Frankreich erneut in Schock versetzt. Nun, zehn Monate nach Paris, strahlt auch die bretonische Kathedrale in Nantes wieder in neuem Glanz.
Das Gotteshaus, das den heiligen Petrus und Paulus geweiht ist, zählt zu den ...
 
 

Wer war Leo XIII.? Diese Frage stellen sich spätestens seit der Wahl seines Namensnachfolgers Leo XIV. viele Menschen. Ein einstmals „vergessener“ Papst ist somit wieder ins Zentrum der Aufmerksamkeit gerückt.
Und an Facetten gibt es viele zu entdecken an diesem Papst, der 1878 in einer heiklen politischen Lage eigentlich für ein Übergangspontifikat angetreten war, das sich aber letztlich als drittlängstes der Kirchengeschichte entpuppte.
 
Wichtige Weichenstellungen
Leo XIII. starb 1903 mit 93 Jahren - bis heute  ...
 
 

Seit dreieinhalb Jahren tobt in der Ukraine ein mörderischer Konflikt. Mit unserer neuen Podcast-Reihe „Spurensuche – Ukraine“ von Stefan von Kempis nimmt Vatican News Sie mit in das überfallene Land.

Die Inhalte der Reihe beruhen auf einer vom souveränen Malteserorden organisierten Pressereise nach Lviv, Kyiv, Butscha, Borodyanka und Ivano-Frankivsk vom September 2025. Stefan von Kempis nahm an ...
 
 

Im Bürgerkriegsland Myanmar helfen Jesuiten gemeinsam mit anderen Religionsvertretern den Opfern von Krieg, Armut und Naturkatastrophen. Inmitten von Angst und Entbehrung spenden sie Hoffnung mit menschlicher Nähe, materieller Hilfe und Bildung. Unterstützt werden sie dabei vom katholischen Hilfswerk missio, das am Wochenende eine Spenden-Kampagne für Myanmar startet. Radio Vatikan sprach mit dem Regionaloberen der Jesuiten in Myanmar, Pater Girish Santiago, über die Lage im Land.
 
 

Die Franziskanerinnen „Missionarinnen Mariens“ helfen in der Region Loreto in Peru, indem sie jede Woche mit dem Boot zu Menschen in abgelegenen Dörfern des Amazonas-Regenwaldes fahren. Die Schwestern unterstützen die Menschen mit Lebensmitteln, medizinischer Grundversorgung und der Verkündigung des Wortes Gottes.
 
 

Angesichts aktueller verbaler Eskalationen hat Kardinal Christoph Schönborn, ganz im Sinne von Papst Leo XIV., eine „Abrüstung der Worte“ gefordert: „Das ist mindestens so wichtig wie die der Waffen“, so der Kardinal.
In seiner Freitagskolumne in der Gratiszeitung „Heute“ verwies der emeritierte Wiener Erzbischof auf die verbindende und zugleich verletzende Kraft von Worten. Sie könnten Menschen verbinden und trösten, aber auch tief verletzen und hart treffen. Besonders gefährlich sei ein „Krieg der Worte, zu Hause und in der Öffentlichkeit“.
 
 

Für den Schweizer Jesuiten und Judaisten Christian Rutishauser ist das Judentum ein essentieller Teil des Christseins. Dies anzuerkennen reiche jedoch nicht, es brauche eine viel tiefere Auseinandersetzung mit dem Fundament des christlichen Glaubens, meint er. Forschung kann ein erster Schritt zum tieferen Verständnis sein.
 
 
 
An der Kurie besetzte er den Posten neu, den er selbst bis zu seiner Wahl zum Papst vom 8. Mai innehatte.
Neuer Präfekt des vatikanischen Dikasteriums für die Bischöfe wird demnach Kurienerzbischof Filippo Iannone. Das wurde an diesem Freitag im Vatikan bekannt. Der Papst macht den Karmeliter Iannone, der bisher als Präfekt das Dikasterium für ...
 
 

Der Vatikan fordert ein Verbot der Entwicklung tödlicher autonomer Waffensysteme. Das sagte der vatikanische „Außenminister“, Erzbischof Paul Richard Gallagher, am Mittwoch beim UNO-Sicherheitsrat in New York. Führender Politiker und Diplomaten aus aller Welt versammeln sich dort gerade für die 80. Generalversammlung der Vereinten Nationen (UNGA), wo Staats- und Regierungschefs während der jährlichen Generaldebatte vom 23. bis 29. September vor der Generalversammlung sprechen.
 
 

Während US-Präsident Donald Trump vor der UNO-Vollversammlung diese Woche die Erderwärmung als „Schwindel“ bezeichnete, forderte das Ehrenoberhaupt der Weltorthodoxie in New York am Mittwochabend mehr Einsatz gegen den Klimawandel. Der Ökumenische Patriarch Bartholomaios nahm am Mittwoch in New York den renommierten Templeton Prize entgegen.
 
 

Die Deutsche Bischofskonferenz hat in einer Erklärung an diesem Donnerstag zum Gaza-Krieg ein sofortiges Ende der Gewalt im Heiligen Land gefordert und zu einem friedlichen Miteinander von Israelis und Palästinensern aufgerufen. Die Erklärung trägt den Titel „Die Gewalt muss sofort enden! Friede für Israel und Palästina!“. Die Bischöfe betonten darin ihre besondere Verantwortung zur Solidarität mit dem jüdischen Volk und dem Staat Israel.
 
 

Der Bürgermeister von Bethlehem, Maher Nicola Canawati, hat Papst Leo XIV. nach der Generalaudienz auf dem Petersplatz am Mittwoch kurz getroffen. Im Interview mit den vatikanischen Medien berichtet er darüber. Canawati ruft dazu auf, den Krieg zu beenden und die christliche Präsenz im Heiligen Land zu bewahren.
 
 

Der Bischof von Dresden-Meißen, Heinrich Timmerevers, hat die Predigt bei der Bonifatiusvesper zur Herbst-Vollversammlung der Deutschen Bischofskonferenz am Donnerstagabend (24.9.) in Fulda gehalten. Dabei berichtete er von positiven Erfahrungen als Bischof in der Diaspora: „Wissen Sie, das Schönste für mich hier ist: dem lieben Gott bei der Arbeit zuzuschauen!“. Die ostdeutschen Bistümer, traditionell mit geringen Katholikenzahlen, haben nämlich viele Erwachsenentaufen zu verzeichnen.
 
 

Die Deutsche Bischofskonferenz hat am Mittwoch ihre Herbst-Vollversammlung in Fulda abgeschlossen. Im Pressebericht des Vorsitzenden, Bischof Georg Bätzing, standen die Reflexion über das neue Pontifikat von Papst Leo XIV., die Aufarbeitung von sexuellem Missbrauch und die Auseinandersetzung mit den Herausforderungen einer säkularen Gesellschaft im Mittelpunkt. Bei der Abschlusspressekonferenz am Donnerstag wurden die wichtigsten Themen erläutert.
 
 

Eine gemeinsame „Kinderstaffel“ von Carabinieri und Sportlern der Athletica Vaticana hat am Montag in Padua begonnen, um Spenden für die Forschung gegen Kinderkrankheiten zu sammeln. Die Laufstaffel, eine Initiative der Stiftung „Città della speranza“, führt über mehrere italienische Städte bis nach Rom und zum Vatikan, wo die Teilnehmer an diesem Samstag an der Jubiläumsaudienz mit Papst Leo XIV. auf dem Petersplatz teilnehmen werden.
 
 

Am 30. September 2025 werden in der Casina Pio IV im Vatikan die Gewinner der VII. Ausgabe der internationalen Preise „Ragione Aperta“ („offene Vernunft“) geehrt. Die Auszeichnung ist aus der Zusammenarbeit der Universität Francisco de Vitoria (Madrid) mit der vatikanischen Stiftung Joseph Ratzinger – Benedikt XVI. hervorgegangen.
 
 

Im zehnten Erscheinungsjahr der Enzyklika Laudato-Si' von Papst Franziskus wird Papst Leo am 1. Oktober bei einer internationalen vatikanischen Klimakonferenz in Castel Gandolfo sprechen. Mit dabei sind 400 Religionsführer, Klimafachleute und Vertreter von Institutionen aus aller Welt, darunter Arnold Schwarzenegger.
Die Begegnung trägt den Titel „Hoffnung für Klimagerechtigkeit wecken“ und findet von 1. bis 3. Oktober im Centro Mariapoli der Fokolarbewegung in Castel Gandolfo statt.
 
 

Papst Leo XIV. hat die Arbeit der Autoren und Mitarbeiter der Jesuitenzeitschrift: „La Civiltà Cattolica“, gewürdigt. Sie ist eines der ältesten Magazine Italiens. Das katholische Kirchenoberhaupt empfing diesen Donnerstag zum 175-jährigen Geburtstag der Zeitschrift rund 40 Redakteurinnen und Redakteure im „Sala del Concistoro“ im Apostolischen Palast.
„Eure Arbeit hat dazu beigetragen – und tut es weiterhin –, die Kirche im  ... "
 
 

In den vergangenen Tagen haben über 100.000 Menschen in Manila gegen Korruption demonstriert, während auch in anderen Städten der Philippinen Proteste stattfanden. Prominente katholische Vertreter und Institutionen standen an vorderster Front dieser Bewegung, die sich gegen die Veruntreuung von Geldern richtet, die eigentlich für den Klimaschutz und die Prävention von Naturkatastrophen bestimmt waren.

 
 

Die Abgeordnetenkammer des italienischen Parlaments hat einmütig für die Wiedereinführung des 4. Oktobers als landesweitem gesetzlichen Feiertag gestimmt. Nur zwei Abgeordnete lehnten den Vorschlag bei dem Votum am Dienstag ab. 247 stimmten dafür, den Gedenktag des Heiligen Franz von Assisi in Italien wieder als Feiertag einzuführen.
Um Gesetzeskraft zu erlangen, muss nun noch ...
 
 

Zehn Jahre nach Angela Merkels historischem Satz „Wir schaffen das“ hat die katholische Kirche in Deutschland bei ihrer Herbst-Vollversammlung in Fulda eine umfassende Bilanz ihrer Flüchtlingshilfe gezogen. Wie Erzbischof Stefan Heße, Sonderbeauftragter der Deutschen Bischofskonferenz, in einem Pressegespräch erklärte, hat die Kirche seit 2015 mindestens 1,1 Milliarden Euro für Schutzsuchende aufgewendet.
 
 

Der Lateinische Patriarch von Jerusalem, Kardinal Pierbattista Pizzaballa, hat im Konflikt zwischen Israel und Palästina die Zwei-Staaten-Lösung als „Ideal“ bezeichnet, das „aber immer weniger real“ erscheine. Der italienische Franziskaner-Kardinal äußerte sich an diesem Mittwoch im Interview der Katholischen Nachrichten-Agentur.
 
In der UN-Generalversammlung haben zuletzt vier weitere EU-Mitglieder Palästina als Staat anerkannt, womit nun 15 von 27 EU-Ländern diesen Ansatz teilen. Der Heilige Stuhl erkannte Palästina schon 2015 an.
 
 

Von der aktuellen Kulturhauptstadt Europas Görz (Gorizia) aus haben Kirchenvertreter aus Italien, Slowenien und Kroatien einen gemeinsamen Appell zu Frieden und Versöhnung veröffentlicht. Der von den Vorsitzenden der Bischofskonferenzen, Kardinal Matteo Zuppi (Italien), Bischof Andrej Saje (Slowenien) und Erzbischof Drazen Kutlesa (Kroatien), unterzeichnete Aufruf wurde am Dienstagabend bei einer Gebetsfeier mit jungen Menschen aus Italien und Slowenien von den Bischöfen verlesen.
 
 

Während sich der Israel-Hamas-Krieg dem dritten Jahr nähert, hat der libanesische Bischof Mounir Khairallah in Polen eine eindringliche Botschaft der Versöhnung überbracht. Frieden sei nur durch die Kraft der Vergebung möglich, erklärte er bei einem Friedensgipfel des Gnesener Rates, wenige Tage vor einer Bodenoffensive Israels im Gazastreifen.
„Die Hoffnung kämpft darum, sich zu verwirklichen“, beschrieb Bischof Khairallah die ...
 
 

Leo XIV. hat ein öffentliches Rosenkranzgebet für den Frieden am Samstag, den 11. Oktober, auf dem Petersplatz angekündigt. Dabei soll auch an den Jahrestag der Eröffnung des Zweiten Vatikanischen Konzils (1962-1965) erinnert werden, sagte der Papst bei der Generalaudienz an diesem Mittwoch.
Darüber hinaus lud Leo alle Gläubigen dazu ein, im Rosenkranzmonat täglich „den Rosenkranz für den Frieden zu beten, persönlich, in ...
 
 

In seiner Predigt bei der Herbst-Vollversammlung der Deutschen Bischofskonferenz in Fulda hat Erzbischof Udo Markus Bentz an diesem Dienstagmorgen zum „Zukunftsmut“ aufgerufen. Bentz nutzte am Dienstagmorgen das Bild des Bauens, um die Herausforderungen der Kirche in Deutschland zu beschreiben und die Notwendigkeit einer neuen Vision zu betonen.
Bentz verwies auf den monumentalen Bau des Stararchitekten Renzo Piano, die Basilika über dem Grab von Pater Pio in Süditalien, um die ...
 
 

Im Rahmen ihrer Herbst-Vollversammlung hat die Deutsche Bischofskonferenz am Dienstag, 23. September 2025, einen Studientag unter dem Titel „Die Sendung der Kirche inmitten einer säkularen Gesellschaft“ abgehalten. Im Mittelpunkt stand die Frage, wie die Kirche angesichts tiefgreifender gesellschaftlicher Veränderungen ihre Rolle neu definieren kann.
 
 
 

Im Schatten der Weltsynode und im Geist einer zunehmend synodalen Kirche haben sich in diesen Tagen Seelsorgerinnen und Seelsorger aus aller Welt in Rom versammelt. Beim „World Meeting of Lay Ministers“ trafen sich rund 25 Teilnehmerinnen und Teilnehmer vor Ort sowie über 30 digital zugeschaltete Kolleginnen und Kollegen, um die Rolle Laien in der katholischen Kirche weltweit zu stärken. Zwei Gäste aus Deutschland erläuterten gegenüber Radio Vatikan, was besprochen wurde.
 
 

Erzbischof Paul Richard Gallagher, der vatikanische Sekretär für die Beziehungen zu den Staaten, hat die internationale Gemeinschaft aufgefordert, die „von Gott gegebene Würde“ von Frauen zu schützen und ihre Gleichheit zu gewährleisten. Bei einer hochrangigen UN-Sitzung in New York anlässlich des 30. Jahrestages der Vierten Weltfrauenkonferenz in Peking warnte er vor „falschen Lösungen wie der Abtreibung“.
 
 

Bischöfe und nationale Direktoren trafen am Wochenende vom 19. bis 21. September in Castel Gandolfo zusammen. Vor dem Hintergrund der „Zeit der Schöpfung“ war die Bewahrung der Schöpfung das zentrale Thema der Gespräche.
 
Unter dem Motto: „Laudato si’: Umkehr und Engagement“ fand vom 19. bis 21. September in Castel Gandolfo das Treffen der Bischöfe und nationalen Direktoren für die Bewahrung der Schöpfung der Bischofskonferenzen Europas statt.
 
 

Papst Leo XIV. hat seine „Wertschätzung für die Priester, die sich dem heiklen und zugleich notwendigen Dienst des Exorzisten widmen“ ausgedrückt und sie ermutigt, diesen Dienst „als Dienst der Befreiung und des Trostes“ zu leben. Das geht aus einer Botschaft Leos an eine durch die Internationale Vereinigung der Exorzisten (AIE) ausgerichtete Konferenz hervor.
Deren Mitglieder sind derzeit im Exerzitienhaus Fraterna Domus in Sacrofano versammelt. Die Botschaft wurde von P. Francesco Bamonte, dem  ...
 
 

Der Groß-Hospitalier des Malteserordens, Josef Dr. Blotz, hat letzte Woche die Ukraine besucht. Dabei informierte sich der frühere Generalmajor der deutschen Bundeswehr über Malteser-Hilfsprojekte in dem vom Krieg heimgesuchten Land.
 
Stefan v. Kempis sprach mit Blotz in Lviv/Lemberg.
INTERVIEW
Dr. Blotz, Sie haben jetzt mehrere Tage lang die Ukraine bereist und Malteser-Projekte besucht. Was sind Ihre Eindrücke?
 
 

Trotz strömenden Regens haben sich Gläubige an der Kirche Santa Maria in Trastevere zu einer eindringlichen Friedenswache für Gaza und das Heilige Land versammelt, organisiert von der Gemeinschaft Sant’Egidio gemeinsam mit zahlreichen katholischen Bewegungen Italiens. Anlass war der eindringliche Appell von Papst Leo XIV., der in den vergangenen Tagen ein sofortiges Waffenstillstandsabkommen, die Freilassung der Geiseln und die strikte Einhaltung des humanitären Völkerrechts gefordert hatte.
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In Berlin und Köln haben am Wochenende Tausende Abtreibungsgegner am „Marsch für das Leben“ teilgenommen. Veranstalter war der Bundesverband Lebensrecht (BVL), ein Zusammenschluss von 15 Organisationen.
Ziel der Aktion sei es laut Veranstaltern, öffentlich für den Schutz menschlichen Lebens „von der Empfängnis bis zum natürlichen Tod“ einzutreten. Nach offiziellen Angaben nahmen in Berlin rund ...
 
 

Vor den anstehenden Beratungen des Bundestages über den Haushaltsentwurf 2026 zeigen sich die vier großen kirchlichen Werke der Entwicklungszusammenarbeit und der humanitären Hilfe - Brot für die Welt, Caritas international, Diakonie Katastrophenhilfe und Misereor - alarmiert über anstehende Kürzungen. Diese koste Menschenleben, so die Hilfswerke in einer gemeinsamen Aussendung.
 Der Etat des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung soll den Planungen zufolge auf 9,9 Milliarden Euro sinken ...
 
 

An diesem Montag, 22. September 2025, startet im neuen Saal des Vatikangerichtes das Berufungsverfahren in dem Prozess, der sich mit Unregelmäßigkeiten im Zusammenhang mit dem Kauf einer Londoner Immobile befasst. Das erstinstanzliche Verfahren endete im Dezember 2023 mit der Verurteilung von zehn Angeklagten. Nun beginnt eine neue Phase: in dieser ersten Woche sind fünf Anhörungen angesetzt.
Salvatore Cernuzio – Vatikanstadt
644 Tage nach dem erstinstanzlichen Urteil und unter einem neuen Papst beginnt am 22. September im Vatikan der Berufungsprozess zu ...
 
 

Er ist 55 Jahre, erfahren im diplomatischen Dienst der katholischen Kirche und neuer Botschafter des Papstes im Irak: Der Pole Miroslaw Wachowski.
Im Interview mit den vatikanischen Medien berichtet der Diplomat des Heiligen Stuhls, wie er seinen Dienst für die Kirche dort sieht.
Marek Weresa und Stefanie Stahlhofen – Vatikanstadt
Mirosław Stanisław Wachowski ist am 18. September von Papst Leo XIV. zum Nuntius im Irak ernannt worden. Der ...
 
 

Bei einer Begegnung mit der indonesischen Gemeinschaft in Rom hat Papst Leo dazu ermutigt, „Brücken zwischen Völkern, Kulturen und Glaubensrichtungen“ zu bauen.
Anne Preckel - Vatikanstadt
Lobend hob Leo XIV. bei der Audienz am Montagmittag die „praktizierte Solidarität“ und „Kultur der Begegnung“ hervor, die die indonesische Gemeinschaft Roms lebe: sie nehme neue Migranten auf und tausche sich mit anderen Gemeinschaften geschwisterlich aus.
 
 

In seinem Glückwunsch-Schreiben zu den höchsten jüdischen Festen des Jahres bittet Papst Leo XIV. um das Geschenk des Friedens und den „unermüdlichen Wunsch, ihn immer zu fördern“. Es gelte auch, die Freundschaft zwischen Katholiken und Juden in Rom wie in der Welt zu vertiefen.
 Papst Leo XIV. hat der Jüdischen Gemeinde seine Glückwünsche zu den Festen Rosch ha-Schana 5786, Jom Kippur und Sukkot ausgesprochen. In dem an den Oberrabbiner von ...
 
 

Bei einer Begegnung mit Ordensschwestern im Vatikan hat Papst Leo XIV. die Bedeutung starker Frauen im Dienst der Kirche hervorgehoben. Besonders würdigte er die Unbeschuhten Karmelitinnen des Heiligen Landes für ihr stilles Zeugnis inmitten von Hass und Gewalt.
Mario Galgano - Vatikanstadt
Am Montagvormittag empfing Papst Leo XIV. im Vatikan die Teilnehmerinnen mehrerer Generalkapitel von Frauenorden, darunter die ...
 
 

Der deutsche Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier ist am Montagvormittag von Papst Leo XIV. in einer Privataudienz, also unter Ausschluss der Öffentlichkeit, empfangen worden. Thema waren die unterschiedlichen Konflikte weltweit, rückläufige Katholikenzahlen in Deutschland und die Unterstützung internationaler humanitärer Projekte durch die Bundesregierung, wie Steinmeier beim anschließenden Pressestatement berichtete.
Luca Karsai - Vatikanstadt
Papst Leo XIV. empfing den deutschen Bundespräsidenten am Montagvormittag (22.9.2025) in der päpstlichen Privatbibliothek. Eines der zentralen Themen, die auch ...
 
 

Papst Leo XIV. kann ein bedeutender Vermittler in Konflikten sein. Das sagte Bischof Georg Bätzing, Vorsitzender der deutschen Bischofskonferenz DBK, beim Auftakt-Statement für die aktuelle Vollversammlung der katholischen Bischöfe in Fulda. Allerdings wunderten ihn teils geäußerte Erwartungen an das Kirchenoberhaupt, so Bätzing. Themen der Beratungen werden unter anderem der Umgang mit Mitgliederschwund, die Weltlage und die fortwährende Aufarbeitung von Missbrauch in der Kirche sein.
 
 

Das deutsche Hilfswerk Misereor zieht eine düstere Zwischenbilanz, was die UNO-Nachhaltigkeitsziele betrifft. Um das Vorhaben bis 2030 noch zu retten, müsse auch die EU noch liefern.
Das schreibt Misereor in einer Erklärung von diesem Sonntag. Die Nachhaltigkeitsziele der UNO wurden vor zehn Jahren verabschiedet. Sie sollten den Weg weisen, um unter anderem Hunger zu beenden, Armut zu überwinden und den Klimawandel zu bremsen – „doch die Welt ist weit davon entfernt“, so das deutsche Hilfswerk. Es fordert die EU auf, ...
 
 

„Das Ausmaß der Zerstörung ist unbeschreiblich.“ Das berichtet Michelle Chaudhry, Präsidentin der „Cecil & Iris Chaudhry Foundation“, über die Überschwemmungen und Erdrutsche in Pakistan.
In einigen Gebieten sinke der Wasserstand nun allmählich, aber Tausende von Menschen seien gestrandet und wüßten nicht, wohin sie gehen sollen. „Ihre Ernten sind verloren, ihre Häuser und ihr Vieh wurden weggefegt. Ihre Not ist ...
 
 

Normalerweise zelebriert ein Papst im Petersdom, oder in wichtigen Basiliken. Doch an diesem Sonntag war das anders: Da feierte Leo XIV. die Eucharistie in der Vatikanpfarrkirche St. Anna.
 Die kleine Kirche liegt direkt an einem der Eingänge in den Vatikanstaat; wer zum Supermarkt oder ins vatikanische Gesundheitszentrum will, der kommt an der Fassade der Pfarrkirche vorbei.
„Wir befinden uns sozusagen an der Grenze“, sagte der neue Papst dazu in seiner Predigt: „An der ... "
 
 

Papst Leo XIV. hat einmal mehr zur Solidarität mit den Menschen im Gaza-Streifen aufgerufen. Bei seinem Angelusgebet an diesem Sonntag stellte er sich hinter „Initiativen in der ganzen Kirche, die den Brüdern und Schwestern, welche in diesem gemarterten Landstrich leiden, nahe sind“.
„Zusammen mit euch und mit den kirchlichen Verantwortlichen im Heiligen Land wiederhole ich: Es gibt keine Zukunft, die auf Gewalt, Zwangsexil und Rache aufbaut! Die Völker brauchen Frieden; wer sie wirklich liebt, der arbeitet für den Frieden.“
 
 

Das italienische Parlament stimmt demnächst über die Wiedereinführung des 4. Oktobers als landesweiten gesetzlichen Feiertag ab.
Laut Medienberichten wurde die bereits für die abgelaufene Woche angesetzte Abstimmung auf die kommende Woche verschoben. Beantragt wurde die Wiedereinführung von der stärksten Regierungspartei, Fratelli d'Italia, sowie von kleineren Parteien. Gefeiert wird an diesem Datum der heilige Franz von Assisi, der als Nationalpatron Italiens verehrt wird.
 
 

Der Theologe Thomas Söding rät nach dem weltweit debattierten ersten Papst-Interview von Alarmismus ab.
„Auch unter Leo XIV. wird es Reformen geben“, sagte der Vizepräsident des Zentralkomitees der deutschen Katholiken (ZdK) der Katholischen Nachrichten-Agentur an diesem Freitag. „Wenn es sie gibt, dann sind sie weniger disruptiv als bei Franziskus“, so Söding weiter. Das brauche nicht schlechter zu sein.
 
 

Zehntausende von Menschen haben an diesem Samstagmittag an einer Heilig-Jahr-Feier zum Thema Justiz in Rom teilgenommen.
Richter, Häftlinge oder Mitarbeitende im Justizwesen drängelten sich bei strahlendem Sonnenschein auf dem Petersplatz, um einer Grundsatzrede des neuen Papstes zum Thema Gerechtigkeit zuzuhören. Anschließend zogen sie durch die Heilige Pforte in den Petersdom ein.
Leo XIV. hob in seiner Rede hervor, dass der Gerechtigkeit eine „übergeordnete Rolle im  ... "
 
 

Papst Leo XIV. hat eine Botschaft an die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des diesjährigen ALS Walk for Life der Les Turner ALS Foundation in Chicago gerichtet. Per Videobotschaft wandte sich der Papst am Samstag an Forscher, Pflegende, Familienangehörige und Menschen, die selbst mit ALS leben.

Mario Galgano - Vatikanstadt
„Ich bin voller Bewunderung und Dankbarkeit gegenüber den Wissenschaftlern und Forscherinnen, die unermüdlich daran arbeiten, die Ursachen von ALS besser zu verstehen und das Leiden der Betroffenen zu lindern“, sagte Leo XIV. Er erinnerte an ...
 
 

Als erster deutscher Spitzenpolitiker seit vielen Jahrzehnten wird Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier am kommenden Montag die UN-Organisationen in Rom besuchen und sich über deren Arbeit informieren. Auch Papst Leo und Sant’Egidio wird Steinmeier treffen.
 
Gleich drei wichtige internationale Organisationen zur Bekämpfung von Hunger und Armut weltweit sitzen in Rom. Neben dem Welternährungsprogramm WFP und ...
 
 

Insbesondere in Deutschland war der christlich-jüdische Dialog ein „echtes Erfolgserlebnis“, der jedoch derzeit unter der politischen Situation enorm leidet. Das beklagt im Gespräch mit Radio Vatikan Abi Pitum. Er ist Vorsitzender der Internationalen Martin-Buber-Stiftung, die sich seit Jahren im christlich-jüdischen Dialog engagiert.
 
 

Die katholische Kirche in Deutschland verliert Jahr für Jahr Hunderttausende Mitglieder durch Kirchenaustritt. Wie der Trend zu stoppen wäre, darüber beraten die deutschen Bischöfe ab Montag in ihrer Herbst-Vollversammlung in Fulda. Der Berliner Erzbischof Heiner Koch sagte uns vorab, er orte beim Thema Hoffnung über den Tod hinaus viel Sensibilität bei Fernstehenden.
Zunächst  ...
 
 

Seit über 60 Jahren leiten die Dominikanerinnen in Simbabwe das St. Theresa Hospital in Chirimanzu und prägen das Leben junger Menschen nachhaltig, indem sie sie zu Krankenpfleger ausbilden. Ihr Wirken im Bereich der Fürsorge, Bildung und Gesundheitsversorgung beeinflusst weiterhin die Zukunft der Gesundheitsversorgung im Land.
 
Von Sr. Mufaro Chakuinga, LCBL
Die Missionsdominikanerinnen vom Heiligen Herzen Jesu sind Teil der weltweiten Dominikanerfamilie, die 1216 vom hl. Dominikus de Guzmán gegründet und von Papst ...
 
 

Europas vorgeschlagene Maßnahmen gegen Israel nimmt der Vatican News-Chefredakteur Andrea Tornielli in den Blick. Die Maßnahmen seien zu schwach, um das Blutbad zu stoppen, der Waffenhandel werde nicht berührt, kritsiert er in seinem aktuellen Leitartikel.
 
Andrea Tornielli
Am Mittwoch, dem 17. September, stellte die Europäische Kommission mehrere Maßnahmen vor, um die anhaltende Tragödie im Gazastreifen zu stoppen. Wir ...
 
 
 
Zwangsmigration, das dramatische Schicksal der Kriegsopfer und die Situation in von Konflikten zerstörten Gebieten waren die Themen, die der UN-Hochkommissar für Flüchtlinge und Papst Leo XIV. bei einem Gespräch im Vatikan behandelten.
 
Francesca Sabatinelli und Christine Seuss – Vatikanstadt
Das berichtet der Mailänder nach seiner Audienz im Vatikan an diesem Donnerstag gegenüber Radio Vatikan. Grandis Amtszeit endet in ...
 
(Anmerk.: UNHCR ist das Flüchtlingshilfswerk der Vereinten Nationen (United Nations High Commissioner for Refugees) und eine der größten humanitären Organisationen der Welt. )
 
 

Papst Leo XIV. hat am Freitagabend die Kirche von Rom dazu aufgerufen, ein „Laboratorium der Synodalität“ zu werden. Bei der Diözesanversammlung in seiner Bischofskirche, der Lateranbasilika, forderte er mehr Beteiligung aller Gläubigen, breite Ausbildungsangebote und neue Wege in der Katechese.
 
Der Papst betonte, die Kirche in Rom müsse „mit der Gnade Gottes‚ Taten des Evangeliums‘ verwirklichen“. Er verwies auf die wachsenden sozialen und existenziellen Nöte in der Stadt, die Orientierungslosigkeit vieler junger Menschen und die ...
 
 

Russland führt seinen Krieg gegen die Ukraine auch mit Drohnenangriffen bislang unbekannten Ausmaßes. Doch hinter der militärischen Schlagkraft verbirgt sich ein kaum beachteter Skandal: Nach einem Bericht der Global Initiative Against Transnational Organized Crime (GI) beschäftigt Moskau Hunderte junger Afrikanerinnen in seinen Drohnenfabriken. Sie werden mit falschen Versprechen nach Russland gelockt und landen schließlich in der Montage von Kamikaze-Drohnen.
 
 

Der Essener Bischof Franz-Josef Overbeck hat einen handgreiflichen Streit um eine Regenbogenfahne auf einem Gemeindefest scharf verurteilt. „So etwas widerspricht unserem christlichen Menschenbild und darf in unserer Kirche, die für Toleranz, Respekt und Vielfalt stehen soll, keinen Platz haben“, erklärte Overbeck am Mittwoch.
Die Polizei ermittelt wegen des Vorfalls, der sich am vergangenen Samstag ereignete, wegen versuchter gefährlicher Körperverletzung.
 
 

Die Malerin und Grafikerin Karin Kneffel wird in diesem Jahr mit dem Kunst- und Kulturpreis der deutschen Katholiken ausgezeichnet, der höchsten Auszeichnung der katholischen Kirche im Kulturbereich. Der mit 25.000 Euro dotierte Preis wird ihr am 29. Oktober 2025 im Kölner Museum Kolumba überreicht.
 Die Jury würdigte in ihrer Begründung die „technische Perfektion“ der 1957 in Marl geborenen Künstlerin. Besonders faszinierten ihre fotorealistischen Gemälde durch die „unterschiedlich gebrochenen Betrachterperspektiven“, in denen ...
 
 

In Erfurt ist beim Deutschen Fürsorgetag unter dem Motto „Transformationen - sozial - machen" über gesellschaftliche und staatliche Herausforderungen der Zukunft gesprochen worden und über Lösungen – „im Sinne eines gut aufgestellten, vorausschauenden und investiven Sozialstaats". Mit dabei war Irme Stetter-Karp, Präsidentin des Deutschen Vereins für öffentliche und private Fürsorge e.V.. und Vorsitzende des Zentralkomitees der Deutschen Katholiken (ZdK). Wir haben mit ihr gesprochen.
 
 

Die Schweizer Bischofskonferenz (SBK) ist tief besorgt über die humanitäre Katastrophe in Nahost. Darum ging es auf ihrer 349. Ordentlichen Versammlung in dieser Woche in Bellinzona. Die Bischöfe schlossen sich dem jüngsten Friedensappell von Papst Leo XIV. an und riefen die internationale Gemeinschaft zu Einhaltung des humanitären Völkerrechts auf.

Die SBK bekundete erneut ihre Solidarität mit den leidenden Menschen im Heiligen Land, insbesondere angesichts der ...
 
 

Mit eindringlichen Worten hat der Ständige Beobachter des Heiligen Stuhls bei den Vereinten Nationen, Erzbischof Ettore Balestrero, die internationale Gemeinschaft aufgefordert, ältere Menschen stärker zu schützen und ihre Würde zu achten. In seiner Rede vor dem UN-Menschenrechtsrat am Mittwoch bezeichnete er den demografischen Wandel als „moralischen Test“ für alle Gesellschaften.

„Bis 2030 wird weltweit eine von sechs Personen über 60 Jahre alt sein. Bis 2050 wird sich diese Zahl sogar verdoppeln“, so Balestrero. Doch die ...
 
 

Papst Leo XIV. hat an diesem Donnerstag im Vatikan die Teilnehmerinnen und Teilnehmer mehrerer Generalkapitel und Versammlungen verschiedener Ordensgemeinschaften empfangen – darunter die Missionare vom Kostbaren Blut, die Maristen, die Franziskaner der Immakulata und die Ursulinen von Maria Immaculata.
Mario Galgano - Vatikanstadt
In seiner Ansprache hob der Papst drei Schwerpunkte für das Leben der Orden hervor: das gemeinsame Leben, den Gehorsam und die Aufmerksamkeit für die Zeichen der Zeit.
 
 

Nach wenigen Monaten im Amt hat Papst Leo XIV. ein umfassendes Interview gegeben, das nun in einem neuen Buch auf Spanisch veröffentlicht wurde. In „Leo XIV.: Bürger der Welt, Missionar des 21. Jahrhunderts“ äußert sich das Kirchenoberhaupt zu drängenden Fragen unserer Zeit: von den tragischen Ereignissen in Gaza über die Beziehungen zu China bis hin zu innerkatholischen Debatten um die Rolle der Frauen und den Umgang mit LGBTQ+-Personen.
 
 

Die Ukraine ist seit dem Angriff Russlands stark auf die Unterstützung von Hilfsorganisationen angewiesen. Seit Beginn des Krieges leistet der Malteserorden umfassende Hilfe. Nun besuchte eine Delegation verschiedene Einrichtungen und sagte weitere Unterstützung zu.
 Der Malteserorden ist seit mehr als 30 Jahren in der Ukraine in unterschiedlichen Bereichen tätig. Mit dem Angriff Russlands im Jahr 2022 wurde die immense Bedeutung seines Engagements deutlich. Seit Kriegsbeginn haben ...
 
 

Nachdem in Gaza-Stadt die Bodenoffensive der israelischen Armee begonnen hat, verschärft sich die humanitäre Lage der Bevölkerung immer weiter. Caritas International und ihre Partner können kaum noch helfen. Dennoch bleibt Hoffnung, meint im Interview mit dem Kölner Domradio Anica Schüller, Projektleiterin für Gaza-Hilfen bei Caritas International.
DOMRADIO.DE: Wie nehmen Sie die Nachricht auf, dass Israels Armee mit der Bodenoffensive in Gaza-Stadt begonnen hat?
 
 

Vor dem Hintergrund des Krieges in Gaza hat eine unabhängige Kommission des UN-Menschenrechtsrats ihren Bericht zur Lage vor Ort veröffentlicht. Wie bereits zahlreiche Menschenrechtsorganisationen kommt auch sie zu dem Schluss, dass im Gazastreifen ein Völkermord stattfinde.
Anfang der Woche begann Israel eine große Bodenoffensive in Gaza-Stadt – ein Vorgehen, das international scharf kritisiert wurde. Hilfsorganisationen fordern seit Monaten ein Ende der Angriffe und werfen Israel Völkermord vor.
 
 

Erneut hat Papst Leo XIV. seine tiefe Sorge um die Situation in Gaza bekundet und zu einem sofortigen Waffenstillstand in der Region aufgerufen. Außerdem forderte er bei seiner Generalaudienz am Mittwoch zum wiederholten Mal die Freilassung der Geiseln und die uneingeschränkte Achtung des humanitären Völkerrechts.
 „Ich bekunde meine tiefe Verbundenheit mit dem palästinensischen Volk in Gaza, das weiterhin in Angst lebt und unter unzumutbaren Bedingungen überlebt, gezwungen, erneut sein ...
 
 

Der Vatikan öffnet die Werkstätten der Petersbasilika gezielt für junge Menschen aus Afrika. Das wurde bei einer Konferenz an der katholischen Universität Lumsa in Rom am Montag bekannt. Bei der Veranstaltung sprachen Vertreter der UN-Kulturorganisation UNESCO, des Vatikans und verschiedener Partnerorganisationen über die Zukunft afrikanischer Jugendlicher, im Mittelpunkt standen Bildungsprojekte, die Kultur, Forschung und Ausbildung verbinden.
 
 

Vom 17. bis 19. September 2025 versammeln sich am Päpstlichen Theologischen Institut Johannes Paul II. bei der Lateran-Universität in Rom Vertreterinnen und Vertreter aus Lateinamerika, der Karibik und weiteren Kontinente. Anlass: Ein Heilig-Jahr und synodales Treffen zur Zukunft von Leben und Familie.

Mario Galgano - Vatikanstadt
Ziel der Konferenz sei es, Wege aufzuzeigen, wie die Kirche Familien an den gesellschaftlichen Rändern besser begleiten und neue Prozesse von Gerechtigkeit, Hoffnung und kulturellem Wandel in Gang setzen kann, teilten die ...
 
 

Die Generalsekretärin der Deutschen Bischofskonferenz (DBK), Beate Gilles, war mit Pressesprecher Matthias Kopp in den vergangenen Tagen in Rom. Etwa zur Einführung des neuen Rektors am Campo Santo Teutonico. Auch bei uns in der Redaktion schaute Gilles vorbei - und gab Einblicke in die aktuelle Lage der Kirche in Deutschland. Im Interview mit Vatican News/Radio Vatikan äußerte sie auch einen persönlichen Wunsch für Papst Leo XIV., der am Sonntag seinen 70. Geburtstag feierte.
 
 

Der katholische Pfarrer von Gaza, Gabriel Romanelli, hat die die Lage im Kriegsgebiet als „durchgehend sehr ernst“ geschildert. Viele Stadtteile seien bereits evakuiert worden, aber „der Großteil der Bevölkerung will nicht gehen, weil sie bereits Erfahrungen mit der Vertreibung gemacht hat“, erklärte Pater Romanelli am Dienstag (16.9.).
Romanelli äußerte sich in einem Video für die katholische italienische Nachrichtenagentur „Sir". Israel hatte am Montagabend eine umfangreiche Operation gegen Gaza-Stadt gestartet und ...
 
 

Leo XIV. hat an diesem Dienstagmorgen von Castel Gandolfo aus mit dem Pfarrer von Gaza telefoniert. Pater Gabriel Romanelli habe das Kirchenoberhaupt über die aktuelle Lage ins Bild gesetzt, teilte der vatikanische Pressesaal mit. Israel hat Gaza-Stadt unter massiven Beschuss genommen und zuvor die Bevölkerung zur Räumung der Stadt aufgefordert.
Die Pfarrei „Heilige Familie"  ist die einzige katholische Pfarrei in Gaza. Sie hilft weiterhin den rund 450 Menschen, die dort Zuflucht gefunden haben, sowie allen anderen, die ...
 
 

Ein schwerwiegender Missbrauchsfall erschüttert die Diözese Latina-Terracina-Sezze-Priverno. Papst Leo XIV. hat in dem Zusammenhang den ständigen Diakon Alessandro Frateschi per Dekret aus dem Klerikerstand entlassen, teilte das zuständige Bistum diesen Dienstag (16.9.) auf seiner Internetseite mit. Die Entscheidung, die demnach dem Diakon an diesem Dienstagmorgen im Gefängnis von Latina zugestellt wurde, ist endgültig und nicht anfechtbar.
 
 

Papst Leo XIV. hat König Charles III. angesichts des Todes von Katharine, Herzogin von Kent, in einem Telegramm seine Anteilnahme ausgesprochen. Katharine, ehemals Katharine Worsley, ist am 4. September 2025 im Kensington Palace im Alter von 92 Jahren gestorben, das Requiem fand an diesem Dienstag statt.
In dem ebenfalls am Dienstag vom Vatikan veröffentlichten Telegramm an den britischen Monarchen zeigte sich der Papst „betrübt“ über die Nachricht und versicherte ...
 
 

In Castel Gandolfo hat Papst Leo XIV. an diesem Dienstagmorgen den Katholikos aller Armenier empfangen. Der Patriarch lud den Papst bei dieser Gelegenheit zu einem Besuch in Armenien ein und bekräftigte die Notwendigkeit von Frieden. Leo XIV. ist der vierte Papst, den Karekin trifft, nachdem er schon von Johannes Paul II. und danach auch von Benedikt XVI. und Franziskus empfangen wurde.

 
 

Papst Leo XIV. betet für Charlie Kirk, sorgt sich um die politische Gewalt in den USA und warnt vor einer Rhetorik, die polarisiert, statt zu einen. Das sagte das US-amerikanische Kirchenoberhaupt dem neuen Botschafter der Vereinigten Staaten beim Heiligen Stuhl Brian Francis Burch, den er am Samstag zum Antrittsbesuch empfing. Kirk, ein enger Verbündeter von Donald Trump, war am 10. September bei einer Veranstaltung in Utah einem Attentat zum Opfer gefallen.
 
 

Die Demokratie ist ein wertvolles Gut, das öffentliche Diskussion und Teilhabe aller ermöglicht – umso wichtiger ist es, sie zu schützen. In Zeiten gesellschaftlicher Spannungen steht sie jedoch zunehmend auf wackeligen Beinen. Der Hildesheimer Bischof Heiner Wilmer ruft anlässlich des Tags der Demokratie zum aktiven Einsatz für ihren Schutz auf.

Zum Aktionstag für Demokratie forderte Wilmer dazu auf, sich einer Spaltung der ...
 
 

Die Situation in Jerusalem bleibt aufgrund des Gaza-Krieges weiterhin angespannt. Kardinal Pierbattista Pizzaballa ermutigte während eines Gesprächs zum Ordenstag der Grabesritter in Wien dennoch dazu, ins Heilige Land zu reisen. Um konkrete Hilfe zu leisten, gingen 100.000 Euro nach Jerusalem.
 
Der „Ritterorden vom Heiligen Grab zu Jerusalem“, auch Grabesritter genannt, feierte am Sonntag seinen Ordenstag. Die vorwiegend von Laien getragene Organisation setzt ...
 
 

Die Deutsche Bischofskonferenz hat dem designierten Botschafter der Bundesrepublik Deutschland beim Heiligen Stuhl, Bruno Kahl, zum Dienstantritt gratuliert.
In einem Brief begrüßte der Vorsitzende der Bischofskonferenz, Bischof Georg Bätzing, an diesem Montag den Amtsantritt Kahls, der jedoch erst nach der Übergabe des Beglaubigungsschreibens an Papst Leo XIV. offiziell im Amt sein wird.
 
 

Die Päpstliche Schweizergarde vereidigt am 4. Oktober 27 neue Rekruten in einer feierlichen Zeremonie. Die Vereidigung, die nach dem Tod von Papst Franziskus im April verschoben wurde, findet um 17 Uhr im Damasushof des Apostolischen Palastes statt.
 
Mario Galgano - Vatikanstadt
Die neuen Gardisten stammen aus verschiedenen Schweizer Kantonen, darunter das Wallis, Freiburg, Waadt und Zürich. Mit der ...
 
 

Papst Leo XIV. hat die Augustiner zu geistlicher Erneuerung, innerer Vertiefung und verstärktem missionarischem Einsatz aufgerufen. Anlass für die Begegnung mit seinen Mitbrüdern an diesem Montag war das derzeit tagende Generalkapitel in Rom.
Mario Galgano - Vatikanstadt
„Das Generalkapitel ist eine wertvolle Gelegenheit, gemeinsam zu beten und auf den Geist zu hören“, betonte Leo XIV. in seiner ...
 
 

Trost spenden, Frieden leben und Frieden schaffen: dazu hat Papst Leo XIV. am Montagabend anlässlich des Jubiläums des Trostes aufgerufen, zu dem Gäste aus aller Welt im Petersdom waren. Das Jubiläum war Menschen gewidmet, die in ihrem Leben Trauer, Leid oder Armut erleben oder erlebt haben. Dabei berichteten Betroffene über eigene Leiderfahrungen.
 
 

Der burgenländische Pfarrer von Bocksdorf und Olbendorf, Zdravko Gasparic, ist wieder in der Ukraine unterwegs gewesen, um Kindern und Jugendlichen vor Ort eine kleine Freude zu bereiten. Nachdem er bereits im vergangenen Mai mehr als 250 Fußballtrikots im Gepäck hatte, waren es jetzt vor allem zahlreiche Fußbälle und Fußballschuhe, die er verteilen konnte. Gasparic spielt seit Jahren für die österreichische Priesternationalmannschaft und wird von dieser auch bei seiner Hilfsaktion unterstützt.
 
 

Konfessionsübergreifend wurde an diesem Sonntag mit einer feierlichen Zeremonie der Neuen Märtyrer und Glaubenszeugen des 21. Jahrhunderts gedacht. Wie Papst Leo in seiner Predigt in der Päpstlichen Basilika Sankt Paul vor den Mauern vor rund 4.000 Gläubigen hervorhob, gelte es „mutig unseren Glauben zu bezeugen“, um so „Sauerteig“ für eine „friedliche und geschwisterliche Menschheit“ zu sein.
 
 

Zum Fest Kreuzerhöhung hat Papst Leo XIV. daran erinnert, dass das Kreuz in der Antike als „eines der grausamsten Tötungsinstrumente, die der Mensch je erfunden hat“, verwendet wurde. Jesus habe jedoch gerade dieses Symbol gewählt, um die Menschheit zu erlösen, indem er es „annahm“ und sich zu „unserem Wegbegleiter“ und „Freund“ machte.
Gott ist Mensch geworden und am Kreuz gestorben, um die Menschheit ...
 
 

Über die Friedensbemühungen des Heiligen Stuhls und seine eigene Rolle als Papst hat Leo XIV. in einem Interview für ein Buchprojekt gesprochen. Weitere Themen in dem Austausch mit der US-amerikanischen Journalistin und Vatikan-Korrespondentin Elise Ann Allen waren unter anderem der nachlassende Multilateralismus, die zunehmende Spaltung zwischen Arm und Reich und ein eindringlicher Aufruf zum Dialog. Heute wurden einige Passagen vorab veröffentlicht.
 
 

Papst Leo XIV. hat beim sonntäglichen Mittagsgebet für Glückwünsche und Gebete zu seinem 70. Geburtstag (14.9.2025) gedankt. Gleichzeitig erinnerte er vor den rund 30.000 Teilnehmern auf dem Petersplatz an den 60. Jahrestag der Einrichtung der Bischofssynode, die er als „prophetische Intuition“ von Paul VI. bezeichnete.
 
 

Diesen Sonntag wird Papst Leo XIV. 70
Zum runden Geburtstag trudeln schon am Samstag zahlreiche Glückwünsche ein - unter anderem von Bischof Georg Bätzing, dem Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz, und aus Österreich von Kardinal Christoph Schönborn. Beide loben das katholische Kirchenoberhaupt für den unermüdlichen Einsatz für Frieden.
 
 

Mit einem neuen Dokumentarfilm richten die vatikanischen Medien den Blick auf die amerikanischen Wurzeln von Papst Leo XIV. Unter dem Titel „Leo from Chicago“ zeichnet die Produktion ein facettenreiches Porträt des augustinischen Papstes, der seit dem 8. Mai 2025 die katholische Weltkirche führt.

Mario Galgano - Vatikanstadt
„Es ist ein tiefer, persönlicher Blick in Kindheit und Jugend von Robert Francis Prevost, der heute als Leo XIV. auf dem Stuhl Petri sitzt“, heißt es aus dem Dikasterium für Kommunikation. Der Film, der in ...
 
 

Mit eindringlichen Worten hat Papst Leo XIV. am Samstagvormittag in der Petersbasilika die Teilnehmer der Jubiläumspilgerfahrt der Diözesen Umbriens empfangen. Vor Bischöfen, Priestern, Ordensleuten und Hunderten von Gläubigen rief er dazu auf, die spirituelle Dimension der Pilgerreise ernst zu nehmen und die Schönheit der eigenen Traditionen als Quelle der Evangelisierung zu begreifen.
Mario Galgano - Vatikanstadt
„Ihr seid gekommen, um die Jubiläumspilgerfahrt zu vollziehen – eine Geste, in der das ...
 
 

Der neue Botschafter der Vereinigten Staaten von Amerika beim Heiligen Stuhl, Brian Francis Burch, hat Papst Leo XIV. diesen Samstag bei einer Audienz im Vatikan seine Beglaubigungsschreiben übergeben.
Botschafter Burch stammt aus Phoenix, Arizona und gilt als gläubiger Katholik. Er ist verheiratet und hat mit seiner Frau Sara neun Kinder. Burch hat einen Bachelor in Politikwissenschaft der University of Dallas. Ebenso wie der Papst verbrachte auch der neue US-Botschafter etliche Jahre seines Lebens in Chicago. Es heißt,  ...
 
 

Bei der Audienz für die Teilnehmer des Symposiums der Päpstlichen Akademie für Theologie hat Papst Leo XIV. an diesem Samstag im Vatikan eine Theologie gefordert, die über reine Wissenschaft hinausgeht. Sie müsse sich mit den Nöten der Menschheit verbinden, im Dialog mit Kultur und Wissenschaft stehen – und Antworten auf die Herausforderungen von Umweltkrise und Künstlicher Intelligenz geben.
 
 

Mit eindringlichen Worten hat Papst Leo XIV. an die Bevölkerung von Lampedusa appelliert, angesichts von Migration, Ungerechtigkeit und globaler Resignation nicht in Ohnmacht zu verharren, sondern eine „Kultur der Versöhnung“ zu leben. Die Botschaft wurde am Freitag veröffentlicht – aus Anlass der Vorstellung des Projektes „Gesten der Aufnahme“, mit dem die Mittelmeerinsel für einen Platz auf der Liste des immateriellen Kulturerbes der UNESCO kandidiert.
 
 

An diesem Samstag hat das vatikanische Presseamt ein neues Dokument von Papst Leo XIV. bekanntgegeben: Ein Reskriptum ex Audientia Sanctissimi zur Aufnahme von Menschen mit Behinderungen in die Arbeitsgemeinschaft des Heiligen Stuhls.
Mario Galgano - Vatikanstadt
Ein Reskriptum ist ein offizielles päpstliches Schriftstück, das auf eine persönliche Entscheidung des Papstes in einer Audienz zurückgeht. Es handelt sich um eine rechtlich verbindliche Anordnung, die Änderungen bestehender Regelungen unmittelbar in Kraft setzt.
 
 

Der katholische Weltjugendtag (WJT) wird 2027 in der südkoreanischen Hauptstadt Seoul stattfinden. Ein Gesetzesentwurf, der staatliche Zuschüsse an den WJT regeln soll, sorgt nun in Südkorea für eine Debatte.
Die Regierung hat ein Sondergesetz vorgeschlagen, um öffentliche Mittel für die Organisation von Sicherheitsmaßnahmen, Infrastruktur und öffentlichen Dienstleistungen rund um den WJT bereitzustellen. Das Gesetz liegt seit November letzten Jahres in der südkoreanischen Nationalversammlung zur Entscheidung vor.  
 

Der jordanische Weihbischof Iyad Twal sieht die aktuellen Entwicklungen im Nahen Osten mit Sorge. Gleichzeitig müsse sich auch die Kirche in der Verantwortung sehen, für Frieden einzustehen und den Weg eines Miteinanders zu ebnen, der der Geistliche, der im Lateinischen Patriarchat von Jerusalem für Jordanien zuständig ist.
Nach den jüngsten Angriffen Israels auf die Hamas-Führung in Katar zeigte sich Iyad Twal vom Lateinischen Patriarchat in Jerusalem, zu dessen Zuständigkeitsgebiet auch ...
 
 

„Über 450.000 Kinder in Gaza-Stadt sind aufgrund der zunehmenden militärischen Angriffe in Lebensgefahr.“ Das erklärt das UNO-Kinderhilfswerk Unicef an diesem Freitag.
Allein in den letzten zwei Monaten sei in Gaza-Stadt bei über 10.000 Kindern akute Unterernährung diagnostiziert worden. Es bestehe ein hohes Risiko, dass einige der 2.400 Kinder, die derzeit wegen schwerer akuter Unterernährung in der Region behandelt würden, verhungern könnten. Die Kinder in Gaza-Stadt seien bereits durch fast zwei Jahre ununterbrochener Kriegshandlungen traumatisiert und erschöpft. „Sie stehen am Rande ... "
 
 

Eltern im Heiligen Land, die Schulgebühren für ihre Kinder bislang nicht bezahlt haben, können sich freuen. Das Lateinische Patriarchat von Jerusalem hat zum Heiligen Jahr allen Familien die Schulden gegenüber seinen Schulen bis zum Schuljahr 2024/25 erlassen.
Die Diözese wolle damit einen konkreten Beitrag angesichts von Gewalt und dem endlos scheinenden Krieg leisten, heißt es in einem von Patriarch Pierbattista Pizzaballa an diesem Freitag veröffentlichen Brief. Das Patriarchat, die Vertretung der römisch-katholischen Christen im Heiligen Land, unterhält ...
 
 

Kardinalstaatssekretär Pietro Parolin ist alarmiert über die derzeitige Weltlage. Er warnt vor der „Gefahr, dass ein Krieg größeren Ausmaßes ausbricht“.
 
Valerio Palombaro – Vatikanstadt *
Das sagte die Nummer Zwei des Heiligen Stuhls am Donnerstagabend am Rand einer Konferenz in der „Casina Pio IV“ in den Vatikanischen Gärten, als er von Journalisten auf die Verletzung des polnischen Luftraums durch russische Drohnen angesprochen wurde.
 
 

Der Präsident des katholischen Hilfswerks missio Aachen kritisiert eine Rede von Bundeskanzler Friedrich Merz zur Außenpolitik.
In der Rede vor Botschaftern in Berlin hatte Merz unlängst „die Konturen einer interessengeleiteten Außen- und Sicherheitspolitik“ skizziert. Dazu schreibt Dirk Bingener von missio Aachen in einem Meinungsbeitrag auf dem Portal katholisch.de: „Auch wenn es nur um ,Konturen' ging, so fiel doch auf, dass das Wort ‚Religion‘ nicht ein einziges Mal vorkam. Das ist überraschend beim Kanzler einer christlichen Partei.“
 
 

Sie wurden während einer Krisenzeit gegründet, um Menschen in Not zu helfen. Heute bleiben die Kleinen Schwestern vom Unbefleckten Herzen Mariens, eine vom seligen Honorat Koźmiński gegründete Kongregation, während des Krieges bei den Einwohnern der Ukraine. „Für mich ist es nicht wichtig, ob ich in Polen oder in der Ukraine sterbe, denn bei mir sind meine Schwestern, meine Gemeinschaft“, sagte Mutter Judyta Kowalska, Generaloberin, gegenüber Radio Vatikan – Vatican News.
 
 

Papst Leo XIV. hat diesen Freitag den neuen Chef der Päpstlichen Kinderschutz-Kommission, Erzbischof Thibault Verny, empfangen. Es war die erste Audienz Vernys in dieser Funktion. Der Erzbischof von Chambéry war am 15. Juli zum Nachfolger von Kardinal Seán Patrick O'Malley ernannt worden. Das Treffen erfolgte laut Vatikan auf Wunsch Vernys, der Papst Leo den zweiten Jahresbericht über Richtlinien und Verfahren zum Schutz vor Missbrauch in der katholischen Kirche überreichte.
 
 

Papst Leo XIV. drängt Bischöfe dazu, Skandale rund um unangemessenes Verhalten von Priestern unverzüglich anzugehen. Das sagte er am Donnerstag bei einer Begegnung mit Bischöfen hinter verschlossenen Türen.
In der vatikanischen Synodenaula stand der neue Papst Bischöfen, die im Lauf der letzten zwölf Monate geweiht wurden, Rede und Antwort; eine ähnliche Konferenz hinter verschlossenen Türen hatte er schon kurz nach seiner Wahl im Mai mit Kardinälen gehalten. Der Vatikan veröffentlichte nun an diesem Freitag eine Erklärung, aus der sich die großen Linien dieser Frage-Antwort-Runde nachzeichnen lassen.
 
 

Ihren Einsatz für eine friedliche und geschwisterliche Welt hat Papst Leo XIV. bei einer Audienz für die Teilnehmer am derzeit in Rom tagenden dritten Welttreffen der Geschwisterlichkeit gewürdigt. Der Krieg sei nicht der richtige Weg, um Konflikte zu beenden, betonte Leo mit einem Verweis auf seinen Vorgänger Franziskus, der das Welttreffen „erfunden“ hatte.
 
 

Caritas Schweiz warnt vor einer neuen Betrugsmasche, bei der Kriminelle sich am Telefon als Mitarbeitende der Hilfsorganisation ausgeben. Durch den Einsatz einer Technologie namens „Spoofing“ gelingt es den Betrügern, die Hauptnummer der Caritas auf den Telefonen der Angerufenen anzeigen zu lassen.
Die katholische Organisation ruft die Öffentlichkeit dazu auf, bei solchen Anrufen äußerst vorsichtig zu sein und keine persönlichen Daten preiszugeben.
 
 

Mit einem eindringlichen Appell zum Schutz der Menschenwürde ist der diesjährige Renovabis-Kongress in Berlin zu Ende gegangen. Renovabis-Hauptgeschäftsführer Thomas Schwartz sieht die Menschenwürde in Europa an vielen Stellen bedroht und rief dazu auf, ihr „ein glaubwürdiges Gesicht“ zu geben. Er präsentierte einen Aufruf zum Handeln an Gesellschaft, Politik und Kirche, der zehn zentrale Impulse und Mahnungen des Kongresses zusammenfasst.
 
 

In Gnesen (Gniezno) findet derzeit die zwölfte ökumenische Versammlung für den Frieden statt. Unter den Teilnehmenden ist auch Kurienkardinal Michael Czerny.
 
Der Primas von Polen, Erzbischof Wojciech Polak, führt den Vorsitz bei den Debatten und Workshops. Er bekräftigte bei der Vorstellung der Initiative, dass das Thema Frieden „uns alle betrifft“. Jeder Christ sei „aufgerufen, ihn zu erflehen und gemeinsam nach Wegen zu suchen, die dorthin führen“.
 
 

Nach dem starken Erdbeben, das am 31. August die afghanischen Provinzen Kunar und Nangarhar heimgesucht hat, und zahlreichen starken Nachbeben hat Unicef nun einen humanitären Hilfsplan in Höhe von 22 Millionen Dollar aufgelegt.
 
Das UNO-Kinderhilfswerk will damit die Grundbedürfnisse der betroffenen Kinder und Familien decken. Die Erdbeben der Stärke über 6,0 forderten mehr als 2.200 Todesopfer und über 3.000 Verletzte; sie zerstörten mindestens 6.700 Häuser ganz oder teilweise. Die ...
 
 

Mit Peter Klasvogt übernimmt ein erfahrener Theologe und Kirchenmann die Leitung des traditionsreichen Campo Santo Teutonico im Vatikan. Der 68-jährige Westfale tritt damit die Nachfolge von Konrad Bestle an, der den Posten nach einem Jahr im März 2024 wieder aufgegeben hatte. Schon seit dem 15. Juni ist Klasvogt offiziell im Amt – doch ab Sonntag will er „richtig loslegen“.
 
 

Papst Leo XIV. hat die im vergangenen Jahr geweihten Bischöfe zu einem demütigen Verständnis ihres Amtes aufgerufen. In einer Ansprache am Donnerstag im Vatikan erinnerte er die rund 200 anwesenden Oberhirten daran, dass ihr Dienst nicht für sie selbst bestimmt sei, sondern ausschließlich „für die Sache des Evangeliums“.
 
 
 

Diesen Sonntag (7. September) hat Papst Leo XIV. auf dem Petersplatz die früh verstorbenen Gläubigen Pier Giorgio Frassati und Carlo Acutis heilig gesprochen. In Indien weihte unterdessen der Erzbischof von Verapoly, Joseph Kalathiparambil, zur gleichen Zeit mit einer Eucharistiefeier eine Kirche ein, die dem heiligen Carlo Acutis gewidmet ist.
„Es war ein sehr bedeutender Moment für unsere Gemeinde und für unsere Jugendlichen“, sagt der Weihbischof von Verapoly im südindischen Bundesstaat Kerala, Michael Antony Valungal. In Verapoly ist die katholische Gemeinde tief verwurzelt und ...
 
 

Die Bischofskonferenzen aus Afrika, Asien, Lateinamerika und der Karibik fordern anlässlich des UN-Klimagipfels im November mehr Umweltgerechtigkeit. Auch von Papst Leo XIV. erhoffen sie sich einen stärkeren Einsatz.
„Die Kirche wird nicht schweigen!“ so heißt es in einem gemeinsamen Brief der Bischofskonferenzen aus Afrika, Asien, Lateinamerika und der Karibik an UN-Generalsekretär António Guterres und die neue Präsidentin der UN-Vollversammlung, Annalena Baerbock. Auch von Papst Leo XIV. forderten sie den Einsatz für mehr Umweltgerechtigkeit.
 
 

Pater Joseph Farrell wird 98. Generalprior des Augustinerordens.
Am Dienstagnachmittag einigten sich die im Generalkapitel des Ordens versammelten Augustiner auf den 62-Jährigen. Damit tritt er in große Fußstapfen.
 
Der jetzige Papst Leo XIV. stand dem Orden seinerzeit für zwei Amtsperioden vor.
Pater Joseph Farrell wurde am Nachmittag des 9. Septembers zum neuen Prior des Augustinerordens gewählt. Derzeit tagt das 188. Generalkapitel des Ordens in Rom.
 
 

Immer wieder kommt es dazu, dass Politiker Kirchengebäude für ihre Wahlwerbung nutzen. Vor allem bei der AfD zeichnet sich dahinter ein System ab. Kirchenvertreter sind empört.
Immer wieder kommt es dazu, dass Kirchengebäude für den Wahlkampf instrumentalisiert werden. Anlässlich der Kommunalwahlen in Nordrhein-Westfalen posierte der Bewerber um das Bürgermeisteramt in Sankt Augustin bei Bonn vor dem ortsprägenden Missionspriesterseminar der Steyler Missionare. „Missbräuchlich und irreführend“ empfinde man ...
 
 

Die sogenannte Zweistaaten-Lösung im Nahen Osten ist „die einzige Lösung – wenn der Wille da ist, in Gerechtigkeit zu leben“. Das sagt Iyad Twal, Weihbischof des Lateinischen Patriarchats von Jerusalem für Jordanien.
„Die Alternative wäre, einen Staat wie in Südafrika aufzubauen, also eine Apartheid“, erklärte er gegenüber dem vatikanischen Nachrichtendienst fides. „Aber das Land ist so klein. Entweder wir leben zusammen, oder es gibt keine echte Lösung“.
„Verstoß gegen das Völkerrecht“
Die jüngsten Angriffe Israels auf Hamas-Kader in Katar nannte der Weihbischof „schlechte Nachrichten“. „Jeden Tag versuchen wir von neuem, ... "
 
 

Die Ausstellung „Earth Partner“, die an diesem Mittwoch vorgestellt wurde, wird ab sofort und bis zum 3. Oktober in dem kürzlich vom Papst in Castel Gandolfo eröffneten Mustergut Borgo Laudato Si' zu sehen sein. Mehr als 50 Fotos junger Autorinnen und Autoren aus aller Welt zeigen den ökologischen Aspekt zwischen Kunst und der Notwendigkeit der Fürsorge.
 Fünfundfünfzig Fotos aus allen Ecken der Erde wollen nicht nur Zeugnis ablegen, sondern vor allem durch ...
 
 

Papst Leo XIV. hat die Diözesen Xiwanzi und Xuanhua aufgehoben und zugleich die neue Diözese Zhangjiakou errichtet. Mit einer Fläche von mehr als 36.000 Quadratkilometern und rund 85.000 Katholiken wird sie künftig Suffraganbistum der Erzdiözese Peking.
Der erste Bischof von Zhangjiakou, Giuseppe Wang Zhengui, wurde am 10. September in der Provinz Hebei geweiht. Der 62-Jährige war 1990 für die Diözese Xianxian zum Priester geweiht worden und wirkte zuletzt im ...
 
 

Bei der Generalaudienz auf dem Petersplatz am Mittwoch hat Papst Leo XIV. die Gläubigen eingeladen, den Schrei Jesu am Kreuz als Schlüssel zum Verständnis von Liebe und Hoffnung zu betrachten. Der Pontifex hob hervor: „Jesus stirbt nicht schweigend. Er gibt sein Leben mit einem Schrei auf.“

Mario Galgano - Vatikanstadt
Trotz des strömenden Regens am Morgen waren tausende Pilgerinnen und Pilger auf dem Petersplatz anwesend. Bunte Schirme, ...
 
 

Papst Leo XIV. hat zu Gebet und Hilfe für Kinder aufgerufen, die Opfer von Kriegen sind: „Denkt in euren Gebeten und humanitären Projekten auch an die Kinder in der Ukraine, im Gazastreifen und in anderen vom Krieg betroffenen Regionen der Welt. Ich vertraue euch und die Kinder, die heute leiden, dem Schutz Mariens, der Königin des Friedens, an und segne euch von Herzen", sagte das katholische Kirchenoberhaupt zum Ende seiner Generalaudienz auf dem Petersplatz an diesem Mittwoch.
 
 

Der Paderborner Erzbischof Udo Markus Bentz verteidigt das Recht deutscher katholischer Kliniken, keine Abtreibungen vorzunehmen. „In Sachen Lebensschutz braucht die Gesellschaft ein klares Zeugnis", sagte Bentz.
Ein entsprechendes Werteprofil kirchlicher Häuser tue einer pluralen Gesellschaft gut, weil andere Krankenhäuser ein anderes Profil hätten, so Bentz. Er äußerte sich am Montagabend bei einem Treffen mit Medienvertretern in Paderborn. ...
 
 

Quelle: Fotolia

Bischof Klaus Krämer von Rottenburg-Stuttgart ist einer der 192 neuen Bischöfe aus allen Kontinenten, die dieser Tage am so genannten Baby-Bischofs-Kurs im Vatikan teilnehmen. Wie schon letztes Jahr, findet der diesjährige Kurs für Bischöfe aus allen Erdkreisen zusammen statt. Eine hervorragende Möglichkeit für weltkirchliche Begegnungen, sagte uns Bischof Krämer.
 
Christine Seuss - Vatikanstadt
Frage: Herr Bischof, was bringt der Bischofskurs in Rom? 
Bischof Krämer: Man fragt sich ja immer, ob man sich die Zeit nehmen soll für so einen Kurs, aber es ist natürlich vor allem auch eine Möglichkeit der Begegnung mit vielen Bischöfen. Das ist ...
 
 

Die Uni hat wieder angefangen – und viele Studierende stehen vor der kniffligen Frage, wie sie ein WG-Zimmer finden sollen.
 
Im Großraum Paris, der Region Ile-de-France, gibt es da jetzt eine neue Möglichkeit: Unterkünfte für Studierende in der altehrwürdigen Benediktinerinnen-Abtei von Vauhallan. Es ist das erste Jahr, dass das Kloster, das herrlich im Grünen liegt, jungen Menschen Unterkunft bietet, und die 20 Zimmer in einem schlossähnlichen Bau, der den Schwestern gehört, sind voll belegt. Und zwar mit etwa genauso viel jungen Frauen wie jungen Männern.
 
 
 
Leo XIV. arbeitet für knapp 24 Stunden im Palazzo Barberini in Castel Gandolfo statt im Vatikan. Der Pressesaal teilte den kurzfristigen Tapetenwechsel für das Kirchenoberhaupt am Montagabend mit. Am Dienstagnachmittag will Leo demnach in den Vatikan zurückkehren. Audienzen seien keine vorgesehen.

Leo XIV. hatte vom 6. bis 22. Juli eine Sommerfrische in der  ...
 
 

Am 14. September feiert Papst Leo XIV. seinen 70. Geburtstag.
 
Für seine Familie ist dieser Tag nicht nur ein persönliches Jubiläum, sondern auch ein Beweis für eine Berufung, die von Kindheit an unübersehbar war. „Schon im Kindergarten wusste er, dass er Priester werden würde. Es gab nie Zweifel“, erinnert sich sein älterer Bruder John.
Die frühen Anzeichen waren unverkennbar: Mit fünf oder sechs Jahren baute der kleine Robert ...
 
 
 
Von Donnerstag bis Freitag (11-12.September) lädt die Päpstliche Akademie für Theologie (PATH) in die Casina Pio IV in den Vatikanischen Gärten. Das internationale Seminar mit dem Titel „Schöpfung, Natur, Umwelt - für eine Welt des Friedens” will Kardinalstaatssekretär Pietro Parolin am Donnerstagnachmittag um 15 Uhr eröffnen. Am Samstag empfängt Papst Leo XIV. die Teilnehmer in Audienz.
Auf dem Programm der Veranstaltung stehen vier Podiumsdiskussionen. Zunächst ...
 
 

Papst Leo XIV. hat den Teilnehmern eines interreligiösen Treffens in Bangladesch „Frieden, der nur von Gott kommen kann – einen Frieden, der ,unbewaffnet und entwaffnend, demütig und ausdauernd' ist und, stets die Liebe sucht, sich stets bemüht, insbesondere denen nahe zu sein, die leiden` (Urbi et Orbi, 8. Mai 2025)" gewünscht. Die Welt brauche dringend das Licht der Geschwisterlichkeit.
Warum Papst Leo eine Ökumene-Vigil für neue Märtyrer feiert
Die Grußbotschaft des katholischen Kirchenoberhaupts verlas der ...
 
 

Papst Leo XIV. hat sich besorgt über die Lage im Nahen Osten geäußert. Gegenüber Journalisten nannte er die Nachrichten von einem israelischen Luftangriff auf Hamas-Führer in Katar „wirklich schwerwiegend“.
„Die gesamte Lage ist sehr ernst“, so Leo am Dienstagnachmittag bei seiner Abfahrt von seinem Sommersitz Castel Gandolfo zurück nach Rom. Israels Luftwaffe hat nach eigenen Angaben Angriffe auf die katarische Hauptstadt Doha durchgeführt, in der sich Hamas-Führer zu Verhandlungen aufhalten sollen.
 
 

Im Ringen um geistliche Neuaufbrüche muss die Kirche die Rolle des Internets noch besser verstehen und ihre Botschaften dort gezielter setzen: davon zeigt sich der Luxemburger Kardinal Jean-Claude Hollerich überzeugt.
 Angesichts zusammenbrechender Pfarrstrukturen und einer immer säkulareren Welt brauche es eine Anpassung der kirchlichen Kommunikation, sagte er in einem Interview mit der Wochenzeitung „Die Furche“. 85 Prozent der Personen im Alter ...
 
 

Papst Leo XIV. hat den Passauer Bischof Stefan Oster zu einer Audienz empfangen. Das gab der Vatikan an diesem Montag bekannt.
Erst am letzten Donnerstag hatte der neue Papst auch den Limburger Bischof Georg Bätzing zu Besuch. Bätzing ist Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz und einer der zwei Präsidenten des Reformprojekts „Synodaler Weg“. Bischof Oster hingegen äußert immer wieder Kritik am „Synodalen Weg“.
Beide deutschen Bischöfe kennen den neuen Papst noch aus ...
 
 

Inmitten des deutschen Kulturkampfes 1875 durch Arnold Janssen im grenznahen Ort Steyl in den Niederlanden gegründet, sind die Steyler Missionare 150 Jahre später weltweit aktiv. Nahezu 6.000 Brüder und Pater aus 76 Ländern haben in dem Missionswerk aktuell ihre spirituelle Heimat gefunden. Seit dem 8. September 2024 wird dieses runde Jubiläum ganz besonders gefeiert.
Denn vor genau einem Jahr wurde es mit einem Eröffnungsgottesdienst unter der Leitung des ...
 
 

Die Zukunft der Kirche entscheidet sich nicht nur an ihren Strukturen, sondern an ihrer Fähigkeit, Männer und Frauen gemeinsam im Licht des Evangeliums auf den Weg zu schicken. Der Synodale Prozess ist einer dieser entscheidenden Momente, in denen sich das Gesicht der Kirche neu formt.
 
Camille Mukoso, SJ – Nairobi / Mario Galgano - Vatikanstadt
Eine der wichtigsten Stimmen Afrikas in dieser Debatte ist die kongolesische Theologin Sr. Josée Ngalula, SSA, die bei einer Konferenz am Hekima University College in Nairobi über die Verantwortung afrikanischer Frauen im post-synodalen Kontext sprach.
 
 

Kommenden Sonntag (14.9.) feiert Papst Leo XIV. Geburtstag - und er ist am Abend bei einer Ökumene-Vigil zum Heiligen Jahr 2025, bei der an neue Märtyrer erinnert wird. Eine Ökumene-Papst-Vigil am Papst-Geburtstag, in der Papst-Basilika Sankt Paul vor den Mauern in Rom - was bedeutet das? Das wurde unter anderem diesen Montag bei einer Pressekonferenz im Vatikan geklärt. Stefanie Stahlhofen hat sie verfolgt.
Stefanie Stahlhofen - Vatikanstadt
Los ging alles im Heiligen Jahr 2000. Da hatte Papst Johannes Paul II. zu einer ...
 
 

Der Magdeburger Bischof Gerhard Feige hat Christen aufgerufen, sich nicht von Resignation anstecken zu lassen. Und er erklärte konkret, was er damit meint.
 
In Zeiten von Krisen, Kriegen und gesellschaftlicher Polarisierung sei es wichtiger denn je, „Pilgerinnen und Pilger der Hoffnung“ zu sein, sagte er laut Predigtmanuskript am Sonntag bei der Bistumswallfahrt im Kloster Huysburg. Merkmale solcher Pilger seien: Sie ließen sich nicht von Verschwörungstheorien verführen, suchten Verständigung statt Spaltung, handelten solidarisch und instrumentalisierten ihren Glauben nicht, um sich selbst auf- und andere abzuwerten.
 
 

Rund 10.000 Gläubige haben am Samstag in Veszprém die Seligsprechung der ungarischen Märtyrerin Mária Magdolna Bódi gefeiert.
Kardinal Péter Erdő, Erzbischof von Esztergom-Budapest, leitete in Vertretung von Papst Leo XIV. die Messe und verlas das Dekret. Auch aus Ungarns Nachbarländern nahmen Bischöfe, Ordensleute, Priester und zahlreiche Gläubige an der Feier teil.
 
Bódi war Fabriksarbeiterin. 1921 geboren, wuchs sie einfachen Verhältnissen auf. Sie engagierte sich für Kinder, Bedürftige und ältere Menschen.
 
 

Die derzeit zu beobachtende atomare Aufrüstung hat hohe Risiken. Darauf verweist der Generaldirektor der Internationalen Atomenergiebehörde, Rafael Grossi. In unserem Interview hob er die Bedeutung des Dialogs mit politischen und religiösen Führungspersönlichkeiten hervor. Grossi sieht im Papst einen Verbündeten; am 5. September hat er mit Leo XIV. im Vatikan gesprochen.
 
Gudrun Sailer und Daniele Piccini - Vatikanstadt
„Wir sehen allgemein eine Zunahme der nuklearen Bewaffnung im Gegensatz zur Abrüstung. Staaten verbessern und vergrößern ihre nuklearen Arsenale“, hielt Grossi fest. „Es ist bezeichnend, dass auch Staaten ohne Atomwaffen immer offener ...
 
 

Leo XIV. hat Samstagabend bei einem Familienfest von Vatikan-Angestellten vorbeigeschaut. Auf dem Platz vor dem Governatorat, dem Sitz der „Stadtregierung“ des Vatikanstaates, begrüßte er die vielen Kinder und ihre Eltern, die im Vatikanstaat arbeiten.
Die Veranstaltung findet seit mehreren Jahren statt, üblicherweise im Mai, musste aber wegen des Papstwechsels verschoben werden. Die zahlreichen anwesenden Kinder hießen Papst Leo mit Rufen, Applaus und Gesängen willkommen.
 
 

Papst Leo XIV. hat die beiden im Jugendalter verstorbenen Laien Carlo Acutis und Giorgio Frassati an diesem Sonntag auf dem Petersplatz heiliggesprochen. Er würdigte die beiden Italiener als „Einladung vor allen an junge Menschen, das Leben nicht zu vergeuden“. 80.000 Pilger feierten mit.
 
Anne Preckel – Vatikanstadt
Carlo Acutis (1991-2006) und Giorgio Frassati (1901-1925) sprechen weltweit viele Gläubige an: Beide lebten ihren Glauben im Alltag und mit Energie und Zuversicht, bis zuletzt: Acutis verstarb mit nur 15 an Leukämie, Frassati mit 24 Jahren an Kinderlähmung.
 
 

Kardinal George Jacob Koovakad, Präfekt des Dikasteriums für den interreligiösen Dialog, hat am Samstag bei einer mehrtätigen Dialog-Konferenz in Dhaka zu mehr Harmonie in der Gesellschaft aufgerufen.
Der aus Indien stammende Kardinal stellte die immense Bedeutung, die Harmonie unter den Menschen und auf der gesamten Welt hat, in den Fokus und zitierte mehrfach den verstorbenen Papst Franziskus aus seiner Enzyklika „Fratelli tutti“.
Im Nächsten Gott erkennen
„Wenn die Würde des Menschen geachtet und seine Rechte anerkannt und garantiert werden, ... "
 
 

Quelle: Fotolia

Mehr als 1.000 Gläubige aus rund 30 Ländern werden an diesem Wochenende im Vatikan erwartet. Darunter sind erstmals ganz offiziell queere Katholiken, die zum Heiligen Jahr 2025 nach Rom pilgern.
Die LGBTQ-Wallfahrt wird vom Global Network of Rainbow Catholics und der italienischen Initiative La Tenda di Gionata organisiert. 
Für viele Teilnehmende ist die Wallfahrt ein historisches Ereignis - doch die Einschätzungen gehen auseinander, wie die Katholische Nachrichtenagentur (KNA) berichtet. Der Münchner Pastoralreferent und Queerseelsorger Gerhard Wachinger sowie der baden-württembergische Priester Armin Noppenberger nehmen an der Wallfahrt teil. Sie mussten sich vorher der Frage stellen, ob sie, als nicht-heterosexuelle Katholiken, im Herzen der Kirche wirklich willkommen sind.
 
 

Im Nahost-Konflikt drängt der Vatikan „sehr entschieden“ auf Dialog. Das hat Kardinalstaatssekretär Pietro Parolin am Freitag in Bezug auf die Audienz für Israels Präsidenten Isaac Herzog vom Vortag durchblicken lassen.
Gegenüber einem Journalisten des katholischen Nachrichtendienstes Sir beklagte Parolin am Freitag, dass es derzeit „keine Gespräche“ der Parteien im Nahostkonflikt gibt. Der Kardinalstaatssekretär bekräftigte die Notwendigkeit von Dialog, um den Konflikt zwischen Israel und der Hamas politisch zu lösen.
 
 

Leo XIV. hat die römische Museumsleiterin Cristiana Perrella zur Präsidentin der päpstlichen Kunstakademie im Pantheon berufen. Der Vatikan gab die Ernennung an diesem Samstag bekannt.
Perrella ist ausgewiesene Fachfrau für zeitgenössische Kunst, sie leitet seit März dieses Jahres das Museum MACRO in Rom und lehrte davor Kulturmanagement an der Universität San Raffaele in Mailand. Mit ihr erhält die Päpstliche Akademie der schönen Künste und der Literatur der Virtuosen im Pantheon, so der vollständige Titel der Institution aus dem 16. Jahrhundert, zum ersten Mal eine Frau an der Spitze. Bereits bisher war die erfahrene Kuratorin Mitglied der Akademie.
 
 

Erstland hat seinen ersten Seligen der katholischen Kirche: In Tallinn ist am Samstag der deutsche Jesuit Eduard Profittlich seliggesprochen worden, der 1942 unter sowjetischer Gewaltherrschaft starb. Kardinal Christoph Schönborn würdigte in seiner Predigt den Märtyrerbischof als Hirten, der bei seiner Herde blieb – im Wissen, dass ihn dies das Leben kosten würde.
Die Aktualität sparte der emeritierte Erzbischof von Wien nicht aus. „Gerade in dieser Gegend der Welt“ sei die Sorge besonders groß, dass „alte Wunden“ wieder ...
 
 

Am Samstag wird auf dem Freiheitsplatz in Tallinn der deutsche Jesuit und Märtyrer Eduard Profittlich seliggesprochen. Für Estland, eines der säkularsten Länder Europas, ist dies ein Ereignis von großer historischer und ökumenischer Bedeutung.
Mario Galgano - Vatikanstadt
Estland erlebt an diesem Wochenende ein kirchenhistorisches Ereignis: Mit der Seligsprechung von Eduard Profittlich, dem aus Deutschland stammenden Jesuiten und letzten ...
 
 

Seit 1993 betreibt das Institut „Servantes de la lumière du Christ (SLC)“ [Dienerinnen des Lichtes Christi] das Zentrum Siloé, wo blinde Kinder und Jugendliche aufgenommen und begleitet werden, um ihnen eine Schul- oder Berufsausbildung zu gewährleisten. Oft handelt es sich um Kinder, die von ihren Eltern im Stich gelassen wurden und auf das Betteln angewiesen sind. Die Schwestern bemühen sich, ihnen eine soziale Wiedereingliederung zu ermöglichen, die die Menschenwürde respektiert.
 
 

Salzburgs Erzbischof Franz Lackner hat seinen Dienstsitz mit Gottes freier Natur getauscht: Drei Wochen lang pilgert der 69-jährige Franziskaner in Ordenskutte und mit Rucksack zu Fuß von Florenz nach Rom.
Eindrücke und Bilder seiner 600 Kilometer langen Wanderung postet Lackner, der auch die Österreichische Bischofskonferenz leitet, auf Instagram und Facebook.
 
 

Der Ständige Beobachter des Heiligen Stuhls bei den Vereinten Nationen, Erzbischof Gabriele Caccia, hat vor einem Rückschritt in der Abrüstungspolitik gewarnt. Im Rahmen der UN-Generalversammlung in New York erklärte er an diesem Donnerstag, die Welt erlebe eine „Wiederbelebung aggressiver nuklearer Rhetorik“ und steigende Rüstungsausgaben. Papst Leo empfing am Freitag Rafael Mariano Grossi, den Generaldirektor der Internationalen Atomenergie-Organisation (IAEO), in Audienz.
 
 

Leo XIV. hat Urban Federer O.S.B. als Abt im Kloster Einsiedeln bestätigt. Der Papst habe die Wahl des Kapitels bestätigt und den Schweizer Ordensmann erneut ernannt, gab der Vatikan bekannt. Es ist Federers zweite Amtszeit.
Der Benediktiner-Abt, geboren 1968 in Zürich-Fluntern in der Diözese Chur, war im Dezember 2013 erstmals zum Abt in der Territorialabtei Maria Einsiedeln ernannt worden, in der er zuvor bereits als Prior und Generalvikar wirkte.
 
 

Der Ukraine-Krieg und die Sicherheit Europas waren Thema bei den Gesprächen, die Polens Präsident Karol Tadeusz Nawrocki an diesem Freitagmorgen im Vatikan führte.
 Dies teilte der Pressesaal nach der Begegnung mit. Nach der Audienz bei Papst Leo habe Karol Tadeusz Nawrocki auch Kardinalstaatssekretär Pietro Parolin und den vatikanischen Sekretär für die Beziehungen zu den Staaten und internationalen Organisationen, Paul Richard Gallagher, getroffen, hieß es. Demnach wurden ...
 
 

Vor Mitgliedern eines Friedensnetzwerkes hat Leo XIV. an diesem Freitag für eine authentische Kultur des Friedens geworben. „Frieden steht auf der Tagesordnung der internationalen Staats- und Regierungschefs, er ist Gegenstand globaler Diskussionen, aber leider wird er oft auf einen bloßen Slogan reduziert“, merkte er dabei an.
 Anne Preckel - Vatikanstadt
„Was wir brauchen, ist, den Frieden in unseren eigenen Herzen und in unseren Beziehungen zu pflegen, ihn in ...
 
 

Papst Leo XIV. hat an diesem Freitagnachmittag auf dem Gelände der päpstlichen Sommerresidenz Castel Gandolfo eine neuartiges ökosoziales Lehr- und Versuchsprojekt eröffnet. Das „Borgo Laudato Si“ genannte vatikanische Mustergut will „die ökologische Umkehr durch Bildung und Katechese fördern“, erklärte der Papst in seiner Predigt.
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In seiner Eigenschaft als Flüchtlingsbeauftragter der Deutschen Bischofskonferenz bereist der Hamburger Erzbischof Stefan Heße derzeit Ägypten, wo besonders viele sudanesische Flüchtlinge vor dem Krieg in ihrem Land Zuflucht gefunden haben. Wir sprachen mit ihm über seine Eindrücke.
Der Bürgerkrieg, der seit 2023 im Sudan tobt, hat mittlerweile mehr als zwölf Millionen Menschen in die Flucht geschlagen, was das Land zum Schauplatz der weltweit größten Vertreibungskrise überhaupt macht. Zehn Millionen Menschen ...
 
 

Die gemeinsame Arbeitsgruppe des Ökumenischen Rates der Kirchen (ÖRK) und der katholischen Kirche hat bei ihrem jüngsten Treffen in Rom Fortschritte in ihrem Dialog erzielt. Wie die Ökumene-Expertin Annemarie C. Mayer von der Theologischen Fakultät Trier in einem Interview mitteilte, stand dabei die Frage nach dem Heil im Mittelpunkt. Besonders hob sie eine Audienz mit Papst Leo XIV. hervor, der der Gruppe Mut zugesprochen hatte.
 
 

Ein eigens in päpstlichem Weiß gestaltetes BMW-R18-Motorrad hat Papst Leo XIV. am Mittwoch auf dem Petersplatz gesegnet und signiert. Die „Jesus-Biker“ aus Deutschland und Missio Österreich wollen das Unikat im Oktober versteigern – zugunsten von Kindern in Madagaskar.
 Mario Galgano - Vatikanstadt
Bei der Generalaudienz im Vatikan kam es zu einer ungewöhnlichen Begegnung: Papst Leo XIV. segnete und signierte ein speziell umgebautes BMW-R18-Motorrad, das in Weiß und mit Anleihen an das Papamobil gestaltet wurde. Auf dem Petersplatz nahm der Papst auch kurz auf der Maschine Platz.
 
 

Papst Leo XIV. hat den Familien der Opfer des Seilbahnunglücks in Lissabon sein Beileid ausgesprochen. Bei dem Unfall am Elevador da Glória starben am Mittwoch mindestens 15 Menschen, rund 20 wurden verletzt.
 Im Namen des Papstes schrieb Kardinalstaatssekretär Pietro Parolin an den Patriarchen von Lissabon, Rui Valério, Leo sei „über die traurige Nachricht des Unfalls in Lissabon informiert“ worden. Er bitte darum, den Angehörigen der Toten „aufrichtige Anteilnahme sowie seine geistliche Nähe“ zu übermitteln. Zugleich erflehe er „vom Himmel die vollständige Genesung der Verletzten und die Kraft der christlichen Hoffnung für alle, die von diesem Unglück betroffen sind“.
 
 

Papst Leo XIV. hat an diesem Donnerstag den Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz, Bischof Georg Bätzing, in Privataudienz empfangen. Es war die erste Begegnung zwischen dem Limburger Bischof und Leo XIV. seit dessen Wahl zum Papst am 8. Mai.
Bätzing erklärte im Anschluss an das Gespräch nach Angaben von KNA, er sei dankbar für das gute und inhaltsreiche Gespräch. Er habe den Papst als „aufmerksamen Zuhörer und interessierten Seelsorger" erlebt. „Ich bin sehr froh, dass ... "
 
 
 
Papst Leo XIV. hat an diesem Donnerstag den israelischen Präsidenten Isaac Herzog im Vatikan empfangen. Im Zentrum der Gespräche standen die tragische Lage in Gaza sowie die Hoffnung auf eine Wiederaufnahme der Friedensverhandlungen. Besonders wurde die Notwendigkeit der Freilassung aller Geiseln betont, ebenso wie die Vatikanhaltung, dass die einzige Lösung die Bildung zweier Staaten darstelle. ...
 
(Herzog wurde, wie bei Staatsbesuchen üblich, nach einer Anfrage seines Büros für eine Visite empfangen.)
 
 

Ultrakonservative Netzwerke versuchen derzeit, die amerikanische Demokratie aus religiöser Überzeugung zu einer Theo-Autokratie umzubauen. Das erklärt die deutsche Theologin Hille Haker, die theologische Ethik an der Loyola University in Chicago lehrt.
Haker schreibt in der aktuellen Ausgabe des deutschen Magazins „Publik Forum" (Mittwoch), ultrakonservative Katholiken seien Teil einer religionsübergreifenden Bewegung, die Geschichtsrevisionismus betreibe und „den Umbau der amerikanischen Demokratie in eine Theo-Autokratie mit Trump an der Spitze" fördere.
 
 

Norwegische Bischöfe mahnen in einem am 30. August veröffentlichten Hirtenbrief vor der zunehmenden Akzeptanz der Sterbehilfe in der norwegischen Bevölkerung. Damit zielt die katholische Kirche in Norwegen auf die Parlamentswahlen am 8. September.
Sorge um Kurswechsel
Das Recht auf Sterbehilfe bleibt in Norwegen weiterhin verboten. Das könnte sich nach den Parlamentswahlen am 8. September ändern, befürchten die norwegischen Bischöfe. Die Sterbehilfe bleibe mit der Lehre der katholischen Kirche unvereinbar, erklären ...
 
 

Ab diesen Mittwoch gehen 192 Bischöfe aus aller Welt im Vatikan für eine Woche erneut „in die Schule“. Die Ausbildungsmodule der verschiedenen Dikasterien richten sich an Neu-Bischöfe, die in den letzten Monaten geweiht wurden. Beteiligt sind auch deutschsprachige Referenten wie Kardinal Christoph Schönborn und Pater Hans Zollner.
Das 1994 eingeführte Programm ist fester Bestandteil der Kurie und findet jährlich statt, Bischöfe aus allen fünf Kontinenten nehmen teil. Ziel ist die Förderung von Schlüsselkompetenzen, die Bischöfe zur Ausübung ihres Amtes brauchen, und ...
 
 

Das neue öko-soziale Modellprojekt des Vatikans, das Borgo Laudato Si’ oder Laudato Si’-Dorf in Castel Gandolfo, soll viele Nachahmer finden. Das wünscht sich Schwester Alessandra Smerilli, die „Nummer zwei“ im federführenden Dikasterium für die ganzheitliche Entwicklung des Menschen.
 
Das Projekt auf dem Gelände der früheren päpstlichen Sommerresidenz vereint Ökologie mit Fürsorge für Menschen - und mit Schönheit und Hoffnung, sagte uns Smerilli. „Das Laudato Si’-Dorf ist ein Projekt, das Hoffnung vermittelt, Hoffnung für alle, die an die Prinzipien von Laudato Si glauben und sie gerne in die Praxis umgesetzt sehen würden“, so die italienische Ordensfrau.
 
 

Inmitten der idyllischen Hügellandschaft außerhalb Roms, auf einem 55 Hektar großen Gelände, entsteht ein einzigartiges Projekt mit globaler Strahlkraft: das vatikanische Nachhaltigkeits-Dorf Borgo Laudato Si'. Was für Jahrhunderte als päpstliche Sommerresidenz für fast alle verschlossen war, öffnet sich nun der Welt – als Ort der Bildung, der Natur und der spirituellen Erneuerung.
 
 

„Im Bitten – nicht im Besitzen – öffnet sich ein Weg zur Freiheit, weil wir aufhören, so zu tun, als wären wir uns selbst genug.“ Das sagte Papst Leo XIV. an diesem Mittwoch bei seiner Generalaudienz auf dem Petersplatz.

Stefan von Kempis – Vatikanstadt
„In der Geschwisterlichkeit, im einfachen Leben, in der Kunst, ohne Scham zu bitten und ohne Berechnung zu geben, liegt eine Freude, die die Welt nicht kennt. Eine Freude, die uns zur ursprünglichen Wahrheit unseres Seins zurückführt: Wir sind Geschöpfe, geschaffen, um Liebe zu geben und zu empfangen.“
 
 

Papst Leo XIV. hat die internationale Gemeinschaft dazu aufgefordert, humanitäre Korridore im Sudan einzurichten und zu nachhaltigen Friedenslösungen für das afrikanische Land beizutragen. Bei der Generalaudienz an diesem Mittwoch lenkte das Kirchenoberhaupt die Aufmerksamkeit auf die „dramatischen Nachrichten“ aus dem Sudan.
„In El Fasher sind viele Zivilisten in der Stadt eingeschlossen, Opfer von Hunger und Gewalt. In Tarasin hat ein Erdrutsch sehr viele ... "
 
 

Die Synode der Syro-Malabarischen Kirche hat sich besorgt über die zunehmende Verfolgung von Christen in Indien gezeigt und den Schutz der Religionsfreiheit eingefordert. In einem Hirtenbrief betonte Erzbischof Raphael Thattil, dass jede Person in Indien das verfassungsmäßig garantierte Recht habe, die eigene Religion frei auszuüben.
Der Brief der Synode soll am 7. September in allen Gemeinden der Kirche verlesen werden. Darin beklagte Erzbischof Thattil, dass ...
 
 

Der Notstand in Gaza hinterlässt auch in Jordanien Spuren, wo ein Großteil der Bevölkerung palästinensischer Herkunft ist. Nach einer Reise in das Land berichtet Bischof Klaus Krämer über die Lage von Flüchtlingen in dem Land.
 
Jordanien, im Nordwesten der Arabischen Halbinsel gelegen, ist seit Jahren mit dem Zustrom von Flüchtenden unterschiedlicher Herkunft konfrontiert. Es ist nach dem Libanon das Land mit der zweitgrößten Aufnahme von Flüchtlingen im Vergleich zur Bevölkerungszahl. Überwiegend kommen die Schutzsuchenden aus dem Irak und dem Iran.
Unterstützt vom Staat werden sie nicht. Bereits ...
 
 

Die humanitäre Lage im Gazastreifen spitzt sich nach Angaben von Bruder Matthias Maier, dem Leiter der Hilfsorganisation „Franziskaner Helfen“, dramatisch zu. In einem Interview mit dem Domradio berichtete er an diesem Dienstag, dass die Situation durch die geplanten Evakuierungen und die Blockade von Hilfslieferungen immer schlimmer werde.
Maier, der mit seiner Organisation in der Region tätig ist, bestätigte, dass die großen Hilfsorganisationen blockiert seien. Den Franziskanern sei es jedoch gelungen, einen eigenen Weg ...
 
 

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Die Welt befindet sich nach Einschätzung des EU-Botschafters beim Heiligen Stuhl Martin Selmayr in einem „Zeitalter des aggressiven Mächtewettbewerbs“, das von den Präsidenten der USA, Russlands und Chinas dominiert werde. Die daraus resultierende Unsicherheit bedrohe die Demokratie von innen und außen, sagte der deutsche Diplomat bei einem Jahresempfang in Dresden.
Selmayr betonte, dass Europa dieser Entwicklung nicht tatenlos zusehen dürfe. Die EU müsse lernen, die Sprache der Macht zu sprechen und den „brutalen ‚Strong Men‘ robust entgegenzutreten“. Er nannte in diesem Zusammenhang namentlich Wladimir Putin und Donald Trump, die nur die ...
 
 

Nach einem verheerenden Erdrutsch im Sudan, der Berichten zufolge mehr als tausend Menschen das Leben gekostet hat, hat Papst Leo XIV. seine tiefe Betroffenheit ausgedrückt. In einem Telegramm, das von Kardinalstaatssekretär Pietro Parolin an Bischof Yunan Tombe Trille Kuku Andali von El-Obeid gesandt wurde, versicherte der Papst die Betroffenen seiner geistlichen Nähe und seines Gebets für die Toten und Vermissten.
 
 

„Die Welt ist nicht nur ein Problem, das es zu lösen gilt, sondern ein Geheimnis, das mit Dankbarkeit und Hoffnung betrachtet werden muss“ – mit diesen Worten lenkt Papst Leo XIV. im Gebetsanliegen für den Monat September den Blick auf die Verantwortung des Menschen gegenüber der Schöpfung.
Mario Galgano - Vatikanstadt
Das Weltweite Gebetsnetzwerk des Papstes hat das monatliche Gebetsanliegen von Leo XIV. veröffentlicht. Im September bittet der Papst ...
 
 

Ab diesem Montag und noch bis zum 3. September findet in Rom die Vollversammlung der Gemischten Arbeitsgruppe der Katholischen Kirche und des Ökumenischen Rates der Kirchen (ÖRK) statt, die vom Dikasterium zur Förderung der Einheit der Christen ausgerichtet wird.
Am heutigen Montag, 1. September, wurde im Sitz des Dikasteriums zur Förderung der Einheit der Christen die Vollversammlung der Gemischten Arbeitsgruppe zwischen der Katholischen Kirche und dem Ökumenischen Rat der Kirchen (ÖRK) eröffnet. Das Treffen, das ...
 
 
 
Kardinal Reinhard Marx
Die Erzdiözese München und Freising lädt Betroffene von sexuellem Missbrauch zu einem „Tag der Begegnung“ nach Rottach-Egern ein. Die Veranstaltung am Samstag, den 20. September, wolle den Teilnehmern die Möglichkeit bieten, sich mit Erzbischof Kardinal Reinhard Marx, Generalvikar Christoph Klingan und Amtschefin Stephanie Herrmann sowie weiteren Vertretern der Diözese auszutauschen. Das teilte die Erzdiözese an diesem Montag mit.
 
 

Die Seligsprechung des 1942 in sowjetischer Gefangenschaft verstorbenen Erzbischofs Eduard Profittlich ist aus Sicht des Historikers Jaak Valge von der Universität Tartu auch ein Zeichen gegen die russische Aggression. Die katholische Kirche und der Westen würden damit ihre Unterstützung für Estland demonstrieren, sagte Valge der deutschen katholischen Wochenzeitung „Paulinus“.
 
Das Land vergesse seine Märtyrer nicht und wisse „die Pflichterfüllung auch bei einer neuen russischen Aggression zu schätzen“, so der Historiker. Die Seligsprechung des ...
 
 

Der Italiener Carlo Acutis, ein internetaffiner Jugendlicher und gläubiger Katholik, der als Teenager an Blutkrebs starb, wird am 7. September 2025 heilig gesprochen. Nicht nur die Seligsprechung, auch die Heiligsprechung von Carlo wurde durch das Pontifikat von Franziskus möglich, der von März 2013 bis April 2025 Papst war. In der Serie „Carlo Acutis - Ein Heiliger unserer Zeit" begeben wir uns auf die Spuren des neuen Heiligen. Diesmal geht es um Papst Franziskus und Carlo.

Stefanie Stahlhofen - Vatikanstadt
Eigentlich hätte Papst Franziskus Carlo Acutis Ende April heilig sprechen sollen, doch das katholische Kirchenoberhaupt starb am Ostermontag. So wurde die Heiligsprechung von seinem Nachfolger, Papst Leo XIV., auf den 7. September verschoben.
 
 

Lesen Sie hier in offizieller deutscher Übersetzung und im vollen Wortlaut die Botschaft von Papst Leo XIV. zum Weltgebetstag für die Bewahrung der Schöpfung, der am 1. September 2025 begangen wird. Die Wortmeldungen der Päpste in amtlicher deutscher Übersetzung finden Sie auf vatican.va.
 
Liebe Brüder und Schwestern!
Das Thema dieses Weltgebetstags für die Bewahrung der Schöpfung, das unser geliebter Papst Franziskus gewählt hat, lautet „Samen des Friedens und der Hoffnung“. Am 10. Jahrestag der ...
 
 

Beistehen, aufnehmen, fördern: Das sind aus der Sicht von Papst Leo XIV. drei wichtige Dimensionen der christlichen Nächstenliebe.
Beistehen bedeute, auf die Bedürfnisse der Mitmenschen einzugehen, sagte er an diesem Montag bei einer Audienz für eine karitative Stiftung im Geist des hl. Franz von Assisi (ca. 1182-1226) aus Mailand.
„Dem gesellt sich das Aufnehmen hinzu, das bedeutet: für den anderen Raum schaffen im eigenen Herzen, im eigenen Leben. Seine Zeit verschenken, zuhören, beten. Das ist die Haltung des ...
 
 

Mit einer Messe in der römischen Basilika Sant’Agostino hat Papst Leo XIV. an diesem Abend das 188. Generalkapitel der Augustiner eröffnet – des Ordens also, dem er selbst angehört und den er jahrelang geleitet hat.
Sant’Agostino liegt in der Innenstadt, nicht weit von Piazza Navona; die Kirche wird vielen Rombesuchern ein Begriff sein, weil sie ein Marienbild des Caravaggio und ein Prophetenfresko Raffaels beherbergt. Außerdem hat hier die heilige Monika, Mutter des Kirchenvaters Augustinus, auf den sich der Orden beruft, ihre letzte Ruhestätte gefunden.
 
 

Der an Krebs erkrankte Fuldaer Bischof Michael Gerber zeigt sich tief bewegt über die ihm entgegengebrachte große Anteilnahme der Bevölkerung.
Aktuell befinde sich der katholische Kirchenmann in der dritten Phase der Chemotherapie, teilte die Pressestelle des Bistums am Sonntag mit. Die medizinische Behandlung schreite weiter nach Plan voran. Um vollständig zu genesen, benötige der Bischof allerdings Zeit und Ruhe.
Ende Juni hatten Ärzte bei dem 55-Jährigen einen Tumor festgestellt. Dieser habe ihm bei einer Operation vollständig entfernt werden können, so das Bistum weiter. Welche Art von Krebs diagnostiziert wurde, ist nicht bekannt.
 
 

Am 1. September beten Christen und Christinnen in der ganzen Welt gemeinsam für die Bewahrung der Schöpfung. Inmitten all der globalen Krisen der Jetzt-Zeit bleibt die Umweltfrage präsent, sagte uns Österreichs Umweltbischof Alois Schwarz. Die Welt werde aber nur dann bewohnbar bleiben, wenn die ökologische Frage mit der sozialen Frage zusammen gesehen und gelöst wird.
 
 

Das Internationale Rote Kreuz warnt vor einer massenweisen Evakuierung der Bevölkerung aus Gaza-Stadt.
Eine solche Evakuierung, wie die israelische Regierung sie vornehmen will, wäre „unter den gegenwärtigen Bedingungen auf sichere und vernünftige Weise nicht durchführbar“. Das sagte die Präsidentin des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz (IKRK), Mirjana Spoljaric, am Wochenende in Genf.
Trotz des wachsenden Drucks aus dem Ausland und innerhalb Israels, den Krieg zu beenden, hält die Regierung von Benjamin Netanjahu an ihrer Absicht fest, ... "
 
 

Die Kirche sollte „für alle eine Schule der Demut sein, das heißt ein Zuhause, in dem man immer willkommen ist, wo die Plätze nicht erobert werden müssen.“
 Das sagte Papst Leo XIV. an diesem Sonntag bei seinem Angelusgebet am Petersplatz in Rom. Wir sollten „in die Weite blicken“, so Leo: „nicht auf unsere Fußspitzen, sondern in die Ferne!“
Wer sich selbst erhöhe, scheine in der Regel „nichts Interessanteres als sich selbst gefunden zu haben“ und sei im Grunde genommen sehr unsicher. „Wer jedoch verstanden hat, dass er in den Augen Gottes sehr kostbar ist, wer tief in seinem Inneren spürt, dass ... "
 
 

Papst Leo XIV. hat an diesem Sonntag nach seinem Angelusgebet in Rom eine ganze Reihe von Appellen an die Weltöffentlichkeit lanciert. Sein erstes Augenmerk galt dem Krieg in der Ukraine.
Stefan von Kempis – Vatikanstadt
„Liebe Brüder und Schwestern, leider bringt der Krieg in der Ukraine weiterhin Tod und Zerstörung“, so Leo von einem Fenster des Apostolischen Palastes aus. „Auch in den letzten Tagen haben Bombenangriffe mehrere Städte, darunter die Hauptstadt Kyiv, getroffen und zahlreiche Opfer gefordert. Ich bekunde dem ukrainischen Volk und allen verletzten Familien erneut meine Verbundenheit.“
 
 

Anlässlich der Heiligsprechung von Pier Giorgio Frassati und Carlo Acutis am Sonntag, den 7. September, gibt der Vatikan zwei Sonderbriefmarken heraus. Die Feierlichkeiten auf dem Petersplatz werden von Papst Leo XIV. geleitet. Die Briefmarken sind eine Hommage an die beiden jungen Männer, die in ihren kurzen Leben ein Zeugnis für ihren Glauben abgelegt haben.
Die Briefmarken zeigen ein Porträt von Pier Giorgio Frassati des Malers Alberto Falchetti und eine Fotografie von Carlo Acutis, auf der er mit einem roten T-Shirt und einem Rucksack auf dem Monte Subasio zu sehen ist.
 
 

Die US-Amerikanerin Diane Foley, Mutter des 2014 von ISIS ermordeten Journalisten James Foley, hat Papst Leo XIV. im Vatikan besucht. In einem Gespräch mit den vatikanischen Medien berichtet sie von ihrem Weg durch Schmerz, Begegnung und Vergebung – und warum sie selbst einem der Mörder ihres Sohnes gegenübertrat.
Eugenio Murrali und Mario Galgano - Vatikanstadt
„Es war ein unglaubliches Geschenk“, beschreibt Diane Foley die Begegnung mit Papst Leo XIV. Für sie sei es bewegend, dass der Papst aus den Vereinigten Staaten stamme: „Wir brauchen seine Führung für Frieden und Hoffnung in der Welt.“
 
 

Wenn Papst Leo XIV. am Montagabend um 18 Uhr in die römische Basilika Sant’Agostino in Campo Marzio einzieht, schlägt er ein bedeutsames Kapitel der Ordensgeschichte auf. Der Pontifex wird das 188. Generalkapitel des Ordens des heiligen Augustinus eröffnen – jener Gemeinschaft, aus der er selbst hervorgegangen ist.
Mario Galgano - Vatikanstadt
Die Augustiner stehen vor einem entscheidenden Moment: Die rund 83 Kapitulare, Delegierte aus 41 Jurisdiktionen in fast 50 Ländern, wählen einen neuen  
Generalprior. Damit geht ...
 
 

Die Zukunft des Lebens auf der Erde wird entweder ökologisch und friedlich sein, oder es wird kein Leben mehr geben. Mit diesen deutlichen Worten hat der orthodoxe Patriarch von Konstantinopel, Bartholomaios I., in seinem Hirtenbrief zum „Tag der Bewahrung der Schöpfung" (1. September) und zum neuen orthodoxen Kirchenjahr eine umfassende ökologische und menschliche Umkehr eingemahnt.
 
 

Zum dritten Mal in Folge hat es in Gaza keinen regulären Schulbeginn gegeben. Darauf hat der Lateinische Patriarch von Jerusalem, Kardinala Pierbattista Pizzaballa, in einer Botschaft zum neuen Schuljahr hingewiesen. Er erklärte, die Zerstörung der Schulen beraube die Kinder ihres elementaren Rechts auf Bildung.
„Mit tiefem Schmerz erfüllt uns, dass unsere Kinder dort ihres Rechts auf Bildung beraubt sind. Ihre Schulen sind zerstört, ihre Klassenzimmer geschlossen. Wir ...
 
 

„Gerechtigkeit für das palästinensische Volk kann ebenso wie Sicherheit für das israelische Volk nur durch gegenseitige Anerkennung, Respekt vor den Grundrechten und die Bereitschaft zur Kommunikation erreicht werden“, so ein Appell, den Vertreter der italienischen Religionsgemeinschaften an diesem Freitag gemeinsam veröffentlicht haben.
Das Dokument entspringt der „dringenden Notwendigkeit, jede Initiative zur Begegnung zu fördern, um Hass einzudämmen, das Zusammenleben zu sichern, die Sprache zu reinigen und Frieden zu stiften“.
 
 

In Paderborn beginnt dieser Tage ein ungewöhnlicher Weg zur Ausbildung künftiger Priester und Laienbeschäftigter der Kirche: Priesteramtskandidaten, Theologiestudierende und junge Erwachsene, alle unter einem Dach lebend. „Leocampus“ heißt das Wohn- und Ausbildungsprojekt des Erzbistums. Wir sprachen mit Regens Stefan Kendzorra.
Gudrun Sailer - Vatikanstadt
Der Leocampus ist mehr als ein klassisches Priesterseminar. Künftig wohnen hier – in zentraler Lage und hellen, ruhigen Räumen mit Garten - Priesteramtskandidaten des Erzbistums Paderborn gemeinsam mit ...
 
 

Zum dritten Mal insgesamt wird der Vatikan Mitte September ein „Welttreffen der menschlichen Geschwisterlichkeit“ ausrichten. Die Konturen des Programms wurden an diesem Freitag der Presse vorgestellt.

Stefan von Kempis – Vatikanstadt
Am Freitag, 12. September, tagen zunächst Arbeitsgruppen zu Themenbereichen wie Politik, Wirtschaft oder KI an vielerlei Orten in Rom. Ihre Ergebnisse fließen ein in eine feierliche Sitzung auf dem römischen Kapitol am Samstag, 13. September. Bei dieser Sitzung werden Nobelpreisträger und weitere   ...
 
 
 

Papst Leo XIV. hat in einer Videobotschaft den Augustinerorden in den USA zur Friedensarbeit und zur Nächstenliebe aufgerufen. Anlass war die Verleihung der Medaille des heiligen Augustinus, die höchste Auszeichnung der Provinz St. Thomas von Villanova, an Leo. Das Papst-Video wurde Donnerstagabend – am Gedenktag des heiligen Bischofs von Hippo - in Philadelphia vor rund 700 Gästen gezeigt.
In dem etwa 13-minütigen Film dankte der Papst für die Ehrung und die für ihn gefeierten Messen. „Bitte, betet weiterhin für mich, für die Anliegen des ganzen Volkes Gottes in aller Welt“, so Leo XIV. an seine Mitbrüder.
 
 

In der nordindischen Provinz Uttar Pradesh sind am 24. August sieben Christen festgenommen worden, nachdem mehrere Sonntagsgottesdienste von radikalen Hindu-Gruppen gewaltsam unterbrochen wurden. Die Christen werden beschuldigt, an religiösen Zwangsbekehrungen beteiligt gewesen zu sein – ein Vorwurf, den Kirchenvertreter vehement zurückweisen.
„Es ist mittlerweile ein Muster geworden, Christen unter fadenscheinigen Vorwürfen der Zwangsbekehrung festzunehmen“, erklärte Pastor Joy Mathew, ein Unterstützer verfolgter Christen in der Region. Die Festnahmen erfolgten ... 
 
 

Der neue Papst ist kein Mann für große Knalleffekte. Das ist die Einschätzung eines Mitbruders von Leo XIV.
Der neue Papst sei ein zurückhaltender Mensch, in gewisser Weise schüchtern, so der Leiter des Augustinerordens in Italien, Gabriele Pedicino, im Interview mit „La Repubblica" (Donnerstag). „Große Knalleffekte" würden nicht zu Leos sanfter Persönlichkeit passen.
„Ich hatte nie den Eindruck, dass er ein impulsiver Mensch ist", sagt ...
 
 

Der palästinensische Arzt Maher Ayyad beschreibt die dramatische Lage im Gazastreifen: überfüllte Krankenhäuser, fehlende Medikamente, Patienten, die nicht behandelt werden können. In einem eindringlichen Appell fordert er die internationale Gemeinschaft auf, die Gewalt zu beenden.
Federico Piana und Mario Galgano - Vatikanstadt
Die Situation im Gazastreifen sei „sehr schwierig“, erklärt der palästinensische Arzt Maher Ayyad im Gespräch. Mehr als eine Million Menschen seien auf engem Raum eingeschlossen, viele ...
 
 

Am Gedenktag der heiligen Monika hat der vatikanische Staatssekretär, Kardinal Pietro Parolin, die Position des Heiligen Stuhls zur Krise im Nahen Osten unterstrichen. In der Basilika Sant’Agostino in Rom erinnerte er an den Appell von Papst Leo XIV. sowie an die Stellungnahmen der Patriarchen von Jerusalem.
Mario Galgano - Vatikanstadt
Parolin hob hervor, dass der Papst und die Patriarchen „ein Ende des Krieges“ gefordert und sich ausdrücklich „gegen die Vertreibung der Bevölkerung von ... "
 
 

Papst Leo XIV. hat bei einer Begegnung mit katholischen Politikern aus dem französischen Val-de-Marne zu einem konsequenten Bekenntnis des Glaubens aufgerufen. In Frankreich sei es „aufgrund einer manchmal falsch verstandenen Laizität nicht einfach, in Ausübung seiner öffentlichen Verantwortung im Einklang mit seinem Glauben zu handeln und zu entscheiden“, sagte der Papst seinen Gästen auf Französisch.
Papst Leo empfing die Abgeordneten und Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens aus dem Bistum Créteil, die ...
 
 

Papst Leo XIV. hat anlässlich des Gedenktages des heiligen Augustinus am Donnerstag die Bedeutung des persönlichen Einsatzes für Gott und den Nächsten hervorgehoben. In einer Nachricht auf dem Kurznachrichtendienst X schrieb der Papst, das Leben des spätantiken Heiligen erinnere daran, „dass jeder von uns von Gott Gaben und Talente empfangen hat und dass unsere Berufung, unsere Erfüllung und unsere Freude daraus entstehen, sie in liebevollem Dienst an Gott und den Mitmenschen zurückzuschenken“.
 
 

Papst Leo XIV. hat mit „tiefer Trauer“ von einer Schießerei in der katholischen Annunciation School in Minneapolis erfahren. Das geht aus einem Telegramm hervor, das Kardinalstaatssekretär Pietro Parolin im Auftrag des Papstes an den Erzbischof von Saint Paul und Minneapolis, Bernard Hebda, übermittelte. In den USA sind sogenannte School shootings häufig, dies ist das erste im Pontifikat des US-amerikanischen Papstes.
Der Angriff ereignete sich während einer Messe in der Kirche des Schulkomplexes. Der Täter, ein 23-jähriger Absolvent der Schule, eröffnete durch ...
 
 

Im Interview mit den Vatikanmedien sagt der Ökumenische Patriarch von Konstantinopel, Bartholomaios: „In der Ukraine findet ein Bruderkrieg statt, ein Skandal für die christliche und besonders für die orthodoxe Welt.“
Andrea Tornielli - Rimini
„Als Christen müssen wir unsere Stimme hören lassen, geeint, so wie es unsere Brüder getan haben“, und „wir müssen auch einen festen Willen zur Gerechtigkeit bezeugen, denn ohne Gerechtigkeit gibt es keinen Frieden.“ Das sagt der  Ökumenische Patriarch von ...
 
 

Wir sollten uns im Leben nicht darauf konzentrieren, unsere Sicherheiten zu verteidigen. „Nur was man verschenkt, blüht auf“, sagte Papst Leo XIV. an diesem Mittwoch bei seiner Generalaudienz im Vatikan.
Stefan von Kempis – Vatikanstadt
„Im Leben muss man nicht alles unter Kontrolle haben. Es reicht, sich jeden Tag dafür zu entscheiden, in Freiheit zu lieben“, so das Kirchenoberhaupt in seiner Katechese in der nach Paul VI. benannten Audienzhalle. Nur eine Liebe, die ...
 
 

Papst Leo XIV. hat am Mittwoch am Ende seiner Generalaudienz in der Audienzhalle im Vatikan einen eindringlichen Aufruf zum Frieden im Nahen Osten formuliert. „Am vergangenen Freitag haben wir unsere Brüder und Schwestern, die unter den Kriegen leiden, mit Gebet und Fasten begleitet“, erinnerte der Papst.
Mario Galgano - Vatikanstadt
Mit Blick auf die anhaltende Gewalt im Heiligen Land sagte Leo XIV.: „Ich richte heute erneut einen starken Appell ...
 
 

Das griechisch-orthodoxe Patriarchat von Jerusalem und das lateinische Patriarchat von Jerusalem haben am Dienstag in einer gemeinsamen Erklärung vor einer dramatischen Eskalation in Gaza gewarnt. Patriarch Theophilos III. und Patriarch Pierbattista Pizzaballa verwiesen dabei auf Israels Regierungsbeschluss, die Stadt vollständig unter Kontrolle zu bringen.
„Es scheint, dass die Ankündigung der israelischen Regierung, ‚die Tore der Hölle würden sich öffnen‘,  ...
 
 

Caritas Internationalis hat in einer Erklärung die Vorgänge in Gaza kritisiert. Was dort stattfinde, sei nicht nur Krieg, sondern Vernichtung. Die Dachorganisation des global agierenden katholischen Hilfswerks forderte einen sofortigen und dauerhaften Waffenstillstand sowie ungehinderten Zugang für Hilfe.
Seit die Vereinten Nationen am 22. August bestätigt haben, dass Israel den Hunger im Gazastreifen absichtlich durch die Blockade humanitärer Hilfe herbeiführt, sind der Mitteilung zufolge  ...
 
 

Kardinalstaatssekretär Pietro Parolin hat sich „bestürzt“ über die jüngsten israelischen Angriffe im Gazastreifen gezeigt. „Wir sind entsetzt über das, was in Gaza geschieht trotz der Verurteilung durch die ganze Welt“, sagte er am Montag in Neapel bei der Eröffnung der 75. Nationalen Liturgiewoche.
Anlass seiner Worte war der israelische Angriff auf das Nasser-Krankenhaus in Khan Younis, bei dem nach palästinensischen Angaben 20 Menschen getötet wurden, darunter fünf Journalisten. Parolin sprach von ...
 
 

Im Vatikan ist ab Mittwoch ein neuer Sammelband mit ausgewählten Ansprachen von Papst Leo XIV. erhältlich. Das Werk mit dem Titel „E pace sia! Parole alla Chiesa e al mondo“ („Und Friede sei! Worte an die Kirche und die Welt“) fasst die zentralen Themen des bisherigen Pontifikats zusammen.
 Das 160 Seiten starke Buch bündelt zentrale Reden von Papst Leo XIV. seit seiner Wahl. Die Veröffentlichung des Werkes in italienischer, englischer und spanischer Sprache soll die Prioritäten ...
 
 

Papst Leo XIV. wird sich in seiner Botschaft zum kommenden Weltfriedenstag mit dem Thema „unbewaffneter und entwaffnender“ Frieden beschäftigen. Das hat der Vatikan an diesem Dienstag bekannt gegeben. Der 1968 eingeführte katholische Weltfriedenstag wird jährlich am 1. Januar begangen.
Die Botschaft des Papstes zu dem kommenden Gedenktag lade die Menschheit dazu ein, die Logik von Gewalt und Krieg abzulehnen und sich für einen echten Frieden einzusetzen, der auf Liebe und Gerechtigkeit basiert, teilte ...
 
 

Die kleine Elefantin Ely ist eine ungewöhnliche Heldin. Von Afrika macht sie sich auf den Weg über die Alpen in die Schweiz, um ihren Freund Orsetto zu besuchen: Eine literarische Reise, die mehr ist als nur eine Abenteuergeschichte für Kinder. Gefördert von dem aus Liechtenstein stammenden Priester Kurt Vogt, in Zusammenarbeit mit der Illustratorin und Autorin Bruna Poetini, ist eine Kinderbuchreihe entstanden, die in vier Sprachen und inklusiv Integration und christliche Werte verbindet.
 
 

Die Vatikanische Bibliothek ist sicherlich eine der bedeutensten Bibliotheken weltweit. An der Seite von Stephen Metzger, dem Assistenten für die Manuskriptabteilung, geht es für Vatican News hinein in diese geschichtsträchtige Institution. Dabei stoßen wir auf den ein oder anderen Schatz...
So finden wir unter anderem einige Aufschriebe Luthers. Während seine Korrespondenz mit dem Papst im ...
 
 

Am  5. September wird Papst Leo XIV. in Castel Gandolfo offiziell den Borgo Laudato si’ eröffnen. Auf dem 55 Hektar großen Gelände, das jahrhundertelang päpstliche Sommerresidenz war, soll ein Ort entstehen, an dem Spiritualität, Nachhaltigkeit und Bildung zusammengeführt werden – inspiriert von der Enzyklika Laudato si’.
  Vatican News
Mit einer feierlichen Zeremonie unter Vorsitz von Papst Leo XIV. wird am 5. September 2025 um 16:00 Uhr der Borgo Laudato si’ in Castel Gandolfo eingeweiht. Das Projekt versteht sich als ...
 
 

Die Abschaffung der US-Agentur für internationale Entwicklung (USAid) hat verheerende Folgen für alle Länder, die von Notlagen betroffen sind. Für Millionen Menschen bedeutet sie „ein Todesurteil“ sagen Hilfsorganisationen. Unser Interview.
Stefano Leszczynski – Vatikanstadt *
Es ist erst fünf Monate her, dass US-Außenminister Marco Rubio auf X erklärte: „5.200 Verträge im Wert von Milliarden Dollar wurden gestrichen, weil ...“
 
 

„Mütter für den Frieden“ war der Titel der Auftakt-Veranstaltung beim Katholikentreffen in Rimini. Sie war Geschichten für Versöhnung und Dialog gewidmet: denen von Layla al-Sheik, eine palästinensische Mutter, die ihren Sohn in der zweiten Intifada verloren hat, und von Elena Kaminka, Mutter eines israelischen Soldaten, der am 7. Oktober 2023 starb. „Versöhnung in die Wüsten des Krieges bringen“ wollen die Veranstalter von Communione und Liberazione mit dem 46. Treffen dieser Art.
 
 

Beim Katholikentreffen in Rimini hat der bisherige Vikar der Kustodie des Heiligen Landes, Franziskanerpater Ibrahim Faltas, eindringlich auf die dramatischen Lage in Gaza und im Westjordanland hingewiesen. Er rief die internationale Gemeinschaft auf, eine „menschliche Lösung für eine unmenschliche Situation“ zu finden.
Mario Galgano - Vatikanstadt
Franziskanerpater Ibrahim Faltas, bis vor Kurzem Vikar der Kustodie des Heiligen Landes, hat die internationale Gemeinschaft zu ...
 
 

Papst Leo XIV. hat diesen Montag eine Gruppe Messdiener aus Frankreich in Audienz empfangen. Der Papst dankte den jungen Leuten für ihren Dienst - und ging auf das Problem des Priestermangels in Frankreich und weiteren Teilen der Welt ein.
Stefanie Stahlhofen - Vatikanstadt
„Ihr wisst, dass dies ein besonderes Jahr ist: Es ist ein Heiliges Jahr, das nur alle 25 Jahre stattfindet und ...
 
 

Anlässlich des Nationalfeiertags der Ukraine am Sonntag warnt die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte vor einem Sieg Russlands in seinem Angriffskrieg gegen das Nachbarland.
Besonders gefährlich sei die Situation für Ukrainer in den besetzten Gebieten. Dort werde Müttern auf Entbindungsstationen mit Wegnahme der Babys gedroht, wenn die Eltern keine russische Staatsbürgerschaft hätten, sagte der Sprecher der Gesellschaft, Valerio Krüger, der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA).
 
 

Papst Leo XIV. hat dem ukrainischen Präsidenten, Wolodymyr Selenskyj, anlässlich des Nationalfeiertags diesen Sonntag (24. August) einen Gruß geschickt. In dem Schreiben bekundet das katholische Kirchenoberhaupt seine Verbundenheit mit dem ukrainischen Volk und versichert seine Gebete, damit die Waffen schweigen und der Weg zu Dialog und Frieden frei werden möge.
 
 

Papst Leo XIV. hat erneut um Gebete für Frieden in der Ukraine gebeten. „Schließen wir uns unseren ukrainischen Brüdern und Schwestern an, die mit der spirituellen Initiative, weltweites Gebet für die Ukraine`den Herrn bitten, ihrem gequälten Land Frieden zu schenken", sagte das katholische Kirchenoberhaupt nach seinem Mittagsgebet diesen Sonntag im Vatikan.

Stefanie Stahlhofen - Vatikanstadt
Die Ukraine begeht am 24. August ihren Unabhängigkeitstag  - inzwischen schon zum 34 Mal. Unterdessen geht der russische Angriffskrieg ...
 
 

„Wir möchten uns bei den Opfern aufrichtig entschuldigen. Ihre Geschichten – die oft jahrelang verschwiegen wurden – berühren uns zutiefst“, sagt Schwester Mieke Kerckhof, Präsidentin der Union der Ordensleute in Flandern (URV) am Donnerstag. Infolge der neuen Dokumentarserie „De Nonnen“ („Die Nonnen“), die sich kritisch mit dem Ordensleben auseinandersetzt und im Herbst ausgestrahlt werden soll, bezog die URV zu den darin aufgebrachten Kritikpunkten Stellung.
 
 

Quelle: Erzbistum Freiburg

Der Leiter des Osteuropa-Hilfswerks Renovabis, Thomas Schwarz, hat vor einer Ermüdung des Engagements für die Ukraine in Deutschland gewarnt. Er kritisierte die geplante Kürzung des Etats für Entwicklungszusammenarbeit durch die Bundesregierung und den Rückgang der Spenden für sein Hilfswerk.
 Thomas Schwarz, Leiter des Osteuropa-Hilfswerks Renovabis, warnte in einem Interview   ...
 
 

Nach Beobachtungen der Deutschen Bischofskonferenz hat die Qualität des Vandalismus in katholischen Kirchen zugenommen. Ein DBK-Sprecher sagte der „Rheinischen Post“, dass in den Altarräumen Brandstiftung verübt, Exkremente in Beichtstühlen hinterlassen oder Christusfiguren enthauptet würden. Er sprach von einer „verschärften Dimension“ in den vergangenen Jahren, bei der „sämtliche Tabus gefallen“ seien.
 
 

Papst Leo XIV. hat an diesem Samstag im Vatikan die Teilnehmerinnen der Generalkapitel von vier Frauenorden empfangen. In seiner Ansprache betonte er die Bedeutung der Familie und rief die Ordensschwestern auf, durch ihr Wirken das Vorbild der Heiligen Familie von Nazareth lebendig zu halten.
Der Papst sprach vor den Kapitularinnen der Misioneras Hijas de la Sagrada Familia de Nazaret, des Instituts Figlie di Nazareth, des Instituts Apostole della Sacra Famiglia sowie der Suore di Carità di Santa Maria (Buon Consiglio). Diese Versammlungen fielen in das „Jubiläum der Hoffnung“, erinnerte ...
 
 

Papst Leo XIV. hat am Samstag im Vatikan eine Delegation der „Chagos Refugees Group“ empfangen. In seiner auf Französisch verlesene Ansprache begrüßte er die Rückgabe des Chagos-Archipels an Mauritius als wichtigen Schritt zur Wiedergutmachung einer „schweren Ungerechtigkeit“.

Mario Galgano - Vatikanstadt
Die Vereinigung setzt sich seit Jahrzehnten für das Rückkehrrecht der Chagossianer auf ihre Heimatinseln ein. Leo XIV. erinnerte dabei an ...
 
 

Politik darf nicht von Macht und Eigeninteressen bestimmt sein, sondern muss dem Wohl des ganzen Menschen dienen. Das hat Papst Leo XIV. an diesem Samstag katholischen Politikern und Gesetzgebern ins Stammbuch geschrieben.
„Wahres menschliches Gedeihen entspringt dem, was die Kirche ‚ganzheitliche menschliche Entwicklung‘ nennt – also der vollen Entfaltung des Menschen in allen Dimensionen: physisch, sozial, kulturell, moralisch und geistlich“, sagte der Papst bei einer Audienz für die Teilnehmer der Jahresversammlung des International Catholic Legislators Network (ICLN).
 
 

„Frieden gibt es nur, wenn die Liebe der Kern der Religion ist.“
Das betont Kardinal Christoph Schönborn mit Blick auf die weltweite Zunahme an Gewalttaten, die im Namen der Religion verübt werden. Extremismus und Fanatismus verzerrten das Gesicht der Religionen, aber auch der Politik, die die Religionen missbrauche, schreibt der emeritierte Wiener Erzbischof in seiner aktuellen Wochenkolumne in der Zeitung „Heute“ am Freitag.
 
 

Inspiriert von ihrer Gründerin, der seligen Maria von der Passion, widmen die Franziskanerinnen Missionarinnen Mariens in Indien ihr Leben dem Dienst an den Armen und Ausgegrenzten. In der Region St. Francis kümmern sich die Schwestern vor allem um Kinder, Erwachsene und Frauen: sie ermöglichen Bildung, befreien Menschen aus dem Menschenhandel, unterstützen ihre Rehabilitation und bringen Hoffnung und Veränderung in ihr Leben.
 
 

Ungefähr 10.000 Christen aus mehr als 20 Religionsgemeinschaften haben sich am Dienstag in Rourkela und Sundargarh, Indien, versammelt, um gegen zunehmende Akte radikal-hinduistisch motivierter Gewalttaten gegen Christen zu demonstrieren. Dabei übergaben sie ein Memorandum an zwei hochrangige Politiker, welches auf das Problem aufmerksam machen soll.
 
 

Papst Leo XIV. hat die Gläubigen aufgerufen, den 22. August, das Fest der Gottesmutter Maria Königin, im Zeichen von Fasten und Gebet für den Frieden zu begehen. Der Papst äußerte seinen Appell am Mittwoch am Ende der Generalaudienz im Vatikan.

Mario Galgano - Vatikanstadt
Zum Abschluss der Generalaudienz in der Audienzhalle im Vatikan richtete Papst Leo XIV. am Mittwoch einen Appell an die Gläubigen weltweit.
 
 

Bischof Vitalij Skomarovskyj, Vorsitzender der römisch-katholischen Bischofskonferenz der Ukraine, dankt Papst Leo XIV. für den weltweiten Aufruf zu Gebet und Fasten am 22. August. Im Interview mit den vatikanischen Medien spricht er über Hoffnung, die Bedeutung der Unabhängigkeit und den Trost bei Soldatenbegräbnissen.
 
Svitlana Dukhovych und Mario Galgano - Vatikanstadt
Die Ukraine lebt seit mehr als dreieinhalb Jahren mit Krieg, Zerstörung und Verlusten. In dieser Lage richtet Papst Leo XIV. einen weltweiten Appell an ...
 
 

Der Lateinische Patriarch von Jerusalem, Kardinal Pierbattista Pizzaballa, ist dankbar dafür, dass Papst Leo XIV. für diesen Freitag einen weltweiten Tag des Fastens und Betens für den Frieden ausgerufen hat. Zugleich betont er im Interview mit uns: „Gebet ist keine Zauberformel“.
 
Francesca Sabatinelli – Vatikanstadt *
„Wir sind dankbar für die Aufmerksamkeit, die der Papst dem Thema Frieden widmet. Es ist ein Thema, das er bei jeder sich bietenden Gelegenheit aufgreift.“ Das sagte Kardinal Pierbattista Pizzaballa in einem Interview mit den vatikanischen Medien.
 
 

In einer Botschaft an die Teilnehmer der Ökumenischen Woche in Stockholm erinnert Papst Leo XIV. an die historischen Wegmarken der Christenheit – das Erste Konzil von Nizäa im Jahr 325 und die Stockholmer Konferenz von 1925. Zum hundertjährigen Jubiläum der Stockholmer Weltkirchenkonferenz rief das katholische Kirchenoberhaupt die Teilnehmer der Ökumenischen Woche zu gemeinsamem Zeugnis, Gebet und Einsatz für den Frieden auf.
 
 

Ein Bandenangriff auf eine Moschee in Unguwan Mantau und nahegelegene Dörfer hat am Dienstagmorgen etwa fünfzig Todesopfer gefordert. Das erklärte der Abgeordnete Aminu Ibrahim. Der Angriff stellt nach seiner Einordnung einen Racheakt der Bewaffneten gegen eine vorherige Aktion der Dorfbewohner dar. Dabei hätten diese Bandenmitglieder angegriffen.
Solche Angriffe sind in den nordwestlichen und zentralen Regionen Nigerias an der Tagesordnung, wo Viehhirten und Bauern oft über den begrenzten Zugang zu Land und Wasser aneinandergeraten.
 
 

Trotz diplomatischer Verhandlungen auf Hochtouren hält der Paderborner Erzbischof Udo Markus Bentz ein rasches Ende des Krieges in der Ukraine für unwahrscheinlich. Das sagte der Vorsitzende der Deutschen Kommission Justitia et Pax am Donnerstag der Katholischen Nachrichtenagentur (KNA).
„Es ist gut, dass Bewegung in die Gespräche gekommen ist. Aber machen wir uns nichts vor: Es ist im besten Fall der Beginn eines langen Prozesses", sagte Bentz.
 
 

Eine Delegation der französischen Bischofskonferenz unter Leitung von Kardinal Jean-Marc Aveline hat Mitte August das Heilige Land besucht. Bischof Vincent Jordy, Vizepräsident der Konferenz, berichtet von tiefen Spannungen, alltäglichen Hürden und der Fragilität der christlichen Gemeinschaften – aber auch vom Auftrag, Hoffnung und Präsenz zu zeigen.

Delphine Allaire und Mario Galgano - Vatikanstadt
Vom 16. bis 20. August reiste die neue Präsidentschaft der französischen Bischofskonferenz, die am 1. Juli ihr Amt angetreten hatte, nach Israel und Palästina. Ziel der fünftägigen Pilgerreise war es, ...
 
 

„Wo es den Verantwortlichen staatlicher und internationaler Institutionen nicht gelingt, das Recht, Vermittlung und Dialog durchzusetzen, müssen die Religionen und die Zivilgesellschaft Mut zum Prophetischen haben.“
Stefan von Kempis – Vatikanstadt
Das steht in einer Botschaft von Papst Leo XIV. an das diesjährige Katholikentreffen von Rimini. Es gelte auf das zu setzen, was „aus den Trümmern und aus allzu viel Schmerz“ an Gutem herauswachsen könne. Dabei ...
 
 

Rund 80 orthodoxe Rabbiner aus verschiedenen Ländern fordern die israelische Regierung auf, der Hungersnot in Gaza ein Ende zu bereiten.
Die Initiative für das Schreiben, das der Katholischen Nachrichten-Agentur vorliegt, ging demnach von US-Rabbi Yosef Blau aus. Er erklärte: „Wenn Religion dazu benutzt wird, die Verehrung von Macht zu rechtfertigen, verzerrt sie die grundlegende Moral.“ Unkritische Loyalität widerspreche dem Anspruch der Selbstreflexion, der grundlegend für das Judentum sei.
 
 

„Die Katakomben sind ein Erlebnispark des Glaubens“, sagt Manfred Wendel mit einem Lächeln im Gesicht. Im Gespräch mit Vatican News nimmt der Katakombenführer uns mit hinein in seine Arbeit und in diesen „Erlebnispark“ – aber Achtung: „Es besteht die Gefahr, dass Er einem über den Weg läuft…“
 
Mit „Er“, meint Wendel natürlich nicht sich selbst, sondern Jesus Christus, den Herrn dieser Christen, die sich hier von ca. 120 n.Chr. bis ins sechste Jahrhundert hinein haben begraben lassen - im Glauben, Ihm bei der Auferstehung der Toten dann von Angesicht zu Angesicht gegenüberzustehen.
 
 

Vergebung ist Liebe bis zum Äußersten. Das hat der Papst bei der Generalaudienz an diesem Mittwoch betont. Die Liebe ist immer wieder Thema in diesen Tagen bei Papst Leo XIV. – die Liebe Gottes und ihre konkreten Auswirkungen im Leben eines jeden einzelnen. Die Generalaudienz fand wegen der schwülen Hitze in Rom erneut in der Aula Paolo VI. statt, im Anschluss grüßte der Papst die Gläubigen auf dem Vorplatz und im Petersdom.
 
 

Papst Leo XIV. hat die Gläubigen aufgerufen, den 22. August, das Fest der Gottesmutter Maria Königin, im Zeichen von Fasten und Gebet für den Frieden zu begehen. Der Papst äußerte seinen Appell am Mittwoch am Ende der Generalaudienz im Vatikan.
Mario Galgano - Vatikanstadt
Zum Abschluss der Generalaudienz in der Audienzhalle im Vatikan richtete Papst Leo XIV. am Mittwoch einen Appell an die Gläubigen weltweit. Anlass ist das bevorstehende Fest der seligen Jungfrau Maria, der Königin, das die Kirche am kommenden Freitag, den 22. August, feiert.
 
 

Die Nummer Zwei des Heiligen Stuhls, Kardinalstaatssekretär Pietro Parolin, ist zu Besuch in Burundi. Im Marienwallfahrtsort Mugera leitete er am Freitag die Feierlichkeiten zum Hochfest Mariä Himmelfahrt.
Dabei wurde die Pfarrkirche von Mugera zur „Basilika minor“ erhoben. An der Messfeier des Kardinals nahmen Tausende von Menschen teil, darunter Staatspräsident Évariste Ndayishimiye. In seiner Predigt rief Parolin die burundische Gesellschaft dazu auf, sich für das Gemeinwohl einzusetzen und persönliche Interessen hintanzustellen.
 
 

„Bombardements, Opfer, Zerstörung und ein Volk, das um Hilfe aller Art bittet: Das ist Gaza, ein Ort des Leids und des Todes.“
Das sagte Pater Gabriel Romanelli, der Pfarrer der einzigen katholischen Pfarrei im Gazastreifen, gegenüber den vatikanischen Medien. Trotz allem bete er zusammen mit seiner kleinen katholischen Gemeinschaft weiter um Frieden, so der Argentinier.
 
 

Papst Leo XIV. hat überraschend den Marienwallfahrtsort Mentorella besucht. Das teilte der Vatikan am Dienstagmittag mit.

Leo XIV. besucht überraschend Marienheiligtum in Genazzano bei Rom
Von seinem Urlaubsort Castel Gandolfo aus fuhr Leo in die Berge etwa sechzig Kilometer östlich von Rom, um eines der ältesten Marienheiligtümer Italiens zu besichtigen und dort zu beten. Der Papst unterhielt sich auch mit den polnischen Ordensleuten, die den Wallfahrtsort betreuen. Fotos zeigen Leo, wie er eine Höhle in der Nähe der Kirche besucht, in die sich der hl. Benedikt von Nursia oft zum Gebet zurückgezogen haben soll.
 
 

Sie leben in Israel, sprechen Hebräisch und sind Katholiken. Anlässlich des Jubiläumsjahres 2025 und des 70-jährigen Bestehens des Vikariats St. Jakobus ist die Gemeinschaft der hebräischsprachigen Katholiken nach Rom gepilgert.

Paweł Rytel-Andrianik und Karol Darmoros – Vatikanstadt
Obwohl sie in der Vergangenheit schon einmal Johannes Paul II. getroffen hatten, kamen sie zum ersten Mal als Vikariat. Der wichtigste Moment ihrer Pilgerreise war die Begegnung mit Papst Leo XIV.
 
 

Der bevorstehende Schulbeginn stellt für viele Familien in Österreich eine erhebliche finanzielle Herausforderung dar. Laut Caritas müssen Familien pro Kind und Schuljahr Ausgaben von über 2.200 Euro bewältigen, was für Menschen, die an oder unter der Armutsgrenze leben, eine erhebliche Belastung darstellt. Die Hilfsorganisation startete ihre jährliche Schulstartaktion und appelliert an die Regierung, die Bildungschancen von Kindern nicht vom Einkommen der Eltern abhängig zu machen.
 
 

Der Jesuit Klaus Mertes hat Bischöfe und finanziell bessergestellte Orden dazu aufgerufen, schwächeren Ordensgemeinschaften bei Entschädigungszahlungen für Missbrauchsopfer zu helfen. Mertes, der 2010 den Missbrauchsskandal der katholischen Kirche in Deutschland mit aufdeckte, betonte die fehlende Solidarität und die finanziellen Herausforderungen, vor denen manche Orden stehen.
 
 

Nach der Verurteilung eines Tessiner Priesters wegen sexueller Übergriffe hat der apostolische Administrator des Bistums Lugano, Alain de Raemy, die Verantwortung der Kirche gegenüber den Opfern betont und kündigte ein kirchenrechtliches Verfahren in Rom an. Der Geistliche unterliegt derzeit einem vorsorglichen Priesteramtsverbot.
Der am Donnerstag vor dem Strafgericht Lugano wegen sexueller Übergriffe verurteilte Tessiner Priester bleibt kirchlich suspendiert.
 
 

„Jede Veränderung bringt Herausforderungen mit sich." Das sagt Kardinal Rolandas Makrickas zu den vom verstorbenen Papst Franziskus auf den Weg gebrachten Reformen der Papstbasilika Santa Maria Maggiore. Franziskus ist in der römischen Basilika auch begraben.
Seit Juli ist Makrickas der neue Hausherr der Basilika. Zuvor kümmerte sich der Vatikan-Diplomat als Sonderkommissar um die wirtschaftlichen Belange des Gotteshauses.
 
 

Allein im Juli dieses Jahres sind in der Ukraine mindestens zehn Kinder bei russischen Angriffen ums Leben gekommen; 61 Kinder wurden verletzt.
Darauf macht das UNO-Kinderhilfswerk Unicef an diesem Montag aufmerksam. „Die Angriffe auf Wohngebiete und der Einsatz von Minen und Sprengstoffen haben verheerende Auswirkungen auf Kinder.“ Das schreibt das Unicef-Büro der Ukraine in einer Botschaft in den sozialen Netzwerken.
„Kinder müssen immer geschützt werden“, fordert Unicef. Die Angriffe müssten sofort aufhören.
 
 

Vor dem Besuch von Präsident Wolodymyr Selenskyj in Washington an diesem Montag hat das Oberhaupt der ukrainisch griechisch-katholischen Kirche, Großerzbischof Swjatoslaw Schewtschuk, in seiner wöchentlichen Ansprache betont, dass bei internationalen Verhandlungen nicht nur über Gebiete gesprochen werden dürfe, sondern über die Rechte und das Leben der Menschen in der Ukraine.
 
 

Humanitäre Helfer in aller Welt sind in diesem Jahr offenbar besonders bedroht.
 
Aktuell wurden bereits 265 Helfende im Einsatz getötet, wie aus den Daten der Aid Worker Security Database hervorgeht. Dieser Wert liegt jetzt schon auf dem Durchschnittswert der vergangenen drei Jahre und könnte auch noch den Rekordwert aus dem Vorjahr einstellen (2024: 383 getötete Helfer).
 
 

Papst Leo XIV. hofft auf einen Erfolg von Friedensbemühungen. Das sagte er an diesem Sonntag bei seinem Angelusgebet in Castel Gandolfo bei Rom.

 Stefan von Kempis – Vatikanstadt
Dabei ging der Papst nicht ausdrücklich auf das Treffen von US-Präsident Donald Trump und dem russischen Staatschef Wladimir Putin vom Freitag in Alaska ein. Bei ihrer Begegnung wurde kein Durchbruch zu einem Frieden in der Ukraine erreicht.
 
 

Papst Leo XIV. hat am Sonntag mit etwa hundert Bedürftigen in Castel Gandolfo zu Mittag gegessen. Im Garten seiner Sommerresidenz wurden Gemüse-Lasagne und Kalbsbraten aufgetischt.
 Bereits am Morgen hatte Leo im nahegelegenen Albano mit Armen und Bedürftigen eine Messe gefeiert. Vor dem Essen im Garten begrüßte der Papst seine Gäste, die von der Caritas des Bistums Albano betreut werden, mit den Worten, der Mensch sei „das schönste Geschöpf“, weil er „nach dem Ebenbild Gottes geschaffen wurde“, und das gelte für alle.
 
 

Papst Leo XIV. hat an diesem Sonntag eine Messe mit Bedürftigen gefeiert. Schauplatz war eine Marienkirche in Albano außerhalb von Rom; im nahegelegenen Castel Gandolfo verbringt Leo seit Mittwoch ein paar Tage zur Erholung angesichts der römischen Hitze.
Es ist eine kleine, aber antike Marienkirche: Santa Maria della Rotonda, eingebaut in ein Nymphäum aus dem ersten Jahrhundert nach Christus. Seit dem 8. Jahrhundert sollen Christen sich hier um eine Marien-Ikone versammelt haben, geweiht wurde die heutige Kirche im Jahr 1060. Rund 600 Menschen hatten sich ...
 
 

Die Erfurter Theologin und Synodenberaterin Myriam Wijlens hat auf deutliche Unterschiede im Reformtempo der katholischen Kirche hingewiesen.
„Asien, Afrika und Südamerika sind weit vorne gegenüber Europa", sagte sie am Freitag im Deutschlandfunk. Beispielsweise habe man in Asien unmittelbar im Anschluss an die Weltsynode damit begonnen, alle Bischöfe in Fragen der Synodalität zu schulen. Die Europäer seien hingegen abwartender und orientierten sich stärker an Direktiven aus Rom, während Asiaten die Initiative ergriffen und sich erprobten.
 
 
 
Nach gescheiterten Plastik-Verhandlungen: „Besser kein Vertrag als ein schlechter“
Die Plastikkrise bleibt weiter ungelöst: Die UN-Verhandlungen in Genf zu einem internationalen Plastikabkommen sind an der Blockadehaltung einzelner Staaten gescheitert. Das bedauert die Nichtregierungs-Organisation OceanCare, die UN-Beraterstatus in Meeresfragen hat und auch bei diesen Verhandlungen in beobachtender Funktion dabei war. Allerdings: Besser kein Vertrag, als ein schlechter Vertrag, meint OceanCare-Geschäftsführerin Fabienne McLellan.
 
 

Papst Leo XIV. nimmt am kommenden 21. November am ersten digitalen Jugendtreffen der National Catholic Youth Conference teil. Das teilten die Organisatoren in Washington am Hochfest Mariä Himmelfahrt mit.
Demnach wird Papst Leo XIV. „die Jugendlichen der Vereinigten Staaten im Rahmen einer digitalen Live-Veranstaltung während der dreitägigen Plenarsitzung der National Catholic Youth Conference (NCYC) treffen“. Die Begegnung finde am Freitag, dem 21. November 2025, um 10:15 Uhr (Ostküstenzeit der Vereinigten Staaten) statt.
„Es wird erwartet, dass der Heilige Vater zu ... "
 
 

Am Hochfest Mariä Himmelfahrt hat Papst Leo XIV. dazu ermutigt, aus dem Gebet zur Gottesmutter Hoffnung zu schöpfen – vor allem in schwierigen und ungewissen Zeiten.
Anne Preckel – Vatikanstadt
Die Gottesmutter Maria als Hoffnungsbringerin und Trösterin: dieses Bild hat der Papst beim Mittagsgebet des 15. August entfaltet. Anlässlich des Hochfestes Mariä Himmelfahrt, an dem die Kirche ...
 
 

In seiner Messe zum Hochfest Mariä Himmelfahrt hat Papst Leo XIV. an die Fruchtbarkeit des christlichen Glaubens erinnert, der unter widrigsten Umständen Hoffnung lebt. Wenn Gottes erneuerndes Wort angenommen werde, würden Verzweiflung und „Worte und Entscheidungen des Todes“ durch Hoffnung und Geschwisterlichkeit durchbrochen, predigte er in der Pfarrei San Tommaso da Villanova in Castel Gandolfo.
 
 
 
Am 15. August feiert die Kirche eines der ältesten Marienfeste der Christenheit: Die leibliche Aufnahme Mariens in den Himmel.
Am Hochfest Mariä Himmelfahrt betrachten wir die Erhebung Marias mit Leib und Seele in die Herrlichkeit des Himmels. Diese Glaubensüberzeugung, dass die Gottesmutter Maria nach ihrem Tod in den Himmel aufgenommen wurde, ist seit dem frühen Christentum verbreitet. Sie wird zwar nicht in der Bibel beschrieben, wurde aber 1950 als bisher letztes katholisches Dogma von Papst Pius XII. verkündet. In diesem  ...
 
 

Israel versucht nach Einschätzung internationaler Hilfsorganisationen, unabhängige humanitäre Akteure aus dem Land zu drängen. Neue Meldevorschriften könnten die Organisationen zwingen, ihre Tätigkeit im Gazastreifen und im Westjordanland einschließlich Ost-Jerusalem einzustellen und ihre internationalen Mitarbeiter abzuziehen.
Das schreiben mehr als 100 Nichtregierungsorganisatioen in einer gemeinsamen Erklärung vom 23. Juli. Zu den Unterzeichnern zählen Ärzte ohne Grenzen, Oxfam, der Caritas-Weltdachverband Caritas Internationalis, die evangelische Diakonie ...
 
 

Vor der italienischen Insel Lampedusa sind beim Untergang von zwei Migrantenbooten am Mittwoch mindestens 26 Menschen ums Leben gekommen, weitere werden vermisst. Die zentrale Mittelmeerroute von Nordafrika nach Italien gilt als die gefährlichste Migrationsroute der Welt.
60 Menschen konnten sich retten und sind bereits auf Lampedusa eingetroffen, wo mindestens vier von ihnen ärztlich behandelt wurden. Warum die Boote auf ihrer Überfahrt von der libyschen Küstenstadt Zawiya etwa 18 Seemeilen vor Lampedusa kenterten, ist noch unklar.
 
 

Diesen Donnerstag gedenkt die katholische Kirche des Heiligen Maximilian Kolbe. Er gab während des Nationalsozialismus sein Leben für einen Mithäftling. Papst Leo XIV. würdigte Kolbe am Mittwoch bei seiner Generalaudienz. Dies sei sehr bedeutsam, sagt uns die Nichte eines weiteren NS-Märtyrers, Karl Leisner. Er war mehr als fünf Jahre im KZ, weil er öffentlich bedauerte, dass Hitler einen Anschlagsversuch überlebte. Stefanie Stahlhofen hat mit Leisners Nichte, Monika Kaiser-Haas, gesprochen.
 
 

Seit ungefähr 100 Tagen ist der neue Papst Leo XIV. im Amt, und viele Medien ziehen deswegen eine erste Bilanz. Darf man das?
Das fragten wir unseren Redaktionsleiter Stefan v. Kempis.
„Natürlich darf man – wie das bei Politikern ja üblich ist – auch bei einem Papst nach hundert Tagen das Schleppnetz auswerfen und prüfen, was bisher erreicht wurde und in welche Richtung der Kurs zu gehen scheint. Allerdings ist die Marke der 100 Tage natürlich recht willkürlich gewählt; Päpste sind gemeinhin länger im Amt als Politiker, die sich alle paar Jahre von neuem zur Wahl stellen müssen, das heißt, ein Papst hat ...
 
 

Papst Leo XIV. hat hinsichtlich der Konflikte im Nahen Osten und der Ukraine auf die Ziele der „sanften Diplomatie“ des Heiligen Stuhls verwiesen. Es gelte, Probleme durch Dialog und nicht durch Krieg zu lösen, sagte das katholische Kirchenoberhaupt Journalisten bei seiner Ankunft in Castel Gandolfo diesen Mittwochabend. Bis 19.8. will Leo dort bleiben und sich erholen - es gibt aber auch einige öffentliche Auftritte.

Vatican News
Waffenstillstand und Friedensabkommen in der Ukraine  - und für Gaza eine Lösung der humanitären Krise und des Hungers sowie ...
 
 

Was derzeit im Osten der Ukraine geschieht, scheint niemand wirklich wahrzunehmen. Zu dieser Einschätzung kommt der griechisch-katholische Bischof von Donezk, Maksym Ryabukha, im Gespräch mit dem katholischen Hilfswerk „Kirche in Not". Der Bischof sorgt sich um die Menschen in den von Russland besetzten Gebieten.
„Die zerstörerischste Waffe ist nicht die Bombe, sondern das Gefühl, vergessen zu sein", sagt Ryabukha.
 

Kardinal George Jacob Koovakad, Präfekt des Vatikan-Dikasteriums für den interreligiösen Dialog, hat beim internationalen Kongress „Wege des Friedens. Religionen und Kulturen im Dialog”, zu einer Allianz der Religionen aufgerufen. Der Kardinal äußerte sich diesen Mittwoch (13. 8) zum Ende des Kongresses an der Katholischen Universität von Temuco.
 
Vatican News
Der Kardinal erinnerte in seiner Rede an die Rolle der Päpste seit Beginn des 20. Jahrhunderts bei der Lösung von Konflikten, an das diplomatische Engagement des Heiligen Stuhls „für Frieden, Gerechtigkeit und Entwicklung” und an die Förderung des interreligiösen und interkulturellen Dialogs. Er betonte: ...
 
 

Papst Leo XIV. hat entschieden, das unter seinem Vorgänger Franziskus eingerichtete Komitee für den Weltkindertag formal im Dikasterium für die Laien, die Familie und das Leben anzusiedeln.
Der Vatikan informierte über eine entsprechende Anordnung des Papstes an diesem Mittwoch. Papst Leo XIV. hat demnach dem Substituten für Allgemeine Angelegenheiten im Staatssekretariat, Edgar Peña Parra, in einer Audienz am 6. August aufgetragen, das Päpstliche Komitee für den Weltkindertag in das Dikasterium für Laien, Familie und Leben zu integrieren, heißt es ...
 
 

Diesen Mittwochnachmittag begibt sich Papst Leo XIV. wieder ins kühlere Castel Gandolfo. Dort in der Nähe will er kommenden Sonntag mit Bedürftigen zu Mittag essen, die von der Caritas von Albano Laziale in der italienischen Region Latium betreut werden. Radio Vatikan sprach vorab mit dem dortigen Caritas-Chef, Alessio Rossi, der das Treffen organisiert.

Daniele Piccini – Vatikanstadt
Leo XIV. will am Sonntag (17. August) zunächst eine Messe mit den von der Caritas betreuten Menschen im Marienheiligtum „Santa Maria della Rotonda“ am Albaner See feiern. Danach betet er den Angelus im nahe gelegenen Castel Gandolfo und trifft sich ...
 
 

Die Generalaudienz gab es an diesem Mittwoch gleich zweimal: Wegen des Andrangs von Pilgern und Touristen hielt Papst Leo sowohl in der vatikanischen Audienzhalle als auch im Petersdom Hof. Für Mittwochnachmittag war die Rückkehr des Papstes in seinen Sommersitz in Castel Gandolfo angesetzt, wo er bis zum 19. August bleibt.
Stefan von Kempis – Vatikanstadt
Das Ganze zog sich über 2,5 Stunden hin, aber der Papst und seine Besucher hielten gut durch. Dabei war es auch in der Halle und im Dom nicht gerade kühl. Und sogar auf dem Platz zwischen der Audienzhalle und der Basilika hatten die Organisatoren einige Gruppen untergebracht, die von Papst ebenfalls begrüßt wurden.
 
 

Leo XIV. hat den heiligen Maximilian Maria Kolbe gewürdigt, der 1941 im Konzentrationslager Auschwitz stellvertretend für einen Mithäftling sein Leben gab. Auch blickte der Papst bei der Generalaudienz auf das Hochfest Mariä Himmelfahrt am 15. August voraus.

„Bittet Gott durch seine Fürsprache, allen Völkern, die unter der Tragödie des Krieges leiden, Frieden zu schenken“, sagte der Papst in Bezug auf Kolbe bei seiner Generalaudienz im Vatikan als er die polnischsprachigen Pilger grüßte. Die Generalaudienz war wegen großer Hitze vom Petersplatz in die Audienzhalle im Vatikan verlegt worden.
 
 

Tausende Gläubige aus Österreich und dem Ausland werden zu Mariä Himmelfahrt am 15. August bei der traditionellen abendlichen Schiffsprozession auf dem Kärntner Wörthersee mit Start in Klagenfurt erwartet. An den zahlreichen Anlegestellen, wo Diözesanbischof Josef Marketz kurze Ansprachen halten wird, gibt es wieder ein vielfältiges Rahmenprogramm. Neu ist dabei eine inszenierte Lichtprojektion unter dem Motto „Lichtvolle Gedanken“.
 Anstelle des bisher ausgerichteten Feuerwerks werden mittels Beamer Worte wie Friede, Glaube, Liebe, Hoffnung, Demut und Wir stimmungsvoll auf die Marienkirche projiziert. 
 
 

Freiwilliges Engagement wirkt sich positiv auf das persönliche Wohlbefinden aus: Das zeigt eine aktuelle Studie des Instituts „Marketagent" in Kooperation mit der initiative „Social Friday" und dem Fundraising Verband Austria mit 3.143 Personen in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Demnach sind 78 Prozent der Ehrenamtlichen mit ihrem Leben zufrieden, während dieser Wert in der Gesamtbevölkerung bei 65 Prozent liegt.
Auch Glücksgefühle, Selbstwert, körperliche Aktivität und ...
 
 

Es gibt nicht viele Katholiken in Sibirien – und sie leben weit verstreut. Jetzt haben sie in Nowosibirsk eine „Tabor-Woche“ begangen, eine Art Heiliges Jahr im Kleinen.
 
Das berichtet Bischof Joseph Werth in einem Gespräch mit Radio Vatikan. Der Jesuit, der aus einer wolgadeutschen Familie stammt, ist durch die Erfahrung der Untergrundkirche geprägt; seit 1991 wirkt er als Bischof in Sibirien.
„Vor 28 Jahren, am 10. August 1997, wurde in Nowosibirsk die katholische Kirche, die Kathedrale eingeweiht. Und weil auch das ...
 
 

Die Hauptaufgabe des Dikasteriums besteht in der Aktualisierung der beiden Kodizes – des lateinischen und desjenigen für die Ostkirchen –, die den Kern der universalen Gesetzgebung der katholischen Kirche bilden. Dazu analysiert es Texte, die Interpretationsspielraum lassen, und schlägt dem Papst gegebenenfalls Änderungen oder Ergänzungen der Kanones vor.
 
Amedeo Lomonaco – Vatikanstadt
Wie ein juristisches Prinzip besagt, muss das Recht der Lebenswirklichkeit folgen. Das Dikasterium für Gesetzestexte fördert und ...
 
 

Das vatikanische Staatssekretariat teilte mit, dass Kardinalstaatssekretär Pietro Parolin auf Einladung der Ortskirche und der Behörden des Landes vom 12. bis 18. August 2025 nach Burundi reisen wird.
 Im Rahmen seines Aufenthalts wird Kardinal Parolin an einer Gedenkfeier für den Apostolischen Nuntius, Erzbischof Michael Aidan Courtney, teilnehmen, der am 29. Dezember 2003 bei einem Hinterhalt in Burundi ums Leben kam. Geplant ist die ...
 
 

Quelle: Fotolia

Acht Vertreter von „Wir sind Kirche“ werden Ende Oktober an einem Heilig-Jahr-Treffen von synodalen Teams und partizipativen Gremien im Vatikan teilnehmen.
Das bedeutet beinahe eine Premiere für die internationale kirchliche Reformbewegung. Wie sie am Montag erklärte, kommt sie erstmals in dieser Form auf Einladung aus dem Vatikan nach Rom, um auch an einer Begegnung mit dem Papst teilzunehmen. Allerdings hat „Wir sind Kirche“ schon vor genau zehn Jahren im Vatikan an einer Konferenz sozialer Gruppen teilgenommen – ohne dabei allerdings dem damaligen Papst Franziskus zu begegnen.
 
 

„Menschenwürdige Arbeit ist der wichtigste Faktor für das soziale Leben“, heißt es in der Abschlussbotschaft der Sozialen Woche 2025 in Argentinien. Die Veranstaltung ging am Sonntag in Mar del Plata zu Ende und wurde von der bischöflichen Kommission für Sozialpastoral der katholischen Bischofskonferenz initiiert.
Die Veranstaltung, die vom 8. bis 10. August stattfand, stand unter dem Motto „Soziale Freundschaft als Traum und Weg. Das Vermächtnis von Franziskus“.
 

Ein Waffenstillstandsabkommen im Juli sollte den blutigen Bürgerkrieg im Kongo beenden. Doch die Kämpfe gehen weiter. Papst Leo XIV. hat mehrfach Frieden angemahnt. Nun bekommt er Unterstützung: Auch der kongolesische Arzt und Friedensnobelpreisträger Denis Mukwege (70) bittet die Machthaber seines Landes eindringlich um ein Ende der andauernden Kampfhandlungen.
Auf der Online-Plattform X schrieb Mukwege am Sonntag: „Niemand wird kommen und den Kongo für uns retten. Wie viele Kongolesen müssen noch geopfert werden?"
 
 

Nach Angaben des Internationalen Roten Kreuzes sind im Nordosten Nigerias mehr als 3,3 Millionen Menschen von Ernährungsunsicherheit betroffen. Die meisten von ihnen sind Landwirte und Fischer. Sie leiden unter bewaffneten Gruppen und Banditen und den Auswirkungen des Klimawandels.
 So könnten aus Sicherheitsgründen die einen ihre Weideflächen für das Vieh nicht nutzen, während die anderen keinen Zugang zu den Gewässern des Tschadsees und der größten Flüsse wie Niger und Taraba hätten.
 
 

Der Kyiver Großerzbischof Swjatoslaw Schewtschuk fordert internationale Unterstützung für die Ukraine angesichts der geplanten Waffenstillstandsgespräche von US-Präsident Donald Trump und Kremlchef Wladimir Putin in Alaska. Der Krieg müsse beendet werden, erklärte das Oberhaupt der ukrainischen griechisch-katholischen Kirche in einer Videoansprache am Sonntagabend.
„Die Ukrainer bitten den Herrgott und die Führer der Welt um einen gerechten Frieden, damit ... "
 
 

Papst Leo XIV. hat den Schutz und die Rechte von Eltern, die im Vatikan arbeiten, gestärkt. Der Vatikan veröffentlichte diesen Montag ein von Leo genehmigtes Schreiben (Rescriptum), das Neuerungen etwa beim Vaterschaftsurlaub, bei den Rechten von Eltern behinderter oder schwerbehinderter Kinder und bei den Familienbeihilfen einführt.
 
 

Papst Leo XIV. wird in einer neuen Umfrage des US-Meinungsforschungsinstituts Gallup als beliebtester internationaler Politiker aufgeführt.
 Die Umfrage zeigt auch, dass der neue Papst – der erste US-Amerikaner in diesem Amt – breite Zustimmung bei seinen Landsleuten findet. Die Umfrage wurde vom 7. bis 21. Juli telefonisch unter 1.002 Erwachsenen im ganzen Land durchgeführt. Sie ergab, dass 57 Prozent der Befragten Papst Leo positiv bewerteten, 11 Prozent ihn ablehnten und 31 Prozent keine Meinung hatten. Von dieser letzten Gruppe gaben 18 Prozent an, dass sie den Papst nicht gut genug kennen, um sich ein Urteil zu bilden, während die restlichen 13 Prozent noch nie von ihm gehört hatten.
 
 

Papst Leo XIV. hat sein Beileid zum Tod von Kardinal Estanislao Esteban Karlic ausgedrückt. In einem Telegramm würdigt er den Argentinier als „großzügigen und integren Seelsorger“.
Der emeritierte Erzbischof von Paraná, der zweimal an der Spitze der argentinischen Bischofskonferenz gestanden hat, ist am Freitag im Alter von 99 Jahren gestorben. Papst Leo schreibt, dass Karlic „sein Leben mit großer Treue in den Dienst Gottes und der Kirche gestellt“ habe. Durch den Verstorbenen sei „das Licht des Evangeliums in verschiedene Bereiche des Lebens und der Kultur gedrungen“.
 
 

Wir sollten Gottes Gaben in uns nicht verdorren lassen, sondern entfalten und „großzügig zum Wohl anderer einsetzen“. Dazu hat Papst Leo XIV. an diesem Sonntag beim Mittagsgebet am Petersplatz ermutigt.
 
Anne Preckel - Vatikanstadt
Im Zentrum der päpstlichen Katechese stand die Frage, wie wir den „Schatz unseres Lebens“ anlegen sollten. Ausgehend von Jesu Weisung, Besitz zu verkaufen und Almosen zu geben (Lk 12, 32-48), ermutigte der Papst zur Entfaltung von Gottes Gaben in und durch uns.
 
 

Leo XIV. hat zum Ende von Gewalt und Kriegen aufgerufen. Beim Mittagsgebet auf dem Petersplatz warnte er vor Folgen eines Einsatzes von Atomwaffen, rief zu Frieden für Haiti auf und lobte das jüngste Abkommen zwischen Armenien und Aserbaidschan.
 „Lasst uns weiterhin dafür beten, dass die Kriege ein Ende finden“, so Papst Leo am Sonntag nach dem Angelus. Er lenkte den Blick auf die verheerenden Folgen der Atombombenabwürfe vor 80 Jahren in Japan.
 
 

Auch wenn es in Frankreich einen Taufboom gab - die Kirchenbänke in Europa werden leerer, so Stefan von Kempis in dieser Betrachtung. Er ruft zum Wachen auf, zur Abkehr vom Durchschlafchristen und hin zum Beten - auch auf der Bettkante.

Fürchte dich nicht, du kleine Herde, denn euer Vater hat beschlossen, euch das Reich zu geben. Ich finde das einen tollen Anfang für ein Evangelium, dieses Wort von der kleinen Herde. 
 
 

Die bei der Flutkatastrophe im Ahrtal vor vier Jahren schwer beschädigte Laurentius-Kirche in Ahrweiler wird am Sonntag (10. August) feierlich wiedereröffnet. Das mehr als 750 Jahre alte Gotteshaus war in den vergangenen Jahren mit einer aufwendigen Sanierung in Millionenhöhe wiederhergestellt worden.
Mitte Juli 2021 hatte das durch Starkregen ausgelöste Hochwasser der Ahr die 1269 geweihte und ...
 
 

Die japanische Stadt Nagasaki hat am Samstag anlässlich des 80. Jahrestages des US-Atombombenabwurfs vor der zunehmenden Gefahr eines Atomkriegs gewarnt.
 
„Diese existenzielle Krise der Menschheit ist für jeden Einzelnen von uns auf der Erde unmittelbar bevorstehend“, sagte Bürgermeister Shiro Suzuki während der Gedenkzeremonie. Er sehe eine düstere Zukunft für die Welt, die von einem „Teufelskreis aus Konfrontation und Fragmentierung“ geplagt werde.
 
 

Am 9. August wird der von den Vereinten Nationen ausgerufene Gedenktag begangen, der auch dem Umweltschutz dient. In Peru sind die Mashco-Piro-Gemeinschaften die unsichtbaren Hüter des Amazonasgebiets, das nun durch Abbau-Aktivitäten bedroht ist.

Matteo Frascadore – Vatikanstadt
Ein noch nie dagewesener Reichtum an Biodiversität findet sich in den Gebieten, die von indigenen Bevölkerungen bewohnt werden. Weltweit leben heute über 470 Millionen Angehörige indigener Völker in rund 90 Ländern. Eines der Hauptziele des ...
 
 

Handel muss den Prinzipien der Gerechtigkeit und Solidarität folgen. Das hat der Leiter der Delegation des Heiligen Stuhls bei der dritten Internationalen Konferenz über Binnenentwicklungsländer in Turkmenistan bekräftigt.
Ein wesentliches Hindernis für die Beseitigung von Armut in vielen Binnenentwicklungsländern sei der „ungerechte Handel“, betonte der Diplomat laut Redetext. Ein gerechter internationaler Handel fördere dagegen Entwicklung, könne neue Beschäftigungsmöglichkeiten schaffen und nützliche Ressourcen bereitstellen, so ...
 
 
 
UN-Plastikabkommen: Dringend wirksame Regeln vereinbaren
In Genf wird seit Dienstag über ein mögliches UN-Plastikabkommen verhandelt – eine Übereinkunft, die eigentlich bereits im vergangenen Dezember im südkoreanischen Busan hätte erzielt werden sollen. Nach Ansicht von Umweltschützern könnte ein nun erfolgreicher Abschluss ein Meilenstein im Kampf gegen den Plastikmüll zu Wasser und an Land sein. Doch derzeit laufen die Verhandlungen zäh, berichtet aus Genf Fabienne McLellan von OceanCare.
 
 

Für einen Priester aus dem Dekanat Ingolstadt hat der Vatikan das Bistum Eichstätt mit der Durchführung eines kirchlichen Strafprozesses beauftragt.
Nach Bekanntwerden von Vorwürfen war der Priester vom Dienst freigestellt worden. Anlass waren Hinweise auf mutmaßlichen sexuellen Missbrauch. Das Bistum hatte die bekannt gewordenen Informationen umgehend der Staatsanwaltschaft übermittelt und Strafanzeige erstattet. Während der staatlichen Verfahren ruhte die kirchenrechtliche Voruntersuchung. Diese wurde ...
 
 

Seit 1997 leben Benediktinerinnen im schwedischen Kloster Heliga Hjärtas, das aus einer evangelischen Schwesterngemeinschaft hervorgegangen ist. Die Schwestern verstehen sich als geistlicher Zufluchtsort in einer säkularisierten Umgebung – für Suchende, für Erschöpfte, für alle, die Gott nahe sein möchten.
 
Mario Galgano – Omberg (Schweden)
„Wir möchten wie Maria Jesus in die Welt tragen.“ Dieser Satz von Schwester Katharina, Priorin des Benediktinerinnenklosters Heliga Hjärtas in Südschweden, bringt auf den Punkt, was die Gemeinschaft antreibt: ein ...
 
 

Das israelische Sicherheitskabinett hat an diesem Freitag grünes Licht für eine Verstärkung des Militäreinsatzes im Gazastreifen gegeben.

Damit wird ein Plan von Ministerpräsident Benjamin Netanjahu gebilligt, der in Teilen der israelischen Gesellschaft und in vielen Ländern der Welt auf scharfen Protest stößt. Der Plan, „der auf die vollständige militärische Kontrolle des besetzten Gazastreifens abzielt, muss sofort gestoppt werden“, reagierte der Hohe Kommissar für Menschenrechte Volker Türk am Freitag in einer Erklärung.
 
 
 
Papst ab 13.8 in Castel Gandolfo - 17. August in Santa Maria della Rotonda
Leo XIV. will bei seinem Besuch in dem Marienheiligtum eine Messe mit Bedürftigen feiern. Das gab die Präfektur des Päpstlichen Hauses am Donnerstagabend bekannt. Diesen Freitag teilte der Vatikan mit, das katholische Kirchenoberhaupt begebe sich ab dem Nachmittag des 13.8. nach Castel Gandolfo.
 Demnach will der Papst am 17. August im Heiligtum Santa Maria della Rotonda in Albano mit Armen, die von der Diözese betreut werden, und mit Caritas-Mitarbeitern die Sonntagsmesse feiern. Die Messe beginne um 9:30 Uhr.
 
 

Der Klimawandel trifft Asien hart und verschärft bereits bestehende humanitäre Krisen. Darauf weist Save the Children hin. Die Kinderhilfsorganisation fordert von den Regierungen sofortige und koordinierte Maßnahmen zur Reduzierung des Schadstoffausstoßes und zur Finanzierung wirksamer Anpassungsmaßnahmen.

Die durch den Monsunregen verursachten Überschwemmungen und extreme Wetterbedingungen, von denen mehrere Länder Asiens betroffen sind, haben zum Tod von über 130 Kindern geführt und die wenigen vorhandenen Infrastrukturen für Kinder schwer beschädigt: Dieser Alarm kommt ...
 
 

Mehrere Päpste haben vor ihm gebetet, Benedikt XVI. nannte es eine „Ikone des Karsamstags“: Jetzt ist das Turiner Grabtuch, das vielen als das Grabtuch Jesu und damit eine der herausragendsten Reliquien der Christenheit gilt, erneut zum Gegenstand einer Kontroverse geworden.
 
Ein Artikel von Cicero Moraes in der Zeitschrift „Archaeometry“ führt aus, dass die Abdrücke im Stoff nicht vom Leichnam eines Mannes stammten, sondern von einem künstlichen „Modell“, einer Art Flachrelief. Das würde eine Datierung des Grabtuchs ins Mittelalter nahelegen. Der Autor stützt sich bei seiner Analyse auf ...
 
 

Ein Kardinal aus den USA hat an diesem Donnerstag in Nagasaki bei einer Messe zum Gedenken an den Atombomben-Abwurf auf die japanische Stadt gepredigt.
 
Drei Tage nach Hiroshima wurde auch Nagasaki zum Opfer der Atombombe, die ein US-Militärflugzeug am 9. August 1945 abwarf. Dabei kamen Zehntausende von Menschen ums Leben. Die Hafenstadt Nagasaki beherbergte damals wie heute die wichtigste katholische Gemeinschaft Japans.
 
 

Eine ganz besondere Gruppe von Heilig-Jahr-Pilgern aus Venedig hat Papst Leo XIV. an diesem Donnerstagvormittag empfangen: Unter den Teilnehmern sind auch drei Häftlinge aus dem Gefängnis S. Maria Maggiore (Venedig), die in diesen Tagen zu Fuß nach Rom gepilgert sind, um dort die Heilige Pforte zu durchschreiten. Begleitet wurden sie vom Patriarchen von Venedig, Francesco Moraglia.
 
 

Kardinal Anders Arborelius, Bischof von Stockholm und erster Kardinal Schwedens, hat sich im Interview mit dem „bonifatiusblatt“ zur Situation der katholischen Kirche in Schweden, seiner persönlichen Zukunft und Papst Leo XIV. geäußert. Der 75-Jährige, der sein Rücktrittsgesuch eingereicht hat, sieht in der Einwanderung eine wesentliche Triebkraft für das Wachstum der Kirche in seinem Land.
 Auf die Frage, wie er seine Einordnung als „besonnener Mensch“ und als gleichermaßen beliebt bei „Konservativen wie Progressiven“ ... "
 
 

Im vergangenen Jahr haben deutsche Bistümer, Missionsorden und Hilfswerke internationale Projekte mit rund 595 Millionen Euro unterstützt.
Dies geht aus dem an diesem Mittwoch veröffentlichten „Jahresbericht Weltkirche 2024“ hervor. Bischof Bertram Meier, der Vorsitzende der Konferenz Weltkirche, bezeichnete diese Arbeit als ein Zeichen für das Miteinander in der Welt.
Das Geld wurde hauptsächlich für Projekte in den Bereichen Pastoral, Entwicklung, Bildung und Nothilfe verwendet. Die Zahlen wurden in der Finanzstatistik des „Jahresberichts Weltkirche 2024“ veröffentlicht, der von der Konferenz Weltkirche herausgegeben wurde.
 
 

Der Augsburger Weihbischof Florian Wörner hat sich fasziniert über den bald heiliggesprochenen Carlo Acutis geäußert. Für Wörner ist der als „Internetpatron“ bekannt gewordene junge Italiener ein „Wunder“ und ein Zeichen dafür, dass Gottes Wirken auch in der heutigen Zeit sichtbar ist.
Im Gespräch mit der katholischen Wochenzeitung „Die Tagespost“ sagte Weihbischof Florian Wörner, dass der 1991 geborene Carlo Acutis bereits mit sieben Jahren „sehr entschieden und konsequent seinen Glauben gelebt“ habe. Mit elf Jahren habe Acutis eine Webseite über eucharistische Wunder erstellt, die von   ...
 
 

Die Internationale Vereinigung der Generaloberinnen (UISG) hat für den 14. August 2025, dem Vorabend des Hochfestes Mariä Himmelfahrt, zu einem weltweiten Tag des Gebets und Fastens für den Frieden aufgerufen.
In einer an diesem Mittwoch veröffentlichten Erklärung betonen die Ordensfrauen: „Die Wunden der Welt sind für alle sichtbar – Gesichter gezeichnet vom Schmerz, zerstörte Häuser, zerrissene Gemeinschaften.“ Besonders schwer seien die Folgen für Frauen und Kinder. Im Mittelpunkt der Initiative stünden ...
 
 

Quelle: Fotolia

In drei Tagen und ebenso vielen schlaflosen Nächten ist Pastor Pawel Nowak für den guten Zweck von Hildesheim nach Rom geradelt. Bei der Generalaudienz am Mittwoch begegnete der Bremer Priester wie erhofft Papst Leo und überreichte ihm mitgebrachte Geschenke des Kinderhospizes Löwenherz in Syke. Im anschließenden Gespräch mit Vatican News erzählten uns Pastor Nowak und seine Begleiter mehr von der Reise, dem Treffen mit Papst Leo und Nowaks nächsten großen Ziel.
„Ich bin den Papst heute persönlich kurz begegnet, ich konnte ihm nach der Generalaudienz die Hand schütteln und ein paar Worte mit ihm tauschen“, erzählt Nowak glücklich.
 
 

In einer Welt voller Hektik und Erwartungen lehrt uns das Evangelium, dass wahre Liebe und echte Gemeinschaft aktive Mitwirkung brauchen. Erst wenn wir bereit sind, die eigenen Ansprüche herunterzuschrauben und unrealistische Erwartungen aufzugeben, können wir in unserem Leben auch Raum schaffen für Gott und unseren Nächsten. Daran erinnerte Papst Leo diesen Mittwoch bei der Generalaudienz auf dem Petersplatz.

Silvia Kritzenberger - Vatikanstadt
Im Rahmen der Katechesenreihe „Jesus Christus, unsere Hoffnung“ wird Papst Leo in den nächsten Wochen das Leiden, den Tod und die Auferstehung Jesu in den Blick nehmen. Bei seiner ...
 
 

 
Die Hungerkrise im Sudan spitzt sich aufgrund des anhaltenden Konflikts weiter zu, so die Hilfsorganisation CARE am Dienstag. 24,6 Millionen Menschen – mehr als die Hälfte der Bevölkerung – sind akut von Hunger bedroht, für über 600.000 Menschen ist die Ernährungslage sogar lebensbedrohlich. Mittelkürzungen führten zudem dazu, dass humanitäre Hilfsorganisationen den zunehmenden Bedarf kaum noch bewältigen können.
 
 

Die Stigmatisierung von Frauen als vermeintliche Hexen nimmt weltweit zu. Mittlerweile sind 46 Länder betroffen, warnt das katholische Hilfswerk missio Aachen, das den Opfern hilft.
Das Hilfswerk missio verzeichnet eine besorgniserregende Zunahme von Gewalt gegen Frauen, Kinder und ältere Menschen, die als vermeintliche Hexen stigmatisiert werden.
„Dieses schreckliche Thema gehört keineswegs der Vergangenheit an – es ist bittere Realität für tausende Menschen weltweit. Wir brauchen ...
 
 
 
Diese beiden Institutionen verbinden Tradition und Innovation. Die Apostolische Bibliothek macht ein reiches Erbe aus Büchern und Handschriften für die Forschung zugänglich. Das Apostolische Archiv bewahrt die Aufzeichnungen und Dokumente der Kirchenleitung und steht ebenfalls für Forschungszwecke offen.
 
Amedeo Lomonaco und Gudrun Sailer – Vatikanstadt
Beide Einrichtungen setzen moderne Technologien ein und bewahren zugleich die humanistische Tradition und das historische Erbe der Kirche. Zunächst ...
 
 

Papst Leo XIV. hat am Montagabend in der römischen Kinderklinik Bambino Gesù einen jungen Spanier besucht, der krebskrank ist und während des Weltjugendtreffens zum Heiligen Jahr ins Krankenhaus musste. Dem Jugendlichen, der wegen eines schweren Lymphoms behandelt wird, und dessen Angehörigen bekundete er Beistand; danach begrüßte der Papst Patienten der onkologischen Abteilung und spendete seinen Segen.
Der 15-jährige Ignacio Gonzálvez war mit einer Gruppe des Neokatechumenalen Wegs aus dem spanischen Murcia zum katholischen Weltjugendtreffen nach Rom gereist, wo er vor einigen Tagen unerwartet zusammengebrochen war und ...
 
 

Papst Leo XIV. hat zum 36. internationalen Jugend-Treffen in Medjugorje, das von Montag bis Freitag (4.-8.8) in dem Marienwallfahrtsort stattfindet, eine Botschaft geschickt, die der Vatikan zum Beginn veröffentlichte. Darin betont das katholische Kirchenoberhaupt: „Auch ihr Jugendlichen seid keine einsamen Pilger. Diesen Weg zum Herrn beschreitet man gemeinsam. Das ist die Schönheit des in der Kirche gelebten Glaubens." Der Papst ging auch auf künstliche Intelligenz ein.

Stefanie Stahlhofen - Vatikanstadt 
Damit bezog sich der Papst auf das Motto des diesjährigen „Mladifests": „Kommt, lasst uns ziehen zum Haus des Herrn!" -
 
 
Atomwaffen sind Affront gegen die Menschlichkeit
Zum 80. Jahrestag der Atombombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki hat Papst Leo XIV. eine Botschaft an den Bischof von Hiroshima und die Weltöffentlichkeit gerichtet. Darin ruft er eindringlich zum weltweiten Verzicht auf Atomwaffen auf und mahnt zu einem neuen globalen Bewusstsein für Frieden, Gerechtigkeit und Gemeinwohl.
 
Silvia Kritzenberger - Vatikanstadt
„Wahrer Frieden erfordert den mutigen Verzicht auf Waffen.“ Mit diesen Worten erinnert Papst Leo an die schrecklichen Folgen der Atombombenabwürfe vom 6. und 9. August 1945, bei denen hunderttausende Menschen starben und ...
 
 

Mindestens 76 Tote sind bislang geborgen worden, doch Dutzende weitere werden vermisst: Vor der Küste Jemens ist ein Boot gekentert, das 157 Migranten an Bord hatte. Papst Leo hat in einem Telegramm seine Betroffenheit über den Vorfall ausgedrückt.
 Das katholische Kirchenoberhaupt sei „tief betroffen von dem verheerenden Verlust an Menschenleben infolge des Bootsunglücks vor der Küste des Jemen“, heißt es in dem von Kardinal Parolin unterzeichneten Telegramm, das der Vatikan diesen Montag veröffentlichte. Der Papst empfehle „die vielen verstorbenen Migranten der liebevollen Barmherzigkeit des allmächtigen Gottes“ an.
 
 

Das meldet die Deutsche Bischofskonferenz. Die Übersetzung des am 3. Juli 2025 durch Papst Leo XIV. veröffentlichten Messformulars wurde vom Deutschen Liturgischen Institut gemeinsam mit Experten aus Österreich und der Schweiz erarbeitet.
Der Vorsitzende der Arbeitsgruppe für ökologische Fragen der Deutschen Bischofskonferenz, Weihbischof Rolf Lohmann (Münster), hebt in einer Aussendung die Bedeutung des Messformulars für die Liturgie hervor: „Ich bin dankbar, dass der Vatikan dieses Messformular zur Verfügung gestellt hat und dass es jetzt in einer deutschen Übersetzung vorliegt. Die Bewahrung der Schöpfung wird somit ...
 
 

Während in Gaza die Zivilbevölkerung und Hunger und Bomben leidet, berichten die Vereinten Nationen von einer dramatischen Unterversorgung mit Hilfsgütern.
 
Nach Angaben des Gesundheitsministeriums in Gaza sind bei israelischen Angriffen in den letzten 24 Stunden mindestens 92 Menschen ums Leben gekommen, darunter 56, die auf der Suche nach Nahrung waren. Die Behörden im Gazastreifen werfen Israel vor, gezielt humanitäre Hilfe zu verhindern. Laut einer offiziellen Mitteilung der Regierung in Gaza blockiere Israel „absichtlich den Zugang von über 22.000 Lastwagen der Vereinten Nationen und anderer humanitärer Organisationen“.
 
 

Zum Abschluss des katholischen Weltjugendtreffens im Heiligen Jahr 2025 - der Gebetsvigil am Samstag und der Messe mit Papst Leo XIV. in Tor Vergata am Sonntag - war unser Praktikant Ralib-Victor Alyase für uns vor Ort. Hier schildert er seine ganz persönlichen Eindrücke.

Ralib-Victor Alyase - Tor Vergata
Ein junges, buntes Zusammenkommen aus aller Welt – vereint in einem Glauben und der Hoffnung auf eine friedlichere Welt. Das war das Jugendjubiläum!
 
 

Zusammen mit Papst Leo XIV. vor einer Million Menschen auf der Bühne stehen. Das durfte Christian Schrichten aus Sundern. Er hat die deutschsprachige Fürbitte bei der Abschlussmesse des Weltjugendtreffens während des Heiligen Jahres 2025 am Sonntagmorgen in Rom vorgelesen - hier der Bericht der Pressestelle seines Bistums.
 
 

In einer Pressekonferenz zum Abschluss des „Giubileo dei Giovani“ (Jugend-Jubiläum) in Rom würdigte Erzbischof Rino Fisichella die Anwesenheit und das Verhalten der jungen Pilger während der ihnen gewidmeten Tage. „Ich glaube, dass Rom während der nächten Tage sagen wird: ,Uns fehlt etwas, uns fehlt der Enthusiasmus, uns fehlt das Lächeln‘“, so Fisichella vor Journalisten.
Der Kurienerzbischof, der für die Organisation der  ...
 
 

Im Sommer 2027 findet der Weltjugendtag in Seoul statt. Daran erinnerte Papst Leo XIV. auch bei der Abschlussmesse zum Weltjugendtreffen im Rahmen des Heiligen Jahres 2025 an diesem Sonntag.
„Nach diesem Jubiläum geht die ,Pilgerreise der Hoffnung‘ der Jugendlichen weiter – und sie wird uns nach Asien führen!“, wandte sich Leo nach der Messe an die versammelten Teilnehmer auf dem Freigelände in Tor Vergata. Und ... 
 
 

„Guten Morgen!“ grüßte er beim Weltjugendtreffen am Sonntagmorgen auf dem Festgelände im römischen Stadtteil Tor Vergata die rund eine Million jungen Menschen, die die Nacht dort in Schlafsäcken unter freiem Himmel verbracht hatten. Zuvor hatte er auf Italienisch, Englisch, Spanisch und auch Französisch einen guten Morgen gewünscht. Er sprach vor der Abschlussmesse des Weltjugendtreffens, dem bisherigen Höhepunkt des Heiligen Jahres 2025 der katholischen Kirche.
Auf Englisch sagte der Papst zu den versammelten Teilnehmern: „Ich hoffe, Ihr habt Euch alle ein bisschen ... "
 
 

Wahre Hoffnung und Erfüllung finden wir nicht in irdischen Dingen, sondern in der Begegnung mit Jesus. Nur er befreit uns aus dem Abgrund der Sinnlosigkeit, der Langeweile und der Mittelmäßigkeit und ruft uns zu einem Leben in Liebe, Hingabe und Heiligkeit. Daran erinnerte Leo XIV. die jungen Menschen bei der Abschlussmesse ihrer Heilig-Jahr-Feier, die er diesen Sonntag auf dem Freigelände von Tor Vergata gefeiert hat.
 
 
 
Bevor Papst Leo XIV. am Samstagabend zur Jugend-Vigil in Tor Vergata am Stadtrand Roms kommt, gibt es dort am Nachmittag schon ein buntes Vorprogramm mit Musik und mehr. All jene, die dieses gestalten, hat das katholische Kirchenoberhaupt zuvor im Vatikan in Audienz empfangen.
Stefanie Stahlhofen - Vatikanstadt 
Zahlreiche Moderatoren, Musiker und Künstler gestalten ab 15.00 Uhr das Vorprogramm, das bis zur Ankunft des Papstes dauert. Ihnen allen dankte Papst Leo im Vatikan mit den Worten: 
„Guten Morgen allerseits und vielen Dank für vieles. Ich wollte dieses kleine, sagen wir mal familiäre Treffen, mit Ihnen gerade heute Vormittag haben, da ich um ... "
 
 

Die 18-jährige Pascale Rafic ist auf dem Weg von Ägypten nach Rom zum Jugendtreffen im Heiligen Jahr, das noch bis Sonntag läuft, plötzlich verstorben. Papst Leo XIV. nahm die Nachricht vom Tod des Mädchens „mit tiefer Trauer" auf und empfing am Samstagmittag die Pilgergruppe, zu der Pascale gehörte.
„Plötzlich werden wir eindringlich daran erinnert, dass unser Leben nicht oberflächlich ist, dass wir keine Kontrolle über unser Leben haben und dass wir, wie Jesus selbst sagte, weder Tag noch Stunde kennen, wann unser irdisches Leben, aus welchem Grund auch immer, endet“, sagte der Papst den jungen Pilgern aus Ägypten.
 
 

Es war wohl der emotionale Höhepunkt des Jugendtreffens zum Heiligen Jahr: Die Vigilfeier unter freiem Himmel in Tor Vergata vor den Toren Roms.
 
Eine Million junger Menschen aus 146 Ländern haben dort mit Leo XIV. gebetet und gefeiert. Der Papst beantwortete auf Spanisch, Italienisch und Englisch Fragen zum Thema Freundschaft und Mut zur Entscheidung, am Ende stand ein eucharistischer Segen.
 
 

Bei einer UN-Konferenz zur Zwei-Staaten-Lösung in New York hat der Heilige Stuhl bekräftigt, dass diese Lösung der „einzig gangbare Weg für Israel und Palästina“ sei, um dauerhaften Frieden zu erreichen.
„Angesichts der tiefen Not und des entsetzlichen menschlichen Leids, das über die Region hereingebrochen ist“, verurteile der Heilige Stuhl den Terroranschlag der Hamas vom 7. Oktober 2023 „eindeutig“, stellte Erzbischof Gabriele Caccia, der Ständige Beobachter des Heiligen Stuhls bei den Vereinten Nationen, bei der Sitzung klar.
 
 

„Es wirkt wie eine Nacht, die niemals endet“ – mit diesen Worten beschreibt der Lateinische Patriarch von Jerusalem, Kardinal Pierbattista Pizzaballa, die dramatische Lage im Gazastreifen. Er wandte sich im Rahmen des Jugendtreffens zum Heiligen Jahr am Donnerstagabend in einer Videobotschaft an rund 40.000 junge Menschen auf dem Petersplatz in Rom.
„Die Zahl der Toten ist unüberschaubar, es fehlt an Medikamenten, es fehlt an Nahrung – der Hunger ist keine Theorie, sondern eine konkrete Realität, die auf unvorstellbare Weise ... "
 
 

Durch das Gebet den Sinn des Lebens finden: Das ist die Erfahrung vieler Nutzer und auch des Begründers der weltweiten Nummer Eins Gebetsapp „Hallow“. Im Gespräch mit Vatican News erzählt Mitbegründer Alessandro DiSanto mehr zur Geschichte der App, der Rolle des Gebets in seinem persönlichen Leben und darüber, was gilt, wenn ein Gebet mal nicht erhört wird.
Ralib-Victor Alyase - Vatikanstadt
„Das erste Wort, das mir in den Kopf kommt, wenn ich das Wort ,Gebet‘ höre, ist ... "
 
 

Unter den jungen katholischen Gläubigen auf Heilig-Jahr-Wallfahrt, die derzeit Rom bevölkern, sind auch Hunderte Deutsche. Und wo deutsche katholische Jugendliche sind, ist der Bund der Deutschen Katholischen Jugend nicht weit. BDKJ-Bundesvorsitzende Daniela Hottenbacher ist inspiriert vom Gemeinschaftsgefühl und dem Austausch über Kulturgrenzen hinweg.
„Ich freue mich auf jeden Fall am meisten auf die Begegnung mit den jungen Menschen“, sagte uns die 34-Jährige, die zusammen mit anderen Leuten vom BDKJ zum Jubiläum der Jugend nach Rom gekommen ist. „Auch wenn man ... "
 
 

 
Angesichts des Hungernotstands im Gazastreifen ruft der Menschenrechtsanwalt Chris Sidoti zu sofortiger und umfassender Nahrungsmittelhilfe für die palästinensische Zivilbevölkerung auf, darunter 320.000 Kinder. Er ist UN-Ermittler für menschenrechtliche Fragen im Zusammenhang mit Palästina.
 
Thaddeus Jones - Vatikanstadt
Sidoti ist Mitglied der Unabhängigen Internationalen UN-Ermittlungskommission für die besetzten palästinensischen Gebiete einschließlich Ost-Jerusalem und Israel. Im Interview ...
 
 

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Die vatikanische Agrovoltaik-Anlage, die nördlich von Rom geplant ist, nimmt juristisch Gestalt an. Der Vatikan und Italien haben am Donnerstag ein Abkommen über den Bau der umweltfreundlichen Anlage unterzeichnet, die eines Tages den gesamten Energiebedarf des Vatikanstaats decken soll.
Da zwischen dem Vatikanstaat und dem Gelände Santa Maria di Galeria italienisches Staatsgebiet liegt, war das bilaterale Abkommen ein unerlässlicher Schritt. Der „Außenminister“ des Heiligen Stuhles, Erzbischof Paul Richard Gallagher, unterzeichnete ...
 
 

Papst Leo XIV. hat die bevorstehende Ernennung des heiligen John Henry Newman zum Kirchenlehrer bestätigt. Nach Angaben des Presseamts des Heiligen Stuhls von diesem Donnerstag folgte der Papst dem positiven Votum der Kardinäle und Bischöfe des Dikasteriums für die Selig- und Heiligsprechungsprozesse.
Den genauen Zeitpunkt der feierlichen Proklamation zum Kirchenlehrer will der Vatikan in Kürze bekannt geben.
 
 
 
D: UKA erfasst 4.500 Anträge von Missbrauchsopfern, fast 77 Mio. Euro gezahlt
 
Betroffene von Missbrauch in der katholischen Kirche in Deutschland haben seit Anfang 2021 bis Ende Juni 2025 insgesamt 4.504 Anträge bei der Unabhängigen Kommission für Anerkennungsleistungen UKA eingereicht. Dazu zählen 2.992 sogenannte Erst- und Folgeanträge, wie aus der aktuellen Statistik auf der Homepage der Kommission mit Stand von Dienstag hervorgeht.
In 489 weiteren Fällen machten Betroffene demnach neue Informationen geltend, in 1.023 Fällen reichten sie Widerspruch ein.
 
 

Seit Montag feiern Hunderttausende jugendlicher Pilger aus aller Welt in Rom ihren Glauben. Bei der Willkommensmesse am Dienstagabend auf dem Petersplatz legte Kurienerzbischof Rino Fisichella den jungen Gästen ans Herz, worum es bei dem einwöchigen Großevent geht: „Den Glauben weiterzugeben und den großen Wert zu verstehen, den Jesus Christus in unserem Leben hat.“
 
Silvia Kritzenberger – Vatikanstadt
Mit dem einwöchigen katholischen Jugendtreffen hat am Montag in Rom eine der meisterwarteten Großveranstaltungen des Heiligen Jahrs 2025 begonnen. Offiziell eröffnet wurde das Event ...
 
 

Am Ende der großen Willkommensmesse zum Jubiläum der Jugend auf dem Petersplatz hat Papst Leo XIV. die 120.000 Teilnehmer mit einem spontanen Gruß überrascht. „Wir wollen Frieden!“, rief er den jungen Menschen aus aller Welt zu, nachdem er im Abendlicht in seinem Papamobil eine ausgiebige Runde auf dem dicht gefüllten Platz - und darüber hinaus - gedreht hatte.
 Wie mittlerweile vom polyglotten Papst gewohnt, wandte er sich in mehreren Sprachen an die Teilnehmer. 
 
 

Diplomatie statt Konflikt, Zusammenarbeit statt Spaltung: dafür steht die Schlussakte von Helsinki, ein Abkommen, dessen Unterzeichnung sich am 1. August zum 50. Mal jährt. Papst Leo XIV. beschwor den historischen Pakt am Mittwoch bei seiner Generalaudienz als Ausdruck gemeinsamen Friedenswillens.
 
Anne Preckel - Vatikanstadt
Die aktuelle Weltlage ist durch Kriege, Spaltungen und ein Untergraben von Diplomatie und Politik als Mittel der Konfliktlösung gekennzeichnet; mit dem Ukraine-Krieg tobt in Europa ein brutaler Krieg. Vor Hintergrund dieses Szenarios hat der Papst bei ...
 
 

Zwei führende israelische Menschenrechtsorganisationen haben Israel beschuldigt, „Völkermord an den Palästinensern im Gazastreifen zu begehen“.
Es handelt sich damit um die ersten namhaften israelischen Gruppen, die das Vorgehen Israels im Gazastreifen als „Völkermord“ bezeichnen. Bei der derzeit tagenden internationalen Konferenz zu einer Beilegung des Konflikts in New York hatte auch UN-Generalsekretär Guterres die israelische Regierung scharf kritisiert.

Die Menschenrechtsorganisation B’Tselem erklärte in einem am Montag veröffentlichten umfassenden Bericht, man sei ...
 
 

Leo XIV. ruft für den Monat August zum Gebet für das wechselseitige Zusammenleben von Gemeinschaften auf und ermutigt zu Dialog und Überwindung von Konflikten.
„Beten wir, dass die Gesellschaften, in denen das Zusammenleben zunehmend schwerfällt, nicht der Versuchung der Konfrontation auf ethnischer, politischer, religiöser oder ideologischer Basis erliegen“, wendet sich der Papst in seinem Video-Appell an alle Menschen guten Willens. Der ...
 
 

Der Vikar der kongolesischen Pfarrei, die in der Nacht zum Sonntag überfallen wurde, Dieudonné Liringa, berichtet im Gespräch mit Vatican News von dem Massaker, bei dem Dutzende Menschen ermordet wurden. Viele waren aus Anlass des Jubiläums ihrer Bewegung in Komanda. Liringa berichtet von 32 Toten, neun davon Kinder. 24 von ihnen wurden am 28. Juli in einem Massengrab auf dem Pfarrgelände beigesetzt. „Sie wurden massakriert, weil sie dem Herrn folgten, wegen ihres Glaubens.“
 
 

Jael ist 34 Jahre alt und lebt in Wien. Sie hat als Erwachsene die Taufe empfangen - als eine von immer mehr jungen Menschen in Westeuropa, die katholisch werden. An diesem Dienstag war Jael in der großen Gruppe junger Neugetaufter, die zum Jubiläum der Jugendlichen in Rom Papst Leo trafen. Wir sprachen mit ihr und mit Gabriele Eder-Cakl, der Leiterin des Österreichischen Pastoralinstituts.

„Wir bemerken es wirklich in ganz Europa: Mehr Taufen junger Menschen als vor ein, zwei, drei Jahren noch“, sagte uns die Pastoraltheologin, die Jaël zur Begegnung mit dem Papst begleitet hat. „Auch in Österreich ist es so, dass wir ...
 
 

Mit einer großen Messe feierten an diesem Dienstag die katholischen Influencer ihr Jubiläum. Papst Leo, der sich am Schluss der Messe in den Petersdom begab, ermutigte die Internet-affinen Gläubigen, im Netz die kirchliche Botschaft von Frieden und Hoffnung zu verbreiten.

Christine Seuss - Vatikanstadt
1.400 vor allem jüngere Menschen hatten sich in der Vatikan-Basilika eingefunden, um mit Kardinal Tagle, Pro-Präfekt des Evangelisierungs-Dikasteriums, die Messe im Rahmen ihrer Heilig-Jahr-Veranstaltung in Rom zu feiern.
 
 

Am Montag, den 28. Juli, beginnt das einwöchige Großereignis, zu dem eine halbe Million junger Menschen aus 146 Ländern in der Ewigen Stadt erwartet werden. Wir übertragen live und mit deutschem Kommentar.

Die große Eröffnungsmesse findet am Dienstagabend, 29. Juli, auf dem Petersplatz statt. Wir übertragen die Messefeier unter Vorsitz des vatikanischen Cheforganisators des Heiligen Jahres, Kurienerzbischof Rino Fisichella, ab 18.55 Uhr live und mit deutschem Kommentar.
 
 

Diese Woche sind zahlreiche Jugendliche und Influencer aus aller Welt in Rom und im Vatikan - zu ihrem Heiligen Jahr. Wir wollen euren Blick zeigen - schickt uns eure Fotos per Email an feedback@radiovatikan.de. Eine Auswahl werden wir dann bei uns veröffentlichen. Eine Einsendung bedeutet, dass ihr die Rechte an den Bildern habt und wir sie veröffentlichen dürfen. Danke und viel Spaß!
 
Wer nicht vor Ort hier in Rom/dem Vatikan ist - wir übertragen viele Veranstaltungen im Livestream auf Deutsch:
 
 

Beim Jubiläum der katholischen Influencer in Rom hat Kardinalstaatssekretär Pietro Parolin dafür geworben, in der „oft von Hass und Fake News geprägten“ digitalen Welt die Nähe Gottes zu vermitteln. Das sei wichtiger als die Wirksamkeit von Inhalten, die viral gehen, sagte die „Nummer zwei“ im Vatikan an diesem Montag bei einem Treffen mit den Influencern in Rom.
Parolin erklärte, die digitale Wende sei „ein wirklicher Epochenwechsel“, ein kultureller Umbruch mit weitreichenden Folgen auch für die heutigen Formen von zwischenmenschlichen Beziehungen. Die Kirche ...
 
 

Influencer der Hoffnung in einer Welt, die der Hoffnung und des Trostes bedarf: So das Motto der ersten Heiligjahr-Feier der digitalen Missionare und katholischen Influencer, die diesen Montag in Rom begonnen hat. In der großen Auftaktveranstaltung kamen bereits mehr als 1000 Influencer aus aller Welt zusammen.
Mit dabei war auch der Dominikanerpater Gregory Pine aus den USA, der u.a. durch seine Mitarbeit bei „The Thomistic Institute“, „Pints with Aquinas“ und „Godsplaining“, drei katholischen Youtube-Kanälen, bekannt wurde.
 
 

Nach dem Beschuss der katholischen Gemeinde in Gaza vom 17. Juli hat Kardinalstaatssekretär Pietro Parolin energisch gefordert, dass Kultstätten und humanitäre Einrichtungen in Palästina nicht erneut von Gewalt getroffen werden dürfen. Die Verantwortung dafür liege bei Israel, so Parolin am Rand eines Heilig-Jahr-Events für katholische Influencer am Montag.
Laut der Untersuchung nach dem Vorfall auf dem Gelände der katholischen Gemeinde von Gaza, in dessen Folge drei Menschen ums Leben gekommen waren, habe es sich um einen „Fehler“ der israelischen Armee gehandelt. Man habe ...
 
 

Unter den zahlreichen jungen Pilgern, die diese Woche zum Jugend-Jubiläum in Rom sind, sind auch Gäste aus Peru, wo Leo XIV. lange als Missionar wirkte. Bei einer Audienz an diesem Montag rief der Papst diese Pilger dazu auf, die Freude und Kraft des Evangeliums weiterzutragen.

Anne Preckel - Vatikanstadt
„Was ihr hier erlebt, ist nicht nur für euch selbst. Wir müssen lernen zu teilen. Bitte lasst all dies nicht nur eine Erinnerung bleiben, nur ein paar schöne Fotos, nur etwas aus der Vergangenheit“, legte der Papst den jungen Leuten aus Peru ans Herz. Viele ihrer ...
 
 

Papst Leo XIV hat Pfadfinder in Frankreich aufgerufen, auf den „Schrei der Schöpfung” zu hören. Es brauche ökologische Bildung, die sich mit dem Verlust der Artenvielfalt, mit globalen Ungleichheiten, dem Mangel an Trinkwasser und dem fehlenden Zugang zu Energie für viele Bevölkerungsgruppen befasse, schrieb das katholische Kirchenoberhaupt zum Ende des Pfadfinder-Treffens „Clameurs” in Jambville diesen Montag.

 
 

Papst Leo XIV. hat allen Opfern der islamistischen Attacke im Kongo am Wochenende seine Gebete zugesichert und zu Frieden aufgerufen. Es gelte, „diese Tragödie" zum Anlass zu nehmen, sich umso stärker für ganzheitliche Entwicklung und die leidende Bevölkerung dieser Region einzusetzen, heißt es in einem Telegramm des katholischen Kirchenoberhaupts, das Kardinalstaatssekretär Pietro Parolin unterzeichnete.
Der Papst habe bestürzt und „mit tiefer Trauer" von dem Angriff in der Provinz Ituri erfahren, wo sich mehrere Gläubige zum Gottesdienst versammelt hatten.  ...
 
 

 
Am Montag, den 28. Juli, beginnt das einwöchige Großereignis, zu dem eine halbe Million junger Menschen aus 146 Ländern in der Ewigen Stadt erwartet werden. Wir übertragen live und mit deutschem Kommentar.
Die große Eröffnungsmesse findet am Dienstagabend, 29. Juli, auf dem Petersplatz statt. Wir übertragen die Messefeier unter Vorsitz des vatikanischen Cheforganisators des Heiligen Jahres, Kurienerzbischof Rino Fisichella, ab 18.55 Uhr live und mit deutschem Kommentar.
 
 

Lesen Sie hier im offiziellen deutschen Wortlaut die Botschaft von Papst Leo XIV. zum 5. Welttag der Großeltern und älteren Menschen, den die katholische Kirche am 27. Juli begeht. Die Botschaft veröffentlichte der Vatikan diesen Donnerstag.

BOTSCHAFT DES HEILIGEN VATERS
zum 5. Welttag der Großeltern und älteren Menschen
27. Juli 2025
 
Selig, wer seine Hoffnung nicht verloren hat (vgl. Sir 14,2)
 
Liebe Brüder und Schwestern,
das Heilige Jahr, das wir gerade begehen, hilft uns ...
 
 

„Danke für den Dienst in vielen Sprachen, der die Stimme des Papstes in die Welt trägt. Und danke an alle Journalisten, die zu einer Kommunikation des Friedens und der Wahrheit beitragen“: mit diesen Worten hat der Papst die Arbeit seines Kommunikations-Dikasteriums gewürdigt.
 
Anne Preckel – Vatikanstadt
Am Freitag war unter einer der Kolonnaden am Petersplatz ein neues Studio der Vatikanmedien eingeweiht worden, der Ort der Begegnung und mehrsprachigen Kommunikation sein soll. Den Dienst ...
 
 

Beim Angelusgebet an diesem Sonntag (Anm. 27.7.25) hat Papst Leo die Gläubigen eingeladen, das Vaterunser neu zu entdecken: ein Gebet der Liebe und der Verantwortung. Wer zu Gott „Vater“ sagt, sei eingeladen, sich selbst als geliebtes Kind Gottes zu erkennen und diese Liebe durch Barmherzigkeit und tätige Nächstenliebe auch anderen zu schenken.

Silvia Kritzenberger - Vatikanstadt
Im Mittelpunkt der Überlegungen des Papstes stand die Passage aus dem Lukas-Evangelium (vgl. Lk 11,1–13), in der Jesus seine Jünger das Vaterunser lehrt: das Gebet, das Christen weltweit   ...
 
 
 
Papst Leo XIV. betet für Opfer des Konfliktes in Thailand und Kambodscha. Auch auf die Lage in Syrien und in Gaza kam er beim Angelus zu sprechen: „Ich fordere dazu auf, eine Zukunft des Friedens für alle Völker auszuhandeln und alles abzulehnen, was diesen gefährden könnte.“
Anne Preckel – Vatikanstadt
Zu den Konflikten in der Ukraine, in Nahost und anderen Brennpunkten der Welt ist in diesen Tagen ein weiterer hinzugekommen: ein seit Jahrzehnten schwelender Konflikt zwischen Thailand und Kambodscha war am Donnerstag eskaliert. Durch die Kämpfe im Grenzgebiet ...
 
 

Der höchste Kirchenvertreter im Nahen Osten drängt auf ein Ende des blutigen Krieges in Gaza. Die Not der Menschen sei kaum zu ertragen, sagte er am Freitagabend im ZDF heute journal. In dem Interview bekräftigte er die kirchliche Position hinsichtlich einer Zweistaatenlösung.

Kardinal Pierbattista Pizzaballa forderte erneut eindringlich ein Ende des Gaza-Krieges. Er könne nicht beurteilen, ob der jüngste Beschuss der katholischen Kirche von Gaza eine militärische Fehlleistung gewesen sei. ...
 
 

Digitale Missionare, katholische Influencer und junge Pilger aus aller Welt mischen ab Montag Rom auf: Im Rahmen des Heiligen Jahres lädt der Vatikan zum „Jubiläum der digitalen Missionare und katholischen Influencer“ sowie zum „Jubiläum der Jugendlichen“ ein.
Das katholische Weltjugendtreffen kommende Woche hält verschiedene Themenschwerpunkte für junge Leute bereit, mindestens eine halbe Million junger Menschen aus 146 Ländern sind ...
 
 

Dialog statt Feindseligkeiten und Konflikte: In einer Botschaft an die Nationalversammlung von Pax Christi USA erneuert Leo XIV. seinen Aufruf zum Einsatz für den Frieden. Das Treffen in Michigan findet zum Thema „Die Kraft der Gewaltlosigkeit in einer zerbrochenen Welt zurückgewinnen“ statt.
„Angesichts der vielen Herausforderungen, denen unsere Welt derzeit gegenübersteht, darunter weit verbreitete bewaffnete Konflikte, Spaltungen zwischen den Völkern und die Herausforderungen der Zwangsmigration, sind Bemühungen zur Förderung der Gewaltfreiheit umso notwendiger“, heißt es in ...
 
 

Papst Leo XIV. hat am Freitag im Vatikan Ausbilder eines vom Päpstlichen Athenäum Regina Apostolorum organisierten Fortbildungskurses sowie Teilnehmer des Generalkapitels der Xaverianerbrüder empfangen. In seiner Ansprache betonte er drei Schwerpunkte für eine tragfähige Ausbildung und Evangelisierung:
 
Freundschaft mit Jesus, gelebte Brüderlichkeit und die gemeinsame Mission aller Getauften.
 
 

Es befasst sich mit der Stärkung des Laienapostolats, der Jugendpastoral, der Familie und ihrer Sendung nach dem Plan Gottes, den älteren Menschen sowie der Förderung und dem Schutz des Lebens
 
Alessandro Di Bussolo – Vatikanstadt
Der Wunsch, Männer und Frauen aller Lebenslagen, Kulturen und geografischer Herkunft anzusprechen, veranlasste Papst Franziskus 2016 zur Gründung dieser neuen Struktur innerhalb des Heiligen Stuhls, die die Zuständigkeiten der bis dahin bestehenden Päpstlichen Räte für die Laien und für die Familie zusammenführt. Seine Zuständigkeiten ...
 
 

Gemeinschaften, die Migranten aufnehmen, setzen ein Zeichen der Hoffnung für eine Zukunft, „in der die Würde aller als Kinder Gottes anerkannt wird“. Auf diese Art würden Geflüchtete „als Brüder und Schwestern anerkannt, als Teil einer Familie“. Daran erinnert Papst Leo XIV. in seiner Botschaft zum diesjährigen Weltflüchtlingstag im Oktober. Der Vatikan veröffentlichte das Schreiben mit dem Titel „Migranten, Missionare der Hoffnung“ an diesem Freitag.
 
 

Seit dem Machtwechsel in dem Bürgerkriegsland gerieten wiederholt Angehörige der religiösen Minderheit der Alawiten ins Visier von Islamisten. Nun gibt es Berichte von Gewalt gegen Frauen und Mädchen.
Mehrere Sonderberichterstatter der Vereinten Nationen haben sich alarmiert über Verschleppungen von Mädchen und Frauen in Syrien geäußert. Seit März seien in verschiedenen Landesteilen 38 Opfer, die der islamischen Minderheit der Alawiten angehören, entführt worden, teilten die Experten am Mittwoch in Genf mit. In einigen Fällen habe man ...
 
 

Metropolit Antonij, Leiter des Außenamts des Moskauer Patriarchats, zweifelt an der Tauglichkeit des Vatikans als neutralem Ort für mögliche Friedensverhandlungen zwischen Russland und der Ukraine. Der ranghohe Vertreter der russisch-orthodoxen Kirche kommt am Samstag in den Vatikan bei einer Privataudienz mit Papst Leo XIV. zusammen.
Kurz nach Leos Amtseinführung im Mai 2025 bekräftigte dieser den bereits unter Franziskus vorgebrachten Vorschlag, Gespräche zwischen ...
 
 

Papst Leo XIV. hat an diesem Donnerstag den algerischen Präsidenten Abdelmadjid Tebboune in Audienz empfangen.
Der Staatschef aus Algier führte anschließend auch ein Gespräch mit Kardinalstaatssekretär Pietro Parolin. Ein Vatikanstatement unterstreicht die „guten diplomatischen Beziehungen“ zwischen beiden Seiten; bei der Unterredung im Staatssekretariat seien auch aktuelle geopolitische Themen angesprochen worden, außerdem die ...
 
 

Während Friedensinitiativen ins Leere laufen, weitet Russland seine verbrecherischen Angriffe auf die Ukraine noch aus. Drohnenschwärme töten und verletzen immer wieder auch Kinder.

Svitlana Dukhovych – Vatikanstadt
Allein in der Nacht vom 21. Juli ließ Russland 426 Drohnen und 24 Raketen über mehreren ukrainischen Regionen schwirren, insbesondere Kyiv, Charkiw und Iwano-Frankiwsk. In der Hauptstadt wurden sechs Stadtteile von Bränden und ...
 
 

Der Ständige Beobachter des Heiligen Stuhls bei den Vereinten Nationen, Erzbischof Gabriele Caccia, hat am Dienstag in New York vor dem Wirtschafts- und Sozialrat (ECOSOC) zu mehr gemeinsamer Verantwortung in der Weltpolitik aufgerufen.
 
Laut Redemanuskript forderte Caccia eine „erneuerte multilaterale Zusammenarbeit“, die sich an den Grundprinzipien der Vereinten Nationen orientiert und „transformative Veränderungen“ ermöglicht. ...
 
 

Im Obergeschoß des Petersdoms hat am Dienstag die immersive Ausstellung „Pétros ení“ eröffnet, die eine digitale Erkundung der Basilika ermöglicht. Pilger und Besucher können den Kirchenbau mithilfe eines dreidimensionalen „digitalen Zwillings“ virtuell erleben, der aus mehr als 400.000 Bildern erstellt und mit Künstlicher Intelligenz aufbereitet wurde.
Die Schau verknüpft Kunst, Glaube und Technologie zu einem visuellen und spirituellen Rundgang. Sie führt ...
 
 

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Nächste Woche, 28. Juli bis 3. August, findet in Rom das Jubiläum der Jugend statt - der „vielleicht meisterwartete Moment des Heiligen Jahres“. Das sagte der vatikanische Cheforganisator des Heiligen Jahres, Erzbischof Rino Fisichella, am Mittwoch bei einer Pressekonferenz im Vatikan. Roms Bürgermeister Gualtieri versicherte, die Stadt sei „bereit, die Welt willkommen zu heißen“.
 
Fisichella zufolge erwartet Rom rund eine halbe Million junge Pilger und Pilgerinnen aus 146 Ländern zusammen mit ihren Begleitern. „68 Prozent kommen aus ...
 
 

Papst Leo XIV. hält das Werben für einen Waffenstillstand und die Ablehnung des Waffenhandels für effizientere Mittel, um Frieden zu stiften, als eine Reise nach Gaza. Auf die Frage eines Journalisten in Castel Gandolfo nach einer möglichen Papstreise in das Palästinensergebiet sagte Leo am Dienstagabend, es gebe „in der Tat viele Orte", an die er gerne selbst gehen würde, „aber das ist nicht unbedingt die Antwort“.
 
 

Es hat die Aufgabe, den Selig- und Heiligsprechungsprozess sogenannter „Diener Gottes“ voranzutreiben. Dazu werden die Bischöfe der verantwortlichen Diözesen bei der Untersuchung des Martyriums, der heroischen Tugenden oder der Wunder eines katholischen Gläubigen unterstützt.

Alessandro Di Bussolo – Vatikanstadt
Dies ist das vatikanische Dikasterium, das dafür zuständig ist, das Leben der Kandidaten für die „Ehre der Altäre“ unter die Lupe zu nehmen. Es geht darum, ihre Eigenschaften ...
 
 

„All unsere Erwartungen wurden übertroffen“: So das Fazit von Pueri-Cantores-Präsidentin Elisabeth Lehmann-Dronke zu dem Pueri-Cantores-Festival. Tausende junge Sängerinnen und Sänger aus aller Welt waren dafür vom 16. bis zum 20 Juli nach München angereist.
„Es waren ganz wunderbare Tage“, so Lehmann-Dronke. „Kinder aus der ganzen Welt sind gemeinschaftlich zusammengekommen und haben für den Frieden in der Welt gebetet, gesungen und sich in Freude in einer Party-Stimmung begegnet.“
Gemeinsam für den Frieden
Ein diesbezügliches Highlight war das gemeinsame ...
 
 

Nach dem Absturz eines Militärflugzeugs in der bangladeschischen Hauptstadt Dhaka hat Papst Leo XIV. sein Beileid ausgesprochen. Bei dem Unglück kamen mehrere Schüler des Milestone School and College ums Leben. Der Papst erinnert an die Opfer und ruft zu Gebet, Trost und Heilung auf.
 
 
 

Im Interview mit den vatikanischen Medien berichtet der lateinische Patriarch von Jerusalem, Kardinal Pierbattista Pizzaballa, von seinem dreitägigen Solidaritätsbesuch in Gaza-Stadt. Die einzige katholische Gemeinde dort war am vergangenen Donnerstag von einem israelischen Bombenangriff getroffen worden, bei dem drei Menschen getötet und etwa fünfzehn verletzt wurden.

Antonella Palermo und Silvia Kritzenberger - Vatikanstadt
Zum Abschluss seines Besuchs hat der ranghöchste katholische Geistliche im Heiligen Land am vergangenen Sonntag inmitten anhaltender Bombardements in der Pfarrei der Heiligen Familie eine Messe gefeiert. „Ihr seid nicht vergessen. Ihr seid in den Herzen ... "
 
 

Pater Philip Geister, Jesuit und Rektor des Newman-Instituts in Uppsala, blickt auf eine tiefgreifende Veränderung in der gesellschaftlichen Wahrnehmung der katholischen Kirche in Schweden. Im Interview beschreibt er, wie sich das Verhältnis zur Kirche gewandelt hat – von Skepsis zu Offenheit – und welche Rolle Bildung, Integration und Ökumene dabei spielen.
 
Mario Galgano – Uppsala (Schweden)
Als Jesuit ist Pater Philip Geister seit 34 Jahren in Schweden. Er leitet das Newman-Institut in Uppsala, eine katholische Hochschule mit geistlichem und akademischem Anspruch. Als er  ...
 
 

56 Jahre nach der ersten Mondlandung hat Papst Leo XIV. mit seinem Landsmann, dem US-Astronauten Buzz Aldrin, telefoniert. Im gemeinsamen Gespräch erinnerten sich die beiden Amerikaner an den historischen Moment im Juli 1969 und sprachen über die Größe und Zerbrechlichkeit der Schöpfung.
 
Mario Galgano - Vatikanstadt
Am Sonntagabend hat Papst Leo XIV. von seiner Sommerresidenz in Castel Gandolfo aus mit Buzz Aldrin gesprochen, dem heute 95-jährigen Astronauten der Apollo-11-Mission. Das Gespräch fand ...
 
 

Papst Leo XIV. hat am Montagmorgen mit dem Präsidenten des Staates Palästina, Mahmoud Abbas, telefoniert. Thema des Gesprächs waren die jüngsten Entwicklungen im Gazastreifen und in der Westbank. Der Papst rief erneut zum Schutz der Zivilbevölkerung und zur Einhaltung des humanitären Völkerrechts auf.

Mario Galgano - Vatikanstadt
Wie das vatikanische Presseamt mitteilte, erneuerte der Papst während des Gesprächs seinen Appell zur vollständigen Achtung des humanitären Völkerrechts. Papst Leo betonte die Verpflichtung, die ...
 
 

Papst Leo XIV. hat am Montagvormittag das Altenheim „Santa Marta“ in Castel Gandolfo besucht. Dort traf er ältere Bewohnerinnen, betete mit ihnen und sprach über den Wert des Alters und das Zeugnis des Glaubens.
 
Mario Galgano - Vatikanstadt
Wie das vatikanische Presseamt am Montagmittag auf seinem offiziellen Telegram-Kanal mitteilte, hat Papst Leo XIV. am Morgen gegen 10:30 Uhr das Seniorenheim „Santa Marta“ in Castel Gandolfo besucht. Leo hält sich derzeit ...
 
 

Kardinal Reinhard Marx
Der Münchner Kardinal Reinhard Marx sieht in der internationalen katholischen Gemeinschaft ein Zeichen des Friedens und der Hoffnung. „Man kann kein Katholik und zugleich Nationalist sein, kein Katholik sein und andere hassen, kein Katholik sein und Gesellschaften spalten. Das ist nicht möglich", sagte Marx laut seiner Pressestelle am Sonntag auf dem Münchner Marienplatz.
Der Erzbischof von München und Freising ergänzte demnach unter Bezugnahme auf das Heilige Jahr 2025 der katholischen Kirche: „Wir sind Pilger der Hoffnung, das ist die Botschaft der katholischen Kirche überall auf der Welt. Wir sind international!"
 
 

Papst Leo XIV. hat aus seiner Sommerpause in Castel Gandolfo dazu aufgerufen, sich in den Ferien Zeit für Ruhe und Gastfreundschaft zu nehmen. „Manchmal gestehen wir uns das Beste nicht zu. Wir brauchen etwas Ruhe und den Wunsch, mehr über die Kunst der Gastfreundschaft zu lernen. Die Urlaubsindustrie will uns alle möglichen Erfahrungen verkaufen, aber vielleicht nicht jene, nach der wir suchen", sagte das katholische Kirchenoberhaupt bei seinem Mittagsgebet diesen Sonntag.
 
 

Papst Leo XIV. hat erneut ein Ende des Kriegs im Heiligen Land gefordert - und den Angriff auf die katholische Pfarrei in Gaza verurteilt: „In diesen Tagen erreichen uns immer wieder dramatische Nachrichten aus dem Nahen Osten, insbesondere aus Gaza. Ich bringe mein tiefes Bedauern über den Angriff der israelischen Armee auf die katholische Pfarrei der Heiligen Familie in Gaza-Stadt zum Ausdruck; wie Sie wissen, wurden dabei am vergangenen Donnerstag drei Christen getötet", sagte er am Sonntag.
 
 

Zum Heiligen Jahr für Jugendliche (28. Juli bis 3. August 2025) bietet das Dikasterium für die Evangelisierung mit der App Cicero an den Abenden des 30. und 31. Juli zwei spirituelle nächtliche Rundgänge in Rom an.
Die Rundgänge finden wahlweise von 19:30 bis 21 Uhr und von 21:30 bis 23 Uhr statt. Dank der mehrsprachigen, kostenlosen Audioguide-App Cicero, dem offizieller Partner des Heiligen Jahres 2025, kann ...
 
 

Diese Kurienbehörde ist für zwei Dinge zuständig: für Grundfragen der weltweiten Evangelisierung sowie für die Errichtung, Begleitung und Unterstützung jüngerer Teilkirchen hauptsächlich in Asien und Afrika. Es handelt sich also um eine auf Verkündigung und Mission ausgerichtete Einrichtung mit zwei Sektionen. Das gemeinsame Ziel ist es, Christus, das Licht der Völker, in die Welt zu bringen - und zwar überall hin.
 
Alessandro Di Bussolo und Gudrun Sailer – Vatikanstadt
Dem Werk der Evangelisierung zu dienen – damit Christus, das Licht der Völker, durch Wort und Tat bekannt wird und die Kirche als sein ...
 
 

Im Interview mit der italienischen Nachrichtensendung Tg2 Post spricht Kardinalstaatssekretär Pietro Parolin über das Telefonat von Israels Premierminister Benjamin Netanjahu mit Papst Leo XIV. und die Rolle des Heiligen Stuhls in aktuellen Konflikten. Er fordert Aufklärung, diplomatische Schritte – und echten politischen Willen zum Frieden.

Mario Galgano - Vatikanstadt
Der vatikanische Kardinalstaatssekretär Pietro Parolin hat im italienischen Fernsehen über das jüngste Telefonat zwischen Papst Leo XIV. und dem israelischen Premierminister Benjamin Netanjahu gesprochen. Hintergrund war ein ...
 
 

Das vatikanische Dikasterium für den Dienst der Nächstenliebe wird auch Almosenamt genannt oder ist als Päpstlicher Wohltätigkeitsdienst bekannt. Denn das ist die Mission dieses Dikasteriums: Im Namen des Papstes Werke der Wohltätigkeit/Nächstenliebe (Caritas) auf den Weg bringen.
 
Amedeo Lomonaco und Stefanie Stahlhofen – Vatikanstadt
Das Dikasterium für den Dienst der Nächstenliebe, das auch Apostolisches Almosenamt genannt wird, ist ein besonderer Ausdruck der Barmherzigkeit: Ausgehend von der ...
 
 

Wenn Kinder in der Kirche singen, ist das eine schöne Sache: für die Kinder, für die Kirche.
In München kann man das derzeit besonders gut nachvollziehen – noch bis Sonntag findet dort der 45. Internationale Kongress Pueri Cantores statt, ein internationales Chortreffen von Kinder- und Jugendchören aus aller Welt. Auch der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz Bischof Georg Bätzing ist dazu nach München gekommen.
 
 

Seit 1997 leben Benediktinerinnen im schwedischen Kloster in Omberg, das aus einer evangelischen Schwesterngemeinschaft hervorgegangen ist. Die Schwestern verstehen sich als geistlicher Zufluchtsort in einer säkularisierten Umgebung – für Suchende, für Erschöpfte, für alle, die Gott nahe sein möchten.

Mario Galgano – Omberg (Schweden)
„Wir möchten wie Maria Jesus in die Welt tragen.“ Dieser Satz von Schwester Katharina, Priorin des Benediktinerinnenklosters Heliga Hjärtas in Südschweden, bringt auf den Punkt, was ...
 
 

Der österreichische Marianisten-Pater Hans Eidenberger fordert ein radikales Umdenken bei der Bekämpfung von Prostitution. Nicht die Frauen seien das Problem, sondern die Männer, die Sex als Dienstleistung kaufen.
Der Pater, der seit über zehn Jahren betroffene Frauen berät und ihnen beim Weg aus der Sklaverei hilft, kritisiert, „dass sich Männer viel zu sehr aus der Verantwortung im diesem Bereich herausnehmen, wie wenn diese Frage sie gar nicht betreffen würde. Da bleiben sehr viele im Dunkelfeld, in der Anonymität, wie wenn sie mit dem Bereich Ausbeutung nichts zu tun hätten. Dabei sind es ja meistens Männer, die Frauen sexuell ausbeuten.“ 
 
 

Nach dem israelischen Angriff auf die katholische Kirche der Heiligen Familie in Gaza hat Papst Leo XIV. mit dem israelischen Premierminister Benjamin Netanjahu telefoniert. Der Papst rief zu einem sofortigen Waffenstillstand und dem Schutz der Zivilbevölkerung auf.
 
 

Noch am Donnerstag sind in Gaza-Stadt die Todesopfer des israelischen Angriffs auf die katholische Kirche der Stadt beigesetzt worden. Drei Menschen haben bei der Attacke ihr Leben verloren, viele weitere wurden verletzt.
 
Marie Duhamel und Stefan v. Kempis – Vatikanstadt
„Die Beerdigung muss vor Einbruch der Nacht stattfinden, da es keine Kühlschränke gibt“, erklärt der jordanische Geistliche William Shomali; er ist ...
 
 

Der Ökumenische Patriarch von Konstantinopel, Bartholomaios I., wird am 16. September mit US-Präsident Donald Trump im Weißen Haus zusammentreffen.
Das teilte die griechisch-orthodoxe Kirche in den Vereinigten Staaten mit. Das Treffen findet demnach im Rahmen eines US-Besuchs des Patriarchen statt, der von 15. bis 25. September geplant ist. Der Ökumenische Patriarch von Konstantinopel wird bei seinem Besuch auch mit dem Templeton-Preis für seinen Einsatz für einen verantwortungsvollen Umgang mit der Umwelt ausgezeichnet. 
 
 

Seit über 40 Jahren lebt Schwester Monika im schwedischen Vadstena bei den Birgittinnen – einer katholischen Ordensgemeinschaft mit langer Geschichte und nordischen Wurzeln. In einem Gespräch erzählt sie von Berufungen im zweiten Lebensabschnitt, ungewöhnlichen Wegen ins Kloster und davon, wie ein schwedischer Fußballtorwart ihr Leben veränderte.
 
 

„Die Bekämpfung von Armut muss die zentrale Priorität der internationalen Gesellschaft bleiben.“ Das sagte Vatikan-Erzbischof Gabriele Caccia jetzt in New York.
 
„Die Armut auszurotten ist nicht nur eine wirtschaftliche Übung, sondern ein moralischer Imperativ“, so Caccia. Der Ständige Beobachter des Heiligen Stuhls bei der UNO in New York wiederholte in seiner Rede am Dienstag auch die Forderung des Heiligen Stuhls und des Papstes nach einer Linderung oder einem ...
 
 

Papst Leo XIV. hat vor kurzem Lebensmittelpakete in die jüngst stark angegriffene Region Charkiw in der Ukraine geschickt. Dabei seien alle Hilfsgüter von Rom ausgehend direkt an die Überlebenden verteilt worden.
 
Auf jeder weißen Hilfskiste sei in ukrainischer und italienischer Sprache zu lesen gewesen: „Geschenk von Papst Leo XIV. für die Bevölkerung von Charkiw“, so das vatikanische Almosenamt.
 
 

Bei einem Angriff auf das Gelände der katholischen Pfarrei „Heilige Familie“ im Norden des Gazastreifens am Donnerstagmorgen sind mindestens drei Menschen getötet und mehrere weitere verletzt worden.
Das teilten Vertreter der katholischen Kirche mit. Nach ihren Angaben ist unter den Verletzten auch der Pfarrer, Gabriel Romanelli; er habe eine Verwundung am Bein davongetragen. Der aus Argentinien stammende Ordensgeistliche stand dem verstorbenen Papst Franziskus sehr nahe, und ...
 
 

Papst Leo XIV. reagiert mit „tiefer Trauer“ auf den israelischen Angriff auf die einzige katholische Pfarrei im Gazastreifen. In einem Telegramm fordert er an diesem Donnerstag einen „sofortigen Waffenstillstand“.
 
In dem von Kardinalstaatssekretär Pietro Parolin unterzeichneten Text verspricht der Papst den Menschen in der Pfarrei sein Gebet und seine geistliche Nähe. Er bete „um Trost für alle Trauernden sowie um Genesung für die Verwundeten“ und hoffe „zutiefst auf Dialog, Versöhnung und dauerhaften Frieden in der Region“.  ...
 
 

„Visionär der Einheit, Heiligkeit und des Dienstes“: So charakterisiert der vatikanische Erzbischof Paul Richard Gallagher den Mitbegründer der Syro-Malankarischen Kirche, den seligen Geevarghese Ivanios. Der vatikanische Sekretär für Beziehungen zu Staaten feierte bei seiner Indienreise am Dienstag in Trivandrum eine Messe im Gedenken an Geevarghese Ivanios.
 
 

Papst Leo XIV. wurde an diesem Mittwoch über die Opfer und Schäden informiert, die der Taifun Danas in Taiwan verursacht hat. Das hat Vatikansprecher Matteo Bruni mitgeteilt. Leo bete für die Betroffenen und habe das Dikasterium für die Nächstenliebe angewiesen, der Bevölkerung konkrete Hilfe zukommen zu lassen, sagte Bruni vor Medienschaffenden im Vatikan.

 
 

Papst Leo XIV. hat in einer Videobotschaft an ein populäres italienisches Fußball-Benefizspiel dazu aufgerufen, Spaltungen zu überwinden und dem Hass Einhalt zu gebieten. Sport könne dabei helfen, „Auseinandersetzung in Begegnung zu verwandeln“, so der Papst. Seine Botschaft war am Dienstagabend auf den Großbildschirmen des Stadions in L'Aquila vor Anpfiff des Spiels zu sehen, das italienische Staatsfernsehen RAI übertrug live.
 
 

 
Sie wissen es oft zu verschleiern, aber auch Priester brauchen Urlaub.
 
Jean Charles Putzolu – Vatikanstadt
Ihr Amt bringt es mit sich, dass sie viel unterwegs sind, jederzeit auf Anfragen reagieren und jederzeit verfügbar sind – das lastet manchmal schwer auf ihrer Gesundheit. Darum brauchen sie, wie jeder andere Mensch, mindestens einmal im Jahr eine Zeit zur Erholung, zur Entspannung und zum Loslassen. Gerade Pfarrer, die für mehrere, manchmal weit voneinander entfernte Pfarreien verantwortlich sind, sind keineswegs vor Depression oder Burnout gefeit.
 
 

Gruppen empfangen, Besucher begrüßen oder den Garten pflegen - darum kümmern sich derzeit drei angehende Priester in Castel Gandolfo. Die drei aus Mexiko stammenden Priesteramtskandidaten unterstützen einen Monat lang ehrenamtlich das bereits vorhandene Personal, um den Aufenthalt von Papst Leo XIV. in der päpstlichen Sommerresidenz reibungslos zu gestalten.
 
 

Aufgabe dieses Dikasteriums ist die Förderung eines echten ökumenischen Geistes innerhalb der katholischen Kirche sowie das Engagement für den ökumenischen Dialog mit anderen Kirchen und kirchlichen Gemeinschaften, um die Einheit unter den Christen wiederherzustellen. Auch der Dialog mit dem Judentum ist Teil der Aufgabe des Dikasteriums.
 
 

Papst Leo XIV. hat am Dienstagmorgen einen Gottesdienst in der Kapelle der Polizeistation von Castel Gandolfo gefeiert. Der Pontifex hält sich derzeit zu einem zweiwöchigen Sommeraufenthalt in der päpstlichen Residenz Villa Barberini auf.

Mario Galgano - Vatikanstadt
Kurz nach 8.30 Uhr fuhr Leo XIV. am Dienstagmorgen zur lokalen Carabinieri-Station in der Via Ercolano. In der Kapelle des historischen Gebäudes, das ...
 
 

Der vatikanische „Außenminister“, Erzbischof Paul Richard Gallagher, hat am Sonntag einen Besuch in Indien begonnen.
Eine Woche lang will der Verantwortliche des vatikanischen Staatssekretariats für die Beziehungen zu Staaten und internationalen Organisationen dort staatliche und kirchliche Akteure treffen. Auf X teilte das Staatssekretariat mit, der britische Kurienerzbischof wolle „die Bande der Freundschaft und Zusammenarbeit zwischen dem ...
 
 

Viele kirchliche Leistungen kosten viel Geld: Schulen, Krankenhäuser, Hilfe für Behinderte, Alte, Obdachlose, Kirchengebäude und Seelsorge – all dies muss finanziert werden. In Deutschland hat sich über die Jahrhunderte hinweg ein komplexes System der Finanzierung von Kirchen etabliert. Dieses ist politisch und gesellschaftlich umstritten. Ein Versuch, hier Veränderungen herbeizuführen, ist kürzlich gescheitert.
 
 

Räume schaffen, um den Ruf Gottes hören zu können und die Vielfalt des Priesterberufs aufzeigen: So der Vorschlag von Wolfgang Ipolt, Bischof von Görlitz, im Interview mit katholisch.de zum derzeitigen Priestermangel. 2024 wurden in Deutschland nur 29 Männer zu Priestern geweiht, ein historischer Tiefstand.
„Angesichts der Zahl der Katholiken in unserem Land eine erschreckend geringe Zahl“, so der ...
 
 

Er lebt und betet an einem der heißesten Punkte des Nahen Ostens: Der Benediktiner Nikodemus Schnabel, Abt in Jerusalem. Unsere Mini-Serie.
 
Wie erlebt Abt Nikodemus diese aufgeheizten Tage und Wochen im Heiligen Land? Das war unsere erste Frage.
„Es gibt ein Bild, das mich gewissermaßen durchträgt in den letzten Monaten: Wir versuchen ...
 
 

Um ewig zu leben, muss man nicht den Tod überlisten, sondern dem Leben dienen – und zwar indem man sich um andere kümmert. Das hat Papst Leo beim Angelusgebet an diesem Sonntag in Castel Gandolfo hervorgehoben.
Er ging damit auf den ersten Teil des Sonntagsevangeliums vom Barmherzigen Samariter ein, in dem ein Gesetzeslehrer Jesus fragt, was er tun müsse, um ...
 
 

Papst Leo XIV. hat die Vorstellung zurückgewiesen, wonach nur die Menschen der eigenen Familie, Nationalität und Religion die „Nächsten“ seien, denen die christliche Solidarität gelten muss. Bei einer Predigt in Castel Gandolfo an diesem Sonntag bezog er sich auf das Gleichnis vom Barmherzigen Samariter und auf seine Vorgänger Franziskus und Benedikt XVI.
 
 

Die christliche Gemeinde in Gaza ist von Krieg, Hunger und Isolation schwer gezeichnet. Der argentinische Pfarrer Gabriel Romanelli berichtet über die Lage in der Pfarrei der Heiligen Familie. Rund 500 Menschen haben dort Zuflucht gefunden – unter ständiger Bedrohung und ohne ausreichende Versorgung.

Roberto Cetera und Mario Galgano - Vatikanstadt
„Das Kilo Mehl kostet etwa 18 Euro, Tomaten 23, eine einzelne Zwiebel bis zu 15 Euro. Für ein Kilo Zucker braucht man mindestens 100 Euro. Aber selbst wenn wir es wollten: Kaffee könnten wir nicht einmal bitter trinken – ein Kilo kostet nicht unter 250 Euro.“ ...
 
 

„Eine Kirche, die mitten in den Schwierigkeiten der Welt präsent ist“
Dies forderte der Vorsitzende der Italienischen Bischofskonferenz, Kardinal Matteo Zuppi im Interview mit dem Magazin „Zvona“ am Freitag. Er betonte, Kirche müsse in der Lage sein, Bündnisse zu schließen und Lösungen anzubieten und rief zu mehr Verständnis für Kirchenabgewandte auf.
So seien diese allzu oft vorschnell verurteilt worden, ohne ihre Beweggründe wirklich zu verstehen. Vielmehr gelte es, die Fragen und Anliegen der Menschen wahrzunehmen.
 
 

Kardinal Reinhard Marx
Der Münchner Erzbischof Kardinal Reinhard Marx hat die Möglichkeit von Zölibats-Lockerungen unter dem neuen Papst in Betracht gezogen. In einem Interview betonte er die Notwendigkeit, die Ehelosigkeit als Lebensform positiv zu bewerten, stellte jedoch die Frage nach einer möglichen Beschränkung des Priesterberufs auf zölibatär lebende Männer. Darüber hinaus sprach Marx über Reformerwartungen innerhalb der Kirche und seine Bedenken hinsichtlich globaler Konflikte.
 
 

Die Pfarrei San Tommaso da Villanova in Castel Gandolfo erwartet Papst Leo XIV. zur Feier der Sonntagsmesse am 13. Juli. Der polnische Pfarrer Tadeusz Rozmus berichtet von großer Beteiligung in der Gemeinde und sieht in dem Besuch ein Zeichen der Einheit.
 
Sebastian Sanson Ferrari und Mario Galgano – Castel Gandolfo
In der päpstlichen Sommerresidenz Castel Gandolfo laufen die Vorbereitungen für ein besonderes Ereignis: Papst Leo XIV. wird am Sonntag, dem 13. Juli, um 9.55 Uhr die heilige Messe in der Pfarrkirche  ...
 
 
 

Um den Jugendlichen Orientierung zu geben, die zum ihnen gewidmeten Jubiläum nach Rom kommen, ist mitterweile ein Vademecum* in verschiedenen Sprachen online geschaltet. Außerdem ist seit Anfang Juli ein Infopoint in Vatikannähe aktiv, um bei Fragen und Nöten Hilfestellung zu geben.
 
Wie das Dikasterium für Evangelisierung bekanntgab, werden „hunderttausende“ Teilnehmer aus aller Welt für die Feierlichkeiten erwartet, deren Höhepunkt ...
 
*Anmerk.: V = kleines, handliches Buch oder Heft, das als Ratgeber oder Begleiter
 
 

„Diese Begegnung war ein Höhepunkt meines Lebens, nicht nur meines beruflichen", sagte der rheinland-pfälzische Ministerpräsident Alexander Schweitzer (SPD) am Donnerstag der „Allgemeinen Zeitung". Der Regierungschef war der letzte deutsche Spitzenpolitiker, den Franziskus vor seinem Tod am Ostermontag traf.

Das Treffen mit Franziskus sei für den Politiker, seit seiner Zeit als katholischer Messdiener, die Erfüllung eines Kindheitstraums, sagte er der Zeitung weiter. Schweitzer war im Februar 2025 vom Papst zu einer ...
 
 

Das teilte das Bistum diesen Freitag mit. Die Initiative umfasst neue vertrauliche und kostenfreie Angebote, u.a. kurzfristige therapeutische Unterstützung und traumasensible Seelsorge. Das Angebot geht auf Empfehlungen der Aufarbeitungskommission und des Betroffenenbeirats zurück.
Das Bistum hat ab sofort etwa sechs Seelsorgerinnen und Seelsorger zum Gespräch bereitgestellt, die auf die Begleitung von Menschen mit ...
 
 

Ein Jahr nach der Veröffentlichung der ersten Untersuchungen über Abbé Pierre hat ein dritter Bericht am Mittwoch, dem 9. Juli, zwölf neue Zeugenaussagen von Personen offenbart, die Opfer des für sein Engagement für die Ärmsten bekannten Priesters wurden. In einer Mitteilung versichert die Französische Bischofskonferenz (CEF) ihre Anteilnahme und ruft Betroffene dazu auf, sich an eine entsprechende Anlauf- und Unterstützungsstelle zu wenden.
 
 

Anlässlich des internationalen Gedenktags am 11. Juli, der auf Beschluss der UN-Vollversammlung seit diesem Jahr begangen wird, wird weltweit an die Ermordung von mehr als 8.300 muslimischen Bosniaken im Juli 1995 erinnert. Zwischen dem 11. und dem 19. Juli töteten Einheiten der bosnisch-serbischen Armee und serbische Paramilitärs Tausende Männer und Jungen, die in die UN-Schutzzone von Srebrenica geflüchtet waren. Der Internationale Gerichtshof erkannte das Massaker 2007 als Völkermord an.
 
 

Anlässlich der Synode der Ukrainischen Griechisch-Katholischen Kirche und der Ukraine Recovery Conference (Ukraine-Wiederaufbaukonferenz) in Rom rufen kirchliche Autoritäten eindringlich zu Friedensbemühungen auf. Im Mittelpunkt stehen humanitäre Hilfe, diplomatische Initiativen und die Rolle der Kirche als Hoffnungsträger.

Mario Galgano - Vatikanstadt
„Beeilt euch, dieser Wahnsinn muss ein Ende haben.“ Mit diesen Worten wandte sich der Großerzbischof von Kyiv, Swjatoslaw Schewtschuk, in einem ...
 
 

Eine internationale Konferenz zum Thema „Religiöse Dimensionen der Friedensstiftung“ tagte am Donnerstag und Freitag im Vatikan. Professorin Josefina Echavarría, Leiterin des Projekts „Peace Accords Matrix" an der Universität von Notre Dame in den USA, sagte im Interview mit uns, die Konferenz sei „eine Gelegenheit zu erkunden, wie auf dem Glauben basierende Werte und religiöse Führung sowohl zu Friedensverhandlungen als auch zur Heilung von durch Krieg zerrütteten Gesellschaften beitragen“.
 
 

Nach einer Einigung mit Israel sollen in den nächsten Tagen entsprechende Maßnahmen umgesetzt werden, darunter soll „Hilfe in großem Umfang direkt an die Bevölkerung geliefert werden", sagte die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas laut einer Mitteilung von Donnerstag.
Zu den konkret vereinbarten Schritten gehören laut Kallas eine erhebliche Aufstockung der täglichen Einfuhr von Hilfsgütern nach Gaza, die Öffnung weiterer Grenzübergänge sowie eine Wiederaufnahme der Hilfsrouten aus Ägypten und Jordanien. Ferner ...
 
 

Quelle: Malteser

Der neue Großhospitalier im Malteserorden Josef Blotz ist ehemaliger Generalmajor in der deutschen Bundeswehr – und das „Ethos des Dienens“, das ihm als Soldaten in der „DNA“ liegt, sieht er auch als Maxime für die Arbeit der Malteser. Die Verbindung von Glauben und Dienst an Notleidenden sei „das Benzin, das den Orden auch noch die nächsten 1000 Jahre vorwärtsbringt“, so der Malteserritter im Gespräch mit Radio Vatikan.
 
 

In der Nacht vom 9. auf den 10. Juli ist die ukrainische Hauptstadt Kyiv Ziel eines massiven russischen Drohnen- und Raketenangriffs gewesen. Auch das Gebäude der Apostolischen Nuntiatur wurde beschädigt. Es gab Explosionen und Brände; auch Verletzte. Der päpstliche Nuntius in der Ukraine, Erzbischof Visvaldas Kulbokas, berichtet im Interview mit den vatikanischen Medien.
 
 

Das Dikasterium für die Laien, die Familie und das Leben hat zum fünften Weltgroßelterntag am 27. Juli 2025 ein besonderes Begleitmaterial herausgegeben. Darin enthalten sind neben einer Botschaft Papst Leos, das offizielle Gebet für den Tag und Vorschläge für ein altersgerechtes Begehen des Heiligen Jahres.

Malteser-Großhospitalier: „Wir verteilen nicht nur Pflaster“
„Dieser Tag ist eine Chance zu unterstreichen, dass Senioren niemals alleine sind, sondern im ... "
 
 

Papst Leo XIV. hat beim „AI for Good Summit 2025“ in Genf zu einer globalen und ethisch fundierten Regulierung von Künstlicher Intelligenz aufgerufen. In einer Botschaft, die Kardinalstaatssekretär Pietro Parolin am 10. Juli im Namen des Papstes übermittelte, forderte der Heilige Stuhl für die Nutzung von KI klare Prinzipien, namentlich eine Orientierung an Gemeinwohl und Menschenwürde.
 
 

Es gelte, „die Mauern der Gleichgültigkeit einzureißen, hinter denen ältere Menschen oft eingeschlossen sind", mahnt das katholische Kirchenoberhaupt. „Überall auf der Welt gewöhnen sich unsere Gesellschaften allzu oft daran, dass ein so wichtiger und reicher Teil ihres Gefüges an den Rand gedrängt und vergessen wird", schreibt Papst Leo in seiner Botschaft zum 5. Welttag der Großeltern und älteren Menschen, die der Vatikan diesen Donnerstag veröffentlichte.
 
 

Frauenrechtsorganisationen haben scharfe Kritik an der Evaluierung des Prostituiertenschutzgesetzes geübt. Maria Decker, Vorsitzende des Vereins SOLWODI, spricht im Interview mit Radio Horeb über die Realität im Milieu, über massive Schutzlücken – und über das nordische Modell als Ausweg.
 
 

Pater Francesco Rapacioli, der als Missionar in Bangladesch lebt und arbeitet, ist seit 7. Juli neuer Generaloberer des Päpstlichen Instituts für Auslandsmissionen (PIME), das in diesem Jahr sein 175-jähriges Bestehen feiert. Im Interview mit uns berichtet er über aktuelle Herausforderungen wie künstliche Intelligenz (KI), bittet um Gebet für alle Missionare und berichtet, er sei „stolz darauf, einen Missionar als Papst zu haben“. Leo will PIME diesen Samstag treffen.
 
 

Wie die italienische Post bekanntgab, kommen täglich Hunderte von Briefen für Papst Leo am Verteilungszentrum in Fiumicino an. Der Fluss halte seit Beginn des Pontifikates ungebrochen an.
„To His Holiness Pope Leo”, „Per Sua Santità”, „An Papst Leo XIV.”: Die Briefe haben einen eindeutigen Adressaten, auch wenn über die korrekte Adresse bei den Absendern Unklarheit besteht. Doch die italienischen Postbeamten finden ihren Weg auch ...
 

Papst Leo XIV. hat zum Gebet für jene Menschen „innerhalb und außerhalb der Kirche“ aufgerufen, „die die Dringlichkeit der Sorge um unser gemeinsames Haus noch immer nicht erkennen“. Bei einer Messe in Castel Gandolfo sprach er an diesem Mittwoch von einer menschlichen Mitverantwortung für die vielen Naturkatastrophen der Jetzt-Zeit.
 
 

Der ukrainische Präsident hofft auf ein „hochrangiges Treffen, um diesen Krieg zu beenden“. Dabei setze man auf die Vermittlung des Vatikans, so Wolodymyr Selenskyj im Nachgang auf die Begegnung mit dem Kirchenoberhaupt in Castel Gandolfo an diesem Mittwoch, bei der laut anschließender Vatikanmitteilung über „den andauernden Konflikt und die Dringlichkeit gerechter und dauerhafter Friedenswege“ gesprochen wurde.
Im Verlauf des „herzlichen Gesprächs“ sei die Bedeutung des Dialogs als bevorzugter Weg ...
 
 

Das Vatikanpapier zur Umsetzung der Ergebnisse des weltweiten synodalen Prozesses gibt es jetzt auch auf Deutsch.
Auf der Internetseite der Deutschen Bischofskonferenz lässt sich das Dokument, das an diesem Montag vom Vatikan veröffentlicht wurde, in einer deutschen Arbeitsübersetzung herunterladen.
 
 

Die Reformbewegung „Wir sind Kirche“ reagiert positiv-nuanciert auf den Synoden-Fahrplan aus dem Vatikan.
Das am Montag veröffentlichte Schreiben sei „aber auch ein wichtiger Appell an die Ortskirchen, also an die Diözesen in aller Welt, die bisher noch zögerlich in der Umsetzung sind“. Das sagte Christian Weisner von „Wir sind Kirche“ am Montagabend im Gespräch mit Radio Vatikan.
 
 
Dikasterium für den Klerus
Das Dikasterium für den Klerus ist für alle Angelegenheiten zuständig, die Priester und Diakone des Diözesanklerus betreffen. Es begleitet ihre menschliche, spirituelle, intellektuelle und pastorale Bildung und unterstützt die Ausübung ihres pastoralen Dienstes.

Amedeo Lomonaco – Vatikanstadt
Das Dikasterium für den Klerus ist Ausdruck der Fürsorge des Apostolischen Stuhls für die Ausbildung der Weihekandidaten. Es steht ...
 
 

Erzbischof Ryan Jimenez von Agaña in Guam, Ozeanien, hat Papst Leo XIV. über die dramatischen Folgen des Klimawandels im Westpazifik informiert. Im Interview mit uns schildert er die Sorgen der Inselbevölkerung einschließlich erzwungener Abwanderung – und den Trost, den er aus der Begegnung mit dem Papst schöpft.
 
 

Dankbarkeit für die volle und sichtbare Gemeinschaft mit dem Stuhl Petri: Das bekundete der Kiewer Großerzbischof Swjatoslaw Schewtschuk in seiner wöchentlichen Videoansprache am Sonntagabend. Das Oberhaupt der griechisch-katholischen Kirche betonte die Wichtigkeit des Papstes als Stabilitätsanker für die Ukraine.
 
 
 

Am Sonntagnachmittag ist Papst Leo in der päpstlichen Sommerresidenz Castel Gandolfo eingetroffen, wo er bis zum 20. Juli bleiben wird.

Silvia Kritzenberger - Vatikanstadt
Um 16.30 Uhr hatte Papst Leo den Vatikan in Richtung Castel Gandolfo verlassen. Bei seiner Ankunft um 17 Uhr bereiteten ihm die zahlreich versammelten Einwohner und Touristen, die trotz der großen Hitze stundenlang auf ihn gewartet hatten, einen herzlichen Empfang. Der Papst grüßte ...
 
 
 

Wie die konkrete Umsetzung der Synodenbeschlüsse zur Synodalität auf Ortskirchenebene funktionieren kann, dazu gibt ein neues Dokument aus dem Vatikan Antworten. An diesem Montag wurde die Richtlinie vom Synodensekretariat veröffentlicht. Wir sprachen mit der Ordensfrau Nathalie Becquart, eine der beiden Untersekretäre im Synodensekretariat, über das Dokument.

Christine Seuss - Vatikanstadt
„Ich würde sagen, das Dokument dienst dazu, um zunächst einige einfache Fragen dazu zu beantworten, wie die ...
 
 
 

Papst Leo XIV. hält an dem von seinem Vorgänger Franziskus festgelegten Zeitplan für die Umsetzung der katholischen Weltsynode fest.

Stefan von Kempis – Vatikanstadt
Das ergibt sich aus einem Dokument, das das vatikanische Synoden-Sekretariat an diesem Montag veröffentlicht hat. In dem 16-seitigen Papier mit dem Titel Skizzen für die Umsetzungsphase der Synode, das bisher noch nicht auf Deutsch vorliegt, wird ausdrücklich vermerkt, dass ...
 
 
 

Christsein bedeutet, das Evangelium im Herzen zu tragen und bereit zu sein, es Tag für Tag in der Familie und im eigenen Lebensbereich zu leben. Daran erinnerte Papst Leo beim letzten Angelusgebet auf dem Petersplatz vor seiner Abreise in die päpstliche Sommerresidenz in Castel Gandolfo.

Silvia Kritzenberger - Vatikanstadt
Ausgehend von der im Lukasevangelium beschriebenen Aussendungsrede Jesu (10,1–12.17–20) erinnerte Leo XIV. daran, dass jeder Getaufte zur aktiven Jüngerschaft gerufen sei, „gemäß ... "
 
 
 

Beim Besuch des vatikanischen Ferienprogramms sprach diese Woche Papst Leo XIV. mit über 600 Kindern aus Italien und der Ukraine über Freundschaft, Frieden und das Überwinden von Vorurteilen. Dabei erinnerte er auch an seine Kindheit in Chicago und betonte die Bedeutung der Messe und des Miteinanders. Was hat der Papst genau gesagt?
 
 
 

Quelle: Fotolia

Hohe Mauern, von Schweizergardisten bewachte Zugänge: Der Vatikan wirkt auf viele Außenstehende undurchdringlich. Das wollen wir ändern.

Mit unserer neuen Radio-Vatikan-Sommerserie schlüpfen wir an den Wachen vorbei und erkunden das Innere des Kirchenstaats: „Im Vatikan“, so heißt die Serie. In loser Folge wollen wir die wichtigsten Behörden des Heiligen Stuhls („Dikasterien“) vorstellen, außerdem das Staatssekretariat, die Apostolische Bibliothek, das Archiv (früher hieß es das „Geheimarchiv“), die Güterverwaltung und das Büro des Generalrevisors.
 
 

Ordensschwestern in Malawi helfen mit Unterstützung der US-amerikanischen Non-Profit-Organisation „Watts of Love“ der Lokalbevölkerung, sich ein besseres Leben aufzubauen. Möglich machen dies Solarlicht und Bildung, das Leben ganzer Gemeinschaften hat sich spürbar verbessert.

Anne Preckel - Vatikanstadt
Malawi ist eines der ärmsten Länder der Welt, über die Hälfte der Menschen lebt in Armut. Vor allem auf dem Land ist die Bevölkerung mangelernährt und hat kaum Strom. Das „Watts of Love“-Projekt, das mit katholischen Ordensfrauen kooperiert und auf Nachhaltigkeit und Hilfe zur Selbsthilfe setzt, hat einen Wandel herbeigeführt. Die Idee ist einfach: wo Licht ist, ist Entwicklung.
 
 

Das katholische Hilfswerk Misereor sieht von der Bundesregierung geplante erhebliche Kürzungen bei der Entwicklungszusammenarbeit und der humanitären Hilfe kritisch: „Das, was internationale Zusammenarbeit in den letzten Jahren bei der Bekämpfung von Hunger, Krankheiten und Ungerechtigkeit erreicht hat, steht nun in vielen Regionen und Ländern auf dem Spiel“, erklärte Misereor-Hauptgeschäftsführer Andreas Frick diesen Mittwoch.
 
 
 
 

 
Kirchliche Stellen lancieren ein „Manifest junger Christen Europas“. An diesem Mittwoch wurde der Text veröffentlicht, am 1. August soll es in der römischen Basilika Santa Maria in Trastevere offiziell proklamiert werden.
 
Stefan von Kempis – Vatikanstadt
Das Manifest geht ursprünglich auf eine Idee der spanischen Bischofskonferenz zurück; es wird von vielen kirchlichen Akteuren, darunter Bistümern und Bewegungen, mitgetragen. Auch vom vatikanischen Dikasterium für Evangelisierung – darum wurde das Manifest an diesem Mittwoch auch im Vatikan vorgestellt.
 
 
 

Seine Nähe und sein Gebet um Frieden für die Ukraine hat Papst Leo Bischöfen der Synode der griechisch-katholischen Kirche des Landes bekräftigt. Er empfing sie am Mittwochmorgen im Vatikan.

„Sicherlich ist es in der gegenwärtigen geschichtlichen Situation nicht leicht, zu Ihnen und den Menschen, die Ihrer pastoralen Sorge anvertraut sind, über Hoffnung zu sprechen“, ging er vor den Bischöfen auf die Kriegslage in der Ukraine ein. „Es ist nicht leicht, Worte des Trostes für die Familien zu finden, die ...
 
 
 

Zum 10. Jahrestag der Umweltenzyklika Laudato si’ ruft Leo XIV. zu Umweltgerechtigkeit und Frieden auf. In der Botschaft zum diesjährigen Weltgebetstag für die Bewahrung der Schöpfung, die der Vatikan an diesem Mittwoch veröffentlicht hat, erinnert der Papst daran, dass die Ausbeutung der Erde vor allem die Schwächsten trifft und die Bewahrung der Schöpfung daher vor allem eine Frage des Glaubens und der Menschlichkeit sei.
 

 
 

Das gemeinsame Engagement für Frieden in der Ukraine und im Nahen Osten sowie die humanitäre Hilfe im Gazastreifen waren Themen bei einem Besuch von Italiens Ministerpräsidentin im Vatikan.
 
Die Politikerin traf am Mittwochmorgen zunächst Papst Leo XIV. und danach den vatikanischen Staatssekretär Pietro Parolin sowie den vatikanischen Außenbeauftragten Paul Richard Gallagher.
Frieden, humanitäre Hilfe, bilaterale Fragen waren Thema
Laut Angaben des vatikanischen Pressesaals verliefen die Gespräche herzlich. Neben dem gemeinsamen Friedens- und humanitären Einsatz seien bilaterale Fragen sowie ...
 
 
 

Der österreichisch-amerikanische Benediktiner David Steindl-Rast will mit einer auf Künstlicher Intelligenz beruhenden Dialog-App zur Seelsorge beitragen. Der „Bruder David Bot“ ist seit einer Woche verfügbar und ermöglicht es, mit dem bekannten geistlichen Autor virtuell „ins Gespräch zu kommen“, meldet Kathpress.
 
Steindl-Rast, der 98 Jahre alt ist, sieht sich mit seinem Medienprojekt auf Linie von Papst Leo XIV., wie er gegenüber der Nachrichtenagentur Kathpress erklärte. Zudem wolle er mit dem Chatbot auch einen zeitgemäßen Beitrag zur Seelsorge leisten.
 
 
 

Die katholische Friedensbewegung pax christi fordert zusammen mit israelischen und palästinensischen Kooperationspartnern Berlin zum sofortigen Handeln gegenüber der israelischen Regierung auf.
 
„Die Bundesregierung darf dem Töten nicht länger tatenlos zusehen“, so der Bundesvorsitzende Gerold König. „Palästina muss als eigenständiger Staat anerkannt werden, auch damit die Palästinenserinnen und Palästinenser ihre menschliche Würde nicht verlieren. Die Anerkennung Palästinas als Staat ist die Basis für ein Miteinander auf Augenhöhe.“
 
 
 

 
Im Vorfeld der COP30 haben Vertreter der Kirchen Afrikas, Lateinamerikas und Asiens im Vatikan ein gemeinsames Klimadokument vorgestellt. Sie kritisieren den globalen Wettlauf um strategische Ressourcen und fordern Klimagerechtigkeit als Menschenrecht.
 
Mario Galgano - Vatikanstadt
Ein „Schrei nach Würde“ – mit diesen Worten beschreibt Kardinal Fridolin Ambongo Besungu, Erzbischof von Kinshasa und Präsident des Symposiums der Bischofskonferenzen von Afrika und Madagaskar (SECAM), das neue gemeinsame Dokument, das ...
 
 
 

Am 7. September wird der italienische Teenager Carlo Acutis auf dem Petersplatz heilig gesprochen. Sein Grab ist - auf eigenen Wunsch - im italienischen Wallfahrtsort Assisi. Die umbrische Stadt bietet zur Heiligsprechung einen Sonderzug nach Rom - Stehplätze sind noch verfügbar.
 
 
 

Bischof Lisandro Rivas hat als Pilger der Hoffnung die Heilige Pforte in Rom durchschritten. Im Rahmen des Jubiläums der Bischöfe sprach der Bischof von San Cristóbal über seinen pastoralen Dienst in Venezuela, die Bedeutung der Hoffnung, die kommende Heiligsprechung zweier Venezolaner und sein geplantes eucharistisches Heiligtum.
 
 
 

Pfarrer Gabriel Romanelli hat trotz der eskalierenden Gewalt in Gaza seine Kirche nicht verlassen. Inmitten von Bomben, Hitze und Versorgungsnotstand leben er und rund 500 Menschen in der katholischen Pfarrei von Gaza-Stadt – darunter Christen, Muslime und Menschen mit Behinderungen.

Jean-Benoît Harel und Mario Galgano - Vatikanstadt
Seit über 600 Tagen tobt der Krieg im Gazastreifen – für Pfarrer Gabriel Romanelli ist das kein Grund, seine Gemeinde im Stich zu lassen. „Wir sind hier mit ...
 
 
 

In seiner Botschaft an die FAO-Konferenz zum 80. Jahrestag der Organisation fordert Papst Leo XIV. eine Kehrtwende in der globalen Ernährungspolitik. Er prangert die Instrumentalisierung von Hunger in bewaffneten Konflikten an und mahnt zu Solidarität, Nachhaltigkeit und konkretem politischen Handeln.

Mario Galgano - Vatikanstadt
Anlässlich des 44. Treffens der Konferenz der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) hat sich Papst Leo XIV. zum ersten Mal in seinem Pontifikat direkt an die Organisation gewandt. In seiner am Montag veröffentlichten Botschaft würdigte er ...
 
 
 

Die Kollekte für den Peterspfennig, „ein Zeichen der Gemeinschaft mit dem Papst und der Teilhabe an seinem apostolischen Dienst“, erfolgt weltweit in den Gottesdiensten am 29. Juni, dem Hochfest Peter und Paul. Darauf ging Leo XIV. beim Mittagsgebet am selben Tag ein.

„Ich danke von Herzen allen, die mit ihrer Gabe meine ersten Schritte als Nachfolger Petri unterstützen“, so Papst Leo XIV. am Tag der Kollekte des Peterspfennigs, mit dem die karitativen Werke des Papstes weltweit unterstützt werden. In diesem Jahr ...
 
 
 

Papst Leo hat auch am Hochfest Peter und Paul zu Frieden und Dialog aufgerufen. Überall sollen die Waffen schweigen, sagte er nach dem Angelus-Gebet an diesem Sonntag. Darüber hinaus betete er für die Opfer der Explosion an einer Schule in Bangui in der Zentralafrikanischen Republik vergangene Woche.

Birgit Pottler - Vatikanstadt
„Schwestern und Brüder, lasst uns weiter dafür beten, dass überall die Waffen schweigen und für den Frieden durch Dialog gearbeitet wird.“ Mit diesem erneuten, eindringlichen Appell für ...
 
 
 

Papst Leo XIV. hat beim Angelus am Hochfest der Apostel Petrus und Paulus zur Einheit unter den Christen aufgerufen – eine Einheit, die aus Vertrauen und Vergebung wachse. Vor Tausenden Gläubigen auf dem Petersplatz erinnerte er an das Zeugnis der beiden Kirchenpatrone und an die Christen weltweit, die auch heute für das Evangelium ihr Leben riskieren. Die Kirche, so der Papst, müsse in einer zerrissenen Welt ein Zuhause und Schule der Gemeinschaft sein.
 
 

 
 

 
Weihbischof Peter Birkhofer macht deutlich, dass wir in der Liebe Gottes nicht unser Werk tun, sondern der Wahrheit folgen. Weiden heißt lieben, und lieben heißt auch, bereit sein zu leiden.
 
Weihbischof Peter Birkhofer
Joh 21 1.15-19
Das Evangelium vom heutigen Festtag deutet bereits auf den Abschied hin und hebt gleichzeitig hervor, dass der Herr uns nie allein lässt.
An Pfingsten haben wir gefeiert, dass der Herr uns den Heiligen Geist als Geist der Wahrheit geschenkt hat. Heute hören wir, dass er Hirten einsetzt, die sich um seine Schafe, also die Menschen, kümmern sollen. Deren Aufgabe ist nicht selbstgewählt, sondern ... 
 
 
 

Zu den Feierlichkeiten des Heiligen Jahres an diesem Wochenende hat Papst Leo XIV. Pilgerinnen und Pilger der Ukrainischen Griechisch-Katholischen Kirche in Rom empfangen. In seiner Ansprache zeigte er sich solidarisch mit dem vom Krieg betroffenen ukrainischen Volk und rief zur Hoffnung und zum gemeinsamen Glaubenszeugnis auf.
 
Mario Galgano - Vatikanstadt
Am Samstag, dem 28. Juni 2025, hat Papst Leo XIV. im Petersdom Gläubige der Ukrainischen Griechisch-Katholischen Kirche empfangen, die im Rahmen des Heiligen Jahres eine Wallfahrt nach Rom unternommen haben. Angeführt wurde die Pilgergruppe von Großerzbischof Sviatoslav Schewtschuk.
In seiner Ansprache würdigte der Papst ...
 
 

Der Vatikan ist „tief besorgt über das Aufbrechen bewaffneter Konflikte und die wachsende Akzeptanz von Gewalt als Mittel der Konfliktlösung“.
 
Das sagte Vatikanvertreter Marco Formica am Donnerstag bei einer Debatte im Sicherheitsrat der Vereinten Nationen in New York. „Diese schwerwiegenden Entwicklungen fordern weiterhin den schwersten Tribut von den schwächsten Mitgliedern der Gesellschaft, insbesondere von ...
 
 
 

Zwanzig katholische Bischöfe in den USA haben sich einer interreligiösen Initiative angeschlossen, die sich gegen das Gesetz „One Big Beautiful Bill Act“ wendet, und es als „moralisches Versagen“ bezeichnet. Mit dem Gesetzespaket sollen wichtige Bestimmungen der Agenda von Präsident Donald Trump zu Steuern und Einwanderung in Kraft gesetzt werden.
Das Gesetzesvorhaben liegt derzeit dem Senat vor. In einem Schreiben von mehr als 40 religiösen Führern aus verschiedenen Glaubenstraditionen, das der katholische Erzbischof John C. Wester aus Santa Fe am Donnerstag unterzeichnet hat, werden die Senatoren aufgefordert, das Gesetz abzulehnen. Dem Erzbischof aus New Mexico schlossen sich am Donnerstag 19 weitere US-Bischöfe an. 
 
 

Eine geeinte Kirche solle den Frieden in die Welt tragen. Dazu hat Papst Leo XIV. an diesem Freitag im Petersdom aufgerufen. In einem feierlichen Gottesdienst zum Herz-Jesu-Fest weihte er 32 Männer aus verschiedenen Kontinenten zu Priestern.
 
Birgit Pottler - Vatikanstadt
Die Kirche hat einen Auftrag in der Welt, Christsein muss sich im täglichen Leben zeigen. Papst Leo macht dies seit Beginn seines Pontifikats immer wieder deutlich. So auch bei seiner ersten Priesterweihe. Die Feier im Petersdom war ...
 
 
 

Systemisches Versagen der katholischen Kirche hat nach Ansicht des Bischofs der deutschen Diözese Fulda, Michael Gerber, über Jahrzehnte sexuellen Missbrauch durch Priester ermöglicht.

Eine Woche nach der Präsentation eines Abschlussberichts über Missbrauchsfälle zwischen 1945 und 2024 äußerte sich am Donnerstag die Diözesanleitung in Fulda. Es gelte, strukturelle Schwächen zu erkennen, zu benennen und zu verändern; dies sei die Verantwortung der ...
 
 
 

„Wir sind nicht perfekt, aber wir sind Freunde Christi“: Das sagte Papst Leo XIV. an diesem Donnerstag Nachmittag bei einem Treffen mit Priestern in Rom.
 
In der Ewigen Stadt finden in diesen Tagen die Heilig-Jahr-Feiern von Priestern, Bischöfen und Seminaristen statt; rund um Sankt Peter sieht man also noch mehr Kleriker als sonst schon. Insgesamt 6.000 von ihnen haben sich zu diesen Jubiläums-Tagen angemeldet. Der neue Papst hatte ...
 
 
 

Dass „im Namen der Sicherheit oft ein Kampf gegen die Armen geführt wird“ hat Papst Leo XIV. an diesem Donnerstag anlässlich des Welttages gegen Drogen hervorgehoben. Er rief zur Ursachenbekämpfung und Solidarität mit den Opfern des perfiden und weitverzweigten Geschäftes auf.
 
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Papst Leo XIV. hat in scharfen Worten ein globales Abrücken vom internationalen und humanitären Recht im Zusammenhang mit Kriegen kritisiert. Mit Blick auf den Nahen Osten, die Ukraine und andere Konfliktregionen sprach er von einer „Schande für die Menschheit“. Er äußerte sich am Donnerstag vor den Teilnehmern des Treffens der päpstlichen Hilfswerke für die Ostkirchen (ROACO) im Vatikan.

Es sei „wirklich traurig“, so der Papst, ...
 
 
 

In seiner letzten Generalaudienz vor der Sommerpause hat Papst Leo XIV. eine Katechese über Lebensmüdigkeit, Heilung und Hoffnung gehalten.
Im Zentrum standen zwei biblische Gestalten, die durch ihren Glauben neue Lebenskraft empfangen – eine kranke Frau und der Vater eines toten Mädchens.
 
Mario Galgano - Vatikanstadt
Papst Leo XIV. hat bei der letzten regulären Generalaudienz vor der Sommerpause auf dem Petersplatz eine Katechese über  ...
 
 

Im Rahmen der Heilig-Jahr-Feier für Seminaristen, Priester und Bischöfe hat Papst Leo XIV. diesen Mittwoch rund 300 Bischöfe aus aller Welt empfangen. Bei der Begegnung im Petersdom erinnerte er sie daran, dass der bischöfliche Dienst Ausdruck der Nachahmung der Hirtenliebe Christi sein müsse.

Silvia Kritzenberger - Vatikanstadt
Vom 23. und noch bis zum 27. Juni 2025 findet in Rom die Heilig-Jahr-Feier für Seminaristen, Priester und Bischöfe statt. Mehr als 6.000 Teilnehmer aus aller Welt haben sich zu dieser fünftägigen Großveranstaltung angemeldet.
 
 
 

Am Fest der heiligen Apostel Petrus und Paulus  spenden die Katholiken weltweit den so genannten Peterspfennig. Die Gläubigen unterstützen mit ihrer freiwilligen Solidaritätsspende den Papst bei der Wahrnehmung seiner vielfältigen Aufgaben in der Weltkirche - unter anderem damit er karitative Unterstützung in den Orten an denen Not herrscht, leisten kann.  
 
Auch wir sammeln in unseren Gottesdiensten am  ...
 
 
 

Papst Leo XIV. hat an diesem Montag den Großmeister des Souveränen Malteserordens, Fra' John Dunlap, in Audienz empfangen. Wie der Malteserorden nach der Audienz mitteilte, standen im Mittelpunkt des Gesprächs das humanitäre, spirituelle und diplomatische Engagement des Ordens in der Welt. Am Gedenktag Johannes des Taufers, 24. Juni, hat Leo auch eine Botschaft an den Orden geschickt, in der er dessen Anstrengungen für die Armen und für die spirituelle Erneuerung würdigt.
 
 
 

Bei einer geistlichen Berufung geht es vor allem um die „Freundschaft“ mit Jesus. Das sagte Papst Leo XIV. an diesem Dienstag zu Priesteramtskandidaten und ihren Ausbildern.

Stefan von Kempis – Vatikanstadt
Im Petersdom empfing der neue Papst Seminaristen und Lehrende an Priesterseminaren, die sich derzeit zu ihrer Heilig-Jahr-Feier in der Ewigen Stadt aufhalten. Leo trug ihnen eine Meditation vor, in der er das Thema Berufung umkreiste.
 
 
 

Quelle: Fotolia

Der Vatikan hat die Katholiken in aller Welt zu Spenden für den Papst und seinen Dienst aufgerufen. Die weltweite Kollekte des sogenannten Peterspfennigs findet in den meisten Diözesen weltweit auch in diesem Jahr am letzten Sonntag im Juni statt, der zugleich als Hochfest der Heiligen Petrus und Paulus begangen wird.
 
In dem am Mittwoch vom Vatikan verbreiteten Aufruf heißt es, der Beitrag zum Peterspfennig sei eine „Geste der Gemeinschaft und der Teilhabe an der Mission des Papstes“. 
 
 
 

Thomas Schwartz, Leiter der katholischen Solidaritätsaktion Renovabis, warnt davor, den Krieg in der Ukraine aus dem Blick zu verlieren. Dies käme einer unterdrückerischen Agenda zugute, so Schwartz im Gespräch mit uns in Rom. Der deutsche Priester war für die an diesem Montag beginnende Vollversammlung der ROACO angereist – der am Ostkirchen-Dikasterium angesiedelten Vereinigung von Hilfswerken aus verschiedenen Ländern für die Ostkirchen.
 
 
 
 
Bei einem Selbstmordanschlag in einer Kirche in Damaskus sind am Sonntag mindestens 25 Menschen ums Leben gekommen, 63 wurden verletzt.
 
Nach Medienangaben verschaffte sich der Selbstmordattentäter Zugang zur Kirche St. Elias (Mar Ilyas) im Stadtteil Dwelaa und schoss auf die dort betenden Gläubigen, bevor er sich selbst in die Luft sprengte. Kirchgänger hatten vergeblich versucht, den ...
 
 
 
 
Papst über Iran und Nahost-Konflikt: die Menschheit schreit nach Frieden und Vernunft
Nachdem die USA in der Nacht zum Sonntag in die Eskalation zwischen Israel und Iran eingetreten sind, hat der Papst beim Mittagsgebet dem „Schrei der Menschheit nach Frieden, Verantwortung und Vernunft“ Ausdruck gegeben. Das Leid in Gaza und anderen Brennpunkten drohe angesichts der neuen Intervention „in Vergessenheit zu geraten“, so Leo XIV..
 
 
 

In seiner Katechese vor dem Mittagsgebet hat Papst Leo an die Werte des Teilens und der Liebe erinnert und zur Teilnahme am Fronleichnamsfest aufgerufen, das in Rom an diesem Sonntag mit einer Papstmesse und Prozession begangen wird.
 
„Denken wir daran, wie schön es ist, wenn wir ein Geschenk machen – vielleicht ein kleines, unseren Möglichkeiten entsprechend – und wir ...
 
 
 

Mit einer feierlichen Messe vor der Bischofskathedrale des Papstes, dem Lateran, und anschließender Prozession nach Santa Maria Maggiore hat Leo XIV. diesen Sonntag Nachmittag in Rom das Hochfest Fronleichnam begangen. In seiner Predigt stellte der Papst heraus, dass es gerade in diesem Heiligen Jahr darum ginge, dem Herrn nachzueifern: „Das Brot zu teilen, um die Hoffnung zu vermehren, bedeutet, das Kommen des Reiches Gottes zu verkünden.“
 
 
 

José Nahúm Jairo Salas Castañeda wird der Reisemarschall des Papstes. Das teilte das vatikanische Staatssekretariat am Samstag auf X mit.

Der mexikanische Priester ist Offizial in der Abteilung für allgemeine Angelegenheiten im Staatssekretariat. Mit seiner Ernennung werden die Apostolischen Reisen des Papstes enger mit der Außenpolitik des Heiligen Stuhls verzahnt.
 
 

Papst Leo XIV. hat die UNO-Menschenrechtserklärung gewürdigt. Bei einer Begegnung mit Politikern im Vatikan an diesem Samstag nannte er den Text auch heute noch relevant.
Stefan von Kempis – Vatikanstadt
„Die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte, die von der UNO am 10. Dezember 1948 gebilligt und proklamiert wurde, ist mittlerweile Teil des ...
 
 
 

Zum 500. Geburtstag des einflussreichen Komponisten und Organisten Giovanni Pierluigi da Palestrina hat Papst Leo XIV. die Mitglieder der mit Palestrina verbundenen Domenico-Bartolucci-Stiftung empfangen. Bei der Veranstaltung wurde auch eine vatikanische Gedenkbriefmarke für den Komponisten vorgestellt, dessen Musik heute noch die Kirche und die Liturgie bereichert.

Die Polyphonie, ein Kompositionsstil, der das gleichzeitige Zusammenspiel mehrerer Stimmen ...
 
 
 

Leo XIV. begeht an diesem Donnerstag den Jahrestag seiner Priesterweihe in der Kapelle der heiligen Monika, ganz nah vom Petersplatz.
 
Von Andrea Tornielli
„Für mich ist es unmöglich, euch alle mit gewöhnlichem Brot zu sättigen. Doch dieses Wort ist euer Anteil. Ich speise euch vom selben Tisch, der auch mich nährt. Ich bin euer Diener.“ Diese Worte des heiligen Augustinus  ...
 
 
 

Am 60. Tag nach Ostern - am zweiten Donnerstag nach Pfingsten - begeht die katholische Kirche Fronleichnam, das „Fest des heiligsten Leibes und Blutes Christi". Mit feierlichen Prozessionen bringen die katholischen Gläubigen öffentlich ihren Glauben zum Ausdruck, dass Gott in Brot und Wein mitten unter ihnen ist.
 
Das Hochfest steht in engem Zusammenhang zum letzten Abendmahl am Gründonnerstag. Nach ...
 
 
 

Vor tausenden Pilgern und Gläubigen auf dem Petersplatz hat Papst Leo XIV. bei der Generalaudienz an diesem Mittwoch über das Gleichnis des Gelähmten gesprochen. Nur Gott könne dabei helfen, zu erkennen, wo wir blockiert oder festgefahren sind, so Leo XIV.

Luca Vazgec – Vatikanstadt
Wie bei der Katechese zur Generalaudienz in der vergangenen Woche dachte der Papst auch heute über diejenigen nach, die sich blockiert fühlen, festgefahren, oder keinen Ausweg mehr sehen. Manchmal, so Leo XIV., scheine es, ...
 
 

Während sich die Eskalationsspirale im Nahen Osten immer höher schraubt, warnt Papst Leo XIV. vor der Versuchung „mächtiger und hochentwickelter Waffen“ und einer „Barbarei, die weitaus größer ist als in früheren Zeiten“.

Bei seiner Generalaudienz auf dem Petersplatz verwies Papst Leo auf die Kriegsschauplätze in der Ukraine, dem Iran, Israel und Gaza. Das Herz der Kirche sei ...
 
 
 
 
Geh raus mit Deinem Glauben!
Geistlicher Impuls zu Fronleichnam von Maria Adams, der Geistlichen Leiterin des Kolpingwerkes Deutschland.

Wenn Du an einem Feiertag geboren bist, wird er jedes Jahr immer etwas Besonderes sein: so geht es mir mit Fronleichnam. Dieses volkstümliche Hochfest der katholischen Kirche ist ein Fest für die Sinne, für den  ...
 
 
 

Papst Leo XIV. wird die Tradition wieder aufnehmen, im Sommer einige Zeit in Castel Gandolfo zu verbringen. Wie die Präfektur des Päpstlichen Hauses am Dienstag mitteilte, will sich Leo den halben Juli und das Maria-Himmelfahrt-Wochenende im August in der päpstlichen Sommerresidenz südlich von Rom aufhalten. Inbegriffen sind Messen und Mittagsgebete mit Gläubigen.
 
 
 

Papst Leo XIV. setzt auf das Prinzip der Kollegialität mit den Bischöfen. Das sagte er an diesem Dienstag bei seiner ersten großen Audienz für die italienische Bischofskonferenz, die bei weitem größte Europas.
Der Papst ist zwar Bischof von Rom, gehört aber nicht der italienischen Bischofskonferenz (CEI) an. Das ist nur eine Facette der laut CEI-Statut „besonderen Beziehung“ zwischen dem Bischofsverband des Belpaese und dem Nachfolger des heiligen Petrus in der Hauptstadt Rom. Er spüre die „Relevanz“ dieser Sonderbeziehung, sagte der neue Papst an diesem Dienstag.
 
 

Zehn Jahre nach der Veröffentlichung der Enzyklika „Laudato Si“ von Papst Franziskus hat die Bauhütte von Sankt Peter ein umfassendes Nachhaltigkeitskonzept für den Petersdom vorgestellt. Der Vatikan möchte die Papstbasilika zu einem umweltverträglichen Ort für die Gemeinde sowie die jährlich Millionen von Pilgern und Touristen zu entwickeln.
 
 
 

Papst Leo XIV. hat den seligen Floribert Bwana Chui Bin Kositi gewürdigt:
Der Zollbeamte aus dem Kongo ist 2007 gefoltert und getötet worden, weil er sich gegen Korruption gestellt hatte.
„Woher nimmt ein junger Mann die Kraft, der Korruption zu widerstehen, auch wenn diese in der vorherrschenden Mentalität verankert und gewaltbereit ist?“ Das fragte Leo XIV. an diesem Montag bei einer Audienz, einen Tag nach Floribert Bwana Chuis feierlicher Seligsprechung.
 
 

Katholische Ordensfrauen in Afrika haben bei einem Symposium in Nairobi ihr Interesse bekundet, stärker in die empirische Forschung der Kirche eingebunden zu werden. Wie die Agentur ACI Africa berichtet, riefen sie Bistümer auf, ihnen konkrete Aufgaben zu geben.
Beim ersten Forschungssymposium des 2021 gegründeten Zentrums für Forschung zum Ordensleben und Apostolat (CERRA-Africa) kamen vom 10. bis 12. Juni in der kenianischen Hauptstadt Tausende Ordensfrauen zusammen. Am Ende  ...
 
 
 

Papst Leo XIV. hat junge Menschen dazu ermutigt, die innere Unruhe ernst zu nehmen und als Wegweiser zu verstehen. „Unruhe ist nichts Schlechtes“, sagte er in einer Videobotschaft an Jugendliche in seiner Heimatstadt Chicago und weltweit.

Die Ansprache wurde am Samstag bei einem katholischen Jugendtreffen im Baseballstadion der White Sox ausgestrahlt. Anlass war eine vom Erzbistum ausgerichtete Feier zur Wahl von Papst Leo XIV., dem ersten US-Amerikaner auf dem Stuhl Petri.
 
 
 

José Nahúm Jairo Salas Castañeda wird der Reisemarschall des Papstes. Das teilte das vatikanische Staatssekretariat am Samstag auf X mit.

Der mexikanische Priester ist Offizial in der Abteilung für allgemeine Angelegenheiten im Staatssekretariat. Mit seiner Ernennung werden die Apostolischen Reisen des Papstes enger mit der Außenpolitik des Heiligen Stuhls verzahnt.
 
 

Papst Leo XIV. hat am Sonntag beim Mittagsgebet auf dem Petersplatz den Sport als Mittel zur Friedensförderung gewürdigt. Vor Tausenden Pilgern und Sportbegeisterten betonte er: „Der Sport ist ein Weg, Frieden zu schaffen, weil er eine Schule des Respekts und der Loyalität ist, die die Kultur der Begegnung und der Geschwisterlichkeit wachsen lässt.“
 
 
 

Mit einer feierlichen Messe hat Papst Leo XIV. an diesem Dreifaltigkeitssonntag die Heilig-Jahr-Feier der Sportler ausklingen lassen.
Bei dem Gottesdienst im Petersdom würdigte das Kirchenoberhaupt den Sport als eine tägliche Schule der Tugend, des Glaubens und der Gemeinschaft, die nicht nur als Training für den Körper, sondern auch als Weg zur Heiligkeit verstanden werden kann.
 
 
 

 
Der Weg Gottes mit uns Menschen hält einige Lehren für uns parat, ist Weihbischof Dr. Peter Birkhofer überzeugt.
Eine Überschätzung unserer eigenen Ideen und Fähigkeiten führt schnell in die Gottesferne. Es kann also nur darum gehen, dass wir diesen dreieinen Gott, den Vater, den Sohn und den Heiligen Geist, in uns wirken lassen.
 
 
 

Papst Leo XIV. hat bei einer Heilig-Jahr-Generalaudienz im Petersdom dazu aufgerufen, Einheit zu suchen statt Spaltung zu fördern.
 „Unterscheiden ist hilfreich, aber spalten niemals“, erklärte er mit Blick auf den Kirchenvater Irenäus von Lyon, dem seine Katechese galt.

 
 

Statt Kriegstüchtigkeit und Wehrhaftigkeit solle man mit Menschen aus Kriegsgebieten sprechen, die in Deutschland Schutz suchen, fordert die katholische Friedensorganisation „Pax Christi“.
 
Die deutsche Sektion der internationalen katholischen Friedensbewegung Pax Christi ruft die Menschen dazu auf, einen um sich greifenden „Aufrüstungswahn“ zu stoppen. In einer am Freitag in Berlin veröffentlichten Mitteilung fordert die Organisation
 

Papst Leo XIV. hat seine Sorge über die Attacken zwischen Israel und Iran bekundet. Eine „sichere Welt ohne nukleare Bedrohung“ brauche respektvolle Begegnung und Dialog, und niemand solle „jemals die Existenz des anderen bedrohen“, sagte der Papst an diesem Samstag im Petersdom bei einer Sonderaudienz zum Heiligen Jahr. Gefragt seien jetzt „Verantwortung und Vernunft".
 
 
 

Mit einem Ökumene-Gedenkgottesdienst in Wien hat Österreich am Donnerstagabend die dreitägige Staatstrauer nach dem Amoklauf vom Dienstag an einer Schule in Graz offiziell beendet. Im Stephansdom wurde der Toten gedacht. Auch viele junge Leute und Schüler waren gekommen. Neben Vertretern aus Kirche und Politik nahmen als Ehrengäste auch Einsatzkräfte von Polizei und Rettung aus Graz teil. Alle Verletzten sind inzwischen außer Lebensgefahr.
 
 
 

Schon seit 2020 wirbt der Vatikan mit seinem KI-Bündnis „Rome Call for AI Ethics“ für eine ethische Nutzung und Entwicklung von Künstlicher Intelligenz.
Nun hat einer der größten Halbleiterhersteller der Welt seine Unterstützung bekundet. Am Freitag unterzeichnete der CEO und Präsident des US-Konzerns Qualcomm, Cristiano Amon, den Aufruf im Vatikan. Das teilte die Päpstliche Akademie für das Leben mit.
 
 
 

Papst Leo XIV. hat mit der Botschaft zum IX. Welttag der Armen an diesem Freitag seine erste Botschaft zu einem Welttag veröffentlichen lassen. Darin ruft der neue Pontifex dazu auf, die Armen nicht als Randthema, sondern als Herzstück der christlichen Gemeinschaft zu verstehen. Die Kirche begeht den von Papst Franziskus ausgerufenen Welttag der Armen in diesem Jahr am 16. November 2025.
 
 

Der Betrag, der allein im Jahr 2024 für Atomwaffen ausgegeben wurde, würde ausreichen, um alle 345 Millionen Menschen, die derzeit weltweit unter den schwersten Formen von Hunger leiden, fast zwei Jahre lang zu ernähren.
Das geht aus dem Jahresbericht über Atomwaffenausgaben hervor, der von der Internationalen Kampagne zur Abschaffung von Atomwaffen veröffentlicht wurde. Derzeit gibt es etwa 12.000 Atomsprengköpfe, von denen fast 90 Prozent im Besitz der Vereinigten Staaten und Russlands sind.
 
 

Wie Papst Leo XIV. bei einer Kardinalsversammlung an diesem Freitag verkündet hat, werden die beiden Jugendvorbilder   Carlo Acutis und Pier Giorgio Frassati am kommenden 7. September heiliggesprochen. Auch über andere Heiligsprechungen wurde beim aktuellen Konsistorium entschieden.
 
Sowohl für Carlo Acutis als auch für Pier Giorgio Frassati hatte bereits Papst Franziskus Termine für deren Heiligsprechung festgelegt. Im Fall von ...
 
 

 
 
Am Mittwochabend haben im Sportzentrum „Petriana“ die letzten Spiele der vatikanischen Fußballliga vor den Finalpartien stattgefunden. Die Begegnungen entschieden über die Teilnehmer des Playoff-Finales und des Play-out-Spiels.

Mario Galgano - Vatikanstadt
Die vatikanische Fußballliga biegt auf die Zielgerade ein. Am Mittwoch, dem 11. Juni 2025, wurden im nahegelegenen Sportzentrum „Petriana“ vier entscheidende Partien ...
 
 

Verprügeln und Berauben von Priestern aus katholischen Gemeinden in ländlichen Gegenden: Die von religiösem Fanatismus genährte Intoleranz gegenüber Christen in Indien nimmt immer mehr diese Form an, wie zwei sehr ernste Vorfälle in den letzten Tagen gezeigt haben.
 
Am vergangenen Sonntag sind fünf maskierte und bewaffnete Räuber in Samsera im Bezirk Simdega im indischen Bundesstaat Jharkhand in das Gebäude der katholischen Kirche eingebrochen und erbeuteten etwa ...
 
 
 
 
Die karitative Mission des Vatikans in der Ukraine geht weiter. In diesen Tagen hat ein Lastwagen der Apostolischen Almosenverwaltung unter der Leitung von Kardinal Konrad Krajewski die ostukrainische Stadt Charkiw erreicht. Die Stadt ist in den letzten Wochen verstärkt Ziel russischer Bombardierungen geworden.
 
 
 
 
Papst Leo XIV. und der spanische Regierungschef Pedro Sánchez Pérez-Castejón haben sich bei dem Telefonat am Mittwochnachmittag auch über die IV. Internationale Konferenz zur Entwicklungsfinanzierung, die im Juni in Sevilla stattfinden wird, ausgetauscht. Der Premier erneuerte dabei seine Einladung an den Papst, das Land zu besuchen. Das gab das Pressesamt am Abend bekannt.
 
 
 
Papst Leo XIV. drückt allen Betroffenen sein Beileid aus und betet für die Opfer eines Air India-Fluges nach London mit 242 Menschen an Bord, der diesen Donnerstag nach dem Start in der indischen Stadt Ahmedabad abstürzte. Es soll keine Überlebenden geben.
 
 
 
 
Papst Leo XIV. hat die Priester Roms zu einem „prophetischen Blick“ auf die Herausforderungen der Gegenwart aufgerufen. In seiner ersten Begegnung mit dem Klerus seiner Diözese dankte der Bischof von Rom seinen Priestern für die alltägliche Hingabe und forderte zu exemplarischem und solidarischem Handeln auf. ...
„Liebt diese Kirche, bleibt in dieser Kirche, seid diese Kirche.“
 
 
 
 
Caritas-Präsidentin Eva Maria Welskop-Deffaa spricht sich für die Einführung eines verpflichtenden Gesellschaftsjahres für alle Schulabgänger aus, das militärische, zivilgesellschaftliche und soziale Dienste gleich bewertet. Sie warnt vor der Wiederbelebung alter Hierarchien zwischen Wehr- und Ersatzdienst und sieht in einem solchen Konzept eine Möglichkeit zur Stärkung des gesellschaftlichen Zusammenhalts.
 
 
 
 
Bei den nach der Papstaudienz stattfindenden Gesprächen im Staatssekretariat wurde der Einsatz der Vereinten Nationen für den Weltfrieden gewürdigt; außerdem ging es um die Schwierigkeiten, denen sich die Organisation bei der Bewältigung einiger aktueller Krisen in der Welt gegenübersieht. Das geht aus dem anschließend verbreiteten Vatikanstatement zum Besuch des UN-Vertreters hervor.
 
 
 
Vor rund 40.000 Pilgern und Besuchern auf dem Petersplatz hat Papst Leo XIV. bei der Generalaudienz an diesem Mittwoch über die Heilungen Jesu gesprochen. Anhand der biblischen Figur des blinden Bartimäus ermutigte er Gläubige, sich in ihrer Verletzlichkeit Christus zu nähern und den Mut zur Bitte um Hilfe aufzubringen.
 
 
 
 
 
Papst Leo XIV. bekundet Beistand nach Schultragödie in Graz
Bei der Generalaudienz am Mittwoch auf dem Petersplatz hat Papst Leo XIV. der Opfer des Amoklaufs in einer Schule in Graz gedacht. In einer kurzen Ansprache sicherte er seine Gebete zu und sprach den Angehörigen, Lehrkräften und Mitschülern seine Nähe aus.
 
 
 
 
 
Mehrere Hundert Menschen inklusive der politischen Spitzen haben am Dienstagabend im vollen Grazer Dom an einem Gedenkgottesdienst für die Opfer des Amoklaufs teilgenommen. Kondolenz gab es auch aus Deutschland: Es gebe keine passenden Worte, schrieb Bischof Georg Bätzing, Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz. Im Namen der Bischöfe sprach er sein Beileid zum Amoklauf an der Schule aus. Die meisten Opfer waren Schüler.
 
 
 
 
Ein diplomatisches Korps, mit dessen Universalität kein Land der Welt mithalten kann – und das auf eine ganz besondere Weise geeint ist. Mit diesen Worten würdigte Papst Leo XIV. an diesem Dienstag die päpstlichen Nuntien, die den Heiligen Stuhl weltweit vertreten. Bei allen Fragen, die ein besonderes Land beträfen, könne er sich auf die akribische Vorarbeit seiner Vertreter verlassen, so der Papst, der den Vatikandiplomaten auch einen besonderen Ring als Zeichen der Anerkennung verehrte.
 
 
 
Pater Anselm Grün, Benediktinermönch und Autor spiritueller Bücher, hat den Führungsstil von Papst Leo XIV. als nüchtern und tiefgründig beschrieben. Im Gespräch mit der italienischen Nachrichtenagentur Sir äußert sich Grün zum Beginn des neuen Pontifikats und betont die Bedeutung von Diskretion, Zuhören und Fürsorge.
 
 
 
 
Dass Papst Leo XIV. sein Heimatland USA und sein Missionsland Peru kennt, ist allgemein bekannt. Aber er ist auch vertraut mit den Folgen des Kommunismus in Osteuropa. Das berichtet der Alt-Erzbischof von Prag gegenüber der römischen Tageszeitung „Il Messaggero". Dies sei vor allem der leidvollen Erfahrung seiner Ordensgemeinschaft in Osteuropa geschuldet.
 
 
 
 
Parolin zur Aufgabe der Nuntien: „Frieden säen mit der Diplomatie des Evangeliums“
Der Apostolische Nuntius ist eine „Brücke“ zwischen dem Nachfolger Petri und den Ortskirchen, zwischen der Kirche und den Staaten, „zwischen den Wunden der Welt und der Hoffnung des Evangeliums“: Das bekräftigt der Chefdiplomat des Vatikans, Kardinal Parolin, in einem Interview mit den Vatikanmedien. Anlass: Das aktuelle Heilige Jahr - Sonderjubiläum des Heiligen Stuhls und das turnusmäßig alle drei Jahre stattfindende Treffen der Nuntien mit dem Papst.
 
 
 
 
Papst Leo XIV. hat die Mitarbeitenden des Heiligen Stuhls dazu aufgerufen, nach persönlicher Heiligkeit zu streben und so an der Fruchtbarkeit der Kirche mitzuwirken. Er äußerte sich in seiner Predigt zum Jubiläum des Heiligen Stuhls an diesem Pfingstmontag.
 
 
 
 
 
Pfingsten ist für Christen das Fest des Heiligen Geistes und gilt als Geburtsfest der Kirche. Es markiert das Ende der 50-tägigen Osterzeit.
Das Wort Pfingsten leitet sich ab von „Pentekoste“, dem griechischen Begriff für „fünfzig“. Die Bibel versteht den Heiligen Geist als schöpferische Macht allen Lebens. Er ist nach kirchlicher Lehre in die Welt gesandt, um Person, Wort und Werk Jesu Christi lebendig zu erhalten.
Die Apostelgeschichte berichtet, wie die ...
 
 
 

„León de Perú“: Ein von den vatikanischen Medien gedrehter Dokumentarfilm zeichnet Robert Francis Prevosts Jahre der Mission in dem lateinamerikanischen Land nach. Wie der Vatikan mitteilte, soll der Dokumentarfilm demnächst auf den offiziellen Medienkanälen des Vatikans zu sehen sein.
Missionar, Pfarrer, Professor, Ausbilder, Bischof, Freund: Der Film begibt sich auf eine Spurensuche nach Robert Francis Prevosts Wirken entlang einer Reiseroute, die zwischen Chiclayo, Chulucanas, Callao, Lima und Trujillo verläuft. Dabei werden ...
 
 
 
Mit seinem ersten Gebetsanliegen als Papst lädt Leo XIV. die Welt ein, neu vom Herzen Jesu zu lernen. Im Zentrum im Monat Juni steht nicht eine Meditation, sondern ein Gebet – persönlich, innig und missionarisch. Leo XIV. setzt ein klares Zeichen: Die Kirche soll hinausgehen – bewegt vom Mitgefühl.
 
Mario Galgano - Vatikanstadt
„Herr, ich komme heute zu Deinem barmherzigen Herzen“ – so beginnt das erste Gebetsvideo von Papst Leo XIV. für den Monat Juni. Es ist mehr als ...
 
 
 
Deutsche Friedensinstitute: „Schlecht bestellt“ um den Frieden
Für Papst Leo XIV. ist der Frieden ein zentraler Begriff. Auf der Welt sieht es anders aus. Die deutschen Friedensforschungsinstitute analysieren in ihrem diesjährigen Friedensgutachten die Weltlage. Um den Frieden ist es schlecht bestellt, aber Europa und Deutschland können handeln.
 
„Schlecht bestellt“ ist es gegenwärtig um den Frieden, in einer zunehmend instabilen, auf Wettbewerb und Konflikt ausgerichteten Welt – das befindet das Friedensgutachten 2025 unter dem Titel „Frieden retten!“, herausgegeben von den deutschen Friedensforschungsinstituten in Bonn, Frankfurt, Hamburg und Düsseldorf. Die Wissenschaftlerinnen und ...
 
 
 
 
„Liebe Brüder und Schwestern, lasst uns nicht mutlos werden! Bitten wir den Herrn auch in den dunklen Momenten des Lebens – wenn die Zeit vergeht, ohne uns die Antworten zu geben, die wir suchen –, daran, wieder zu uns zu kommen und uns dort zu begegnen, wo wir auf ihn warten. Er ist großzügig, er wird bald kommen!“

Papst Leo XIV.

 
 
 
In seiner Katechese an diesem Mittwoch erinnerte Leo XIV. daran, dass uns Gott immer mit offenen Armen erwartet und es nie zu spät ist, auf seinen Ruf zu antworten. Junge Menschen, die den Sinn ihres Lebens noch nicht gefunden haben, forderte der Papst auf, ihn beim Herrn zu suchen, der sie „nicht enttäuschen wird.“
 
 
 
 
Papst Leo XIV. setzt sich weiterhin mit Nachdruck für den Frieden in der Ukraine ein – jüngst sogar im Gespräch mit Wladimir Putin. Im Interview mit Radio Horeb äußert sich Bischof Bohdan Dzyurakh dankbar für die Vermittlungsbemühungen des Papstes, warnt aber gleichzeitig vor „unfairen Deals“ mit Russland.

Mario Galgano - Vatikanstadt
Während am Freitagvormittag im Vatikan eine längere Privataudienz zwischen Papst Leo XIV. und dem Apostolischen Nuntius in Kyiv, Erzbischof Visvaldas Kulbokas, stattfand, ...
 
 
 
In seiner ersten offiziellen Begegnung mit Moderatoren kirchlicher Bewegungen würdigt Papst Leo XIV. am Freitagvormittag die Charismen als göttliche Gaben zur Erneuerung der Kirche. Er ruft zu Einheit und missionarischer Dynamik in enger Verbundenheit mit dem Papst auf.
 
Mario Galgano - Vatikanstadt
An diesem Freitag, dem 6. Juni 2025, hat Papst Leo XIV. im Vatikan die internationalen Leiterinnen und Leiter kirchlicher Bewegungen, Vereinigungen und ...
 
 
 
Am kommenden Samstag ist der deutschlandweite Tag der Organspende. Bischof Franz-Josef Overbeck ruft zum Mithelfen auf. Organspende könne ein „wertvoller Beitrag sein“.

Zum Tag der Organspende am kommenden Samstag hat Franz-Josef Overbeck, Bischof von Essen und Vorsitzender der Glaubenskommission der Deutschen Bischofskonferenz, daran erinnert, dass viele ...
 
 
 
Die vatikanische Kinderschutzkommission ist an diesem Donnerstag von Papst Leo XIV. zu einer Audienz empfangen worden. Dabei legte der neue Papst seinen vorbereiteten Redetext beiseite, um sich mit den Mitgliedern der Kommission zu unterhalten.

Ein Statement der Kommission, die 2014 vom verstorbenen Papst Franziskus eingerichtet wurde, sprach hinterher von einem einstündigen Gespräch mit Leo und von ...
 
 
 
Papst Leo XIV. und der russische Machthaber Wladimir Putin haben am Mittwoch (5.6.2025) miteinander telefoniert.
Das bestätigte das vatikanische Presseamt am Abend.
Wer wen angerufen hatte, wurde nicht mitgeteilt; dafür gab es aber Hinweise auf die behandelten Themen. „Besondere Aufmerksamkeit“ habe der „Lage in der Ukraine und dem Frieden“ gegolten, so die Erklärung aus dem Vatikan. „Der Papst hat an Russland appelliert, eine Geste zu leisten, die den Frieden fördern könnte, und hat die Bedeutung des Dialogs für die Herstellung positiver Kontakte zwischen den  ... “
 
 
 
Der neue Papst bestärkt das vatikanische Staatssekretariat in seiner Rolle, die ihm die Kurienreform seines Vorgängers Franziskus zugewiesen hat.

Es habe eine grundlegende Aufgabe, nämlich die Koordination der vatikanischen Behörden, und leiste „dem Leben der Kirche einen wertvollen Dienst“. Das sagte er bei einer Audienz für das Staatssekretariat ...
 
 
 
Philosoph Giovanni Maio: „Wir brauchen eine Kultur der Sorge“
Das Kindsein ist kein Prolog zum Erwachsenensein, sondern eine eigene Stufe. Verletzlich und schützenswert sind nicht nur Kinder, sondern auch Alte, Kranke – alle Menschen. Der Freiburger Philosoph und Medizinethiker Giovanni Maio hat jüngst den Sammelband „Ethik der Verletzlichkeit“ herausgegeben. Über das Recht der Kinder auf ...
 
 
 
„Familien-Fischer“: Papst Leo XIV. setzt auf neuen missionarischen Einsatz für und von Familien
Papst Leo XIV. ruft Kirche und Laien zu einem neuen missionarischen Einsatz auf: Familien sollen neu für den Glauben gewonnen und selbst zu „Fischern“ gemacht werden. Besondere Aufmerksamkeit gelte jenen, die sich fern oder ausgeschlossen fühlen.
 
 

Am 7. Sonntag der Osterzeit hat Leo XIV. mit 45.000 Menschen aus aller Welt auf dem Petersplatz in Rom den Gottesdienst zur Heilig-Jahr-Feier der Familien, Kinder, Großeltern und Senioren gefeiert. In seiner Predigt hob der Papst die Bedeutung der Familie als Ort der Liebe, des Glaubens und der Weitergabe christlicher Werte hervor.
 
 
 
Was diesen Sonntagnachmittag in Rom stattfand, war eine absolute Premiere: zum ersten Mal führte eine Etappe des weltbekannten Radrennens „Giro d’Italia“ durch die Vatikanstadt. Die noch von Papst Franziskus gewollte Initiative war als symbolische Etappe auf dem „Marianischen Weg“ durch den Vatikan gedacht.
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Papst Leo XIV. hat am Samstagabend den Teilnehmenden an einem Rosenkranzgebet im Vatikan den Segen erteilt. Es war sein erster Termin in den Vatikanischen Gärten seit seiner Wahl zum Papst am 8. Mai.

Stefan von Kempis – Vatikanstadt
Mehrere tausend Menschen hatten sich vor der Nachbildung der Erscheinungsgrotte von Lourdes in den Vatikanischen Gärten versammelt. Mit dem Gebet der Freudenreichen Gesätze des Rosenkranzes markierten sie den Abschluss des Marienmonats Mai.
 
 
 
Papst Leo XIV. weiht 11 Priester: „Kein Besitz, sondern Befreiung“
Bei einer eindrucksvollen Liturgie im Petersdom hat Papst Leo XIV. elf neue Priester an diesem Samstagvormittag geweiht. In seiner Predigt rief er zur Rückbesinnung auf die Glaubwürdigkeit, das Volk Gottes und die befreiende Kraft der Mission auf.
 
 
 
 
Der Präfekt der Vatikanischen Apostolischen Bibliothek erwartet, dass das neue Kirchenoberhaupt „Brücken für Frieden und Menschlichkeit bauen und dabei auch die Kultur einsetzen“ werde. Die Vatikan-Bibliothek unterstützt Ausstellungen in aller Welt mit Leihgaben und unterhält internationale Forschungskooperationen.

Der neue Papst weckt beim Chef der Vatikan-Bibliothek auch Erwartungen in Sachen Kultur: „Leo XIV. ist ein Mensch, der die Kunst und die Literatur schätzt“, sagte Pater Mauro Mantovani, der Präfekt der Vatikanischen Apostolischen Bibliothek, der Nachrichtenagentur Kathpress am Mittwoch in Rom.
 
 
 
 
Am vierzigsten Tag nach Ostern feiern die Christen das Fest Christi Himmelfahrt. Eigentlich gehört es noch zum österlichen Pascha-Geheimnis hinzu: rettender Durchgang des Herrn durch den Tod ins Leben, an dem wir Anteil erhalten. Darum wurde der Festinhalt früher an Ostern – oder erst an Pfingsten – mitgefeiert. Nur bei Lukas in der Apostelgeschichte wird die Aussage über die Erhöhung des Auferstandenen zu Gott von der Auferstehung getrennt und auch zeitlich unterschieden.

Der emeritierte Papst Benedikt XVI. schreibt ...
 
 

Ein Überraschungsbesuch bei einer Messe, die Pilger und Botschafter des afrikanischen Kontinents im Petersdom feierten: Papst Leo XIV. hat an diesem Montagnachmittag alle eingeladen, den Glauben als ein Zeichen der Hoffnung in unserer Welt zu leben.
 
Von Devin Watkins
Kardinal Francis Arinze stand der Messe vor, die im Petersdom für die beim Heiligen Stuhl akkreditierten Botschafter afrikanischer Nationen zelebriert wurde - gemeinsam mit  zahlreichen Gläubigen, die an der Jubiläumspilgerreise des afrikanischen Kontinents teilnehmen. Am Ende der Messe, die einen Tag nach dem 62. Afrika-Tag stattfand, erschien unangekündigt Papst Leo XIV., um die Delegationen zu begrüßen und ihnen seine Ermutigung auszusprechen.
In seinem – frei auf Englisch - gesprochenen Gruß sagte der Papst, dass das Heilige Jahr 2025 „uns alle inspiriert und uns einlädt, nach Hoffnung zu suchen, aber auch Zeichen der Hoffnung zu sein": „Wie wichtig ist es, dass sich jeder Getaufte von Gott berufen fühlt, heute ein Zeichen der Hoffnung in der Welt zu sein“, fügte der Papst hinzu.
 
Zeichen der Hoffnung sein
Der Glaube gebe Christen Kraft, so der US-Amerikaner auf dem Stuhl Petri, der bei dieser Gelegenheit betonte, dass unser Glaube es uns ermögliche, „das Licht Jesu Christi in unserem Leben zu sehen und zu verstehen, wie wichtig es ist, unseren Glauben zu leben – nicht nur sonntags, nicht nur während einer Pilgerreise, sondern an jedem einzelnen Tag.“
Weiter sagte Papst Leo, dass der Glaube uns erlaubt, „erfüllt zu sein mit der Hoffnung, die nur Jesus Christus uns geben kann.“
Er äußerte die Hoffnung, dass „wir alle gemeinsam weiterhin vereint als Brüder und Schwestern gehen, um unseren Gott zu loben, anzuerkennen, dass alles, was wir haben und sind, ein Geschenk Gottes ist, und diese Gaben in den Dienst anderer zu stellen.“
 
Der Papst dankte anschließend den Botschaftern und Pilgern dafür, dass sie ihren Glauben an Jesus Christus leben. Die Gruppe sei „gut begleitet“, scherzte Leo an die Adresse von Kardinal Francis Arinze, emeritierter Präfekt der (damaligen) Kongregation für den Gottesdienst und die Sakramentenordnung, Erzbischof Fortunatus Nwachukwu, Sekretär des Dikasteriums für die Evangelisierung, sowie Kardinal Turkson, Kanzler der Päpstlichen Akademien der Wissenschaften und der Sozialwissenschaften.
Zum Abschluss lud Papst Leo XIV. alle ein, sich seinem Gebet für die Gruppe anzuschließen: „Danke, Herr Jesus, und gepriesen sei dein Name.“
 
 
 
Papst lobt SSC Neapel: „Der wahre Sieg ist die Stärke der Gemeinschaft“

Papst Leo XIV. hat an diesem Dienstagmittag die Fußballmannschaft des SSC Neapel im Vatikan empfangen – und sie nicht nur zu ihrem Meistertitel beglückwünscht, sondern auch zum Zeichen einer starken Gemeinschaft erhoben. In seiner Ansprache warnte er vor der Kommerzialisierung des Sports und hob dessen soziale und erzieherische Bedeutung hervor.
 
 

„Was in Gaza geschieht, ist inakzeptabel“: Kardinalstaatssekretär Pietro Parolin hat in einem Interview mit den Vatikanmedien zu einem Gewaltstopp im Heiligen Land aufgerufen. Das Humanitäre Völkerrecht müsse „zu jeder Zeit und für alle gelten“, betonte er in dem Gespräch, in dem es auch um den Krieg in der Ukraine und den Pontifikatsbeginn von Leo XIV. ging.
 
 
 
In einem Interview mit der Zeitung „La Stampa“ hat Erzbischof Vincenzo Paglia angekündigt, dass er als Präsident der Päpstlichen Akademie für das Leben ausscheidet. Am 21. April hatte er das 80. Lebensjahr vollendet – ein Alter, in dem Kurienämter für gewöhnlich spätestens auslaufen.
Erst vor Kurzem hatte Paglia während eines internationalen Kongresses in Argentinien noch bekräftigt, dass das Leben immer geschützt werden müsse - in jeder ...
 
 
 
Seit seinem Amtsantritt empfängt Papst Leo XIV. unermüdlich die Spitzen der römischen Kurie, um sich ein umfassendes Bild der vatikanischen Verwaltung zu machen. Parallel dazu führt er wichtige Gespräche mit internationalen kirchlichen Würdenträgern und Staatsoberhäuptern, was auf eine intensive Einarbeitungsphase und eine klare Prioritätensetzung hindeutet.
 
 
 
Trotz der anhaltenden Kämpfe im Gaza-Streifen halten sich weiter rund 500 Menschen in der einzigen katholischen Pfarre in Gaza-Stadt auf.
Wie der Pfarrer der Gemeinde, Pater Gabriel Romanelli, gegenüber dem katholischen Hilfswerk „Kirche in Not“ berichtete, ist die Lage vor Ort „sehr schlecht“. Die Menschen hätten im Alltag vor allem ums Überleben zu kämpfen. Die psychische Belastung nehme zu, Depressionen seien weit verbreitet. „Das Schlimmste ist, dass niemand vom Ende des Krieges spricht“, so der Pfarrer, der zum Gebet und Einsatz für den Frieden aufrief.
 
 
 
Weil es immer weniger kirchliche Mitarbeiter gibt, will das Erzbistum Hamburg seine Seelsorge neu ausrichten.
Um die 28 Pfarreien zu entlasten, sollen fünf „Basisstationen“ entstehen, wie Generalvikar Sascha-Philipp Geißler der Katholischen Nachrichten-Agentur am Sonntag sagte. In diesen Zentren sollten Katholiken ...
 
 
 
Zugunsten von Menschen im Osten Europas hat das katholische Hilfswerk Renovabis an diesem Sonntag in Berlin seine deutschlandweite „Pfingstaktion“ gestartet.
Mit dieser Spendenaktion soll Bewusstsein geschaffen werden für die Nöte der Menschen im Osten Europas. In der Hedwigs-Kathedrale buchstabierte der Erzbischof von Berlin, Heiner Koch, das Motto der Aktion „Voll der Würde“. Vor Gästen aus Litauen, Polen, Rumänien, der Ukraine und der Slowakei und in Anwesenheit des päpstlichen Nuntius, Erzbischof Nikola Eterović, stellte Koch fest: „Du, Mensch, bist voll der Würde; du, Mensch, bist ...
 
 
 
 
Er ist der erste US-Amerikaner an der Spitze von 1,4 Milliarden Katholiken weltweit: Jetzt gibt es eine erste Biografie über Papst Leo XIV. aus unserer Redaktion.
Autor ist unser Redaktionsleiter Stefan von Kempis. In seinem Buch, das an diesem Wochenende im Patmos-Verlag erschienen ist, zeichnet er den Weg von Robert F. Prevost an die Spitze der Weltkirche nach. Dabei kommen auch viele Freunde und Weggefährten des neuen Papstes zu Wort.
 
 
 

Quelle: Erzbistum Freiburg

Der deutsche Kardinal Walter Kasper wirbt für ein Frauendiakonat in der katholischen Kirche - und hält weitere Reformen für nötig.
„Die Öffnung des Ständigen Diakonats für Frauen hat nach meiner persönlichen Meinung gute theologische Argumente für sich und wäre pastoral ein sinnvoller Schritt.“ Das schreibt der 92-Jährige in seiner Autobiografie. „Frauen und Männer haben vor Gott die gleiche Würde und müssen darum mit ihren eigenen Charismen anerkannt werden“, so Kasper. In dieser Hinsicht sei ...
 
 
 
Papst beim Mittagsgebet: Christen sind Werkzeug der Liebe Gottes
Christen sind ein Werkzeug der Liebe Gottes für die Welt. Daran hat Papst Leo XIV. an diesem Sonntag beim Mittagsgebet erinnert. Erstmals betete der neue Papst das „Regina Coeli“ am Fenster des Apostolischen Palastes. Zehntausende Menschen waren dazu auf den Petersplatz gekommen.
„Unterstützt mich mit eurem Gebet“
 
 
 

Quelle: Fotolia

Leo XIV. hat an diesem Sonntagnachmittag einiges vor: Er besucht zwei Basiliken in Rom. Warum genau, das erklärt uns Radio-Vatikan-Redaktionsleiter Stefan von Kempis.
 
Interview
Was genau macht der Papst an diesem Nachmittag?
 
 
 
 
Nach der Inbesitznahme in der Lateranbasilika hat Leo XIV. am Sonntagabend in der römischen Basilika Santa Maria Maggiore vor der Marienikone „Salus Populi Romani“ gebetet, wo sich auch das Grab seines Vorgängers Franziskus befindet.

Leo XIV. begab sich direkt nach der feierlichen Messe im Lateran gegen 19.15 Uhr zur Marienbasilika, wo ihn bereits eine große Menge Gläubige erwartete, die vor und in der Kirche auf ihn warteten. Unter Beifall ...
 
 
 
 
Papst Leo XIV. in Lateran-Basilika: „Gemeinsam lernen und verstehen“
Papst Leo XIV. hat an diesem Sonntag seine Bischofskirche „San Giovanni in Laterano“ offiziell in Besitz genommen. Zu Beginn der feierlichen Messe setzte er sich dabei auf dem römischen Bischofsstuhl, bevor er von der Loggia der Basilika der Stadt seinen Segen spendete. Der Kirche sicherte er seinen Dienst zu und ermutigte sie zu Dialog und Einheit.
 
 
 
 
Leo XIV. dankt den Mitarbeitenden im Vatikan: „Mit Glaube und Humor bauen wir Einheit“
Papst Leo XIV. hat am Samstagvormittag in seiner Ansprache an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kurie, des Vatikanstaates und des Vikariats von Rom seinen Dank ausgesprochen – und sie dazu ermutigt, ihren Dienst mit Gedächtnis, missionarischem Geist und zwischenmenschlichem Respekt auszuüben.
 
 
 
Der 105. Deutsche Katholikentag wird 2028 in Paderborn stattfinden.
Das beschloss die Vollversammlung des Zentralkomitees der deutschen Katholiken (ZdK) an diesem Freitag.
 
Es nahm damit eine Einladung des Erzbistums Paderborn an. Der genaue Termin des Großereignisses soll der 24. bis 28. Mai 2028 sein. Erste Sondierungen zwischen ZdK, Erzbistum Paderborn, dem Land Nordrhein-Westfalen und der Stadt Paderborn haben bereits stattgefunden.
 
 
 
Kirchenvertreter und Hilfsorganisationen haben sich dem Papstappell zu einem Waffenstillstand in Gaza und Hilfslieferungen für die notleidende Bevölkerung angeschlossen.

Das katholische Hilfswerk Caritas international forderte ein sofortiges Ende der Gaza-Blockade. Den Menschen dort fehle es an allem, ...
 
 
 
 
In seiner ersten Audienz mit der Kommission der Bischofskonferenzen der Europäischen Union (COMECE) hat Papst Leo XIV. an diesem Freitag im Vatikan zentrale Anliegen seines Pontifikats unterstrichen: eine Kirche, die Christus ins Zentrum stellt, die Jugend begleitet und sich entschieden für den Frieden einsetzt.
 
Mario Galgano - Vatikanstadt
Besonders deutlich äußerte sich der Papst zur Gefahr wachsender gesellschaftlicher ...
 
 
 
„Zeichen der Verbundenheit“
Erzbischof Stephan Burger ist in die vom Krieg erschütterte Ukraine gereist, um Caritas-Projekte zu besuchen und Solidarität mit der leidenden Bevölkerung zu zeigen. Sein Besuch soll nicht nur Mut machen, sondern auch auf die humanitäre Notlage aufmerksam machen, sagt er im Gespräch mit Radio Vatikan.
 
 
 
In der Basilika Santa Maria Maggiore, in der Papst Franziskus sich ein einfaches Grab wünschte, ist am Mittwochabend eine Messe in Gedenken an das am 21.4.2025 verstorbene katholische Kirchenoberhaupt gefeiert worden. Kardinal Rolandas Makrickas, Koadjutor-Erzpriester der Basilika, sagte in seiner Predigt, Franziskus' Leben sei immer mit Jesus verbunden gewesen und seine Worte und Gesten daher „tief in die Herzen der Gläubigen eingedrungen“.
 
 
 
 
Papst Leo XIV. hat sich an diesem Donnerstag im Vatikan an Vertreter der Päpstlichen Missionswerke aus aller Welt gewandt und dabei explizit auch das Kindermissionswerk gewürdigt. Missio-Präsident Dirk Bingener aus Aachen war auch dabei. Was er von der Begegnung mitgenommen hat, erzählt er im Interview mit Radio Vatikan.
 
Anne Preckel – Vatican News
„Ich habe ein ehrliches, offenes und herzliches Dankeschön des Papstes erlebt, der sagt, ich bin froh, dass ihr mit sorgt, besonders für die jungen Kirchen, die ja wachsen. Diesen Dank des Papstes, den werde ich mitnehmen an unsere Spenderinnen und Spender“, so der missio-Nationaldirektor. 
 
 
 

„Unsere Welt, die durch Krieg, Gewalt und Ungerechtigkeit verwundet ist, hat es nötig, die Botschaft des Evangeliums von der Liebe Gottes zu hören und die versöhnende Kraft der Gnade Christi zu erfahren“

Papst Leo XIV.

 
 
Papst Leo XIV. hat an diesem Donnerstag die Einheit der Kirche und gleichzeitig ihr weltweites Wirken betont. In einer Ansprache an die Päpstlichen Missionswerke rief das Kirchenoberhaupt dazu auf, „die Grenzen unserer jeweiligen Pfarreien, Diözesen und Nationen zu überschreiten“ und aller Welt den Frieden zu bringen.

Birgit Pottler - Vatikanstadt
Die Päpstlichen Missionswerke seien das „wichtigste Mittel“, um bei ...
 
 
 
Papst Leo XIV. hat an diesem Donnerstag mehrere Personalentscheidungen getroffen und eine neue Kirchenprovinz in Brasilien errichtet.
 
Das Bistum São José do Rio Preto ist künftig ein Erzbistum.
 
Neue Struktur
Der Papst erhob den Bischofssitz im Südosten Brasiliens zur Metropolitan-Kirche. Als sogenannte ...
 
 
 
Papst Leo XIV. hat Schwester Tiziana Merletti von den Armen Franziskanerinnen von der Heiligen Familie (SFP) zur Sekretärin des vatikanischen Dikasteriums für die Institute des geweihten Lebens und die Gesellschaften des apostolischen Lebens ernannt. Von 2004 bis 2013 war sie Generaloberin ihres Ordens. Das gab der Vatikan diesen Donnerstag bekannt.

Merletti folgt im Amt der Sekretärin des Dikasteriums auf Schwester Simona Brambilla, die Papst Franziskus im Januar zur Präfektin des Dikasteriums ernannt hatte – als erste Frau an der Spitze eines wichtigen römischen Dikasteriums.
 
 
 
Vor rund 40.000 Gläubigen auf dem Petersplatz hat Papst Leo XIV. bei seiner ersten Generalaudienz als katholisches Kirchenoberhaupt ein sofortiges Ende der Gewalt in Gaza gefordert. Er würdigte zugleich den mutigen Einsatz der christlichen Gemeinde vor Ort.
 
Mario Galgano - Vatikanstadt
„Es ist immer besorgniserregender und schmerzhafter, was in der Region des Gazastreifens geschieht. Ich erneuere meinen eindringlichen Appell, den ...
 
 
 
In Memoriam Franziskus: Der Papst, der im Evangelium lebte
Einen Monat nach dem Tod von Papst Franziskus hat Kardinal Konrad Krajewski eine Messe in der Casa Santa Marta zelebriert, wo der Papst während seines gesamten Pontifikats lebte. In seiner Predigt erinnerte der päpstliche Almosenmeister an die stille Tiefe des Pontifikats, geprägt von eucharistischer Anbetung, Nähe zu den Armen und einem Leben nach dem Evangelium.

Pawel Rytel-Andrianik und Mario Galgano - Vatikanstadt
Am frühen Morgen des Monatsgedächtnisses für Papst Franziskus versammelten sich Mitarbeitende und ...
 
 
 
Papst in St. Paul vor den Mauern: Die Liebe Gottes pflegen und weitergeben
Die Liebe Gottes „ist die große Wahrheit unseres Lebens, die allem anderen Sinn gibt.“ Daran erinnerte Papst Leo diesen Dienstag bei einer liturgischen Feier am Paulusgrab in Rom, in deren Rahmen er den Beginn seines Pontifikats der Fürsprache des Völkerapostels anvertraute. Die Gläubigen erinnerte er daran, dass die Liebe Gottes weitergegeben werden müsse, indem wir einander zu Nächsten werden.
 
 
 
Nachstehend ein Überblick über die Gottesdienste, Gebete und Audienzen, die Papst Leo XIV. bis zum Ende des Monats Mai plant.
Am Dienstag, den 20. Mai, wird Papst Leo XIV. das Grab des Apostelfürsten Paulus in der Basilika St. Paul vor den Mauern aufsuchen. Sie können sich ab 17 Uhr zuschalten.
 
 
 
 
Zu einem erneuerten gemeinsamen Einsatz für Frieden und Gerechtigkeit in der Welt hat Kardinalstaatssekretär Pietro Parolin anlässlich der Wahl des neuen Papstes vor den Vereinten Nationen aufgerufen.
„Die Wahl eines neuen Papstes ist ein Anlass zur Erneuerung, nicht nur für die Katholiken, sondern für alle, die eine Welt mit mehr Gerechtigkeit, Solidarität und Frieden anstreben“, sagte ...
 
 
 
 
„Ich bin überzeugt, dass wir, wenn wir einig und frei von ideologischen und politischen Konditionierungen sind, wirksam „Nein“ zum Krieg und „Ja“ zum Frieden, „Nein“ zum Rüstungswettlauf und „Ja“ zur Abrüstung, „Nein“ zu einer Wirtschaft, die die Menschen und die Erde auslaugt, und „Ja“ zu einer ganzheitlichen Entwicklung sagen können", sagte Papst Leo XIV. diesen Montag bei einer Audienz für Ökumene- und Religionsvertreter.
 
 
 
 
Stimmen vom Petersplatz zu Leo XIV.
200.000 Menschen aus aller Welt haben bei der Messe zur Amtseinführung von Papst Leo XIV. mitgefeiert, darunter auch zahlreiche Pilger aus dem deutschsprachigen Raum. Wir sprachen mit einigen von ihnen.
Unter den Pilgern, die wir nach ihren Eindrücken gefragt haben, war auch ein junger Ministrant. Er sagte uns: „Es war sehr aufregend, weil wir haben den neuen Papst aus der Nähe betrachten können.“ Und was war dein Eindruck? „Er sieht nett aus und ist schlau.“
 
 
 
 
Mehr als 150 diplomatische Delegationen und Kirchenvertreter aus aller Welt sind zur Amtseinführung von Papst Leo XIV. nach Rom gereist. Das Kirchenoberhaupt grüßte die Delegationen im Anschluss im Petersdom. Staatschefs und Politiker sprachen im Anschluss von einem „erhebenden Augenblick“ und betonten die diplomatische Vermittlerrolle des Heiligen Stuhls – auch die Vertreter aus dem deutschsprachigen Raum ...
 
 
 
 
Hier die Predigt von Papst Leo XIV. bei der Messe zu seiner Amtseinführung am 18. Mai 2025 im Vatikan, in amtlicher deutscher Übersetzung.

Liebe Brüder Kardinäle,
Brüder im Bischofs- und Priesteramt,
verehrte Autoritäten und Mitglieder des Diplomatischen Korps,
und Grüße an die Pilger, die anlässlich des Jubiläums der Bruderschaften gekommen sind!
Brüder und Schwestern, ...
 
 
 
 
Leo XIV.: „Brüder und Schwestern, dies ist die Stunde der Liebe!"
Mit einer Messe auf dem Petersplatz hat an diesem Sonntag das Pontifikat von Papst Leo XIV. begonnen.
Der erste US-Amerikaner auf dem Stuhl Petri warb für eine geeinte Kirche als Motor für eine versöhnte Welt. Ein Papst sei kein „einsamer Anführer“ und „Beherrscher“ der ihm anvertrauten Menschen, sondern ihr Diener im Glauben, der zu besonderer Liebe berufen sei, erklärte der 69-jährige Papst.
200.000 Menschen nahmen an der Messe teil, darunter Staats- und Regierungschefs aus aller Welt ...
 
 
 
 
Fischerring von Papst Leo: Goldfarben, Petrus mit Schlüsseln und Netz
Der Fischerring, eines der Amtsinsignien von Papst Leo XIV., zeigt den Heiligen Petrus mit den beiden Schlüsseln und einem Netz. Das Liturgiebüro des Papstes veröffentlichte am Samstag Fotos des goldfarbenen Rings. Er wird dem Papst bei der Messe zur Amtseinführung am Sonntag überreicht.
 
So sieht der Ring des Papstes aus:
Auf der Innenseite des Ringes ist in Großbuchstaben der ...
 
 
 
 
Bischof Felix Genn, emeritierter Bischof von Münster,
hat als Mitglied im vatikanischen Bischofs-Dikasterium auch mit Kardinal Robert Prevost zu tun gehabt, jetzt Papst Leo XIV.
Im Interview mit uns beschreibt Genn ihn als bescheiden, demütig und den Menschen zugewandt. Und er sagt: „Was jetzt an Erwartungen auf ihn gesetzt wird, da muss ich ehrlich sagen: Das finde ich auch ein Stück nicht einem Menschen gerecht - er muss ja auch Zeit haben, um in eine solche Aufgabe hineinzuwachsen." ...
 

 
 

Frieden, Gerechtigkeit und Wahrheit.
Das sind für Papst Leo XIV. die Säulen der Diplomatie des Heiligen Stuhls. Das Kirchenoberhaupt hat an diesem Freitag die beim Heiligen Stuhl akkreditierten Diplomaten in einer ersten Audienz empfangen.
 
von Birgit Pottler - Vatikanstadt
Dabei bekräftigte er den Einsatz der Kirche für „die Herausforderungen unserer Zeit“ und nannte Migration, Bewahrung der Schöpfung und Künstliche Intelligenz. Umgekehrt forderte der Papst „uneingeschränkte Religionsfreiheit“ in jedem Land. ...
 
 
 
Papst Leo XIV. hat bekanntlich einen Großteil seines Lebens im Dienst der Kirche in Peru verbracht. Ein enger Weggefährte, César Piscoya, erzählt im Gespräch mit Radio Vatikan von einem Hirten, der das Zuhören, die Mitverantwortung und die Nähe zu den Armen lebte – und von seiner Vision einer synodalen Kirche.

Alexandra Sirgant und Mario Galgano - Vatikanstadt
Als der heute 69-jährige Robert Francis Prevost im Jahr 1985 erstmals peruanischen Boden betrat, war er dreißig Jahre alt und ...
 
 
 

Der Augustiner-Papst Leo XIV. gehört einem Orden an, dessen starke missionarische Berufung ihn besonders mit Mittel- und Südamerika verbindet.
 
Gerolamo Fazzini und Mario Galgano - Vatikanstadt
Als Bischof von Chiclayo von 2015 bis 2023 setzte er sich intensiv für die Menschen in dieser Diözese im Nordwesten Perus ein – ein Einsatz, der ihn dort bis heute unvergessen macht. In den Stunden nach seiner Wahl gingen zahlreiche Bilder viral, die ...
 
 
 
 
 
Papst Leo XIV. gilt als großer Tennisfan. Diesen Mittwoch hat er den Weltranglistenersten Jannik Sinner im Vatikan in Audienz empfangen. Auch Sinners Familie und ein Vertreter des Tennisverbands waren dabei. Es gab eine Ehrenmitgliedschaft für den Papst, einen Tennisschläger als Geschenk und viel gute Stimmung.

Salvatore Cernuzio und Stefanie Stahlhofen - Vatikanstadt
Sinner ist zum Masters-Turnier in Rom und diesen Mittwoch spielfrei. Ein Video von ...
 
 
 
 
 
Beim Heilig-Jahr-Treffen mit Vertretern der Ostkirchen hat Papst Leo XIV. erneut zum Frieden aufgerufen. „Lasst uns verhandeln. Kriege sind nie unvermeidbar", appellierte er an Verantwortliche in der Politik weltweit. Den Ostkirchen dankte er für ihr Glaubenszeugnis in der Diaspora. Ihrem Schutz galt ein weiterer Appell: „Man muss den Christen die Möglichkeit geben, in ihrer Heimat zu bleiben – nicht nur mit Worten, sondern durch konkrete Rechte, die ihnen ein sicheres Leben garantieren.“  
 
 
 
 
 
Priester aus Peru über Leo XIV.: „Volksnah, aufmerksam für Notsituationen“

Papst Leo XIV. hat viele Jahre seines Lebens in Peru verbracht, als Missionar und auch Bischof.
Wie sein missionarisches Wirken vor Ort aussah, darüber haben wir mit Pater Hubert Boulangé Allègre gesprochen, der seit mehr als 30 Jahren als Fidei-Donum-Priester in Peru tätig ist.
 

 
 
 
Der neue Papst Leo XIV. bringt nach Einschätzung des französischen Kardinals Jean-Marc Aveline die Voraussetzungen mit, um die Weltkirche durch eine Zeit globaler Umbrüche zu führen.
 
 „Ich glaube, man wird nach und nach entdecken, dass er wirklich der Papst war, den wir brauchten“, sagte uns der Erzbischof von Marseille.
 
 
 
 
Das Liturgische Büro des Vatikans hat am Montag Details zu den Gottesdiensten und Gebeten veröffentlicht, die der neue Papst Leo XIV. bis zum Ende des Monats Mai plant.
 
Unsere Live-Übertragungen im Überblick:
 
 
 
 
Papst Leo XIV. hat an diesem Dienstag einen Besuch in der Ordenszentrale der Augustiner gemacht, dort um 12 Uhr die Messe gefeiert und mit seinen Mitbrüdern zu Mittag gegessen. Das hat der vatikanische Pressesaal bestätigt.

Leo XIV., damals Pater Robert Francis Prevost, war von 2001 bis 2013 Ordensoberer der Augustiner gewesen. Die Ordenszentrale befindet sich unmittelbar am Petersplatz, der ...
 
 
 
 
Papst Leo XIV. hat entschieden, über die offiziellen päpstlichen Accounts auf X und Instagram weiterhin in den sozialen Medien aktiv zu bleiben.
 
Auf X
 
             ist das der Account @pontifex
 
während auf
 
 
     Instagram
 
der einzige offizielle Account -    @Pontifex – Pope Leo XIV heißt.
 
 
 
 
Der Deutsche Journalisten-Verband (DJV) begrüßt den Appell von Papst Leo XIV. zur Stärkung der Pressefreiheit. In einer Pressemitteilung lobt die Gewerkschaft den Papst am Montag für sein klares Bekenntnis zum Schutz von Journalistinnen und Journalisten.
„Wir danken Papst Leo XIV., dass er sich für dieses wichtige Thema einsetzt“, sagte der DJV-Bundesvorsitzende Mika Beuster. Journalistinnen und Journalisten seien der Wahrheit verpflichtet. Sie „bringen unbequeme Wahrheiten ans Licht, die manche zu verbergen suchen; und geben denjenigen eine Stimme, die sonst nicht gehört würden.“
 
 
 

Der neue Papst Leo XIV. ruft zu einer „Entwaffnung“ im Bereich der Kommunikation und der Medien auf. „Wir müssen Nein sagen zum Krieg der Worte und Bilder, wir müssen das Paradigma des Krieges ablehnen!“

Stefan von Kempis – Vatikanstadt
Das sagte er an diesem Montag bei einer Audienz für Medienschaffende im Vatikan. Die Worte Jesu „Selig, die Frieden stiften“ (Mt 5,9) gälten in besonderer Weise allen, die ...
 
 
 
 
Berlins Bischöfe haben die Verdienste der im Alter von einhundertdrei Jahren gestorbenen Holocaust-Überlebenden Margot Friedländer gewürdigt.
Mit bewegenden Worten erinnern sie an eine Frau, die sich unermüdlich für das Gedenken an die Gräueltaten des Nationalsozialismus eingesetzt und dabei eine Botschaft der Versöhnung und Menschlichkeit verbreitet hat.

Der evangelische Bischof Christian Stäblein betonte am Freitagabend in Berlin die außergewöhnliche Lebensleistung Friedländers: „Sie war eine der  ... "
 
 
 
 
Ex-Schüler von Leo XIV.: „Er ist ein Segen für die Kirche“

Kaum gelandet, schon voller Freude: Der peruanische Bischof Lizardo Estrada Herrera, Augustiner und Generalsekretär des lateinamerikanischen Bischofsrats CELAM, äußert sich bei einem Besuch in den Studios von Radio Vatikan begeistert über die Wahl von Papst Leo XIV.
 

 
 
 
Robert Francis Prevost bleibt sich auch als Papst treu: Als Papstwappen hat er die Symbolik bestätigt, die er bereits in seinem Kardinalswappen trug. Neu sind die Päpstlichen Insignien, die den Schild im Mittelteil umschließen. Auch ein offizielles Foto des neuen Papstes wurde veröffentlicht.
Das Wappen von Leo XIV. zeigt einen Schild, der diagonal in zwei Sektoren geteilt ist. Der obere Sektor hat ...
 
 
 
 
Papst Leo XIV.: Die erste offizielle Ansprache an die Kardinäle im Wortlaut
Wir dokumentieren an dieser Stelle die Ansprache des Papstes bei der Audienz für die Kardinäle an diesem Samstag im Wortlaut und in der offiziellen Übersetzung. Diese und alle anderen offiziellen Texte des Papstes finden Sie wie üblich auf www.vatican.va, der Webseite des Vatikans.
 
 
 
 
Leo XIV. erklärt Namenswahl: Sozialer Papst für eine neue Zeit
In seiner ersten Ansprache an das Kardinalskollegium nach der Wahl zum Papst hat Leo XIV. an diesem Samstagvormittag im Vatikan seine Beweggründe für die Wahl des Namens „Leo“ erläutert – und damit eine klare inhaltliche Linie für sein Pontifikat vorgegeben: soziale Gerechtigkeit, technologische Verantwortung und eine Kirche, die Hoffnung spendet in einer Welt im Wandel.
 
 
 
 
 
 
Ein Papst mit großer Flügelspannweite: Darin sind sich die vier deutschsprachigen Teilnehmerinnen der Weltsynode zur Synodalität von 2023/24 einig. Die Theologin Klara Csiszar, die Kirchenrechtlerin Myriam Wijlens, die Ordensfrau Anna Mirijam Kaschner und die Fastenaktion-Verantwortliche Helena Jeppesen-Spuhler erlebten dort einen Kardinal Prevost, der zuhören konnte. Und von dem sie sich als Papst Leo XIV. einiges erhoffen.
 
 
 
 
Wiener Augustiner über Leo XIV.: Ein Mensch, der Dialog sucht

„Sprachlos und voller Freude" sind die österreichischen Augustinerpatres über die Wahl ihres bisherigen Ordensoberen Robert Francis Prevost zu Papst Leo XIV. „Er ist einer von uns - ein Bruder, der jetzt Papst ist. Aber er bleibt einer, der mit uns geht, der diesen Weg mit der Kirche gemeinsam weitergeht", sagte Pater Dominic Sadrawetz, Prior des Wiener Augustinerkonvents, am Donnerstagabend unmittelbar nach der Bekanntgabe des neuen Kirchenoberhaupts im Interview mit Kathpress.
 
 
 
Der Neue Papst: Leo XIV. heute am 8. Mai 2025 gewählt - Robert Francis Kardinal Prevost
 
 
"Der Friede sei mit euch allen! Dies ist der erste Gruß des auferstandenen Christus, des Guten Hirten. Auch ich wünsche mir, dass dieser Friedensgruß in eure Herzen eingeht, eure Familien erreicht, alle Menschen, wo immer sie auch sind, alle Völker, die  ganze  Erde.  "
 
Der waren die ersten Worte des neugewählte Papstes.

Papst Leo XIV.

 
 
 
„Wir sind oft damit beschäftigt, die Lehre zu vermitteln, aber wir riskieren zu vergessen, dass unsere erste Aufgabe darin besteht, die Schönheit und die Freude, Jesus zu kennen, zu vermitteln“: Das sagte uns der jetzige Papst Leo XIV. in einem Interview, als er noch Kardinal war.

Aus Anlass der Wahl von Robert Francis Prevost zum Papst an diesem Donnerstag veröffentlichen wir sein Interview mit den vatikanischen Medien, das am 4. Mai 2023 erstmals ...
 
 
 
 
Schwarzer Rauch über der Sixtinischen Kapelle – noch kein neuer Papst gewählt
Aus dem Schornstein auf dem Dach der Sixtinischen Kapelle ist am Mittwochabend um Punkt 21 Uhr schwarzer Rauch aufgestiegen. Die 133 wahlberechtigten Kardinäle haben im ersten Wahlgang noch keinen Nachfolger für Papst Franziskus gefunden.
 
Um Punkt 21 Uhr, gut drei Stunden nach dem feierlichen „Extra Omnes“, signalisierten die dunklen Rauchschwaden: Die Kardinäle haben ...
 
 
 
 
Live bei uns bis zum „Habemus papam“
Am Mittwoch übertragen wir die Messe zum Auftakt der Papstwahl „Pro Eligendo Romano Pontifice“ ab 10 Uhr und den Einzug ins Konklave um 16:30 Uhr. Ab dem ersten Konklave-Tag ist auf unserer Webseite ein Livestream zum Schornstein aus der Sixtinischen Kapelle eingerichtet.
 
Darüber hinaus bieten wir eine Live-Übertragung auf Deutsch vor und bis zu jedem erwarteten Rauchzeichen aus ...
 
 
 
 
Und immer noch erreichen uns Würdigungen von Papst Franziskus, der am Ostermontag verstorben ist. Auch aus der Welt der Ökumene.
„Sein Vermächtnis wird vielen in Erinnerung bleiben, auch in Bezug auf die Art und Weise, wie er Frauen gestärkt hat und wie er sie wirklich in Entscheidungsprozesse einbezogen hat.“ Das sagt uns die Generalsekretärin des Lutherischen Weltbundes (LWB), Anne Burghardt.
 
 
 
 

Quelle: Fotolia

Am Mittwoch, dem 07. Mai, beginnt das Konklave zur Wahl eines neuen Papstes. Im Vatikan und bei den Kardinälen laufen die Vorbereitungen auf Hochtouren. In der Apostolischen Konstitution Universi Dominici Gregis sind alle Schritte geregelt.
 
Was genau passiert jetzt? Ein Überblick mit unserer Kollegin Birgit Pottler.
„Seit Dienstagvormittag beziehen die wahlberechtigten Kardinäle ihre Unterkünfte im Vatikan. ..."
 
 
 
 
Herkunft, Alter, Ordensleute: Diese Kardinäle wählen den neuen Papst
Ab dem 7. Mai können sich im Konklave 53 europäische Kardinäle, 37 amerikanische (16 aus Nord-, 4 aus Mittel-, 17 aus Südamerika), 23 asiatische, 18 afrikanische und vier Kardinäle aus Ozeanien versammeln. Der jüngste ist mit 45 Jahren aus Australien Mikola Bychok, der älteste der 79-jährige Spanier Carlos Osoro Sierra. 15 Länder werden in der Sixtinischen Kapelle erstmals mit einheimischen Wählern vertreten sein, darunter Luxemburg, Schweden, Haiti, Ruanda, Tonga und Myanmar.
 
 
 
 
Nach dem KI-generierten Bild von Donald Trump als Papst fordert ein US-Bischof eine öffentliche Entschuldigung vom US-Präsidenten.
„Das ist für Katholiken eine tiefe Beleidigung“, schrieb der Bischof von Springfield/Illinois, Thomas Paprocki, auf Twitter. Dies gelte umso mehr, als „wir immer noch um den Tod von Papst Franziskus trauern ...
 
 
 
 
Besuch am Grab von Papst Franziskus - eine Reportage
Seit einer Woche liegt der verstorbene Papst Franziskus begraben in der römischen Marienbasilika Santa Maria Maggiore. Inzwischen besuchen ihn dort Pilger aus aller Welt. Wie läuft solch ein Besuch ab? Eine Reportage.
 
Renardo Schlegelmilch
In einer kleinen, schlichten Marienkapelle bestattet zu werden, sei der Wunsch von Franziskus gewesen. Das war rund um die Beerdigung des ...
 
 
 
 
Der 1. Mai ist in der katholischen Kirche nicht nur Tag der Arbeit, sondern auch ein bedeutender Gedenktag: Der heilige Josef, der Arbeiter, wird als Vorbild für Würde, Demut und Treue im Alltag verehrt. Papst Franziskus hatte ihn als „Mann des täglichen Mutes“ gewürdigt.
 
Mario Galgano - Vatikanstadt
Während vielerorts der 1. Mai als „Tag der Arbeit“ begangen wird, feiert die katholische Kirche an diesem Datum seit 1955 den Gedenktag des heiligen Josef, des Arbeiters. Papst Pius XII. hatte das Fest eingeführt, um ...
 
 
 
 
Das freundliche Auftreten des verstorbenen Papstes Franziskus gegenüber Angehörigen anderer Religionen hat das Zusammenleben erleichtert: Diesen Eindruck äußert ein indischer Bischof gegenüber der Nachrichtenagentur fides.

Er sei „positiv überrascht“ davon, dass viele Nicht-Christen eine gute Meinung vom verstorbenen Papst und infolgedessen „irgendwie ihre Haltung gegenüber uns Katholiken geändert“ hätten.
 
 
 
 

 
Kardinal Fernández würdigt Franziskus: „Ein Arbeiter des Evangeliums“
 

Bei der Gedenkmesse für Papst Franziskus im Petersdom hat Kardinal Víctor Manuel Fernández an diesem Donnerstagabend den verstorbenen Pontifex als tiefgläubigen Arbeiter gewürdigt, der sein Leben dem Dienst an den Menschen gewidmet habe.
 
 
 
Am Freitag, 6. Juni 2025 findet auch in diesem Jahr wieder ein Einkehrtag der Gebetsinitiative für geistliche Berufe (PWB) in Moosbronn statt.

Der Einkehrtag beginnt um 9.30 Uhr mit dem Wallfahrtsgottesdienst in der Wallfahrtskirche Maria Hilf in Moosbronn. Nach dem Gottesdienst besteht die Möglichkeit zur Anbetung und Beichte. Im Anschluss lädt das Team der Gebetsinitiative zum Austausch und Impuls bei Kaffee und Zopf ein, ehe wir um 12.00 Uhr den Einkehrtag mit dem Angelus-Gebet beenden. 
 
Eine Anmeldung ist nicht notwendig. 
 
 

 
Einen Tag nach dem Requiem für Papst Franziskus wurde ein Anfang Januar aufgenommener Film veröffentlicht, in dem sich der Papst an die Heranwachsenden wendet, die an der Initiative „Hör-Workshops“ teilnehmen. Darin betont Franziskus: „Vergesst eure Großeltern nicht, sie lehren uns so viel“.

Mario Galgano - Vatikanstadt
Papst Franziskus hatte am vergangenen 8. Januar eine Videobotschaft aufgenommen, in der er sich direkt an Jugendliche wandte. „Liebe Jungen und Mädchen, eines der ...
 
 
 

 
Einen Tag nach der Beerdigung von Papst Franziskus ist das Grab des verstorbenen Kirchenoberhauptes in Santa Maria Maggiore zugänglich. Bereits am Sonntagmorgen zogen Pilger zu der Stelle im linken Seitenschiff der Marienbasilika.
Franziskus hatte für sich ein schlichtes Erdgrab verfügt. Es besteht aus hellgrauem Marmor aus Ligurien in Norditalien, ein Spender kam dafür auf, wie der Papst in seinem Testament schrieb. Die Grabplatte trägt die Inschrift „Franciscus“ ohne jeden Zusatz, über ...
 
 
 

Papst Franziskus ist am Samstag nach einer Totenmesse auf dem Petersplatz in der römischen Marienbasilika „Santa Maria Maggiore“ beigesetzt worden.
Unter den Klängen des Magnifikat war der Sarg mit dem Leichnam des am Ostermontag verstorbenen Papstes nach der Totenmesse in die Petersbasilika getragen und danach etwa sechs Kilometer durch die römische Innenstadt zum Begräbnisort überführt worden. In zügigem Tempo rollte der Wagen mit dem gut sichtbaren Sarg des Verstorbenen etwa eine halbe Stunde durch die römische Innenstadt, am Kolosseum vorbei, zur ...
 
 
 
 

Quelle: Fotolia

Etwa 250.000 Menschen haben an diesem Samstag (26.4.25) am Petersplatz in Rom Abschied von Papst Franziskus genommen.

Stefan von Kempis – Vatikanstadt
Das Requiem wurde von Kardinal Giovanni Battista Re zelebriert, dem 91-jährigen Dekan des Kardinalskollegiums. Über Rom spannte sich ein herrlich blauer Himmel, doch herrschten rund um den Vatikan scharfe Sicherheitsvorkehrungen. Wer bei der Totenmesse dabeisein wollte, der musste früh aufstehen und viele Kontrollen in Kauf nehmen. Liturgische Farbe ...
 
 
 
 
 
Als universellen Papst, der durch seine Bescheidenheit und Nähe zu den Menschen auffiel - so erinnern Pilger Franziskus, dem Menschen in Rom und weltweit an diesem Samstag die letzte Ehre erweisen. Vatican News fing ein paar Stimmen am Petersplatz ein.

Anne Preckel – Vatikanstadt
Papst Franziskus sei „ein Weltbürger“ gewesen, der „ganz viel Liebe in die Länder“ gebracht habe, er stand für „Miteinander“ und habe „die Herzen aufgeschlossen“. So erinnern Gläubige, die zum Requiem am Samstag auf den Petersplatz kamen, Papst Franziskus. Dabei sind sich alle einig: Franziskus sei ein Papst gewesen, „der für alle da war – auch für die Kleinen und Armen“. Einer Ellenbogenmentalität habe er Respekt und Liebe entgegengesetzt, er war nah, von Anfang an.
 
 
 
Live bei uns: Trauerfeiern für Papst Franziskus
Millionen Menschen weltweit nehmen Abschied von einem Papst, der durch seine Demut und seinen unermüdlichen Einsatz für Frieden und Gerechtigkeit in Erinnerung bleiben wird.
 
Wir übertragen das Requiem für Papst Franziskus am Samstag, 26. April, ab 9.30 Uhr.
 
Zur Gedenkmesse unter Vorsitz von Kardinal Pietro Parolin am Sonntag, 27. April, können Sie sich ab 10.20 Uhr zuschalten.
 
 
 
 
 
Ex-Gardisten würdigen Franziskus: Unser Hirte geht heim

Die ehemaligen Schweizer Gardisten David Meier und Romano Pelosi haben unter Papst Franziskus gedient.
 
Wir veröffentlichen einen Nachruf, den sie auf ihn verfasst haben. Romano Pelosi, der nach seinem Dienst in der Päpstlichen Schweizergarde auch Praktikant in unserer Redaktion war, berichtet zudem auch im Audio-Interview.
 
 
 
 
Letzter Blick auf Franziskus: Sarg nun verschlossen
Am Vorabend des Requiems für Franziskus ist am Freitagabend der Sarg des Verstorbenen im Petersdom feierlich verschlossen worden. Der Ritus fand unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt. Ungefähr 250.000 Menschen hatten seit Mittwoch Franziskus im Petersdom besucht und Abschied genommen.
 
 
 
 
Zehntausende Menschen aus aller Welt verabschieden sich in diesen Stunden von Papst Franziskus. Seit Mittwoch, 11 Uhr, ist der Petersdom geöffnet, und vor allem in der Nacht standen Männer und Frauen teils mehr als sechs Stunden, um den Leichnam des verstorbenen Papstes zu sehen. Knapp 50.000 Menschen waren es bis Donnerstagvormittag.
Birgit Pottler hat einige deutschsprachige Pilger gesprochen, die am frühen Morgen in den Petersdom kamen. Dankbar und beeindruckt waren sie: beeindruckt von der ruhigen Atmosphäre trotz so vieler Menschen, und dankbar für diese Möglichkeit. „Ein Erlebnis, das wir alle nicht so schnell vergessen werden.“ 
 
 

 

Requiem für Papst Franziskus,   der am Ostermontag, 21. April 2025 verstorben ist

 

 
 
 
Zehntausende nehmen Abschied von Papst Franziskus
Über 90.000 Menschen haben Franziskus im Petersdom bislang die letzte Ehre erwiesen. Tausende Menschen wollten allein in der Nacht auf Donnerstag von Papst Franziskus im offenen Sarg Abschied nehmen. Wegen des großen Andrangs blieb der Petersdom bis 5:30 Uhr geöffnet und öffnete dann erneut wie vorgesehen um 7 Uhr.
 
 
 
 
Papst starb an Hirnschlag
Papst Franziskus ist an einem Hirnschlag und anschließendem irreversiblem Herz-Kreislaufversagen gestorben. Das ist dem Totenschein zu entnehmen, den der Chef der vatikanischen Gesundheitsdienste, Professor Andrea Arcangeli, ausstellte. Die Feststellung des Todes erfolgte durch eine spezifische elektrokardiographische Untersuchung.
Hirschlag, Koma, irreversibles Herz-Kreislaufversagen: das sind die ...
 
 
 
 
Wir trauern um Papst Franziskus.
Er ist heute, am 21. April 2025 verstorben. 
 
Herr Jesus Christus, wir bitten Dich für unseren Papst Franziskus, den Du heute zu Dir gerufen hast. Wir danken Dir für den Dienst dieses besonderen Ordensmannes, den du dazu berufen hast, die Kirche für einige Zeit zu leiten. Wie er uns gebeten hat, für ihn und seine Aufgabe zu beten, so beten wir für ihn auch im Tod.
 
Schenke Franziskus Heimat bei Dir, wo jeder Schmerz in Freude verwandelt ist. Gott, Du hast Deine Heiligen der Macht des Todes entrissen und mit neuem Leben beschenkt. Vereint mit den Engeln loben und preisen sie Deine Herrlichkeit. Wir bitten Dich: Schenke unserem Verstorbenen Franziskus dieses neue Leben. Nimm ihn auf in die Gemeinschaft der Heiligen und gib ihm das Glück, Dich zu schauen und zu loben.
 
 
Die Osterbotschaft des Papstes zum Segen Urbi et Orbi im Wortlaut

Wir dokumentieren an dieser Stelle die Osterbotschaft von Papst Franzikus 2025 im Wortlaut. Sie wurde in seiner Anwesenheit vor dem Ostersegen Urbi et Orbi verlesen. Dazu beauftragte der Papst seinen Zeremonienmeister, Erzbischof Diego Giovanni Ravelli.

 
Christus ist auferstanden, halleluja!
Brüder und Schwestern, frohe Ostern!
 
Heute erklingt in der Kirche endlich das Halleluja, es hallt wider von Mund zu Mund, von Herz zu Herz, und sein Gesang lässt das Volk Gottes in der ganzen Welt vor Freude weinen.
Vom leeren Grab in Jerusalem dringt die unerhörte Kunde bis zu uns: Jesus, der Gekreuzigte, „ist nicht hier, sondern er ist auferstanden“ (Lk 24,6). Er ist nicht im Grab, er lebt! ...
 
 
 
 
Papst-Appell für Frieden und Abrüstung weltweit

Papst Franziskus hat in seiner Osterbotschaft zu Frieden und Dialog weltweit aufgerufen. Die stets politische und international ausgerichtete Ansprache wurde vom päpstlichen Zeremonienmeister, Erzbischof Diego Giovanni Ravelli von der Mittelloggia des Petersdoms verlesen. Der Papst grüßte zuvor die Menschen auf dem Petersplatz und wünschte ein frohes Osterfest. Im Anschluss spendete er den Ostersegen „Urbi et orbi“.
 
 
 
 
 
Auch wenn Papst Franziskus zum dritten Mal in Folge nicht persönlich an der traditionsreichen Via Crucis teilnehmen konnte, war er dennoch präsent: Die Meditationstexte zu den 14 Stationen stammten wie schon im Vorjahr aus seiner Feder.
Die Leitung der liturgischen Feier übernahm anstelle des Papstes Kardinal Baldassare Reina, Generalvikar des Bistums Rom.
 
 
 
 
„Da sich das Pessachfest des jüdischen Jahres 5785 nähert, möchte ich Ihnen und der lieben römisch-jüdischen Gemeinde die herzlichsten und brüderlichsten guten Wünsche übermitteln", schreibt Papst Franziskus am Gründonnerstag dem Oberrabbiner Roms, Riccardo Di Segni. Pessach gehört zu den wichtigsten Festen des Judentums. In diesem Jahr überschneidet es sich mit der Karwoche und dem Osterfest der Christen.
 
 
 
 
Vom Leiden, Sterben und Auferstehen: Die „Heiligen Drei Tage“
Die „Heiligen Drei Tage“ (Triduum sacrum) vom Leiden, Sterben und der Auferstehung Jesu Christi sind das Herzstück des Kirchenjahres. Die Pressestelle der österreichischen Diözese Gurk hat elf Fragen und Antworten veröffentlicht und erklärt, warum in den nächsten Tagen Orgeln und Glocken verstummen, Altäre in den Kirchen abgeräumt werden und wieso die beliebte Fleischweihe eigentlich eine Speisensegnung ist.
 
 
 
 
Papst Franziskus hat auch an diesem Gründonnerstag eine römische Haftanstalt besucht. Wie das Presseamt mitteilte, hat sich Franziskus am Nachmittag ins nahe beim Vatikan gelegene Regina-Coeli-Gefängnis begeben, um dort mit etwa 70 Häftlingen zusammenzutreffen. Die Begegnung dauerte rund 30 Minuten.
Es war dem Papst in den Vorjahren immer ein besonderes Anliegen, in Haftanstalten oder an sonstigen Orten, an denen Menschen ...
 
 
 
 
Im Zuge der Öko-Wende 2030 sollen im Vatikan 14 neue Elektrofahrzeuge zum Einsatz kommen. Sie sollen von der Gendarmerie, der Feuerwehr und in anderen Bereichen des Staates Vatikanstadt genutzt werden, wie am Montag bekannt wurde.
 
 
 
 
Papst bereitet Kreuzweg-Meditationen vor, Triduum noch unklar
Papst Franziskus hat die Meditationen zum diesjährigen Kreuzweg selbst vorbereitet. Geleitet wird die traditionelle Prozession am römischen Kolosseum allerdings von Kardinal Baldassare Reina. Was die Oster-Festtage betrifft, gibt noch keine sicheren Infos über eine Teilnahme des Papstes. Gesundheitlich geht es aufwärts. 
 
 
 
 
32 Menschen, darunter mehrere Kinder, sind laut Kyiver Angaben am Morgen des Palmsonntags im Nordosten der Ukraine durch zwei russische Raketen ums Leben gekommen, mehr als 100 wurden verletzt. „Möge der Herr uns gnädig sein“, rang Erzbischof Visvaldas Kulbokas, der päpstliche Nuntius im Land, um Worte.
 
 
 
 
Papst Franziskus, der sich noch immer von seiner Atemwegserkrankung erholt, hat zum Ende der Palmsonntagsmesse auf dem Petersplatz einen kurzen Besuch abgestattet. Das 88-jährige katholische Kirchenoberhaupt wurde im Rollstuhl auf den Platz geschoben und wünschte dort, mit deutlich festerer Stimme als zuvor: „Guten Palmsonntag! Gute Karwoche". Unser Bericht mit Bildergalerie - und Kurzvideos.
 
 
 
 
 
Der Blumenschmuck für die Osternacht wird auch dank Unterstützung aus Slowenien ermöglicht.
Am Ostersonntag (20. April), wird der Petersplatz mit Tausenden von Blumen und Pflanzen geschmückt sein. Die Blütenpracht ist einer großzügigen Spende niederländischer Floristen zu verdanken. Die Gestaltung vor Ort übernehmen Mitarbeiter aus den Niederlanden in Zusammenarbeit mit dem Garten- und Umweltdienst des Governatorats.
 
 
 
 
 
Zur Karwoche und Ostern werden Petersplatz und Petersdom wieder mit zahlreichen Blumen und Pflanzen geschmückt. Für Palmsonntag (13. April) wurden 150 Palmen und 200.000 Olivenzweige gespendet, wie das Vatikan-Governatorat (Freitag) mitteilte. Mitarbeiter des Garten- und Umweltdienstes des Governatorats kümmern sich mit den Spendern der Pflanzen und Blumen um Aufbau und Gestaltung. Die florale und Pflanzen-Pracht kommt aus Holland und Italien; auch Slowenien unterstützt den Blumenschmuck. 
Die Ölzweige für Palmsonntag spendete die Nationale Vereinigung der Olivenabau-Orte in    Latium. Die „Fenix-Palmen“ sind ein Geschenk des Neokatechumenalen Wegs. Die    traditionellen geflochtenen Palmzweige (Palmurelli) sind eine Gabe eines Einzelunternehmens aus Sanremo.
 

Franziskus hat am Vorabend des Palmsonntags überraschend die Basilika Santa Maria Maggiore besucht, um vor der Ikone „Salus Populi Romani“ zu beten.

Mario Galgano - Vatikanstadt
Das Gnadenbild der „Salus Populi Romani“ ist jene Ikone der Gottesmutter, die seit ...
 
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Die katholische Kirche in Frankreich erwartet abermals eine Rekordzahl an Taufen zum kommenden Osterfest. In der Osternacht werden in diesem Jahr 10.384 Erwachsene und über 7.400 Jugendliche im Alter von 11 bis 17 Jahren getauft.

Das teilte die katholische Kirche in Frankreich mit. Dies entspreche einem Anstieg von 45 Prozent bei den Erwachsenen im Vergleich zum Vorjahr. Zu Ostern 2025 werde man demnach so viele Erwachsene taufen wie seit Einführung der Zählung vor über 20 Jahren noch nicht.
 
 
 
 
Papst Franziskus macht Fortschritte bei der Rekonvaleszenz: Motorik, Atmung und Sprechen werden besser. Das teilte das vatikanische Presseamt an diesem Freitagmittag mit.

Der Papst befinde sich weiterhin in einem regulären Genesungsprozess, hieß es von Vatikanseite.
 
 
 

Papst Franziskus hat das britische Königspaar, das sich vom 7. bis 10. April zu einem Staatsbesuch in Italien aufhält, am Mittwochnachmittag zu einem Privatbesuch in der Casa Santa Marta empfangen. Der Papst setzt dort nach seiner schweren Lungenentzündung seinen Genesungsprozess fort. Der Papst und der König wünschten sich gegenseitig gute Besserung.

Salvatore Cernuzio - Vatikanstadt
Es war in einem für ihre Familie besonders bedeutsamen Moment, dass die ...
 
 
 
 
Das Bistum Mainz warnt die Öffentlichkeit vor einem gefälschten Social-Media-Profil des Mainzer Bischofs Peter Kohlgraf. „Aktuell ist ein Fake-Profil im Umlauf, das versucht, unter seinem Namen und mit seinem Foto Kontakt aufzunehmen, möglicherweise auch mit euch“, schrieb das Social-Media-Team des Bistums am Dienstag auf Facebook.

Besonders auffällig sei der falsche Benutzername „@BischofPeterKohlgra“, bei dem das „f“ am Ende fehle. ...
 
 
 

Julia Klöckner, die neue Bundestagspräsidentin und langjährige CDU-Politikerin, hat in einem Interview mit dem kirchlichen Portal domradio.de ihre Erwartungen an die Rolle der Kirchen in der Öffentlichkeit formuliert.

Sie wünscht sich von den Kirchen eine klare und starke Stimme, insbesondere bei ...
 
 
 
 
An diesem Mittwoch, 9. April, jährt sich zum 80. Mal die Ermordung des evangelischen Theologen Dietrich Bonhoeffer. Im Interview mit Radio Horeb spricht Heinrich Bedford-Strohm, Vorsitzender des Zentralausschusses des Weltkirchenrats, über das bleibende Vermächtnis Bonhoeffers – für Kirche, Welt und jeden einzelnen Christenmenschen.
„Von guten Mächten treu und still umgeben“ – so beginnen die wohl bekanntesten Zeilen Dietrich Bonhoeffers, geschrieben im Dezember 1944 in der Todeszelle, gerichtet an seine Verlobte. ...
 
 
 
 
Papst Franziskus befindet sich weiterhin in einer stabilen Genesungsphase. Wie aus vatikanischen Kreisen verlautet, zeigen sich leichte Verbesserungen bei seiner Mobilität, Atmung und Stimme. Der 88-Jährige nimmt seine Aufgaben schrittweise wieder auf – auch wenn weiterhin keine Entscheidung zur Karwoche getroffen wurde.

Mario Galgano - Vatikanstadt
Der Gesundheitszustand von Papst Franziskus hat sich leicht verbessert. Das teilte der ...
 
 
 
 
Dass sich der Papst am Sonntag erstmals wieder auf dem Petersplatz gezeigt hat, war für viele Menschen eine schöne Überraschung. Doch besonders speziell war dieser Moment für die Ordensfrau Francesca Battiloro.
Die 94-jährige Klausurschwester aus Neapel ist sehbehindert und sitzt im Rollstuhl. An diesem Sonntag wollte sie ...
 
 
 
 
Am Ende der Heiligen Messe zum Jubiläum der Kranken ist Papst Franziskus im Rollstuhl überraschend auf den Petersplatz gekommen.

„Einen schönen Sonntag euch allen, vielen Dank!“, sagte das Kirchenoberhaupt spontan und mit immer noch schwacher Stimme, doch in offensichtlich besserer Verfassung als zuletzt. Eine Nasenkanüle versorgt Franziskus nach wie vor mit Sauerstoff. Er kam im Rollstuhl auf die Altarbühne, während ...
 
 
 
 
 
Am Freitagabend hat der Ball im Vatikan gerollt – nicht irgendwo, sondern im Herzen der katholischen Welt, direkt neben dem Petersdom. Anlass war ein außergewöhnliches Solidaritäts-Freundschaftsspiel zwischen der vatikanischen Fußballauswahl und dem deutschen Team Kinderlachen. Das Spiel diente einem klaren Ziel: Hoffnung schenken und Spenden sammeln – für benachteiligte Kinder im Rahmen der Initiative Kinderlachen e.V.

Mario Galgano - Vatikanstadt
Am 4. April 2025 wurde der Fußball zum Instrument der Menschlichkeit: Die Rappresentativa di Sport in ...
 
 
 
 
Die spanische Bischofskonferenz (CEC) hat im Jahr 2024  146 „neue Zeugenaussagen“ zu Fällen sexuellen Missbrauchs in der katholischen Kirche gesammelt. Diese Zahlen wurden im Rahmen der 127. Vollversammlung der iberischen Bischöfe veröffentlicht und beleuchten das Ausmaß der anhaltenden Herausforderungen im Umgang mit Missbrauchsfällen in der Kirche.
Laut einer offiziellen Mitteilung können 94 der gemeldeten Fälle aufgrund der Verjährung der Straftaten oder des Todes der mutmaßlichen Täter nicht mehr vor Gericht gebracht werden. Dennoch will sich die katholische Kirche ihrer Verantwortung stellen. Diese Fälle ...
 
 
 
Die Vatikanmedien starten ein neues Video-Projekt mit dem Titel „Die Gesichter der Evangelien, erzählt von Papst Franziskus“.
In der ersten Folge, die an diesem Freitag (4.4.25) veröffentlicht wurde, geht es um den  Apostel Matthäus,  wie Franziskus ihn sieht.
 
 
 
 
Angelus könnte in neuer Form stattfinden
Der Gesundheitszustand des Papstes hat sich leicht verbessert. Das teilte der Vatikan an diesem Freitag mit. Derzeit lebt Franziskus für eine etwa zweimonatige Genesungsphase mit weiterer Behandlung nach seiner schweren Atemwegserkrankung relativ zurückgezogen im Gästehaus Santa Marta.

Mario Galgano - Vatikanstadt
Die Stimmung des Papstes ist gut. Wie es aus im Vatikan hieß, zeigen sich bei Papst Franziskus „weitere leichte Verbesserungen“ in Bezug auf ...
 
 
 
 
Zum 20. Todestag von Papst Johannes Paul II. haben Gläubige in aller Welt sein Wirken gewürdigt. In Rom versammelten sich Pilger zu einer feierlichen Messe im Petersdom, geleitet von Kardinalstaatssekretär Pietro Parolin.

Mario Galgano - Vatikanstadt
Der 2. April 2005 markierte das Ende eines Pontifikats, das die katholische Kirche und die Welt veränderte. Zwanzig Jahre nach seinem Tod hat ...
 
 
 

Nach dem schweren Erdbeben der Stärke 7,7 in Myanmar ist die Situation vor Ort weiter dramatisch. Auch angesichts von Landminen und nicht detonierten Sprengkörpern gestaltet sich die Hilfsarbeit schwierig.Myanmar: Caritas koordiniert Soforthilfe nach verheerendem Erdbeben
Offiziellen Angaben zufolge sind infolge der Katastrophe bisher mehr als 2.000 Menschen ums Leben gekommen, rund 3.900 wurden verletzt und mindestens 300 gelten als vermisst. Die Zahlen könnten ...
 
 
 
 

Quelle: Rainer Moser-Fendel

Der Bischof von Lourdes, Jean-Marc Micas, lässt an dem französischen Marienwallfahrtsort Mosaiken des früheren Jesuiten Marko Ivan Rupnik abdecken. Hintergrund sind Missbrauchsvorwürfe gegen den weltbekannten slowenischen Mosaik-Künstler.
An diesem Montag wurden Mosaiken von Rupnik auf zwei seitlichen Eingangstüren der Rosenkranz-Basilika mit Aluminiumplatten bedeckt. In den ...
 
 
 
 
Diesen Sonntag endet der islamische Fastenmonat Ramadan. Dann beginnt für die Muslime weltweit das „Fest des Fastenbrechens“, auch Zuckerfest genannt.

Es dauert drei Tage und zählt neben dem von allen Muslimen gefeierten Opferfest während der Pilgerfahrt nach Mekka zu den Höhepunkten des islamischen Jahresverlaufs. Die Muslime feiern dann das Ende der 30-tägigen Fastenzeit im neunten Monat des islamischen Mondjahres.
 
 
 
 
Papst Franziskus hat dazu ermutigt, die Fastenzeit als Zeit der Heilung zu begehen. Er erinnerte daran, dass Gebrechlichkeit und Krankheit menschliche Erfahrungen sind, die wir alle gemeinsam haben. Wie in den letzten Wochen veröffentlichte der Vatikan den Text des Papstes zum Mittagsgebet an diesem Sonntag. Franziskus kuriert sich noch weiter im Vatikan aus und kann sich noch nicht am Petersplatz zeigen.

Franziskus ermutigte in seiner Auslegung des Tagesevangeliums dazu, die Fastenzeit und das Heilige Jahr als „eine Zeit der Heilung“ zu erleben.
 

Papst Franziskus hat sein Arbeitstempo verlangsamt, wie es seine Gesundheit erfordert, doch „die Leitung der Kirche liegt weiterhin in seinen Händen“.
Dies erklärte Kardinalstaatssekretär Pietro Parolin in einem Interview mit dem italienischen Corriere della Sera.
 
 
 
 
Aus dem Krankenhaus heraus hatte Papst Franziskus eine Botschaft an die Missionare der Barmherzigkeit gesandt.
Darin betont er die zentrale Bedeutung von Vergebung und Umkehr und ermutigt die Priester in ihrem Dienst. Die Botschaft wurde am Samstag von Erzbischof Rino Fisichella verlesen, anlässlich des Jubiläums der Missionare der Barmherzigkeit.
 
 
 
 
Papst Franziskus macht leichte Fortschritte beim Atmen, beim Sprechen und bei der Beweglichkeit. Das hat Vatikansprecher Matteo Bruni an diesem Freitag vor Medienschaffenden im Pressesaal gesagt. Ob und in welcher Form der Papst Ostern feiern kann, blieb offen. Am Sonntag war Franziskus nach 38 Tagen in der Gemelli-Klinik in den Vatikan zurückgekehrt.

Die Sauerstoffzufuhr über Nasenkanülen konnte Bruni zufolge inzwischen auch nachts etwas zurückgefahren werden. Die Blutwerte von Papst Franziskus seien normal, wie die letzten durchgeführten Tests am Mittwoch ergeben hätten.
 
 
 
Die diesjährige Fastenaktion des bischöflichen Hilfswerks Misereor richtet den Blick auf benachteiligte und ausgegrenzte Menschen in Sri Lanka, die im Umfeld von Teeplantagen leben. Besonders im Fokus stehen Frauen.

 
Brigitte Schmitt - Rom
Sri Lanka ist aufgrund seiner landschaftlichen Schönheit und des reichen Kulturerbes ein beliebtes Touristenziel. Unter ...
 
 
 
Palmsonntag, 13.4. - 10 Uhr Messe auf dem Petersplatz
Gründonnerstag, 17.4. - 9.30 Uhr Chrisam-Messe im Petersdom
Karfreitag, 18.4. - 17 Uhr Liturgie v.Leiden Jesu im Petersdom
Kreuzweg, 18.4. - 21.15 Uhr  am Kolosseum
Osternacht Samstag, 19.4. - 19.30 Uhr  im Petersdom
Ostersonntag, 20.4. - 10.30 Uhr auf dem Petersplatz - Messfeier sowie den Segen „Urbi et Orbi“
Eine Woche darauf, am Weißen Sonntag, 27. April, folgt dann um 10.30 Uhr eine Messfeier auf dem Petersplatz, in deren Verlauf die Heiligsprechung von Carlo Acutis vorgenommen wird.
 
 
Im Interview mit der italienischen Tageszeitung „Corriere della sera“ lässt der Chef des Ärzteteams von Papst Franziskus den fast 5-wöchigen Krankenhausaufenthalt des Kirchenoberhaupts in der Gemelli-Klinik Revue passieren. Zweimal war der 88-Jährige in akuter Lebensgefahr.
 
 
 
Papst Franziskus erholt sich weiter in seiner Residenz Santa Marta im Vatikan: die Behandlung mit Medikamenten und die Physiotherapie für Atemwege und Motorik gingen weiter, teilte das Presseamt des Heiligen Stuhls am Dienstagmittag mit.

Der Papst empfange derzeit - außer engsten Mitarbeitern - keinen Besuch, hieß es bei dem Briefing für beim Heiligen Stuhl akkreditierte Journalisten weiter, zum Programm der kommenden Wochen gebe ...
 
 
 
Es gibt „sieben gute Gründe, warum wir Papst Franziskus brauchen“. Das sagte der Präfekt des Glaubensdikasteriums, Kardinal Víctor Manuel Fernández, dem Internetportal „Religion Digital“.

Erstens, weil Franziskus „ein Mann Gottes“ sei; zweitens wegen seiner „ungewöhnlichen Intuition, die über alles Unmittelbare hinausschaut“. Drittens zeichne den Papst ein „bombensicherer Mut“ aus, weswegen er sich traue, „Dinge zu sagen, die die Politiker verschweigen“.
„Mächtige Stimme der Armen“
Als vierten Punkt führt Franziskus‘ argentinischer Landsmann ins Feld, dass der Papst ein ...
 
 
 
„Wir sind sehr besorgt über die systematische Verletzung des Völkerrechts“: Das hat Kardinalstaatssekretär Pietro Parolin an diesem Montag in Rom vor Medienschaffenden erklärt. Anlass war ein Symposium zur Langlebigkeit im Vatikan.
Parolin äußerte die Sorge des Heiligen Stuhls angesichts der anhaltenden Kämpfe weltweit, besonders in der jüngsten Eskalation im Gazastreifen. Dabei erinnerte er an die Worte von Papst Franziskus, der beim Angelus-Gebet am Sonntag zu einem Ende der Gewalt aufgerufen hatte. „Der Appell des Papstes ist ein Aufruf, aufzuhören und Wege des Dialogs und des Friedens zu finden“, erklärte Parolin.
 
 
 
Diesen Sonntag ist Papst Franziskus nach mehr als einem Monat im römischen Gemelli-Klinikum in den Vatikan zurück gekehrt. Dort wird er sich weiter auskurieren. Zuvor besuchte er laut Vatikanagaben auch kurz Santa Maria Maggiore. Gegen Mittag hatte sich das katholische Kirchenoberhaupt zur Freude der Gläubigen noch kurz auf einem Balkon der Gemelli-Klinik gezeigt - erstmals seit Einlieferung am 14.2.2025.

Stefanie Stahlhofen - Vatikanstadt
Gut 3.000 Menschen hatten sich bei der Gemelli-Klinik versammelt, um Papst Franziskus zu sehen. Mit Bannern, Blumen und ...
 
 
 
 

Quelle: Fotolia

Auch die Dombauhütte von St. Peter im Vatikan beteiligt sich an der Initiative „Earth Hour – eine Stunde für den Planeten“.

Anlässlich der WWF-Initiative wird die Beleuchtung der Kuppel des Petersdoms an diesem Samstag, 22. März, von 20.30 bis 21.30 Uhr ausgeschaltet. Ähnlich hatte es der Vatikan schon in den letzten Jahren gehalten.
„In seiner Enzyklika Laudato si' erinnert uns Papst Franziskus daran, dass die
 
 
Das teilten seine Ärzte bei einer kurzfristig anberaumten Pressekonferenz an diesem Samstag mit. Es werde allerdings eine längere Genesungsphase mit weiteren Behandlungen nötig sein, die in seiner Vatikanresidenz Casa Santa Marta durchgeführt werden können. Zweimal war Franziskus während seines Krankenhausaufenthaltes in akuter Lebensgefahr.

Christine Seuss - Vatikanstadt
Die gute Nachricht zuerst: Papst Franziskus wird nach seinem über fünfwöchigen Krankenhausaufenthalt an diesem Sonntag, 23. März 2025, aus dem Krankenhaus entlassen. 
 
 
 
„Der klinische Zustand des Heiligen Vaters verbessert sich weiterhin“, heißt es an diesem Mittwochabend im medizinischen Bulletin zum Gesundheitszustand des Papstes. Am heutigen Gedenktag des heiligen Josef konzelebrierte er auch eine Heilige Messe. Zu den Feiern der Kar- und Ostertage wurde noch keine abschließende Entscheidung getroffen.

Wie aus der Mitteilung, die über das Presseamt verbreitet wurde, hervorgeht, sei mittlerweile die mechanische nicht-invasive Beatmung des Papstes mit einer Sauerstoffmaske komplett beendet worden, auch die ...
 
 
 
Beim Gesundheitszustand von Papst Franziskus geht es allmählich aufwärts. Das teilte das vatikanische Presseamt am Montagabend mit.
Die Situation des Papstes bleibe in einem komplexen Bild weiterhin stabil, es gebe leichte Verbesserungen bei der Atmung und der Motorik des 88-jährigen Patienten. Die nicht-invasive mechanische Beatmung während der Nacht und die High-Flow-Sauerstoffversorgung tagsüber würden allmählich zurückgefahren.
In der Nacht auf Montag wurde ...
 
 
 
Wie das vatikanische Presseamt am Montagabend mitteilte, sei der gesundheitliche Zustand von Franziskus weiter stabil, während leichte Verbesserungen in Zusammenhang mit der Atmungs- und Bewegungstherapie zu erkennen seien. Zeitweise brauche der Papst tagsüber auch keine Unterstützung bei der Sauerstoffzufuhr.
Die Schwellung der rechten Hand, die auf dem Foto des Papstes zu sehen ist, das am gestrigen Sonntag vom Presseamt verteilt worden ist – dem ersten, seit Franziskus am 14. Februar ins Krankenhaus eingeliefert worden ist – sei auf die eingeschränkte Mobilität des Papstes zurückzuführen; sie sei ...

 
 

„Wir haben keine Angst. Gottes Wahrheit wird sich durchsetzen.“ So hat Borys Gudziak, Erzbischof der Ukrainisch-Griechischen Katholiken von Philadelphia, auf die Entlassung von Journalisten beim staatlichen Auslandssender der USA, „Voice of America“, reagiert.
Die Trump-Regierung hatte Mittel für US-Sender wie „Voice of America“ gestrichen und hunderte Mitarbeiter beurlaubt. 
 
Demokratie?
„Wir schämen uns, dass Amerika ihre Stimmen zum Schweigen bringt.“
 
 
 
Entscheidungen von US-Präsident Donald Trump gefährden nach Einschätzung der Deutschen Lepra- und Tuberkulosehilfe (DAHW) Millionen Menschenleben weltweit. Die globale Bekämpfung der Infektionskrankheit Tuberkulose sei bereits beeinträchtigt.
Das teilte die Organisation am Montag mit Blick auf den Welt-Tuberkulosetag (24. März) mit. Die DAHW verwies auf den beschlossenen Rückzug der USA aus der Weltgesundheitsorganisation und die Entlassung hunderter Mitarbeiter der US-Entwicklungsagentur USAID. Die Vereinigten Staaten hätten als großer Geldgeber viele unverzichtbare Bestandteile der Tuberkulose-Arbeit finanziert. Das betreffe ...
 
 

Die Diözese Gurk hat mit Barbara Velik-Frank erstmals in Österreich eine Frau zur Bischöflichen Vikarin bestellt.
Seit 1. März ist die 57-jährige Theologin für die Bereiche Kirchenentwicklung und Synodalität zuständig. In einem Interview mit der „Kleinen Zeitung“ von diesem Sonntag bezeichnete Velik-Frank ihre Ernennung als „starkes symbolisches Zeichen“, das zugleich eine Anerkennung für die bisherige Arbeit des Kirchenentwicklungsteams sei.
Als Vikarin übernimmt Velik-Frank laut Kirchenrecht eine Stellvertreterrolle für den ...
 
 
 
16.3.2025
Heute hat Papst Franziskus bei der Messe in der Kapelle im 10. Stock des Gemelli-Klinikums konzelebriert, sich dann ausgeruht und ein wenig gearbeitet. Das Presseamt verbreitete abends ein Bild des Papstes, das erste seit seiner Einlieferung am 14. Februar. Insgesamt ist der klinische Zustand des Papstes stabil.
Auch an diesem Sonntag ist der klinische Zustand des Papstes stabil geblieben. Das teilte das vatikanische Presseamt am Abend mit, gemeinsam mit einem Bild, das den Papst vor dem Altar in der kleinen Kapelle im 10. Stock unweit seines Zimmers zeigt, die er seit einigen Tagen täglich zum Gebet aufsucht.
 
 
 
Die Sportwelt wird Papst Franziskus an diesem Sonntagmorgen, dem 16. März, mit einer symbolischen Aktion ihre Nähe bekunden. Kurz vor dem Start der traditionellen Rom-Marathon um 8 Uhr vor dem Kolosseum werden 50.000 Athleten für 42 Sekunden innehalten – eine Sekunde für jeden Kilometer der Strecke – und wollen damit dem Pontifex, der sich weiterhin in der Gemelli-Klinik erholt, Gebete und Genesungswünsche wünschen.
 
 
 
Selenskij dankt Vatikan für Unterstützung: Einsatz für Rückführung ukrainischer Kinder
In einem Telefonat mit Kardinal Pietro Parolin hat der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskij Papst Franziskus Genesungswünsche übermittelt und der Heiligen Stuhl für seine moralische Unterstützung des ukrainischen Volkes gedankt. Im Mittelpunkt des Gesprächs standen zudem humanitäre Fragen, insbesondere die Rückführung illegal deportierter ukrainischer Kinder und die Freilassung von Gefangenen.
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Vatikan 15.3.25
„Die klinischen Bedingungen von Papst Franziskus sind stabil geblieben.“ Das teilte das vatikanische Presseamt an diesem Samstagabend mit. Dadurch würden „die Fortschritte bestätigt“, die sich in letzter Zeit gezeigt hätten.
Franziskus setze die High-Flow-Sauerstofftherapie fort; zugleich werde die mechanische, nicht-invasive Beatmung in den Nachtstunden allmählich heruntergefahren.
„Der Heilige Vater braucht weiterhin eine medizinische Behandlung im Krankenhaus“, so das Bulletin *, das Physiotherapie für die Atmung und die Motorik erwähnt. „Bei diesen Therapien gibt es weitere, allmähliche Verbesserungen.“
 * (Anmerk.: Bericht)
 
 
 
Schritt für Schritt besser, aber langsam - 14. März 2025
Die Genesung von Papst Franziskus verläuft langsam, und es dauert seine Zeit, bis sich die Verbesserungen konsolidieren. Das wurde am Freitagabend aus dem Vatikan bekannt.

Ein medizinisches Bulletin wurde heute nicht veröffentlicht, weil das ärztliche Team die Lage von Franziskus für stabil halten. Es gab keine Veränderungen gegenüber dem klinischen Bild der vergangenen Tage, das sei ein positives Element.
Ab Samstag wird es demnach auch keine ...
 
 
 

Quelle: Fotolia

Am Weltgebetstag der Frauen an diesem Freitag, den 7. März, verbinden Gläubige auf der ganzen Welt Gebete, Liturgie und gelebte Ökumene. Ulrike Göken-Huismann von der Katholischen Frauengemeinschaft Deutschlands beschreibt im Gespräch mit dem Kölner Domradio die besondere Atmosphäre und globale Einheit dieses Tages.
„An diesem Freitag wird auf der ganzen Welt gebetet“, betont Ulrike Göken-Huismann, geistliche Begleiterin und Vorstandsmitglied der Katholischen Frauengemeinschaft Deutschlands (kfd), im Gespräch mit dem Kölner Domradio. „Wenn ich früh aufwache, weiß ich, ...
 
 
 
Papst Franziskus hat den Tag über seine Therapien fortgesetzt, 20 Minuten in der Kapelle in der Nähe seines Zimmers verbracht und einige Arbeiten erledigt. Das hat das vatikanische Presseamt am Freitagabend mitgeteilt. Die Situation bleibe „im Rahmen eines komplexen Bildes stabil“, hieß es weiter. Das nächste medizinische Bulletin wird erst am Samstagabend erwartet.
Unter anderem habe der Papst die Physiotherapie der Atemwege fortgeführt, so die Mitteilung aus dem Presseamt. Die Prognose bleibe angesichts der komplexen Situation nach wie vor verhalten. Wie vorgesehen werde Franziskus tagsüber nasal mit hohem Sauerstoffanteil beatmet, während er nachts nicht-invasiv mechanisch beatmet werde.
 
 
 
Es war ein emotionaler Moment für die mehreren tausend Menschen, die an diesem Donnerstagabend auf dem Petersplatz an einem Rosenkranz für den erkrankten Papst teilgenommen haben.
Vor dem Beginn des Gebets, das diesmal der spanische Kardinal Angel Fernández Artime leitete, wurde auf einmal eine kurze Audio-Botschaft von Franziskus eingespielt, die zuvor in der römischen Gemelli-Klinik aufgezeichnet worden war. Darin sagte der Papst auf Spanisch und mit deutlich angegriffener Stimme:
„Ich danke Ihnen von ganzem Herzen für die Gebete, die Sie von der Piazza aus für meine Gesundheit verrichten. Ich werde Sie von hier aus begleiten. Möge Gott Sie segnen und die Jungfrau Sie beschützen. Ich danke Ihnen!“
 
 
 

Papst Franziskus' Zustand ist am Mittwoch stabil geblieben, wie der Vatikan am Abend mitteilte. Es sei zu keiner Atemnot gekommen, hieß es, der Papst habe das Aschekreuz erhalten, mit Gaza telefoniert und ein wenig gearbeitet.

Wortlaut: Die vorbereitete Generalaudienz-Katechese vom 5.3.2025
Wie geplant, habe Franziskus tagsüber eine „High-Flow-Sauerstofftherapie“ erhalten, in der Nacht werde die „nicht-invasive mechanische Beatmung“ wieder aufgenommen, so die Mitteilung weiter. Der Papst habe „die Atem- und aktive Bewegungstherapie verstärkt“ und den Tag im Sessel verbracht.
 
 
 
Der klinische Zustand von Papst Franziskus ist an diesem Dienstag stabil geblieben. Das teilte der Vatikan am Abend mit. Es kam demnach zu keinen weiteren Anfällen von Atemnot. Nach wie vor kann das ärztliche Team aber keine Entwarnung geben. Franziskus befindet sich seit zweieinhalb Wochen in der Gemelli-Klinik.
Er habe am Dienstag „keine Anzeichen von Atemschwäche oder Bronchialkrämpfen“ gezeigt, hieß es in der Mitteilung. Franziskus habe kein Fieber, sei wach und ansprechbar und kooperiere mit der Therapie. Weiter besagte das Kommuniqué:
„Heute Morgen wurde er auf eine Sauerstofftherapie mit hohem Durchfluss umgestellt und unterzog sich einer Atemphysiotherapie. ...
 
 
 
Die Kinderrechtsorganisation „Save the Children“ nimmt weltweit verheerende Auswirkungen auf die Lage von Kindern und Familien infolge der Einstellung der Auslandshilfe durch die US-Regierung wahr.

Die Arbeit von „Save the Children“ sei in Dutzenden Ländern der Welt beeinträchtigt – „zu einer Zeit, in der die Bedürfnisse der jüngsten Kinder noch nie so groß waren“, heißt es in einer Presseerklärung der Organisation. Die Einstellung der Auslandshilfe bedrohe Gesundheits-, Ernährungs- und Bildungsprogramme für Millionen von Kindern. Insgesamt seien zwischen acht und zwölf Millionen Menschen betroffen, schätzt die Organisation.
 
 
 
Verursacht wurden die beiden Vorfälle an diesem Montag durch die Ansammlung von Schleim, der beide Male abgesaugt wurde. Wie das Presseamt am Abend weiter mitteilte, sei die nicht-invasive mechanische Beatmung wieder aufgenommen worden. Der Papst sei zu jeder Zeit wach und orientiert geblieben.

„Heute (3.3.2025) erlitt der Heilige Vater zwei Episoden von akuter Ateminsuffizienz, das durch eine erhebliche Ansammlung von endobronchialem Schleim und einen daraus resultierenden Bronchospasmus verursacht wurde“, heißt es im abendlichen Bulletin zur Papstgesundheit an diesem Montag wörtlich. Demzufolge seien „zwei Bronchoskopien“ durchgeführt worden, bei denen ...
 
 
 
Papst Franziskus ist fieberfrei und wird weiterhin mit Sauerstoff versorgt. Am Sonntagmorgen hat er an der Messe teilgenommen. Die Prognose bleibt weiter verhalten, hieß es am Abend aus dem Presseamt des Vatikans.

Wie das Presseamt mitteilte, blieb der „Allgemeinzustand des Papstes auch am heutigen Tag stabil"; er benötigte „keine nicht-invasive mechanische Beatmung", sondern wurde mit einer „High-Flow-Sauerstofftherapie" behandelt; außerdem sei er fieberfrei.
„Angesichts der Komplexität ... "
 
 
 
Die Regierung von US-Präsident Donald Trump hat den Vertrag mit der US-Bischofskonferenz zur Ansiedlung von Flüchtlingen („Resettlement“) mit sofortiger Wirkung gekündigt.
Das teilte das US-Außenministerium Ende Februar schriftlich mit. Die Verantwortliche von Seiten der Bischofskonferenz, Chieko Noguchi, bestätigte die Kündigung. Das Außenministerium habe „zwei der Kooperationsvereinbarungen gekündigt, die einen Großteil der Arbeit unserer Abteilung für Migrations- und Flüchtlingsdienste finanzieren“.
Der Vertrag war von der Regierung am 24. Januar bereits ausgesetzt worden, nur vier Tage nachdem Präsident Trump eine Durchführungsverordnung zur Einstellung des US-Flüchtlingshilfeprogramms unterzeichnet hatte. Das inländische Programm ...
 
 
 
Nach der Atemkrise vom Freitagnachmittag ist der klinische Zustand von Papst Franziskus stabil geblieben. Die physiotherapeutische Atemtherapie wird fortgesetzt. Die Prognose ist nach wie vor zurückhaltend. Das teilte das vatikanische Presseamt am Samstagabend mit. 
Die Behandlung am Samstag habe „zwischen nicht-invasiver mechanischer Beatmung und langen Phasen einer High-Flow-Sauerstofftherapie abgewechselt“, wobei der Gasaustausch gut funktioniert habe. - „Der Heilige Vater ist fieberfrei und zeigt keine Hinweise auf eine Leukozytose. Die hämodynamischen Parameter sind stabil geblieben; er hat ..."
 
 
 
Papst Franziskus hat am Freitag Nachmittag in der römischen Gemelli-Klinik eine Atmungskrise durchgemacht. Das berichtet ein Bulletin des vatikanischen Presseamts vom Abend.
„Am frühen Nachmittag des heutigen Tages, nachdem der Heilige Vater den Vormittag abwechselnd mit physiotherapeutischen Atemübungen und Gebet in der Kapelle verbracht hatte, kam es zu einer isolierten Krise mit Bronchospasmus“, heißt es in dem Statement wörtlich. Bei dieser Krise sei es „zu einer Episode von Erbrechen mit Inhalation und einer plötzlichen Verschlechterung des Atembildes“ gekommen.
 
 
 
Der klinische Zustand von Papst Franziskus zeigt auch diesen Donnerstag eine anhaltende Besserung. Das teilte das vatikanische Presseamt am Donnerstagabend mit.
Die heutige Behandlung habe „zwischen High-Flow-Sauerstofftherapie und Venturi-Maske“ abgewechselt. „Angesichts der Komplexität des klinischen Gesamtbildes
sind weitere Tage der klinischen Stabilität erforderlich, bevor Entwarnung gegeben werden kann“, erläutert das Gesundheits-Bulletin aus der römischen Gemelli-Klinik.
Den Vormittag habe der Heilige Vater mit Atemphysiotherapie verbracht, die ...
 
 
 
Seit 13 Tagen ist Papst Franziskus im Krankenhaus. Nach wie vor kann das ärztliche Team keine Entwarnung geben, aber: „Der klinische Zustand des Heiligen Vaters hat sich in den letzten 24 Stunden weiter leicht verbessert“, heißt es in einer Vatikan-Mitteilung von Mittwochabend.

Der weitere Wortlaut der Mitteilung in einer Übersetzung:
„Die in den letzten Tagen festgestellte leichte Niereninsuffizienz hat sich zurückgebildet. Die gestern Abend durchgeführte Computertomographie des Brustkorbs zeigte eine normale Entwicklung des Lungenentzündungsbildes.
Die heutigen blutchemischen und hämakrozytometrischen Untersuchungen bestätigten die gestrige Verbesserung. Der Heilige Vater setzt die Sauerstofftherapie mit hohen Flussraten fort; er hatte heute keine ...“
 
 
 
Der Gesundheitszustand von Papst Franziskus hat sich an diesem Montag leicht verbessert. Das teilte das vatikanische Presseamt am Abend mit.

Stefan von Kempis – Vatikanstadt
So seien Anfälle von Atemnot wie zuletzt am Samstag ausgeblieben, erläutert das Gesundheits-Bulletin aus der römischen Gemelli-Klinik, in die das Kirchenoberhaupt vor elf Tagen eingeliefert worden ist. Die Sauerstofftherapie werde in leicht reduzierter Form fortgeführt, einige Laborwerte hätten sich verbessert. Das am Sonntag festgestellte, leichte Nierenversagen werde beobachtet und gebe derzeit „keinen Anlass zur Sorge“.
 
 
 
Franziskus ist wach und erhält weiter Sauerstoff. Die Blutwerte verbessern sich dank Transfusionen, es besteht eine erste leichte Niereninsuffizienz. Der Papst nahm am Sonntag an der Messe teil.

Der Zustand des Papstes ist laut Vatikanangaben nach wie vor kritisch, wie der Pressesaal am Sonntagabend bekanntgab. Allerdings habe Franziskus seit Samstagabend keine weiteren Atemnotanfälle mehr gehabt.
Die beiden Bluttransfusionen seien hilfreich gewesen, hieß es weiter, der Hämoglobinwert sei wieder gestiegen. ...
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Papst Franziskus hat den Tag trotz Beschwerden im Sessel verbracht. Bluttransfusionen waren erforderlich, Prognose bleibt verhalten.
Der Zustand des Papstes sei weiterhin kritisch, teilte der Pressesaal am Samstagabend um 19:07 Uhr mit. Wie bereits am Freitag bei einer Pressekonferenz in der Gemelli-Klinik erklärt wurde, sei Franziskus nicht außer Gefahr. 
Atemkrise und Anämie
Am Samstagmorgen habe sich bei Franziskus eine anhaltende asthmatische Atemkrise eingestellt, was die Gabe von Sauerstoff mit hohem Durchfluss erforderlich gemacht habe, ...
 
 

Die Genesung von Papst Franziskus wird Zeit brauchen. Der 88-Jährige ist noch „nicht außer Gefahr“, doch ist sein Gesundheitszustand „nicht unmittelbar lebensbedrohlich“.

Stefan von Kempis – Vatikanstadt
Das sagte der Leiter des verantwortlichen Ärzteteams, Sergio Alfieri, am Freitagabend bei einem Pressegespräch vor der römischen Gemelli-Klinik. Franziskus sei „guter Stimmung und präsent“, er verbringe ...
 
 
 
Der Gesundheitszustand von Papst Franziskus hat sich leicht verbessert. Er ist fieberfrei, und seine hämodynamischen Werte bleiben stabil. Das geht aus einer Vatikanmitteilung von Donnerstagabend hervor.
„Heute Morgen hat er die Eucharistie empfangen und sich anschließend seinen Arbeitsaufgaben gewidmet,“ heißt es weiter wörtlich in der Mitteilung.
Seit Freitag vergangener Woche befindet sich Papst Franziskus in der Gemelli-Klinik. Es ist ...
 
 

Papst Franziskus hat weiterhin mit gesundheitlichen Problemen zu kämpfen, doch neue medizinische Untersuchungen zeigen eine leichte Besserung. Das teilte das vatikanische Presseamt am Mittwochnachmittag mit.
In der offiziellen Mitteilung heißt es:
„Der klinische Zustand des Heiligen Vaters ist stabil. Die vom medizinischen Personal ausgewerteten Blutuntersuchungen zeigen eine leichte Verbesserung, insbesondere bei den Entzündungsindizes. Nach dem Frühstück las er einige Zeitungen und ging dann mit ...
 
 
 
Die Gesundheit von Papst Franziskus ist weiterhin angegriffen. Er befindet sich seit fünf Tagen in der Gemelli-Klinik und zeigt den Beginn einer beidseitigen Lungenentzündung. Das geht aus einer Vatikanmitteilung von diesem Dienstagabend hervor. Der Papst sei guter Dinge, lese, bete und habe am Morgen die Eucharistie empfangen.

Wir versuchen eine Übersetzung der Mitteilung:
„Labortests, Röntgenaufnahmen der Brust und der klinische Zustand des Heiligen Vaters ergeben weiterhin ein komplexes Bild. ...
 
 
 
„Der Heilige Vater ist weiterhin fieberfrei und setzt die verordnete Therapie fort. Sein klinischer Zustand bleibt stabil“: Das geht aus einer Mitteilung vom Montagabend hervor, die durch den vatikanischen Pressesaal verbreitet wurde.

„Heute Morgen hat er die Eucharistie empfangen und sich anschließend einigen Arbeitsaufgaben sowie der Lektüre von Texten gewidmet“, so das Statement weiter: „Papst Franziskus ist bewegt von den zahlreichen Nachrichten der Zuneigung und Nähe, die er in diesen Stunden weiterhin erhält.
 
 
 
Papst-Gesundheitsupdate: Erholsame Nacht, klinischer Zustand gleich
„Papst Franziskus hat sich während der Nacht gut erholt. Der klinische Zustand ist gleichbleibend und der vom medizinischen Personal verordnete diagnostische und therapeutische Weg wird fortgesetzt." Das gab Vatikansprecher Matteo Bruni in einer kurzen Mitteilung diesen Sonntagabend zum Gesundheitszustand des katholischen Kirchenoberhaupts bekannt.
 
 
 

Papst Franziskus hat eine stabile Nacht im römischen Gemelli-Krankenhaus verbracht. „Der Papst hat eine ruhige Nacht verbracht und gut geschlafen. Heute Morgen hat er gefrühstückt und einige Zeitungen gelesen“, teilte der Sprecher des Heiligen Stuhls, Matteo Bruni, in einem ersten Statement mit. Am Abend informierte er darüber, dass die Ärzte dem Papst Ruhe verordnet haben- er werde daher am Sonntag keinen Angelus vom Gemelli aus halten. ...
 
 

Papst Franziskus hat sich an diesem Freitag wegen seiner anhaltenden Bronchitis ins Krankenhaus begeben. Das teilte sein Presseamt am Vormittag mit. Vorsorglich sind die Termine des Papstes für die nächsten Tage abgesagt worden. Zuvor hatte er noch den slowakischen Ministerpräsidenten Robert Fico empfangen.

Eine Stellungnahme des Pressesaals erklärte, der Papst sei nach den Audienzen des Vormittags in die Gemelli-Klinik gebracht worden. Dort sollten ...
 
 

Kardinal Reinhard Marx
Bei einer Gewerkschaftsdemonstration in München diesen Donnerstag ist ein Auto in die Menge gefahren. Mindestens 28 Menschen wurden laut Medienberichten zum Teil schwer verletzt. Ministerpräsident Markus Söder sprach von einem „mutmaßlichen" Anschlag. Die Erzdiözese München und Freising äußerte sich in einer ersten Reaktion „tief bestürzt."
„Ich bin schockiert und erschüttert über diesen schrecklichen Vorfall, bei dem Menschen ..."
 
 

Papst Franziskus hat die Bedeutung von Musik für Frieden und Verständigung betont: „Musik ist Schönheit und ein Werkzeug des Friedens, Musik kann beim Zusammenleben helfen", sagte das katholische Kirchenoberhaupt in einer Video-Botschaft am Dienstagabend für das große Musik-Festival von „Sanremo" - das Musik-Event überhaupt in Italien.

Stefanie Stahlhofen - Vatikanstadt
Die gut dreiminütige Videobotschaft wurde während des Musikfestivals eingespielt, das zur besten ...
 
 
 
Franziskus schreibt US-Bischöfen: In Sorge über Migrationspolitik
 
Papst Franziskus hat sich mit einem Schreiben an die katholischen Bischöfe der Vereinigten Staaten gewandt. In seinem Brief, datiert auf den 10. Februar 2025, äußert er sich besorgt über die aktuelle Migrationspolitik des Landes, besonders über die jüngst von Präsident Donald Trump eingeleiteten Massenabschiebungen. Der Pontifex betont die unantastbare Würde jedes Menschen und erinnert daran, dass Migration ein zentrales Thema des christlichen Glaubens sei.
 
 

Schwester Livia hat auf dem Fußballfeld in der Nähe des Vatikans eine unerwartete Leidenschaft entdeckt: Den Sport als Brücke zwischen Glaube, Gemeinschaft und persönlichem Wachstum. Als Spielerin der Frauenmannschaft von „Sport im Vatikan“ verbindet sie ihre Berufung als Ordensfrau mit ihrer Liebe zum Fußball – und zeigt, dass Spiritualität und Sport in perfektem Einklang stehen können. Das Team gilt umgangssprachlich als „Frauen-Nationalmannschaft" des kleinsten Staates der Welt.

Mario Galgano - Vatikanstadt
„Sport ist eine universelle Sprache, genau wie der Glaube“, sagt ...
 
 
 
US-Präsident Donald Trump und sein Berater Tech-Milliardär Elon Musk wollen die US-Entwicklungshilfebehörde USAID auflösen. Ein Richter verhindert dies vorläufig.

Ein Bundesrichter stoppte am Freitag vorläufig die geplante Freistellung von mehr als 2.000 Mitarbeitern der Behörde. Er blockierte die Anordnung bis zum 14. Februar. Danach soll endgültig über den Rechtsstreit entschieden werden. Arbeitnehmervertreter hatten gegen die Freistellung geklagt und argumentiert, dass der Präsident nicht befugt sei, entsprechende Schritte in die Wege zu leiten. Es sei allein die Befugnis des Parlaments, solche Beschlüsse zu fassen.
 
 
 
Papst Franziskus hat an diesem Samstagvormittag den Ministerpräsidenten von Rheinland-Pfalz, Alexander Schweitzer, in der Casa Santa Marta in Audienz mit empfangen. Danach sprach Schweitzer mit dem vatikanischem Kardinalstaatssekretär Pietro Parolin. Der SPD-Politiker ging später auch durch die Heilige Pforte im Petersdom. Der Ministerpräsident betonte vor der Presse die enge Verbindung zwischen seiner Landesregierung und der katholischen Kirche beim sozialen Engagement in der Region.

Mario Galgano - Vatikanstadt
In einem Interview auf der Terrasse des Kollegs des Campo Santo Teutonico im Vatikan hat der Ministerpräsident anschließend an die Audienz seine Eindrücke von einem - wie er betonte - „bewegenden Tag“ geschildert.
 
 

In seiner Botschaft zum elften Welttag des Gebets und der Reflexion gegen Menschenhandel, den die katholische Kirche am Samstag (8.2.) begeht, ruft Franziskus die Gläubigen auf, als „Botschafter der Hoffnung“ gemeinsam gegen moderne Sklaverei vorzugehen. Der Papst erinnert auch an die heilige Josefine Bakhita, deren Leben als Opfer von Menschenhandel zum Symbol des Engagements gegen dieses Unrecht geworden ist.
 
 
 
Franziskus hat in seiner Botschaft zum Weltmissionssonntag 2025 die zentrale Bedeutung der Hoffnung betont. Unter dem Leitwort „Missionare der Hoffnung unter den Völkern“ ruft er alle Getauften dazu auf, in einer von Krisen gezeichneten Welt Licht und Zuversicht zu verbreiten. Mit Blick auf das Heilige Jahr 2025 erinnert er an die missionarische Berufung der Kirche und fordert die Gläubigen auf, sich aktiv für eine neue Zeit der Evangelisierung einzusetzen.
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Papst Franziskus hat an diesem Mittwoch Priester und Ordensleute gewürdigt, die in Kriegsgebieten an der Seite der Zivilbevölkerung stehen.


In seinen Grußworten für die polnischsprachigen Pilger rief er bei der Generalaudienz zum Gebet für Priester und geweihte Männer und Frauen auf, „die ihren Dienst in armen und kriegsgebeutelten Ländern verrichten, insbesondere in der Ukraine, im Nahen Osten und in der Demokratischen Republik Kongo. Für viele ist diese Präsenz ein Beweis dafür, dass Gott immer an sie denkt“, so Franziskus.
 
 
 
Im Februar ruft Papst Franziskus zum Gebet für den geistlichen Nachwuchs in der katholischen Kirche auf: Gerade junge Menschen brauchten bei ihrer Berufung zum Priester- oder Ordensleben Unterstützung, betont Franziskus. Der Vatikan veröffentlichte das Video mit dem Gebetsanliegen des Papstes diesen Dienstag.

Stefanie Stahlhofen - Vatikanstadt
In dem knapp zweiminütigen Film ruft Franziskus zu Gebeten für Berufungen zum Priestertum und Ordensleben auf - und erinnert auch an seine eigene Berufungs-Geschichte: 
 
 
 
Zum Abschluss des internationalen Gipfels, der sich im Vatikan mit den Rechten von Kindern beschäftigt hat, hat Papst Franziskus ein Schreiben angekündigt, in dem er seine Überlegungen zu dem Thema dokumentieren will.

Dank der Teilnehmer an dem Gipfel sei der Apostolische Palast zu einer „offenen Beobachtungsstelle“ geworden, die die „Realität der Kindheit in der ganzen Welt“ wahrnehme, „einer Kindheit, die leider oft verletzt, ausgebeutet und verleugnet“ werde, so der Papst: „Ihre Anwesenheit, ...
 
 
 
Papst Franziskus hat das Nein zum Krieg in den Zusammenhang des Lebensschutzes gestellt. Beim Mittagsgebet auf dem Petersplatz würdigte er den „Tag des Lebens“, den Italiens Kirche heute begeht, lud zum Kinderrechtsgipfel am Montag im Vatikan ein und begrüßte eine italienische Lebensschutzorganisation. „Und was den primären Wert des menschlichen Lebens betrifft, so wiederhole ich das „Nein“ zum Krieg“, sagte der Papst.
 
 

Papst Franziskus hat per Video-Schalte mit Gruppen von jungen Leuten in Kyiv und anderen Städten Europas und Amerikas gesprochen.
Organisiert wurde das Video-Treffen vom Apostolischen Nuntius Visvaldas Kulbokas und Großerzbischof Swjatoslaw Schewtschuk. Der Papst antwortete auf Fragen und forderte dazu auf, auch dann zu vergeben, wenn es „schwierig“ ist und der Instinkt eher der wäre, „mit einem Schlag mit einem anderen Schlag zu antworten“.
 
 
 
Papst Franziskus ermutigt Diözesanbischöfe, besser über Ehenichtigkeitsverfahren zu informieren. Bei diesen Verfahren gelte es Umsicht, Gerechtigkeit und Nächstenliebe walten zu lassen, verdeutlichte Franziskus am Freitag gegenüber Vatikanrichtern der Rota Romana im Vatikan.
 

 
 

Die Dikasterien für die Glaubenslehre sowie für Kultur und Bildung haben einen längeren Text („Note“) zum Verhältnis zwischen Künstlicher Intelligenz und menschlicher Intelligenz veröffentlicht. Tenor: „KI ist keine künstliche Form der Intelligenz, sondern eines ihrer Produkte“ – und zwar mit Chancen und Gefahren.

Salvatore Cernuzio - Vatikanstadt
Die Warnungen des Papstes zum Thema Künstliche Intelligenz in den letzten Jahren setzen in „Antiqua et Nova“ den Ton. Die sogenannte ...
 
 
Friedensnobelpreisträgerin sagte im Vatikan

Was eine mit dem Friedensnobelpreis geehrte Journalistin im Vatikan sagte.

Beim Jubiläum der Medienleute im Vatikan sprach an diesem Montag die philippinische 

 Journalistin und Friedensnobelpreisträgerin Maria Angelina Ressa.

Hier ihre Rede, Wort für Wort. 

 
 
 
 
Beim Angelusgebet an diesem Sonntag hat Franziskus dazu aufgerufen, die Judenvernichtung zur Zeit der Nationalsozialisten nicht zu leugnen.
 
Stefan von Kempis – Vatikanstadt
Der Papst erinnerte an den Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocaust, der an diesem Montag begangen wird, 80 Jahre seit der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz. „Das Grauen der Vernichtung von Millionen von Juden und Andersdenkenden in jenen Jahren kann weder vergessen noch geleugnet werden“, so der Papst wörtlich. ...
 
 
 
Papst Franziskus hat im Ringen um eine Einheit der Christen zum Durchhalten aufgerufen. Bei einer ökumenischen Vesper in der römischen Basilika Sankt Paul vor den Mauern mahnte er, den Mut nicht sinken zu lassen.
 
Stefan von Kempis - Vatikanstadt
„Manchmal überkommt uns Müdigkeit, wir sind entmutigt angesichts der Ergebnisse unserer Bemühungen, es scheint uns, dass auch ...
 
 

Der Papst ruft Journalisten und Kommunikatoren dazu auf, „Hoffnung zu kommunizieren“. Das gelte auch in einer „von Desinformation und Polarisierung geprägten Zeit, in der einige wenige Machtzentren eine noch nie dagewesene Menge an Daten und Informationen kontrollieren“.

Das schreibt Franziskus in seiner Botschaft zum 59. Welttag der sozialen Kommunikationsmittel an ...
 
 

Papst Franziskus hat in einer Botschaft an das World Economic Forum (WEF) in Davos erneut dazu aufgerufen, technologische Entwicklungen wie Künstliche Intelligenz (KI) im Dienste des Gemeinwohls einzusetzen.
Kardinal Peter Turkson verlas die Botschaft bei der 55. Auflage des WEF, an dem rund 3.000 Gäste aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft teilnehmen.
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Franziskus hat bekannt, dass noch zu wenige Frauen kirchliche Führungsrollen innehaben. In der Kirche gelte es „eine klerikale und machohafte Mentalität“ zu überwinden, sagte er am Mittwoch zu Mitgliedern der amerikanischen „Hilton Foundation“. Zudem sagte er, die Kirche habe zu wenig in die Ausbildung von Ordensfrauen investiert.

Anne Preckel - Vatikanstadt
„Wir beklagen uns oft darüber, dass es nicht genügend Ordensfrauen in verantwortlichen Positionen gibt, in den Diözesen, in der Kurie und in den Universitäten“, sagte Franziskus an diesem Mittwoch zu der Delegation, die ihn ...
 
 
 
Donald Trump ist seit Montag, 20.1. wieder Präsident der Vereinigten Staaten – kommt es jetzt zu den von ihm angekündigten Massendeportationen illegaler Einwanderer? Wir haben einen USA-Experten um eine Einschätzung gebeten.
Das UNO-Menschenrechtsbüro erinnert den neuen Präsidenten an diesem Dienstag an die Verpflichtung der USA, die Grundfreiheiten von Migranten zu respektieren. Dazu gehöre auch ...
 
 
 
Franziskus hat in einem Telegramm an den neuen US-Präsidenten Donald Trump Gebete und Hoffnungen auf eine gerechtere Gesellschaft ausgedrückt. Kardinal Blaise Cupich kritisiert unterdessen Pläne zu einer Massendeportation von Migranten in den USA scharf.
 
 

Papst Franziskus hat an diesem Samstagvormittag die Mitglieder der Stiftung Päpstliche Schweizergarde anlässlich ihres 25-jährigen Bestehens gewürdigt. Er hat die zentrale Rolle der Stiftung hervorgehoben und die Bedeutung ihrer Arbeit für die Schweizergarde und die Weltkirche betont.
 
 
 
Der Caritas-Weltverband hat den Waffenstillstand zwischen Israel und der Hamas begrüßt und den sofortigen Zugang für humanitäre Hilfswerke im Gazastreifen gefordert. Die Organisation hofft auf einen langfristigen Frieden und drängt auf schnelle Maßnahmen zur Versorgung der notleidenden Bevölkerung.
Nach dem jüngsten Waffenstillstand zwischen Israel und der Hamas hat „Caritas internationalis“ ein starkes Signal gesetzt: Die katholische Hilfsorganisation fordert ...
 
 

Ab dem 1. Januar 2025 erhalten Angestellte des vatikanischen Governatorats, die drei oder mehr Kinder haben, einen monatlichen Zuschuss von 300 €. Der Betrag wird bis zum Abschluss eines Studiums und maximal bis zum 24. Lebensjahr gezahlt.
 
 

Papst Franziskus rät dazu, keine Produkte zu kaufen, bei denen Kinderarbeit zum Einsatz kam. Das sagte er an diesem Mittwoch bei seiner Generalaudienz in der Vatikanischen Audienzhalle.

„Wie kann ich etwas essen oder mich mit etwas anziehen, wenn ich weiß, dass hinter diesen Lebensmitteln oder Kleidern ausgebeutete Kinder stecken, die arbeiten, anstatt zur Schule zu gehen?
 
 
 
Im nunmehr begonnenen Heiligen Jahr wird es mehr Generalaudienzen geben als bisher. Zusätzlich zu den wöchentlichen Mittwochsgeneralaudienzen lädt Papst Franziskus 2025 zweimal im Monat auch samstags zur Audienz in den Vatikan.
 
 
 
Papst Franziskus: „Kein Mensch ist nutzlos“
Zu Beginn seines Pontifikats 2013 ließ sich Papst Franziskus nur wenige Äußerungen zum Thema Lebensschutz entlocken. Das hat sich im Laufe der Jahre geändert.
 
Auch an diesem Freitag betonte er, jedes menschliche Leben besitze eine „unveräußerliche Würde“. Das sagte er bei einer Audienz im Vatikan.
 
 

2025 begeht die katholische Kirche ein Heiliges Jahr. Ein Überblick.
 
Das Heilige Jahr, auch „Jubeljahr” oder „Jubiläum“ genannt, ist für Gläubige eine Gelegenheit, ihr inneres Leben neu auszurichten. Im Mittelpunkt stehen Vergebung und Versöhnung. In seiner Bulle zur Ausrufung des Heiligen Jahres mit dem Titel Spes non confundit - die Hoffnung lässt nicht zugrunde gehen -  erklärt Papst Franziskus den inneren Gehalt des Jubiläums.
 
 
 
Heiliges Jahr: Live dabei mit Vatican Media – Audio, Video und Podcasts
Dank der Audio-Streams von Radio Vatikan, den Videos von Vatican Media und der Zusammenarbeit mit YouTube können Gläubige weltweit die Ereignisse des Heiligen Jahres über das Nachrichtenportal des Vatikans in 53 Sprachen, einschließlich der Gebärdensprache, miterleben. Alle Inhalte schaffen eine Verbindung zwischen der digitalen Welt und der geistlichen Dimension.
 
 

Nach dem Machtwechsel in Syrien ist die Lage unklar. Caritas-Präsidentin Welskop-Deffaa warnt vor populistischen Forderungen und vorschnellen Abschiebeplänen.

Welskop-Deffaa, seit 2021 Präsidentin der Caritas, äußerte sich am Sonntag im Tagesspiegel zur Debatte über syrische Geflüchtete in Deutschland und warnte vor überbordenden Populismus: „Die populistische Verschärfung der Remigrations-Tonalität im Wahlkampf schürt falsche Vorurteile und beschädigt nachhaltig die Grundlagen einer Willkommenskultur für ausländische Fachkräfte“. Sie wies ...
 
 

Vor zehn Tagen erst hat er die Heilige Pforte des Petersdoms geöffnet: An diesem Freitag nun erklärte Papst Franziskus einer Besuchergruppe im Vatikan, was es mit dem Heiligen Jahr auf sich hat.

Dabei ging er vom Motto des Jubeljahres 2025 aus: „Pilger der Hoffnung“. „Das Wort ‚Pilger‘ erinnert an das Gehen, deshalb möchte ich Ihnen wünschen, dass Sie immer Menschen auf dem Weg sind. In jedem Alter: Kinder, Jugendliche, Erwachsene, ältere Menschen, immer auf dem Weg, nie still, nie angekommen, immer mit dem Wunsch, weiterzugehen.“
 

2024

 

Das Heilige Jahr 2025 startet mit der Öffnung der Heiligen Pforte im Petersdom und bietet einen prall gefüllten Veranstaltungskalender. Höhepunkte sind das Internationale Friedenstreffen in Rom und zahlreiche thematische Jubiläen.

Mario Galgano - Vatikanstadt
Mit der Öffnung der Heiligen Pforte im Petersdom am 24. Dezember 2024 beginnt das ordentliche Jubiläumsjahr 2025, das unter dem Leitwort der Hoffnung steht. „Ein besonderer Anlass zur persönlichen Erneuerung und spirituellen Bereicherung“, erklärte Papst Franziskus bei ...
 
 

Das Heilige Jahr der katholischen Kirche unter dem Motto „Pilger der Hoffnung“ ist diesen Heiligabend offiziell gestartet: Papst Franziskus öffnete am Petersdom die Heilige Pforte, passierte sie per Rollstuhl und feierte danach in der Basilika die traditionelle Christmette. Laut Vatikan nahmen 6.000 Gläubige aus aller Welt im Petersdom teil; sowie rund 25.000 auf dem Petersplatz. Anlässlich des Heiligen Jahres werden allein in Rom 32 Millionen Pilger erwartet.
 
 

Quelle: Fotolia

400.000 hochauflösende Fotografien, mit Drohnen im menschenleeren Petersdom aufgenommen, eine zweieinhalbjährige Projektphase, der durchgehende Einsatz von künstlicher Intelligenz und die Beteiligung von namhaften Experten verschiedenster Fachrichtungen machten es möglich:
 
Die bekannteste Kirche der Christenheit kann künftig auch virtuell besichtigt werden. Das Projekt wurde an diesem Montag im Vatikan vorgestellt.
 
 
 
 
Papst Franziskus (lateinisch Franciscus PP.; bürgerlich Jorge Mario Bergoglio SJ ;
 
* 17. Dezember 1936 in Buenos Aires, Argentinien) ist seit dem 13. März 2013 der 266. Bischof von Rom und damit Papst, Oberhaupt der römisch-katholischen Kirche und Souverän des Vatikanstaats. Als Argentinier ist Franziskus der erste gebürtige Nichteuropäer im Papstamt seit dem im 8. Jahrhundert amtierenden Gregor III. Zudem ist er der erste Papst, der dem Orden der Jesuiten angehört. 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Das päpstliche Wappen
 
 
 
Hier finden Sie mehr Informationen über den Vatikan.
 
Zum Beispiel: