Seelsorgeeinheit Iffezheim-Ried

 

Pfarrkirche St. Birgitta Iffezheim

Geschichte der Iffezheimer Kirche

Jahr Ereignisse
735 Iro-schottische Mönche beginnen mit der Christianisierung in unserer Gegend.
vor 1100 Die Mönche gründen die Kirche in lffezheim. An der Stelle, an der heute die kath. Kirche steht, erhob sich das erste Gotteshaus mit dem Altar zu Ehren der hl. Brigida von Kildare und der Nebenpatrone, des hl. Petrus und des hl. Paulus.
1245 Die beiden Brüder Hermann und Rudolf von Baden übergeben das ihnen zustehende Zehntrecht ihrer Mutter, der Stifterin des Klosters Lichtental.
1398 In lffezheim wird eine Kirche genannt, die vermutlich in romanischem Stil erbaut war. Von dieser Kirche heißt es, daß sie verfallen und baufällig war. Deshalb wurde
1470 als dritte Kirche am selben Platz ein bescheidenes Kirchlein errichtet, dieses
1632 von den Braunschweigern und Schweden im Dreißigjährigen Krieg beschossen und verbrannt,
1699 wieder mit Dach versehen und notdürftig eingerichtet. Der Chor war gotisch mit Deckengewölbe. Auch das Schiff scheint gotisch gewesen zu sein.
Die alte Kirche wurde 1470 erbaut und 1829 abgebrochen. Beim Abbruch fand man einen großen Stein mit eisernen Ringen, an dem früher die Schiffe angehängt waren. Dabei fand man auch einen Opferstein, der dem Jupiter geweiht war. Es war ein sogenannter „Drei-Götter-Stein“, Jupiter, Mars und Merkur geweiht. Der Chronist, der die Geschichte Iffezheims im Jahre 1911 niederschrieb, berichtete, daß sein Großvater oft erzählte, er und sein Freund seien als Buben über den „Jupiter“ gesprungen.
1829

Grundsteinlegung der heutigen Kirche, welche von Bezirksbaumeister Vierordt geplant und seinem Nachfolger, Baumeister Weinbrenner, verbessert und gebaut wurde.
Die Bürgerschaft leistete Fuhr- und Handfronden. Die Steine kamen größtenteils vom abgebrochenen Kloster Fremersberg, der alte Turm mit Hauptportal wurde in den Neubau mit einbezogen.

1831 Mitte Mai konnte das Gotteshaus eingeweiht werden.
1867 Professor Lucian Reich malt 4 Kirchenbilder. Es waren dies folgende Motive:
Hl. Sebastian, hl. Wendelin, sel. Bernhard von Baden, hl. Johannes Nepomuk
1872-
1874
In dieser Zeit wird die Kirche renoviert. Es werden neue Fenster eingebaut.

1954

Kirchenrenovierung
Das Dach wird vollständig doppelt eingedeckt. Die Kirchenfenster, die infolge Kriegseinwirkungen zum Teil noch mit Brettern zugeschlagen waren, werden erneuert, der Speicherboden eingebaut und mit Brettern belegt.
An den Innenwänden schlägt man den Putz ab und erneuert ihn ebenso wie den Fußboden. Zwei neue Beichtstühle können eingebaut werden.
Diese Renovierung geschieht unter tatkräftiger Mithilfe der Vereine und der ganzen Bevölkerung.

1988 und 2004

Weitere Renovierungen der Kirche.