Seelsorgeeinheit Iffezheim-Ried

 

Krankheit, Tod und Trauer

Krankheiten sind oft Krisen in einer Biographie. Ein kranker Mensch braucht in besonderer Weise menschlichen Beistand.

Aber auch Gott lässt uns in der Krankheit oder der letzten Lebensphase nicht allein. Jesus Christus, Gottes Sohn, hat selbst tiefes Leid durchlitten - und er kennt unser Leid.

Diesen Beistand sagt Gott uns im Sakrament der Krankensalbung zu.

Dabei werden die Stirn und die Hände mit Öl gesalbt. Dazu spricht der Priester:

Durch diese heilige Salbung helfe dir der Herr in seinem reichen Erbarmen, er stehe dir bei mit der Kraft des Heiligen Geistes: Der Herr, der dich von Sünden befreit, rette dich, in seiner Gnade richte er dich auf.

Das Sakrament wird nicht nur an Sterbende, sondern an alle Menschen als Stärkung in schwerer Krankheit gespendet, oft zusammen mit dem Bußsakrament und dem Empfang der Kommunion.

Krankenkommunion

Ältere und kranke Menschen, die keine Gottesdienste mehr besuchen können, können sich gerne für die Krankenkommunion anmelden.

In regelmäßigen Abständen, v.a. in der Zeit um Weihnachten und Ostern, kommt dann ein Seelsorger oder ein Kommunionhelfer zu Ihnen nach Hause, um Ihnen im Rahmen eines kleinen Wortgottesdienstes die Kommunion zu spenden.

Auch im Rahmen der Krankensalbung wird of die Kommunion gespendet.

Für die Krankenkommunion können Sie sich in Ihrem Pfarramt anmelden, in Iffezheim auch bei Elfriede und Siegmar Schneider (Tel. 07229 3223).

Beerdigung

Bestattungen sind kein Sakrament, aber dennoch ein wichtiger Dienst der Kirche an den Verstorbenen wie den Hinterbliebenen.

Als Christen hoffen und glauben wir, dass der Mensch nach dem Tod nicht ins Nichts fällt oder in eine Schattenwelt (Hades) eingeht, sondern dass die Seelen bereits Christus selbst schauen und die leibliche Auferstehung erwarten.

Im Todesfall wenden Sie sich bitte an das Pfarramt ihrer Gemeinde.

Trauergruppe "Lichtstreifen" im Dekanat Rastatt

Sie haben einen Menschen verloren - gestern, vor ein paar Wochen, vor Monaten oder Jahren - und Sie vermissen ihn.

Die für jedes Alter offene Gruppe möchte Ihnen in Zeiten der Trauer eine Hilfe und Begleitung sein. Vertraulichkeit wird bei den Treffen gewahrt. Sie sind eingeladen, ganz gleich welcher Konfession oder Religion Sie sich zugehörig wissen. Sie selbst bestimmen, an wievielen Treffen Sie teilnehmen möchten.

Die Treffen finden an jedem zweiten Mittwoch im Monat von 18.30 bis 20 Uhr in den Räumlichkeiten des Caritasverbandes Rastatt (Carl-Friedrich-Straße 10) statt.

Wenn Sie Interesse haben, nehmen Sie bitte im Vorfeld Kontakt auf mit:
Gernot Hödl: 07222/78669-12, E-Mail
Evelyn Baumeister: 07222/775-43
Ute Ludwigs: 07222/775-40

Die Begegnungen werden begleitet von Menschen, die ehrenamtlich im ambulanten Hospizdienst Rastatt oder in Pfarrgemeinden engagiert sind. Die Trauergruppe ist eine Initiative des Caritasverbandes Rastatt e.V, des Hospizdienstes Rastatt e.V. und des Dekanates Rastatt.

Mehr Informationen zur Trauergruppe "Lichtstreifen".

Notfallseelsorge

Unfälle oder andere medizinische Notfälle mit Todesfolge stürzen Angehörige oder unmittelbar Beteiligte oft in eine Krise.

Im Dekanat Rastatt gibt ein Notfall-Seelsorge-Team, das sich in und kurz nach der Notfall-Situation um Sie kümmert.

Bei Bedarf fordern Sie den Notfallseelsorger bitte über die Rettungskräfte oder direkt bei der Rettungsleitstelle (Tel. 112) an.