kfd - Kath. Frauengemeinschaft Ottersdorf

 
Vorstellung des Vereins
 
 
Wir sind ein Frauenverband, der dem Bundesverband Düsseldorf und dem Diözesanverband Freiburg angehört.

Die Pflege der Gemeinschaft der Frauen in unserer Gemeinde steht im Vordergrund mit dem Ziel, das Miteinander verschiedener Generationen und Konfessionen zu fördern.

Wir respektieren die unterschiedlichen Bedürfnisse der älteren und jüngeren Mitglieder und lernen von- und miteinander. So wollen wir eine Gemeinschaft für alle Frauen sein.

Wir freuen uns über neue Mitglieder, neue Ideen und Gäste.
 
 
Kontakt
Ansprechpartnerin
 
2017 löste ein 7 - köpfiges Team die Doppelspitze der Frauengemeinschaft um Irene Butz ab, die die kfd 10 Jahre leitete.
 
Die Mitglieder der neuen Vorstandschaft sind:
Monika Höllig
Agnes Neumaier
Elisabeth Groß
Heidi Himmel
Claudia Groß
Rosi Rapp
Brigitte Ganter-Frisch
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

2026

 
Rückblick - Europaparkbesuch der kfd Ottersdorf am 22.04.2026
 
Bei bestem Wetter starteten wir am Mittwoch, den 22. April, pünktlich um 10 Uhr mit dem Bus und mit 48 Teilnehmerinnen zu einem Besuch in den Europapark. Um 11 Uhr kamen wir bei bester Stimmung in Rust an.
Es zeigte sich, dass der Europapark bei jeder Jahreszeit ein Genuss ist. Bei herrlichem Sonnenschein und einer leichten Brise konnte man wunderschöne Blumenarrangements bestaunen. Eine wahre Farbenpracht überall. Großartige Shows mit Akrobatik, Gesang und Zauberei boten für alle einen Hochgenuss. Die Shows sind absolut sehenswert und mit grandiosen Künstler*Innen besetzt. Für manche boten auch die diversen Fahrgeschäfte das Gefühl von Nervenkitzel und mächtig viel Spaß.
Etwas müde, aber dennoch glücklich und voller schöner Eindrücke traten wir gegen 18 Uhr wieder die Heimreise an. Dank unseres Chauffeurs H. Schneider sind alle wieder gut zu Hause angekommen.
Ein großer Dank geht an Agnes Neumaier, die diese Fahrt für uns organisiert hat.
Ein herzliches Dankeschön auch an Elisabeth Groß und Monika Höllig für die Organisation an diesem Tag.

Das Team der kfd
 
 
Rückblick: Weltgebetstag verbindet Frauen und stärkt Hoffnung - 6. März 2026 Gemeindehaus Ägidius Ottersdorf

Über Konfessions-, Alters- und Ländergrenzen hinweg engagieren sich Frauen beim Weltgebetstag für globale Gerechtigkeit, Frieden und Geschlechtergerechtigkeit in Kirche und Gesellschaft. Sie leisten damit einen wertvollen Beitrag für ein respektvolles Miteinander aller Menschen weltweit. Der diesjährige Weltgebetstag der Frauen wurde am 6. März gemeinsam mit der kfd Plittersdorf im Gemeindehaus Ägidius Ottersdorf gefeiert und 40 Gäste von Monika Höllig, Sprecherin der kfd Ottersdorf, begrüßt.
 
 
Unter dem Motto „Kommt! Bringt eure Last“, stand ein Thema im Mittelpunkt, das Frauen aus Nigeria, vorbereitet hatten.
 

Nigeria ist das bevölkerungsreichste Land Afrikas und ein Land voller Gegensätze und Kontraste:
 
Reichtum neben tiefer Armut, ethnische und religiöse Spannungen, Gewalt und Korruption. Gleichzeitig prägen ein lebendiger Glaube und große Lebensfreude den Alltag vieler Menschen. Der Slogan „Kommt, bringt eure Last“, griff die Einladung Jesu aus Matthäus 11,28 auf: „Kommt her zu mir, alle, die ihr mühselig und beladen seid; ich will euch erquicken.“ Hierzu durfte jede Besucherin zu Beginn des Gebetsabends einen Stein aus einem Korb nehmen. Er stand symbolisch für die persönlichen Sorgen, Fragen und Belastungen des Alltags. Am Ende der Feier wurden die Steine wieder in den Korb zurückgelegt, als Zeichen dafür, die eigenen Lasten vor Gott zu bringen und ihm anzuvertrauen.

In Gebeten, Liedern und persönlichen Geschichten erzählten Frauen aus Nigeria von den Bürden ihres Lebens. Manche tragen sie sichtbar auf dem Kopf, etwa Wasserkanister oder schwere Waren. Andere bleiben unsichtbar im Herzen: Armut, Unsicherheit, Gewalt und die Sorge um die Zukunft der eigenen Kinder.

In Nigeria tragen Frauen einen Großteil der Arbeit in der Landwirtschaft. Sie leisten rund 60-80% der landwirtschaftlichen Arbeit und produzieren zwei Drittel der Nahrungsmittel. Damit sind sie das Rückgrat der  nigerianischen Ernährungssicherheit. Und doch werden Frauen in dieser wichtigen Rolle oft übersehen. Das hat Folgen: Gesetze und Programme zur Förderung der Ernährungssicherheit werden ignoriert oder unterschätzt und somit großes Potenzial verschenkt. Wenn Frauen Zugang zu Ressourcen, Wissen und Entscheidungsräumen erhalten, profitieren ganze Gesellschaften. Hoffnung schenkt die Organisation Women & Youth Empowerment and Health Initiative (WYEAHI) an. Sie unterstützt Frauen, sich in der Landwirtschaft eine stabile wirtschaftliche Grundlage zu schaffen; ein wichtiger Schritt, um Armut zu mindern, Gesundheit zu fördern und gesellschaftliche Teilhabe zu stärken.

Der Weltgebetstag lädt uns jedes Jahr ein, die Lasten von Frauen weltweit im Gebet mitzutragen, für Gerechtigkeit und Frieden einzustehen und sich solidarisch zu zeigen, auch mit den Frauen in Nigeria.
 

Mit einem gemeinsamen Essen, zubereitet nach nigerianischer Art, fand der Abend seinen Abschluss. Ein Zeichen gelebter Solidarität und Verbundenheit über Grenzen hinweg. Die eingenommene Spende von 470 Euro wird dem Deutschen Weltgebetstagskomitee zur weiteren Unterstützung an die Women & Youth Empowerment und Health Initiative (WYEAHI) weitergeleitet.
 

Die kfd Ottersdorf und die kfd Plittersdorf danken allen Besucherinnen.
 
 
kfd-Frauengemeinschaft Ottersdorf - Jahresprogramm 2026
     
      
 
 
Einladung zum Weltgebetstag der Frauen 2026 am 6. März 2026 im Gemeindehaus Ottersdorf
 
Am Freitag, den 6. März 2026, feiern Menschen in über 150 Ländern der Erde den Weltgebetstag der Frauen aus Nigeria.

„Kommt! Bringt eure Last.“ lautet ihr hoffnungsverheißendes Motto, angelehnt an Matthäus 11,28-30. 

 
Gemeinsam mit Frauen weltweit wollen wir beten, singen, hören und teilen, inspiriert von den Stimmen und Erfahrungen der Frauen aus Nigeria. 
Ihre Geschichten laden uns ein, aufeinander zu hören und Hoffnung zu teilen über Grenzen hinweg.
Der Gebetsabend findet mit den kfd-Frauen aus Plittersdorf im Gemeindehaus St. Ägidius Ottersdorf um 18 Uhr statt. 
 
Im Anschluss laden wir herzlich zu einem Beisammensein mit landestypischen Speisen und Austausch ein.
 
Die Teams der kfd Ottersdorf und der kfd Plittersdorf freuen sich auf regen Besuch.
 
 
Rückblick: kfd-Frauengemeinschaft Ottersdorf - Spielenachmittag am 26. Januar 2026 im Gemeindehaus Ottersdorf

Am vergangenen Montagmittag (26.1.26) traf sich eine kleine Gruppe von Frauen zum Spielenachmittag im Gemeindehaus St. Ägidius.
Bei Getränken und kleinen Snacks sowie guter Stimmung wurde eifrig gewürfelt, Karten gemischt und Brettspiele gespielt. Die Köpfe rauchten mitunter vor Konzentration und doch stand der Spaß durchweg im Vordergrund. Ob Klassiker oder neue Spiele, alle Beteiligten waren mit Freude und Engagement dabei.

Zwischendurch blieb Zeit für nette Gespräche und gemeinsames Lachen. Die Teilnehmerinnen waren sich einig: Ein solcher Nachmittag tut gut und sorgt für Abwechslung im Alltag.

Ein herzliches Dankeschön gilt allen, die dabei waren und zum Gelingen des Treffens beigetragen haben. Bis zum nächsten Mal, wenn es heißt, auf die Karten fertig los.

Das Team der kfd.
 
 
kfd-Ottersdorf - Spielenachmittag 26. Januar 2026 im Gemeindehaus Ottersdorf

 
 
Einladung für Jüngere und Ältere zum Spiele-Nachmittag ins Gemeindehaus Ottersdorf am Montag, den 26.01. um 14.30 Uhr.
 
 
 
 
 
Alle Mamas mit Kindern und Omas mit Enkelkindern, sind hierzu recht herzlich eingeladen.
Bringt eure Lieblingsspiele mit, ob Brett- oder Kartenspiele, neue Spiele oder Altbewährte, alles ist erlaubt. Verbringt einen lustigen Nachmittag unter Spielbegeisterten.

Es freut sich das Team der kfd
 
 

2025

 

Mit einer stimmungsvollen Meditation eröffnete die kfd ihre diesjährige Adventsfeier im festlich geschmückten Gemeindehaus in Ottersdorf. Rund 30 Gäste folgten der Einladung. Sprecherin Monika Höllig hieß die Anwesenden willkommen und führte in die Symbolwelt des Advents ein.

 
Im Mittelpunkt der Feier standen neun Adventssymbole, die das Vorstandsteam in kurzen Besinnungsimpulsen vorstellte. Schritt für Schritt entstand daraus ein Adventskranz, der im Laufe des Abends von einem Vorstandsmitglied gestaltet wurde. Den Auftakt bildete die "Wurzel" , Sinnbild für Hoffnung und neues Leben, das auch im bekannten Weihnachtslied (Es ist ein Ros' entsprungen), anklingt. Aus der Wurzel Jesse erwächst die "Rose", Zeichen für Maria, die das göttliche Kind zur Welt bringt.
Besonderes Augenmerk galt dem Licht. Die "Kerze" als Symbol für Jesus Christus, das "Licht" der Welt, das Orientierung und Hoffnung in die Dunkelheit bringt. Viele kleine Teelichter umrahmten den sich bildenden Adventskranz, während Strohhalme einen "Weg" markierten, der die Verbundenheit und Nähe zwischen Menschen im Advent verdeutlichte.
Mit "Tannenzweigen" und duftenden "Zapfen" gewann der Kranz an Fülle, Zeichen für Hoffnung und das Wiedererwachen der Natur.
Der "Apfel" ergänzte schließlich die Symbolreihe als kraftvolles Zeichen für Fruchtbarkeit, Geburt und das Wunder neuen Lebens, der im 19. Jahrhundert durch glänzende Christbaumkugeln ersetzt wurde.

Bevor der zweite Teil der Veranstaltung begann, wurde der nahezu vollendete Kranz mit kleinen "Strohsternen" geschmückt, eine Anspielung auf den Stern von Bethlehem und zugleich auf die Schlichtheit der Weihnachtsgeschichte.

Gleich im Anschluss an die meditative Adventsfeier schloss sich die traditionelle Ehrung langjähriger Mitglieder an, die von Herrn Pf. Padinjarakadan vorgenommen wurde.
Für 65 Jahre Mitgliedschaft wurden Ludwina Weiser und Erna Burster mit Blumenstrauß und Urkunde ausgezeichnet.
Seit 40 Jahren gehören Irene Butz und Hildegard Merkel der Gemeinschaft an, für 30 Jahre wurde Waltraud Müller geehrt. Frau Weiser sowie Frau Müller, die nicht anwesend sein konnten, erhalten ihre Auszeichnungen zu Hause.
Monika Höllig und Pf. Padinjarakadan dankten allen Geehrten, die an diesem Abend mit im Mittelpunkt standen, für ihre langjährige Treue.
Bei Kaffee, Tee und Kuchen bot die Feier einen wohltuenden Rahmen zum Innehalten und zur Besinnung auf die spirituelle Botschaft des Advents. Zum Abschluss wünschte das Team der kfd allen Besucherinnen einen gesegneten Heimweg und gab bekannt, dass Spenden in Höhe von 200 Euro an das Kinderkrankenhaus in Bethlehem und 250 Euro an das Frauenhaus Rastatt weitergeleitet wurden.

DAS TEAM DER kfd SAGT "DANKE" AN ALL DIEJENIGEN, DIE SICH DAS GANZE JAHR HINDURCH AUF VIELFÄLTIGE WEISE FÜR DIE kfd ARBEIT EINGESETZT HABEN UND WÜNSCHT ALLEN EIN GESEGNETES WEIHNACHTSFEST.
 
 
 
Das Frauenfrühstück ist jedes Jahr ein Highlight im Veranstaltungskalender der Katholischen Frauengemeinschaft (kfd) Ottersdorf. Mit 64 Teilnehmerinnen wurde das Angebot auch am vergangenen Freitag wieder hervorragend angenommen. Das siebenköpfige Orga-Team hatte sich kräftig ins Zeug gelegt. So fanden die Besucherinnen ein reichhaltiges Büffet, das keine Wünsche offenließ.
 
Erlebnisse auf dem Jakobsweg
Nach dem üppigen Mahl startete das zweite Highlight des Vormittags: Sonja Greipel, seit Juli 2024 Pastoralreferentin in der Kirchengemeinde Iffezheim-Ried, berichtete in einer lebendigen Präsentation über ihre Erlebnisse auf dem Jakobsweg, den sie vor elf Jahren gegangen ist. Die Besucherinnen hingen gebannt an den Lippen der zierlichen jungen Frau, als sie erzählte, wie sie im Alter von 27 Jahren in drei Wochen alleine 500 Kilometer zu Fuß bewältigt hatte. Damals war der Pilgerweg noch nicht so bekannt gewesen wie heute. Während 2024 rund 500.000 Menschen eine Pilgerurkunde in Empfang nehmen durften, waren es vor elf Jahren nicht einmal halb so viele.
Doch Sonja Greipel hatte schon als Kind den Wunsch gehabt, zum Grabmal des heiligen Jakobus zu pilgern. „Für mich war immer klar: Wenn ich das Studium beendet habe, gehe ich auf den Jakobsweg“, sagte sie. Nicht einmal ihre Hochzeit brachte diesen Entschluss ins Wanken. Sie war gerade drei Tage verheiratet, als sie mit sorgfältig gepacktem, acht Kilogramm schwerem Rucksack und einer großen Portion Gottvertrauen nach Spanien aufbrach. Ihren Startpunkt in Burgos erreichte sie nach 20-stündiger Busfahrt. Was nun? Sie wusste nicht, wo der Pilgerweg genau startete. Hilfesuchend saß sie auf einer Bank vor der Kathedrale, als – wie von Gott geschickt – ein älteres deutsches Pilger-Ehepaar vorbeikam, das die junge Frau unter ihre Fittiche nahm.
 
Auf sich alleine gestellt
Nach zwei Tagen musste sich Sonja Greipel von dem fürsorglichen Paar verabschieden, weil sie sonst nicht schnell genug vorangekommen wäre. Schließlich war der Heimflug schon gebucht. Von nun an musste sie sich selbst darum kümmern, wo sie schlafen und was sie essen konnte. Aber sie stellte fest, dass sie sehr gut alleine zurechtkam. Schnell entwickelte sie ihre eigene Pilgerroutine: Jeden Morgen zwischen 6 und 7 Uhr ging sie auf den „Camino“, wie der Jakobsweg auf Spanisch heißt, und legte 25 bis 35 Kilometer zurück. Ihre Erlebnisse und Gedanken schrieb sie in ein Tagebuch. Abends traf sie sich mit anderen Pilgern.
Die Pastoralreferentin macht keinen Hehl daraus, wie anstrengend die Reise war: „Man kommt an alle Grenzen, die man hat.“ Zu wenig Schlaf aufgrund schnarchender Menschen, das Wandern im Regen, nächtliche Kälte sorgten für Herausforderungen. Die größte Grenzerfahrung erlebte sie an einem Tag, an dem sie mit einem anderen Pilger 43 Kilometer zurücklegte. Als sie endlich zur Herberge kamen, war ein Zimmer wegen Bettwanzen gesperrt, sodass sie mit 25 Menschen in einem Zimmer schlafen mussten.
 
Heilsame Erkenntnisse
Für Sonja Greipel war es dennoch eine beglückende Zeit mit vielen „heilsamen Erkenntnissen“. Als Kraftquellen nennt sie die Schönheit und Weite der Natur, die vorurteilsfreien Begegnungen und offenen Gespräche mit Menschen aus aller Welt, das Gefühl der eigenen Stärke und zuletzt natürlich das Erreichen von Santiago de Compostela. „Schon 100 km vor dem Ziel war ein Hochgefühl unter den Pilgern zu spüren“, berichtet sie. Zu ihren Glückmomenten gehörten auch die „kleinen Wunder auf dem Weg“. Beispielsweise, dass ihr Gebet erhört wurde, jeden Tag ein freies Bett vorzufinden. Kurz vor ihrer Abreise traf sie dann auch noch zwei alte Bekannte, die denselben Flug gebucht hatten wie sie und ihr eine wundersame Mitfahrgelegenheit vom Flughafen bis nach Hause verschafften.
Das mentale Zurückkommen dauerte wesentlich länger als der Heimflug. „Das hat drei Wochen gedauert“, so Sonja Greipel. Dem Publikum gab sie mit: „Es muss nicht unbedingt der Jakobsweg sein. Jede Frau kann sich auf ihren eigenen Weg machen. Wenn Sie mit offenen Augen durch den Alltag gehen, finden Sie auch dort einprägsame Erkenntnisse.“
 
           
   
 
 
 
Einladung zum Frauenfrühstück der kfd Ottersdorf Am Freitag, den 24.10.2025 um 9:00 Uhr lädt die kfd Ottersdorf ins katholische Gemeindehaus, Nordstraße 2, ein.
 
Pastoralreferentin Frau Sonja Greipel spricht zum Thema: „Erlebnisse auf dem Jakobsweg“.
 
Eingeladen sind wie immer alle interessierten Frauen von nah und fern.
 
Der Unkostenbeitrag beträgt 12,-- Euro. Anmeldungen bis 21.10.25 bei Agnes Neumaier unter der
Rufnummer 07222-60356 oder 0163-7743358.
 
Es lädt ein: Die kfd Ottersdorf.
 
 

Die kfd lädt alle interessierten Frauen am Donnerstag, 4. September um 17:00 Uhr zu einem Spaziergang durch den Obstlehrpfad in Ottersdorf ein, bei dem es viel Wissenswertes über die Geschichte des Lehrpfades und die verschiedenen Obstarten zu erfahren gibt. 
 
Während der Führung unter anderem beim sogenannten Rentnerbänkle, werden Schnäpsle und antialkoholische Getränke sowie Schmalzbrote angeboten. 
Daher ist eine Anmeldung bis 30. August bei Agnes Neumaier unter Tel. 07222/60356 oder 0163/7743358, erforderlich. 

Unkostenbeitrag pro Person 8 €. Zum Abschluss wird es im Schopf des Obst- und Gartenbauvereins nochmals ein Getränk geben. Treffpunkt ist die Ecke Oststraße/Ecke Waldstraße. Einzuplanen sind ca. 2 - 2,5 Stunden.

Über eine rege Teilnahme freut sich die kfd.
 
 
 
Hier unser Jahresprogramm für das Jahr 2025
 
   


 
 

2024

 
 
Mit einer feierlichen Rorate-Messe zu Ehren Marias und in Gedenken an die verstorbenen Mitglieder der kfd in der festlich mit unzähligen Kerzen erleuchteten Kirche St. Ägidius stimmte Pfarrer Padinjarakadan die kfd-Frauen auf die anschließende Adventsfeier im Gemeindehaus ein. 

Die Adventsfeier fiel in diesem Jahr auf den 4. Dezember, den Gedenktag der heiligen Barbara. Aus diesem Anlass wurde das Leben der Heiligen in der Messe näher beleuchtet.
 
Eine Legende erzählt, dass die Märtyrerin im 3. Jahrhundert in Nikodemia lebte, dem heutigen Izmit in der Türkei. Ihr Vater, ein heidnischer Mann, wollte sie vom christlichen Glauben abbringen und ließ einen Turm bauen, in den er seine Tochter einsperren wollte. 
Während seines Aufenthalts auf Reisen ließ sich Barbara jedoch taufen und wies die Bauarbeiter an, ein drittes Fenster in den Turm einzufügen, welches die Dreifaltigkeit symbolisieren sollte. Nach der Rückkehr des Vaters erzählte Barbara ihm von ihrer Taufe, was dazu führte, dass er sie folterte und ein Gericht sie zum Tode verurteilte. Auf dem Weg zum Kerker verhakte sich ihr Kleid an einem Zweig, der in der Stunde ihres Todes zu blühen begann. Ihr Vater enthauptete sie, doch unmittelbar nach der Hinrichtung wurde er von einem Blitzschlag getroffen. 
Der Zweig von einem Obstbaum steht als Symbol für Tod und Auferstehung – für das neue Leben, das uns in Christus geschenkt wird. Nach regionalem Volksglauben bedeutet das Aufblühen der Barbarazweige Glück im kommenden Jahr. 

Mit dieser Hoffnung begaben sich die Anwesenden nach der eindrucksvollen Messe geschlossen ins Gemeindezentrum. Dort begrüßte Monika Höllig die Besucherinnen, Pfarrer Padinjarakadan, Pastoralreferentin Sonja Greipel und Erwin Groß – die musikalische Stütze der kfd – im feierlich geschmückten Gemeindesaal.   
Mit einer humorvollen Spielszene zwischen Mutter und Sohn wurde auf die hektische Zeit im Advent hingewiesen, was für schmunzelnde Gesichter sorgte. Doch der wahre Kern von Advent und Weihnachten wurde in dem vorgetragenen Kerzen-Impuls deutlich: „Gottes Wort ist wie Licht in der Nacht.“ Die zentrale Botschaft des Abends bestand darin, welche Kraft von einem kleinen Licht ausgeht – ein Hoffnungsschimmer in der Dunkelheit unserer Zeit, der die Herzen erleuchtet, mit Freude erfüllt und auf das Kommen des Herrn verweist.
 
Gedanken zu Impulsfragen wie „Wo kann ich Licht sein?“, „Wofür brenne ich?“ und „Was bringt mich zum Leuchten?“ regten die Frauen zum Austausch an. Sie nahmen diese Fragen mit an den Kaffee- und Lebkuchentisch und widmeten sich dort dem gemütlichen Teil des Abends. 

Dieser Teil beinhaltete auch die Ehrung langjähriger kfd-Mitglieder. Annette Groß und Ute Ort wurden für ihre 30-jährige Treue zum Verein von Pfarrer Padinjarakadan und Monika Höllig geehrt. Sie erhielten eine Urkunde und ein Blumengebinde als Dank für ihre langjährige Mitwirkung. Außerdem wurden auch in diesem Jahr Spenden für soziale Projekte übermittelt. Die kfd unterstützte mit jeweils 200 Euro das „Kinderkrankenhaus in Bethlehem“ und das „Frauenhaus Rastatt“. 
 
Nach den Ehrungen blieb genügend Zeit, den Abend bei Tee, Kaffee und Gebäck Revue passieren zu lassen. Zum Abschluss des Abends nahmen die Anwesenden Lebkuchen und einen Segensspruch mit auf den Heimweg. 
 
 
 
Seit vielen Jahren organisiert das Team der kfd in Ottersdorf im Oktober ein Frauenfrühstück, das auch in diesem Jahr auf großen Zuspruch stieß. Fast 60 Frauen folgten der Einladung ins Gemeindehaus, in dem ein überaus reichlich bestücktes Buffet vorbereitet war.
 

Die kfd konnte als Referentin die Autorin Heike Adami gewinnen, die mit den Besucherinnen eine Reise ins Glück unternahm. Adami ist Glückscoach, sie unterstützt Menschen, die wieder Freude in ihrem Leben empfinden wollen, insbesondere solche, die mit einer Erkrankung oder körperlichen Veränderungen zu tun haben.


Doch was bedeutet Glück? Glück ist ein universelles, menschliches Bedürfnis. Es bedeutet, im Einklang mit sich selbst und in Verbindung mit seiner Umgebung zu sein. Wo finde ich das Glück im Inneren und Äußeren?

 
Dieser Frage ging die Autorin nach, indem sie aus ihrem Glücksbuch „Get a better way on a TRIP TO YOUR SOUL“ einen Tages-Glücksimpuls vorlas: Genieße den Tag mit allen Sinnen. Das heißt, in sich hören, fühlen, was man sagt, den Alltag bewusst leben, Steine aus dem Weg räumen, schlechte Gedanken loslassen, offen sein für Neues.
An praktischen Lockerungs- und Atemübungen zeigte die Referentin, wie durch die entsprechende Atemtechnik Stress minimiert, die Stimmung gehoben, eventueller Schmerz gelindert und dadurch das persönliche Glück gefunden werden kann. Musik hören, tanzen sowie singen fördern die Gesundheit und das Wohlbefinden.
Das Leben so annehmen, wie es ist, sich selbst akzeptieren und lieben lernen mit allen Stärken und Schwächen bedeutet Glück, so das Credo der Referentin.

Mit einer Mischung aus wissenschaftlichen Erkenntnissen, eigenen Beispielen und ihrer authentischen Art hat Heike Adamit mit ihrem Glücksvortrag begeistert. Bücher von ihr konnten im Anschluss an den Vortrag erworben werden.

Wir danken der Referentin für den tollen Vortrag und den Gästen ganz herzlich für ihr Kommen.

Das Team der kfd Ottersdorf
 
 

Auf Initiative der Frauengemeinschaft St. Ägidius Ottersdorf lädt der Europa-Park Rust im Rahmen seiner Aktion "Frohe Herzen", Mitglieder und Freunde der kfd aus der gesamten Seelsorgeeinheit Iffezheim-Ried zum kostenlosen Besuch am Donnerstag, den 14. November in den Park, ein.

Mit max. 50 Personen darf die kfd daran teilnehmen. Der Eintritt ist frei; Kosten entstehen für die Busfahrt in Höhe von 20 Euro pro Person. Für Verpflegung (Mittagessen, Kaffee) muss jeder selbst aufkommen.

Da die Teilnahme begrenzt ist, wird um rechtzeitige Anmeldung bis spätestens Mittwoch, 23.
Oktober bei Agnes Neumaier unter der Tel.-Nr. 07222/60356 oder 0163/7743358 gebeten.

Abfahrt:
10.00 Uhr an der Kirche in Ottersdorf, auch für Plittersdorfer Interessierte.
10.05 Uhr an der Kirche in Wintersdorf und
10.15 Uhr an der Kirche in Iffezheim.

Rückfahrt aus Rust um ca. 18.30 Uhr.

Das Team der kfd freut sich über regen Zuspruch.
 

Einladung zum traditionellen Frauenfrühstück

am Freitag, den 18.10.2024 um 9.00 Uhr im katholischen Gemeindehaus Ottersdorf, Nordstrasse 2

Referentin: Glückscoach Heike Adami

spricht zum Thema 

"Eine Reise zu dir selbst"

 
Eingeladen sind wie immer alle intersssierten Frauen von nah und fern.
 
Unkostenbeitrag beträgt 12 Euro. Anmeldungen bis 14.10.24 bei Agnes Neumaier unter der Rufnummer 07222 / 60356 oder 0163 / 7743358
 
Es lädt ein: die kfd Ottersdorf
 
(Anschließend können von Frau Amadi Bücher erworben werden.)
 
 
 
Wahre Schätze an Rastatts Häuserfassaden
Welche Schätze es in den Nischen einiger Häuserfassaden und Rastatts Parkanlagen zu entdecken gibt, zeigte die Kulturhistorikerin, Frau Dr. Irmgard Stamm bei einer von der kfd Ottersdorf gebuchten Stadtführung, zu der Interessierte am 04. Juli, eingeladen waren.

Einfach mal bei einem Spaziergang durch die Innenstadt den Kopf nach oben richten oder hinter Zäune und Parkanlagen schauen und man ist erstaunt was sich so Alles an Kunst mit historischem Charakter aufspüren lässt.

Beginnend mit der Marienstatue im Garten der Pagodenburg, erklärte Dr. Stamm, dass eine Gönnerin diese, genau nach dem Vorbild der Original-Statue, die ihren Platz im Stadtmuseum hat, errichten ließ. Sie soll an das Gelöbnis der Rastatter erinnern, die versprachen, alljährlich zu Ehren der Muttergottes ein Rosenkranzgebet abzuhalten, sollte die Stadt bei der Bombardierung am 7. Januar 1945 verschont bleiben.

Marien- bzw. Heiligenstatuen tauchen in Rastatt immer wieder in den dafür errichteten Nischen der oberen Häuserfassaden auf. Sie sind Schutzheilige, die die Menschen früher in ihrer Nähe wissen wollten und sind typisch für die Gebäuden, die in der Barockzeit gebaut wurden.

So auch der Heilige Franziskus, der Schutzpatron für Tiere und Natur, der in der Kapellenstraße zu finden ist. Nicht weit davon entfernt, sollte die Skulptur des Heiligen Florians zu bewundern sein, dessen Nische allerdings leer ist. Dieser Schutzheilige, der Schutzpatron der Feuerwehr wurde als römischer Soldat in der Enns ertränkt, weil er sich für Christen einsetzte und dem Christentum nicht abschwor. Die Floriansfigur ist in der Wohnung der Besitzer zu finden. Auch einige andere Nischen sind leer zum Teil aus Sorge vor einer Entwendung.

In der Rappenstraße im ehemaligen Gebäude Brackebusch zeigt sich die Figur des heiligen Nepomuk. Er war ein böhmischer Priester aus Pomuk, der beim Kaiser in Ungnade fiel und in Prag von der Karlsbrücke in die Moldau gestoßen wurde. Daher ist diese Heiligenfigur häufig an Brücken zu finden. Nepomuk und Maria sind übrigens die beiden häufigsten Figuren, die an Rastatts Häuserfassaden aufzustöbern sind.

Aber nicht nur Heilige entdeckt man an Häuserwänden. So ist am Gebäude des heutigen Restaurants Pinocchio, der Markgraf Ludwig Wilhelm, auch Türkenlouis genannt, zu bewundern und wenn man aufmerksam die Kaiserstraße entlangläuft und nach oben schaut, kann man prachtvolle weitere Skulpturen entdecken.

Doch zurück zu den Schutzheiligen. Eine, nämlich Maria Immaculata beschützt das Gasthaus „Zur blauen Katz“ im Gemeindezentrum St. Alexander. Die Immaculata-Madonna soll an die unbefleckte Empfängnis Mariens erinnern.
Bevor die Führung beim Gasthaus Engel mit zwei weiteren Heiligenfiguren, nämlich der heiligen Maria mit Kind auf der linken Seite und dem heiligen Josef auf der rechten Seite oberhalb des Eingangs endete, hatte Frau Stamm noch eine Überraschung im Petto und führte uns in den Garten des Martha-Jäger-Hauses. Versteckt unter einem Mirabellenbaum erblickten wir das ca. 2 Meter große Rastatter Christkind, eine Betonskulptur, die nur durch eine geführte Tour Bewunderung erfährt.

Gerührt und angetan von der historischen Reise durch Rastatts Innenstadt, stärkte man sich im Gasthaus Engel und trat wohl wissend beschützt durch die Hausheiligen, die Heimreise an.

Ein herzliches Dankeschön an Frau Dr. Stamm für die tolle Führung.

Das Team der kfd.
 
 
Unter dem Motto „Die kfd - einen Besuch wert!“,

lud der kfd-Diözesanverband Freiburg alle kfd Gruppen zu einem Tag der offenen Tür ein, um einen Blick in die Büros, die Arbeit und das erzbischöfliche Seelsorgeamt zu werfen. -  Und was soll man sagen, der Besuch hat sich gelohnt.

Freundlich begrüßt von der kfd-Leitung Freiburg, konnten sich die Frauen der kfd Ottersdorf einen Einblick in die Tätigkeiten der Mitarbeiterinnen verschaffen, die Rede und Antwort standen.
Mit ca. 17.000 Mitgliedern ist die Katholische Frauengemeinschaft Deutschlands (kfd) der größte Verband in der Erzdiözese Freiburg. Sie steht für Nachhaltigkeit und Klimaschutz, Gleichberechtigung in der Kirche, Gleichstellung in der Gesellschaft, Gemeinschaft und Bildungsangebote für Frauen sind zentrale Themen, mit denen Frauen unterstützt werden. Die Selbstermächtigung und persönliche Weiterentwicklung von Frauen steht dabei im Zentrum der Verbandsarbeit.

Rund 300 kfd-Pfarrgruppen prägen das Leben ihrer Pfarreien entscheidend mit. In den 26 Dekanaten der Erzdiözese leisten sie einen großen Beitrag zum Gelingen des christlichen Miteinanders über Pfarreigrenzen hinweg. Welche Gremien, Initiativen, Arbeitsgemeinschaften es innerhalb der Diözese Freiburg gibt, welche sozialen Projekte gefördert werden und welche Menschen dahinterstecken, darüber konnte sich die kfd einen Einblick verschaffen und war von der Vielfältigkeit der Projekte, beeindruckt.

 
Nach vielen interessanten Informationen, sorgte ein anschließender Spaziergang durch die Innenstadt mit gemeinsamen Mittagessen auf dem Münsterplatz für den kulinarischen Ausgleich. Danach gab es genügend Zeit zum Verweilen, Shoppen, bevor die Heimreise angetreten wurde.

Die kfd Ottersdorf dankt den Verantwortlichen der Diözesanstelle Freiburg
 
 

Voller Erwartungen waren die Frauen der kfd, als sie am 2. Mai zu Besuch beim  Glasermeister und geprüften Gestalter im Handwerk, Matthias Ullrich, waren.
 
Das Interesse war so groß, dass die Veranstaltung auf zwei Uhrzeiten verteilt werden musste.
 
Mit welcher Passion sich der Kunstschaffende seinen Materialien hingibt, zeigte Ullrich an seinem Arbeitstisch. Hier konnte ein Einblick in die Glasarten, in deren Herstellung und Bearbeitungstechniken gewonnen werden. Jeder einzelne Arbeitsschritt wie das Erzeugen von Glasperlen, die Verformung von Glas, das Zuschneiden und Schleifen, wurde ausführlich erklärt, bevor die Gruppe selbst kreativ werden durfte.
Ein selbstgefertigtes Glasobjekt, ein Unikat eben, durfte gestaltet und darf in 12 Tagen, nachdem es gebrannt wurde, abgeholt werden.

Vielen Dank an Herrn Ullrich für den inspirierenden und unglaublich spannenden Abend.

Das Team der kfd.
 
 
 
Mit einer besinnlich musikalischen Meditation über das Leben, begann der entspannte Abend der kfd im Gemeindehaus Ottersdorf, an dem eine ansehnliche Zahl an interessierten Frauen teilnahm. Jede Frau erhielt einen Stein des Lebens, auf dessen Vorderseite „SEI GESEGNET“ stand und auf dessen Rückseite die Frauen einen Wunsch, einen Gedanken verewigen und mit nach Hause nehmen konnten. 
 
Viele Geschichten über Glück, Weisheit, Zukunft wurden vorgetragen, daneben kleine Gespräche mit der  Tischnachbarin geführt, Schönes aus dem eigenen Leben erzählt und nebenbei Knabbereien und Kuchen genascht.
 

Viel zu schnell ging der Abend zur Neige, der mit dem Lied „Der Tag mein Gott ist nun vergangen“ seinen Abschluss fand und die Frauen sich auf den Heimweg machten.

Die kfd dankt den Besucherinnen.
 
 
 
Über Konfessions-, Alters- und Ländergrenzen hinweg engagieren sich Frauen beim Weltgebetstag für globale Gerechtigkeit, Frieden und Geschlechtergerechtigkeit in Kirche und Gesellschaft. Sie leisten damit einen wertvollen Beitrag für ein respektvolles Miteinander aller Menschen weltweit.
 
Der diesjährige Weltgebetstag der Frauen wurde am 1. März gemeinsam mit der kfd Plittersdorf im Gemeindehaus Ägidius Ottersdorf gefeiert und ca. 40 Gäste von Monika Höllig begrüßt.
 
Das Thema lautete: „ … durch das Band des Friedens“ und wurde von den Frauen aus Palästina vorbereitet.
 
Die Sehnsucht nach Frieden und Hoffnung ist bei allen Menschen dort sehr groß und wurde beim Weltgebetstag durch einen  Olivenbaum symbolisiert, dem in Palästina eine große Bedeutung von Frieden zukommt. Die Hoffnung auf eine Rückkehr nach Flucht und Vertreibung in die alte Heimat symbolisiert in Palästina ein Schlüssel, der auf vielen palästinensischen Flaggen zu sehen ist und beim Gebetsabend symbolisch dargestellt wurde. Durch das Band des Friedens sind sie alle miteinander verbunden. Gemäß den internationalen Weltgebetstags-Leitlinien ist es das zentrale Anliegen, die Stimmen der palästinensischen Christinnen trotz aller politischen Spannungen bei uns zu Gehör zu bringen, die die Gottesdienstliturgie für den Weltgebetstag am 1. März 2024 entwickelt haben. Denn das Gebet ist heute in der von Gewalt, Hass, Angst und großem Leid auf beiden Seiten geprägten Situation in Israel und Palästina wichtiger denn je. Mit dem Thema wird weltweit ein Hoffnungszeichen gesendet, dass Wege zum gemeinsamen Leben in der Region gefunden werden können; auch wenn jetzt noch niemand weiß, ob die künftigen Gottesdienste von Freude oder Trauer und Klage bestimmt sein werden.
Dieses Gebet gedachte der jüdischen Menschen, die seit dem 7. Oktober 23 erneut einer Welle von Antisemitismus Gewalt und Hass ausgesetzt sind und aber auch der tausenden Toten in Gaza, die durch das Bombardement durch Israel ums Leben gekommen sind.

Die seit über 50 Jahren andauernde israelische Besatzung des Westjordanlandes und die häufigen Gewalterfahrungen haben viele Menschen in der Region traumatisiert. Der Alltag vieler Palästinenser*innen ist geprägt von Armut, Ohnmacht und Perspektivlosigkeit. Die täglichen Rechtsverletzungen durch die Besatzungsmacht und vermehrt durch jüdische Siedler*innen, die ihren Alltag bestimmen, die Bewegungs- oder Meinungsfreiheit einschränken, Zugang zu Bildung und medizinischer Versorgung verwehren, nehmen kein Ende.
 
Auf diesem Hintergrund bietet die 2011 in Bethlehem gegründete Organisation „Wings of Hope“ (Flügel der Hoffnung bei Trauma) vor allem Frauen und Kindern und Jugendlichen professionelle Unterstützung an. Diese und auch andere Organisationen wie „MachsomWatch“, eine israelische Frauenorganisation, die sich mit den palästinensischen Frauen solidarisiert und in sozialen Medien massive Menschenrechtsverletzungen durch radikale Siedler und der israelischen Armee anprangert, brauchen unser Gebet.

Wir hoffen und bitten Gott darum, dass es bald Frieden im Nahen Osten gibt, einen Frieden, der mit Gerechtigkeit und Vergebung einhergeht und neue Lebensperspektiven für alle Menschen in der Region eröffnet. Frieden kann es in Palästina und Israel nur gemeinsam geben.
 
 
Mit einem gemeinsamen Essen, zubereitet nach palästinensischer Art, fand der Abend seinen Abschluss.
 
Die eingenommene Spende von über 400 Euro wird dem Deutschen Weltgebetstagskomitee zur weiteren Unterstützung von 12 Hilfsorganisationen weitergeleitet, zu denen auch „Wings of Hope“oder“ MachsomWatch“ gehören.
 
 
Die kfd Ottersdorf und die kfd Plittersdorf danken allen Besucherinnen.
 
 
Erstmals wurde der traditionelle Spielenachmittag der kfd  Ottersdorf auf Mamas mit Kindern und Omas mit Enkelkindern erweitert. Spielbegeisterte Kinder, Mamas und Omas trafen sich am 29.1.24 im Gemeindehaus und verbrachten einen lustigen und interessanten Spielenachmittag.
 
Nicht nur alt her gebrachte Brett-, Würfel- oder Kartenspiele wurden mitgebracht, sondern es gab auch wieder Neues zu entdecken und auszuprobieren.
 
 
Neben Getränken  und allerlei Leckereien wurde gespielt, gelacht und gezockt und so manch eine Omi war verdutzt, wenn die Kleinen das Spiel für sich entschieden. Viel zu schnell war der bunte Nachmittag zu Ende. Eine Wiederholung ist jetzt schon sicher.
 
Das Team der kfd bedankt sich bei allen Anwesenden.
 
 
 
Unser Jahresprogramm steht nun fest. Sie können es hier abrufen.
 
 

2023

 

Die Sehnsucht nach Harmonie und Frieden steckt in uns allen. Und von diesem Wunsch nach Heil und Erlösung getragen fand die besinnliche Adventsfeier der kfd ganz im Sinne der Friedensstiftung im Gemeindehaus statt.

Etwa 30 Frauen folgten der Einladung, die von Monika Höllig begrüßt und nach dem Gedenken an die verstorbenen Mitglieder musikalisch von Erwin Groß auf den Advent eingestimmt wurden.
Mit dem Klagelied „o Heiland, reiß die Himmel auf“ wurde im anschließenden Dialog zweier Vorleserinnen auf die momentane Krisenzeit aufmerksam gemacht, in der Kriege und Zerstörung vorherrschen und die Sehnsucht nach Waffenruhe, nach Frieden und Beheimatung zum Himmel schreit.
Und doch bringt dieses Lied auf den Punkt, was Advent bedeutet: Ein hoffnungsvolles Warten auf die Ankunft des göttlichen Retters, den Heiland, auf seine starke Hand und auf den Trost der ganzen Welt. Es ist eine Botschaft in dieser düsteren Zeit nicht abzustumpfen, zu resignieren, sondern sich aufzumachen und sich gegen Unrecht und Gewalt zu engagieren. Mache dich auf und werde Licht.
Frieden zu schaffen in Familie und Nachbarschaft, Frieden mit uns selbst, Frieden mit der Schöpfung, der Natur, Frieden zwischen den Völkern. Dann werden Schwerter zu Pflugscharen und Frieden unter den Nationen möglich.
Es sind die Sehnsüchte, Hoffnungen und Träume, die den Zauber der Adventszeit ausmachen und auf Weihnachten einstimmen. Diese Wünsche konnten die Besucherinnen im Stillen formulieren und dazu symbolisch für jedes Anliegen einen Strohstern auf einen Tannenzweig legen, bevor es dann bei Kerzenschein, Kuchen und Teegenuss zum gemütlichen Teil überging.

In einem feierlichen Rahmen konnten die Ehrungen für langjährige Mitglieder durch Herrn Pf. Siegel, der auch Grüße von Herrn Pf. Padinjarakadan überbrachte, vorgenommen werden. Herr Siegel betonte, dass es keine Selbstverständlichkeit ist, einem Verein so lange die Treue zu halten, auszuhalten, durchzutragen und immer wieder neu zu überdenken, ob man einer Sache treu bleiben möchte. Diese Solidarität bietet die Säule einer starken Gemeinschaft. So sparte er nicht mit Lob für das kfd-Leitungsteam und deren Arbeit über all die Jahre, die auch in diesem Jahr soziale Projekte wie das „Kinderkrankenhaus in
Betlehem“ und den Verein „Mütter in Not“ mit einem Betrag von insgesamt 300 Euro unterstützten.

Folgende Jubilare konnten beglückwünscht werden:
Ingrid Groß für 25 Jahre, Christel Moog für 30 Jahre und Trude Burster für 60 Jahre Zugehörigkeit. Sie durften sich über eine Urkunde und ein Blumenpräsent freuen.
Für weitere 30 Jahre wurde Melitta Stolzer, für 60 Jahre Monika Müller und für 70 Jahre Klara Frisch ausgezeichnet, die der Veranstaltung leider nicht beiwohnen konnten. Ihnen werden Blumen und Urkunden nachgereicht.
Zu erwähnen ist, dass Klara Frisch viele Jahre als Vorsitzende für die kfd Ottersdorf tätig war. Ihr gilt ein ganz besonderer Dank.
Als neues Mitglied konnte die kfd Frau Snjezana Straub mit einem Blumengruß willkommen heißen.
 
Im Anschluss an die Ehrungen blieb genügend Zeit, um den Abend Revue passieren zu lassen und sich mit der Hoffnung auf Frieden auf Weihnachten zu freuen.
 
 
 
Auf Initiative der Frauengemeinschaft St. Ägidius Ottersdorf lud der Europa-Park Rust im Rahmen seiner Aktion "Frohe Herzen,"   Mitglieder und Freunde der kfd zum kostenlosen Besuch am Montag, den 27. November in den Park, ein.
Ca. 50 Frauen aus der gesamten Seelsorgeeinheit Iffezheim-Ried folgten der Einladung.

 Der Bus startete in Ottersdorf und sammelte alle interessierten Frauen aus den jeweiligen Ortschaften  nacheinander ein. Den Frauen war die Vorfreude schon im Bus anzusehen und somit die Stimmung fantastisch.
 
Im Park angekommen, schlugen die Frauen den Weg zu ihren bevorzugten Fahrgeschäften ein. 
Ob bei rauschenden Fahrten mit den gigantischen Achterbahnen, einem entspannten Bummel durch den Park mit Einkehr in den Cafés oder Restaurants, Besuch der angebotenen Shows, kam jede Frau auf ihre Kosten.
Müde und sehr begeistert von ihren Erlebnissen trat die Gemeinschaft am frühen Abend die Heimfahrt an.
 
         
 
Ein besonderer Dank gilt der Familie Mack, die diesen Tagesausflug ermöglichte.
Das Team der kfd
 
 
 
Auf Initiative der Frauengemeinschaft St. Ägidius Ottersdorf lädt der Europa-Park Rust im Rahmen seiner Aktion "Frohe Herzen" , Mitglieder und Freunde der kfd zum kostenlosen Besuch am Montag, den 27. November in den Park, ein.
 
Mit max. 50 Personen darf die kfd daran teilnehmen und heißt interessierte Mitglieder und Freunde aus der gesamten Seelsorgeeinheit Iffezheim-Ried, willkommen.
Der Eintritt ist frei; Kosten entstehen für die Busfahrt in Höhe von 20 Euro pro Person. Für Verpflegung (Mittagessen, Kaffee) muss jeder selbst aufkommen.
 
Da die Teilnahme begrenzt ist, wird um rechtzeitige Anmeldung bis spätestens Mittwoch, 15. November bei Agnes Neumaier unter der Tel.-Nr. 07222/60356 oder 0163/7743358 gebeten.
Abfahrt:
9:30 Uhr an der Kirche in Ottersdorf, auch für Plittersdorfer Interessierte.
9.35 Uhr in Wintersdorf am Dorfplatz und
9:40 Uhr Uhr in Iffezheim an der Kirche.
 
Rückfahrt aus Rust um ca. 18:00 Uhr.
 
Das Team der kfd freut sich über regen Zuspruch.
 
 
 
Mit heiteren und nachdenklichen Geschichten, schönen Gesängen, genüsslichen Zimtschnecken und Glühwein lockte die kfd am Donnerstag, den 16. November 2023 doch einige Frauen aus ihren Häusern, trotz des schmuddeligen Herbstwetters. Dem regnerischen Wetter geschuldet, verlagerte man das geplante Treffen an der Feuerschale im Pfarrgarten dann doch ins Trockene.

Das lockere unterhaltsame Miteinander im Gemeindehaus bei stimmungsvoller Atmosphäre sorgte bei den Anwesenden für einen fröhlichen Abend, der den tristen Herbsttag ausklingen ließ.
 
 
 
Die kfd St. Ägidius Ottersdorf lud am Freitag, den 27. Oktober interessierte Frauen aus dem In- und Umland zum mittlerweile traditionellen und sehr beliebten Frauenfrühstück ins Gemeindehaus Ottersdorf ein.
 
Im vollen Gemeindehaus begrüßte Monika Höllig neben Pf. Vincent Padinjarakadan und Pf. Gerold Siegel weit über 60 Frauen nebst der beliebten Referentin Marlis Camboni, die sich dem Thema „Frauenpower im Mittelalter“ annahm.
Nach einem ausgiebigen Frühstück nahm uns Marlis Camboni mit auf eine Reise in eben diese Zeitepoche, in der die Frauen nicht nur eine Nebenrolle als schmückendes Beiwerk ihrer Männer einnahmen, sondern in der starke und mächtige Frauen eine Vorbildrolle inne hatten.

Eine dieser Frauen war die Kaiserin Adelheid, die im unruhigen 10. Jahrhundert zusammen mit ihrem Ehemann, Kaiser Otto der Große, als sog. Reisekaiser, durch deutsche Landen und Oberitalien zog.
Adelheid war in erster Ehe mit König Lothar verheiratet. Nach dessen Tod ist sie seine Erbin und Königin von Oberitalien. Dadurch ist sie reich, aber auch hochgebildet und klug, und es ist für sie und ihre Umgebung selbstverständlich,
dass sie Regierungsaufgaben übernimmt. Während der Kaiser immer wieder ins Feld zieht, verwaltet sie die Finanzen des Reichs, hält Gericht ab und schlichtet Fehden in Familie und Land.
Als Sohn und Thronfolger Otto II die schöne, reiche und hervorragend ausgebildete Prinzessin Theophanu aus dem fernen Byzanz heiratet, reagiert sie eifersüchtig und lehnt Entscheidungen und Anordnungen des jungen Paares ab. Nachdem der junge Otto II die Herrschaft übernimmt, ist es Theophanus Aufgabe, an seiner Seite als
Mitkaiserin zu wirken, was sie mit Klugheit und Umsicht bewältigt. Allein Adelheid kann sich nicht damit abfinden und hintertreibt Theophanus Entscheidungen.
Obwohl das Verhältnis zwischen der alten und der jungen Kaiserin gespannt bleibt, bemühen sich beide Seiten um ein friedliches Miteinander.

In einer besonders schwierigen Situation, vollbringen die beiden Frauen, unterstützt von 3 weiteren Frauen der Familie ein wahres Bravourstück: Sie vertuschen den frühen Tod von Otto II eine Zeitlang, bis sie Ottos und Theophanus Sohn , später Otto III, heimlich in Aachen zum König auf dem Thron Karls des Großen krönen ließen. Damit wollen sie dem Kind als Otto III die Nachfolge sichern und Herrschaftsansprüche anderer Fürsten unterbinden.
Theophanu wird Regentin und regiert das Reich fast 10 Jahre lang, bis sie mit 31 Jahren stirbt. Sie wird in ihrem Lieblingskloster St. Pantaleon in Köln bestattet.
Sofort nach ihrem Tod tritt Adelheid die Regentschaft bis zur Volljährigkeit des Enkels an.
Nach einem Schicksalsschlag zieht sie sich in Klöster zurück, die sie immer unterstützt hatte. Dabei wird sie vom einfachen Volk als heilige Frau verehrt.

Als sie 991 stirbt wird sie in ihrem Lieblingskloster Seltz beigesetzt. Dieses Kloster hatte sie immer wieder mit Landbesitz ausgestattet, u. a. hatte sie freien Bauern aus Ottersdorf Land abgekauft und dem Kloster vermacht.
1037 tritt der Rhein über die Ufer und vernichtet die Klosteranlage in Seltz und Adelheids Grabstätte.
Theophanu hat vor allem den Kindern etwas aus ihrer Heimat hinterlassen: den Kult um den Hl. Nikolaus, den wohltätigen Bischof aus Myra (heutige Türkei), der den Kindern Geschenke bringt.

        
          
                    
     Gestärkt und mit viel Wissenswertem über adelige Frauen und deren Einfluss auf politische Entscheidungen im Mittelalter gingen die Frauen wieder ihrer Wege. Die kfd dankt der Referentin Marlis Camboni für den einzigartigen und sehr spannenden Vortrag.
 
 
 
Am Donnerstag, den 05.Oktober, lud die kfd St. Ägidius Ottersdorf ihre Mitglieder zur Mitgliederversammlung ein.
 
Themenschwerpunkt war die Mitglieds-Beitragserhöhung. Doch zuvor konnte Monika Höllig 21 Frauen willkommen heißen und ihr Wort an Herrn Pf. Padinjarakadan weitergeben, der im Gedenken an die verstorbenen Mitglieder eine Schweigeminute einlegte.

Mit Punkt 2 der Tagesordnung folgte der Jahresbericht, in dem Monika Höllig auf die Aktivitäten im Jahr 2022 bis zum heutigen Datum einging. Der sehr beliebte Spielenachmittag, das traditionelle Frauenfrühstück mit dem Vortrag „verkannte Frauen aus verschiedenen Epochen, der Reisebericht „Auf den Spuren von Apostel Paulus“, der Weltgebetstag der Frauen, Besuch des Ostergartens in Sinzheim, Führung durch die Rieder Ölmühle, Besuch des Lebensgartens mit seinem symbolischen Trauerpfad auf dem Karlsruher Hauptfriedhof, waren nur einige Punkte der Aktionen der kfd.

Der Kassenbericht, vorgetragen von Rosi Rapp, wurde durch die Prüferinnen Waltraud Müller und Petra Heitz als einwandfrei bestätigt, sodass die Entlastung des Teams durch Herrn Pf. Padinjarakadan vorgenommen werden konnte.

Die Mitgliedsbeitragserhöhung von 18 Euro auf 28 Euro sorgte für regen Diskussionsstoff. Von ursprünglich 105 Mitgliedern sind bis heute 52 Frauen im Bundesverband. Für diese Mitglieder zählt die Beitragserhöhung ab Januar 2024 um 10 Euro im Jahr. Der Bundesverband rechtfertigte die Erhöhung mit gestiegenen Kosten in der Verbands-Medienarbeit, Bildungs- und Begegnungsangebote sowie erhöhten Personalkosten.

Die Mitglieder wurden darauf hingewiesen, dass bis Ende Oktober eine Meldung an den Bundesverband über die Mitgliederzahl ergeht. Wir gehören einer starken kfd an, einem Netzwerk, das sich für die Belange für die Mitglieder einsetzt und zahlreiche Veranstaltungen bietet.

Wir von der kfd freuen uns, wenn unsere Ortsgruppe bestehen bleibt und betonen ausdrücklich, dass alle interessierte Frauen unsere Veranstaltungen jederzeit besuchen können und herzlich willkommen sind.

Für weitere Informationen steht die gesamte Vorstandschaft zur Verfügung.

Das Team der kfd
 
 
kfd-Frauengemeinschaft -   am  13.7.2023 
Lebensgarten als symbolischer Trauerweg.

Jeder kennt das Gefühl von Trauer, aber jeder Mensch verarbeitet diese ganz individuell. Und genau zu diesem Thema, hatte die kfd St. Ägidius Ottersdorf in den Lebensgarten nach Karlsruhe eingeladen.
 
Dort mit dem Zug angekommen, fand eine ca. 1 ½ stündige Führung durch 14 Stationen statt, die eine besondere Form der Trauerarbeit darstellen. Ein Weg zum Innehalten, Rückkehren, Vorwärtsschreiten, Nachdenken, Loslassen und Loswerden.
 
Symbolisch beginnend von der Zeit als „noch alles in Ordnung war“, über den fassungslosen Moment des Todes hin in die Zeit der inneren und äußeren Auseinandersetzung mit vielen Gefühlen und Gedanken, um sich dann zunehmend mit der Gestaltung des eigenen weiteren  Lebensweges zu befassen.
 
Auf dem Weg durch den Lebensgarten findet man Symbole und Texte, die thematisch zur inneren Auseinandersetzung anregen, Wegmaterialien, die helfen, das Erlebte nachzuempfinden. Antworten auf die Fragen nach dem „warum?“, „wo bist du?“ zu finden. Texte und Skulpturen mit großer Symbolkraft und Tiefe zeichneten den bewegten Rundgang.
 
 
 

Am Anfang der Trauerzeit ist der persönliche Weg durch die Trauer noch nicht erkennbar, erst wenn man weitergeht, wird der Weg klarer, die Schritte mutiger. Trauernde Menschen können den Lebensgarten als Ort der Bestätigung ihrer Gefühle erleben aber auch als Ort der einlädt, sich mit heiklen, tabuisierten Themen wie Wut oder Schuldgefühlen zu beschäftigen.
 
Nach der beeindruckenden und sehr einfühlsamen Führung ging man schweigsam und jeder in  seinen Gedanken versunken mit einem Gefühl von Hoffnung und Trost, nicht alleine zu sein, der Heimat entgegen.
 
 
 

 
Zu einem zwanglosen literarischen Treffen mit Erdbeerbowle und Salzgebäck hatte die kfd St. Ägidius Ottersdorf interessierte Frauen am 1. Juni in den Pfarrgarten eingeladen.  
 
 
 
  
 
Eine Spenderin ergänzte die kleinen Schlemmereien mit gefüllten Hefeschnecken. Es war der 2. Treff dieser Art, den 19 Frauen aufgesucht haben.
Ein Mix aus lustigen, skurrilen und teils in Mundart vorgetragenen Geschichten sorgten für erheiternde Momente und ein gemütliches Beisammensein.

Mit dem Lied „Herr bleibe bei uns, denn es will Abend werden“, ging man leicht beschwingt seiner Wege.
 
 
 
Die kfd St. Ägidius lud interessierte Frauen zur Besichtigung der Rieder Ölmühle auf den Girrlenhof der Familie Schaaf in Ottersdorf ein.

19 Frauen trafen sich zu einem Spaziergang zur Ölmühle der Familie Schaaf und konnten sich nach der Begrüßung durch Reinhard und Simon Schaaf, die den Familienbetrieb in 2. und 3. Generation führen, einen Eindruck von der Herstellung kaltgepresster Speiseöle verschaffen. Was auf dem Hof vor fast 50 Jahren mit der Zucht von Mastschweinen und Ackerbau begann, wurde durch das Standbein, der Ölherstellung und Saatgutvermehrung von Sojabohnen und Mais, sowie dem Anbau von Weizen, Gerste und Hafer, ersetzt.
 
Wie nachhaltig der Betrieb arbeitet, zeigten Reinhard und Simon anhand ihrer intensiven Arbeitsweise. Von der Aussaat der Kulturen bis zur Ernte der Pflanzen wird jeder Schritt überwacht und nur qualitativ hochwertige Pflanzen werden verarbeitet. Für die Ölherstellung werden nur Pflanzen verwendet, die rund um das Ried und den Girrlenhof  wachsen und von einwandfreier Qualität sind. Das sind Sonnenblumen, Hanf und Lein. Das Abfallprodukt, der sogenannte Sonnenblumen-Hanf-Leinkuchen, wird als Futter für die Tiere weiterverwendet.
 
Das Öl wird aus den Ölsaaten bei unter 40°C kaltgepresst , sodass alle Vitamine, Nährstoffe, Geschmacksstoffe und essentielle Fettsäuren erhalten bleiben, und dann ungefiltert in Flaschen abgefüllt. So werden auch immer nur kleine Mengen verarbeitet, damit der Verbraucher stets ein frisches Öl erwerben kann.
Das Sonnenblumenöl ist der Klassiker unter den Ölen. Kaltgepresst senkt es das Risiko von Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Es zeichnet sich durch einen hohen Anteil an Vitamin E und K sowie einen sehr hohen Anteil an ungesättigten Fettsäuren aus.
Das Hanföl mit seinem herb-nussigen Geschmack hat eine positive Wirkung auf Stoffwechselstörungen, Hauterkrankungen, senkt den Cholesterinspiegel und sollte nicht erhitzt werden. Das Hanföl vom Girrlenhof zeichnet sich durch das optimale Verhältnis der lebenswichtigen Omega-3 und Omega-6 Fettsäuren aus.
Zu guter Letzt das Leinöl, das einen nussig-brotartigen Geschmack hat und nicht erhitzt werden sollte. Schon 1-2 Esslöffel Leinöl am Tag senken das Risiko von Herzerkrankungen, Diabetes mellitus sowie einigen Krebserkrankungen. Auch bei Verdauungsbeschwerden werden diesem Öl positive Eigenschaften zugeschrieben. Leinöl hat den höchsten Anteil an wichtigen Omega-3-Fettsäuren aller Speiseöle. Omega-3 Fettsäuren senken den Cholesterinspiegel, vor allem den Gehalt an negativem LDL-Cholesterin.

 
Nach der Hofführung, die den Abschluss bei einer Geschmacksprobe und Verkostung der hochwertigen Öle fand, konnte die Frauengruppe mit erstklassigen Ölen und viel Wissenswertem im Gepäck ihren Heimweg antreten.

Wir danken der Familie Schaaf für die spannenden und außergewöhnlichen Einblicke in ihren Alltag.
 
 
 
 
 
Besuch der kfd-Vorstandschaft in der Ergo-Praxis Klothilde Laubel sorgte für Erstaunen
 
Eine große Überraschung gab es für die Frauen der Vorstandschaft der kfd Ottersdorf, als sie die Ergo-Praxis von Klothilde Laubel in Iffezheim besuchten und ein Bad im Bällepool nehmen durften.
Seit 24 Jahren führt diese schon ihre Praxis und unterstützt und begleitet Menschen aller Altersklassen und unterschiedlicher Krankheitsbildern, die z.B. nach einem Schlaganfall, Unfall, Multiple Sklerose, Querschnittslähmungen, und, und ... ihre Hilfe beanspruchen.
Sie fördert und stabilisiert Menschen, die z.B. gestürzt sind und trainiert deren motorischen und sensorischen Fähigkeiten. Ihre Praxis ist eine Wundertüte an Geräten, die den Bewegungsapparat von Patient*innen stabilisieren und forcieren, an Spielen, die die Sinne anregen und bei Störungen der Wahrnehmungsfähigkeit helfen, um nur einen kleinen Teil des großen Spektrums, das Klothilde anbietet, zu benennen. Ihr Ziel ist es, Menschen nach Krankheiten zum Erlangen größtmöglicher Selbständigkeit zu bewegen. Hierzu bedient sie sich unterschiedlicher Räume, in denen z.B. gebastelt, gewerkelt, die Motorik und Merkfähigkeit geschult und Koordination geübt wird.
Mit wieviel Herzblut sie sich den Patient*innen annimmt zeigt sich in der Leidenschaft ihrer Erzählungen und in der liebevollen Ausgestaltung ihrer Praxisräume. Jeder Patient*in mit seiner Lebensgeschichte steht bei ihr im Mittelpunkt.
Einmal bei ihr angekommen, möchte man verweilen und die Zeit vergessen, so ging es den kfd-Frauen, die im Bällebad über ihre gewonnenen Eindrücke sinnieren durften.
Bei Kaffee und Kuchen ging der beeindruckende Nachmittag zu Ende.
 
Vielen Dank liebe Klothilde.
 
 

2022

 

Das bevorstehende Weihnachtsfest ist ein willkommener Anlass, von Herzen allen zu danken, die sich das ganze Jahr hindurch auf vielfältige Weise für unsere Arbeit eingesetzt und bei unseren Veranstaltungen aktiv mitgewirkt haben. Besonderen Dank gilt auch all denjenigen, die uns mit ihrem Besuch beehrt und unterstützt haben.

Das Team der Frauengemeinschaft wünscht allen ein gesegnetes
 Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr.
 
 
 
Die Freude stand den Frauen der kfd Ottersdorf ins Gesicht geschrieben, nachdem in diesem Jahr wieder eine Adventsfeier im Gemeindehaus stattfinden konnte. Voraus gegangen war eine Abendmesse in der St. Ägidius Kirche mit Gedenken an verstorbene Mitglieder, die Herr Pf. Vincent Padinjarakadan zelebrierte.
Monika Höllig eröffnete die Adventsfeier im Gemeindehaus mit der Begrüßung der Frauen und Herrn Pfarrer Siegel und lud im Namen der kfd zu Kaffee-Tee und Gebäck ein.

Die besinnliche Adventsgeschichte „Märchen vom Auszug der Ausländer“, vorgetragen vom kfd-Team, stand ganz im Zeichen der heutigen Zeit, der Vertreibung von Menschen aufgrund von Kriegen, Umweltzerstörung und des sozialen Ungleichgewichts in der Welt. Auch Maria und Josef waren seinerzeit Vertriebene, Ausländer, denen man eine Herberge verweigerte.

Die biblische Herbergsuche erinnert nicht nur an tausende Flüchtlinge, die in Krisengebieten vor den Schrecken des Krieges und des Hungers fliehen. Sie weist uns auch auf unsere Widersprüchlichkeit hin. Wir erzählen stolz, dass wir im letzten Urlaub von fremden Menschen gastfreundlich eingeladen wurden – würden ihnen aber unser Haus niemals öffnen.
Die Skepsis gegenüber Ausländern ist groß, obwohl auch in Deutschland Menschen unterschiedlicher Nationen eine Heimat gefunden haben, nicht aber gegenüber importierter Produkte, die aus aller Herren Länder nach Deutschland eingeführt werden. Machen wir uns Gedanken, wo der Kakao, den wir zum Backen verwenden herkommt? Oder die Ananas, die Papaya, Mango, die wir so gerne verzehren? Kaffee, den wir aus Uganda, Kenia oder Lateinamerika importieren? Aluminium aus Jamaika, Kupfer aus Somalia, Naturkautschuk aus Zaire und und ...

Wie wichtig die Begegnungen und der Handel zwischen Menschen verschiedener Kulturen sind, zeigt auch die Geschichte um die Geburt Christi und unser Weihnachtsfest. Ohne Begegnungen würden wir die vielen Ritualen und Weihnachtsbräuche und auch den Weihnachtsbaum nicht kennen. Die Entwicklung des Weihnachtsbaums kommt aus verschiedenen Kulturen. Lorbeer und Tannenzweige wurden schon bei den Römern zum Jahreswechsel angebracht, als Schutz gegen Krankheit oder böse Geister.

Gott will, dass wir Fremde, die in unser Land kommen und bei uns leben, wie Einheimische behandeln, ihnen eine Chance geben, sich bei uns zu integrieren, damit sie zum Gemeinwohl beitragen können. Dann kann auch Weihnachten kommen.
 
 

Dabei ging es heiß her, wenn es um die Frage ging: Ist „grün“ nun rot oder doch grün? Das Wort sagt „grün“, die Farbe ist aber „rot“.
 
Und genau darin liegt die Schwierigkeit bei dem Spiel, Schwarz-Rot-Gelb. Hier ist Geschicklichkeit und ein scharfer Verstand gefragt, denn auf jeder Karte stehen unterschiedlich viele Farbwörter in unterschiedlichen Farben. Keine Karte darf etwas mit der Karte vorher gemeinsam haben; weder das gleiche Wort, noch die gleiche Farbe oder Anzahl. Alle spielen gleichzeitig und versuchen, die passenden Karten zu ziehen. Das sorgte für viele Lacher und grübelnde Gesichter.

Neben Tee und allerlei Leckereien wurde gespielt, gelacht und gezockt und so manch eine zeigte sich erstaunt, wenn das Spiel nicht nach ihren Wünschen ausfiel.

Nicht nur alt her gebrachte Brett-, Würfel- oder Kartenspiele wurden mitgebracht, sondern es gab auch wieder Neues zu entdecken und auszuprobieren und man war verblüfft, wie schnell der spannungsgeladene Nachmittag zu Ende ging. 
 
(Anmerkung der Redaktion: Die Würfel auf dem Bild haben keinen Bezug zu dem Spiel.)
 
 
 
 
Einladung zum kfd-Spielenachmittag
 
Am Montag, 14. November, um 14:30 Uhr,  starten wir wieder mit unserem Spielenachmittag  im Gemeindehaus Ottersdorf.
 
Herzliche Einladung ergeht an alle Frauen.
 
 
 
 
 
 
"Hinter jedem erfolgreichen Mann steht eine kluge Frau"

Mit der Themenüberschrift „Verkannte Frauen am Beispiel verschiedener Epochen“ lud die kfd Ottersdorf am Freitag, 4. November, zum traditionellen Frauenfrühstück ein.

Als Referentin konnte Frau Marlis Camboni gewonnen werden. Der Einladung folgten über 50 Frauen, die sich nach der Begrüßung durch Monika Höllig zunächst am Frühstückstisch bedienen durften.

Dass es Frauen Anfang des 19. Jahrhunderts nicht leicht hatten, zeigte Marlis Camboni anhand von vier Porträts, beginnend mit Fanny Hensel Mendelsohn-Bartholdy (1805-1847), die als ältestes von vier Kindern in einer musikalisch begabten, jüdisch, großbürgerlichen Familie aufwuchs. Als hochbegabte Komponistin und Pianistin wurde sie in einer Zeit geboren,´in der es für Frauen aus gutgestellten Familien als unschicklich galt, eine berufliche Tätigkeit aufzunehmen. Ihrem Durchsetzungsvermögen war es zu verdanken, dass sie eigene Kompositionen präsentieren und auch dirigieren durfte.
Ihre eigenen Werke wurden von ihrem bekannteren Bruder Felix Mendelsohn-Bartholdy, als eigenes Werk ausgegeben, ohne auf die Urheberin hinzuweisen. Erst 1846 brachte Fanny ihre eigenen Werke offiziell über einen Musikverlag heraus. Mit 42 Jahren starb sie an einem Hirnschlag.
 
Camille Claudel (1864-1943), die 1864 in eine gutbürgerliche Familie hineingeboren wurde, hatte einen schweren Start. Denn die Mutter lehnte das Mädchen ab, da sie sich einen Sohn erhoffte. Camille zeigte schon früh Interesse für Skulpturen und begann selbst zu modellieren. Trotz Talent durften Mädchen die Pariser Kunstakademie damals nicht besuchen. In einer privaten Kunstschule lernte sie Auguste Rodin als Lehrer kennen. Es kam zu einer Liebesbeziehung, die sich als sehr schwierig und kompliziert darstellte, da sie sich in völliger Abhängigkeit zu ihm befand. Andererseits arbeiteten sie viel zusammen. Nach jahrelanger Beziehung trennte sie sich von Auguste, erkrankte kurz darauf an sog. Paranoia. Sie verbrachte 30 Jahre in verschiedenen psychiatrischen Anstalten, einzig ihr Bruder Paul, einer der renommierten französischen Schriftsteller hielt Kontakt zu ihr. Nach ihrem Tod 1943 wurde sie weltweit als geniale Bildhauerin gefeiert. Ihre hochgeachteten Werke sind in posthumen Ausstellungen zu sehen.
 
Clara Immerwahr (1870-1915) studierte als eine der ersten Frauen in Deutschland Chemie, trotz Widerstands zahlreicher Professoren und Kommilitonen. Sie schloss ihr Studium mit Auszeichnung ab, heiratete ihren Studienkollegen und späteren Professor für Chemie an der TH Karlsruhe, Fritz Haber, und freute sich auf die gemeinsamen Forschungsarbeiten. Ihre wissenschaftlichen Ergebnisse finden noch heute Anwendung in Batterien und batteriebetriebenen E-Autos. Ihre Erfolge sorgten zur damaligen Zeit jedoch für Ausgrenzung und Missgunst. Rückhalt durch ihren Ehemann gab es nicht. Sie prangerte ihn öffentlich an, als er das berüchtigte Senfgas, das im 1. Weltkrieg eingesetzt wurde, entwickelte. Nicht auf ihre Sorgen eingehend, erschoss sie sich bei einer Feier anlässlich des Senfgases im heimischen Garten unter anwesenden Politikern und Wissenschaftlern.

Last but not least, Mileva Maric (1875-1948), die junge Serbin studierte als einzige Frau ihres Jahrgangs, die Mathematik und Physik am Eidgenössischen Polytechnikum in Zürich. Hier lernte sie den deutschen Studenten Albert Einstein kennen, den sie 1903 heiratete und von dem sie ein Kind bekam. Zwei weitere Kinder folgten. Mileva unterstützte ihren Mann bei Forschungsarbeiten. Etliche Biographen sehen sie als Autorin von frühen Schriften oder zumindest als kompetente Mitautorin von Albert Einsteins wissenschaftlichen Texten, der sie jedoch weder würdigte noch erwähnte. Wie groß ihr Anteil an der Erforschung der Relativitätstheorie ist, lässt sich nicht eindeutig feststellen. 1919 wurde die Ehe geschieden. Mileva starb 1948 vereinsamt in Zürich. Die Eidgenössische Technische Hochschule in Zürich ehrte sie 2005 posthum als offizielle Mitentwicklerin der Relativitätstheorie.

Marlis Camboni hob diese vier Porträts stellvertretend für alle begabten Frauen in der damaligen Zeit hervor, die aufgrund gesellschaftlicher Ideologien nicht gebührend wahrgenommen wurden, und die es auch heute noch in verschiedenen Kulturen geben mag.
 
Mit einem großen Dank an Frau Camboni für den sehr spannenden und kurzweiligen Vortrag verabschiedete die kfd ihre Gäste.
 
 

Dem Wetter zum Trotz versammelten sich einige kfd-Frauen am Donnerstag, 20. Oktober um die Feuerschale im Hof des Gemeindehauses und sangen Taizé Lieder bei anschließendem Glühwein und leckerem Gebäck.

Monika Höllig begrüßte die Frauen und wies auf die Bedeutung der Taizé-Gemeinschaft hin, die aus einem ökumenischen Männerorden heraus, nahe dem südburgundischen Cluny in Frankreich, entstand. Jedes Jahr kommen zig-Tausende, um sich für eine kurze Zeit in sehr bescheidenen Verhältnissen dem Glauben an Gott über Gebete und Gesänge hinzugeben.

Bei den Taizé-Liedern handelt es sich um kurze Verse, die ständig wiederholt werden und so einen meditativen Charakter bilden.
 
Für jeden Tag gibt es einen Taizé-Gedanken; der für den 20. Oktober ist folgender:

„Damit ein Leben schön wird, muss man nicht außergewöhnlich fähig sein, muss einem nicht alles leicht von der Hand gehen. Glücklich, wer es versteht, sich selbst schlicht hinzugeben.“
 

Mit diesem Gedanken, den Gesängen und den Blick auf das lodernde Feuer, dass sich auch durch den Regen nicht zügeln ließ, erfuhren die Frauen genau diese Taizé-Gemeinschaft.
 
 

Auf den Spuren des Apostels Paulus wandelten die Besucher*innen während des Vortragsabends von Herrn Pfr. Gerold Siegel am Donnerstag, den 22. September 2022 im Gemeindehaus Ottersdorf.

Die Studien-bzw. Wallfahrtsreise, die Pfr. Siegel mit einer Gruppe der Seelsorgeeinheit Iffezheim/Ried im September 2021 unternahm, führte nach Griechenland in das Land der Mythen, Philosophen, Dichter und vor allem der Götter, wie Zeus, Athene, Poseidon, Aphrodite, Apollon, um nur einige zu nennen.

Die Reise führte von Thessaloniki nach Athen und Akropolis, eine Rundreise durch Philippi, Athos, Veria - Vergina, Kalambaka - Meteora über Delphi nach Peloponnes, weiter nach Olympia, Mykene, Nafplio und Alt-Korinth, Sparta und Mystras.

Wer dieser Paulus war, über den wir vieles durch die Apostelgeschichte wissen, wurde den Interessierten durch Pfr. Siegel in seinem spannenden Reisefilm aufgezeigt. Paulus, früher auch Saul genannt, war ein frommer Jude und Pharisäer. Er war ein fanatischer Verfolger des Christentums. Auf dem Weg nach Damaskus wurde er von einem grellen Licht umstrahlt. Eine Stimme fragte ihn: „Saul, warum verfolgst du mich?“ Die Stimme befahl ihm, die Botschaft Jesu in die Welt zu bringen. Diese Begegnung mit dem auferstandenen Christus hat sein Leben radikal verändert und ließ ihn zu einem Verfechter des Christentums und zum Missionar werden.
Das Leben Paulus war vom griechisch-hellenistischen, christlichen und jüdischen Denken geprägt, das Pfr. Siegel in seinen Ausführungen spannend verdeutlichte. Die Vielgötterei der Griechen und der Glaube Paulus prallten aufeinander und es kam immer wieder zu Auseinandersetzungen zwischen ihm und den Juden.

Welche Strapazen Paulus auf sich genommen hatte, wurde in dem Reisefilm anhand der biblischen Erläuterungen durch den Referenten und den archäologischen Funden gezeigt.
Beeindruckende Bilder über die Basilika des heiligen Demetrius in Thessaloniki, das Paulus-Denkmal in Philippi, der ersten christlichen Gemeinde, die Paulus gegründet hatte und die Taufkirche der Hl. Lydia, waren Teil der Bilderreise. Beeindruckend erzählte Pfr. Siegel über den Berg Athos, der als Mönchsrepublik mit 22 Männerklöstern gilt. Bis heute werden die Klöster ausschließlich von Männern bewohnt. Anders im Kloster Roussanou in Meteora in Kalambaka, das auf einen Felsen gebaut wurde und von Nonnen bewirtschaftet und bewohnt wird.

Einzigartig waren die gefilmten Grabbeilagen der Königsgräber von Veria - Vergina, in denen Philipp II von Makedonien und Alexander der Große ihre letzte Ruhe fanden.

Dass Paulus auch in Delphi, dem Nabel der Welt gewirkt hat, belegt eine bei Ausgrabungen gefundene Inschrift die besagt, dass Paulus von Juden angeklagt wurde und beim Statthalter Gallio vortreten musste. Die Inschrift ist im Delphi-Museum zu finden. Nicht weniger beeindruckend der Apollon-Tempel.

Über Peloponnes ging es weiter nach Olympia, auf den Spuren der olympischen Wettkämpfer. Hier steht auch der Tempel von Hera, Königin der griechischen Götter. Am Altar dieses Tempels wird heute noch das olympische Feuer entzündet und in alle Teile der Welt getragen.

Weitere Aufnahmen zeigten das prachtvolle Königsgrab von König Atreus in der Mykene, bevor die Bilderreise Nafplios und Alt-Korinth streifte. Zu Alt-Korinth hatte Paulus wohl ein besonderes Verhältnis. Denn hier hatte er am längsten gewirkt, gepredigt und die bekannten Korinther-Briefe geschrieben. Es war eine Herausforderung für Paulus, den heidnischen und kritischen Bewohnern das Christentum nahezubringen.

Was das antike Griechenland weiter zu bieten hat, zeigten zahlreiche Ausstellungsstücke, die im Akropolis-Museum zu bewundern sind. Bevor die Rundreise zu Ende ging, ging es noch nach Sparta und Mystras.
Beeindruckend das Kloster Pantanassa, das der Gottesmutter in der byzantinischen Stadt Mystras gewidmet wurde.

Mit einem großen Dank an Pfarrer Gerold Siegel und vielen bleibenden Eindrücken über das antike Griechenland endete der spannende Abend. 
 
 
 
Die kfd St. Ägidius Ottersdorf hatte am 30. Juni 2022 zum literarischen Treff mit Erdbeerbowle und einem kleinen Snack eingeladen und freute sich über regen Zuspruch.
 
Ein Mix aus literarischen Texten, Lebensweisheiten, Gedichten, Sprüchen und dem daraus resultierenden Gesprächsaustausch bestimmten den geselligen und entspannten Abend, der mit dem Lied „Herr bleibe bei uns, denn es will Abend werden“ seinen Abschluss fand.
 
Die kfd Ottersdorf heißt weiterhin alle Frauen zu ihren Veranstaltungen herzlich willkommen und freut sich über neue Mitglieder.
 
 
 
 
 
kfd Ottersdorf feiert Geburtstag und stellt Weichen für die Zukunft
Siegel: „Aus Kirche und Gemeinde nicht mehr wegzudenken“
 
Ihren 75. Geburtstag feierte die Katholische Frauengemeinschaft (kfd) Ottersdorf bei der ersten Mitgliederversammlung nach der Corona-Pause. Die christliche Gruppierung wurde 1947 als Mütterverein ins Leben gerufen und erfreut sich bis heute großer Beliebtheit, wie bei der Versammlung deutlich wurde: 40 Frauen konnte das kfd-Leitungsteam im katholischen Gemeindehaus begrüßen.
 
Monika Höllig zeigte sich sehr erfreut über die große Zahl von Teilnehmerinnen, die der kfd auch in den schwierigen Zeiten der Pandemie die Treue gehalten hatten.
In ihrem Bericht für die Jahre 2019 bis 2021 machte sie die Auswirkungen von Corona auf die kfd-Aktivitäten deutlich: Während 2019 noch alle geplanten Programmpunkte wie das traditionelle Frauenfrühstück, die Dekanatswallfahrt oder der Weltgebetstag hätten stattfinden können, habe das Programm 2020 und 2021 stark eingeschränkt werden müssen. Das schlug sich auch im Kassenbericht nieder, den Kassiererin Rosi Rapp präsentierte. Die Kassenprüferinnen Petra Heitz und Waltraud Müller bescheinigten Rapp eine einwandfreie Buchhaltung. Deren Entlastung, die Pfarrer Gerold Siegel leitete, war somit reine Formsache, ebenso wie bei den übrigen Mitgliedern des Führungsteams.
 
Anlässlich der Feierlichkeiten zum 75. Geburtstag der kfd Ottersdorf wurde ein Glückwunschschreiben der Diözesanvorsitzenden der Erzdiözese Freiburg, Monika Bohn, verlesen. Darin betonte Bohn, die kfd sei Ausdruck der lebendigen Mitarbeit der Frauen vor Ort. Auch Pfarrer Siegel gratulierte und lobte die Mitglieder und „Gestalter“ für ihr Engagement über all die Jahre. „Die kfd ist aus Kirche und Gemeinde nicht mehr wegzudenken“, so Siegel.
 
Diese Auffassung teilten auch die kfd-Frauen und stellten die Weichen auf Zukunft: Einstimmig beschloss die Versammlung, Mitglied im kfd-Bundesverband zu werden. Bisher war die Ottersdorfer Frauengemeinschaft – wie viele andere Pfarrgruppen der Region – nur dem Diözesanverband Freiburg angegliedert gewesen, der insgesamt 45.000 Mitglieder zählt. Davon hatten sich rund 13.000 zusätzlich im Bundesverband engagiert. Mit dieser Doppelgleisigkeit soll nach dem Willen des Diözesanverbandes nun Schluss sein. Künftig wird es nur noch eine Mitgliedschaft auf Bundesebene geben. Bis zum 1. Oktober 2022 müssen sich alle kfd-Pfarrgruppen entscheiden, ob sie dem Bundesverband beitreten wollen oder nicht. Das klare Ja der kfd Ottersdorf, diesen Schritt zu gehen, wurde bei der Versammlung mit Applaus gefeiert. Zu dem Thema wird das Leitungsteam noch ein erklärendes Schreiben an die Mitglieder versenden.
 
Breiten Raum nahmen bei der Versammlung auch die Ehrungen ein. Da diese im letzten Jahr ausgefallen waren, wurde noch eine ganze Reihe von Auszeichnungen nachgeholt.
Für 50-jährige Mitgliedschaft ehrte Pfarrer Siegel Luise Lott, Christa Mecking, Jutta Müller und Ursula Weber und überreichte ihnen eine Urkunde sowie ein florales Geschenk. Gerlinde Götz, Kleopha Weber und Hedwig Zeitvogel, die ebenfalls 50 Jahre dabei sind, konnten nicht an der Ehrung teilnehmen und erhalten diese im Nachhinein. Für 40-jährige Treue ausgezeichnet wurden Martha Merkel, Regina Withum, Stefanie Fritz, Andrea Lott, Roswitha Schulz und Stefanie Fritz, die nicht persönlich anwesend sein konnte. Eine Ehrung für 30 Jahre kfd-Mitgliedschaft erhielt Margarita Fritz. Für 25 Jahre wurden Andrea Fink, Irmgard Gams, Elfriede Müller, Veronika Müller, Annerose Schulz, Apollonia Thurn, Christa Zabaschus und in Abwesenheit Andrea Frisch und Lioba Fritz geehrt.
 
Monika Höllig konnte einen Neuzugang verkünden: Nicole Rech ist der kfd beigetreten. Höllig betonte, die Frauengemeinschaft sei jederzeit für neue Mitglieder offen. Sie verwies auf die zahlreichen attraktiven Aktivitäten der Gruppe. Das Jahresprogramm liegt in der Kirche aus.
 
In dem Gotteshaus hatte zum Auftakt der Mitgliederversammlung eine feierliche Eucharistiefeier stattgefunden, die Pfarrer Siegel zelebrierte. Im Mittelpunkt stand dabei die Apostelin Junia, eine Frau, die im Urchristentum eine führende Rolle spielte, in der Bibel durch einen Abschreibefehler aber erst seit 2016 als Frau erscheint. Junia ist neue Namensgeberin des kfd-Magazins, das zuvor über 100 Jahre lang unter dem Titel „Frau und Mutter“ erschienen war.
 
 
Pfarrer Gerold Siegel (rechts) und Monika Höllig vom kfd-Leitungsteam (links) ehrten zahlreiche Frauen für 40- und 50-jährige Mitgliedschaft in der katholischen Frauengemeinschaft Ottersdorf.
 
 
 
 
 
 
 
 
Alle geehrten der kfd Ottersdorf mit Monika Höllig (links) und Pfarrer Gerold Siegel (rechts).
 
 
 
 
(Fotos: Agnes Neumeier)
 
 
 
 
 
 Über Konfessions-, Alters- und Ländergrenzen hinweg engagieren sich Frauen beim Weltgebetstag für globale Gerechtigkeit, Frieden und Geschlechtergerechtigkeit in Kirche und Gesellschaft. Sie leisten damit einen wertvollen Beitrag für ein respektvolles Miteinander aller Menschen weltweit.
Anlässlich des diesjährigen Weltgebetstages der Frauen am 4. März, feierte die kfd Ottersdorf gemeinsam mit der kfd Plittersdorf einen Gottesdienst in der Kirche St. Ägidius Ottersdorf, der gut besucht war.

Das Thema des diesjährigen Weltgebetstags lautete: „Zukunftsplan: Hoffnung“.

Die Frauen aus England, Wales und Nordirland hatten uns eingeladen, Samen der Hoffnung in unserem Leben, in unseren Gemeinschaften, in unserem Land
und in dieser Welt, auszusäen.
Die immer noch anhaltende Corona-Pandemie, die Trauer um so viele bereits
verstorbene Menschen, der Verlust von alltäglichen Begegnungen und dann der unsinnige Krieg, nicht nur in der Ukraine, sondern weltweit, lässt uns das Hoffen schwerfallen. Die Zukunft wird eine andere sein und viele Menschen fürchten sich davor, was als Nächstes kommt. Aber als Christ*innen glauben wir an die Rettung dieser Welt und daher ist es wichtig, die Hoffnung nicht aufzugeben.

Der Gottesdienst mit Gebeten von Frauen aus England, Wales und Nordirland und einer Meditation hat uns ermutigt, an der Hoffnung festzuhalten und an das Gute zu glauben. Nach einem Friedensgebet zum Abschluss konnten die Besucherinnen neben Streichhölzern, um ein Hoffnungslicht zu entzünden, ein Samenkorn der Hoffnung und walisisches Gebäck als Wegzehrung mit nach Hause nehmen.

Mit der eingenommenen
Spende in Höhe von 345,-- Euro wird das Deutsche Weltgebetstagskomitee unterstützt, das sich für Frauen und Mädchen in ihren politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Rechten, einsetzt.
Die kfd Ottersdorf und kfd Plittersdorf danken für die rege Teilnahme.